Beiträge von Norbert Chmelar

    Bis zu jenem Tag sind alle verstorbenen Menschen in einem Zustand ohne Bewusstsein.

    Jesus sagt uns in der Beschreibung des Hades – laut Lukas 16,19ff. – etwas Anderes! Und IHM glaube ich tausendmal mehr als euren STA-Seelen/Todesschlaf-Theologen!

    Wann nehmt ihr STA endlich Lukas 16,19ff. ernst ?

    2 Kor.5

    2 Deshalb sehnen wir uns danach, diesen vergänglichen Körper zu verlassen, und freuen uns auf den Tag, an dem wir unseren himmlischen Körper anziehen dürfen wie ein neues Gewand. (Wann ist der Tag??)

    3 Denn wir werden nicht nackt sein, sondern einen neuen himmlischen Körper erhalten.

    Genau dies ist die theologisch umstrittene Frage! Wann ist dieser Tag an dem „wir unseren himmlischen Körper anziehen dürfen”?

    • die Mehrheit der Christenheit (Orthodoxe – Katholiken – Evangelische – die meisten Freikirchen – Neuapostolische) sagt unmittelbar nach dem körperlichen Tode.
    • die Siebenten-Tags Adventisten und Zeugen Jehovas sagen erst am Tag der Wiederkunft Jesu, wenn die Toten aus dem Grabe auferstehen werden.

    Damit ist gemeint, dass mit dem Tod das definitive Ende aller Möglichkeiten eines Menschen erreicht ist. Der Mensch hat nun nicht mehr die Möglichkeit ein anderer zu werden als der, der er in seinem Leben in dieser Welt geworden ist.

    Der erste Satz ist natürlich und selbstverständlich richtig! Wer wollte das denn auch leugnen? Dito Satz 2.

    Den Tod kann man nicht erleben, nur das Leben.

    Leider sehr wohl! Selbst treueste Christen mussten oft einen schlimmen Todeskampf erleiden! Deshalb ist und bleibt der Tod eine grausame Sache dem Menschen unnatürlich erscheinender Feind! Aber wir Christen hegen laut Paulus Aussage aus 1. Korinther 15:26 die Hoffnung dass »Der letzte Feind, der vernichtet wird, der Tod ist.« !!!

    Studienanleitung zu Philipper/Kolosser-Briefe |1. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Freitag, 6. Februar 2026 dem Eröffnunstag Olym.Winterspiele)


    6. Lektion: Vertrauen auf Christus allein


    VI.) Weiterführendes Studium – die Freitags-Lektion


    Weiterführendes Studium

    „Wer einen starken und ausgeglichenen Charakter entwickeln will, wer ein ausgeglichener Christ sein will, muss Christus alles geben und alles für ihn tun; denn der Erlöser akzeptiert keinen halbherzigen Dienst. Der Mensch muss täglich lernen, was Übergabe an Christus bedeutet. Täglich muss er die Bedeutung der Selbsthingabe lernen. Er muss das Wort Gottes studieren, seine Bedeutung erfassen und seinen Geboten gehorchen. So kann er den Maßstab christlicher Vollkommenheit erreichen. Tag für Tag zeigt der Gläubigen vor Menschen und Engeln durch dieses großartige Experiment, was das Evangelium für gefallene Menschen tun kann“ (GNA 361).

    „Alle, die auf den Bräutigam warten, haben die Aufgabe, den Menschen zu sagen: ‚Siehe, da ist euer Gott!‘ Die letzten Strahlen des Gnadenlichts, die letzte Botschaft der Barmherzigkeit sollen der Welt das liebevolle Wesen Gottes offenbaren. Gleichzeitig sind seine Kinder dazu aufgerufen, in ihrem Lebensstil und Wesen die Gnade Gottes deutlich zu offenbaren, um so andere Menschen Gottes Herrlichkeit zu offenbaren.

    „Das Licht, das uns die Sonne der Gerechtigkeit schenkt, können und sollen wir durch Gutestun, Aufrichtigkeit und Heiligung an andere weitergeben“ (BRG 339).

    „Das Licht der Sonne der Gerechtigkeit soll in guten Werken erstrahlen – in Worten der Wahrheit und Taten der Heiligkeit.“ – Ellen G. White, Gleichnisse Christi, S. 415, 416.

