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DonDomi Apostel

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  • Du hattest im Thema "Kopfbedeckung ..." geschrieben, ich zitiere:
    „Ich glaube, du tust Paulus unrecht. Paulus hat meiner Meinung nach eben erkannt, was für den Glauben wesentlich ist und was nicht, wohl auch begünstigt durch die zahlreichen Erfahrungen, die er auf seinen Missionsreisen gemacht hat. Eine erstaunliche Entwicklung, wenn man weiss woher er kam.”

    Einerseits Ja - andererseits Nein! – zu dem was Du geschrieben hast:


    1. Was für den Glauben wesentlich ist!

    Paulus hat die wesentlichen Grundlagen des christlichen Glaubens erkannt, die dann seit 1513 auch die Reformatoren genauso gesehen und erkannt hatten! Dazu gehört:

    ▶️ Ja, wesentlich ist, dass wir »Allein aus Glauben gerettet werden!« (Römer 3,28/ Galater 2,16/ Philipper 3,9),

    ▶️»Allein durch die Gnade!« (Apostelgeschichte 15,11 (= Wort des Petrus!)/ Römer 3,24/ Epheser 2,8/ Titus 3,7),

    ▶️»Allein durch Jesus Christus gerechtfertigt!« (Apostelgeschichte 13,39/ Römer 4,5/ 1. Korinther 6,11) und

    ▶️»Dass Jesus Christus für uns gestorben ist!« (Römer 5,6.8.10/ 1. Korinther 15,3/ 2.Korinther 5,15/ 1. Thessalonicher 5,9f.)


    2. Was für den Glauben nicht wesentlich ist, aber Paulus dennoch in seinen Briefen für wichtig erachtet hatte!

    In seinen 13. Briefen hat Paulus auch sehr viele - für uns heutige Gläubigen (meines Erachtens) - unwichtige Dinge, die für den Glauben eigentlich unbedeutend sind, erwähnt und aufgeführt! (Vor allem im 1. Korintherbrief! ----> siehe Kapitel 11 und 14 beispielsweise!) ===> All diese Dinge führten im Laufe der Kirchengeschichte zu erheblichem Streit und zu Konflikten innerhalb der verschiedenen Christengruppen – zum Teil bis heute! Es werden diese Sachen v.a. von den »christlichen Fundamentalisten« instrumentalisiert, um anderen Christen den »wahren Glauben« abzusprechen. Dazu gehört zum Beispiel:

    ▶️Die Frage ob man heiraten soll oder nicht? (1. Korinther 7 ---> daraus entwickelte sich Mönchstum + Zölibat; der Zölibat (= verordnete Ehelosigkeit der Priester) ist heute noch sehr umstritten in der Römisch-Katholischen Kirche!)

    ▶️Die Frage ob man Götzenopferfleich essen darf oder nicht? (1. Korinther 8 ----> Das beinhaltet auch die Frage, ob man Schweinefleisch essen darf oder nicht, der zum Streitpunkt zwischen Adventisten und anderen Christen führte!)

    ▶️Die Frage, ob eine Frau unbedeckt oder bedeckt in den Gottesdienst gehen soll? (1. Korinther 11 ----> Vor allem die aus Russland stammenden Baptisten vertreten hier eine radikale Meinung: alle Frauen - ohne jegliche Ausnahme(!) - im Gottesdienst müssen Kopftuch tragen!)

    ▶️Die Frage ob die Geistes-Gabe der Zungenrede wichtig für den Glauben ist? (1. Korinther 14 ----> gerade Teile der Pfingstgemeinde fordern daher eine zweite Taufe - die Geistestaufe - welche Voraussetzung ist die Zungenrede zu erhalten! Radikale Pfingstler sagen gar: Nur wer in Zungen reden könne, sei echter wahrhaftiger Christ!)

    ▶️ Und nicht zuletzt die Frage ob die Frau in der Gemeinde (= Kirche) schweigen müsse oder nicht? (1. Korinther 14,34f. -----> Diese Diskriminierung der Frauen durch Paulus (was übrigens seiner Aussage aus Galater 3,28 fundamental widerspricht! – Und auch der göttlichen Schöpfungsordnung, wo Frau und Mann gleichberechtigt gestellt wurden! (---> siehe Genesis 1,27)) findet sich bis heute innerhalb der Christenheit, da Römisch-Katholische und Orthodoxe Kirche(n) den Frauen bis heute den Zugang zu kirchlichen Ämtern verweigern!)

  • Na, nochmals : Es ist keine "Seligkeitsfrage", für mich nur anthropologisch - soziokulturell und historisch interessant : Als Kind hörte ich persönlich vom Schweizer "Lebensreformer" Werner Zimmermann , wie er Kon Yoky in den Dreissigerjahren in JApan elebte. In einem Photo - Bildband aus den Sechzigerjahrten war auch eindas Photo s/w eines renomierten Pressephotogrfafen. In den Achtzigerjahren trieb ich mir den Band "Japans Hot Springs" aus CAlifornien auf. Aus dieser Zeit weist ein Reiseführer (US - publiziert) wesentlich mehr Kon Yoku - Möglichkeiten auf als einer deissig JAhre später. Das Gleiche sehe ich in der Internetpräsenz : Google ehedem und Google vorgestern. ZU Kon Yoku hatte ich mehr Material als der Universoitätssoziologe Heinz Peter Duerr - zu seiner Darstellung in BAnd drei meldete ich mich bei ihm - in BAnd 4 hat er mich zitiert .Verschiedentlich wird der US - einfluss für das langsame Schwinden verantwortlich gemacht. verantwortlich gemjacht. Nochmals : Kiene Seligkeitfrage. Liebe Grüsse G.
  • Shabbat Shalom, lieber @DonDomi, hier ein paar historische, biblische, theologische Ansatzpunkte bzgl. Sabbat vs. Sonntag im Frühchristentum: https://www.sta-forum.de/index.php?thread/340-sabbatgebot/&postID=125573#post125573 (Insgesamt 5 Posts) Gott mit Dir Gerald
  • Also, Don Domini, bei Deinen Erfahrungen zur Aufnahmekapazität des Konzert/ Opernbesuchers komme ich nicht mit. Die h -moll -Messe Bachs wird in einem aufgeführt . und das dauert .und der Konzertsaal ist voll. Die Missa solemnis ist kürzer. "Salome" ist einn Opern -Einakter ohne Pause, der "Rosenkavalier" dafür gibt zwei Pausen her. Und Texten zuhören ? Also, bei Lesungen von Schriftstellern schafft der Zuhörer auch seine 45 Minuten ! (Wien, "Alte Schmiede" in der ältesten Innestadt,Werkstatt unseres Gemeindegliedes von ehedem,Otto Schmirler, Wiens prominentester Kustshmied)
  • Schreibe im moment vom mobilphone, das ist sonst zu viel aufwand
  • Kannst Du bitt nicht komplett klein schreiben, sondern Groß- und Kleinschreibung benutzen. Das ist dann besser lesbar.