Wo sind die Toten ?

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    • wenns ein Totenreich gibt, dann sind darin die Toten, wer ist der Tote, die Seele und wenn sie schläft, dann ist sie trotzdem nicht tot, sie lebt schlafend weiter, sie hat den Totenschlaf,?

      wir wollen sie verschlingen wie das Totenreich die Lebendigen, und die Frommen sollen sein wie die, welche hinunter in die Grube fahren;
      Spr 5,5 Ihre Füße laufen zum Tode hinab; ihre Schritte führen ins Totenreich,
      Spr 7,27 Ihr Haus ist der Weg ins Totenreich, da man hinunterfährt in des Todes Kammern.
      Spr 30,16 das Totenreich und der Frauen verschlossner Schoß, die Erde, die nicht des Wassers satt wird, und das Feuer, das nie spricht: »Es ist genug!«
      Hl 8,6 Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN,
      Jes 5,14 Daher hat das Totenreich den Schlund weit aufgesperrt und den Rachen aufgetan ohne Maß, dass hinunterfährt, was da prangt und lärmt, alle Übermütigen und Fröhlichen.
      Jes 14,9 Das Totenreich drunten erzittert vor dir, wenn du nun kommst. Es schreckt auf vor dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und lässt alle Könige der Völker von ihren Thronen aufstehen,
      Jes 28,15 Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut daherfährt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht.
      Jes 28,18 dass hinfalle euer Bund mit dem Tode und euer Vertrag mit dem Totenreich nicht bestehen bleibe. Wenn die Flut daherfährt, wird sie euch zermalmen;
      Jes 38,10 Ich sprach: Nun muss ich zu des Totenreiches Pforten fahren in der Mitte meines Lebens, da ich doch gedachte, noch länger zu leben.
      Jes 57,9 Du bist mit Öl zum König gezogen und mit viel köstlicher Salbe und hast deine Boten in die Ferne gesandt und tief hinab bis zum Totenreich.
      Hos 13,14 Aber ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Totenreich, ich will dir eine Pest sein; Rache kenne ich nicht mehr.
    • @DonDomi

      Ich weiss schon dass Mosa am Berg der Verklärung erscheint, allerdings steht eben auch deutlich geschrieben, dass Mose starb. Was macht ihr mit dieser Information?
      ...
      Ich habe ab und zu das Gefühl, dass die Adventisten lehren dass Mose entrückt wurde, weil das sonst nicht in ihr Glaubensbild passen würde, denn Mose hätte ja sonst kein Anrecht darauf dort zu erscheinen.
      Dass Mose am Berg der Verklärung erschienen ist und auch zuvor starb, führt uns zu folgenden Alternativen:

      1) Mose ist nach seinem Tod wieder lebendig auferstanden und in seinem Leib in den Himmel gefahren.

      2) Der Körper von Mose ist im Grab, während die Seele von Mose in den Himmel kam.

      Hier kann man nicht sicher sagen, welche Alternative die richtige ist, daher kann der Fall mit Mose nicht als Argument verwendet werden.

      Während DonDomi und viele andere Christen die Alternative (2) bevorzugen, bevorzugen die Adventisten die Alternative (1).


      Diese Frage könnte man jedoch aus einer anderen Sicht eingehen. Die Bibel sagt, als viele Heilige beim Tod Jesu auferstanden waren, öffneten sich dabei die Gräber. Die Auferstehung wird mit dem Erhalten des Leibes verbunden. Frage: waren diese Auferstandenen vorher tot oder lebendig?

      1) Diese waren vorher tot.

      Damit erhielten die Auferstandenen den Leib beim Erhalten der Lebendigkeit. (Dies ist die adventistische Sicht)

      2) Diese waren vorher lebendig in dem Himmel.

      Wozu war diese leibliche Auferstehung zu diesem Zeitpunkt nötig?
      Warum betraf diese Auferstehung (mit dem Leib) nur bestimmte Menschen?


      Weil Adventisten glauben, dass die Auferstehung immer mit dem Erhalten des Körpers verbunden ist, glauben sie entsprechend daran:

      1) dass Mose leiblich von seinem Tod auferstanden ist.

      2) dass heute die Menschen tot sind, weil ihre Leiber in den Gräbern sind.