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…hrendes-studium und aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-01/06/…further-thought)

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    Abkürzungen:

    GNA = Gute Nachricht für alle (illustrierte Neuausgabe von WA)

    WA = Das Wirken der Apostel (original: Acts of the Apostles) – beides Bücher von Ellen G. White

    BRG = Bilder vom Reiche Gottes (früher: "Christi Gleichnisse" – Hamburg, Internationale Traktatgesellschaft 1911) – Buch von Ellen G. White

    Ich schaue jetzt seit 20:00 Uhr in der ARD (kommt parallel auch auf EUROSPORT!) die Eröffnungsfeier der XXV. OLYMPISCHEN WINTERSPIELE 2026 in Mailand an!

    So was alle 4 Jahre ist immer wieder schön anzusehen! Freuen wir uns die nächsten 16 Tage auf großartigen Sport beim Treffen der Jugend der Welt und tolle Winterspiele bis zum Sonntag, 22. Februar 2026, wenn dann im Amphitheater in Verona diese 25. WINTERSPIELE offiziell beendet werden!

    Um 20:40 Uhr beginnt der Einzug der 92 Nationen! Die 23 Einzelsportler aus Russland 🇷🇺 und Weißrussland 🇧🇾 die unter der Bezeichnung „Individuelle Neutrale Athleten“ (Kürzel AIN für frz. Athlètes individuels neutres) an den Start gehen werden, dürfen nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Grund ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine.

    Obwohl ich mir das mit dem "reinschmuggeln" nicht so recht vorstellen kann. Weil da müsste ziemlich viel reingeschmuggelt und vor allem umgeschrieben worden sein.

    Nun so oft kommen die Todesstrafen-Bestimmungen im AT ja gar nicht vor! Es beginnt bei Noah nach der Sintflut (1. Mose 9,6: „Wer Blut eines Menschen vergießt, / um dieses Menschen willen wird auch sein Blut vergossen.” – Einheitsübersetzung 2016) und kommt verteilt in der Thora (1. – 5. Buch Moses) nur an relativ wenigen Stellen vor ...

    Es gibt meines Wissens drei Fälle, König Saul, Samson(?) und noch einen. Den kann ich aber auswendig gerade nicht benennen.

    Das war wohl Ahitophel der sich erhängte, weil Davids rebellischer Sohn Absalom, der seinen Vater vom Throne Israels als König stürzen wollte, nicht auf ihn hörte! ----> siehe 2. Samuel 17,23: „Als aber Ahitophel sah, dass sein Rat nicht ausgeführt wurde, sattelte er seinen Esel, machte sich auf und ging heim in seine Stadt; und er bestellte sein Haus und erhängte sich; und er starb und wurde in das Grab seines Vaters gelegt.” (Schlachter 2000)

    PS: Unsere ehemalige Pfarrerin der Pauluskirche zeigte mal bei einer Predigt ein Kunstwerk/Bild wo Jesus Christus den toten Verräter Judas Iskariot, der noch den Strick um den Hals hatte, auf Schultern trägt! Das zeigt meines Erachtens dass der Herr auch gegenüber Selbstmördern gnädig ist, ja sogar selbst gegen seinen eigenen Verräter Judas!

    Nein, das kommt nicht von mir! Die unbiblische Seelenschlaflehre (die jene Siebenten-Tags Adventisten glauben, die an eine Dreiteilung des Menschen mit Körper – Seele – + Geist (laut Paulus' Aussage aus 1. Thess. 5,23) festhalten) bzw. Todesschlaflehre (die jene Siebenten-Tags Adventisten glauben, die nicht an eine Seele als Teil des Menschen glauben, sondern für die der Mensch selbst eine Seele ist – interessant dass sich in diesem Punkte [»Hat der Mensch eine Seele oder ist er eine Seele?«] die STA selbst nicht einig sind!!!) ist ein Sektenglauben, den offensichtlich Ellen Gould White vom dem Irrlehrer Charles Taze Russell (dem Gründer der 'Ernste Bibelforscher' 1870 aus denen dann 1931 die Sekte der 'Zeugen Jehovas' wurden) übernommen hat!

    Ich dagegen glaube an das ewige Leben das sofort nach meinem körperlichen Tode beginnt, wenn meine Geistseele, die laut Jesu Aussagen in Matthäus 10,28 und Lukas 16,19ff. unsterblich ist, aus meinem Herzen auszieht und in den Himmel kommt, wo sie sich vor dem Preisrichterstuhl Jesu Christi (----> siehe 2. Korinther 5,10) für ihr irdisches Leben zu verantworten hat. Aber ich bin bereits gerettet für alle Ewigkeit und im himmlischen Paradies angekommen!

