Beiträge von DonDomi

    Zitat von HeimoW

    "Krampfhaft" ist es sündige Taten vermeiden zu wollen.

    ….und der Wille den ich erst gar nicht habe vermeidet diese Krämpfe….das scheinbar oberste Ziel vieler Christen.


    Zitat von HeimoW

    Wer eine enge Beziehung zu Christus und Gott hat

    ...wird die Sünde hassen und alles daransetzen sie auch nicht mehr zu tun.

    Es gab ja in diesem Forum schon Personen, die aufgetaucht sind und behauptet haben, sie seien sündlos. Ob das wirklich so war, weiss ich nicht, aber ich habe selten so wenig Liebe in den Postings verspürt, wie bei diesen sündlosen Menschen.

    Es ist eben so, wie im Leben: Wer immer versucht keine Fehler zu machen wird keine Fortschritte erzielen, wer aber versucht Fortschritte zu machen wird zwar mehr Fehler machen, aber es viel weiter bringen.

    Zitat von DonDomi

    Ich frage mich allerdings, was uns dieses Wissen nützt.

    Das Wissen ist insofern von Bedeutung als dass ein zur Sünde unfähiger Jesus in dem Sünder das Bewusstsein hervorruft so oder so den Status (ohne Sünde zu leben) niemals erreichen zu können.....schließlich hat selbst Jesus nur das erreicht, weil er als Gott, mit höherer Macht ausgestattet, oder sonst einem Grund nicht sündigen konnte.......eine willkommene Ausrede für alle denen es zu anstrengend ist auch in der Sündlosigkeit Jesus als Beispiel zu nehmen und ihm nachzufolgen.

    Du hast nichts verstanden, den Weg Jesu zu gehen ist etwas ganz anderes als der krampfhafte Versuch sündlos zu sein. Wir Menschen haben nie diese enge Beziehung und Bindung zu Gott, wie sie Jesus hatte. Auch kennen wir Gott weniger gut. Das sieht man auch in diesem Forum : wir führen endlose Diskussion, eben weil jeder meint, er würde Gott kennen und verstehen, dabei kennen wir ihn nur bruchstückhaft.

    Btw. Bilde dir nichts auf mein "gefällt mir" ein, ich habe mich verklickt.

    "Mehr noch: Auch auf Deismus, wie ihn etwa Einstein vertrat (wenn er nicht gerade Gott erklärte, dass er nicht würfelt), ließ sich Zeilinger nicht ein, sondern sagte zu Bertlmann: „Für mich persönlich gibt es sehr wohl einen persönlichen Gott. Einen Gott, mit dem ich sprechen kann. Wenn man jetzt fragt, welche Eigenschaften dieser Gott hat, wenn man herumzudefinieren beginnt, dann ist man auf dem Holzweg. Da habe ich eine sehr mystische Position.“


    Zeilinger: „Ich kann eine Intervention Gottes nicht ausschließen“ | DiePresse.com

    Man muss eines sehen, für Gott gibt es gar kein Würfeln. Wir müssen nur auf die Statistik zurückgreifen, da wir sehr oft nie alle Variablen kennen. Ich habe sehr oft mit Statistiken zu tun, da dies oftmals die einzige Möglichkeit ist herauszufinden, ob etwas technisches so funktioniert, wie es sollte.

    Die Antwort auf die Frage, ob Jesus sündigen konnte findet sich an anderer Stelle. Sünde bedeutet ja immer, dass man sich von Gott trennt. Auch wenn sich Jesus als Mensch nie von Gott trennte, so hat er dieses Gefühl vom Getrenntsein doch erlebt. Am Kreuz selbst hat er ja gerufen, ob Gott ihn verlassen hätte. Wenn Jesus also auch dieses Gefühl erleben konnte, so müsste es also auch theoretisch möglich sein, dass Jesus durch Sünde diese Situation herbeiführen konnte.

    Ich frage mich allerdings, was uns dieses Wissen nützt.

    Dann wäre alles gescheitert und Satan hätte gesiegt. Wenn nicht einmal Gott in Menschengestalt sündlos sein kann, wie sollte das einem Menschen gelingen, der nicht in so naher Gottesverbindung geboren worden ist.

