Beiträge von DonDomi

    Zu mir spricht kein Gott. Ich begegne nur Menschen, die von sich sagen, ein Gott spräche zu ihnen und ich solle glauben, was dieser durch sie vermitteln lässt. Aber ich glaube ihnen nicht, denn sagen kann das jeder, belegen nicht. Das was sie sagen stammt von Menschen, nicht von einem Gott. Auch die Schöpfungslehre haben sich Menschen ausgedacht. Heute sehen wir, dass es ganz anders war.

    Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, dass es neben deinen negativen Erlebnissen bezüglich Glauben, auch eine andere Umgangsform mit der Schöpfungslehre gibt. Ich nehme dich als einen Menschen wahr, der negative Erlebnisse im Glauben gemacht hat und darum vom Kreationismus ins völlige Gegenteil umgeschwenkt ist. Was gleich geblieben ist: Ist das Absolute in deinem Verständnis: Früher gab es nur die Bibel, in der für alle Fragen die Antworten zu finden waren, heute findest du alle Antworten in der Wissenschaft. Ich persönlich glaube, dass man bei beiden Sichtweisen früher oder später enttäuscht wird. Wissenschaft ist das ein und der Glaube ist etwas ganz anderes. Die beiden Dinge haben sehr wenig gemeinsam, aber wenn man Wissenschaft für Glaubensfragen nutzt, so kommt es nicht gut, ebensowenig kommt es gut, wenn man den Glauben zur Beantwortung von wissenschaftlichen Fragen nutzt. Der Glaube beantwortet den Sinn des Lebens und die Wissenschaft, wie das Leben versucht zu ergründen, wie das Leben entstanden ist. Beides hat nebeneinander Platz und kann sich wunderbar ergänzen.

    Ich habe die Frage extra, geschrieben. Gemäss deinem zitierten Bibelabschnitt, gab es davor keine Büsche, nun soll es auch keine Berge gegeben haben. Es gibt aber sehr viele Lebewesen, die genau das benötigen, dass sie überhaupt überleben können. Und all diese dummen Fragen und Absurditäten entstehen nur, weil du die Bibel auch als wissenschaftliches Buch betrachtest.

    Was machte denn der arme Koala, der kann praktisch nur in den Sträuchern oder Bäumer überleben und ist nichts anderes als Eukalyptus. Hat Noah auch Eukalyptusblätter mitgeführt, woher hatte er die?

    Jesus haz hat mit Abraham vor der Zerstörung von Sodom u. Gomorra gesprochen. Er hat mit Jakob gerungen! Er hat mit Mose gesprochen. Er hat mit Daniel gesprochen in Babylon als Michael.

    Titel und Persönlichkeiten sind Unterschiede. Jesus agiert, als Messias, als Hohepriester, als Prophet, als Sohn Gottes, als Schöpfer, als Engel/Bote, als Heiland, als das Lamm Gottes, als König und Herrscher (in Zukunft) usw........

    Die direkte Kommunikation zu Menschen läuft immer über Jesus! Das ist auch das Prinzip der Stiftshütte

    Es ist schon immer wieder erstaunlich, da wird behauptet, dass man sich nur daran orientiere, was wortwörtlich in der Bibel steht, ja man geht bis zum letzten Gesetz und Fest und gleichzeitig, dreht und wendet man alles, weil es sonst nicht ins eigenen Glaubensbild passt

    Und welcher Akt ist denn genau verboten? Sex? Petting? Küssen? Streicheln? Umarmen?

    Was meines Erachtens jedenfalls gegen "den Geist" der Heiligen Schrift ist, gegen ihr Welt-,Menschen- und Gottesbild, das ist eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, die sich Ehe nennt und dann noch Kinder adoptiert oder durch irgendwelche aussereheliche Akte "erzeugt".

    Und damit bin ich auch bei der Frage nach "Scheden", die irgendwer vorher aufgeworfen hat. Ein Kind in so eine Beziehung zu setzen entzieht diesem die gottgegebene Beziehung zu Vater und Mutter - schädigt es damit. Mir ist klar, dass man das auch durch bestimmte Verhaltensweisen, oder eine Scheidung, machen kann.

    Naja, ob man sich an der Bezeichnung Ehe abarbeiten will oder nicht, das soll jeder selbst entscheiden.

    Adoption finde ich ein sehr schwieriges Thema und ich glaube auch das ist nicht schwarz und weiss.
    Was ist besser:
    Wenn ein homosexuelles Paar ein Kind adoptiert, das vielleicht Vollwaise ist, in der Gasse lebt, keine Liebe bekommt und unternährt ist

    oder

    wenn man dieses Kind einfach seinem eigenen Schicksal überlässt?