      Natürlich glauben die Adventisten auch, dass Gott jederzeit einen jeden Menschen vor der Wiederkunft Jesu lebendig machen kann, wenn Gott es will. Mose gehört in die Kategorie solcher Menschen, wie auch die Toten, die beim Tod Jesu lebendig wurden.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hi

      Ich gebe Dir gerne Auskunft:

      Ich glaube die Menschen sind bei Jesu Tod auferstanden, um zu zeigen dass er Himmel und "Hölle" überwunden hat, also auch das Totenreich. Ich habe aber eine Anschlussfrage an die Variante, dass Mose beim Berg der Verklärung auferstanden ist: Was ist mit ihm anschliessend geschehen?

      Gruss
      DonDomi
    • @DonDomi

      Ich glaube die Menschen sind bei Jesu Tod auferstanden, um zu zeigen dass er Himmel und "Hölle" überwunden hat, also auch das Totenreich.
      Als die Menschen bei Jesu Tod auferstanden sind, öffneten sich die Gräber und die toten Leiber wurden lebendig. Nach der Auferstehung blieben die Gräber leer. Heute werden die Gräber nicht leer, was darauf hindeutet, dass diese Menschen noch nicht auferstanden sind.

      Ich habe aber eine Anschlussfrage an die Variante, dass Mose beim Berg der Verklärung auferstanden ist: Was ist mit ihm anschliessend geschehen?
      Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Die Bibel sagt uns nicht, wann Mose auferstanden ist. Anschließend blieb Mose natürlich in seinem auferstanden Zustand - im Himmel.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Jacob:

      Ok ich habe Deine Frage falsch verstanden, aber so wie ich die Szene auf dem Berg der Verklärung verstehe, kamen diese zwei Zeugen der Vergangenheit, ja irgendwo her. Ich glaube, dass sowohl Eliah wie auch Mose nicht wirklich auferstanden sind, sondern sichtbar gemacht wurden. Ich glaube eben an eine Art Parallelwelt der Toten, wie immer die Aussehen mag. Je nach Deinem Leben auf dieser Erde kommst Du in unterschiedliche Bereiche, es gibt Bereiche, wo verstorbene Menschen mehr Freiheiten haben und andere haben gar keine, ich vergleiche das so wie im Gleichnis mit Lazarus und dem reichen Mann.

      Dann noch was zu den Bildern mit den geöffneten Gräbern, ja die Gräber blieben leer, aber ich verstehe nicht ganz was da das Problem ist, auf unseren Friedhöfen gibt es auch Gräber wo man nichts mehr findet von der Verstorbenen Person, wie wollt ihr das Erklären, du brauchst doch irgend etwas, dass Du wieder auferstehen kannst. Aus Nichts kannst DU nur Neues schaffen aber Du kannst keine Person mehr machen, die weiss was sie vorher war.

      Gruss
      DonDomi
    • @DonDomi

      Dann noch was zu den Bildern mit den geöffneten Gräbern, ja die Gräber blieben leer, aber ich verstehe nicht ganz was da das Problem ist, auf unseren Friedhöfen gibt es auch Gräber wo man nichts mehr findet von der Verstorbenen Person, wie wollt ihr das Erklären, du brauchst doch irgend etwas, dass Du wieder auferstehen kannst. Aus Nichts kannst DU nur Neues schaffen aber Du kannst keine Person mehr machen, die weiss was sie vorher war.
      Gott sagte, dass der Mensch wieder zu Staub wird. D.h. die Materie - der Mensch - zerfällt langsam, bis er schliesslich Staub wird. Die Auferstehung aus adventistischer Sicht bedeutet, dass der Mensch wieder einen Körper erhält. Aus diesem Grund wurde der Körper von Jesus, als Er auferstanden war, nicht mehr im Grab gefunden, während Seines Todes jedoch befand sich Sein Körper in der Grabstätte. Als Beweis Seiner Echtheit schlug Jesus dem Thomas vor, Seine Hände anzusehen und zu berühren. Die Auferstehung vieler anderer Menschen beim Tod Jesu wird auch von der Lebendigkeit ihrer Leiber begleitet: die Gräber öffneten sich. Interessant sind Jesu Worte in Joh 5.28-29:

      Joh 5.28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören 5.29 und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.

      1) Jesus sagt, dass die Auferstehung aus den Gräbern stattfindet.

      2) Alle werden aus den Gräbern auferstehen.

      3) Die globale Auferstehung "aller" erfolgt zu einer "Stunde", also zum gleichen Zeitpunkt.

