Selbstbefriedigung = Unzucht = Sünde ?

  • Aber die Herren Kellog und Shyrock haben doch schon das Zeitliche gesegnet .

    Welche Planetenzeit sollte das dann sein ?

    Es gibt durchaus Dinge, wo man sagen kann und muss: Das war halt ne andere Zeit! Vollkommen ok.

    So ist bspw. dieses Gemotze um das alte "patriarchale Rollenbild" zu biblischen Zeiten totaler Blödsinn.

    Stammesführer = Der Boss

    Frau = zweite Reihe

    Familie, Diener & Tiere = Besitz des Stammesführers

    Stammesführer muss den Samen weiterführen (Nachwuchs, am besten männlich), denn sonst überlebt der Stamm nicht.

    Ganz einfach. Hat damals niemand ein Problem mit gehabt. Heute ist unsere Gesellschaft anders.


    Es gibt aber auch Dinge, die - unabhängig von Zeit - verwerflich sind und einfach nur seelische Abgründe und Perversion offenbaren.

    Braucht auch nicht weiter debattiert zu werden.

    Für mich ist das Kategorie: kranke Scheiße.

  • Welche Planetenzeit sollte das dann sein ?

    Mitte des 19. Jahrhunderts


    Naja es klang jetzt so an , dass es früher alles soviel besser gewesen ist . In welche Zeit würde man dann konkret ( auch vor dem 19. Jhdt ) gerne zurück fliegen. Dann gab es halt irgendwelche anderen Barbareien.

    Jetzt im Moment haben wir ja diese Praktiken in Deutschland lange hinter uns.


    Allenfalls gewisse Sprachregelungen und Auswüchse des Karnevals regen uns auf.

  • Unter der Prämisse, Matth. 19. ud die sehr konkrteten Worte Jesu dort als zeitlos bestimmend zu akzeptieren :


    Nach Thomas W. Laqueur (als Zusammenfassender) ( - für mich keineswegs der einzige, mir quasi die Augen Öffnender !) mit seinem Wälzer "Secret Vice", deutsch . "Die einsame Lust" kam das Thema unseres Threads nach 1700 auf und mündete in den bis heute nachwirkenden Viktorianismus . Den haben wir leider noch nicht ganz hinter uns, besonders in "frommen" Kreisen - - -

  • Unter der Prämisse, Matth. 19. ud die sehr konkrteten Worte Jesu dort als zeitlos bestimmend zu akzeptieren :


    Nach Thomas W. Laqueur (als Zusammenfassender) ( - für mich keineswegs der einzige, mir quasi die Augen Öffnender !) mit seinem Wälzer "Secret Vice", deutsch . "Die einsame Lust" kam das Thema unseres Threads nach 1700 auf und mündete in den bis heute nachwirkenden Viktorianismus . Den haben wir leider noch nicht ganz hinter uns, besonders in "frommen" Kreisen - - -


    Dieser lustferne Viktorianismus entwickelte sich aber erst nachdem Queen Victoria Witwe geworden war ?

  • Unter der Prämisse, Matth. 19. und die sehr konkrteten Worte Jesu dort als zeitlos bestimmend zu akzeptieren :


    Nach Thomas W. Laqueur (als Zusammenfassender) ( - für mich keineswegs der einzige, mir quasi die Augen Öffnender !) mit seinem Wälzer "Secret Vice", deutsch . "Die einsame Lust" kam das Thema unseres Threads nach 1700 auf und mündete in den bis heute nachwirkenden Viktorianismus . Den haben wir leider noch nicht ganz hinter uns, besonders in "frommen" Kreisen - - -


    Dieser lustferne Viktorianismus entwickelte sich aber erst nachdem Queen Victoria Witwe geworden war ?

