Beiträge von Norbert Chmelar

    Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Montag, 13. April 2026)


    3. Lektion: Stolz oder Demut


    II.) Kenne dich selbst – die Montags-Lektion


    Zwei Männer gehen in die Gemeinde, um zu beten. Einer ist ein angesehener Ältester, der vor Beginn des Gottesdienstes vorn vor der Gemeinde steht, damit sie ihn sehen kann. Er betet laut und dankt Gott dafür, dass er seiner eigenen Einschätzung nach gut ist. Der andere Mann, einer vom Rand der Gesellschaft, steht ganz hinten in der Gemeinde. Seine Augen sind wegen der Last seiner Sünde auf seinen Schultern tränenverschleiert. In der hintersten Ecke der Gemeinde fällt er auf die Knie und flüstert verzweifelt: „Bitte, Herr, sei mir Sünder gnädig!“


    Lies Lukas 18,9–14. Was denkst du über diese beiden Männer? Was dachte Jesus? Welche wichtige Lehre können wir alle daraus ziehen?


    Es fällt uns sehr leicht, uns selbst zu preisen. Manchmal wird es uns zur Gewohnheit, andere über unsere Leistungen zu informieren und darüber, wie gut wir sind. Aber das ändert ansich nichts an unserem Ruf in den Augen des Himmels. Tatsächlich ist es sogar das Gegenteil von dem, was wir vielleicht denken: „denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden“ ( Lk 18,14 ). Jesus rät uns außerdem, den untersten Platz einzunehmen und uns vom Gastgeber erhöhen zu lassen, wenn dieser das möchte ( Lk 14,8–10 ). Dieses auf den Kopf gestellte Königreich, das Jesus lehrt, ist das Gegenteil von dem, was wir erwarten. „Christus kann nur den retten, der seine Sünden erkennt“ (BRG 124).

    Erst wenn wir uns unseren wahren Zustand der Sündhaftigkeit und unserer verzweifelten Bedürftigkeit nach Christus bewusst machen, können wir zu ihm kommen und mit Zuversicht wissen: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“ ( 1 Joh 1,9 ).

    Je näher wir Christus kommen, desto mehr erkennen wir unsere Sündhaftigkeit und Unwürdigkeit. „Es gibt für uns nur eine Möglichkeit zu wahrer Selbsterkenntnis: Wir müssen auf Christus sehen. Es ist die Unkenntnis Christi, die die Menschen in ihrer eigenen Gerechtigkeit so überheblich macht.“ (BRG 125).

    War denkt Gott auch über die Stolzen? 1. Petrus 5,5 sagt uns: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ Man kann es nicht deutlicher sagen.

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/03/…nne-dich-selbst)

    ----------------------------------------------

    Abkürzung:

    BRG = Bilder vom Reiche Gottes (früher: "Christi Gleichnisse" – Hamburg, Internationale Traktatgesellschaft 1911) – Buch von Ellen G. White

    WAS LEHREN KATHOLIKEN, LUTHERANER UND TÄUFER? Ein Vergleich. Von Dr. Lothar Gassmann | Dauer: 1:02:23 Std.

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    Inhalt: Lies hierzu: https://www.amazon.de/gp/product...
    Der Theologe und Herausgeber verschiedener Lexika (z.B. "Kleines Kirchen-Handbuch" und "Kleines Katholizismus-Handbuch"), Dr. Lothar Gassmann, stellt in einem Überblick die wichtigsten Lehren des Katholizismus, des Luthertums und der frühen Täufer einander gegenüber. Mit einer jeweiligen kurzen Bewertung aus biblischer Sicht. Ein informativer Vortrag.

    Ein Gott wird in die ferne Vergangenheit verschoben, der irgendwelche undefinierbaren Anfänge gelegt hat. Aber welche, danach darf man nicht fragen

    Was hat dieser Gott denn nun konkret erschaffen?

    Die Antwort ist:

    Gott hat nicht alles auf einmal erschaffen!

    -----> vor der Erschaffung von Raum und Zeit und der Materie schuf JEHOWAH schon die immateriellen Geistwesen, d.h. die Engel!

    1. die immateriellen Geistwesen, d.h. die Engel! Dies war des EWIGEN 1. Schöpfungs-Tätigkeit! --->
    2. dann schuf Gott (2.) vor 13,8 Milliarden Jahren das Universum und
    3. dann (3.) ----> vor 13 Milliarden Jahren unsere Milchstraßen-Galaxie. ---->
    4. dann vor 4,5 Milliarden (4.) unser Sonnensystem und unsere Erde ----->
    5. Auf der Erde entsteht vor etwa 3,8 Milliarden Jahren (5.) Leben. Anfangs sind es einzellige Bakterien, vermutlich irgendwo im Meer ------>
    6. Älteste Tiere schuf JHWH dann (6.) vor 560 Millionen Jahren ----->
    7. dann schuf Gott vor 470 Millionen Jahren (7.) die ersten Pflanzen ----->
    8. dann spätestens im Karbon, also vor 358 bis 298 Millionen Jahren schuf Gott (8.) die Bäume, seitdem gibt es auf dem Urkontinent tropische Wälder mit bis zu 40 Meter großen Bäumen. ----->
    9. dann schuf Gott (9.) die Dinosaurier, die lebten vor etwa 225 Millionen Jahren auf der Erde und sind vor 65 Millionen Jahre durch einen Meteoritenschlag ausgestorben. ----->
    10. dann schuf JAHWEH (10.) die ersten Blütenpflanzen vor rund 140 Millionen Jahren ----->
    11. dann schuf Gott (11.) die Frühmenschen der Gattung Homo; diese könnten neueren Analysen zufolge schon vor 2,8 Millionen Jahren gelebt haben. Damit wären sie 400.000 Jahre älter als bislang angenommen. ---->
    12. und dann schuf DER EWIGE GOTT (12.) vor ca. 40.000 Jahren (?) – der Zeitpunkt zu dem die letzten der Gattung der paläontologischen Urmenschenahnlichen Wesen, die Neandertaler, ausgestorben sind! – die ersten beiden Menschen: Adam und Eva (... oder erst 4114 v.Chr. ?)

    Auf BIBEl TV läuft seit 20:15 Uhr noch bis 21:45 Uhr der sehr gute Bibelfilm "Die Bibel – Jeremia"

    Inhalt:

    Jeremia wird in jungen Jahren auserwählt, das Wort Gottes zu verkünden. Seit diesem Tag läuft sein Leben anders als geplant. Er prophezeit die Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar, doch diese Botschaft kommt bei den Menschen nicht gut an. Bald darauf wird Jeremia als Verräter verfolgt. Er hält jedoch an seiner Aufgabe fest. Mit Patrick Dempsey und Klaus Maria Brandauer in der Rolle des babylonischen Königs Nebukadnezar; dieser stand dreimal – 606 v.Chr. (Daniel 1,1) – 597 v.Chr. und 587 v.Chr. mit seinem Heer in Jerusalem und zerstörte im August 586 v.Chr. den Tempel in Jerusalem und führte – angefangen 606 v.Chr. (mit der Deportation von Daniel und dessen drei Freunden und weiteren tausenden Israeliten) – die Juden in die 70 jährige Babylonische Gefangenschaft (606 v.Chr. – 536 v.Chr.)! Die Dauer dieser Gefangenschaft hatte Jeremia auch prophetisch vorausgesagt! (Jer 25,11 / Jer 29,10; ----> siehe auch Dan 9,2 / Sach 1,12)


    ----> Jeremia soll nach seiner Verschleppung nach Ägypten dort durch Steinigung ca. 580 v. Chr. ums Leben gekommen sein.

    Jeremia ... ca. * 653 v.Chr. ... 635 v.Chr. Dienstantritt als Prophet – † Märtyrer-Tod 580 v.Chr. ... - Alter : 73 Jahre

    Ich gehe davon aus, dass der wahre Gott Abraham aus dieser Welt herausgerufen und mit Abraham und dessen Nachkommen einen Weg beschritten hat auf dem er sich ihnen mehr und mehr offenbarte. Als die Zeit dafür reif war offenbarte sich Gott in Jesus Christus.

    Ja, so sehe ich das auch! Und, in der Tat, ist in, mit und durch Jesus Christus die höchste und endgültige Gottesoffenbarung gekommen. ➡️ Es hat folglich nach Christus keine Offenbarung Gottes mehr gegeben, weswegen die neue Religion des Islam seit dem 7. Jahrhundert keine echte Offenbarung Gottes mehr gewesen sein kann, genauso wenig wie das Mormonentum seit 1830 mit dessen neuem "Offenbarungs-Buch" »Das Buch Mormon«!

    Gott ist ewig. Die Welt hatte einen Anfang.

    Ja, so lesen wir gleich am Beginn vom einzigen "Offenbarungs-Buch" göttlichen Ursprungs: »Am Anfang schuf Gott ...« (1. Mose 1,1 – Lutherbibel 2017) oder auch: »Im Anfang schuf Gott ...« (Elberfelder Bibel/Zürcher Bibel/Schlachter 2000) bzw. »Im Anfang erschuf Gott ...« (Einheitsübersetzung 2016)

    Was die Erlebnisse auszeichnet, ist ihr Inhalt. Die betroffenen Menschen sprechen über Erfahrungen der Außerkörperlichkeit, den Übergang in eine jenseitige Welt, Begegnungen mit Verstorbenen, den Aufenthalt in paradiesischen Regionen und die Begegnung mit einem geheimnisvollen, göttlichen Licht. Die sogenannten „Nahtoderfahrungen“ sind Transzendenzerfahrungen. Sie werden als Begegnungen mit einer jenseitigen, manchmal auch göttlichen Wirklichkeit erlebt.

    Für mich sind das klare Beweise dafür dass unsere Geistseele unsterblich ist!

    Anderes Beispiel:

    Williges Jäger , ein Buddhist im katholischen Priestergewand. Das habe ich ziemlich gut mitbekommen, da er eine Anhängerin hatte, die auch mich für seine Botschaft warb.

    Zurecht bekam er Schwierigkeiten mit der Glaubenskongregation, weshalb manche ihn als Märtyrer feierten. - Welch ein Unsinn.

    Aus Wikipedia-Artikel: Fettmarkiertes = nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar!

    Der Begriff „Gottheit“ gewinnt bei seinen Ausführungen eine besondere Bedeutung. Für ihn existiert kein persönlicher, von der Schöpfung unabhängiger, allmächtiger personaler Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat[10] und sich dem Menschen offenbart, weder als Dreifaltigkeit noch im Sinne Jesu als unigenitus Dei filius. Vielmehr versteht er unter dem Begriff „Gottheit“ ein Letztes, nicht Beschreibbares. Für ihn gibt es keinen fundamentalen Unterschied zwischen Gottheit, Kosmos, Natur und Mensch. Sie sind nichts anderes als die Erscheinung des einen Göttlichen,[11] Das Gottliche offenbare sich „im Baum als Baum, im Tier als Tier und im personhaften Bewusstsein der Menschen als personhaftes Bewusstsein“,[12] im Gras als Gras.[13] Die Evolution des Kosmos ist der sich selbst entfaltende Gott als kosmische Kraft. Es gebe auch keinen absolut guten Gott. Jägers Gott ist gut und böse zugleich. Das Böse habe auch in dieser letzten Wirklichkeit seinen Ursprung.[14][15] Und da es keinen personalen Gott gibt, könne man das ES auch nicht ansprechen, ebenso wenig könne das ES zu uns sprechen, uns lieben und für uns sorgen.

