Beiträge von DonDomi

    Du schreibst hier schlicht und ergreifend deine eigene Meinung rein, ohne die Verse zu beachten. Sie sind glasklar - nur weil du heiß auf Nacktes bist, musst du die Bibel dafür nicht ändern, ok? Weil wir können gerne über die Verse diskutieren, aber wenn du das was in den Versen vermittelt wird, ins Gegenteil verkehrst -ohne dabei zu begründen- das zeigt mir einfach, dass du anscheinend von Nacktheit nicht ablassen kannst und Keuschheit dir völlig egal ist. Das ist auch in Ordnung, nur kommst du so direkt in die Hölle, ok? Mit Gott hat das nichts zu tun! Merkel dir das mal bitte, so falsch und unlogisch mit Texten umgehen und meint dann noch, ich würde ihn daraufhin ernst nehmen!


    Adam und Eva waren nackt weil sie nicht um die Nacktheit WUSSTEN! Das war vor Gott eine SEHR BÖSE SACHE! MAN STIRBT VOR GOTT wenn man darum weiß! Die Schlange sagte "nein, du wirst wie Gott wenn du vom Baum isst" und als sie um ihre Nacktheit wussten, was hat Gott da getan? Sag es mir mal bitte! Und es geht nur darum dass sie es wussten! Er hat sie aus dem Paradies herauskatapultiert und sie verflucht, einfach nur weil sie von nun an wussten dass sie nackt sind! Es geht nicht mal um Porneia! Und WAS MACHT GOTT DANN: Es steht:

    Ich gehe in die Sauna, weil es dem Körper gut tut und nicht weil ich da auf nackte Menschen treffe, aber du darfst gerne mal angezogen saunieren, viel Spass dabei.

    Soviel ich weiss haben sich weder Adam noch Eva ausgesucht nackt im Paradies zu sein, Gott hat die doch so ins Paradies gesetzt, die hatten gar keine Wahl. Ganz schön Böse von Gott und Gott hat die beiden erst noch besucht, war wohl auch heiss auf die nackte Eva und den nackten Adam. Soviel ich weiss wurden Adam und Eva aus dem Paradies geworfen, weil sie Gott nicht mehr vertraut haben und vom Baum der Erkenntnis gegessen haben.

    Ich frage mich gerade, ob man beim Sex das Licht eingeschaltet lassen darf oder ob man das besser im Dunkeln und am besten noch angezogen macht, weil alles andere ja Böse ist.

    Glasklare Verse dazu:

    2Kor 6,6 in Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe;

    1Tim 4,12 Niemand verachte dich wegen deiner Jugend, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit!

    1Tim 5,2 ältere Frauen wie Mütter, jüngere wie Schwestern, in aller Keuschheit.

    Tit 2,5 besonnen zu sein, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert wird.

    Es wird immer besser, ein Bikini hat doch nichts mit Keuschheit zu tun. Ich war schon öfters mit Frauen in einer gemischten Sauna und kein einziges Mal ist da irgendetwas verruchtes geschehen, nicht einmal im Ansatz. Ab wann darf man eigentlich Kleinkinder nicht mehr nackt im Garten rumrennen lassen?


    Die zitierten Verse zeigen für mich eben genau das Gegenteil auf. Nacktheit wird hier als Sinnbild benutzt, eben weil es in der Gesellschaft negativ konotiert ist. Nacktheit steht in all diese Stellen für die Blösse also eine Unvollkommenheit resp. etwas das mit Scham behaftet ist. Das ist typischerweise ein Mangel an göttlichen Tugenden und noch viel öfter eine Sünde. Das hat aber nichts mit dem nackten Körper zu tun. Wenn Nacktheit so schlimm wäre, hätte Gott Adam und Eva nicht nackt ins Paradies gesetzt sondern hätte ihnen wunderschöne Gewänder angezogen. Ich finde deine herangehensweise an diese Verse fast schon als Missbrauch der Bibel, du setzt Blösse mit Nacktheit (z.B. ein Saunabesuch) gleich, dabei geht es um etwas ganz anderes. Du darfst natürlich für dich auf einen Saunabesuch verzichten, aber daraus ein Gesetz abzuleiten gleicht fast schon den vielen Regeln die in Israel zu Zeiten Jesu vorhanden waren. Auch da haben Schriftgelehrte versucht Regeln aufzustellen um Gott möglichst mit Gesetzen gerecht zu werden und haben sich dabei völlig verrannt, das ging soweit, dass sie Jesus nicht verstehen konnten, weil er diese Regeln ins rechte Licht gerückt hat und gezeigt hat, was wahre Nachfolge ist.