    Ich glaube fernerhin an das was auch Paulus um 60 n.Chr. im Philipperbrief in Kapitel 1 verkündet hatte, dass nämlich »Sterben Gewinn ist« (Phil. 1,21) weil meine Seele dann »bei Christus sein« (Phil. 1,23) wird! Denn »der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt!« (Prediger 7,1) eben weil ich dann mit meiner Geist-Seele im Himmel beim Herrn Jesus sein werde! A m e n.

    Ich habe hier in diesem Forum schon zigmal zu erklären versucht, dass die Ausrottung der satanischen Kanaaniter (die Israel ✡️ ja gar nicht vollkommen durchführte, warum eigentlich?) ein einmaliger "Heiliger Krieg" Jahwehs war, weil die Kanaaniter den grausamen Brauch hatten ihre Kinder dem gräulich-teuflischem Gott Kemosch bzw. Moloch im Feuer bei lebendigem Leibe zu opfern! Die archäologische Funde solcher Feuerstellen mit Kinderknochen belegen daher die Richtigkeit dieser Angaben im AT. Gott war und ist generell gegen jeglichen Krieg, das wurde deutlich als der HERR zu David sagte: „Du hast zu viele Kriege geführt!” (1. Chronik 22,8; 28,3/ 1. Könige 5,17) ---> Das Gebot Gottes aus dem Dekalog »DU SOLLST NICHT TÖTEN!« gilt uneingeschränkt! Das gilt am Anfang des Lebens in Sachen Abtreibung, das gilt für den Krieg, für eine staatliche Todesstrafe und am Ende des Lebens in Sachen Euthanasie und gilt auch für den Suizid!

    Als Pompejus 63 v.Chr. Israel für Rom eroberte, war die ATliche Steinigung und alle jüdischen Rechtsvorschriften verboten! Es galt von da an nur noch das Römische Recht! Und TODESSTRAFEN konnte nur noch der römische Statthalter im Namen des Kaisers verhängen!

    Hätten die Pharisäer die Ehebrecherin (Johannes 8') gesteinigt, wäre das wie beim ersten christlichen Märtyrer Stephanus 35 n.Chr. schon, eine ungesetzliche illegale Handlung und ein reiner Lynchmord gewesen! Gerade deswegen hob Jesus Christus auch in göttlicher Vollmacht die Todesstrafe auf, die niemals der Wille JAHWEHS war (!) sondern in bibelverfälschender Weise im persischen Exil wurden die Todessrafen-Bestimmungen nachträglich von den Schriftglehrten in den Thanach hineingeschmuggelt! Da Gott bei Kain die Todesstrafe ablehnte (!!!) ist dies der deutlichste Beleg dafür, dass der HERR immer gegen die Todesstrafe war! Denn Gott ist ein Gott des Lebens und nicht des Todes!

    Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…sabbatschulwiki)


    Philipper 3,10–16

    • Fragen zum Text:
      1. Wie geht das praktisch, was in Vers 10–11 aufgezählt wird?
      2. In Vers 12 spricht Paulus von sich als "nicht vollkommen". In Vers 15 nennt er seine Leser aber "vollkommen". Wie ist das zu verstehen?
      3. Wie streckt man sich aus (Vers 13)? Wie geht das praktisch?
        • Warum sollte man das tun? Genügen nicht Vertrauen und Glaube, um das Ziel zu erreichen?
      4. Was nehmt ihr aus den Versen 10–16 für euch als Botschaft mit?


