Ellen White: welche Aufgabe hatte sie?

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    • Elli59 schrieb:


      Am Ende der Bibel steht, dass niemand zur Schrift etwas hinzufügen bzw. wegnehmen darf

      Gruß



      Da es bei der Abfassung der Offenbarung noch keine Bibel (NT) gab, kann es nur auf die Offenbarung beziehen. Dieses wegnehmen und dazu fügen bezieht sich auch nur auf den Inhalt der Offenbarung. Weiterführénde vom Geist gewirkte Abfassungen fallen natürlich, wie die ganze Bibel, auch unter 1.Thim.3,16
    • Elli59 schrieb:

      Wenn ich dich richtig verstehen sollte, dann darf man nach deiner Ansicht,vom Buch der Offenbarung nichts wegnehmen und auch nichts hinzufügen.
      So verstehe ich und die meisten Ausleger den von dir zur Argumentation gebrachten Abschnitt aus Offenbarung 22,18.

      Elli59 schrieb:

      Aber wenn ein Prophet kommt, der darf von den anderen Büchern der Bibel schon etwas hinzufügen oder wieder wegnehmen......? Hat sich EGW daran gehalten....hat sie bei der Offenbarung nichts hinzugefügt..?
      Du hast eine eigenartige Vorstellung von der Arbeit eines Propheten. Lassen wir mal Ellen White kurz außen vor und nehmen den Jeremia her. Hat Jeremia von den bis dahin bestehenden "Büchern der Bibel" (sie waren ja damals noch nicht zusammengefasst!) etwas hinzugefügt? Hatte er eine zusätzliche Botschaft? Ja, natürlich. Und NIEMAND hat ein Problem damit.
      Hat Jeremia etwas von der Bibel hinweggenommen? Nein. Genausowenig hat Ellen White das getan.


      Meine Ansicht zu Propheten in der Bibel: Die erste Priorität in der Arbeit eines Propheten liegt darin das Volk zum alten (bereits bestehenden) Bund zurückzuführen bzw. hinzuführen. Erst nachrangig gibt der Prophet zusätzliche neue Botschaft.

      Paulus macht klar, was ALLEIN für prophetische Botschaft gilt:

      1 Thess 5/19 Den Geist löscht nicht aus! 5/20 Weissagungen verachtet nicht, 5/21 prüft aber alles, das Gute haltet fest! 5/22 Von aller Art des Bösen haltet euch fern!

      Es steht jedem frei Weissagungen trotzdem zu verachten.
      Es steht aber auch jedem frei Weissagungen zu prüfen und das Gute festzuhalten.

      @Elle59: Wenn für dich EGW böse ist, dann halte dich fern. So einfach ist das. Man braucht dazu keine schrägen Behauptungen aufstellen, wie du sie in #96 aufgestellt hast.
    • Es ist mir unbegreiflich, dass ihr EGW mit Jesaja vergleichen könnt. Ich komm da nicht mit.....
      Weil wir Jesaya nicht kritisieren, dürfen wir EGW auch nicht kritisieren. Tut mir leid, aber so kann ich nicht denken.....
      Für mich ist die Bibel so wie sie ist vollkommen und abgeschlossen.
      Wenn hier jemand kommt und sagt, Gott hätte ihm etwas Neues gezeigt....und seine Auserwählten müssen das jetzt wissen, dann ist die Bibel so wie sie ist, nicht vollkommen.
      Ich würde niemals auf die Idee kommen,dem Worte Gottes noch etwas hinzuzufügen . Man kann natürlich die Schrift unterschiedlich auslegen und interpretieren, aber letztendlich müssen wir als zentralen Punkt, die Schrift das Wort Gottes im Zentrum der Wahrheit lassen.
      Wir haben die Schrift so wie sie ist. Jesaja,Jeremia, Daniel...sind aus ganz bestimmten Gründen so entstanden und vom Heiligen Geist inspiriert.Jesus ist das Wort und Jesus ist die Wahrheit. Ist diese Wahrheit (Jesus) reformbedürftig?