    Ich finde Du betreibst einen Missbrauch mit biblischen Stellen. Gott sagt nirgends, das Nackt-Sein eine Sünde ist. Sondern all diese Stellen benutzen den gesellschaftlichen Status der Nacktheit um eine Verfehlung auszudrücken. Wenn ich z.B. in eine Sauna oder einen FKK Strand gehe hat das gar nichts sündhaftes an sich. Blösse und Nacktheit wird doch sehr oft in der Bibel als schutzlos, verletzlich und ähnlich angesehen und daher eher negativ konotiert. Nackt sein ist daher oftmals Folge einer Sünde aber das heisst noch lange nicht, dass der Umkehrschluss auch gilt, davon findet man in der Bibel nämlich nichts und überraschenderweise waren die Menschen im Paradies nackt und es war überhaupt kein Problem, es wurde für die Menschen erst nach dem Sündenfall zum Problem.

    Junker

    Es ist sicher nicht dieses Forum, das entscheidet, ob etwas eine Sünde ist oder nicht. Eine Lüge bleibt eine Lüge egal ob Notlüge oder nicht.

    Im weiteren mag man bei den adventisten aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, wenn man in Polygamie lebt. Ich persönlich würde deswegen niemanden ausschliessen, nicht ich entscheide, wer würdig ist ins Paradies einzuziehen sondern einzig und alleine Gott. Ich würde da zwischen einem Polygam lebenden Menschen keinen Unterschied machen und es gibt auch nicht den einen Grund für einen Ehebruch, wo man wieder heiraten darf, sondern tausende, die alten jüdischen Gesellschaftsgesetze haben für uns keine Gültigkeit mehr. Jesus hat sich auch nicht um Normen gekümmert und ist so der Samariterin am Brunnen oder bei Zachäus eingekehrt, wir sollten uns Jesus und nicht die vielen jüdischen Gebote als Massstab nehmen.

    Ich finde die ganze Diskussion reichlich merkwürdig und sie zeigt einmal mehr, wie wir Menschen meine zu beurteilen, wie schwer eine Sünde wiegt. Wenn jemand zu eine Notlüge greift, dann ist das zwar aus unserer Sicht eine Sünde, aber gefühlt eher eine kleine, die problemlos durch das Opfer Jesu vergeben werden kann. Wenn sich aber jemand scheidet und damit Ehebruch begeht, dann soll diese Sünde bis ans Lebensende bestand resp. Auswirkungen haben. Reichlich inkonsistent, wie ich finde. Dabei ist die Scheidung doch oftmals nur der formelle Akt, der Ehebruch hat schon viel früher stattgefunden. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, wenn Geschieden wieder eine Beziehung eingehen oder sogar heiraten. Das Opfer Jesu ist genügend gross um den ehebruch vergeben zu können und damit ist diese Schuld auch getilgt.

    Es gibt sehr viele Beispiele in der Bibel in der Träume eine Rolle gespielt haben.

    - Josef wurde gesagt er solle Maria nicht verlassen

    - Nach der Geburt Jesu sie sollen Israel verlassen

    - Dann bei Josef die zwei Mitgefangenen

    - Der Traum vom Pharao bezüglich den fetten und mageren Jahren

    Es gibt wohl sehr viele mehr. Aber es gibt keine eindeutige Regel, was etwas in einem Traum bedeutet. Wenn der Pharao von Kühen träumt, heisst das nicht, dass die generell für Jahre oder Ernten stehen.

    Träume sind auch kein merkmal eines besonders guten oder schlechten Christen. Ich persönlich habe viel mehr vom Erleben Gottes profitiert und eines darf ich Dir auch sagen: Es ist gur die Bibel zu kennen, aber wie gut man die Bibel kennt, sagt nichts darüber aus ob man ein überhaupt ein Christ ist. Gerade viele Atheisten kennen sich besonders gut mit der Bibel aus und trotzdem erkennen sie das Wort und Wirken Gottes nicht und schon gar nicht, welcher Nutzen eine Nachfolge Jesu mit sich bringt.

