Beiträge von Sauerteig

    Genauso in der trinitarischen Formel, die man beim Kreuzzeichen und in der Taufformel nennt, da steht nicht Jesus und es ist nicht Jesus gemeint, sondern der Sohn, das Wort, das von Ewigkeit her bei Gott ist.
    Jesus ist eine natürliche Person, die kommt da nicht rein und die passt da nicht rein.

    Jesus ist doch das (fleischgewordene) Wort.

    „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater“ (Joh 1,14)

    „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.“ (Joh 8,58)

    „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebr 13,8)

    Und was bedeutet für Dich „natürliche Person“ ? Er wurde nicht von einem Mann gezeugt. Jesus Christus ist Hypostase.

    Machen wir es noch komplizierter:

    "Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, den Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist."

    (Apg 8,15-17)

    Ich müsste noch einmal nachlesen, aber richtet sich die Taufe zur Vergebung der Sünden nicht an die Juden bzw. die Judenchristen und die trinitarische Formel setzt erst im Zusammenhang mit dem Befehl, die Heiden zu missionieren, ein?

    Möglicherweise können wir auch die Entwicklung der frühchristlichen Gemeinde sehen. Das Matthäus-Evangelium wurde nach der Apostelgeschichte geschrieben.

    Bevor »Gott in Jesus Christus Mensch wurde«

    Es war die Rede davon, dass der Sohn in Jesus Christus Mensch wurde. Daraus würde die Frage folgen: wer hat Jesus Christus gezeugt, in dem der Sohn Mensch wurde?

    Dass Christel das richtige meint, davon gehe ich aus, mir schien es nur von der Formulierung missverständlich zu sein.

    nur so kann Gott der Sohn in Christus wirklich Mensch geworden sein

    Die Formulierung halte ich für missverständlich. Zumindest klingt die Formulierung so, als würde es Christus als natürliche Person geben und in ihm wäre Gott Mensch geworden. Tatsächlich ist aber der ganze Mensch Jesus Christus von Gott gezeugt worden und insofern wurde Gott nicht in Jesus Christus Mensch, sondern Gott wurde der Mensch Jesus Christus, der in hypostatischer Union natürlich auch Gott ist. Jesus Christus ist vollständig und vollkommen Gott und vollständig und vollkommen Mensch. Das Wort ist Fleisch/Mensch geworden und nicht nur „in“.

    Na gut ganz Gott und Mensch, ungetrennt und vermischt.

    Trotzdem darf man das Menschsein nicht leugnen. Da ist kein Gott in menschlicher Hülle.

    Und getauft wird nun Mal auf den Dreifaltigen Gott und nicht auf Jesus Christus.

    Wenn wir theologisch ganz korrekt sprechen wollen, müssten wir immer seine Gottheit und seine Menschheit aussagen.

    Es entspricht aber nicht so sehr unseren Schreibgewohnheiten und auch nicht den Sprachgewohnheiten der meisten christlichen Gemeinden.

    nur so kann Gott der Sohn in Christus wirklich Mensch geworden sein

    Die Formulierung halte ich für missverständlich. Zumindest klingt die Formulierung so, als würde es Christus als natürliche Person geben und in ihm wäre Gott Mensch geworden. Tatsächlich ist aber der ganze Mensch Jesus Christus von Gott gezeugt worden und insofern wurde Gott nicht in Jesus Christus Mensch, sondern Gott wurde der Mensch Jesus Christus, der in hypostatischer Union natürlich auch Gott ist. Jesus Christus ist vollständig und vollkommen Gott und vollständig und vollkommen Mensch. Das Wort ist Fleisch/Mensch geworden und nicht nur „in“.

    In dieser Litanei, steht weder etwas von Christus, noch von Jesus. Ebenso nicht in der Taufformel, noch beim Kreuzzeichen. - Das hat seine Gründe.

    Christus ist Gott, also kann man auch Gott Christus sagen, wo ist das Problem?

    „Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ (1. Joh 5,20)

    Zwischenentscheidung IGH - Anordnung gegen Israel ergangen zu Präventionsmaßnahmen. Kein Völkermord

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    Ganz grundlegend würde ich anmerken: so wie man in die Gemeinde hineinwächst, wird man durch die Gemeinde in den Glauben hineinwachsen. Glaubenspunkte entwickeln sich in Gemeinschaft und werden dort reflektiert. Insofern ist ein Weg mit einer Gemeinde auch immer ein Vertrauen, dass ein Verstehen mit der Zeit kommen wird.