      Joh 12.17 bezeugt das gleiche: die Auferstehung des Lazarus ist eng mit dem Ruf zum Grab verbunden. In Hes 37.12-13 verbindet Gott ebenso die Auferstehung mit der Lebendigkeit aus dem Grab.

      Dass man auf den Friedhöfen nichts findet, oder besser gesagt wenn vom Menschenrest nichts mehr übriggeblieben ist, ist das mmn kein Argument gegen die adventistische Sicht. Die Information steckt nicht in dem Staub der Erde, sondern in dem lebendig erhaltenden Geist. So sagt Gott weiter in Hes 37.14, dass durch die Verbindung von dem Geist Gottes und dem Staub der Erde der Mensch wieder lebendig wird.

      Ich hoffe deine Fragen beantwortet zu haben.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hi

      Ich habe noch ein zwei Anmerkungen. Erstens ist es richtig, dass Jesus im Grab nicht mehr gefunden wurde, anderseits scheint es mir aber auch so zu sein, dass sein Körper anschliessend nicht mehr der selbe wie zuvor war. Er wurde beispielsweise von den Emausjüngern erst erkannt als er das rot brach und auch Maria, sein Mutter, erkannte ihn erst als er sie ansprach. Daraus schliess ich, dass er offensichtlich in einem andern Körper unterwegs war, als vor dem Opfertod.

      Dann habe ich eine Frage zum lebendig erhaltenen Geist, also ehrlich gesagt habe ich da noch nicht verstanden, was der Unterschied zum Seelenbild anderer Christen sein soll. Ok es ist ein anderes Wort, aber das genügt mir nicht. Vielleicht kannst Du mir da ja weiterhelfen

      Dann möchte ich noch was genereller Natur anmerken: Ich würde mir manchmal wünschen, wenn mehr Diskussionen so sachlich, wie diese Verlaufen, ich finde solche Diskussionen sehr angenehm und belebend, auch wenn wir kaum auf den selben Konsens kommen werden, aber sie erweitern den Horizont und das Verständnis für andere Glaubensansichten.

      Gruss
      DonDomi
    • Zum Thema dass Jesus nicht der selbe war davon gehe ich insofern auch aus weil:

      Jesus war den Menschen als geschundender blutender Mensch in Erinnerung, voller Qual und <Schmerz im Gesicht.
      Jesus war nach der Auferstehung verklärt d.h. er hatte einen neuen Körper. Diesen Auferstehungsleib werden wir bei der Auferstehung auch bekommen wir werden ihm dort gleich sein. Ich gehe auch davon aus dass er bewusst vorerst nicht erkannt werden wollte.
      Nach Luther steht dort :Lu 24:16 Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.
      Jesus hatte anscheinend einen Grund warum er sich erst noch nicht zu erkennen gab. Das war entweder weil er bewusst nicht wollte dass sie ihn erkannten oder weil er durch seine neue Herrlichkeit nicht sofort zu erkennen war. Evtl war auch die Hoffnungslosigkeit größer als der Glaube daran was Jesus zuvor gesagt hatte dass er auferstehen würde.Die Jünger glaubten es aber nicht sonst wären sie nicht so niedergeschlagen gewesen wie man in den folgenden Versen sieht.


      2Ko 3:18 Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.

      1Ko 15:51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
      Da spricht er davon dass die die übrigbleiben und Jesu Ankunft erleben ebenfalls den gleichen Körper bekommen wie die verstorbenen.Ob dein Körper nur noch Erde war oder noch gelebt hat wirst du gleich sein. Adventisten glauben in dem Sinn ja auch nicht an eine totenauferweckung in dem Sinne dass das Alte Material noch gleich wäre sondern vielmehr ist das Bild eine NEU-Schöpfung wo Gott allerdings unser "ICH" bei sich bewahrt und wieder einsetzt in bzw. durch die Neuschöpfung-von diesem Aufbewahrungsprozess bekommt aber kein Toter was mit so glauben wir das....soweit ich das halt sagen kann.

      1.Thess
      15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
      16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
      17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.



      zu deiner Aussage zum Thema Umgangston möchte ich noch dazu sagen: AMEN
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • @DonDomi

      Als erstes, Danke Baptist für deine Antworten an DonDomi. Hier möchte ich noch einiges ergänzen.