    • Meine Antworten:
      1. Weil wir Christen durch Gott den Heiligen Geist bereits »die Kraft seiner Auferstehung« (Phil 3:10) erhalten haben, können wir immer wieder in unserem Leben "geistig" auferstehen zu einem besseren Christus-ähnlichem Leben im Beten, Handeln und Tun!
      2. Dies ist m.E. nicht zu verstehen! Hier handelt es sich offensichtlich um einen biblischen Widerspruch in sich! Zumindest wenn wir die hier angegebene LUTH1912–Übersetzung anschauen. Aber die HFA übersetzt den Vers 15 ganz anders und hier kommt das Wort "vollkommen" überhaupt nicht vor: „15 Wir alle, die wir auf dem Weg zum Ziel sind, wollen uns so verhalten. Wenn ihr in dem einen oder anderen Punkt nicht meiner Meinung seid, wird Gott euch noch Klarheit und Einsicht schenken.”
      3. Man streckt sich aus »nach dem lebendigen Gott«, der für uns in Jesus Christus, dem Nazarener, Mensch und Erlöser geworden ist! Und wir strecken unsere Herzen gen Himmel, denn von dort aus erwarten wir, dass Jesus Christus kommt! (Philipper 3,20)
        • Warum man das tun sollte? Weil es Paulus der Gemeinde im griechischen Philippi geschrieben hatte und damit auch uns heutigen Heidenchristen! Weil wir uns nach der Wiederkunft Jesu und der Verwandlung unseres Leibes beim Zeitpunkt (der sicher sehr bald stattfindenden) Entrückung (1 Thess 4,16f. iVm. 1 Kor 15,51f.) sehnen! ===> »Denn unsere Heimat ist im Himmel; von dort erwarten wir auch als Retter den Herrn Jesus Christus!« (Zürcher Bibel – Phil.3,20)
      4. Ich lerne aus dem Bibelabschnitt von Philipper 3,10–16 dass es im Glauben um Christus allein geht! (Vers 10, HFA) Und: Ihn = Jesus Christus werde ich immer besser kennen lernen: Ich werde Leben in der Kraft seiner Auferstehung, also von Ostern her! Und ich weiß dass ich auch mit allen, die an Christus glauben, von den Toten auferstehen werde! (Philipper 3:11 – HFA) Hallelujah und Amen! Und ich glaube daran, wie es im Vers 14 ausgesagt wird, nach meinem leiblichen Toder hier auf Erden den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit im Himmel! A m e n

    Studienanleitung zu Philipper/Kolosser-Briefe |1. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Donnerstag, 5. Februar 2026)


    6. Lektion: Vertrauen auf Christus allein


    V.) Nur Eines – Christus kennen – die Donnerstags-Lektion


    Lies Philipper 3,10–16. Was sind einige der Kernaussagen von Paulus in diesem Abschnitt?


    Sicherlich gibt es nichts Wichtigeres, als Christus zu kennen, was am Ende garantiert, dass er uns kennt und uns vor dem Vater anerkennt (siehe Mt 7,21–23; 10,32–33). Wie lernen wir ihn kennen? Durch sein geschriebenes Wort – indem wir es lesen und es leben. Wir können ihn nicht von Angesicht zu Angesicht kennen, wie es die Jünger taten. Aber interessanterweise konnten sie trotz dieses Wissens seine Worte nicht verstehen, was unterstreicht, dass wir den Heiligen Geist brauchen, damit er uns führt (siehe Joh 16,13). Je mehr wir Jesus kennen, desto näher kommen wir ihm, denn wir erfahren „die Kraft seiner Auferstehung“ (Phil 3,10), die uns zu „einem neuen Leben“ erweckt (Röm 6,4).

    Eine weiterer Weg, Jesus näherzukommen, ist die „Gemeinschaft seiner Leiden“ (Phil 3,10). Jede Prüfung, die wir durchmachen, jede schmerzliche Erfahrung, die wir erleben, hilft uns, das, was Jesus für uns durchgemacht hat, besser wertzuschätzen, zu würdigen und ihn und seinen Willen besser zu verstehen.

    Ein dritter Weg, auf dem wir Jesus näherkommen, ist das Vorwärtsdrängen auf das „Ziel“ hin (Phil 3,14). Was ist dieses Ziel? Es ist die Übersetzung eines Wortes, das nur hier im Neuen Testament verwendet wird (skopos). Es bezieht sich auf die Ziellinie eines Rennens und den Preis, den der Sieger erhält. Paulus nennt es den „Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus“ (Phil 3,14). So wie Christus durch seinen Tod und seine Auferstehung in den Himmel aufgestiegen ist, lädt Gott uns ein, denselben himmlischen Lohn zu empfangen – das ewige Leben.