    2- - mündete in den bis heute nachwirkenden - - "


    zur Illustartion : Erzherzogin Maria Antonia der Habsburger, geboren 1750, wurde 1775 dem Dauphin verheiratet. Zu diesem Anlass wurdes sie an der Habsburg / Bourbon - Grenze vor den Repräsenanten beider Höfe splitternackt ausgezogen und so über die Grenzlinie geleitet (Zeugnis : Mme Pampan, ihre Hofdame). No, das wär

    heute weder im FS noch in facebook - - - in die Welt hinauszustrahlen. Und Fotos davon in

    derRegenbogenpresse ?? Höchstens mit Censor bars ! - - Und über die ehelichen intimen Schwierigkeiten seitens

    des Dauphin sprach man in halb Europa - - - (jedenfalls an den Fürstenhöfen) - - - - -


    Nach WW II : Elmayer :" Gutes Benehmen wieder gefragt" : Auf engen Wendeltreppen ( wie hinauf zum Stephansturm) geht der Herr voraus, um der Dame die Verlegenheit zu ersparen, dass eventuell ihre Waden von

    ihm gesehen werden - -

    Peter Paul Rubens "Anbetung der Hirten" , St.Paul im Lavanttal, 1618 : eine der vielen Darstellungen bis dato einer Jesus stillenden Maria - das würde heute noch von youtube gelöscht, e EVangelikalen und der KAtholien wegen - bevor es den ersteren Anlass zu heftiger antikatholischer Polemik gäbe - -

  • Ich habe gestern ein Video von einem Evangelisten angesehen, der über das Thema Sex vor der Ehe, Unzucht usw. berichtet hat.


    Was mich ein wenig irritiert hat, war er sagte, dass der Begriff Pornea (Unzucht) auf sogut wie alle sexuellen Handlungen zutrifft.


    Ich war der Meinung, dass Unzucht im 2/3. Buch Mose definiert ist mit : Homosexualität, Inzest, Zoophilie etc.

    • Ehebruch (vgl. 2. Mose 20:14, Mose 20:10)
    • nach der Frau eines anderen lüsten (vgl. 2. Mose 20:17)
    • wenn man Sex mit Tieren hat (vgl. 2. Mose 22:19, 3. Mose 20:15-16)
    • wenn man mit einer Frau schläft oder sie auszieht, während sie ihre Periode hat (vgl. 3. Mose 20:18)
    • wenn ein Mann mit einem Mann schläft (vgl. 3. Mose 20:13)
    • wenn eine Frau Hurerei betreibt (vgl. 3. Mose 19:29)
    • wenn man eine Frau am Busen anfasst oder eine Frau sich anfassen lässt (vgl. Hesekiel 23:21)
    • wenn man sich in der Öffentlichkeit nackt zeigt (vgl. Hesekiel 23:29)
    • wenn man mit Familienangehörigen schläft
      • wenn man mit der Frau seines Vaters schläft (vgl. 3. Mose 20:11)
      • wenn man mit den Kindern seines Ehepartners oder deren Ehepartnern schläft oder sie auszieht (vgl. 3. Mose 18:17, 3. Mose 20:12)
      • wenn man mit der Mutter der eigenen Frau schläft (vgl. 3. Mose 20:14)
      • wenn man mit seinen Geschwistern oder Halbgeschwistern oder deren Ehepartnern schläft (vgl. 3. Mose 20:17, 3. Mose 20:21)
      • wenn man mit seinem Onkel oder seiner Tante oder deren Ehepartnern schläft (3. Mose 20:19-20)


    Würde das bedeuten, dass Masturbation auch dazu gehört ? Dieser Evangelist ist studierter Theologe und kann altgriechisch und hebräisch.

  • Soweit ich weiß meint Unzucht alle sexuellen Akte außerhalb der Ehe. Deine Verweise auf deutsche Bibelübersetzungen bringen allerdings nichts, Ziel wäre ja Deine Aussage zu prüfen. Du müsstest konkreter sagen, welches Wort Du in jedem Vers meinst.