      Ich habe noch ein zwei Anmerkungen. Erstens ist es richtig, dass Jesus im Grab nicht mehr gefunden wurde, anderseits scheint es mir aber auch so zu sein, dass sein Körper anschliessend nicht mehr der selbe wie zuvor war. Er wurde beispielsweise von den Emausjüngern erst erkannt als er das rot brach und auch Maria, sein Mutter, erkannte ihn erst als er sie ansprach. Daraus schliess ich, dass er offensichtlich in einem andern Körper unterwegs war, als vor dem Opfertod.
      Die Frage, warum man Ihn nicht sofort erkannte, läßt sich mmn nicht sofort beantworten. Es könnten hier unterschiedliche Gründe geben. Zum Beispiel könnte Jesus immer mit einem mit dem Gewand aufgedeckten, nach unten geneigten Gesicht herumspazieren, dass Sein Gesicht niemand sehen konnte. Vielleicht verschwanden die Wunden und Falten auf dem Gesicht, dass es eine vollkommene Ausstrahlung angenommen hat. Wer weiß... Tatsache ist, dass Sein Körper nicht mehr im Grab war, was von den Evangelisten auch explizit erwähnt wurde. Wenn Er in einem anderen Körper auferstand, warum ist Sein alter Körper verschwunden? Warum mussten sich die Gräber öffnen, als viele Heilige auferstanden sind?

      Dann habe ich eine Frage zum lebendig erhaltenen Geist, also ehrlich gesagt habe ich da noch nicht verstanden, was der Unterschied zum Seelenbild anderer Christen sein soll. Ok es ist ein anderes Wort, aber das genügt mir nicht. Vielleicht kannst Du mir da ja weiterhelfen
      Ich erkläre dir beide Konzepte in Kurzform.

      1) Was die Mehrheit der Christen glaubt:

      Der Mensch wird in Leib, Seele und Geist unterteilt. Die Seele und der Geist wird als gleich wahrgenommen, da die Abgrenzung in der Bibel schwierig ist, sie haben viele gleiche Eigenschaften und Attribute. Aus diesem Grund verwendet man oft den Begriff "Seele-Geist" und zerlegt diesen nicht weiter. Der Mensch besteht damit aus dem materiellen Körper und einem immateriellen Teil "Seele-Geist". Der Mensch kann dabei unabhängig vom Körper existieren, d.h. die eigentliche Identität macht der Seele-Geist aus. Wenn der Mensch stirbt, wird dabei der Tod des Körpers verstanden, der Seele-Geist geht dann entweder in das Paradies oder in die Hölle. Die Komponente Seele-Geist ist ewig, sie kann/wird nicht sterben. Hier wird auch noch der Odem mit dem Seele-Geist gleichgestellt.

      2) Adventistische Sicht:

      Der Mensch kann nur bewußt existieren, wenn er sowohl den materiellen Körper als auch den lebendig erhaltenden Odem erhält. Das bedeutet, der eigentliche Mensch ist nicht nur der Körper, und auch nicht nur der Odem. Sondern der Mensch ist die Zerschmelzung von beidem. So sagt uns der Schöpfungsbericht, dass der Mensch lebendig wurde, als Gott in ihn Seinen Lebensodem hineinbließ. Der Tod stellt damit den umgekehrten Prozess dar: nimmt Gott Seinen Lebensodem weg, zerfällt der Körper, der Mensch existiert dann nicht mehr. Der Lebensodem kann ungefähr als die Kraft Gottes verstanden werden, welche die Lebendigkeit gibt.

      Was die Begriffe Seele und Geist betrifft, zerlegen die Adventisten hier den Menschen nicht in Einzelteile, wie es andere Christen tun. Sondern die Begriffe Seele und Geist dienen als Betrachtungswinkel desselben ganzen Menschen. Es kommen hier noch weitere Begriffe hinzu, die den Menschen beschreiben, wie z.B. Herz. Eine Abgrenzung zwischen Seele, Geist und Herz ist schwierig, sie haben oft gleiche Eigenschaften. Auf der anderen Seite kann man durch den Vergleich der Bibelstellen feststellen, dass es zwischen ihnen einige Unterschiede gibt. Hier ist es damit unmöglich zu definieren, die Seele steht für dies, Geist für jenes, und das Herz wieder für drittes, und alles sind disjunkte Teilkomponenten. Sondern, wenn wir den Menschen aus einem Blickwinkel betrachten, sprechen wir von Seele, aus dem anderen Winkel - vom Geist, wieder von woanders - das Herz. In allen Fällen verwendet man jenen Begriff, dessen Eigenschaften des Menschen man augenblicklich beschreiben möchte. Natürlich sind die Begriffe für manche Bedeutungen synonym. Dabei meinen wir jedesmal den Menschen als Ganzes. Dies nennt sich eine holistische Sicht.