    Ich verstehe das ganze Theatet um Selbstbefriedigung nicht. Es ist einmal mehr eine Diskussion über Menschen, die nicht dem Normbild entsprechen. Das Normbild ist verheiratet oder züchtig bis zur Heirat, da haben natürlich alle andern Formen, ob gewählt oder nicht keinen Platz.

    Aber jetzt mal ehrlich, wahrscheinlich fast jeder und jede, die nicht in einer Beziehung leben wird früher zur Selbstbefriedigung greifen, weil halt einfach auch körperliche Bedürfnisse da sind bei einer Person mehr und bei der anderen weniger. Ich verstehe nicht ganz, was daran schlimm ist. Man muss sich deswegen ja nicht gleich auf einschlägigen Seiten rumtreiben, die Fantasie genügt vollauf. Solange man weder in einer Beziehung lebt noch verheiratet ist kann man ja auch keinen Ehebruch begehen, obwohl dieser Vers immer wieder gebracht wird.

    Das mit der Religion funktioniert nur, wenn alle das gleiche glauben. Wenn ich in diesem Forum zum Beispiel sehe, wie teilweise mit Nicht-Adventisten umgegangen wird, da herrscht bereits teilweise verbaler Krieg. Ich selbst durfte mir ja schon einiges anhören, solche Dinge fördern den Zwist.

    Im 2.WK wurde ja eine Religionsmässige Ideologie aufgestellt. Es wurden und werden nach wie vor sehr viele Kriege wegen der Religion geführt. Man kann, darf und soll das kapitalistische System kritisieren, aber dort wo es den Menschen gut geht, da gibt es selten Gründe um Krieg zu führen.

    Das Christentum hat eine nicht minder grausame Vergangenheit hinter sich.

    Don Domi, leider betrachten wir nur unsere Kultur und das Schlechte was im "Namen Gottes" geschah....

    Was uns heute Frieden gebracht hat, ist weniger das Christentum, sondern andere Werte, wie die Demokratie, die wenig mit dem Christentum zu tun haben.

    Das ist aber eine interessante Aussage. Ist Demokratie ein Wert?

    Welches System hat Gott für das Volk Israel vorgesehen?

    Nein, Demokratie ist kein Wert, aber das kapitalistische System und dessen Werte haben weit mehr Frieden gebracht als die Religionen. Ich wünschte auch, es wäre nicht so. Wenn ich alleine in diesem Forum einzelne Aussagen sehe, so führen solche Meinungen gepaart mit der nötigen Macht oftmals zu grausamen Kriegen.

    Man muss sich aber beim Islam bewusst sein. Nicht alles, was befohlen wird steht im Koran. Das Christentum hat eine nicht minder grausame Vergangenheit hinter sich. Was uns heute Frieden gebracht hat, ist weniger das Christentum, sondern andere Werte, wie die Demokratie, die wenig mit dem Christentum zu tun haben. Das muss man sich bewusst sein, bevor man die Keule schwingt.

    Wer sich informiere will mit welche Ängsten und auch welchen brutalen Methoden man diese "Unmoral" verhindern wollte : Thomas Laqueur : "Die einsame Lust", Osburg Verlag Berlin 2008

    Du brauchst nur in den Iran zu schauen, da wird ein ganzes Volk in Geiselhaft genommen.... (Welcher Gott steht hinter diesem Glauben??)

    Durch Lügen der Sexualität.....

    Offensichtlich hat EGW dann auch gelogen...oder Volksglauben nachgeplappert...

    Alles was nicht in LIEBE und FREIHEIT geschieht wird zu Sucht,Fanatismus und Extremismus....

    Der Iran ist ein schlechtes Bild. Ich war dort, habe sehr viele Freunde gewonnenen und vor allem ein ganz anderes Bild kennengelernt als das in den Medien gezeichnete. Iran Ist das westlichste muslimische Land das ich jemals kennen lernen durfte.

    Wahrscheinlich gab es alle Gemeinden, immerhin handelt es sich ja um reelle Städte.