    Offensichtlich haben wir das noch nicht erlangt. Wir werden erst dann im wahrsten Sinne des Wortes vollkommen sein, wenn unser „Leib der Niedrigkeit umgestalte[t] wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit“ (Phil 3,21 SLT). Aber indem wir Jesus kennen und seine Gegenwart jeden Tag in unser Leben einladen, drängen wir auf das Ziel hin, Jesus in jeder nur möglichen Weise ähnlich zu werden. Dies ist auch das „Eine“, auf das sich Paulus konzentriert. Wie bei einem Wettlauf (siehe 1 Kor 9,24–27) achten wir nicht darauf, wo wir waren oder wer hinter uns herläuft. Unser einziges Augenmerk gilt dem, was vor uns liegt: dem himmlischen Preis, der auf uns wartet. Das Bild, das wir hier sehen, ist sehr anschaulich: ein Läufer, der sich voll und ganz auf das Ziel konzentriert, jeden Muskel anspannt und sich vorwärtsstreckt, um die Ziellinie zu erreichen.

    ...

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…christus-kennen)

    Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…sabbatschulwiki)


    Philipper 3,8–9

    • Fragen zum Text:

      • Was heißt es "in Christus gefunden zu werden"?
      • Was stellt Paulus in Vers 9 einander gegenüber?
      • Was beinhaltet rettenden Glauben?


    • Meine Antworten zu Fragen zum Text:
      • Das meint das was die Bibelübersetzung Hoffnung für Alle in Phil.3,9 so ausdrückt: Mit ihm – mit Christus – ... um jeden Preis verbunden [zu] sein.
      • Die Gerechtigkeit die durch das Gesetz [= Thora] kommt und die Gerechtigkeit allein durch den Glauben!
      • Was zählt, ist, dass ich durch den Glauben an Christus von Gott angenommen werde. (Philipper 3,9c) – HFA)

    Studienanleitung zu Philipper/Kolosser-Briefe |1. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Mittwoch, 4. Februar 2026)


    6. Lektion: Vertrauen auf Christus allein


    IV.) Der Glaube Christi – die Mittwochs-Lektion


    Man darf den wesentlichen Punkt der Aussagen von Paulus nicht übersehen. Es gab einen wunderbaren Tausch, den er auf der Straße von Damaskus erlebte, als er sein altes, auf dem Gesetz basierendes Leben gegen die Gegenwart Christi eintauschte – „auf dass ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde“ ( Phil 3,8–9 ).

    „In ihm“, das heißt in Christus, gefunden zu werden, ist ein interessanter Ausdruck. Lies Epheser 1,4; 2. Korinther 5,21; Kolosser 2,9 und Galater 2,20. Von diesen Texten ausgehend: Was meint Paulus deiner Meinung nach mit dieser Formulierung?


    Der Hinweis von Paulus, dass er in Christus ist, ist viel diskutiert worden. Wenig überraschend stammt die vielleicht beste Erklärung dafür von Paulus selbst: „So wollte er die Fülle der Zeiten herbeiführen und in Christus alles zusammenfassen – alles im Himmel und alles auf Erden – in ihm“ ( Eph 1,10 ZB). Das war von Anfang an Gottes Absicht. Und Paulus macht deutlich, wie das geschieht: „Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der für uns zur Weisheit wurde durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung“ ( 1 Kor 1,30 ).

    „In Christus sein“ umfasst alles, was der Erlösungsplan beinhaltet, von der Entfaltung unserer geistigen Intelligenz (Weisheit) über die Rechtfertigung durch den Glauben (Gerechtigkeit) bis zur Vorbereitung auf den Himmel (Heiligung) und schließlich zur Verherrlichung bei der Wiederkunft (Erlösung). Die Erlösung ist von Anfang bis Ende das Werk Christi – für uns und in uns. Somit haben wir alles, was wir brauchen, wenn wir Christus gewonnen haben.


    Lies Philipper 3,9. Welche beiden Dinge stellt Paulus einander gegenüber und warum ist es wichtig, sich diesen Gegensatz immer wieder vor Augen zu führen?


    Paulus erkannte, dass die eigene Gerechtigkeit keine wirkliche Gerechtigkeit ist, weil das Gesetz kein Leben geben kann (siehe Gal 3,21–22 ); Das kann nur Christus durch den Glauben. Und das ist nicht irgendein Glaube. Denn auch die Teufel glauben und zittern ( Jak 2,19 ). Der einzige rettende Glaube ist „der Glaube Christi“. Nur sein Glaube hat vollständig gehorcht und kann gehorchen. (Das griechische Wort für Glaube, pistis, bedeutet auch Treue, Zuverlässigkeit.) Wenn wir auch in Christus sind und er in uns lebt ( Gal 2,20 ), dann leben wir in seinem Glauben durch unseren Glauben an ihn.