    Porneia bezeichnet im Neuen Testament alle sexuellen Betätigungen außerhalb der Ehe des einen Mannes mit seiner Frau, also auch Ehebruch, Prostitution und homophile Beziehungen.


    Porneia - Karl-Heinz Vanheiden | Der Bibel vertrauen

    Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, den ihr als Siegel empfangen habt für den Tag der Erlösung! (Eph 4,30)

  • Viel interessanter wird es, wenn man nicht beim AT bleibt, sondern schaut was Jesus sagt. Er unterscheidet Unzucht und Ehebruch.


    Matthäus 15,19 (EÜ): Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen und Lästerungen.


    „Es besteht ein großer Unterschied zwischen Unzucht (porneia [πορνεια]) und Ehebruch (moicheia [μοιχεια]) und einem Hurenbock (pornos [πορνος]) und einem Ehebrecher (moichos [μοιχος]). Leider lügen viele Irrlehrer und behaupten, Jesus habe eine "Ausnahmeklausel" für die Ehescheidung in Bezug auf Ehebruch (eheliche Untreue) vorgesehen. Wenn das so wäre, warum verwendet Jesus (und die Aufzeichnung bei Matthäus) dann das Wort porneia in dieser "Ausnahmeklausel", während er bei jeder anderen Bezugnahme auf Ehebruch das Wort moicheia verwendet? Wegen dieses eklatanten Problems lügen diese Irrlehrer weiter und behaupten, das Wort porneia schließe Ehebruch ein. Wenn das so wäre, warum gibt es dann so viele Stellen, die porneia (πορνεια) und moicheia (μοιχεια) nebeneinander verwenden (Mt 15,19; Mk 7,21; Gal 5,19) sowie pornos (πορνος) und moichos (μοιχος) nebeneinander (1 Kor 6,9; Hebr 13,4)? Wenn der Ehebruch im Wort porneia enthalten wäre, wäre es überflüssig, das Wort moicheia hinzuzufügen.


    Was die vermeintliche "Ausnahmeklausel" im Matthäusevangelium angeht, so können wir aus dem griechischen Original herauslesen, was Matthäus gesagt hat, wenn wir uns die von ihm verwendeten Worte ansehen. Dies ist, was John Piper in seiner Studie zu diesem Thema zu sagen hatte:

    Der zweite Punkt, der mich zu beunruhigen begann, war die Frage, warum Matthäus das griechische Wort πορνεια (porneia, "sexuelle Unmoral") verwendet und nicht das Wort μοιχεια (moicheia), das Ehebruch bedeutet. Sexuelle Unmoral in der Ehe wäre natürlich Ehebruch. Aber das Wort, das Matthäus verwendet, um die Bedeutung Jesu auszudrücken, ist ein Wort, das normalerweise Unzucht oder sexuelle Unmoral ohne Bezug auf eheliche Untreue bedeutet. Fast alle Ausleger scheinen davon auszugehen, dass sich porneia in diesem Zusammenhang auf Ehebruch bezieht. Mir drängte sich die Frage auf, warum Matthäus nicht das Wort für Ehebruch (moicheia) verwendet, wenn er es tatsächlich so gemeint hat.

    Dann fiel mir etwas sehr Interessantes auf. Außer in Matthäus 5,32 und 19,9 verwendet Matthäus das Wort porneia nur noch in Matthäus 15,19, wo es neben moicheia verwendet wird. Daher ist der wichtigste kontextuelle Beweis für Matthäus' Verwendung, dass er porneia in gewisser Weise als etwas anderes als Ehebruch versteht. Könnte dies also bedeuten, dass Matthäus in seiner Aufzeichnung der Lehre Jesu an porneia in der üblichen Bedeutung von Unzucht, Inzest oder Prostitution denkt, die nicht eheliche Untreue, also Ehebruch, bedeutet?