      Um dieses besser zu verstehen, würde ich dir dieses Buch vorschlagen. Hier auf der Seite kannst du ebenso den Text durchlesen (muss du nicht ganz), der eine Skizze für das Verständnis der Begriffe Seele, Geist, Odem, Herz, Leib etc gibt.

      Ich würde mir manchmal wünschen, wenn mehr Diskussionen so sachlich, wie diese Verlaufen, ich finde solche Diskussionen sehr angenehm und belebend, auch wenn wir kaum auf den selben Konsens kommen werden, aber sie erweitern den Horizont und das Verständnis für andere Glaubensansichten.
      Ich finde auch, dass es eine unbedingte Voraussetzung für eine sonnvolle Diskussion miteinander ist.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

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    • Der Odem des Lebens

      Ja wo sind die Toten ? Für immer in den Zustand der Nichtexistenz eingetreten ? Unwiderruflich gelöscht wie eine Datei auf der Festplatte ? Es gibt zu dem Thema ja auch einige populäre Filme wie "Hereafter" von Clint Eastwood (Regisseur). Ich kenne jemanden, der früher eine Zeitlang auf dem Friedhof gearbeitet hat. Sie mussten alte überfällige Gräber ausheben und wenn der Chef nicht da war, haben sie manchmal mit den Totenschädeln Fußball gespielt. Die alten Knochen wurden in den Transporter geworfen und weggefahren, kompostiert. Er hat auch zugeschaut wie die Leichen verbrannt wurden, wenn jemand eingeäschert wurde. Der Verbrannte steht dann noch mal auf, sagte er und fällt dann in der Gluthitze des Verbrennungsofens in sich zusammen. Einige Leichen habe ich selbst auch schon angeschaut, aber die sahen für mich alle aus wie ausgezogene Anzüge. Ich habe mich immer wieder gefragt: Wo ist der Mensch hin, der in diesem Körper gesteckt hat ? Der menschliche Körper ist ohnehin dauernd im Umbruch: Körperzellen sterben ab, werden erneuert, das geschieht laufend. Das, was uns als Mensch im Kern aber ausmacht ist genauso immateriell wie die Information, die dem DNS-Molekül als Software aufliegt. Offensichtlich ist der materielle Körper allenfalls sekundär wichtig, primär wichtig ist der geistige Anteil unserer Persönlichkeit: Unsere Charakterstruktur, seelische Struktur, unsere Emotionen, Erinnerungen, ja die vielen gespeicherten Erinnerungen - all dies sind ebenfalls Informationen. Was geschieht also mit diesen Informationen, wenn wir sterben, tot sind und unser materieller Körper verfällt ? Die Bibel erwähnt den Odem des Lebens (1. Mose 2,7), der offensichtlich immaterieller, geistiger Natur ist. Im Tod nimmt Gott den Odem des Lebens zurück, der dann mehr personenspezifische individuelle Informationen enthält als zu Beginn des Lebens. Ich denke, dass im Odem des Lebens die gesamten Persönlichkeitsmerkmale samt Lebenserinnerungen und Wissen enthalten sind, die das geistige Individuum ausmachen, so dass Gott den Odem des Individuums in der Auferstehung in eine neue Leiblichkeit integrieren kann.

      Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
      (1. Mose 2,7)

      So spricht der Herr, HERR, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, dass ihr wieder lebendig werdet.
      (Hes 37,5)

      Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre?
      (Pred 3,21)

      nach Luther 1984

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    • nicht nur der Mensch Odem hat, sondern alles Lebendige, auch die Bäume

      In 1. Mose 2,7 ist allgemein vom Odem des Lebens oder Lebensatem die Rede. Ob dies wohl allem Lebendigen zu eigen ist. Ich meine, dass nicht nur der Mensch Odem hat, sondern alles Lebendige, auch die Bäume. Nimmt Gott bevor er die Erde verbrennt (Aber es fiel Feuer vom Himmel und verbrannte sie alle - Offb 20,9 GNB)
      den Odem allen Lebens auf der Erde in sich auf, das es wert ist, ewig zu sein ? Ich kann mir das vorstellen, das Gott die "Lebensenergie" alles Lebendigen in sich aufnimmt. Für immer "verweht" wird alles andere Lebendige, welches nicht in den Büchern des Lebens verzeichnet ist (Alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens standen, wurden in den See von Feuer geworfen - Offb 20,15 GNB).
    • Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.

