Beiträge von HeimoW

    Wie geht ihr Adventisten eigentlich mit all den Bibelstellen um, die vom Totenreich sprechen? Negieren kann man die nicht, sie sind ja da.

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    Tod und Auferstehung Der Lohn der Sünde ist der Tod. Gott aber, der allein unsterblich ist, schenkt seinen Erlösten ewiges Leben. Bis zu jenem Tag sind alle verstorbenen Menschen in einem Zustand ohne Bewusstsein. Wenn Christus, der unser Leben ist, wiederkommt, werden die Auferweckten und lebenden Gerechten verherrlicht und entrückt, um ihrem Herrn zu begegnen. Das ist die erste Auferstehung. Die zweite Auferstehung, die Auferstehung der Ungerechten, geschieht tausend Jahre später.


    Ich kenne dazu (Totenreich) keine "Lehre". Das Thema ist überhaupt wenig im Fokus, abgesehen eben davon, dass die Toten keine Beziehung zu den Lebenden haben und nicht "aktiv" sind ("zweite Chance auf Erlösung").

    Also die Rede vom "Totenreich" oder auch "zu den Vätern versammelt" kennen wir, aber es ist eben nach unserem Verständnis keine Schattenwelt und auch nicht schon das Leben in der Gegenwart Gottes. Darum das Bild des "Schlafens".

    Ich halte das für eine derart abwegige Lehre und sie ist definitiv nicht biblisch.

    So sehe ich es, wenn eine unsterbliche Seele propagiert wird.


    "Identität" ist nicht nur unsere Erfahrung und unser Erleben, zumindest nicht, wenn unsere Identität von Gott herkommt.

    Sondern was ist dann (noch) unsere Identität?

    Aber sie existieren dennoch irgendwie weiter. - Aber wie?

    Ich weiß es nicht, und kenne keine biblische "Erklärung" dazu.

    Doch was garantiert dabei die Identität der Person? Und eine Seelenlehre, bei der die Seele die Identität sichert. - Oder irre ich mich hier?

    Ja, das ist m.E. auch ein großes Geheimnis.

    Unsere Identität ist doch wohl was wir gelebt und erlebt haben, verkürzt: unsere Erinnerung. Jesaja schreibt aber z.B.: „Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen; an das Frühere wird man nicht mehr denken und es wird nicht mehr in den Sinn kommen.“

    Wie soll ich dann "ich"sein, wenn ich vom Früheren nicht weiß?

    Oder anders rum, wie soll ich bei Gott "auf der neuen Erde" glücklich sein, wenn meine Liebsten "in der Hölle schmoren", bzw. auf ewig tot sind, wie wir meinen?

    So vertraue ich einfach darauf, dass es Gott recht machen wird, aber bin überzeugt, dass weder eine "unsterbliche Seele" auf die Erde blickt oder gar Einfluss nimmt, noch dass Erlöste in großer Zahl schon bei Gott wären, während die anderen noch hier auf der Erde leben und leiden müssen.

    Jesus Christus im seitens dem wahrhaftigen EINEN Gott, zwischen dem und den Menschen niemand ausser seinem Sohn Jesus ist, lehrte die effizienteste, menschenfreundlichste Methode um das Böse allmählich bis vollkommen aus der Welt zu schaffen. Siehe hier:

    Nein, das Böse wird nicht "allmählich bis vollkommen aus der Welt geschafft". Es wird mit der Wiederkunft des Christus und dem damit verbundenen Gericht aus der Welt geschafft.

    Du solltest mal die ganze Bibel lesen und ernst nehmen, z.B. auch die Offenbarung.

    Bitte erspare uns Deine salbungsvoll vorgetragenen Irrlehren.

    Was besagt Todesschlaf überhaupt? Dass jemand nicht wirklich tot ist?

    Der zentrale Punkt ist, dass Tote keine Anteil am menschlichen Leben und Sein haben. Sie beobachten es nicht, sie beeinflussen es nicht und sie leisten auch nicht irgendwo "Fürbitte".

    Für Anhänger Jesu Christi (dazumal ehemalige jüdischen Glaubensgeschwister Jesu) galten für Schaffung Reiches Gottes w im Himmel so auf Erden, die mosaischen Tötungsgesetze schon deshalb nicht mehr, weil der Sohn Gottes im väterlichen Auftrag die künftige Gültigkeit/ Erfüllung der bisher gepredigten Gesetze und Propheten vom Doppelgebot der gelebten Liebe abhängig machte.

    Das ist doch eigentlich Bla-Bla.