      tricky schrieb:


      1 Thess 5/19 Den Geist löscht nicht aus! 5/20 Weissagungen verachtet nicht, 5/21 prüft aber alles, das Gute haltet fest! 5/22 Von aller Art des Bösen haltet euch fern!
      Ich denke, das die Jünger, Paulus und Petrus geweissagt haben und sie hatten auch das Zeugnis Jesus. Daran habe ich keinen Zweifel. Aber ich lese nicht, dass sie sich selbst das selbe Amt wie Jesaja oder Moses gegeben haben. Warum auch......Es hätte keinen Sinn, weil jede Person und jedes Amt ein Teil eines Ganzen ist/war.
      Auch heute werden von wiedergeborenen Christen Weissagungen gemacht. Sie geben Zeugnis von Jesus. Jeder aufrichtiger Christ wird solche Weissagungen nicht verachten. Im Gegenteil, sie werden mit Freude und Eifer, diese Weissagungen anhand der Schrift überprüfen. Wenn diese Lehre die Überprüfung standhält, dann erfährt der betreffende Christ Auferbauung im Geiste.
      Deswegen ist es auch wichtig zu wissen,das alles in der Schrift steht.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Mir ist das auch unbegreiflich!

      Ich habe aber an die Adventisten hier, die EGW als Prophetin sehen, mal eine andere Frage:

      In dem Film "Die Geschichte der Adventisten" wird am Ende folgendes von einer Familienangehörigen (Enkelin glaube ich) berichtet:

      Jesus sei bei ihr gewesen im Raum. (Gemeint war wohl das Schlaf-und Studierzimmer von ihr, denn dort befand sich die Verwandte).

      "Das schönste war es, als Jesus selbst hier war!", sagte sie.

      Nun habe ich in einigen Vorträgen von Walter Veith mehrfach gehört, wie er die "falschen Propheten" (Benny Hinn, J.B. Joshua, Reinhard Bonnke, Copeland etc.) unter anderem dadurch als falsch kennzeichnet, weil sie allesamt berichten, sie hätten Jesus leibhaftig bei sich im Raum gesehen (also nicht Vision oder so, sondern ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht).

      Wie seht ihr sowas? Ist nur ne Frage!

      Es gibt einfach ein großes Problem, Leute:

      Da ist eine Gemeinschaft, die extrem bibelfest ist und ein total geschlossenes, scheinbar abgerundetes Bibelverständnis hat.
      Diese Gemeinschaft hat hauptsächlich folgende Themen: Prophetie, Antichrist, Gefahren der Welt, Böse Einflüsse der Welt und religiöser Systeme usw.
      Die Feinde werden nicht einfach nur als "vorhanden" dargestellt, sondern sehr klar benannt.

      Es wird vor Menschenwerken gewarnt, vor spiritistischen Gruppen (in denen vor allem FRAUEN als Medium fungieren: Madame Blavatsky, Marie Baker Eddy usw.), es wird vor falschen Propheten gewarnt (sehr intensiv), massiv vor Zeugen Jehovas gewarnt (mit ihren "Satanszeichen" in ihren Bildern..),
      es werden die unsichtbaren Machenschaften der Freimaurer aufgedeckt etc.

      Die Probleme:

      enorme Betonung einer einzigen Person (in erster Linie nicht wegen ihrer Einsicht in die Bibel, sondern ganz konkret wegen ihrer Position als Berufene);
      sehr viel Darstellung durch (hochqualitative) Power-Point-Präsentationen, große Themen-Plakate, wunderschöne Bibelbilder, Fotos von Personen (über die man dann redet), Videos die Bibelszenen untermalen (visuelle Methode) usw.;
      Leider sehr häufig vorkommende Symbole, die bei anderen Gemeinden als Freimaurerei identifiziert werden (was ja auch stimmen mag!), bei der eigenen Gemeinschaft aber historische Erklärungen haben (siehe das Grab der White´s)

      Was ist das für eine Methode, bei lauter anderen Gemeinden GENAU DAS zu kritisieren und anzusprechen, was bei der eigenen Gemeinschaft dermaßen fragwürdig ist?!
    • Elli59 schrieb:

      aber letztendlich müssen wir als zentralen Punkt, die Schrift das Wort Gottes im Zentrum der Wahrheit lassen.