    Der nächste Hinweis auf meiner Suche nach einer Erklärung kam, als ich die Verwendung von porneia in Johannes 8,41 bemerkte, wo die jüdischen Führer Jesus indirekt beschuldigen, aus porneia geboren zu sein. Mit anderen Worten: Da sie die Jungfrauengeburt nicht akzeptieren, gehen sie davon aus, dass seine Mutter Maria Unzucht getrieben hat und dass Jesus das Ergebnis dieser Tat war. Aufgrund dieses Hinweises ging ich zurück, um Matthäus' Bericht über Jesu Geburt in Matthäus 1,18-20 zu studieren.


    Das Wort für Ehescheidung (απολυσαι) ist dasselbe wie in Matthäus 5,32 und 19,9. Vor allem aber sagt Matthäus, dass Josef "gerecht" war, als er die Entscheidung traf, sich von Maria zu scheiden, vermutlich wegen ihrer angenommenen porneia, der Unzucht. Mit anderen Worten: Diese "Scheidung" war nach Matthäus erlaubt.

    Nur Matthäus hat die Geschichte von der Krise erzählt, in der sich Josef befand, ob er seine Verlobte heiraten sollte, obwohl sie, soweit er anfangs wusste, Unzucht (πορνεια) begangen hatte. Bei der Bewältigung dieser Krise bezeichnete er Josef als "gerecht" in dem Vorhaben, sich von ihr zu "scheiden". Das bedeutet, dass Matthäus als Nachfolger Jesu diese Art von "Scheidung" nicht für falsch halten würde. Sie hätte Josef (oder Maria) nicht daran gehindert, einen anderen zu heiraten.

    Da nur Matthäus diese Geschichte erzählt und diese Frage aufgeworfen hatte, war er der einzige Evangelienschreiber, der es für nötig hielt, klarzustellen, dass Jesu absolutes Verbot der Ehescheidung mit anschließender Wiederheirat eine Situation wie die von Josef und Maria nicht einschloss. Das ist es, was er meiner Meinung nach mit den Ausnahmeklauseln tut. Er berichtet, dass Jesus sagte: "Wer sich von seiner Frau scheiden lässt - was natürlich nicht den Fall der Unzucht [πορνεια] zwischen verlobten Paaren einschließt - und eine andere heiratet, begeht Ehebruch."

    Ein häufiger Einwand gegen diese Auslegung ist, dass Jesus sowohl in Matthäus 19,9 als auch in Matthäus 5,31-32 von der Ehe und nicht von der Verlobung spricht. Es wird vorgebracht, dass "außer bei Unzucht" für den Kontext der Ehe irrelevant sei. Meine Antwort lautet, dass diese Irrelevanz genau der Sinn der Ausnahmeklausel ist. Ob sie in diesem Zusammenhang irrelevant klingt, hängt davon ab, wie man sie hört. Ich denke nicht, dass sie irrelevant klingt, wenn man sie so hört, wie ich es gerade vorgeschlagen habe, oder wenn Matthäus 5:32 wie folgt lautet: "Ich aber sage euch, dass jeder, der sich von seiner Frau scheidet - ausgenommen natürlich der Fall der Unzucht [πορνεια] während der Verlobung -, mit ihr die Ehe bricht." Damit macht Jesus deutlich, dass das, was sein irdischer Vater fast getan hätte - sich wegen πορνεια von Maria zu "scheiden" - nicht ungerecht gewesen wäre. Es wäre richtig gewesen. Das ist die Art von Situation, die die Ausnahmeklausel ausschließen soll.