    Ich glaube aber nicht dass man zwingend das Historische betrachten muss um zu verstehen, was die 7 Sendschreiben uns sagen wollen. Es kann nützlich sein, wenn man etwas mehr weiss und dadurch können sich einem durchaus neue Aspekte erschliessen. Am Ende sollte sich jeder selbst prüfen, wo er noch Mängel hat. Es lohnt sich sicher auch, wenn man die eigene Gemeinde etwas prüft und versucht Massnahmen gegen Mängel, Tendenzen und Strömungen zu ergreifen. Letzten Endes wird man in jeder Glaubensgemeinschaft verschiedene der 7 Gemeinden vorfinden.

    Ich habe vor einigen Tagen unter: "was liest du" den Bestseller von Stephen Hawking : Eine kleine Reise der Zeit

    Gepostet. Auch wenn man nicht an den Urknall glaubt, so sieht man auch da wieviel dass es überhaupt benötigt, dass das ganze Universum entstehen konnte und da ist das Leben noch nicht mitdabei

    Ich persönlich glaube immer noch, dass das persönliche Verhalten das beste Zeugnis für die Missionsarbeit ist. Damit kann man selbst Atheisten beeindrucken. Damit meine ich jetzt unbedingt an welche biblischen Gesetze man sich hält sondern wie man mit Lebenskrisen, schwierigen Situationen und den Mitmenschen umgeht. Oftmals entstehen dadurch beim Gegenüber Fragen, wie: Warum bist Du trotzdem glücklich, wie machst du das etc. Genau dann ist die Zeit gekommen um von seinem Glauben und der persönlichen Basis zu sprechen.

    Bogi111

    Deine Fragen sind verständlich, allerdings bezweifle ich, dass wir darauf auf dieser Erde noch eine Antwort kriegen werden. Für mich ist das ein Aspekt des Glaubens, dass sich nicht alles erklären lässt.


    Heidrich

    Ich bin bei der Fragestellung vom Wiederkommen Jesu ausgegangen, aber ich kenne die White-Bücher auch nicht, daher ist es gut möglich, dass da von einer anderen Situation gesprochen wird.

    Ich habe gerade den Bestseller von stehen Hawking: "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen. Sehr empfehlenswert, wenn man verstehen will, wie die Wissenschaft die Entstehung erklären will. Spannend auch, wenn man sieht wie Hawking selber unbedingt Gott ausklammern will, dabei sieht man seinen Ausführungen, dass selbst die Wissenschaftlichen Erklärungen sehr oft bei Gott enden müssten.

    1. Ich habe weder etwas von Kommunismus noch von grün geschrieben.

    2. Ist gerade Putin derjenige, der sich den Kommunismus und vor allem die Sowjetunion zurückwünscht.

    3. Sagte nicht Jesus zum reichen Jüngling er solle alles verkaufen und ihm nachfolgen. Vielleicht solltest du dir mal Gedanken machen, ob du das könntest.

    4. Ich bin gerne ein Gutmensch.

    Ich habe diese Jammerei, die einzelne hier an den Tag legen satt. Man bekomm das Gefühl, dass wir laufend an Wohlstand einbüssen, dabei ging es uns noch nie so gut wie heute. Ich bin ja bei weitem nicht so alt wie Philo (Sorry, dass ich dich als Beispiel nehme), aber wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, so gab es kaum eine Familie, die sich jeden Tag Fleisch leisten konnte, Kleider waren grösstenteils gebrauchte und von Ferien im Ausland wagte man nicht einmal zu träumen. Und heute bricht das grosse Jammern aus, wenn man nur ganz wenig zurückstecken sollte. Dabei müsste einem, vor allem als Christ, bewusst sein, wenn man eine gerechte Verteilung des Wohlstandes möchte, so müssten wir alle unseren Wohlstand massiv zurückfahren. Gerade wenn man die grosse Armut mit eigenen Augen gesehen hat und die Menschen trotzdem viel glücklicher als der Durchschnittseuropäer sind, so müsste einem jeden Bewusst sein, dass es eben viel mehr als materiellen Wohlstand gibt. Umso trauriger ist die Tatsache, dass es selbst unter aktiven Christen immer noch sehr viele Menschen gibt, die das bis jetzt nicht erkennen konnten.