Siebenten-Tags-Adventisten: Einzige Endzeit-Gemeinde Gottes? Gemeinde der Übrigen?

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  • Siebenten-Tags-Adventisten: Einzige Endzeit-Gemeinde Gottes? Gemeinde der Übrigen?

    Ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die von Gott auserkorene "Endzeit-Gemeinde"? 4
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      Ja, das ist sie! Und zwar die einzige wahre Endzeit-Gemeinde Jesu! (1) 25%
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      Nein, sie ist es auf keinen Fall! (1) 25%
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      Nein, sie ist nur Teil der "unsichtbaren Gemeinde" (1) 25%
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      Nein, jeder der in der heutigen Zeit Jesus Christus als Herrn und Heiland angenommen hat, gehört zur Endzeit-Gemeinde! (1) 25%
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      Ja, aber andere Kirchen gehören auch zur Endzeit-Gemeinde Jesu! (0) 0%
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      Ich weiß es nicht! (0) 0%
    Im Offenbarungs-Seminar wurde behauptet, dass die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Endzeit-Gemeinde sei, da auf sie 7 bibl. Kennzeichen zutreffen würden.

    Was meint ihr?
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Im Offenbarungs-Seminar wurde behauptet, dass die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Endzeit-Gemeinde sei, da auf sie 7 bibl. Kennzeichen zutreffen würden.
    Ich hab ein Problem mit dem Begriff Endzeit. Es gibt so viele Endzeiten, nahezu in jeder Generation und dann auch im Menschenleben selbst.
    Als ich Adventist wurde, war ich ein junger Mensch und ich hatte Bibelstunden, die sich ganz um Jesus drehten. Das Evangelium konnte mein Prediger damals ohne typisch adventistische Betonungen vermitteln und ich sagte ja zu Jesus, der mir Gott "zeigte".
    Ich hab viel in der Adventgemeinde gelernt, auch wie man es nicht macht und wie Glaube auch missbraucht werden kann und wie man sich dagegen wehrt. Eine "Endzeitgemeinde", die Jesu Wiederkommen betont, das sind die Adventisten sicherlich. Aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens. Gläubige, die AT und NT als untrennbare Gesamtoffenbarung sehen. Meist fleißige Bibelleser mit randgruppenerprobtem Selbstbewusstsein.
    Der Begriff einzig wahre Endzeit-Gemeinde Jesu ist sowieso falsch. Das würde vermuten lassen, dass Gott nirgendwo anders wirken würde und die Adventisten eine perfekte Lehre hätten.
    Das haben sie sicher nicht, aber sie haben biblische Schätze entdeckt, die in meinen Augen noch eine Rolle in der Geschichte spielen werden.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Hallo Norbert,

    (ich habe den Thread-Titel leicht angepasst - zur Konkretisierung).

    Die Basis für diese Diskussion bauen zwei voneinander zu unterscheidende Begriffe - sichtbare und die unsichtbare Gemeinde. Diese Begriffe werden allgemein in der Theologie angewendet.

    Sichtbare Gemeinde

    Die sichtbare Gemeinde ist eine Gemeinde - oder allgemeiner eine Gruppe - von Gläubigen, die - für Außenstehende sichtbar - als Gottes besondere Gruppe identifizierbar sind. Hier sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    1) Die/Eine sichtbare Gemeinde ist für Andere anhand bestimmter Merkmale sichtbar und identifizierbar. Zum Beispiel war Israel die sichtbare "Gemeinde" (Versammlung). Anhand der von Gott gegebener Gesetze/Ordnungen war Israel als von Gott identifizierbar. Die christliche Gemeinde im 1. Jahrhundert ist ein anderes Beispiel für die sichtbare Gemeinde. Diese zeichnete sich durch den Glauben an Christus aus.

