Beiträge von Pfingstrosen

    Ich habe keine Ahnung, was Du damit sagen willst.

    Du denkst ja auch nicht über deine eigene Argumentation hinaus, kein Stückchen ....

    Es gibt ganz viele Menschen, die über das "Gesundheitsthema" in Verbindung mit dem Evangelium zum Evangelium kommen, das allein zählt schon zur Vielfalt, die Gott benutzt.

    Auf ewig bei Gott zu sein.

    In diesem Ziel kommt die eigene körperliche Gesundheit nämlich nicht vor.

    Gott lässt Kultur zu, er lässt Gemeinschaften mit Schwerpunkten zu, er lässt Vielfalt zu und Irrtum auch.

    Was sich ein Mensch aus einer Gemeinschaft von Menschen an Werten und Wahrheit heraus zieht, das soll man dem lieben Gott überlassen. Es ist sein Weg, den er mit jedem Einzelnen geht und wir können das gar nicht überblicken, was wer braucht.

    Hebräer11

    32 Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. 33 Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, 34 des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen. 35 Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, auf dass sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten. 36 Wieder andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erlitten. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Klüften der Erde. 39 Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht die Verheißung erlangt, 40 weil Gott etwas Besseres für uns vorgesehen hat: dass sie nicht ohne uns vollendet würden.

    Wenn ich die so aus meiner Sicht harmlos über einzelne Übersetzungsbegriffe am Tisch streiten sehe , frag ich mich , ob Zwingli und seine Kollegen nicht über so manche Internetdiskussion heutzutage den Kopf schütteln würden.

    Ich habe diesen Film gestern gesehen und mich gefragt, warum eigentlich die Reformatoren letztlich selbst ihre Grenzen hatten und andere "verfolgten"...es macht überdeutlich, dass alles, was der Mensch macht, nur Stückwerk ist.

    Jesus hat Wunder vollbracht (weil er als Gott gehandelt hat), aber er hat keinerleit Aussagen zur Ernährung gemacht.

    Ich glaube das sollte Beispiel genug sein. Wenn man sich um ein gesundes Leben bemühen will, dann benötigt es viel mehr als ein paar Vorschriften wie: Trinke keinen Kaffee oder Alkohol.

    Du bestätigst mit deinen Aussagen genau das, was ich geschrieben habe, einmal mehr werden Details zur Ernährung hervorgekramt.

    Ja, ich bestätige deine Aussage, dass man keine "Vorschriften" machen soll, aber nicht, dass Menschen sich nicht helfen sollen herauszufinden, was das Beste für sie ist.

    Außerdem ist es durch Jesus völlig klar geworden, dass er uns gesund haben möchte und Leid nicht selbst gemacht sein sollte.

    Man muss jetzt aber nicht viel Verstand haben um zu wissen, dass Ursache und Wirkung nicht einfach auszublenden ist.

    Wie schlimm auch Chemie auf unser "Verhalten" wirkt, sollte man schon im Blick haben.

    Unser Handeln ist kein Nebenschauplatz. Die Ursachen warum wir wie handeln, kann auch von Ernährung beeinflusst sein,

    es hängt alles mit allem zusammen.

    Und was ist mit denen,

    bei denen definitiv keine Ursache vorliegt (kerygma)?'

    oder denen jeglicher falscher Stolz fehlt oder denen hier im

    Westen als Christen keine Verfolgung droht (Pfingstrosen)?

    Ich bin davon überzeugt, dass wir von außen all diese Aspekte nicht beurteilen können.

    Man kann das vielleicht bei sich selbst , aber nicht bei anderen.

    Deshalb ist es auch sinnlos darüber nachzudenken, warum Gott oft nicht eingreifen würde. Wir sehen ja nicht wie er eingreift, welcher psychische Schutz zum Beispiel bei Verbrechen im Menschen zu wirken beginnt.

    Ich würde auch nicht sagen, dass keine "Verfolgung" statt findet, wenn man im "Westen"lebt. Es gibt Feinheiten von Feindschaft gegen "Christen"...auch Ignoranz oder Verleumdung kann "Verfolgung" sein.Familiäre Ablehnung kann härter sein, als äußere Schläge...

    was auch immer, Gott ist bei seinen Kindern und ob man das spürt oder nicht- Er ist da und 28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

    Ich persönlich finde, eine Kirche oder Glaubensgemeinschaft sollte keinen Schwerpunkt auf ein gesundes Leben legen.