    Bogi111

    Du findest in meiner Argumentation warum es genügt Jesus zu kennen und ihm nachzufolgen um ein treuer Christ zu sein. Vielleicht solltest Du mal überlegen, was ich da genau geschrieben habe, bevor Du wieder die Keule von fehlender Basis schwingst...

    mit Aussagen wie dass es bei der Malzeichen Krise nicht um die Sabbat-/Sonntagsheiligung, sondern um die Frage der Gleichberechtigung und LGBTQ Themen gehen wird

    Für mich sind das beides ziemlich abstruse Bibelinterpretationen, insofern sehe ich da nicht den ganz großen Unterschied!

    Ok, aber du schreibst hier in einem Forum der STA, was dir ja sicherlich bewusst ist. Und insofern handelt es sich bei Ersterem (Sonntagsgesetz als Malzeichen des Tieres) um einen der elementaren Glaubenspunkte, während Zweiteres (Gleichstellung bzw. -machung von Mann und Frau und gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr, etc.) ja ganz offensichtlich der biblischen Lehre widerspricht.

    Auch wenn man sich in einem adventistischen Forum befindet, so kann man die Zurordnung des Sabbat/Sonntag als Malzeichen trotzdem für eine Fehlinterpretation halten. Ich tue das auch. Man sollte übrigens nicht eigene Interpretationen als biblische Lehren verkaufen.

    Ohne alles gelesen zu haben, zeigt mir diese Diskussion nur eines: Wie limitiert wir doch in unserem Denken und unseren Vorstellungsmöglichkeiten sind. Ich glaube es ist unmöglich Gott zu fassen und zu erklären. Noch viel weniger kann ich mir erklären, was die Dreieinigkeit im Detail bedeutet. Ja, Jesus ist für mich Sohn Gottes und bildet zusammen mit dem Heiligen Geist und Gott selbst, Gott. Alleine dieser letzte Satz übersteigt mein Denk- und Vorstellungsvermögen.

    Trotzdem bin auch ich der Meinung, dass man nur Jesus kennen muss um ein treuer Christ zu sein. So erklären sich nämlich viele Dinge:

    1. Wie Gott ist. Für mich ist es ein grosser Unterschied, ob man das Wesen Gottes aus dem Alten Testament oder von Jesus herleitet. Der grosse Unterschied ist: An Jesu Wirken und an seinen Taten können wir erkennen wie Gott ist und wie er handelt. Im alten Testament wird Gott von Menschen beschrieben. Klar, es gibt auch da viele Stellen, wo man sieht wie Gott wirkt und den Menschen hilft, aber viele Beschreibungen im AT sind von den Menschen gemacht. Da werden am Ende Gott sogar menschliche Eigenschaften wie Wut und Zorn zugesprochen. Das finde ich bei Jesus nicht.

    2. Man kann Jesus als Vorbild nehmen, wie man wandeln sollte: Er hat den Weg gelegt und wenn man diesen Weg geht, so macht man alles richtig unabhängig davon ob man das Alte Testament und die hunderte von Gesetzen kennt

    3. Jesus zeigt uns wo es hingeht: Zurück zu Gott und er zeigt es uns mit seiner Auferstehung, dass man den ewigen Tod überwinden kann.

    Dass Jesus kein Engel ist, wird ja spätestens bei der Taufe Jesu offensichtlich, als Gott ausdrücklich selbst sagt, dass Jesus sein Sohn ist und das wiederholt er auf dem Berg der Verklärung noch einmal. Ich kenne ja die Bibel bei weitem nicht so gut, wie die meisten hier, aber solche Stellen kenne sogar ich.

    In der Praxis weiß es jeder der Satteliten in eine bestimmte Umlaufbahn heraufbringt!

    Wenn der Satellit nicht von zeit zur zeit korrigiert wird driftet er ab, entweder in den Weltraum oder auf die Erde!

    Also muss es bei allen Himmelskörpern eine Kraft geben, die "nachsteuert".... die es hält und erhält!