    ...

    Jesu Auferstehung

    Jäger ist davon überzeugt, dass Jesus nicht wirklich nach seinem Tod auferstanden ist. Vielmehr sei Ostern ein Ereignis gewesen, das in der Erlebniswelt der Jünger stattfand[29] – Anmerkung von mir: da hat er ein typisches "Bultmann-Argument" übernommen, das sogen. Kerygma!; Aufer-stehung ist eine Erfahrung der Jünger in dem Sinn, dass das Leben nicht alles ist, und dass auch sie, wie dieser Jesus in eine neue Existenz gegangen ist, auch in eine neue Existenz gehen werden.[30] Beweise für eine Auferstehung im biblischen Sinne gebe es nicht.[31] Die Auferstehungsberichte seien keine Berichte von äußeren, objektiven Erfahrungen, sondern innere Vorstellungen der Jünger, die dann in äußere Begebenheiten bzw. einen Mythos gekleidet worden seien. Dabei sei der antike Mythos des Sterbens und Auferstehens[32] wirksam gewesen ...

    Da muss man sich wirklich fragen warum man Herrn W. Jäger noch 5 Jahre – 1996 – 2001 – lang hat in seinen Irrlehren weiter predigen lassen ?

    Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Weißer Sonntag, Barmherzigkeitssonntag vom 12. April 2026)


    3. Lektion: Stolz oder Demut


    I.) Die steifen Finger des Stolzes – die Sonntags-Lektion


    Stolz. Wenn du an dieses Wort denkst, stellst du dir vielleicht einen stolzen Politiker, eine reiche oder berühmte Person oder einen Pfau vor. Stolz ist das Gefühl, dass der Mensch wichtiger oder besser ist als andere Menschen. Er ist jedoch ein Gefühl, auf das man sich nicht verlassen kann und sollte.

    Stolz begann mit Luzifer, dem schirmenden Cherub, der nah bei Gott diente. Wir wissen nicht, wann und wie diese selbstsüchtigen Gedanken in sein Herz eindrangen, aber wir wissen, dass sie das Universum in das trieben, was wir als den »Großen Kampf« kennen. Wir sehen, dass Satan das Gegenteil von Gott ist (vgl. Jes 14,12–14 und Phil 2,5–11 ). Infolgedessen kämpft unsere Welt seit jeher mit den Folgen der Sünde, seit Satan Zweifel in Adams und Evas Herzen säte und sie verführte, sich selbst mehr zu lieben und zu vertrauen als Gott.


    Lies 1. Johannes 2,15–17. Welche drei Hauptpunkte lehrt dich dieser Abschnitt über Stolz und die Liebe zur Welt?

    – Meine Antwort: ------> siehe oben unter NR. #43 unter dem Punkt I.) 1. Johannes 2:15-17 ...


    Kann Stolz jemals positiv sein? Vielleicht nicht in dem Kontext, in dem wir ihn kennen, obwohl wir das Wort durchaus positiv verwenden, wenn wir über die Leistungen einer Person sprechen oder im Kontext einer tiefen Wertschätzung für etwas, das jemand getan hat („Ich bin so stolz auf dich!“). Es ist wichtig zu verstehen, dass das Streben nach Exzellenz und das Anerkennen und Wertschätzen der Gaben und Fähigkeiten, die Gott dir gegeben hat, nicht unbedingt Stolz ist. Laut der Heiligen Schrift gibt es daher eine entsprechende Art der Selbstliebe (denk an Jesu Gebot in Markus 12,31 , wo er sagt, wir sollen andere lieben wie uns selbst), aber dies ist immer selbstlose Liebe. Menschen sind auch nicht stolz, wenn sie Gottes Gegenwart in ihrem Leben und eine zielgerichtete Orientierung haben (siehe 1 Tim 3,1 ). Menschen sind stolz, wenn sie Gott nicht die Ehre für das geben, was er in ihrem Leben tut. [Ich würde hier eher das Wort "überheblich" statt "stolz" verwenden! – Anmerkung von mir]

    Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass unser Wert nicht von unseren Besitztümern, Fähigkeiten und Leistungen bestimmt wird. Stattdessen sollte unser Wert immer von Gott kommen, denn alles, was wir haben, selbst das, was uns zum Stolz verleitet, kommt von ihm. Das ist ein Punkt, den wir nie vergessen dürfen. A m e n !

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/03/…ger-des-stolzes + https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/03/…ingers-of-pride)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Nichts schwächt die Gemeinde so sehr wie Stolz und Leidenschaft. Christus hat uns ein Beispiel der Liebe und Demut gegeben und seinen Nachfolgern geboten, einander zu lieben, wie er uns geliebt hat. In Demut müssen wir andere höher achten als uns selbst. Wir müssen unsere eigenen Charakterschwächen streng erkennen, unsere Irrtümer und Fehler schnell einschätzen und die Fehler anderer weniger gewichten als unsere eigenen. Wir müssen ein besonderes Interesse daran haben, das Wohl anderer zu betrachten – ... um allen unseren Geschwistern und allen, mit denen wir zu tun haben, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Der Gedanke, Pläne für den eigenen Vorteil zu schmieden, um sich einen kleinen Gewinn zu verschaffen oder Überlegenheit oder Rivalität zu demonstrieren, ist eine Sünde vor Gott. Der Geist Christi wird seine Nachfolger dazu führen, sich nicht nur um ihren eigenen Erfolg und Vorteil zu kümmern, sondern gleichermaßen um den Erfolg und Vorteil ihrer Geschwister. Das bedeutet, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst. …
    Allein Jesus gebührt die Ehre. Was auch immer wir an Fähigkeiten oder Erfolgen besitzen mögen, sie beruhen nicht auf unserem eigenen Können; sie sind uns von Gott anvertraut, damit wir sie weise in seinem Dienst zu seiner Ehre einsetzen. Alles ist das dem Herrn anvertraute Gut. Warum sollten wir uns also erheben? Warum sollten wir auf unsere eigenen Unzulänglichkeiten hinweisen? Was wir an Talent und Weisheit besitzen, empfangen wir von der Quelle der Weisheit, damit wir Gott verherrlichen. …
    Stolz auf Talent, Stolz auf Intellekt können in Herzen, die mit Christus in Gott geborgen sind, keinen Platz haben. … Lasst uns also demütig sein und Jesus anbeten, aber niemals, niemals, uns auch nur im Geringsten selbst erhöhen. … Wenn das Motiv unseres ganzen Lebens darin besteht, Christus zu dienen und ihn zu ehren und die Menschheit auf der Welt zu segnen, dann wird selbst der trostloseste Weg der Pflicht zu einem hellen Weg – einem Weg, der für die Erlösten des Herrn bereitet ist, um ihn zu beschreiten. – Damit ich ihn erkenne, S. 176.

    Mögen alle in verantwortungsvollen Positionen bedenken, dass wir uns den Gefahren der Endzeit nähern. Die ganze Welt wird vor Gott geprüft. … Niemand soll sich von irrenden, endlichen Wesen leiten lassen. Gott steht hinter den Sterblichen, von ihm empfangen alle die Weisheit und Erkenntnis, die sie befähigen, Gutes zu tun. Und Gott will jedem helfen. Er ist unparteiisch.

    Mögen diejenigen, denen der Herr reiche Gaben schenkt, behütet werden, damit Stolz und Selbstgefälligkeit nicht die Oberhand gewinnen. Wer großen Einfluss ausübt und dem die Menschen gern folgen, bedarf ständigen Gebets und der Ermahnung durch andere Mitarbeiter. Sie sollen beten, dass er oder sie vor Stolz und Selbsterhöhung bewahrt werde. – Christus triumphiert, S. 158.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/03/…ingers-of-pride)

    Quasimodogeniti
    1. Sonntag nach Ostern

    Symbol

    Petrus Valdes
    († vor 1218)

    Symbol

    2. Sonntag der Osterzeit
    Weißer Sonntag
    Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit
    Abschluss der Novenne zur göttlichen Barmherzigkeit

    Symbol

    Orthodoxes Osterfest
    (Pas´cha)

    Symbol

    Orthodoxes Osterfest
    (Pas´cha)

    Symbol

    Sefirat HaOmer
    »Zählung der 49 Omer-Tage«
    10. Tag ↦🌇 | 11. Tag 🌇↦

    Tierkreiszeichen: Widder

    Tierkreiszeichen: Widder
    Element: Feuer

    Kalendertyp: Standard (gregorianisch)

    →Kalenderjahr: 2026
    →Kirchenjahr: 2025/2026

    Epoche: 21. Jahrhundert

    Kalenderwoche: 16 / 2026
    Quartal: Q2 / 2026
    Tage bis Quartalsende: 79

    Schaltjahr: nein
    Tag im Jahr: 102 von 365
    Verbleibende Tage: 263

    →Astronomisch: Frühling
    →Meteorologisch: Frühling
    →Lokalzeit: Sommerzeit (MESZ)

    Das Datum in verschiedenen Zeitrechnungen

    Gregorianische Zeitrechnung

    Sonntag, 12. April 2026

    Julianische Zeitrechnung

    Sonntag, 30. März 2026

    ♚ Mittelalterliche Bezeichnung

    DIES DOMINICUS
    Ⅻ. APRILIS
    AD ⅯⅯⅩⅩⅥ

     Calendarium Romanum

    PRIDIE IDVS APRI­LES
    ⅯⅯⅮⅭⅭⅬⅩⅩⅩⅨ A.V.C.
    (das Jahr 2789 nach der Gründung Roms)

    🕎 Jüdische Zeitrechnung

    יום ראשון כ"ה ניסן ה'תשפ"ו
    Jom Rischon, 25. Nissan AM 5786
    10 ספירת העומר יום
    Sefirat HaOmer | Tag 10

    ✙ Neojulianische Zeitrechnung

    Sonntag, 12. April 2026

    Hilfe


    Segen

    Wir wünschen Ihnen
    einen friedlichen und gesegneten Sonntag!


    Symbol Evangelisch


    Der HERR segne dich
    und behüte dich.

    Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir
    und sei dir gnädig.

    Der HERR hebe sein Angesicht über dich
    und gebe dir Frieden.


    evangelisches Kreuz

    Aus dem evangelischen Kirchenkalender

    Für die Woche ab dem Sonntag

    →Quasimodogeniti 2025/2026

    1. Sonntag nach Ostern

    Liturgische Farbe

    Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

    Weiß

    Biblia
    1545

    Spruch
    für die Woche

    Gelobet ſey Gott vnd der Va­ter vn­ſers HErrn Jhe­ſus Chri­ſti / der vns nach ſei­ner groſ­ſen Barm­her­tzig­keit wi­der­ge­born hat / zu ei­ner le­ben­di­gen Hoff­nung / durch die auff­er­ſte­hung Jhe­ſu Chri­ſti / von den Tod­ten.