    Finde ich schwierig und wenn ich die Folgen für das Kind sehe, so ist die erste Option für das Kind wohl die segensreichere. Was meiner Meinung nach ein No-Go ist: Wenn man zwei Menschen dafür bezahlt, dass sie ein Kind für ein gleichgeschlechtliches Paar zeugen.

    Wenn ich das Verhalten Jesu anschaue, so bewegen wir uns beinahe bei der Diskussion, ob man am Sabbat Kranke heilen darf. Aus heutiger Sicht ist das völlig eindeutig, weil uns Jesus ein Vorbild gegeben hat. Damals war das auch gegen das "biblische" Verständnis (ich weiss, es gab noch keine Bibel). Beides ist und war aus Glaubenssicht ein Tabu.

    Nur eine kleine Präzisierung hierzu. Wie ich die Bibel verstehe, so verurteilt Gott (oder auch Paulus) darin den Akt, nicht das Sein! Der Ehebrecher tut, der Homosexuelle ist! Für das Sein kann, wie gesagt niemand was, deshalb kann Homosexualität (im Gefühl und im Empfinden) an sich aus meiner Sicht keine Sünde sein. Niemand kann was dafür wie er geboren ist, auch nicht für die Neigungen. Es gibt viele sehr unterschiedliche Neigungen, manche weniger schräg, manche sehr krass daneben. Die Bibel verurteilt eigentlich immer nur den Akt.

    Und welcher Akt ist denn genau verboten? Sex? Petting? Küssen? Streicheln? Umarmen?

    Die Bibel macht dazu keine genaueren Angaben und alleine solche Fragen zeigen, dass das Offensichtliche eben doch nicht offensichtlich ist.

    Verkehr unter Männer ist biblisch gesehen Ehebruch wie jeder andere außereheliche Verkehr auch, aber soweit waren wir eigentlich schon.

    In der Bibel gibt es keine gleichgeschlechtliche Ehe. Wenn ein Homosexueller nicht in einer Ehe sein kann, kann er auch keine Ehe brechen, vorausgesetzt, der/die Partner(in) ist auch nicht in einer Ehe.

    Du kannst von mir aus sagen, die Bibel ist gegen Homosexualität, aber mit dem Ehebruch hat das gar nichts zu tun

    Und dazu musst diesen Thread zersetzen? Ehebruch ist ein ernstes Thema, willst du nicht, dass darüber diskutiert wird?

    Du hättest Gelegenheit genug gehabt mich den Mods zu melden oder an anderer Stelle Kritik an meinen Aussagen zu üben, gerne auch öffentlich in einem eigenen Thread, warum jetzt und an dieser Stelle? Es ist ein Adventisten Forum, wenn die Adventisten Anstoß nehmen an meinen Aussagen nehme ich es ihnen nicht übel wenn sich mich löschen, aber was geht es an dieser Stelle dich an?

    Ich verstehe nicht, was Ehebruch mit Homosexualität zu tun hat. Das sind doch zwei total verschiedene Dinge...

    Den gläubigen Juden ist ihr Sabbat so zu lassen, wie sie ihn begehen wollen, ich aber gehe nicht mit der striktesten Auslegung des Sabbatgebotes mit. Aber der Kerngedanke gefällt mir und ich finde die Idee des ›nicht-arbeiten‹ gut. Ich überlasse jedem die Entscheidung, was für ihn Arbeit ist. Wenn meine Arbeit unter der Woche zu kochen und zu backen ist, dann koche und backe ich am Sabbat nicht. Wenn ich Konzertpianist wäre, würde ich am Sabbat zuhause kein Klavier spielen

    Ich glaube der Übergang ist noch viel fliessender: Würdest du als Konzertpianist in der Kirche Orgel spielen? Ist es als Konzertpianist arbeitet?

    Es ist nur ein Beispiel, ich glaube man würde sich unendlich an etwas abmühen, wenn man diese Trennung bis ins letzte Detail vollziehen würde und würde trotzdem grandios scheitern. Spätestens wenn man noch hinzunimmt, dass man auch nicht Arbeit von andern beanspruchen sollte. Jesus sagt deswegen auch, dass der Sabbat für die Menschen da ist.

    Ich habe kein Problem mit dem Sabbat als Ruhetag, auch wenn ich den Sonntag als Ruhetag habe. Aber ich würde trotzdem soweit gehen und behaupten, wenn jemand glaubt, dass man den Ruhetag exakt am Sabbat halten muss, so soll er das unbedingt am Sabbat tun.