    2) Die/Eine sichtbare Gemeinde besitzt die gegenwärtige Wahrheit. Das ist die Summe aller Lehren, die gegenwärtig von Gott gegeben, erkannt und umgesetzt wird. Israel wurde die gegenwärtige Wahrheit über EINEN Gott ("Schma Israel"), sowie den Plan der Erlösung schattenhaft durch den Heiligtumsdienst gegeben. Auch die 10 Gebote spiegelten wiederholt zur Erinnerung die ewigen Prinzipien Gottes, die früher bereits bekannt waren. Die neutestamentliche Gemeinde hatte die gegenwärtige Wahrheit, dass Christus durch Seinen Tod und Auferstehing den Dienst des irdischen Heiligtums erfüllt hat und einen besseren Zugang zu Gott bzw. den einzigen Weg der Erlösung eröffnet (siehe Hebräerbrief).

    3) Die/Eine sichtbare Gemeinde hatte immer einen unikalen Charakter. Jede Abweichung von der gegenwärtigen Wahrheit wurde als Abfall von Gottes Wille kritisiert, verworfen und als Sekte abgestempelt. Israel fungierte immer als eine Einheit. Abweichende Lehren und Praktiken wurden von Gott getadelt. In der neutestamentlichen Gemeinde wurde eine Abweichung von klaren Lehren über Jesu erlösende Funktion als antichristlich abgestempelt.

    Unsichtbare Gemeinde

    Die unsichtbare Gemeinde repräsentiert die Summe aller wahrhaft gläubigen Nachfolgern Jesu. Unsichtbar deshalb, weil diese als wahre Nachfolger nur von Gott identifizierbar sind. Kein Mensch kann mit absoluter Sicherheit sagen, wer zu dieser Gruppe der Gläubigen gehört oder nicht. Hier sind die Merkmale dieser Gruppe:

    1) Wahrhaft Gläubige sind letztendlich dienigen, die ewiges Leben erben werden.

    2) Wahrhaft Gläubige können in jeder Gemeinde sein.

    3) Siebenten-Tags-Adventisten bestehen sowohl als wahfhaft Gläubigen (unsichtbare Gemeinde), als auch aus "Namenschristen"). Dies trifft auch auf jede andere Gemeinden zu.

    4) Gottes Wille ist, dass alle wahrhaft Gläubigen die gegenwärtige Wahrheit erkennen und sich somit der sichtbaren Gemeinde anschließen. Zur Zeit Israels mussten die Heiden den israelitischen Glauben annehmen und praktizieren. In neutestamentlicher Zeit mussten alle - auch die Israelten! - erkennen, dass Jesus für sie gestorben ist und kein anderer Weg zu Gott führt.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • AT und NT als untrennbare Gesamtoffenbarung sehen!

    Pfingstrosen schrieb:

    Ich hab ein Problem mit dem Begriff Endzeit. Es gibt so viele Endzeiten, nahezu in jeder Generation und dann auch im Menschenleben selbst. Als ich Adventist wurde, war ich ein junger Mensch und ich hatte Bibelstunden, die sich ganz um Jesus drehten. Das Evangelium konnte mein Prediger damals ohne typisch adventistische Betonungen vermitteln und ich sagte ja zu Jesus, der mir Gott "zeigte".


    Ich hab viel in der Adventgemeinde gelernt...
    Eine "Endzeitgemeinde", die Jesu Wiederkommen betont, das sind die Adventisten sicherlich. Aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens.


    Gläubige, die AT und NT als untrennbare Gesamtoffenbarung sehen. Meist fleißige Bibelleser ...
    Stimme allem zitierten zu! Und freue mich, dass Dein Prediger Dir Jesus lieb gemacht hat!

    [Gelöscht - Offtopic]
  • "Endzeit" wird in der Prophetie ZWeifach verwendet.

    Hebräerbrief/Daniel 9 handeln vom Ende der symbolischen Opferungen und Jerusalems als Opferstätte.
    Siehe auch die Frage der Jünger Matth. 24. u.a.