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…-glaube-christi)

    In einem Nachbarthread "Hat Gott Adam und Eva die Neigung zum Bösen eingegeben?" fand ich dieses Passende zum Thema, ob es einem Christen möglich sein sollte ein vollkommen sündloses Leben zu führen, das was Starangel hier am laufenden Band vertritt:


    Ich erkläre es genauer, Norbert.

    Die Neigung des Fleisches ist nicht dasselbe wie der Wille des Geistes. Paulus schreibt, dass der Geist das eine denkt, das Fleisch das Andere will. Wie passt das zusammen, obwohl der Leib und der Geist zusammen funktionierende Komponenten eines Menschen sind?

    Du kennst das sicherlich von dir selbst: Du hast erkannt, dass Gott von dir will: Liebe deinen Nächsten. Du findest das Gebot absolut richtig und gut. Dein Geist sagt dir, du möchtest das Gebot halten, du möchtest Gott wohlgefallen. Aber dein sündiger Leib findet immer wieder Situationen, dich zur Sünde zu reizen (im schlimmsten Fall zu einem sündigen Gedanken oder zu einer Sündentat zu verführen). In solchen Situationen regiert der Leib über den Geist. Irgendwann wacht der Geist wieder auf: "Sch.... was habe ich getan? Ich wollte es doch gar nicht..."

    Neigung zur Sünde.

    Die Neigung / Verführung zur Sünde kann "von Innen" oder "von Aussen" geschehen.

    Als sündige Menschen haben wir - inwendige (!) - Neigung zur Sünde. Der sterbliche, sündige Leib beeinflusst und verführt uns von Innen zur Sünde. Und genau deshalb lebt die SÜNDE in einem Menschen. Diese SÜNDE provoziert eine sündige Tat. Der einzige Ausweg daraus ist, einen neuen, sündlose Leib zu bekommen, erst danach ist der Mensch von SÜNDE befreit.

    Adam und Eva hatten diese - innere (!) - Neigung zur Sünde nicht. Der Leib war vollkommen. Der Einfluss zur Sünde geschah - von Aussen (!) - durch die Schlange bzw. durch den Baum der Erkenntnis. Auf gleiche Weise wurde Jesus versucht, nicht von Innen, sondern von Aussen. Jesus war zwar in der Gestalt des sündigen Fleisches, aber sein Körper war NICHT durch SÜNDE verdorben. Und daher war Er SÜNDLOS (in Seinem Wesen, nicht bloss in Seinen einzelnen Taten) und hatte es nicht nötig, dass für Ihn die Sabbat-Opfer dargebracht werden.

    Christlicher Geist.

    Obwohl wir aber diese innere sündige Neigung haben, können wir ihr durch unseren - von Christus geführten und geformten - Geist widerstehen. Und zwar nur durch Jesus. Jesus wandelt den Geist um schenkt die Kraft und Macht, damit der Geist über dem Leib regiert, sodass ein Mensch fähig wird, einer sündigen Tat zu widerstehen. Regiert Christus im Menschen (in einem bestimmten Moment) nicht, so ist der Geist dem Leib untertan, sodass der Mensch sündige Tat begeht.


    ===> Das was Jacob hier geschrieben hatte unterstreicht meiner Meinung nach die Proklamation, von dem der ur-reformatorischem Grundsatz Martin Luthers »simul justus et peccator!« = »Wir sind Gerechte und Sünder zugleich!« ausging, unbedingte Wahrheit ist!

    Studienanleitung zu Philipper/Kolosser-Briefe |1. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Dienstag, 3. Februar 2026)


    6. Lektion: Vertrauen auf Christus allein


    III.) Die Dinge, die zählen – die Dienstags-Lektion


    Wie der gestrige Studienabschnitt zeigte, war das, was Paulus früher stolz gemacht hatte, in Wirklichkeit ein Hindernis für den Glauben, weil es ihn blind dafür gemacht hatte, dass er Christus brauchte. Paulus benutzte Wirtschaftssprache von Gewinn und Verlust, um sein geistliches Konto vor dem Glauben zu beschreiben. Auch wenn wir nicht gerne darüber nachdenken, hat jeder Mensch ein „geistliches Konto“. Zuvor wurde das Konto von Paulus an den jüdischen Werten seiner Zeit gemessen und nicht an den biblischen Werten, wie sie von Jesus gelehrt wurden.