    →1Petr 1,3

    Pſalm
    116

    Psalm
    für die Woche

    →Psalm 116,1-10.13


    Der Mond am 12. April 2026

    Bild: Mond #615

    Mond am 12.4.2026 01:13 Uhr MESZ (CEST)

    Abnehmender Mond
    Beleuchtete Mondscheibe: ca. 33%

    Nächste Mondpase Neumond: am 17.04.2026 um 13:52 Uhr
    Nächste Mondpase Erstes Viertel: am 24.04.2026 um 04:32 Uhr
    Nächste Mondpase Vollmond: am 01.05.2026 um 19:24 Uhr
    Nächste Mondpase Letztes Viertel: am 09.05.2026 um 23:11 Uhr

    Partielle Mondfinsternis Partielle Mondfinsternis am 28.08.2026
    Totale Mondfinsternis Totale Mondfinsternis am 31.12.2028


    Artikel mit Hintergründen zu diesem Tag

    Apfelbaumblüte

    Wissenswertes zum Tag

    →Sonntag Quasimodogeniti 2026

    Das lateinische »Quasi modo geniti infantes« bedeutet: »Wie neu­ge­bo­re­ne Kin­der«. Rück­kehr und Be­sin­nung sind die The­men die­ses Sonn­tags.

    1. Sonntag nach Ostern

    Das evangelische Kirchenjahr

    →1. Sonntag nach Ostern 2025/2026

    Der Artikel zeigt Spruch, Psalm und Lied­aus­wahl für die Wo­che so­wie die Bi­bel­tex­te für Le­sun­gen und Pre­dig­ten nach der Kir­chen­ord­nung.

    Orthodoxe Ostern

    Wissenswertes zum Tag

    →Orthodoxes Osterfest 2026

    Orthodoxe Gemeinden in Deut­schland be­ge­hen das Os­ter­fest nach dem ju­li­a­ni­schen Ka­len­der. So liegt das grie­chi­sche Os­ter­fest oft erst Wo­chen nach un­se­rem Os­ter­fest.

    Die jüdischen Festtage

    Der jüdische Kalender

    →Die jüdischen Festtage 2026

    Der Artikel zeigt tabellarisch al­le Fest­ta­ge, Fas­ten­ta­ge und Fei­er­ta­ge des jü­di­schen Ka­len­ders im Jahr 2026, die in un­se­ren Ka­len­der­blät­tern er­schei­nen.

     Hörbuch-Video

    Evangelium für die Woche ab dem Sonntag Quasimodogeniti:
    Jesus erscheint den Jüngern und die Geschichte vom ungläubigen Thomas. (Joh 20,19-20.[21-23.]24-29)

    Titelbild

    Hörbuch-Video zur Biblia 1545

    → Hörbuch-Video: Joh 20,19-29

    Das Video zeigt aus der Luther­bi­bel von 1545 die Texte der Ge­scheh­nis­se nach der Auf­er­ste­hung Je­su, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.


    Monatsübersicht

    Monatsblatt

    April 2026

    Woche

    Montag

    Dienstag

    Mittwoch

    Donnerstag

    Freitag

    Samstag

    Sonntag

    KW 14
    2026

    1

    91. Tag
    EV: Mittwoch der Karwoche
    EV: Passionszeit
    RK: Mittwoch der Karwoche
    RK: Fastenzeit
    ÖK: Fastenzeit
    JK: Erew Pessach
    JK: Ta'anit Bechorot
    EN: Amalie Sieveking

    2

    92. Tag
    D: Feiertag
    D: Stiller Tag
    D: Grün­don­ners­tag
    EV: Grün­don­ners­tag
    EV: Passionszeit
    RK: Grün­don­ners­tag
    RK: Fastenzeit
    ÖK: Fastenzeit
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Grün­don­ners­tag
    EN: Friedrich von Bodel­schwingh der Ältere

    3

    93. Tag
    D: Feiertag
    D: Stiller Tag
    D: Karfreitag
    EV: Karfreitag
    EV: Passionszeit
    RK: Karfreitag
    RK: Fastenzeit
    ÖK: Fastenzeit
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Karfreitag
    EN: Gerhard Terstee­gen

    4

    94. Tag
    D: Stiller Tag
    D: Karsamstag
    EV: Karsamstag
    EV: Osternacht
    EV: Ende der 42-tägigen Passionszeit
    RK: Karsamstag
    ÖK: Ende der 40-tägigen Fastenzeit
    BT: Osternacht
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Ambrosius von Mailand
    EN: Martin Luther King

    5

    95. Tag
    D: Feiertag
    D: Stiller Tag
    D: Ostersonntag
    EV: Tag der Auferstehung des Herrn
    EV: Osternacht
    RK: Ostersonntag
    BT: Osterhase
    OA: Der Einzug des Herrn in Jerusalem (Palmarum)
    OA: Der Einzug des Herrn in Jerusalem (Palmarum)
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Palmsonntag (orthodox)
    EU: Ostersonntag
    EN: Christian Scriver
    EN: Ramabai Dongre Medhavi

    KW 15
    2026

    6

    96. Tag
    D: Feiertag
    D: Stiller Tag
    D: Ostermontag
    EV: Ostermontag
    RK: Ostermontag
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Oster­mon­tag
    EU: Ostermontag
    EN: Notker I. Balbulus

    7

    97. Tag
    ID: Welt­ge­sund­heits­tag
    RK: Dienstag der Osteroktav
    OA: Hochfest der Verkündigung (an die Gottesmutter)
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Albrecht Dürer
    EN: Johann Hinrich Wichern

    8

    98. Tag
    RK: Mittwoch der Osteroktav
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Martin Chemnitz

    9

    99. Tag
    RK: Donnerstag der Osteroktav
    JK: Pessach
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Dietrich Bonhoeffer
    EN: Georg Elser

    10

    100. Tag
    RK: Freitag der Osteroktav
    OA: Orthodoxer Karfreitag
    OA: Orthodoxer Karfreitag
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Karfreitag (orthodox)
    EN: Thomas von Westen

    11

    101. Tag
    RK: Samstag der Osteroktav
    OA: Orthodoxer Karsamstag
    OA: Orthodoxer Karsamstag
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Karsamstag (orthodox)
    EN: Matthäus Apelt von Löwestein

    12

    102. Tag
    EV: Qua­si­mo­do­ge­ni­ti
    RK: 2. Sonntag der Osterzeit
    OA: Orthodoxes Osterfest
    OA: Orthodoxes Osterfest
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: Ostersonntag (orthodox)
    EN: Petrus Valdes

    KW 16
    2026

    13

    103. Tag
    OA: Osterfest, 2. Tag
    OA: Osterfest, 2. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    JK: Jom Haschoa
    EU: Ostermontag (orthodox)
    EN: Konrad Hubert
    EN: Georg Scherer

    14

    104. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    JK: Jom Haschoa
    EU: Osterdienstag (orthodox)
    EN: Simon Dach

    15

    105. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Caroline Fliedner

    16

    106. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Sundar Singh

    17

    107. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Louis de Berquin
    EN: Max Josef Metzger

    18

    108. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Hl. Apollonius

    19

    109. Tag
    EV: Miserikordias Domini
    RK: 3. Sonntag der Osterzeit
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Philipp Melanch­thon

    KW 17
    2026

    20

    110. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Johannes Bugen­ha­gen

    21

    111. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Anselm von Canterbury

    22

    112. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Friedrich Justus Perels

    23

    113. Tag
    OA: Gedächtnis des hl. Georgs
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Hl. Georg
    EN: Adalbert von Prag

    24

    114. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Johann Walter
    EN: Kagawa Toyohiko

    25

    115. Tag
    EV: Tag des Evangelisten Markus
    RK: Tag des Evangelisten Markus
    JK: Sefirat HaOmer
    EU: St. Markus
    EN: Markus [Evangelist]
    EN: Philipp Friedrich Hiller

    26

    116. Tag
    RM: Tag des Erinnerns an den GAU im AKW von Tschernobyl 1986
    EV: Jubilate
    RK: 4. Sonntag der Osterzeit
    RK: Unsere Liebe Frau vom Guten Rat
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Tertullian

    KW 18
    2026

    27

    117. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Origenes

    28

    118. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Johann Gramann

    29

    119. Tag
    JK: Sefirat HaOmer
    EN: Katharina von Siena

    30

    120. Tag
    JK: Pessach Scheni
    JK: Sefirat HaOmer
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    Die Osterwoche geht heute mit dem Ostersamstag zu Ende und es beginnt die neue 3. LEKTION

    3. Lektion: Stolz oder Demut


    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Johannes 2,15-17; Lukas 18,9-14; 1. Johannes 1,9; Hebräer 11,24-26; Lukas 22,24-27; Philipper 2,3-8


    Meine persönlichen Auslegungen dieser 6 Bibeltexte für die Woche ab dem "Weißen Sonntag" (= "Barmherzigkeitssonntag") vom 12. – 19. April 2026:



    HFA

    I.) 1. Johannes 2:15-17

    15 Liebt nicht diese Welt und hängt euer Herz nicht an irgendetwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht gleichzeitig Gott, den Vater, lieben. 16 Was gehört nun zum Wesen dieser Welt? Selbstsüchtige Wünsche, die Gier nach allem, was einem ins Auge fällt, das Prahlen mit Wohlstand und Macht. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt. 17 Die Welt aber mit ihrer Unersättlichkeit wird vergehen. Nur wer tut, was Gott will, wird ewig leben.


    Meine Auslegung: Jesus warnt uns hier keine "Weltmenschen" zu werden! Aber was ist eigentlich das «Wesen dieser Welt« (Vers 16a)? Jesus bzw. Johannes nennt uns nun 3 konkrete Dinge:

    1. Selbstsucht – Luther nennt es »des Fleisches Lust« (LUTH1545) Das griechische Wort ἐπιθυμία (epithymia) bezeichnet ein starkes Verlangen, oft ein Verlangen nach dem, was verboten ist (Gier, Lust, Begierde).
    2. Gier – »der Augen Lust« (Luther); im Grechischen steht hier erneut das Wort ἐπιθυμία (epithymia); es bedeutet wörtlich eine "Leidenschaft, die auf etwas gerichtet ist".
    3. Prahlen mit Wohlstand und Macht – »hoffärtiges Leben« übersetzt Luther; ein Wort das heute niemand mehr versteht und das im Deutschen besser mit dem Wort "Hochmut" zu übersetzen wäre; selbst in der neurevidierten Lutherbibel 2017 hat man das "hoffärtig" beibehalten, statt es durch "Hochmut" zu ersetzen!?! Im griechischen steht hier ἀλαζονεία (alazoneia). Das Griechische Alazoneia bezeichnet prahlerische Selbsterhöhung, Arroganz, Anmaßung oder das Protzen mit eigenen Ressourcen.

    Aber Jesus warnt seine Jünger vor dieser Unersättlichkeit der Weltmenschen, da diese Welt untergehen wird! Die Neue Evangelistische Übersetzung: „... diese Welt wird von der Sucht nach körperlichem Genuss bestimmt, von gierigen Augen und einem unverschämten Geltungsdrang. Nichts davon kommt vom Vater. Es stammt aus ‹dem Wesen› der Welt.”

    Luther: Die Welt vergeht mit ihrer Lust; Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.