      Das hast Du schön ausgedrückt ,aber was ist das Zentrum der Wahrheit?

      Ich verstehe die Bibel ist mehr, als ein normales Buch. Jesus sagt selbst ,suchet,forschet,prüft.

      Jesus hat auch die Propheten gelesen sie auch zitiert aber auch gesagt: Ich sage Euch aber... Von mir lernt...Lesen allein ist zu wenig!

      So wie die Propheten und alle anderen in der Bibel nur auf den EINEN gezeigt haben, hat EGW und andere es auch getan.

      Wir wären gut beraten wenn wir von Jesus und Ihr lernen würden. ;)
    • Ich habe nicht alles konzentriert gelesen, was hier geschrieben wird. Aber einige Fragen tun sich schon auf:

      Was hat Eli59 für schräge Behauptung aufgestellt? Ich würde diese gerne zu meinen Beobachtungen zuziehen, finde sie aber nicht. Im Beitrag 96 finde ich ihre - für mich nicht als schräge erkennbare - Ansicht.

      Die Bibel spricht nicht nur einmal davon, nichts hinzuzufügen oder wegnehmen. Es betrifft immer "Worte" die gesprochen wurden. In 5. Mose 13 wird intensiv darauf hingewiesen, nicht auf die Propheten zu hören, deren Zeichen oder Wunder eingetroffen sind. Kein falscher Prophet wird so direkt sagen: Lasst uns fremden Göttern nacheifern/dienen. Auch heute werden wir immer wieder vor falschen Propheten gewarnt, vor Wölfen ins Schafspelz. Es ist daher nur zu legitim, "neuzeitliche Propheten" mit Argwohn und Vorsicht zu begegnen.

      Die Frage drängt sich doch wirklich auf - und wir sollten da nicht so empört tun - warum wir heute Propheten, Erscheinungen, Visionen und dergleichen skeptisch gegenüberstehen, Ellen White aber gar nicht. Und Ja! Ellen White hat zugefügt. Und ja, sie machte Aussagen, die die Bibel nicht eindeutig bestätigt. WEM wollen wir dann glauben? Der Bibel oder dem (neuen) Propheten? Wie oft wird unter STA auf White verwiesen, wenn die Bibel nicht so klare Aussagen zu einem Thema macht? Ich kann es selbst bestätigen, dass mir nicht einmal gesagt wurde: So steht es nicht in der Bibel, aber Ellen White sagt dazu ...

      Gibt es Aussagen von Ellen White, die das Heil beeinträchtigen, wenn man ihren Aussagen (die so nicht in der Bibel stehen) nicht glauben schenkt? Nur dann macht es Sinn, auf ihre Aussagen zu pochen in der Sorge, dass der Nichtglaubende sein Heil verliert. Dem ist aber nicht so, oder habe ich da etwas noch nicht richtig verstanden?

      Wobei man ehrlicher Weise dazu sagen muss, dass hier so manche absoluten Whiteverfechter einfach ihre Schriften auslegen. Da kommt dann zu tragen, was sie gedacht haben muss, als sie sich zu bestimmten Themen äußerte. Ich denke da an "Fleischloses Essen" "Von der Stadt aufs Land" "Lichtkleid von Adam und Eva" nur um einige zu nennen. Dazu sagt die Bibel nicht wirklich etwas. Ellen White schon. Und für viele ist das dann gleich Gebot.