    Nach seiner Bekehrung sah sein geistliches Konto ganz anders aus, denn die Werteskala veränderte sich grundlegend: von der „Währung des Judentums“ zur „Währung des Himmels“.

    „Er, der vom Himmel herabgestiegen ist, kann vom Himmel sprechen. Er kann das, was die Währung des Himmels ausmacht, auf die er sein Bild und seine Aufschrift geprägt hat, richtig darstellen. Er kennt die Gefahr, in der sich jene befinden, die er aus der Erniedrigung erheben und auf seinem Thron neben sich selbst erheben wollte. Er weist auf die Gefahr hin, die entsteht, wenn sie ihre Zuneigung nutzlosen und gefährlichen Dingen schenken. Er möchte unseren Geist vom Irdischen zum Himmlischen lenken, damit wir Zeit, Talent und Gelegenheit nicht an Dinge vergeuden, die gänzlich eitel sind.“ (Ellen White, in „The Advent Review and Sabbath Herald“, 1. Juli 1890).

    In der Welt des Judentums des ersten Jahrhunderts war Paulus ein schnell aufsteigender Stern gewesen, bis er beim Anblick des verherrlichten Jesus auf der Straße von Damaskus erblindete ( Apg 9 ) und seine geistliche Sicht korrigiert wurde, sodass er klar sehen konnte.


    In Johannes 9 wird die Geschichte eines anderen Mannes erzählt, der blind war und dann Jesus klar sah. Jesus sagte, er sei in die Welt gekommen, „damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden“ (Joh 9,39 EB). Wie könnte dieses Prinzip auf dein Leben angewendet werden?


    Was könnte wertvoller sein als das ewige Leben im Himmel und auf der neuen Erde? Doch weltliche Werte machen sehr viele Menschen blind für diese Realität. Es gibt einen inhärenten Wettbewerb zwischen dem, was hier geschätzt wird (siehe Mt 13,22; Lk 4,5–6; 1 Joh 2,16 ), und den Werten des Himmels und was im Himmel geschätzt wird – der Ähnlichkeit mit Christus und der Rettung von Seelen.

    ...

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…-was-z%C3%A4hlt und aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-01/06/…ngs-that-matter)

    Auf HOPE TV läuft seit 17:00 Uhr die beliebte Diskussionsrunde "TISCHREDEN":


    Tischreden

    Der Hohepriester

    Der Hebräerbrief beschreibt Jesus als Hohepriester und nennt das die Hauptsache des Glaubens. Was können wir aus dem Heiligtumsdienst im Alten Testament darüber lernen, was bei Gott im Himmel passiert? Steckt das Evangelium schon in dem Zelt in der Wüste? Vier Theologen reden über Gott und die Welt und vor allem über die Bibel.

    -----> https://hopetv.de/sendungen/tischreden/das-heiligtum-478991

    Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…sabbatschulwiki)


    Philipper 3,4–6

    • Fragen zum Text:

      1. Wie würdet ihr den alten Paulus beschreiben?
      2. Das Gesetz ist gut und gottgegeben. Paulus sollte es als Jude befolgen. Er sagt von sich, dass er „untadelig nach dem Gesetz“ gewesen sei. Gehörte zum vollkommenen Befolgen des Gesetzes etwa auch das Verfolgen der Christen? Wie löst ihr diesen scheinbaren Widerspruch auf?


    • Meine Antworten:
      1. Ein traditioneller konservativer Jude der aus dem Volk Israel stammte und sogar aus dem Stamm Benjamin. (Philipper 3:5b) – HFA) Außerdem gehörte Paulus zu den Pharisäern, der Gruppe, die am stärksten darauf achtete, dass Gottes Gesetz eingehalten wird. (Philipper 3:5d) – HFA) Leider verfolgte Paulus deshalb sogar die christliche Gemeinde. (Philipper 3:6a) – HFA)
      2. Das ist kein scheinbarer Widerspruch! Denn nirgends steht in der Thora im Gesetz des AT, dass man die Andersgläubigen (in diesem Fall die Christen, die Gemeinde Jesu) verfolgen sollte! Denn das AT sagte klipp und klar in 3. Mose 19,18 »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« ===> Damit hatte schon die Thora das Verfolgen der Christen untersagt!