    Ich hätte jetzt auch keine Dogmen...kein Kaffee trinken, Alkohol etc. als Beigabe zur Taufe in die "Mitgliedschaft" hinein geschrieben, aber grundsätzlich ist nichts falsch, wenn man den Menschen ermutigt seine Gewohnheiten zu hinterfragen, denn nur weil eine Gesellschaft etwas tut, ist es noch lange nicht gesund...sieht man die vielen Probleme mit Drogen und Abhängigkeiten auch gesellschaftlicher Art.

    "Ich bin der Herr, dein Arzt", beinhaltet mit Sicherheit auch die Weisheit und Hilfe im Heilprozess und war immer schon Thema von Christen. Schau dir doch mal die Klostergeschichten an und die vielen Bücher über Naturheilkunde.

    Die Anwendungen von Kneipp oder Hildegard von Bingen.

    Es ist immer ein Anliegen gewesen Leiden zu lindern und Jesus selbst war Meister darin.

    Mir fällt die Trübsal lt. Offenbarung ein: Die Menschen (die Menschheit gar?) werden gequält, aber diese Zeitspanne wird verkürzt um der vielen Reingewaschenen aus allen Nationen wilen, denen eine allzu lange Schinderei erspart bleiben soll

    (Offb 7).Warum wird ihnen nicht die KOMPLETTE Trübsal erspart? Warum müssen so viele Unschuldige schon vorher unter den vrschiedenen Siegeln, Schaen und Posaunen der Apokalypse ZUSAMEN MIT SCHULDIGEN leiden (die die Folgen manchmal wegen ihres Wohlstandes leichter abfedern können)?



    Ps 107,12 Darum zerbrach er ihren Stolz durch Mühsal und Leid; sie lagen am Boden, und keiner half ihnen auf.


    Ein Beispiel von vielen, warum Leid wohl nötig ist.

    Kein Christ ist wie von Zauberhand plötzlich ein heiliger Charakterträger. Es ist uns zwar vergeben und niemand kann uns von der Liebe Christi trennen, aber unsere eigene Entwicklung ist auch wichtig.


    Apg 14,22 Dort stärkten sie die jungen Christen und ermutigten sie, in ihrem Glauben festzubleiben. Sie erinnerten sie noch einmal daran: »Der Weg in Gottes Reich führt durch viel Leid und Verfolgung.«


    2Kor 8,11 Nun aber vollendet auch das Tun, damit, wie die Bereitwilligkeit des Wollens, so auch das Vollbringen da ist, nach dem, was ihr habt.

    Phil 3,12 Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ⟨ihm⟩ aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin.

    Hi 36,15 Die Dulder dagegen errettet er (gerade) durch ihr Dulden und öffnet ihnen durch die Leiden das Ohr

    2Kor 1,5 Denn wie die Leiden Christi sich überaus reichlich über uns ergießen, so ergießt sich durch Christus auch unser Trost überaus reichlich.

    Hebr. 2,10

    Denn es entsprach ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.

    Keine Ahnung, was ihr hier alle macht...diese Vergleiche und Schmähversuche.....

    es ist erbärmlich und in meinen Augen Thema verfehlt.


    Ich habe gerade eine Doku von Mully gesehen...Mully Movie Official German. Der gute Mann wurde von seiner Kirchengemeinde rausgeschmissen, weil er Straßenkinder aufnahm und betreute....

    Es scheint wohl unter Christen üblich zu sein....möglichst die zu bekämpfen, die nicht lau sind.

    Jeremia 4

    1 Willst du dich, Israel, bekehren, spricht der HERR, so kehre dich zu mir! Und wenn du deine gräulichen Götzen von meinem Angesicht wegtust, so brauchst du nicht mehr umherzuschweifen, 2 und wenn du ohne Heuchelei recht und heilig schwörst: »So wahr der HERR lebt«, dann werden Völker sich Segen wünschen durch ihn und sich seiner rühmen. 3 Denn so spricht der HERR zu denen in Juda und zu Jerusalem: Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen! 4 Beschneidet euch für den HERRN und tut weg die Vorhaut eures Herzens, ihr Männer von Juda und ihr Leute von Jerusalem, auf dass nicht um eurer Bosheit willen mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, sodass niemand löschen kann.