    Ein gängiger Einwand gegen diese Auslegung ist, dass Jesus sowohl in Matthäus 19,9 als auch in Matthäus 5,31-32 von der Ehe und nicht von der Verlobung spricht. Es wird vorgebracht, dass "außer bei Unzucht" für den Kontext der Ehe irrelevant sei. Meine Antwort lautet, dass diese Irrelevanz genau der Sinn der Ausnahmeklausel ist. Ob sie in diesem Zusammenhang irrelevant klingt, hängt davon ab, wie man sie hört. Ich denke nicht, dass sie irrelevant klingt, wenn man sie so hört, wie ich es gerade vorgeschlagen habe, oder wenn Matthäus 5:32 wie folgt lautet: "Ich aber sage euch, dass jeder, der sich von seiner Frau scheidet - ausgenommen natürlich der Fall der Unzucht [πορνεια] während der Verlobung -, mit ihr die Ehe bricht." Damit macht Jesus deutlich, dass das, was sein irdischer Vater fast getan hätte - sich wegen πορνεια von Maria zu "scheiden" - nicht ungerecht gewesen wäre. Es wäre richtig gewesen. Das ist die Art von Situation, die die Ausnahmeklausel ausschließen soll.

    Diese Auslegung der Ausnahmeklausel hat mehrere Vorteile:

    Sie zwingt das Matthäusevangelium nicht dazu, der scheinbar klaren, absoluten Bedeutung von Markus und Lukas zu widersprechen.

    Sie liefert eine Erklärung dafür, warum in der Ausnahmeklausel des Matthäus das Wort porneia anstelle von moicheia verwendet wird.

    Es stimmt mit Matthäus' eigenem Gebrauch von porneia (für Unzucht) im Unterschied zu moicheia (für Ehebruch) in Matthäus 15,19 überein.

    Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, den ihr als Siegel empfangen habt für den Tag der Erlösung! (Eph 4,30)

  • Es passt zu Matthäus' breiterem Kontext in Bezug auf Josephs beabsichtigte "Scheidung" von Maria (Mt 1,19).

    John Piper, Was Jesus von der Welt verlangt, S. 313-316.

    John Piper hat Recht. Wenn Jesus (und die Aufzeichnung bei Matthäus) Ehebruch gemeint hätte, dann wäre das Wort für Ehebruch - moicheia - verwendet worden, so wie es nach der so genannten "Ausnahme" erscheint (5,32; 19,9). Das ist aber nicht der Fall. Das verwendete Wort ist porneia, das sich auf sexuelle Unmoral ohne Bezug auf eheliche Untreue bezieht. Die Tatsache, dass diese Wörter keine Synonyme füreinander sind und nicht austauschbar sind, zeigt sich an mehreren Stellen, an denen sie nebeneinander stehen: Matthäus 15,19; Markus 7,21; Galater 5,19. Diese Tatsache zeigt sich auch in der Verwendung von pornos und moichos nebeneinander: 1 Korinther 6,9; Hebräer 13,4. Wenn porneia Ehebruch einschließt, warum dann nicht einfach dieses Wort allein verwenden? Die Verwendung von moicheia daneben ist überflüssig, wenn porneia sich auf alle sexuellen Sünden einschließlich des Ehebruchs bezieht.

    Lassen Sie uns also unsere Begriffe genau festlegen:


    Ehebruch = Unerlaubte sexuelle Handlungen, die von verheirateten Personen begangen werden. (Nachehelich)

    Unzucht = Unerlaubte sexuelle Handlungen, die von unverheirateten Personen begangen werden. (vorehelich)


    Es ist wichtig zu wissen, dass die Bibel nicht alle sexuell unmoralischen Verhaltensweisen, wie Homosexualität, Bestialität, Pädophilie, Prostitution, Hurerei usw., unter dem Begriff "Unzucht" zusammenfasst. Dies ist eine falsche Behauptung vieler Bibellehrer. Schlagen Sie die 7 Vorkommen von porneuo, die 10 Vorkommen von pornos, die 12 Vorkommen von pornee und die 25 Vorkommen von porneia im Neuen Testament nach und lassen Sie die Bibel die Bedeutung dieser Wörter definieren. Schlagen Sie ebenso die 4 Vorkommen von moicheia, die 4 Vorkommen von moichos, die 6 Vorkommen von moichaomai und die 13 Vorkommen von moichuo im Neuen Testament nach und lassen Sie die Bibel die Bedeutung dieser Worte definieren. Daraus folgt:


    Ehebruch gilt nur für verheiratete Personen.