      Die Auferstehung von den Toten als zentrale Hoffnung der Christenheit

      Wer glaubt heute noch ernsthaft an die Auferstehung vom Tode ? Wenn es nach Leuten wie den berühmten Stephen Hawking geht, niemand mehr. Naturwissenschaftlich betrachtet - und davon gehen die modernen liberalen Theologen heute auch aus – gibt es keine Auferstehung, weil diese den Naturgesetzen widerspricht. Dies ist nicht nur den Naturwissenschaftlern des 21. Jahrhunderts bekannt, die Zeitgenossen des Jesus Christus wussten dies auch sehr genau: Wer gestorben war, wer tot ist, wird nicht wieder lebendig !

      Joh 11,39 Jesus spricht: Nehmet den Stein weg. Die Schwester des Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. {W. er ist viertägig}

      Und dennoch: Jesus Christus ist wahrhaftig auferstanden von den Toten zum ewigen Leben in Fülle und Herrlichkeit. Wie ist das möglich ?

      In der heutigen wissenschaftsgläubigen ideologisch geprägten Informations- und Wissensgesellschaft meint man, „alles zu wissen“, „alles zu können“, „über den Dingen zu stehen“. Wie kann da etwas möglich sein, was nach menschlichem Ermessen und menschlicher Vernunft unmöglich ist, weil es den von den Menschen erforschten Naturgesetzen und der Evolution als ideologischer Philosophie widerspricht ? Wenn man Gott so sehr verneint und es vermeidet, seinen Namen auszusprechen wie es in unseren Tagen so vehement geschieht, wird der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen und muss erkennen: Unsterblichkeit ist nicht machbar. Man arrangiert sich mit dem Tod und meint, dass der Tod zum Leben dazugehört, obwohl der Tod in Wahrheit dem aus Gott heraus quellenden übersprühenden Leben radikal entgegensteht.

      1Kor 15,26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod. {Eig. Als letzter Feind wird der Tod weggetan}


      Muss Gott sich an die Naturgesetze halten ? Das muss Gott nicht, weil er diese selbst erschuf („fine tuning of the universe“). Gott hat bereits zeitlos existiert, bevor unser Universum mit seiner vorher fest gelegten mathematischen Struktur erschaffen wurde.

      2Mo 3,14 Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.

      Dennoch hat Gott sich in der Regel an die Naturgesetze gehalten und im Rahmen ihrer Gültigkeit und wenig wie möglich „von außen“ eingegriffen (z.B. Stillung des Sturmes“

      (Ps 107,29 Er verwandelt den Sturm in Stille, {O. Säuseln} und es legen sich die {W. ihre} Wellen).

      Ist die christliche Auferstehungshoffnung also gerechtfertigt ? Einer der genialen Philosophen unserer Zeit Vittorio Hösle ist Christ und glaubt fest an die Auferstehung von den Toten, weil er weiss:

      Lk 18,27 Er aber sprach: Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.

      Hi nweis. Verwendet wurde die unrev. Elberfelder Bibel 1905
    • Kein Tod mehr.

      Wie kommt es dann aber, dass es das Leiden in der Welt gibt, die Krankheiten, den Verfall ? Gott hat sich nach dem "Sündenfall" aus der Schöpfung zurückgezogen, was das Leben auf der Erde deutlich spürt. Die Lebewesen schaden einander und die haben nicht mehr die Kraft und Ausdauer für immer in voller Lebensfülle und -freude vor Lebendigkeit zu sprühen. Das Leben wurde auf eine endliche Begrenzung zurückgesetzt und hat sich auf eine andauernde Trennung von Gott, der Quelle allen Lebens, eingerichtet. Dennoch ist es beinahe unglaublich welche Lebenskraft das Leben selbst in dieser "gefallenen Schöpfung" hat (z.B. Pflanzen brechen Beton auseinander, große Wale durchziehen die Meere, die Ameisen organisieren selbsttätig ihren Arbeitsalltag ohne Geldwirtschaft usw.). Ja das Leben ist so stark, dass es auch ohne Sauerstoff und Sonnenlicht bei relativ hohen Temperaturen oder ungeheurem Druck überlebt (z.B. in Tausenden Metern Wassertiefe oder extremer Kälte). Das Leben ist scheinbar unzerstörbar und ist in der Lage, praktisch unter allen nur erdenklichen lebensfeindlichen Bedingungen zu überleben. Wenn dies aber schon in der gefallenen Schöpfung so ist, wieviel mehr wird das Leben erstarken, wenn Gott uns eine neue Welt, eine neue Erde bereitet ? Es wird dann keinen Tod mehr kennen, keinen Verfall mehr.