    Der Feind aus dem Norden

    5 Verkündet in Juda und schreit laut in Jerusalem und sprecht: »Blast die Posaune im Lande!« Ruft mit voller Stimme und sprecht: »Sammelt euch und lasst uns in die festen Städte ziehen!« 6 Richtet in Zion ein Zeichen auf; flieht und säumet nicht! Denn ich bringe von Norden Unheil herzu und großen Jammer. 7 Es steigt herauf der Löwe aus seinem Dickicht, und der Verderber der Völker hat sich aufgemacht und ist ausgezogen von seiner Stätte, dein Land zu verwüsten und deine Städte zu verbrennen, sodass niemand darin wohnt. 8 Darum zieht den Sack an, klagt und heult; denn der grimmige Zorn des HERRN will sich nicht von uns wenden. 9 Zu der Zeit, spricht der HERR, wird dem König und den Fürsten der Mut entfallen, die Priester werden bestürzt und die Propheten erschrocken sein. 10 Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, du hast dies Volk und Jerusalem sehr getäuscht, als du sagtest: »Es wird Friede bei euch sein«, wo doch das Schwert uns ans Leben geht! 11 Zu der Zeit wird man diesem Volk und Jerusalem sagen: »Es kommt ein heißer Wind von den kahlen Höhen aus der Wüste, geraden Weges zu der Tochter meines Volks, nicht zum Worfeln noch zum Sichten.« 12 Ja, ein Wind kommt auf mein Geheiß, der ihnen zu stark sein wird; da will ich dann mit ihnen rechten. 13 Siehe, er fährt daher wie Wolken, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, seine Rosse sind schneller als Adler. Weh uns! Wir sind verloren! 14 So wasche nun, Jerusalem, dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken? 15 Horch, Kunde kommt von Dan her und eine böse Botschaft vom Gebirge Ephraim. 16 Sagt an den Völkern, verkündet in Jerusalem: Belagerer kommen aus fernen Landen und erheben Kriegsgeschrei gegen die Städte Judas. 17 Sie lagern sich um Jerusalem her wie die Wächter auf dem Felde; denn es hat mich erzürnt, spricht der HERR. 18 Das hast du zum Lohn für deinen Wandel und dein Tun. Das kommt von deiner Bosheit, dass es so bitter um dich steht und dir bis ans Herz dringt. 19 Wie ist mir so weh, so weh! Ich winde mich. Mein Herz pocht in meiner Brust. Ich kann nicht schweigen; denn den Hall der Posaune habe ich gehört, den Lärm der Feldschlacht; 20 Niederlage auf Niederlage wird gemeldet. Denn das ganze Land wird verheert, plötzlich sind meine Hütten und meine Zelte zerstört. 21 Wie lange soll ich noch das Feldzeichen sehen und der Posaune Hall hören? 22 Aber mein Volk ist toll, mich kennen sie nicht. Töricht sind sie und ohne Einsicht; weise sind sie genug, Übles zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.


    Das Chaos kehrt zurück

    23 Ich sah das Land, und siehe, es war wüst und leer, sah zum Himmel, und er war finster. 24 Ich sah die Berge an, und siehe, sie bebten und alle Hügel wankten. 25 Ich sah, und siehe, da war kein Mensch, und alle Vögel unter dem Himmel waren weggeflogen. 26 Ich sah, und siehe, das Fruchtland war eine Wüste, und alle seine Städte waren zerstört vor dem HERRN und vor seinem grimmigen Zorn. 27 Denn so spricht der HERR: Das ganze Land soll wüst werden, aber ich will mit ihm doch nicht ganz ein Ende machen. 28 Darum wird das Land betrübt und der Himmel droben traurig sein; denn ich hab's geredet, ich hab's beschlossen, und es soll mich nicht gereuen, ich will auch nicht davon ablassen. 29 Alle Städte fliehen vor dem Geschrei der Reiter und Schützen. Sie sind in die dichten Wälder gelaufen und in die Felsen gestiegen. Alle Städte stehen verlassen, sodass niemand darin wohnt. 30 Was willst du dann tun, du Überwältigte? Wenn du dich schon mit Purpur kleiden und mit goldenen Kleinoden schmücken und dein Angesicht schminken würdest, so schmückst du dich doch vergeblich. Deine Freier verschmähen dich. Sie trachten dir nach dem Leben. 31 Denn ich höre ein Geschrei wie von einer Gebärenden, Angstrufe wie von einer, die in den ersten Kindsnöten ist, ein Geschrei der Tochter Zion, die da keucht und die Hände ausbreitet: Ach, weh mir! Ich muss vergehen vor den Würgern.