    Unzucht gilt nur für unverheiratete oder alleinstehende Personen.


    Die Verwendung von "sexueller Unmoral" in modernen Bibelübersetzungen im Gegensatz zu "Unzucht" in alten Bibelübersetzungen ist absichtlich irreführend. "Sexuelle Unzucht" verschleiert den Sinn und die Absicht des Textes, während "Unzucht" ihn klar und deutlich macht. Wir müssen bedenken, dass das Matthäus-Evangelium für die Juden geschrieben wurde. Daher müssen wir ihre Sitten und Gebräuche verstehen, um es richtig zu interpretieren. Wir können dem Text nicht auf eisegetische Weise unsere Sitten und Gebräuche aufzwingen und ihn so gestalten, dass er das sagt, was wir wollen.


    Tatsache ist, dass eine Ehescheidung niemals in Ordnung ist. "Denn ich hasse Ehescheidung, spricht der Herr, der Gott Israels" (Mal 2,16). Dies wird auch von Paulus unterstrichen, wenn er die Worte Gottes weitergibt: "Den Verheirateten gebiete ich, nicht ich, sondern der Herr, dass die Frau sich nicht von ihrem Mann scheiden lasse (wenn sie sich aber doch scheiden lässt, muss sie unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen), und dass der Mann sich nicht von seiner Frau scheide" (1. Korinther 7,10-11). Die Worte Jesu bekräftigen dies: "Von Anfang der Schöpfung an hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen, und die beiden werden ein Fleisch sein; so sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, kann der Mensch nicht trennen" (Markus 10,6-9). Die Ehe ist ein heiliger, von Gott gestifteter Bund, der mit einem verbindlichen Gelübde geschlossen wird und auf lebenslange Dauer angelegt ist. Die einzige Auflösung des Ehebandes ist der Tod (Röm. 7,2-3; 1. Kor. 7,39).„


    Porneia (πορνεια) vs. Moicheia (μοιχεια)
    There is a great difference between fornication ( porneia [πορνεια]) and adultery ( moicheia [μοιχεια]) and a fornicator ( pornos [πορν...
    bereansdesk.blogspot.com

    Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, den ihr als Siegel empfangen habt für den Tag der Erlösung! (Eph 4,30)

  • Beitrag von philoalexandrinus ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Die biblische Bewertung ist eindeutig: Sexualität in der Ehe ist ein Geschenk Gottes (1Mo 2,24; 18,12; Mt 19,4-6 u.a.m.), außerhalb der Ehe ist jede sexuelle Betätigung eine Sünde gegen Gott (1Mo 39,7-9; 1Kor 6,9.13; Eph 5,3 u.a.m.).


    Dies ist ein Ziat aus der Definition des Karl - Heinz Vanheiden, der oben eingebracht worden ist ' 108).


    Gut, nur ich darf diese Deninition als etwas "eingeschränkt" sehen - -Chuck, der seine Teeny - Freundin Chitty zum gemeinsamen Badestrandbesuch ( - auch hier und heute noch: eine schon recht intime Einladung!) bittet und eine große Flasche Sonnenöl mithat und dann fragt: "Darf ich Dir den Rücken einschmieren?" - - oder das alleinige ( ! ) oder auch gemeinsame Duschen - so in "Hiroshima, mon Amour" oder wie Zeus eine - als Imber (= "Regenguss") - bezirzt - - .