    LUTH1545

    II.) Lukas 18:9-14

    9 Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, dass sie fromm wären, und verachteten die anderen, ein solches Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. 13 Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht gen Himmel heben, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in seinem Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.


    Meine Auslegung: Das bekannte Gleichnis von Jesus vom selbstgerechten Pharisäer und vom Sünder der um Gnade fleht! Eine klare Warnung vor den Frommen, die sich einbilden besser als der "Abschaum" zu sein, legt uns Jesus hier ans Herz und dass es immer besser ist seine Sünden zu bekennen! Jesus Merksatz für uns: „Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden!”


    LUTHERBIBEL 2017

    III.) 1. Johannes 1,9

    9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.


    Meine Auslegung: Voraussetzung für unsere Erlösung ist, dass wir uns als Sünder sehen, so wie der Zöllner im Gleichnis von Jesus! Ohne Sündenerkenntnis geht es nicht im Glauben! Daher müssen wir diese unsere Sünden gegenüber Jesus und eventuell auch gegenüber Anderen (an denen wir schuldig geworden sind) bekennen und dann wird ER uns in seiner Barmherzigkeit auch von Herzen vergeben!


    HFA

    IV.) Hebräer 11:24-26

    24 Auch Mose vertraute Gott. Denn als er erwachsen war, weigerte er sich, noch länger als Sohn der Pharaonentochter zu gelten. 25 Lieber wollte er gemeinsam mit Gottes Volk Unterdrückung und Verfolgung erleiden, als für kurze Zeit das gottlose Leben am Königshof zu genießen. 26 Für ihn waren alle Schätze Ägyptens nicht so viel wert wie Schimpf und Schande, die er für Christus auf sich nahm. Denn er wusste, wie reich Gott ihn belohnen würde.


    Meine Auslegung: Der angenommene Sohn der Pharaonen-Tochter Hatschepsut, Moses, der unter gewissen Umständen Anspruch auf den Thron von Ägypten erheben hätte können, lehnte das prunkvolle Leben im Palast des Pharaos Thutmosis III. ab, da er sein Volk in der Sklaverei leiden sah und bereit war mit den Hebräern Unterdrückung und Verfolgung zu teilen. Der Prunk und all die Schätze Ägyptens hatten keine Bedeutung mehr für ihn, und als er einen ägyptischen Aufseher erschlug der einen seiner jüdischen Landsleute ungerecht behandelt hatte und er 1486 v.Chr. fliehen musste, wurde er schließlich von Jahwe 40 Jahre später berufen am brennenden Dornbusch sein Volk Israel ✡️ aus dem Sklavenhaus Ägypten in die Freiheit und aus der Knechtschaft herauszuführen! Ja, in der Wüste beim Zelt-Heiligtum der Stiftshütte war Mose wirklich Jesus Christus erschienen (2. Mose 33,11) weil „Der HERR [= JAHWEH in Gestalt von JEHOSCHUA!] aber mit Mose von Angesicht zu Angesicht redete, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er zum Lager zurück;” (Ex. 33,11) DER EWIGE versicherte Mose dass JHWH sein Volk reich belohnen werde (und in der Tat haben viele der Ägypter den Hebräern reiche Gaben inklusive viel Gold mit dem dann aber das halsstarrige Juden-Volk am Fuße des Berges Sinai das "Goldene Kalb" [= Götzenbild] errichtet hatte, mitgegeben beim Auszug aus Ägypten in der Nacht vom 14. auf den 15. Nisan 1446 v.Chr. (also am 25./26. März); denn JHWH versprach den Geschwistern Mose, Aaron und Myriam und Josua sie in ein reiches Land zu führen, in dem Milch und Honig fließen! Es ist ein klassisches Sinnbild für einen Ort des Überflusses, Wohlstands, der Fruchtbarkeit und der göttlichen Gnade. Milch steht dabei für notwendige Nahrung und Viehzucht, während Honig (meist Dattelhonig) für Süße und den Ertrag von Früchten steht.


    LUTH1545

    V.) Lukas 22:24-27

    24 Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen für den Größten gehalten werden sollte. 25 Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man gnädige Herren. 26 Ihr aber nicht auch! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener. 27 Denn welcher ist größer: Der zu Tische sitzt oder der da dient? Ist's nicht also, daß der zu Tische sitzt! Ich aber bin unter euch wie ein Diener.


    Meine Auslegung: Unter den 12 Jüngern Jesu erhob sich ein Streit darüber wer der Größte unter den Aposteln sein sollte. Jesus sagte ihnen, dass der Größte aber der anderen Diener sein sollte, so wie ER Jesus von Nazareth selbst obwohl Christus der ja der eingeborene Sohn des Großen Gottes Jehowa war, selbst Diener seiner Apostel geworden war, zum Beispiel als er ihnen am Gründonnerstag die Füsse gewaschen hatte! (Johannes 13) »Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.« ( Mk 10,45 ) sagte Jesus selbst.


    HFA

    VI.) Philipper 2:3-8

    3 Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil: Seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst. 4 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben. 5 Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild: 6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. 7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. 8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.


    Meine Auslegung: Auch Paulus forderte die Philipper zu Demut auf wie auch Jesus schon! Sie sollten den Anderen höher achten als sich selbst und auch das Wohl der Brüder und Schwestern im Auge haben. Er verwies in dem großartigen Christus-Hymnus (Philipper 2:5-8) auf das Vorbild von Jesus, darauf wie Christus, der doch in seinem präexistenten Zustand selbst göttlich war, sich erniedrigt hatte um für die Menschheit den Tod am Kreuz auf sich zu nehmen.

    Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Sabbat, am Ostersamstag, 11. April 2026)


    3. Lektion: Stolz oder Demut*


    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Johannes 2,15-17; Lukas 18,9-14; 1. Johannes 1,9; Hebräer 11,24-26; Lukas 22,24-27; Philipper 2,3-8


    Zitat

    MERKTEXT

    Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden. ( Lk 14,11 )


    Wir alle kennen Menschen mit einem großen Ego, die meinen, sie hatten nie Unrecht. Oder vielleicht kennst du jemanden, der über alles die Kontrolle hat und nie offen für Anweisungen oder konstruktive Kritik ist. Oder jemand, der ständig in Konflikte verwickelt zu sein scheint, oder ein Meister darin ist, andere herabzusetzen. Wir denken vielleicht sofort an etwas anderes, aber die eigentliche Frage ist: Was ist mit uns selbst? Indem wir mit dem Finger auf andere zeigen und den Stolz im eigenen Leben leugnen, betrügen wir uns selbst.

    Wir alle haben schon mit Stolz gekämpft. Wir haben alle schon Zeiten erlebt, in denen wir besser aussehen, sprechen, handeln oder erscheinen wollten als die Menschen um uns herum, weil wir glaubten, besser zu sein als sie, zumindest in gewisser Weise. Jemand hat einmal gesagt, dass Stolz dem Wunsch entspringt, zu zeigen, dass unser Leben wertvoll ist. Dabei sollten wir bereits wissen, dass unser Leben wertvoll ist, weil wir von Gott geschaffen wurden und Menschen sind, für die Christus gestorben ist.

    Diese Woche untersuchen wir, welche Auswirkungen Stolz auf unsere Beziehung mit Gott und anderen haben kann. Außerdem sehen wir uns an, was uns die Bibel über Demut anderen und natürlich Gott gegenüber lehrt.


    Diese Woche werden wir die Sünde des Stolzes untersuchen, um ihren Mechanismus zu verstehen und ihre Gefahr zu erkennen. Wir werden in drei Schritten vorgehen.

    1. Zunächst werden wir die Entstehung des Stolzes im Himmel zurückverfolgen und in die Zeit gehen, als Luzifer plante, Gottes Platz einzunehmen ( Jes 14,13 ).
    2. Wir werden uns anschließend der Erde zuwenden und das Vorhaben der Erbauer von Babel untersuchen, die sich mit dem bis zum Himmel reichenden Turm einen Namen machen wollten ( 1 Mo 11,4 ).
    3. Im dritten Schritt werden wir eine Reihe gegensätzlicher Beispiele von Stolz und Demut untersuchen: der Pharao und Mose, Nebukadnezar und Daniel sowie der Pharisäer und der Zöllner im Gleichnis von Jesus ( Lk 18,9-14 ). Dieser dritte Abschnitt umfasst eine Gegenüberstellung von Stolz und Demut, die auf der Lehre biblischer Weisheit basiert ( Spr 11,2; 27,1-2 ).


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Satan fiel aufgrund seines Ehrgeizes, Gott gleich zu sein. Er wollte in die göttlichen Räte und Absichten eingeweiht werden, von denen er als Geschöpf aufgrund seiner Unfähigkeit, die Weisheit des Unendlichen zu begreifen, ausgeschlossen war. Dieser ehrgeizige Stolz führte zu seiner Rebellion, und auf demselben Weg versucht er, den Menschen ins Verderben zu stürzen.
    Die Sünde entspringt der Selbstsucht. Luzifer, der schützende Cherub, wollte der Erste im Himmel sein. Er strebte danach, die himmlischen Wesen zu beherrschen, sie von ihrem Schöpfer abzubringen und ihre Huldigung für sich zu gewinnen. Deshalb verfälschte er Gott, indem er ihm das Verlangen nach Selbsterhöhung unterstellte. Mit seinen eigenen bösen Eigenschaften versuchte er, den liebenden Schöpfer zu vereinnahmen.
    Hätte Luzifer wirklich dem Allerhöchsten gleichen wollen, hätte er seinen ihm zugewiesenen Platz im Himmel niemals verlassen; denn der Geist des Allerhöchsten offenbart sich im selbstlosen Dienst. Luzifer begehrte Gottes Macht, aber nicht seinen Charakter. Er strebte nach dem höchsten Rang, und jedes Wesen, das von seinem Geist erfüllt ist, wird es ihm gleichtun.
    Wo immer Stolz und Ehrgeiz nachgeben, wird das Leben beeinträchtigt; denn Stolz, der kein Bedürfnis verspürt, verschließt das Herz vor den unendlichen Segnungen des Himmels.
    Stolz des Herzens ist eine furchtbare Charaktereigenschaft. „Hochmut kommt vor dem Fall.“ Dies gilt für die Familie, die Kirche und die Nation. – Der Glaube, nach dem ich lebe, S. 68.