      Zitat aus Luther 1984:
      Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. 7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. (Offb 21, 1-7)
    • Bernard Jakoby

      Bernard Jakoby, 1957 in Cloppenburg geboren, arbeitet seit vielen Jahren als Dozent für Sterbeforschung in Berlin. Er hält Vorträge und Seminare über den Tod und das Leben danach in Deutschland, Österreich und der Schweiz und gilt als Kapazität der modernen Sterbeforschung. Er behauptet:

      "...Wir sterben nie, und das Jenseits existiert wirklich! Die aktuellen Erkenntnisse der Sterbeforschung belegen eindeutig, dass jeder von uns unsterblich ist. Nahtoderfahrungen, Rückführungsprotokolle und die Aussagen zeitgenössischer Medien beschreiben die Existenz unterschiedlicher Bewusstseinsebenen nach dem Tod. Bewusstsein kann unabhängig vom Körper existieren!..."

      Dann kann einem ja Angst und Bange werden, wenn man ins Jenseits kommt, denn alle Massenmörder, Serienkiller und schlimmste Kriminelle geistern ja auch im Jenseits unsterblich umher, zusammen mit den ewigen Dämonen - welch schaurige Vorstellung ! Da gefällt mir die adventistische Auffassung viel besser.

      Und: Es gibt ein Gericht im Himmel und ein jeder wird nach seinen Werken gerichtet ? Muss man da mit Schuldgefühlen und Angst vor Verurteilung sterben ? Ist es nicht Jesus Christus selbst, der für mich eintritt, weil dieser mich ausgelöst hat und meine Schuld bezahlt hat ?
    • Ohne Gott kein Leben

      Wenn Herr Jakoby behauptet, dass wir nie sterben und jeder auch ohne Gott aus sich heraus unsterblich ist, sowie es Frau Kübler-Ross auch immer behauptet hat und wie es auch der Katholizismus lehrt, dann ist das schlichtweg falsch. Wir können sogar für immer sterben, für immer tot sein. Gott allein ist unsterblich und nur in seiner Nähe können wir ewig leben, ohne ihn geht das nicht. Darum gibt es auch keine ewige Hölle. Denn das Böse hat keine Zukunft und verschwindet irgendwann, weil es aus sich heraus kein Leben hat.

      Die meisten Menschen werden ja in Krankenhäusern oder Pflegeheimen sterben. Diese Tatsache wird verdrängt. Als begleitende Sterbehilfe kann man Morphium gegen die Atemnot geben und Benzodiazepine gegen die Angst, ohne unnötig zuviel zu sedieren. Man kann Lippen und Mundhöhle befeuchten und nicht zuviel zu trinken geben (vgl. Borasio, Gian Domenico. Über das Sterben - was wir wissen, 2011).

      Und wenn der Körper tot ist ? Mein Vater z.B. wurde verbrannt. Nur ein Haufen Asche blieb von ihm übrig. Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört, weil er tot ist. Da spukt auch keine Seele irgendwo umher. Und wie erfolgt die Auferstehung von den Toten - aus dieser Asche ? Aus den Atomen seines verbrannten Körpers, die irgendwo herumfliegen ? Wenn er als Verstorbener leiblich aufersteht, mit einem unverweslichen Körper, muss es sich um eine gänzliche Neuschöpfung Gottes handeln. Dies war auch der Auferstehungsleib Christi. Und die Seele, die Persönlichkeit, das Bewusstsein, die Erinnerungen ? Meines Erachtens kommt es im Tode zur einer Aufspaltung der immateriellen Person und dem Körper. Der tote Körper verwest. Die immaterielen Bestandteile der Persönlichkeit gehen als Odem des Lebens zu Gott zurück.Von dort aus verschmelzen diese dann wieder mit dem neugeschaffenen Auferstehungsleib. Bei einer Auferstehung der Gottlosen erfolgt die Verschmelzung der immateriellen Bestandteile der Person nicht mit einem unverweslichen Auferstehungsleib, sondern wieder mit einem verweslichen gefallenen Leib, auf den der zweite Tod wartet. Dies bedeutet, die Toten kommen alle wieder, erhalten aber den "Gnadentod" - sie werden endgültig zur Ruhe gelegt und haben ihren ewigen Frieden. Die Unsterblichkeit wird ihnen nicht zuteil,nicht weil Gottesso will, sondern weil sie es selbst so wollen, weil sie sich vehement gegen Gott entschieden haben und auch so gelebt haben. Gott ist gerecht und will nicht, dass jemand für immer verloren gehe, er möchte alle zu sich ziehen. Gott akzeptiert aber auch die Entscheidung gegen ihn mit allen Konsequenzen. Ohne Gott kein Leben.
    • Wo sind die Toten?