      Bleiben wir also realistisch, was Ellen White betrifft. Legen wir nicht unsere Ansichten in ihre Worte hinein und akzeptieren wir, wenn jemand ihre Worte ablehnt, da wo die Bibel nichts Eindeutiges dazu sagt.
      Wir können aber nicht einfach sagen: Sie hat nichts hinzugefügt. Sie hat auch weggenommen, wenn man jetzt den Auslegungen der Whiteschriften glauben soll. Denn sie hat das Gebot: Nur reines Fleisch essen weggenommen, wenn man ihre Schriften so sehen will, dass Fleischloses Essen zum Gebot wird für Christen. Das ist nicht weit her geholt. Das Thema hatten wir hier im Forum zur Genüge. Daher sollten wir uns nicht wundern, wenn Ellen White und ihre Schriften- die so oder so auch von den meisten Christen angezweifelt wird - als Bibelersatz oder als letztgültige Offenbarung Gottes nicht anerkannt wird.

      Dieses Thema wird wahrscheinlich bis zum Nimmerleinstag ein umstrittenes Thema bleiben. Daher ist es vielleicht besser, Ansichten und Meinungen stehen zu lassen. Egal, wie weit sie auseinander klaffen.

      WAS hat uns Ellen White zu sagen, was uns nicht auch die Bibel sagt?

      ***
    • Seele1986 schrieb:

      Ich habe aber an die Adventisten hier, die EGW als Prophetin sehen, mal eine andere Frage:

      In dem Film "Die Geschichte der Adventisten" wird am Ende folgendes von einer Familienangehörigen (Enkelin glaube ich) berichtet:

      Jesus sei bei ihr gewesen im Raum. (Gemeint war wohl das Schlaf-und Studierzimmer von ihr, denn dort befand sich die Verwandte).

      "Das schönste war es, als Jesus selbst hier war!", sagte sie.

      Nun habe ich in einigen Vorträgen von Walter Veith mehrfach gehört, wie er die "falschen Propheten" (Benny Hinn, J.B. Joshua, Reinhard Bonnke, Copeland etc.) unter anderem dadurch als falsch kennzeichnet, weil sie allesamt berichten, sie hätten Jesus leibhaftig bei sich im Raum gesehen (also nicht Vision oder so, sondern ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht).

      Wie seht ihr sowas? Ist nur ne Frage!
      Der Punkt ist mir auch schon aufgefallen. Walter Veith sagt, dass Jesus niemandem erscheinen würde bis Er in den Wolken wiederkommt. Ich kann Veiths Gedankengang an dieser Stelle zwar gut nachvollziehen, aber da hat er sich wohl geirrt!

      Zu EGW hier noch ein interessanter Link mit viel Material: egw.diebibel.net/index.php?direction=1&order=&
    • Bogi111 schrieb:

      So wie die Propheten und alle anderen in der Bibel nur auf den EINEN gezeigt haben, hat EGW und andere es auch getan.
      Jetzt haben wir Gottes Wort. Es gibt nichts Besseres, das auf Jesus und das Evangelium zeigt. Ich habe im vergangenen Jahr das Heiligtum studiert. Dabei habe ich viele Schriften, auch EGW´s Gedanken dazu gelesen. Nichts aber auch gar nichts kommt nur annähernd, an das Wort Gottes heran. Ich habe einiges im Hebräerbrief entdeckt, aber ich weiß dennoch, das dieser Brief noch viele Schätze enthält, die ich noch nicht entschlüsselt habe.- Aber so ist Gott, wir bekommen nicht jede Erkenntnis auf einmal. Alle menschlichen Weisheiten, ist im Vergleich zu den Ausführungen des Wortes Gottes "Kinderkram"
      Wenn wir Unvollkommenes in den Mittelpunkt stellen, können wir das Vollkommene was uns Gott schenken will, verpassen oder sogar verlieren.
      Wir haben Gottes Wort, Gottes Wahrheit, Jesus selbst ist die Wahrheit - was wollen wir mehr. Sollen wir nicht dort hingehen, der uns alles schon geschenkt hat.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Und die einen stehn im Dunkel und die andern stehn Licht - -