    Heute erreicht euch die liebliche Stimme der Barmherzigkeit. Heute ergeht die himmlische Einladung an euch. Heute ruft im Himmel alles: Kommt!
    Denn alles ist bereit. Wer will, der komme und trinke umsonst vom Wasser des Lebens. Jetzt brauchen wir kindliche Einfachheit. Wir wollen, dass Stolz, Eitelkeit und Torheit abgelegt werden. Wir haben das Gericht vor Augen. Männer und Frauen werden eine Stärke brauchen, die jede menschliche Hilfe übersteigt. Sie müssen sich auf den mächtigen Arm Jehovas stützen. Wir haben den Tag vor Augen, an dem die Werke der Menschen geprüft und erprobt werden; und wir wollen, dass ihr euch darauf vorbereitet. Wir appellieren an euch, den Stolz der Welt, den Stolz, die Eitelkeit und die Torheit des Lebens abzulegen. Jesus liebt euch. Jesus hat Mitleid mit euch. Er sendet euch die Engelscharen, die euch dienen. Und nun, da der ganze Himmel sich für euch einsetzt, werdet ihr euch auch für euch selbst einsetzen?
    Manche Menschen scheinen sich davor zu scheuen, Gott beim Wort zu nehmen, als wäre es anmaßend. Sie beten darum, dass der Herr sie lehrt, und doch scheuen sie sich, Gottes verheißenem Wort Glauben zu schenken und zu glauben, dass sie von ihm belehrt wurden. Solange wir demütig und lernbereit zu unserem himmlischen Vater kommen, warum sollten wir an der Erfüllung seines Versprechens zweifeln? … Wenn du seinen Willen erkennen willst, besteht deine Aufgabe darin, darauf zu vertrauen, dass du geführt, geleitet und gesegnet wirst, wenn du seinen Willen tust. … Christus ist es, der sein Volk heute führt und ihm zeigt, wo und wie es wirken soll. – Söhne und Töchter Gottes, S. 67.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe der Studienanleitung Standardausgabe -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/03/01)


    * Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 18. April


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/03/…tolz-oder-demut und aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/03/09-lehrerteil)

    Jesus verkörpert den Namen Gottes! |Der hebräische Bibelcode

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    Inhalt: Das Lamm Gottes kehrt bald zurück – doch dieses Mal als brüllender Löwe, der Löwe aus dem Stamm Juda, Jesus Christus.
    Amen.

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    Der Vers aus Offenbarung 14,7 wurde auch im TEIL III: ANWENDUNG erwähnt, der ja für die Adventgemeinde und in der Adventgeschichte von besonderer Bedeutung ist bzw. war!

    Zitat

    LUTH1912

    Offenbarung 14:7

    7 und sprach mit großer Stimme: (a) Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; (b) denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! (c) Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen!


    Offenbarung 14,7

    1 . Wie begegnest du dem Gott der Schöpfung? 2. Wie beeinflusst die Verwendung des Pronomens „ihn“ nach dem Verb „betet ... an“ in Offenbarung 14,7 (Hfa) deine Art der Anbetung? 3. Ist eine Anbetung ohne „ihn“ möglich? Erläutere deine Antwort. 4. Frage dich als Prediger oder Gemeindeglied: Was kann ich tun, um Gottes Gegenwart in der Gemeinde und in meinem Bewusstsein sicherzustellen? 5. Aktivität: Die Tatsache, dass Anbetung eine Antwort auf die Schöpfung ist, sollte unsere Art der Anbetung prägen. Der Gott, den wir verehren, ist sowohl der allmächtige und transzendente Gott Elohim ( 1 Mo 1,1-2,4 ) als auch der persönliche und liebende Gott JHWH ( 1 Mo 2,4-25 ). Der Aufruf des Psalmisten zur Anbetung spiegelte dieselbe Spannung wider: „Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern“ ( Ps 2,11 ). Erarbeite ein Programm für einen Gottesdienst, einschließlich Musik und Predigt, das die Spannung zwischen den beiden Schöpfungsberichten widerspiegelt.

    Meine Antworten:

    1. In der Natur – gerade jetzt im Frühling wenn alles zu wachsen und zu blühen beginnt, wenn der Vögel herrlicher Gesang erklingt, gerade dann erkennen wir Gottes Schöpfung und loben IHN als den Erschaffer der Welt, den "GROSSEN ARCHITEKTEN DES ALLS" der als "DER GENIALE 'INTELLIGENT DESIGNER'" alles erschaffen hat, die unsichtbare und die sichtbare Welt!
    2. »Betet ihn an, der alles geschaffen hat: den Himmel und die Erde« (HFA) Mit "ihn" sehe ich unseren großen allmächtigen Gott Jehowah, der in seiner ganzen Trinität mit Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiligem Geist gemeinsam ALLES GESCHAFFEN hatte! So lesen wir bereits in 1. Mose 1,1-3: » Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 2 Und ... der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. « und erkennen hier im Schöpfungsakt bereits die Dreieinheit Gottes: in Vers 1 mit Gott [= dem Vater] und in Vers 2 der Geist Gottes [= der Heilige Geist] und in Vers 3 wo steht dass "Gott sprach" [= damit das Wort [= der Logos laut Johannes 1,1] Gottes hier gemeint ist, welcher der Gottessohn Jesus Christus ist!] sehen wir hier also daß alle drei göttlichen Personen gemeinsam die Schöpfung vollbracht haben! Halleluja und Amen dazu!
    3. Anbetung ohne Gott ist selbstverständlich nicht möglich, da JAHWE ja immer da ist, wie schon dessen Name JaHWeH = »ICH BIN, DER ICH BIN, DA!« zum Ausdruck bringt.
    4. Wenn wir vor jedem Gottesdienst gemeinsam als christliche Gemeinde darum inniglich aber auch laut gemeinsam darum ringen und flehen und beten, dass der Heilige Geist selbst nun anwesend sein möge, so wird sich dann auch sicher dort Gottes Gegenwart einstellen! Veni Creator Spiritus! Komm, Gott heiliger Geist! // Dass Gott als der Heilige Geist in dem Vater und Sohn gemeinsam in unser Herz kommen (Johannes 14:23) in meinem Bewusstsein als "Gottes Gegenwart" spürbar wird, ist es unbedingt notwendig, dass sich mein Geist mit dem Heiligen Geist verbindet und in eine meditative Symbiose tritt!
    5. Ja, genauso ist es! Der EL SCHADDAI [= „Gott, der Allmächtige“] und EL ELYON [=Gott, der Allerhöchste“] ist sowohl der (ferne) transzendente Gott [= ELOHIM] als auch der (nahe) persönliche und liebende Gott JHWH [= JAHWEH bzw. JEHOWAH]! A m e n !

    Offenbarung 14:7:

    und sprach mit großer Stimme: (a) Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; (b) denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! (c) Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen! (Lutherbibel 1912)

    Meine Auslegung: (a) Gott fürchten, das bedeutet nicht Angst und Furcht vor Gott zu haben – denn die echte Liebe treibt die Furcht aus! – sondern vor Gott Ehrfucht zu haben! Seinen Namen JHWH zu ehren „damit in dem Namen Jesus sich alle Knie beugen mögen!” Denn es ist in keinem anderen Namen das Heil als allein im Namen Jesus Christus! (Apostelgeschichte 4:12) Amen.

    (b) die Stunde seines Gerichts ist gekommen! ===> Das war laut Hiram Edson und den anderen Adventpionieren innerhalb der 2. Adventbewegung (1844 – 1860 [1863]) nach der Großen Enttäuschung des 22. Oktober 1844 seit eben jenem 22.10.1844 der Fall gewesen, dass seit dem Jahr Anno Domini 1844 das himmlische Vorwiederkunftsgericht+Untersuchungsgericht mit der Reinigung (?) des Himmlischen Heiligtums begonnen habe; so sagten diese Adventpioniere dass Jesus Christus am 22. Oktober 1844 das himmlische Heiligtum (= 1. Abteilung) verlassen und verschlossen habe um ins Allerheiligste einzugehen und dort den zweiten Teil seines Erlösungwerkes:?:  zu beginnen, eben 1844 nach 2300 Jahren durch ein bereits auch in Daniel 7,10 angekündigtes himmlisches Untersuchungsgericht, das erst ganz kurz vor Jesu Wiederkunft beendet sein sollte!

    (c) Den Schöpfer Himmels und der Erden anbeten! ----> die STA betonten ja gerade deswegen den Zusammenhang mit dem Jahr 1844 weil es wichtig war kurz vor der Mitte des 19. Jahrhunderts treu und fest an die Schöpfung Gottes zu glauben, weil in dieser Zeit auch die atheistische Evolutionstheorie eines Charles Darwin herausgebildet und den christlichen Glauben bedroht hatte! Eine durch Zufall und Mutationen ausgelöste Evolution würde einen Schöpfergott hinfällig machen! Deswegen musste Jesus eben 1844 vom Heiligen ins Allerheiligste im Himmel "umziehen" um – so sagen es die STA-Theologen – der Welt die »Dreifache Engelsbotschaft« (Offenbarung 14:6–13) zu verkünden! ----> Und diese Verkündigung begann eben 1844 ...!

    Drei verhängnisvolle Angriffe gab es in der Zeit seit 1835/1845 gegen Christen!:

    1. 1835–1836 – Der Angriff der Bibelkritik und der sogenannten Historisch-Kritischen Methode auf die Wahrheit der Bibel! Durch die erschienene Schrift "Das Leben Jesu", kritisch bearbeitet von David Friedrich Strauß (1808-1874) begann in der evangelischen Theologie die radikale Bibelkritik. Strauß wandte in seinem Aufsehen erregenden Werk dort das ... benutzte Prinzip des Mythos auch auf den gesamten Inhalt der evangelischen Geschichte an, welche er als Produkt des unbewusst nach Maßgabe des alttestamentlich jüdischen Messiasbildes dichtenden urchristlichen Gemeingeistes ("Kerygma") deutete. Die inhaltlich Hermann Samuel Reimarus nahestehende Schrift sorgte dennoch für eine ungewöhnliche Kontroverse. Die Erwiderungen bildeten eine eigene Literatur, in der kaum ein theologischer und philosophischer Name von Bedeutung fehlte. Auch der bei uns im Remstal geborene Ferdinand Christian Baur (* 21. Juni 1792 in Schmiden bei Fellbach; † 2. Dezember 1860 in Tübingen) war ein Begründer der m.E. verhängnisvollen Historisch-Kritischen Methode! Baur war ein evangelischer Kirchen- und Dogmenhistoriker. Er führte die historisch-kritische Methode in die neutestamentliche Forschung ein und begründete an der Tübinger Universität die jüngere Tübinger Schule. In seinem 2013 erschienenen Werk "DIE BIBELFÄLSCHER. Wie wir um die Wahrheit betrogen werden" übte Prof. Klaus Berger (1940–2020), ehemals Professor für Neutestamentliche Theologie in Heidelberg, fundamentale Kritik an der modernen historisch-kritischen Bibelexegese. Prof. Klaus Berger hat in seinem bahnbrechenden Werk "DIE BIBELFÄLSCHER" die HKM exemplarisch 2013 aus den Angeln gehoben!
    2. 1841 – Der Angriff von Ludwig Feuerbach (1804 - 1872) auf Gott, primär dargelegt in seinem Hauptwerk „Das Wesen des Christentums“ (1841), ist eine fundamentale anthropologische Religionskritik. Er argumentiert nicht, dass Gott nicht existiert, sondern dass Gott ein Produkt menschlicher Projektion ist. = Der Angriff der atheistischen Philosophen, der durch den berühmten Ausspruch von Friedrich Nietzsche★ (1844 -1900) „Gott ist tot“ (erstmals in Die fröhliche Wissenschaft, 1882) ausgedrückt zu ihrem ersten negativen Höhepunkt kam! Allein aber die 48 erfüllten prophetischen Voraussagen im AT für eine weltweite Rückwanderung der Juden ✡️ nach Palästina, die sich seit 1882 erfüllten und sonstige erfüllte ATliche Prophezeiungen (allein 334 Messianische Prophetien des AT erfüllten sich haargenau in Jesus von Nazareth!) belegen die Existenz Gottes und widerlegen Ludwig Feuerbach total!

      kein Wunder dass ausgerechnet der "Gott-ist-tot"–Philosoph Nietzsche der Lieblings-philosoph von Adolf Hitler (1889 – 1945) war!