      Wo die Toten sind, sagt uns einzig und allein Jesus Christus in der Zustandsbeschreibung von Hades=Totenreich und Himmel=Abrahams Schoß in Lukas 16,19ff.!!! Diese Geschichte ist kein Gleichnis, da in Gleichnissen Jesu niemals konkrete Namen von Personen vorgekommen sind. Und hier wird Lazarus erwähnt! Lukas 16,19ff. ist also eine reale Tatsachenbeschreibung Jesu des Jenseits mit den 2 Abteilungen Hades/Hölle und Himmel/Paradies! Der Reiche Mann befindet sich in einem "Ort der Qual" und "leidet Pein in dieser Flamme" . Deshalb übersetzte Luther auch Hades mit Hölle! Vielleicht ist aber dieser Ort der Qual tasächlich in Wirklichkeit "das Fegefeuer" (="Purgatorium"), welches die Katholiken lehren. Denn das Wort für Hölle heißt im Urtext "Gehenna".

      Wer an Jesus glaubt - wie der Schächer am Kreuz - wird nach seinem Tode sofort bei Jesus im Himmel sein und zwar mit seiner unsterblichen(1.Sam.28+Matth.10,28)Geist-Seele("Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein!"-Luk.23,43)

      Wenn es im AT heisst, "Der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt!" (Prediger 7,1) so macht das nur Sinn, wenn wir nach unserem Tode sofort bei Jesus in der himmlischen Glückseligkeit sein werden, was auch der Apostel Paulus in Phil.1,23 schreibt "Ich habe Lust abzuscheiden(=zu sterben) und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre." Und wenn Paulus in Phil.1,21 sagt "denn das Leben ist für mich Christus und Sterben Gewinn" so ergibt auch diese Aussage nur Sinn, wenn wir gleich nach unserem Tode beim Herrn sein werden! Denn "unsere Heimat ist im Himmel!"(Phil.3,20). Die deutlichste Stelle für eine Leben nach dem Tod - und gegen die adventistische Irrlehre von EGW des "Seelenschlafes" - ist aber 2.Kor.5,1: "Denn wir wissen, dass, wenn unser
      irdisches Zelthaus zerstört wird(d.h. beim Tod, wenn wir sterben!), wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln."

      Also freuen wir uns, auf den Tag unseres Todes, weil er besser sein wird als der Tag unserer Geburt (Pred.7,1) und danken wir unserem Heiland Jesus Christus, dass er uns die Tür zum Paradiese aufgemacht hat, so wie es im Evang. Gesangbuch im Lied NR. 27, Vers 6 heißt: "Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob, Ehr und Preis, :) Gott sei Lob, Ehr und Preis!" :)
    • Prediger 5 Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.



      1. Thess. 13 Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.
      14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.
      15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
      16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
      17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
      18 So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
    • Wenn das mit Lazarus eine wahre Begebenheit ist, dann sollte auch der reiche Mann einen Namen bekommen.
      Man soll nicht vergessen, das der Name Lazarus eine bedeutung hat.
      Und wäre es alles echt zu nehmen, so müsste man auch Abrahams Schoss echt nehmen und da müssten aufgestappelt mittlerweile Millionen von Menschen auf seinen Schoss sitzen.
      Armer Mann.

      Richtig übersetzt steht da nicht Hölle, denn dieses Wort mit der Bedeutung wie wir sie kennen, existiert in der Bibel nicht, sondern da steht das Unwahrnehmbare. So ist es Wortwörtlich übersetzt.

      Das nächste Ereignis nach unserem Tod ist halt das Gericht oder ewiges Leben und da zwischen liegt etwas, wo wir nichts wahrnehmen, also entschlafen sind.