    Ja, das Nachjustieren oder Steuern der Vorgänge ist ein Sache.
    Aber auch z. B. die Materie selbst. Nimm z. B. ein Wasserstoffatom. Dieses entstand nach der Wissenschaft nur wenige Sekunden oder Minuten nach dem Urknall. D. h. alle Wasserstoffatome, die wir heute noch haben, wären dann rund 13,8 Milliarden Jahre alt. Ein Wasserstoff Elektron umkreist den Atomkern mit einer Geschwindigkeit von rund 2.200 km/Sekunde. Bei einem Durchmesser von 0,07 nm wären das rund 10 Billiarden Umrundungen pro Sekunde (also 10 Millionen Milliarden mal) und das 13,8 Milliarden Jahre lang und ein Ende scheint nicht in Sicht. Woher kommt die Energie dafür, dass das nicht einmal aufhört? Gleiches gilt für den Atomkern, also für die Kräfte, die ihn zusammenhalten. Ist da eine unendliche Energie in dem Atom? Die haben doch nicht beim Urknall einmal einen Fußtritt bekommen und fliegen daher nun unendlich lange auf ihrer Bahn?

    Es gibt zahlreiche solche Überlegungen. So dürften beim Urknall auch keine Galaxien oder Sterne entstehen, da sich ja alles von einem Punkt aus gleichmässig verteilen würde. Daher gibt es ja mittlerweile solche Dinge, wie die String Theorie, da der Urknall nur mit einer externen Kraft oder Energie funktionieren würde.

    Das mag sein, aber ist es dann auch ein gesicherter Glaube? Und kann er auch in bestimmten Situationen standhaft bleiben?

    Glaube ohne Werke ist Tod. Das umschließt auch, dass ich mich mit Gottes Wort beschäftige und nicht nur meine Hände in den Schoß lege.

    Man sollte auch nicht vergessen, die Menschen früher sahen die Wunder von Jesus in Realität. Uns sind davon nur noch Überlieferungen zurück geblieben. Deshalb ist es doch für uns sinnvoller, die Berichte zu lesen, denn nur so kann unser Glaube wachsen und so richtig bestehen bleiben.

    Für welchen Zweck sollte man denn sonst täglich in den Schriften lesen?

    Jesus verglich es mit dem Samen, der auf unterschiedliche Böden fällt.

    Werk hat primär mit Tun zu tun. Daher ja, das kann ein gesicherter Glaube sein. Wobei jeder Mensch ja unterschiedlich tickt: Der eine benötigt ein intensives Bibelstudium, ein anderer muss Gott persönlich erleben, einem weiteren reicht es einfach zu Glauben, ein weiterer merkt eine innere Zufriedenheit. So verschieden wie die Menschen sind so unterschiedlich sind die Bedürfnisse, dass sich ein gesicherter Glaube entwickeln kann.

    Es ist völlig richtig, dass es beim Glauben eigentlich gar nicht darum geht, wie Gott die Welt geschaffen hat, zumindest nicht bei mir. Und ja, Du hast Recht am Ende landet man immer beim Glauben. Und genau darum habe ich so ketzerisch gefragt, weil Holuwir ja immer Beweise verlangt und die gibt es nicht. Ich glaube das sollte man auch als Atheist bemerken und nur so kann man auch eine respektvolle Diskussion führen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Holuwir in seinem Glauben enttäuscht wurde und nun ins andere Extrem umgeschlagen ist und dabei eine ähnlich extreme Position einnimmt wie ganz konservative Kreationisten. Nur sagt das halt noch nichts aus, ob man nicht trotzdem an einen Gott glauben kann. Ich kann die beiden Welten: Glauben und Wissenschaft problemlos miteinander verbinden, da sie ganz andere Themen adressieren.

    Energie ist m. W. nach heutigem Kenntnisstand weder herstellbar noch vernichtbar. Sie lässt sich nur umwandeln, bleibt dabei aber immer vollständig erhalten. Danach kann sie also gar nicht irgendwie entstanden sein, sondern muss ewig sein.

    Ah, aber ein ewigen Gott schliesst Du aus?