    3. 1859 – durch Charles Darwin (1809–1882) seine Evolutionstheorie! ==> Diese ist Heute wissenschaftlich längst widerlegt! Weil sie gegen mehrere Grundsätze der Thermodynamik verstößt.


    Gesegneten Heutigen Ostersabbat!

    TEIL III: ANWENDUNG

    Hinweis

    Wie können wir Gott erkennen und auf ihn reagieren? – Antwort: Durch den Heiligen Geist!

    ...

    Offenbarung 14,7

    1 ... Der Gott, den wir verehren, ist sowohl der allmächtige und transzendente Gott Elohim ( 1 Mo 1,1-2,4 ) als auch der persönliche und liebende Gott JHWH ( 1 Mo 2,4-25 ). Der Aufruf des Psalmisten zur Anbetung spiegelte dieselbe Spannung wider: „Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern“ ( Ps 2,11 ). ...

    Daniel 3 1 . Erstelle eine Tabelle, in der die Merkmale falscher Anbetung (die Chaldäer) mit den Eigenschaften wahrer Anbetung (die drei Hebräer) verglichen werden. 2. Was zeigt dir dieser Vergleich über den Unterschied zwischen wahrer und falscher Anbetung?

    Jesaja 6,5

    Wenn du Gott anbetest, denke an Jesajas Empfinden. Was lehrt dich Jesajas darüber, wie wichtig Demut in der Gegenwart Gottes ist?

    2. Mose 34,6-7

    1 . Welche Eigenschaften Gottes werden in diesen Versen genannt? 2. Wie hast du diese Eigenschaften (Barmherzigkeit, Gnade, Güte, Vergebung usw.) in deinem persönlichen Leben mit dem Herrn erfahren?


    MEINE ANTWORTEN:

    Die Tabelle zu DANIEL 3:

    Falsche Anbetung (der Chaldäer)Wahre Anbetung (der Hebräer)
    Mehrere Götter der BabylonierDen einzig wahren Gott JHWH = Jahwe
    Goldene Statue als Gott Nebukadnezar anbetenGott im Geist und in der Wahrheit anbeten (Johannes 4:24)
    Sichtbare Götzenstatue anbetenDen Unsichtbaren Gott anbeten
    Die Götter der Babylonier anbetenDreimal am Tag gen Jerusalem beten
    Unreine Fleisch und Wein zu sich nehmenSich an Gottes Speisegebote halten
    Die ewige Herrschaft der Babylonier beschwörenAuf die 70 Jahre-Prophezeiung Jeremias achten
    Dass noch mehr Völker unterworfen und unterdrückt werdenUm die Befreiung aus der Babylonischen Gefangenschaft bitten
    Dem Staat (König Nebukadnezar) unbedingten Gehorsam leistenGott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29)

    Wahre Anbetung ist bereit in absoluter Treue zu Gott für ihre Überzeugung den Tod in Kauf zu nehmen, wie bei den 3 Freunden Daniels, die sich weigerten vor dem Goldbild anzubeten!


    Zu JESAJA 6,5:

    Jesaja (* 757 v.Chr.; † Märtyrer-Tod 669 v.Chr. ... - Alter : 88 Jahre), den DER EWIGE im jungen Alter von 17 Jahren 740 v.Chr. zum Propheten berufen hatte, sollte für 18 Jahre später den Untergang des Nordreiches Israel und dann auch noch Judas Untergang (der in der Zeit von 606 (609) bis 586 v.Chr. erfolgte) voraussagen. Jesaja verkündete auch die Jungfrauengeburt (7,14), die Gottheit des Messias (9,5) und dessen Leiden (53) – alles 700 Jahre im voraus! Ohne Zweifel sprach aus seinem Munde der Heilige Geist inspirierende Worte und Jesaja durfte den HERRN in seiner Gestalt sehen und vor JHWH in dem Himmel erscheinen! Daher sagt Jesaja: »Und nun habe ich den HERRN gesehen, den allmächtigen Gott und König!« Er zeigt seine Demut und zeigt Sündenerkenntnis! Auch wir Christen können wenn wir uns demütigen und als erlösungsbefürftige Sünder betrachten, die allein auf Gottes Gnade angewiesen sind, IHN in JESUS CHRISTUS sehen! Sehen natürlich nur mit unserem geistigen Auge, denn ER steht jetzt als unser himmlischer Hohepriester vor Gott im himmlischen Heiligtum und tritt für uns – Kraft seines heiligen für uns vergossenen Blutes ein beim Vater! ===> Daher steht uns Demut wohl zu Gesichte! Danken und Loben wir Gott für all seine Gnade die DER EWIGE in Jesus Christus für uns getan hat, jetzt und alle Zeit und auch in Ewigkeit, Amen!


    Zu 2. MOSE 34,6-7:

    Diese 5 (sie stehen auch stellvertretend für die 5 Buchstaben des Heiligen Gottesnamens JAHWE!) göttlichen Eigenschaften verkündete Jahwes treuster Diener Moses:

    1. barmherzig und
    2. gnädig und
    3. geduldig und
    4. von großer Gnade und
    5. von großer Treue
    • Auch gilt von JHWH: »Ich lasse Menschen meine Liebe erfahren über Tausende von Generationen.« (Vers 7a)
    • Missetat, Übertretung und Sünde / Schuld, Unrecht und Sünde (HFA) – Vers 7b) vergibt JEHOWAH uns gern!
    • Doch Gott lässt nicht alles ungestraft! (Vers 7c)

    DER GERECHTE GOTT ist es schließlich auch, der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied. (Vers 7d) ----> das schließt ewige Verdammnis, ewiges Gericht und ewige Vernichtung aus! A m e n.

    TETRAGR.EIGENSCHAFTHEILAND und ICHINRI

    J

    BARMHERZIGKEIT

    Immer wieder wurde mir die Sünde vergeben!

    J

    A

    GNADE/GNÄDIG

    Bei der Taufe als Baby wurde ich bereits schon in seine vorauslaufende Gnade aufgenommen!

    E

    H

    GEDULD

    Wie oft hatte der Herr doch schon Geduld mit mir, als ich auf Abwege geriet und mich verirrte.

    S

    W

    GROSSE GNADE

    Dass Jesus für mich starb ist die allergrößte Gnade überhaupt!

    U

    E

    GROSSE TREUE

    „Wenn wir auch untreu werden, so bleibet ER doch treu!”

    S


    Zitat


    Zitat von Norbert Chmelar

    GROSSE TREUE


    „Wenn wir auch untreu werden, so bleibet ER doch treu!”

    2Tim 2,13: Werden wir untreu, so bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen. (Zürcher Bibel)


    Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Sabbat, am Ostersamstag, 11. April 2026)


    2. Lektion: Gott kennen


    VIII.) DER LEHRERTEIL


    TEIL I: ÜBERSICHT

    Schlüsseltext: Johannes 17,3

    Studienschwerpunkt: Jeremia 23,23-24; 1. Mose 1,1; 2,7; Jesaja 7,14

    Wir können Gott in all seiner Herrlichkeit und Majestät nicht begründen. Gottes Wege und Gedanken sind für uns unbegreiflich ( Jes 55,9; Röm 11,33 ). Sie sind wirklich so weit von unserem begrenzten Fassungsvermögen entfernt wie der Himmel von der Erde. Und dennoch, welch Wunder, besteht die Bibel darauf, dass wir Gott kennen können und sollen ( Jer 9,22-23 ).

    Dem babylonischen König, der glaubte, dass die Götter unerreichbar seien, weil seine Weisen behaupteten, sie wohnten „nicht bei den Menschen“ ( Dan 2,11 ), entgegnete Daniel das Gegenteil. Obwohl Gott im Himmel ist, offenbart er Geheimnisse, so Daniel ( Dan 2,28 ). Die Bibel vermittelt auch eine paradoxe Botschaft über die Erkenntnis Gottes: Gott ist sowohl fern als auch nah ( Jer 23,23-24 ). Diese dynamische Spannung findet sich bereits in der Schöpfungsgeschichte, die die Gleichzeitigkeit von Gottes Ferne und Nähe darstellt (vergleiche die göttlich-menschlichen Beziehungen in 1 Mo 1-2 ). Darüber hinaus ist der Schöpfer auch der Erlöser ( 1 Mo 3,15 ). Diese grundlegende Wahrheit, die wir am Anfang der Heiligen Schrift erfahren haben, enthält eine wichtige Lektion darüber, wie wir in unserer Anbetung auf unseren mächtigen und großen Gott reagieren: Er hat nicht nur uns und das Universum erschaffen, sondern er ist auch der nahbare und liebende Gott, der als Mensch zu uns gekommen ist, um „mit uns“ zu sein ( Jes 7,14 ).

    TEIL II: KOMMENTAR

    „Gott erkennen“

    Der hebräische Begriff „erkennen“ beinhaltet eine eheliche Metapher, die in dem Satz zum Ausdruck kommt: „Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger“ (I Mo 4,1). Gott zu erkennen bedeutet im Wesentlichen, dass wir eine Ehe oder Bundesbeziehung mit Gott führen. Diese Bundessprache ( 1 Mo 17,7-8 ) spiegelt sich auch in der Liebessprache im Hohelied wider ( Hld 2,16 ). Im Neuen Testament spielt Paulus auf das Paradoxon der Gotteserkenntnis an, und erklärt es so, dass wir von Gott erkannt werden ( Gal 4,9 ).

    Der Gott der Schöpfung und der Erlösung

    Die Bibel beginnt mit zwei parallelen Schöpfungsberichten: 1. Mose 1 und 2 . Der Name Gottes, Elohim, im ersten Schöpfungsbericht ( 1 Mo 1 ) steht für Größe und Macht. Elohim ist ein Plural, was Intensität und Majestät ausdrückt. Der Begriff weckt Assoziationen von Macht und Stärke. Der Name YHWH im zweiten Schöpfungsbericht ( 1 Mo 2 ) steht für den Gedanken von Nähe und Existenz. Dieser Name, der etymologisch mit dem Verb hajah, „sein“, verwandt ist, bezieht sich auf den Gott, der für uns da ist: Er kommt auf die Erde herab, spricht zu den Menschen und geht mit ihnen. Er ist der Gott der Geschichte, der persönliche Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

    Von Bedeutung ist auch das jeweilige Verhältnis der Erwähnungen Gottes in den Schöpfungsberichten im Vergleich mit der Anzahl der Erwähnungen des Menschen. Während Elohim im ersten Schöpfungsbericht 35-mal vorkommt, taucht YHWH im zweiten Bericht 11-mal auf. Im ersten Bericht spricht Gott nur zweimal und ganz allgemein zu den Menschen. Außerdem werden im ersten Bericht die Menschen nach Gottes Ebenbild geschaffen ( 1 Mo 1,27 ). Im zweiten Bericht erschafft Gott den Menschen, indem er den Staub, das Material seiner Schöpfung, mit seinen eigenen Händen formt und ihm den Odem des Lebens einhaucht ( 1 Mo 2,7 ). Im ersten Schöpfungsbericht spricht Gott zu den Menschen, aber es ist keine Antwort der Menschen überliefert. Im zweiten Schöpfungsbericht spricht Gott persönlich zu den Menschen, und sie antworten ihm.