    Daniel u. a. Prophetien/Apokalypse handeln aber auch vom Ende der Welt und der "letzten Zeit" davor.
  • Was Adventisten glauben

    Der Glaube der Adventisten daran, dass sie die Endzeit-Gemeinde der "Übrigen" sind, kommt in dem 13. Glaubenspunkt zum Ausdruck:

    Die weltweite Gemeinde setzt sich zusammen aus allen, die wahrhaft an Christus glauben. Doch in der letzten Zeit, einer Zeit weitverbreiteten Abfalls, ist eine Schar der Übrigen herausgerufen, um an den Geboten Gottes festzuhalten und den Glauben an Jesus zu bewahren. Diese Übrigen weisen darauf hin, dass die Stunde des Gerichts gekommen ist, predigen, dass es Erlösung allein durch Christus gibt, und verkündigen seine Wiederkunft. Die drei Engel in Offenbarung 14 sind Sinnbild dieser Verkündigung. Sie geht einher mit dem Gerichtsgeschehen im Himmel und führt auf Erden zu einer Bewegung der Buße und Erneuerung. Jeder Gläubige ist aufgefordert, sich an diesem weltweiten Zeugnis persönlich zu beteiligen.

    Bemerkung: der letzte Satz "Jeder Gläubige ist aufgefordert, sich an diesem weltweiten Zeugnis persönlich zu beteiligen." sagt nicht, dass jeder Gläubige ein Adventist werden muss.

    Prophetische Basis

    Dass Adventisten daran glauben, hat seine biblischen Gründe, denen als prophetische Basis Offenbarung 12 zugrunde liegt.

    Die Frau symbolisiert die Gemeinde(n), die von Satan 1260 Tage (Vers 6) verfolgt (Vers 14) wird. Im Anschluss daran kämpft Satan mit den Übrigen aus der Nachkommenschaft der Frau (Vers 17).

    1) 1260 prophetische Tage sind 1260 Jahre (Anwendung von Tag-Jahr-Prinzip).

    2) 1260 Jahre dauerten ungefähr in der Zeitspanne 540 - 1800 (keine Erklärung in diesem Thread).

    3) In dieser Zeitspanne findet der Kampf gegen die Nachkommen der Frau statt.

    4) Nach Ablauf dieser Zeitspanne beginnt der Kampf gegen die Übrigen der Nachkommen.

    Merkmale der Übrigen

    1) Die Übrigen "entstehen" nach Ablauf der 1260 Jahre, also nach ~1800.

    2) Die Übrigen halten die Gebote Gottes (Off 12,17). Nach Off 14,7 gehört auch der Sabbat dazu.

    3) Die Übrigen haben das Zeugnis Jesu (Off 12,17). Nach Off 19,10 und Off 22,8.9 ist das Zeugnis Jesu = der Geist der Weissagung. D.h. die prophetische Gabe.

    Diese Merkmale treffen auf die Siebenten-Tags-Adventisten zu.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Anmerkung zu:

    Prophetische Basis

    2) Laut Daniel 7-12/Offb. 12/13 von 508/538 bis 1798 (Entmachtung des "kleinen Horns")

    3) Wo ist im Bibel-Text eine Unterscheidung zwischen "Nachkommen der Frau" und den "Übrigen der Nachkommen der Frau"?

    Merkmale der Übrigen

    1) Die "Übrigen" (Römerbrief 11) existierten schon seit der Zeit Jesu+Apostel. Sie wurden auch schon vor und während der 1260 Jahre verfolgt.
    Siehe auch Daniel und Matthäus 24. Hatten die Apostel nicht auch das Zeugnis Jesu? (Offenbarung)

    4) fehlt: Die Merkmale Laodizeas (Offb. 3)
  • freudenboten schrieb:

    Die "Übrigen" (Römerbrief 11) existierten schon seit der Zeit Jesu+Apostel. Sie wurden auch schon vor und während der 1260 Jahre verfolgt.
    Siehe auch Daniel und Matthäus 24. Hatten die Apostel nicht auch das Zeugnis Jesu? (Offenbarung)
    Sehe ich auch so. Wie im ersten Beitrag von mir in diesem Thread erklärt, gab es schon immer die "Übrigen", die die gegenwärtige Wahrheit besassen, lehrten und danach lebten. Zunächst Israel, dann die apostolische Gemeinde, dann die Gemeinde in der Wüste, und dann eben die "Übrigen aus der Nachkommenschaft der Frau", die Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben (Off 12,17).


    freudenboten schrieb:

    fehlt: Die Merkmale Laodizeas (Offb. 3)
    Das stimmt.
    Ellen White bezeichnete die Adventgemeinde auch als Gemeinde Laodizäa - dem Zustand nach.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Jacob der Suchende schrieb:

    Bemerkung: der letzte Satz "Jeder Gläubige ist aufgefordert, sich an diesem weltweiten Zeugnis persönlich zu beteiligen." sagt nicht, dass jeder Gläubige ein Adventist werden muss.
    Es ist niemand aufgefordert, die Dreiengelbotschaft zu bezeugen.
    Es gibt keine Dreieingelbotschaft, sondern Engel, die im Buch der Offenbarung etwas aussprechen, was geschieht.
    Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
    dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
    Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
    (Jesaja 50,4)
  • Seele1986 schrieb:

    Es gibt keine Dreieingelbotschaft, sondern Engel, die im Buch der Offenbarung etwas aussprechen, was geschieht.
    Offenbarung 14,6
    6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.......

    In seltesten Fällen hat ein Engel direkt etwas einem Menschen verkündet, deshalb denke ich schon, dass hier
    Menschen mithelfen ein ewiges Evangelium zu verkünden, das tun wir doch jetzt schon als Kinder Gottes.
    Ich kann mir daher sehr gut vorstellen, dass eine Verkündigungsbewegung gemeint ist.
    Die zu verkündigenden Punkte sind aus adventistischer Sicht klar. Das ist jetzt aber schon alles in der Welt verkündet, wenn man es als abrufbare Information betrachtet.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Pfingstrosen schrieb:

    Offenbarung 14,6
    6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.......
    und was sagt der Engel?
    Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen!
    Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

    Dann sprechen ein zweiter und ein dritter Engel.

    Was sie verkünden, das kommt.
    Einen Auftrag, eine "Dreiengelbotschaft" zu verkünden, gibt es nicht.
    Es gibt den Auftrag, das Evangelium zu verkünden.
    Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
    dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
    Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
    (Jesaja 50,4)
  • Seele1986 schrieb:

    Pfingstrosen schrieb:

    Offenbarung 14,6
    6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.......
    und was sagt der Engel?Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen!
    Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

    Dann sprechen ein zweiter und ein dritter Engel.

    Was sie verkünden, das kommt.
    ...

    Es gibt den Auftrag, das Evangelium zu verkünden.
    Lieber Simon/Seele1986 wie Du sicher weißt, sehen die Adventisten in dem Vers »die Stunde seines Gerichts ist gekommen!« den Beginn des himmlischen Untersuchungsgerichts im Jahre 1844! ---> Dieses "Gericht" müsse chronologisch wegen Offenbarung 12 -13 zeitlich nach den 3½ -Zeiten stattfinden! ---> also nach 1798 als die 3½ -Zeitenaabgelaufen waren. ---> Dies ist seit Ellen White adventistische Auslegung. Was hälst Du nun davon? Plausibel?
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Was hälst Du nun davon? Plausibel?
    Nein, für mich nicht.
    Das Gericht, von dem der Engel spricht, meint - unter Berücksichtigung des ganzen Kontextes - dass die antichristliche Herrschaft fallen wird und die Menschen gerichtet werden.
    Das antichristliche System, von dem Johannes schrieb, war das Römische Reich und der Kult des Gottkaisers.