    "- jede sexuelle Betätigung - "

  • Chris_86x


    Mit solchen Untersuchungen der Gesetze des Alten Testamentes bewegt man sich in den selben Pfaden, wie die Schriftgelehrten, die irgendwann angefangen haben all die Regeln aufzustellen. Man kritisiert ja gerne und schnell die Pharisäer zu Jesu Zeit, aber man vergisst: All diese Regeln wurden viel früher so aufgestellt und zwar mit den besten Gedanken, nämlich Gott zu gefallen und es richtig zu machen. Dabei vergisst man halt: Wenn man so viele Regeln aufstellt, bleibt das Herz irgendwann auf der Strecke liegen. Das ist auch der grosse Unterschied zum Evangelium Jesu: Jesus schaut das Herz an und argumentiert vom Herz aus. Das widerspricht aber unserem Denken, denn es ist von aussen nicht mehr eindeutig bewertbar: Was beim einen gut ist, kann beim andern schlecht sein.


    Aus dieser Sicht finde ich es müssig solche Fragen der Selbstbefriedigung an Hand der Gesetze des AT bewerten zu wollen.


    Liebe Grüsse

  • Tatsache ist, dass eine Ehescheidung niemals in Ordnung ist. "Denn ich hasse Ehescheidung, spricht der Herr, der Gott Israels" (Mal 2,16).

    Hallo Sauerteig Du hast dieses Problem gut dargestellt aus Theologischer oder juristischer Sicht. Was erlaubt oder verboten ist.

    Da wir aber wissen das Gott ein Gott der Liebe ist und wir Sünder, sollte es immer aus der Sicht des schwächeren oder "missbrauchten/verletzten" gesehen und betrachtet werden!

    ist Selbstbefriedigung in der Ehe verboten....? Wann fängt Ehebruch an..beim Nächsten zu begehren....

    Welches Recht hatten die Frauen damals wie heute wenn der mann sie mit den Kindern verlassen Hat.? Es geht nicht nur um Sex....

    Hier habe ich eine Ausarbeitung gefunden die das gut beschreibt!

    Zitat:

    Ungeachtet der Meinung über Ehescheidung ist es als erstes wichtig, sich an die Worte der Bibel in Maleachi 2,16a (Elberfelder) zu erinnern: “Denn ich hasse Scheidung, spricht der Herr, der Gott Israels.” Gemäß der Bibel ist nach Gottes Absicht die Ehe eine lebenslange Bindung. “So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden” (Matthäus 19,6). Doch weiß Gott, dass es in einer Ehe um zwei sündige Menschen geht und deswegen Ehescheidungen vorkommen. Im Alten Testament gab er einige Gesetze, um die Rechte der Geschiedenen, besonders der Frauen, zu wahren (5. Mose 24,1-4). Jesus wies darauf hin, dass diese Gesetze wegen der Herzens Härte den Menschen gegeben wurden und nicht dem Verlangen Gottes entsprachen (Matthäus 19,8).


    Die Streitfrage, ob Ehescheidung und Wiederverheiratung im Licht der Bibel erlaubt sind, dreht sich hauptsächlich um die Worte Jesu in Matthäus 5,32 und 19,9. Die Aussage “es sei denn wegen Ehebruch” ist das Einzige in der Schrift, das möglicherweise Gottes Genehmigung für eine Scheidung und Wiederverheiratung darstellt. Viele Interpretationen glauben, diese Ausnahmeklausel beziehe sich auf “eheliche Untreue” während der Verlobungszeit. Nach jüdischem Brauch wurden Mann und Frau selbst während ihrer Verlobung als verheiratet angesehen. Unmoral während dieser Verlobungszeit wäre dann der einzige Grund für eine Ehescheidung.

    Was sagt die Bibel über Ehescheidung und Wiederverheiratung?
    Was sagt die Bibel über Ehescheidung und Wiederverheiratung? Unter welchen Umständen kann jemand nach einer Scheidung wieder heiraten?
    www.gotquestions.org

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Tatsache ist, dass eine Ehescheidung niemals in Ordnung ist. "Denn ich hasse Ehescheidung, spricht der Herr, der Gott Israels" (Mal 2,16).