    Der Kontrast zwischen beiden parallelen Schöpfungsberichten soll das herrliche Paradoxon Gottes hervorheben: Der mächtige Gott der Schöpfung, der das Universum erschaffen hat, ist gleichzeitig der persönliche Gott der Erlösung, der eine Beziehung zu den Menschen unterhält.

    Der Gott, den wir anbeten

    Gott ist unser Schöpfer und Erlöser. Diese beiden Offenbarungen Gottes beeinflussen unsere Anbetung. Darüber hinaus enthalten sie wichtige Lehren darüber, warum wir Gott verehren sollen. Der erste, wesentliche Grund ist die Schöpfung: Gott schuf Himmel und Erde ( 1 Mo 1; 2 ), einschließlich der Menschen ( 1 Mo 1,26-27; 1 Mo 2,7; Ps 139,13-16 ). In der Bibel ist Anbetung eine Antwort auf Gottes Schöpfungswerk: So ist beispielsweise die Anbetung Gottes am siebten Tag, dem Sabbat ( 1 Mo 2,1-3 ), die erste Antwort des Menschen auf Gottes Schöpfung. Gott zu fürchten bedeutet, seine Gebote zu halten. Das Sabbatgebot ist das einzige Gebot, das sich auf die Schöpfung bezieht ( 2 Mo 20,8-11 ).

    In den Psalmen steht die Anbetung immer in direktem Zusammenhang mit der Schöpfung. Auch in der Offenbarung wird die Schöpfung als Hauptgrund der Anbetung genannt: „Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen“ ( Offb 4,11 ).

    Der zweite Grund für die Anbetung ist in dem Verständnis der Erlösung als Neuschöpfung begründet, die am Ende der Zeit stattfinden wird. Dass der erste Engel die „Wasserquellen“ ( Offb 14,6-7 ) zusätzlich zu den üblichen Bestandteilen der Schöpfung — nämlich Himmel, Erde und Meer ( 2 Mo 20,11; Neh 9,6 ) - erwähnt, stellt einen eschatologischen Zusammenhang zum Leben und damit auch zur Hoffnung her (vgl. 1 Mo 16,7: 2 Mo 15,27 , Ps 107,35 ). Im Buch Hesekiel ist das Neue Jerusalem reich an Wasserquellen ( Hes 47,1-12 ), die an den Garten Eden erinnern ( 1 Mo 2,10-14; vgl. Joel 4,18; Sach 13,1; Ps 46,5 ). Ebenso stehen die „Wasserströme” in der Offenbarung für Leben ( Offb 22,1-2 ). Das Lamm, das Christus symbolisiert, führt sein Volk zu den Quellen lebendigen Wassers ( Offb 7,17; 21,6; 22,17 ) .

    Der Gott, der sein Angesicht verbirgt

    Dass Gott sein Angesicht verbirgt (hester panim), ist im Buch Jesaja ein wichtiges Motiv. Aber gerade im Zusammenhang mit dem leidenden Gottesknecht erhält dieses Thema seine tiefste Bedeutung. Das Bild des verborgenen Angesichts, das in Jesaja 53 verwendet wird, bedeutet nicht den Tod Gottes oder unseren Tod und damit unsere Trennung von ihm. Es ist im Gegenteil ein Verbergen, das errettet und paradoxerweise Gottes Beziehung zu den sündigen Menschen wiederherstellt. Bezeichnenderweise steht diese besondere göttliche Eigenschaft im Gegensatz zu den Götzenbildern. Die Götzen werden gesehen, im Gegensatz zu Gott, der verborgen ist ( Jes 45,15 ).

    Dieser Vers macht deutlich, dass im Gegensatz zu den Götzen der Gott, der sich verbirgt, der wahre Gott ist, „der Heiland“. Der nächste Vers betont den Kontrast zwischen Gott und den Götzen. Unmittelbar nach der Erwähnung der Schmach und Schande der Götzenmacher in Jesaja 45,16 bezieht sich Vers 17 auf die Erlösung Israels durch den Herrn, den Schöpfer. Die Erlösung kommt nicht von den Götzen, die man sich macht und sieht, sondern von dem Gott, den man nicht macht und den man nicht sieht. Das heißt, die Erlösung kommt von dem Gott, der sein Angesicht verbirgt.

    „Gott mit uns“

    Die Hintergrundgeschichte der Prophezeiung von der Geburt Immanuels enthält eine Lehre der Hoffnung trotz menschlicher Skepsis. Ahas befürchtet, dass er den Krieg gegen seine Feinde verlieren und die Linie Davids dadurch unterbrochen wird. Da ermahnt ihn der Herr: „Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht“ ( Jes 7,9 ). Dennoch weigert sich Ahas weiterhin zu glauben und lehnt Gottes Angebot ab, ihn um ein Zeichen zu bitten ( Jes 7,12 ).

    Gottes Antwort ist voller Ironie: Weil der König Israels sich weigert, sich an Gottes Plan zu beteiligen, wird das Kind „darum“ ohne „seine“ Hilfe empfangen werden, also „ohne jegliches menschliches Zutun.“ „Eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären“ ( Jes 7,14 ). Der Prophet Jesaja prophezeite dem König eine übernatürliche Geburt. Diese Art würde von einer Jungfrau geboren werden und den Namen „Immanuel“ tragen, was „Gott mit uns“ bedeutet. Die Geburt dieses Kindes würde Gott seinem Volk näherbringen, eine Erfahrung, die der wahre Beweis dafür ist, dass Gott trotz der Einstellung des Königs reagieren und in der Geschichte gegenwärtig sein wird.

    Für Ahas ist die zukünftige Geburt Immanuels von einer Jungfrau ein Zeichen dafür, dass der Thron Davids nicht leer bleiben wird, eine Garantie dafür, dass die Linie Davids nicht unterbrochen wird. Für Ahas war die Verheißung der jüngeren Geburt Immanuels als Zeichen der Hoffnung gedacht, um ihn in seiner gegenwärtigen Lage Trost zu spenden. Für uns heute sollte die Verheißung Immanuels, der gekommen ist und wiederkommen wird, unseren gegenwärtigen Weg von jetzt bis zum Ende durchdringen und erleuchten. Wie unser Erlöser sagte: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ ( Mt 28,20 ).

    TEIL III: ANWENDUNG

    Hinweis

    Wie können wir Gott erkennen und auf ihn reagieren?

    ...

    Offenbarung 14,7

    1 ... Der Gott, den wir verehren, ist sowohl der allmächtige und transzendente Gott Elohim ( 1 Mo 1,1-2,4 ) als auch der persönliche und liebende Gott JHWH ( 1 Mo 2,4-25 ). Der Aufruf des Psalmisten zur Anbetung spiegelte dieselbe Spannung wider: „Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern“ ( Ps 2,11 ). ...

    ...

    Jesaja 6,5

    Wenn du Gott anbetest, denke an Jesajas Empfinden. Was lehrt dich Jesajas darüber, wie wichtig Demut in der Gegenwart Gottes ist?

    2. Mose 34,6-7

    1 . Welche Eigenschaften Gottes werden in diesen Versen genannt? 2. Wie hast du diese Eigenschaften (Barmherzigkeit, Gnade, Güte, Vergebung usw.) in deinem persönlichen Leben mit dem Herrn erfahren?

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/02/10-teacher-comments)

    Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den morgigen Sabbat, am Ostersamstag, 11. April 2026)


    2. Lektion: Gott kennen


    VII.) Fragen zum Bibelgespräch – die Sabbat-Lektion


    Fragen für ein Gespräch: (ein Auszug)


    1. Wenn ihr über die Eigenschaften Gottes nachdenkt, die ihr diese Woche betrachtet habt: Welche hat euer Verständnis von Gott am meisten beeinflusst?

    Meine Antwort: Dass Gott die Liebe ist (1. Johannes 4,8+16) das ist die Eigenschaft Gottes, die einen jeden Menschen wohl besonders berührt.


    2. ...


    3. ...


    4. Viele Menschen haben ein verzerrtes Bild von Gott, das Jesus zurechtrücken wollte. Was könnt ihr tun, um den Menschen in eurem Einflussbereich ein klares, zutreffendes Bild von Gottes Wesen zu vermitteln?

    Meine Antwort: Am besten lässt sich wohl das Wesen Gottes anhand des Gleichnisses vom "Verlorenem Sohn" aus Lukas 15,11–32 zum Ausdruck bringen.


    5. Denkt noch einmal darüber nach, was ihr im Montagsabschnitt gelernt habt. Obwohl wir eindeutig sündig und nicht heilig sind, macht die Bibel auch einige klare Aussagen darüber, dass Gottes Volk ein heiliges Leben führt. Lest 1. Petrus 1,13–16; Römer 6,22 und Hebräer 12,14. Gott ist heilig und lädt uns ein, heilig zu sein. Was bedeutet es wirklich, ein heiliges Leben zu führen?

    Meine Antwort: Ein heiliges Leben zu führen bedeutet von aller Selbstsucht und egoistischen Motiven Abstand zu nehmen. Und frei von bösen Absichten zu werden.

    Liebe Christel, einige von den Videos und Geschichten die uns Yppsi hier im Forum aufgezeigt hatte, lassen wohl gar keinen anderen Schluss zu als den, dass dessen Seele reinkarniert wurde. Oder wie würdest Du dies sonst erklären?

    Aber ich sagte ja, dass dies keine generelle Lehre sein darf und dass es ganz wenige Ausnahmen waren, die Gott zugelassen hat. Wir wissen eben nicht alles, was genau jenseits des Todes geschieht! ==> Daher sollen wir uns auch nicht an ein esoterisches Medium wenden um mit den Toten in Kontakt zu treten! DER EWIGE hat uns dies wohl nicht ohne Grund in der  Thora! – in 5. Mose 18,10–12 – verboten! Gott wird schon wissen, warum!

    Wir sollen hier im Diesseits glauben, um hernach im Jenseits schauen zu dürfen!

    Norbert bitte, du glaubst doch selbst daran, wenn auch mit Einschränkungen.
    Oder ist der Norbert, der mir PN schreibt ein anderer Norbert?

    Ich halte in Ausnahmefällen – wohlgemerkt sind es wohl ganz, ganz wenige Menschen, denen diese "Gnade Gottes" eines zweiten Erdenlebens zu Teil wird – es für möglich, dass die Geistseele – v.a. wenn sie früh sterben, wie bei dem einen Jungen der früh starb und sich daran erinnern konnte im vorherigen Leben Pilot gewesen zu sein ... – in einen neuen Körper re-inkarniert! (Die von Dir gezeigten Fälle in den Video sind ja nur sehr schwer zu widerlegen!) Aber das sind nur ganz, ganz seltene Ausnahmen und keinesfalls die Regel! Sollte es anders sein, müssten wir alle uns ja an ein vorheriges Leben erinnern können! – Was aber absolut bei Milliarden von Menschen nicht der Fall ist!