    Dieses System fiel. Die Bibel "endet" - historisch gesehen - in Rom.
    Des Herrn Wiederkehr kam aber nicht.
    Warum dem so ist, ist in einzelnen Stellen verborgen:
    Petrus spricht davon, auch angesichts der Spötter den Glauben zu halten, die sagen: Euer Herr kommt ja nicht!,
    und dass Gottes Zeit eine andere ist.
    Paulus spricht öfters davon, dass die Zahl der Heiden erst "voll sein" muss;
    die Propheten und Jesus sprachen davon, dass erst die Kinder Israels, die verlorenen Schafe gesammelt werden müssen.

    Wo sie gesammelt werden bzw. was genau "voll sein" muss an Anzahl, ist letztlich ein Geheimnis. Wir wissen das nicht.
    Dass sie alle lokal in Israel gesammelt werden müssen, erscheint mir nicht sinnig, denn die Verlorenen Israels sind in alle Welt zerstreut und vermischt mit allen Ethnien und vermutlich Millionen von Menschen insgesamt.

    Der Beginn des himmlischen Untersuchungsgerichts als Termin erscheint mir unsinnig. Sowas macht die Bibel an keiner Stelle.
    Wozu soll ich einen Termin im Himmel wissen, den ich nicht sehe und der keinerlei Auswirkungen hier auf Erden hat?
    Was soll ich damit?
    Es wird davon geredet, dass bis dato Gnadenzeit war, seitdem aber Endzeit/ Gerichtszeit.
    Ist nun keine Gnade mehr? Kann keiner mehr zu Jesus kommen? Hätte man bis dahin sich bekehren müssen? Wem sagt man das? Denn die Vorigen sind alle schon tot und mittlerweile haben wir 2019 ...
    Was also soll die Botschaft oder Lehre davon sein?

    Die Adventbotschaft finde ich gut. Den Blick wieder darauf zu lenken, dass der Herr Jesus jederzeit wiederkehren kann, dass wir bereit sein sollen, dass wir tugendhaft und untadelig sein sollen; das ist alles gut und richtig.
    Dafür gibt es aber kein Datum. Das soll immer so sein.
    Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
    dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
    Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
    (Jesaja 50,4)
  • Seele1986 schrieb:

    Der Beginn des himmlischen Untersuchungsgerichts als Termin erscheint mir unsinnig. Sowas macht die Bibel an keiner Stelle.
    Wozu soll ich einen Termin im Himmel wissen, den ich nicht sehe und der keinerlei Auswirkungen hier auf Erden hat?
    Was soll ich damit?
    Erstens ist Daniel etwas gesagt worden, das erst nach einer bestimmten Zeit die Menschen verstehen werden!
    Das wurde mit einer Zahl untermauert!!!
    Den Jüngern wurde gesagt das Jesus bald wiederkommt!

    Er ist bisher nicht gekommen, also hatt er auch Unsinn erzählt?

    Wenn man sich mit der Weltgeschichte entsprechend beschäftigt,erkennt mann auch den Zeitpunkt und den Sinn dahinter.
  • Römerbrief 11:25. sagt, dass "Verstockung ist Israel ZUM TEIL widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen (ins geistliche Israel Römer 9:6.-9.) sein wird; und so/auf diese Weise wird (NICHT DANACH!!!) ganz Israel (das geistliche) errettet werden."

    Das "Ewige Evangelium in der Zeit des Endgerichts" Offb. 14 ist die Antwort Gottes auf die weltweite Versuchung (Matth. 4:1.-11. der ganzen Menschheit. Es ist speziell auf die "Zeit der siebten Posaune" ausgerichtet (Kap. 10:7.). Das ist das Vorwiederkunftsgericht Daniel 7:9.10./Offb. 11:15.-18.

    STA gehören zu denjenigen von den "Übrigen", welche Daniel 12:4. zu erfüllen suchen.

    Inwieweit das gelingt, wird die Zeit zeigen.