    Liebe (Gottes) verlangt auch Gerechtigkeit und Gericht (Todesstrafe). Das zieht sich durch die ganze Heilige Schrift. Ein Gott der unbegrenzt Böses duldet und nicht richtet ist nicht von Liebe geprägt.

    Dieses sogenannte "Liebesgebot" wird ständig aus dem Kontext gerissen und ist wohl der am meisten missbrauchte Bibeltext.

    Ist eine Schöpfungsethik normativ tragfähig, wenn menschliches Scheitern nicht als Abweichung, sondern als strukturelle Grenze menschlicher Existenz verstanden wird?

    Ich denke, dass Gott "wusste", dass der Mensch an dieser Aufgabe "scheiten" wird.

    Wir (Menschen) werden die Erde (Schöpfung) weder bewahren, noch retten können. Das ist auch aus den verschiedensten Prophezeiungen abzuleiten.

    Ich würde das mit unserer Gesundheit vergleichen wollen. Wir können (als Menschen) die Gesundheit in beschränktem Maße reparieren oder erhalten, aber eben nur in engem Rahmen. Am Endes ist Gesundheit für das Individuum weder eindeutig vorhersehbar noch kann sie gesichert werden. Soll uns das zu grob fahrlässigem Verhalten verleiten? Nein.

    Hier geht es doch einzig und allein darum, dass es den Juden ein Ärgernis war, dass man den durch die Forderung des Hohen Rates GEKREUZIGTEN Jesus als längst vorhergesagten CHRISTUS predigte.

    Das ist eben eine Verständnisfrage und Dein Verständnis wird hier von den Wenigsten geteilt.

    Man kann es auch so verstehen, dass es darum geht dass ein "siegreicher" Messias erwartet wurde, kein Gekreuzigter. Einer, der die Römer vertreibt und Israel (wieder) groß macht. Aber und das ist wenn man genau hinschaut bis heute das Mysterium der Erlösung, der "Sieg" lag im Tod, in der Hingabe Jesu.

    Jesus spricht im Johannesevangelium häufig von "Verherrlichung" wenn er von seinem Opfer, der Kreuzigung spricht. Was ist das (menschlich betrachtete) für eine "Verherrlichung"? Paulus drückt das an der zitierten Stelle phantastisch aus: den Juden ein Ärgernis, den Heiden eine Torheit...

    Ich denke nicht, dass "die STA die Hölle eingeführt" haben.

    Die kirchliche Lehre geht davon aus, dass die Toten"schlafen" und (zu unterschiedlichen Zeiten) auferweckt werden. Die einen zum Eingang in das Reich Gottes, die anderen (später) zum Gericht. die die verurteilt werden, werden getötet (Hölle) - wobei der Schwerpunkt darauf liegt, das das weder ein Ort der Läuterung, noch ein Ort der "ewigen" Qual ist, sondern die Auslöschung für immer (zweiter Tod).

    Ja, man hat auch einmal gedacht der Mensch vertrage die Geschwindigkeit der Dampfeisenbahn nicht etc.

    Aber wer klug ist, verhält sich nach dem Erkenntnisstand der jeweiligen Gegenwart - und da waren diese Vorgangsweisen eben nicht "Stand der Technik" und illegal. Egal ob man sie heute nachträglich als gut oder schlecht erkannt hat.

    Es ist aus meiner Sicht weitaus gefährlicher, wenn man sich als Christ hat einreden lassen, der Weg zu künftig bleibender inniger Gottverbundenheit führe über die seitens Jesus Feinde geforderte Kreuzigung des gottgesandten Wahrzeitsbringer bezüglich vollkommen glaubwürdiger Göttlichkeit und dessen Willen zur Schaffung Reiches Gottes, wo gelebte Liebe und Barmherzigkeit als Selbstverständlichkeit gelebt wird. (Tötungsgesetze deshalb nichts mehr verloren hatten)

    Entschuldige, aber ich kann diesen "geschwollenen" Text nicht verstehen.

    Vor 10-15 Jahren wurde Russland als Zukunftsmarkt angesehen, das hätte wohl auch Aufschwung gebracht, aber die Regierung hat entschieden einen anderen Weg einzuschlagen.

    Ich war auf diesem "Zukunftsmarkt" tätig und habe die Bürokratie, wie die Angst vor Verantwortungsübernahme (kam und kommt auch bei uns zunehmend) erlebt. So kann es keinen "Aufschwung" geben - wie auch wir erleben mit dem Abschwung nicht nur durch Umstände sondern vor allem auch durch Überregulierung, die jegliche Entscheidungsmöglichkeit einengt.