    Ja, das gibt eigentlich. Für Muslime ist es Freitag, für Juden Samstag, für die meisten Christen Sonntag … für Friseure Montag … Das Thema (hier) ist aber gar nicht das, sondern die Frage, ob es einen bestimmten Kalendertag gibt, der sich als Feiertag mit der Bibel begründen lässt.

    Man kann mit der Bibel fast alles begründen. Der Sabbat als Ruhetag ist die offensichtlichste Begründung. Der Sonntag als Auferstehungstag Jesu ist etwas weiter weg. Der Freitag dürfte schwierig werden.

    Es ist aber nicht nur eine Frage, ob man das begründen kann, sondern es ist viel mehr eine Frage, welchen Stellenwert man dem "Namen" des Ruhetages beimisst. Für mich ist es weniger wichtig, ob es Sabbat, Sonntag, Freitag oder ein anderer Tag ist. Ich glaube es ist gut, dass es im 7 Tages Rhythmus ist, weil das dem Menschen gut tut und ich glaube auch, dass die Regelmässigkeit dem Menschen hilft, Gott nicht zu vergessen.

    Und man kann durchaus anfragen, wenn die Wissenschaftsgemeinde sagt: "Wir wissen das sehr genau!", wie sie zu solch einer Behauptung kommen bzw. warum überhaupt. Warum will man z.B. bis auf Sekunden vor dem Urknall zurückermitteln können? Hat sie mal jemand gefragt, warum sie das eigentlich tun? Was suchen sie denn da? Warum ist das überhaupt wichtig?

    Der Urknall ist eine Fiolge von Messungen und der heute bekannten Physik, vor allem die Relativitätstheorie führt dorthin. Aber es gibt eben viele weitere andere physikalischen Gesetze, die ebenso verhindern, dass man ganz bis 0 rechnen kann. Wenn zurück rechnet bewegt man sich auf eine Singularität zu. Die einfachste Singularität ist, wenn man 0 durch 0 teilen will. Dann gibt es noch ein paar mathematische Tricks wie der Satz von L'Hopital die helfen können, die Singularität ein Stück weit zu überwinden, aber beim zurückrechnen reicht der eben auch nicht mehr aus.
    Was den Menschen dazu antreibt? Ich weiss es nicht, aber es sind verschiedene Punkte: Man will wissen, wie etwas funktioniert, wie etwas entsteht, oder es kann auch die Frage sein: Woher kommen wir, wohin gehen wir und wahrscheinlich gibt es noch ganz viele andere Gründe.

    Ich gehöre auch zu den sehr neugierigen Menschen. Bei der Arbeit, werde ich meist hinzugezogen, wenn es gilt Mechatronische Fehler zu verstehen, das ist meist auch hochspannend. Und auch das ist zu einem grossen Teil von meiner Neugier getrieben.

    Im Beruf mag das ja noch wichtig sein, beim Urknall weniger. Allerdings würde es ohne diese Neugier auch kein Internet und viele andere Dinge geben. Wir Menschen haben das in uns. Wissenschaft wertet auch nicht, sie untersucht einfach.

    Mich stört an der ganzen Diskussion, dass man der Wissenschaft unterstellt, sie würde werten, ob es einen Gott gibt oder eben nicht. Dabei haben die zwei Dinge gar nichts miteinander zu tun. Ich glaube, dass Gott alles geschaffen hat, auch die Naturgesetze. Und wenn man Gottes Schöpfung so ansieht, so bewegt sich die Wissenschaft nur innerhalb dem Rahmen, der von Gott vorgegeben ist. Sie kann nicht über den Rahmen hinausschauen, da sie an die Naturgesetze, die Gott gegeben hat, gebunden ist. Das ist die Grundlage. Man kann diese ewige Diskussion hier nur führen indem man zwei Dinge tut:
    Eine Seite muss die Bibel als wissenschaftliches Buch benutzen
    und
    die andere Seite (die Wissenschaft) kann nicht erkennen, dass sie sich nur innerhalb der Naturgesetze bewegen kann

    Die Frage, woher die Naturgesetze kommen und warum sie so sind, wie sie sind, kann niemand beweisen. Die Wissenschaft kann sich nur auf die Axiome zurückziehen und weiter geht es nicht. Diese sind für die Wissenschaft gegeben, als gläubiger Christ würde ich sagen "Gott gegeben"

    Ja! Das habe ich hier schon mehrfach dargelegt und ist auch allgemein bekannt. Eigentlich auch dir, denn du sprichst immer wieder vom Urknall. Und der entstand ja nach übereinstimmender Aussage aus einer unvorstellbar hochkonzentrierten Energie. Lies es halt mal in Wiki nach. Das stammt alles nicht von mir.