    Interessant ist, dass wir Beziehungen immer noch vom Aspekt ihrer Sexualität her deuten und verstehen wollen. Vermutlich kommen wir erst weiter, wenn wir Beziehungen, egal welcher sexuellen Ausrichtung, als komplexe und vielschichtige Gebilde begreifen, die in manchen Aspekten dem Willen Gottes entsprechen, in anderen Aspekten nicht. Segnung und Akzeptanz von Beziehungen, die zwischen mündigen und verantwortlichen Erwachsenen eingegangen werden, sollten immer im Blick auf ihre wahren und guten Ansätze betrachtet werden.

    Würdet ihr euch auch in anderen Veranstaltungs-Räumen bspw. eines lokalen Kulturzentrums mit anderer ideologischer Ausrichtung als der christlichen versammeln? Solange man das mobile Holzkreuz hat, natürlich.

    Ich möchte hier etwas an dem von Bogi111 beschriebenen Pragmatismus anknüpfen.

    Ein Freund organisiert regelmäßig Besinnungstage für Katholiken, die in einem Tagungshaus einer evangelikal geprägten christlichen Jugendbewegung abgehalten werden. Der Verband heißt Entschieden für Christus. Dort gibt es natürlich keine Kapelle, sondern lediglich einen Andachtsraum. Der Priester, der die Besinnungstage seelsorgerisch begleitet, bringt regelmäßig einen Reisetabernakel mit (ein Freund spaßte einmal "Der Herr fährt im Kofferraum...") und stellt ihn im Andachtsraum auf. So wurde aus dem Andachtsraum eine Kapelle und es konnte die Heilige Messe gefeiert werden.


    Bei uns herrscht leider eher Raumnot... ;)

    man muss kreativ sein :)

    Bei uns Katholiken ist das recht einfach, weil es dort einen geweihten Altarraum gibt.

    Gleichzeitig nehme ich aber auch Heiligkeit dort wahr, wo Christen zusammenkommen, unabhängig von ihrer Konfession.

    Das schwierigste ist aus meiner Sicht aber, in jedem Menschen, der mir begegnet, "den Heiligen" zu erkennen, der uns als Ebenbild in jedem Menschen begegnet.

    Für die Erbsünde braucht es nicht ein Stammpaar, es braucht nur ein Paar, mit dem alle Menschen in Verbindung stehen, es reicht auch eine spätere genetische Wechselwirkung zwischen bestehenden Menschenpaaren.

    So sieht der DNA-Stammbaum der Menschheit aus

    Du weisst hoffentlich schon, dass man mit keiner DNA-Probe etwas über die Psyche eines Menschen, also dessen Gesinnung, Sprache etc. erfahren /belegen kann. Es geht bei jeder DNA-Analyse nur bezüglich Hardware und in keinster Weise um Software.

    Ich weiß, dass Du mal wieder vom Thema wenig verstehst. Du musst doch nicht antworten, wenn es nicht Dein Thema ist oder?

    Der wissenschaftliche Stand ist meines Erachtens, dass alle Menschen miteinander verwandt sind, hier ein Artikel von vor 2 Jahren dazu.

    Ahnenforschung des Homo sapiens: So sieht der DNA-Stammbaum der Menschheit aus
    Mit Genomdaten von rund 3.600 Individuen haben Forscher den bisher umfassendsten Stammbaum der Menschheit erstellt – inklusive Neandertaler-Erbe. Er zeigt…
    www.spiegel.de


    Für die Erbsünde braucht es nicht ein Stammpaar, es braucht nur ein Paar, mit dem alle Menschen in Verbindung stehen, es reicht auch eine spätere genetische Wechselwirkung zwischen bestehenden Menschenpaaren.

    denn auch die Gottesmutter Maria ist gestorben; damit kann sie nicht vollkommen sündlos, sondern allenfalls (beinahe) ganz sündlos gewesen sein.

    Dss würde ich nicht so schlussfolgern. Sonst könnte Jesus auch nicht sündlos gewesen sein, weil er ebenfalls gestorben ist.

    Die Bibel macht uns eigentlich klar, dass abgesehen von Jesus kein Menwch ohne Sünde war / ist.

    Das war aber nicht die Herangehensweise. Die Aussage war, dass jemand nicht sündlos sein kann, wenn er stirbt und die ist aufgrund der Tatsache, dass Jesus gestorben ist, nicht zulässig.