    Hallo Bogi,

    bitte genau lesen!

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    Lieber Norbert, das trotz Deiner gewählten Ausdrucksweise argumentierst, gleich die STA als Sektierer beschimpfst

    Ich habe nicht gesagt dass die STA Sektierer sind, sondern sprach von „sektiererisch”!

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    ===> Die sektiererische Lehren der Zeugen Jehovas und der Adventisten

    ----> das ist ein entscheidender Unterschied! Ich halte die Kirche der STA für eine seriöse evangelische Freikirche, die in der Tradition des Protestantismus steht (inclusive i.d. Tradition der 3 vorreformatorischen Bewegungen [Böhmische Brüder von Jan Hus (* 1370 in Husinec, Böhmen; † 6. Juli 1415 in Konstanz – als Ketzer verbrannt), Lollarden des John Wycliff (1328–1384) und der Waldenser seit 1175 des Petrus Waldes (* 1140; † 12. April 1217)]

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    und Unfähigkeit einen Holzweg zu verlassen!

    Den "Holzweg" sehe ich nicht in Jesu Lehre von der Unsterblichkeit der Seele (die der Herr Jesus ganz eindeutig in Matthäus 10:28 und in der Beschreibung des Todesreiches (Hades) in Lukas 16:19 ff. und in Übereinstimmung mit Prediger 12,7 auch in Lukas 23,43+46 lehrte!) sondern in der adventistischen Seelenschlaflehre; die wurde von Ellen White aus unbegreiflichen Gründen vom Sektenbruder Charles Taze Russell (1852–1916) übernommen! Hat aber meiner Meinung nach keine wirkliche biblische Begründung, wenn man systematisch an die Sache herangeht!

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    dass Du es bis heute nicht verstanden hast was Jesu hier über den Tod sagen wollte,

    Du spielst auf Jesu Aussage oben in Joh.11,12–14 an. ----> Warum sagt Jesus dass „Lazarus schläft” obwohl ER, Jesus damit den Tod des Lazarus meint, den der Heiland ja im voraus gesehen hatte? Ganz gewiss nicht um hier eine Lehre vom Todesschlaf / Seelenschlaf zu begründen, denn sonst widerspräche Jesus mit dieser Aussage seinen Aussagen aus Lukas 16,19ff. Für Jesus der ja der Herr über Leben und Tod ist (!) , ist der Zustand seines toten Freundes Lazarus von Bethanien ganz konkret hier in dieser Szene wie ein Schlaf, weil er ihn 4 Tage später wieder auferwecken werden wird! Für Jesus ist daher dieser Tod seines Freundes Lazarus wie ein Schlaf. Für den Heiland der ein Gott des Lebens ist, gibt es gar keinen Tod, denn alle auch alle Toten im Hades sind für IHN lebende Geistseelen (insofern hat Yppsi mit seinen Aussagen recht!), die der Herr am Karsamstag zwischen Tod am Karfreitag und Auferstehung am Ostersonntag im Hades besucht hatte, um allen Millionen Menschen vor ihm auch die Frohe Botschaft zu verkünden und diese Seelen dann nachdem Sie alle (alle Gläubigen des Alten Bundes, von Adam angefangen über Abraham, Isaak, Jakob, Josef, Mose und Aaron und Myriam, Josua, König David usw.) „Ja zu Jesus!” gesagt haben aus dem Limbus-Hadesbereich herauszuführen und deren Seelen dann am Ostersonntag im Triumphzug mit sich in den Himmel zu nehmen!

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. 26 Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

    Lügt hier Jesus oder was will er den Jüngern vermitteln?

    Keineswegs hat Jesus Christus hier gelogen! Nein, Jesus sagte damit dass wer an ihn glauben wird, dass derjenige auch nach dem Tode weiterleben wird, natürlich nur mit seiner Geistseele, da ja der irdische Körper bereits zu verfaulen (Martha stellt es fest wenn sie zu Jesus sagt: „er stinkt schon!”) und zu verwesen („zerfallen”) beginnt! Weil eben der Lebensodem [= Geistseele] fehlt! ➡️Wer an Jesus Christus glaubt, der hat und bekommt das ewige Leben unmittelbar nach seinem Tode im Himmel (Johannes 3:16); Paulus nennt es »bei dem Herrn sein!« (Philiipper 1:23) weil »das Sterben Gewinn ist« (Philipper 1:21), weil »der Tag des Todes besser ist als der Tag der Geburt!« (Prediger 7:1) Ganz klar beginnt mit dem Tag des Todes der bessere Teil als der dieses kurzen irdischen Lebens! Denn der mit der Erbsünde infizierte Mensch wird nur geboren um auf den körperlich-leiblichen Tod zuzugehen – das haben wir unseren Ureltern – Adam und Eva – zu verdanken! – fern ab von jedem Lebensbaum des Paradieses! Deshalb sollte sich jeder Christ auf den Tag seines Todes freuen! Paulus stellt zudem auch in 2. Korinther 5, 1 (und auch im Vers 8!) fest: „Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.” – H a l l e l u j a h! Was für ein Trost!   8 Wir sind aber getrost und begehren sehr, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. – A m e n !

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    aus welchen Gründen Du Dich von Deiner Katholische Lehre der Seelenwanderung

    Hier liegt Deinerseits ein großes Missverständnis vor! Die Evangelische Kirche die sich in der Lehre von der Unsterblichen Seele der Katholischen Lehre angeschlossen hat (auch wenn es bei den Evangelischen leider auch "Spinner" gibt v.a. unter manchen Theologie-Professoren welche die "Ganztod-Irrlehre" vertreten!) und die Katholische Kirche lehren keineswegs eine Seelenwanderung! Du bringst das alles leider wiederholt durcheinander, obwohl sowohl Christel als auch ich und andere Dich schon wiederholt darauf hingewiesen haben! Nein Seelenwanderung meint die fernöstliche Reinkarnations-Wiedergeburten-Lehre des Buddhismus und Hinduismus! Demnach wandert wenn ein Mensch stirbt dessen Seele von einem Körper in einen neuen und wird reinkarniert in einen neuen Körper/ Menschen. Leider scheint auch Yppsi in seinem "esoterischen Wahn" daran zu glauben! Es war ein gewisser Rudolf Steiner (1861–1925), österreichischer 🇦🇹*** Esoteriker und Anthroposoph der diese Reinkarnations-Lehre selbst auch bei Christen populär machte! Der Satz aus dem Hebräerbrief »Dem Menschen ist bestimmt einmal zu sterben – danach aber das Gericht!« (Hebr.9:27) spricht eindeutig gegen verschiedene Seelenleben! Und damit auch gegen die Reinkarnations-Wiedergeburten-Lehren! Was für einen Sinn sollte es denn geben tausende Male wiedergeboren zu werden mit seiner Seele und tausende Male folglich auch einen Todeskampf erleiden zu müssen! Nein Danke, auf eine solche Lehre verzichte ich gerne! Mir reicht es einmal durch das Dunkel des Todes hindurchzumüssen und ein einmaliges Sterben wirklich ist mehr als genug!

    *** – an Rudolf Steiner und Adolf Hitler sah man, dass aus Österreich 🇦🇹 oft nichts Gutes kam ...!

    Zitat

    Zitat von Bogi111

    aus welchen Gründen Du Dich von Deiner ... Lehre der ... Allversöhnung nicht trennen kannst.

    Im Vergleich zu den eschatologisch möglichen Lehren von

    1. Vernichtung aller Bösen nach dem großen letzten Weltgericht (Offenb.20) durch das ewig ertötende 🔥 Feuer! Konsequenz: Auslöschung (Annihilation) der Geistseelen jener Bösen!
    2. Ewige Verdammnis aller Bösen und Ungläubigen in unaufhörlichen Höllenpeinqualen!
    3. Reinigende Seelenreinigung in einer Art Purgatorischem Fegefeuer mit dem Ziele alle Geschöpfe zu Recht zu bringen!

    entscheide ich mich für das Konzept 3 das auf eine Apokatasasis panton hinausläuft; denn am Ende aller Heilsgeschichte steht die tatsächlich reale letzte Aussage der Heiligen Schrift aus 1. Korinther 15:28 dass »Gott alles in allem sein wird«!

    Außerdem wenn ich die systematische Theologie anwende und alle relevanten Aussagen in der Bibel unter die Lupe nehme, so komme ich auf insgesamt 53 Bibelverse die klar für eine Allversöhnungshoffnung bzw für die Lehre (des Origenes) von der Apokatasasis Panton sprechen!

    Gesegneten Osterfreitag Dir lieber Bogi Heute!

    Norbert

    Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Osterfreitag, am 10. April 2026)


    2. Lektion: Gott kennen


    VI.) Weiterführendes Studium – die Freitags-Lektion


    Weiterführendes Studium

    Gott ruft sein Volk dazu auf, sein Wesen darzustellen, doch dazu müssen wir ihn selbst kennen. Der beste Weg, Gott – trotz unserer sündigen menschlichen Augen, die seine heiligen und vollkommenen Wege allzu oft missverstehen – klar zu sehen, ist die Suche in seinem Wort, der Bibel.

    „All die väterliche Liebe, die von Generation zu Generation durch die Kanäle der menschlichen Herzen weitergegeben wurde, all die Quellen der Zärtlichkeit, die sich in den Seelen der Menschen aufgetan haben, sind nur wie ein winziges Rinnsal im grenzenlosen Ozean im Vergleich zur unendlichen, unerschöpflichen Liebe Gottes. Die Zunge kann sie nicht ausdrücken, der Stift nicht niederschreiben. Du kannst jeden Tag deines Lebens darüber nachsinnen; du kannst die Heiligen Schriften eifrig durchsuchen, um sie zu verstehen;“ Du kannst im Bemühen, die Liebe und das Mitgefühl des himmlischen Vaters zu begreifen, alle Kraft und Fähigkeit aufbieten, die Gott dir gegeben hat, und doch gibt es eine Unendlichkeit darüber hinaus; dennoch kannst du die Länge und Breite, die Tiefe und Höhe der Liebe Gottes nie ganz begreifen. Du magst diese Liebe seit Ewigkeiten studieren; doch du wirst niemals die Länge und Breite, die Tiefe und die Höhe der Liebe Gottes, der seinen Sohn für die Welt sterben ließ, vollständig erfassen können, damit dieser für die Welt starb. Selbst die Ewigkeit kann sie niemals vollständig offenbaren. Doch wenn wir die Bibel studieren und über das Leben Christi und den Erlösungsplan nachdenken, werden sich uns diese großen Themen immer mehr erschließen“ (Ellen White, Zeugnisse für die Kirche, Bd. 5, S. 740).

    ...

    Zusammenfassung : Seit Anbeginn der Schöpfung wünscht sich Gott eine enge Beziehung zu uns. Obwohl unser Verständnis seines Wesens Ziel von Satans Angriffen ist, offenbart sich Gott uns am deutlichsten durch sein Wort und durch das Leben seines Sohnes Jesus. Letztendlich ist ein klares und schönes Bild von Gott unerlässlich, wenn wir unsere Beziehung zu ihm vertiefen wollen.


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/02/…hrendes-studium)