    Studienanleitung zu Philipper/Kolosser-Briefe |1. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Montag, 2. Februar 2026 = Maria Lichtmess)


    6. Lektion: Vertrauen auf Christus allein


    II.) Das „Vorleben“ von Paulus – die Montags-Lektion


    Viele Christen, die sich bekehren, teilen ihr Leben in die Zeit vor und nach ihrer Bekehrung ein, so wie Paulus es in Philipper 3 tut. Dennoch sprechen wir manchmal, ob zu Recht oder zu Unrecht, von Nichtchristen als „guten Menschen“ – und zumindest nach den Maßstäben der Welt sind das tatsächlich viele. Gemessen an Gottes Maßstäben ist dagegen niemand gut, nicht einmal die Christen.


    In Philipper 3,4–6 weist Paulus auf vieles in seinem Leben hin, auf das er einst stolz gewesen war. Was war das? Wie würdest du das „Gute“ in deinem Leben (früher und heute) beschreiben?


    Paulus stellt einen unausgesprochenen Gegensatz her zwischen gläubigen Juden, die falsche Lehren verbreiten, und unbeschnittenen Gläubigen, die sich für ihre Errettung ganz auf Christus verlassen und nicht auf bloße menschliche Werke wie die Beschneidung bauen (siehe Hbr 6,1; 9,14; vgl. Röm 2,25–29 ). Obwohl das Vorleben und der Stammbaum von Paulus für seine jüdischen Mitbürger sicher recht beeindruckend waren, trug nichts davon zu seiner Errettung bei. Im Gegenteil, es war sogar hinderlich, weil es ihn eine Zeit lang blind dafür machte, dass er Christus brauchte.

    Paulus war nicht einfach nur beschnitten – er war ein „Am-achten-Tag-Beschnittener“, das heißt, er als geborener Israelit und zum Volk des Bundes Gehöriger wurde am achten Tag beschnitten. Außerdem kam er aus dem Stamm Benjamin, zu dessen Gebiet einige der wichtigsten Städte Israels gehörten. Paulus beherrschte nicht nur die hebräische Sprache, sondern war als Schüler von Gamaliel dem Älteren ( Apg 22,3; 26,4–5 ) und als Pharisäer auch mit dem Gesetz und dessen Anwendung, zumindest der Tradition nach, gut vertraut. [Und Paulus sprach auch als im griechisch-helenistischen kleinasiatischen Tarsus geborener Jude auch selbstverständlich Griechisch, da alle seine 13 Briefe auf Griechisch verfasst worden sind! – Anmerkung von mir]

    Paulus eiferte so sehr für das Gesetz, dass er die Kirche verfolgte, weil er in ihr eine Bedrohung für die jüdische Lebensweise sah, die das Gesetz seiner Meinung nach vorschrieb. Interessanterweise erkannte Paulus, obwohl er in Bezug auf diese von Menschen geschaffene „Gerechtigkeit“ unadelig war, dass das Gesetz in Wirklichkeit viel tiefer und anspruchsvoller war, als er sich vorstellen konnte, und dass er ohne Christus vor dem Gesetz als Verurteilter stand.

    ...


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-01/06/…0%9C-von-paulus)

    Daraus folgere ich: Du, liebe Christel bist also der Meinung, dass ...

    • das Ablassunwesen von Papst Leo X. gut war
    • der Reliquien-Handel etwas völlig normales war
    • unzählige Heiligenfeste die Christen erfreut haben
    • die Marienverehrung weder manisch noch übertrieben war
    • die Transsubstantiation absolut biblisch ist
    • Fronleichnamsprozessionen dem Geiste Christi entsprangen
    • die Ehelosigkeit der Priester [= Zölibat] mit der Bibel begründet werden kann

      Ja?

    Und sehe ich es somit richtig, liebe Christel, dass sich daher Martin Luther eine Reformation der Kirche hätte ersparen können, da er doch einer der schlimmsten Häretiker aller Zeiten war?

    PS: Dass ich, Norbert Chmelar, ein besonders guter Menschen sei, habe ich nie behauptet!

    PPS: Ob Yppsis oder meine Argumente, richtig sind, mögen die Leser dieses Forums beurteilen ...