    Du schwafelst einfach etwas. Man weiss nicht,wie der Urknall genau entstanden ist. Unsere physikalischen Gesetze gelten erst ab der Planck-Zeit. Die Physik die davor war, muss erst noch entwickelt werden, was immer die Wissenschaft damit meint.
    Es gibt zudem auch andere physikalische Modelle als der Urknall.

    Du hast keine Ahnung sondern, wirfst nur mit Allgemeinplätzen um dich. Jeder Physiker würde dir widersprechen, das alles so ganz klar ist.

    Tut mir leid, aber ich hatte den Eindruck, dass du nur die anfänglichen einzelligen Lebewesen in Frage stellen wolltest, nicht aber die Entwicklung danach.

    Ich habe keine Ahnung, wie die Schöpfung genau entstanden ist. Ich glaube weder an eine Schöpfung in 6x24h, noch glaube ich, dass alles aus Zufall entstanden ist.

    Die Frage nach der Schöpfung geht aber viel weiter.

    Dann reden wir aneinander vorbei. Ich frage nicht nach Schöpfung, sondern nach der Entstehung der Welt, die ich mit Natur gleichsetze. Ihr sagt, sie sei erschaffen worden, die Naturwissenschaft, die ich hier wiedergebe, sagt, sie sei von selbst entstanden. Erst wenn dieser Dissenz geklärt ist und wir zu dem Ergebnis kämen, sie sei erschaffen worden, können wir philosophische Fragen nach den Beweggründen eines Schöpfers betrachten. Aber danach sieht es gar nicht aus, denn ihr habt bis jetzt null Hinweise aus der Natur gebracht, die auf Schöpfung hinweisen, ich aber jede Menge, bis zu eurem Überdruss, pro Selbstentstehung.

    Ich habe den Beweggrund gar nicht angeschnitten. Du solltest nicht etwas zu meinen Aussagen hinzudichten, dass da nicht steht

    Die Frage ist, ob die Welt erschaffen wurde oder von selbst entstanden ist. Die dazu nötigen Kräfte und Auslöser sind vorhanden. Es war und ist ohne weiteres möglich.

    Warum sollten Kräfte einfach so vorhanden sein. Es gibt keinen Beweis, dass vor dem "Urknall" um mal bei einem wissenschaftlichen Anfang zu bleiben, Kräfte vorhanden waren. Selbst unsere physikalischen Modelle versagen alle in der Zeitspanne zwischen dem Urknall und der Planckschen Zeit.
    Das zeigt die Unsinnigkeit der ganzen Diskussion auf: Du machst irgendwelche Annahmen, die man genauso wenig wie ein Gott beweisen kann, es gibt keine Beweise, warum die Welt so ist, wie sie ist. Die Wissenschaft kann nämlich nur beobachten was existiert und spätestens bei den Axiomen ist fertig.

    Du kannst nicht beweisen, warum es Kräfte gibt, aber von gläubigen Menschen verlangst du, sie müssten beweisen, dass es einen Gott gibt. Du wirst zwar Christen finden, mit denen du immer wieder die Schöpfung durchdiskutieren kannst, aber das kannst du nur mit Menschen tun, die die Bibel als wissenschaftliches Buch nutzen, aber das ist die Bibel nicht. Bei allen andern Christen ist die Diskussion sinnlos, diese können dir nicht sagen, was sich hinter den biblischen Worten: Gott sprach und es ward verbirgt und wie die Welt entstanden ist. Weil darum geht es in der Bibel gar nicht. Du allein willst beweisen, dass in etwas falsch liegt, für das sie gar nicht da ist, und das wohl auch nur, weil du auch zu denen gehört hast, die die Bibel als wissenschaftliches Buch missbraucht haben. Das Problem ist weder die Bibel, noch Gott, sondern dein Umgang und zwar sowohl mit Bibel wie jetzt auch mit der Wissenschaft. Für dich existieren nur zwei Silos, entweder Wissenschaft oder die Bibel als wissenschaftliches Buch.