      Seele1986 schrieb:

      Da ist eine Gemeinschaft, die extrem bibelfest ist und ein total geschlossenes, scheinbar abgerundetes Bibelverständnis hat.
      Diese Gemeinschaft hat hauptsächlich folgende Themen: Prophetie, Antichrist, Gefahren der Welt, Böse Einflüsse der Welt und religiöser Systeme usw.
      Die Feinde werden nicht einfach nur als "vorhanden" dargestellt, sondern sehr klar benannt.

      Es wird vor Menschenwerken gewarnt, vor spiritistischen Gruppen (in denen vor allem FRAUEN als Medium fungieren: Madame Blavatsky, Marie Baker Eddy usw.), es wird vor falschen Propheten gewarnt (sehr intensiv), massiv vor Zeugen Jehovas gewarnt (mit ihren "Satanszeichen" in ihren Bildern..),
      es werden die unsichtbaren Machenschaften der Freimaurer aufgedeckt etc.


      Das Brecht - Zitat meint jene, die im Rampenlicht stehen - sich ins Rampenlicht drängen - - : "Die im Dunkel sieht man nicht."

      Seele, kannst Du eine Vorstellung von all jenen haben, welche sich allwöchentlich - alltäglich bemühen,in ihrer Gemeinde (was immer das ist) zu einem Wachstum an Erkenntnis beizutragen, gemeinsam sich dem Wort Gottes zu stellen, in der Verantwortung vor Gott am Podium zu stehen, Diakonie als Hilfe im Alltag unserer Zeit und Umwelt zu "pflegen" - und zu leiden - - - für welche die Scheinlösungen mit Patentrezepten aus dem 19. Jahrhundert ganz einfach unbrauchbar sind ? ( Soll ich konkrete Beispiele sonder Zahl bringen ? ) - - Ich persönlich habe meine Erfahrungen mit Okkultem, zudem habe ich mich fachlich intensiv damit beschäftigt und auch einmal einen Workshop dazu gehalten - den alle, die so gerne auf dem Podium darüber Redenden abzuhalten zuvor abgesagt hatten - ein sehr ernstes Thema,aber keine sensationelle "Raubersgschicht`". -

      Die zu dem stehen, auf das sie getauft worden sind ?

      Die gemessen werden möchten an den Worten Jesu nach Matth 7, 21. ? Denen die Verschwörungstheorien über die "Freimaurer" ("Wer kennt presönlich einen Freimaurer, Ja ? - der möge bitte aufstehen !") ziemlich gleichgültig sind - so wie das "Schmalz", das Gabalier verbreitet - aber nicht der subtil geförderet Hass gegen - ja - die da draussen, die die mit "Migrationshintergrund" - - -.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Hmm... dem Saul (Paulus) ist Jesus doch auch erschienen?


      Erstens: Schrift noch nicht abgeschlossen,

      Zweitens: Der Apostel der Heiden sollte er sein!

      Drittens: Jesus erschien als Offenbarung an Saulus; nicht als "Gast zum Kaffee", als würden wir beide uns z.B. begegnen.

      Um Apostel zu sein, muss man Jesus gesehen haben. Da Saulus der Apostel werden sollte, der den Heiden die Botschaft bringt, musste es also geschehen.

      In der Bekehrung des Saulus sind zwei Aspekte enthalten:

      Einmal die unwiderstehliche Macht Gottes: "Es wird dir schwer werden gegen den Stachel auszuschlagen!" (Textus Receptus)

      Zum anderen die Bekehrung selbst: Vom härtesten Feind Christi zum treuesten Diener Christi!

      Saulus war ein grausamer Verfolger der Christen und wurde zum größten aller Apostel.

      Und bitte: Keine Parallelen zu Ellen White machen!