    Btw. Widerspricht diese Theorie dem 2.Grundsatz der Thermodynamik: Gemäss diesem kann sich Energie nur in eine Richtung, in Richtung mehr Unordnung "Entropie" genannt umwandeln. Selbst wenn Energie immer da gewesen wäre, wie kann dann so etwas wie ein Urknall entstehen, oder ist die Welt etwa anders entstanden? Mir wäre keine einzige physikalische Erklärung bekannt, vor allem da dies allen physikalischen Gesetzen widerspricht.

    Ich glaube nicht, dass man die Bibel in allen Details verstehen muss um Jesus nachfolgen zu können. Eigentlich benötigt es nur die Nachfolge Jesu. Man kann Jesus als Vorbild und Massstab nehmen und mit ganzem Herzen und Tun versuchen Jesus nachzufolgen. Das reicht eigentlich schon. Man muss keine Geschichte von Abraham oder Mose kennen, man könnte auch auf die Briefe im neuen Testament verzichten. Das Evangelium ist eigentlich sehr einfach, darum kann es auch ein jeder Mensch verstehen unabhängig von Bildung und Vorkenntnis. Klar hilft es, wenn man mehr weiss und Zusammenhänge erkennt. Es kann helfen, dass man selbst gefestigter im Glauben ist, aber wirklich notwendig ist es nicht. Das sieht man z.B. auch am Verhalten Jesu: Bei wem er eingekehrt ist, da war nie eine Vorkenntnis notwendig und ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus von Menschen verlangt hat zuerst einen mehrmonatigen Kurs für die Grundlagen zu besuchen. Ja, wir sind uns das so gewohnt, aber Glauben und Nachfolge Jesu ist so viel einfacher. Das heisst aber nicht, dass es einfach ist diesen Weg zu gehen, ich zumindest stoplere immer wieder und komme davon ab.

    Ich würde gerne mal eine Frage an Holuwir stellen:

    Du schreibst ja immer, das alles durch Zufall und durch Energie entsteht. Ich hätte von dir gerne gewusst, wie denn die Energie in unsere Welt gekommen ist resp. wie die entstanden ist und ja, natürlich hätte ich gerne Beweise von Dir, so wie Du das von den gläubigen Christen auch immer verlangst. Du darfst gerne auch ausführen, welcher Theorie du folgst und warum und auch hier wären Beweise wieder fein.

    Nach so vielen Beiträgen hast Du immer noch nicht verstanden, dass es bei gläubigen Christen nicht nur den kreationistische Meinung gibt. Aber alles andere als die beiden Extreme akzeptierst Du nicht.

    Oh doch, ich habe durchaus verstanden, dass es unter Christen viele verschiedene Meinungen darüber gibt, was Schöpfung sein soll. Das geht von der Auslösung des Urknalls und der Rest geht von selbst bis zu einem wörtlichen Bibelverständnis, bei dem Adam aus Staub vom Erdboden geformt und ihm dann der Odem des Lebens eingehaucht wird. Selbstverständlich akzeptiere ich diesen Umstand der Meinungsvielfalt. Aber all diesen Meinungen ist gemeinsam, dass niemand darzulegen imstande ist, wie er zu seiner Meinung kommt, sprich, welche objektiven Hinweise er hat, dass es so ist wie er denkt.

    Die Wissenschaft kann das auch nicht. Selbst Wissenschaftler, wie Stephen Hawkings, kaman schon zum Schluss, dass die Urknalltheorie nur funktioniert, wenn jemand von Aussen Energie in unsere Welt gegeben hat. Da man in der Wissenschaft keinen Gott brauchen kann, hat man eine neue Theorie entwickel, die Stringtheorie. Diese benötigt keinen Gott, aber sie geht dafür davon aus, dass schon immer Energie vorhanden war. Das ist aber nur ein Postulat und lässt sich genauso wenig beweisen, wie einen Gott. Mir ist es egal, ob Du an einen Gott glaubst oder nicht, aber auch Du musst an etwas glauben und Du hast keine besseren Beweise als ein Christ. Objektiv betrachtet ist der Unterschied nicht sonderlich gross, ob es jetzt immer Energie gegeben hat oder ob es schon immer einen Gott gegeben hat. Wenn man wie Einstein sagen würde Gott ist Energie, dann sind die beiden sogar gleich.