    Ungeachtet der Meinung über Ehescheidung ist es als erstes wichtig, sich an die Worte der Bibel in Maleachi 2,16a (Elberfelder) zu erinnern: “Denn ich hasse Scheidung, spricht der Herr, der Gott Israels.” Gemäß der Bibel ist nach Gottes Absicht die Ehe eine lebenslange Bindung. ttes entsprachen (Matthäus 19,8).


    Die Streitfrage, ob Ehescheidung und Wiederverheiratung im Licht der Bibel erlaubt sind, dreht sich hauptsächlich um die Worte Jesu in Matthäus 5,32 und 19,9. Die Aussage “es sei denn wegen Ehebruch” ist das Einzige in der Schrift, das möglicherweise Gottes Genehmigung für eine Scheidung und Wiederverheiratung darstellt.

    Gestatte zwei Ergänzungen :


    In Maleachi 2, 14. heißt es: " - Darum, dass der Herr zwischen Dir und dem Weib Deiner Jugend Zeuge war - so sie doch deine Gesellin und ein Weib deine s Bundes ist - -"


    Für das Wort Jesu steht in Matth. 5, 32. im Grundtext "porneia", ebenso in Matth. 19, 9. - - -


    O würde doch die Maleachi - Stelle - auch in der Pädagogik und der Unterweisung - internalisiert! - - Und die beiden Matthäus- Stellen verpflichten uns, über - neue? - Definitionen nachzudenken.

  • Ein von mir befreundetes Ehepaar - beide tief im Glauben verwurzelt - haben sich scheiden lassen.

    Ich bin sprachlos und empfinde Fassungslosigkeit ohne Ende.

    Für mich ist es einseitige Herzenshärte, wie es die Bibel gglasklar beschreibt.

    Ohne den geringsten Versuch zu machen, mit Gott das Gesamtproblem anzugehen, wird gnadenlos die Scheidung eingereicht.

    Es wird in allen Beziehungen zu den Kindern, Ehepartner, Gemeinde, Freunde nur Scherben hinterlassen.

    Ein einziges Trauerspiel.

    Was unsere Jugendlichen benötigen sind bessere Vorbilder, denen sie folgen können.

    Es ist unsere Verantwortung, als Männer mit geistlicher Vollmacht solche Vorbilder zu sein.

    Zac Poonen

  • Man sieht von aussen, auch wenn man ein Paar sehr gut kennt, kaum einmal, wie es um die Beziehung wirklich steht. Ich bin in einer solchen Familie aufgewachsen und ich möchte diese Kälte niemandem sonst zumuten, da ist eine Scheidung das viel kleinere Übel.

  • beide tief im Glauben verwurzelt

    Wenn das so ist, dann wär eine vorrübergehende Trennung eigentlich viel snnvoller, denn es geht ja letztendlich darum, dass Menschen sich entwickeln können. Manchmal braucht das Abstand, damit jeder für sich weiter kommt. Ein tief verwurzelter Glaube bedeutet für mich, dass jeder sich von Gott zeigen lässt, wo der Knackpunkt ist.

    Denn ich denke nicht, dass es unmöglich ist, dass zwei Menschen, dem Ego gestorben, nicht einen Weg zueinander finden könnten. Ehe spielt sich auf so vielen Ebenen ab, da hilft oft nur, dass ein Dritter diese Ebenen auseinanderdividieren hilft und eingefahrene Schienen verlassen werden können. Es ist Arbeit, echte harte Beziehungsarbeit, die eine Ehe fordert.

    Freunde von uns haben sich zwar scheiden lassen, aber sich nicht mehr an jemand anderen gebunden. Nach ein paar Jahren, haben die beiden wieder geheiratet. Sie hatten sich inzwischen alleine weiterentwickelt.

  • Beitrag von philoalexandrinus ()

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