    Das muss zwangsläufig so sein, da sonst gar kejn Leben hätte entstehen können. Am Anfang gab es keine Zellen. Alleine ein Zelle ist ein hochkomplexes Gebilde. Du darfst gerne glauben, dass solche hochkomplexe Gebilde zufällig in genügender Mengen entstanden sind um zu überleben und weiterzuexistieren. Ein einzelner Zufall dürfte nicht ausreichen, dass daraus mehr entstehen kann. Und entstehen reicht ja bei weitem noch nicht, so Zellen müssten zu Beginn über sehr lange Zeit in sehr grossen Mengen zufällig enstanden sein. Es benötigt ja weitere Mutationen, damit es weitergehen kann. Die Wahrscheinlichkeit, das eine Zelle einfach aus Zufall entsteht muss aber wohl sehr klein sein, denn uns Menschen gelingt das im Labor selbst mit nachhelfen nicht.

    Das sind alles sehr interessante Gedanken auf die ich gern eingehen möchte. Aber ich beschränke mich jetzt ersteinmal auf die Frage nach der Alternative. Du zeigst, was alles nicht ginge. Was geht dann? Wenn du schreibst: "so Zellen müssten zu Beginn über sehr lange Zeit in sehr grossen Mengen zufällig enstanden sein.", heißt das, dass wenn dies der Fall wäre, das dann der Start der Evolution sein könnte, aus der alle Lebewesen dieser Erde hervorgegangen sein könnten?

    Du hast es immer noch nicht verstanden. Du glaubst, dass die Frage nach der Schöpfung eine wissenschaftlich Frage ist, das ist es aber nicht. Es ist eher eine philosophische Frage. Die Wissenschaft muss nämlich von der Naturgesetzen ausgehen. Sie kann diese nicht in Frage stellen, sie kann höchstens festellen, dass sie die Naturgesetze falsch, nur teilweise oder gar nicht verstanden hat. Die Frage nach der Schöpfung geht aber viel weiter. Sie stellt auch Fragen: Wer hat denn die Naturgesetze geschaffen, warum gibt es die einfach so? Das kann dir die Wissenschaft nicht beantworten, sie geht davon aus, dass die einfach so da sind. Daher ist deine Frage nach dem Start der Evolution auch nicht zielführend. Ich kann als einen Christ auch glauben, dass es Gott mit Naturgesetzen so eingerichtet hat, das Zellen entstehen und daraus Leben entstehen konnte. Und damit sind wir an einem Punkt angelangt, der eine ganz andere Sichtweise aufzeigt: Es ist nicht mehr die Frage, ob Glaube oder Wissenschaft sondern sowohl als auch.

    Die DNA hat sich seit 7000 Jahren beim Menschen so gut wie nie mehr verändert. Selbst bei Mutationen. 99.9 % der DNA sind bei allen Menschen auf der Erde identisch und bis jetzt so geblieben.

    Selbst wenn es so wäre, was willst du damit sagen? Dass es keine Evolution gibt? Glaubst du, dass Lebewesen anders als durch Zellteilung entstehen könnten? Wie sollte das gehen?

    Das muss zwangsläufig so sein, da sonst gar kejn Leben hätte entstehen können. Am Anfang gab es keine Zellen. Alleine ein Zelle ist ein hochkomplexes Gebilde. Du darfst gerne glauben, dass solche hochkomplexe Gebilde zufällig in genügender Mengen entstanden sind um zu überleben und weiterzuexistieren. Ein einzelner Zufall dürfte nicht ausreichen, dass daraus mehr entstehen kann. Und entstehen reicht ja bei weitem noch nicht, so Zellen müssten zu Beginn über sehr lange Zeit in sehr grossen Mengen zufällig enstanden sein. Es benötigt ja weitere Mutationen, damit es weitergehen kann. Die Wahrscheinlichkeit, das eine Zelle einfach aus Zufall entsteht muss aber wohl sehr klein sein, denn uns Menschen gelingt das im Labor selbst mit nachhelfen nicht.

    Was du mit diesen Gedanken machst, das sei dir überlassen, aber es sind rein neutrale Überlegungen.

    Man kann ja gut und gern an Schöpfung glauben. Jeder kann glauben, was er/sie will, wenn er/sie damit seinen/ihren Frieden findet.

    Wenn man glauben kann, was man will. Warum wärmst du das Theme immer und immer wieder auf? Es kommt nichts Neues mehr, nur immer wieder die gleichen Argumente, wie bei einer Schallplatte, die einen Sprung drin hat.

    Ich kenne ein, zwei schwule Pärchen, die sind schon ewig zusammen 15Jahre und mehr. Die leben in einer Beziehung. Dein Vergleich hinkt gewaltig.