      Es geht zwar nicht um Masse und Einfluss, aber Ellen White ist (religionsgeschichtlich) eigentlich NUR bei den Adventisten ein Thema.

      Ihr stellt es teilweise so dar, als sei sie für die Christenheit eine zentrale Persönlichkeit (wie eben Paulus, oder weit dahinter z.B. die Reformation).
      Das ist aber gar nicht der Fall! 1844 und EGW ist eine rein konfessionelle, adventistische Sache...
    • - ins Allerheiligste - -

      Johannes schrieb:

      Durch Ellen White schließlich teilte Gott Seinem Volk mit, dass das Zentrum der Anbetung sich vom himmlischen Heiligen ins himmlische Allerheiligste verlagert hat


      Boiing ! Johannes, dazu fordert schon der Verfasser des Hebräerbriefes die Christen auf !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Aus dem Amerika des 19. Jahrhuderts.

      Nachtperle schrieb:

      "Lichtkleid von Adam und Eva"



      Dies, Nachtperle, ist nun ein schönes Beispiel. Da verwendet eine Autorin in ihren Texten eine in ihrer Umwelt gängige - und als solches durchaus interessante - Interpretation, das "Lichtkleid". Nun ist das Internet eine gefährliche Sache, weil es einem bei aller Kritik des dort Dargebotenen schon Informationen zugänglich macht, welche früher sehr schwer zu bekommen waren. Nun, die "Lichtkleidgeschichte" zu Adam und Eva finde ich da schon - bei den Mormonen (!!!) -. samt einer wunderschönen Illustration (Beide blond (!!) , im "Lichtkleid", vor einem "Traualtar").
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • @Philoalexandrinus:

      ja ich habe eine Vorstellung von denen, die du zu Recht herausstellen möchtest und ich sehe sie ebenso als Brüder und Schwestern im Herrn, wie jeden Katholiken, der Christus folgt.

      Konfessionshintergrund interessiert mich dabei erstmal überhaupt nicht! Wenn jemand sagt, dass er Christ ist, dann betrachte ich ihn als Christen, ganz einfach!

      Wir sprachen hier ganz allgemein über Aussagen von Konfessionsgruppen. Dass zahlreiche (auch hier) einiges von diesen Aussagen gar nicht teilen, ist mir klar! (Übrigens interessant!)

      Ich bin vorgestern noch von einem Patienten, der mir immer Fragen über die Bibel stellt, gefragt worden, was denn von den Adventisten zu halten sei.

      Obgleich ich ja keinen hier persönlich kenne, sagte ich ihm: "Ich "kenne" einige Adventisten aus "Gesprächen"; das sind sehr gläubige und ernsthafte Leute!"

      Ich möchte mich hier nicht gut stellen, bitte nicht falsch verstehen! Ich will es nur klarstellen, dass ich nicht DIE ADVENTISTEN als Sekte, falsche Truppe oder sonst was stigmatisieren will und bisher vor anderen auch nie stigmatisiert habe.

      Aber es gibt hier ein paar, die eine Haltung zu einer Menschentochter einnehmen, die ich einfach (als evangelischer Christ) nicht teilen kann.

      Und wenn dann Sätze kommen, wie: "Sieh dich vor, Gott warnte davor, einem Propheten nicht zu glauben.." etc., sorry: Dann klingelt bei mir einfach die Alarmglocke!

      Und die "Alarmglocke" klingelt nicht, weil ich jenen Leute bösen Willen unterstelle, sondern weil diese Haltung ja aus Prägung und Erziehung heraus rührt.

      Um diese Prägung geht es mir, wenn ich kritisiere. Was wird "in Gemeinden" den Hörenden erzählt? Das ist es, was zu kritisieren ist! Nicht einzelne Menschen.
    • DAs Lichtkleid

      Seele1986 schrieb:

      Lichtkleid??

      Was ist damit gemeint?



      Vergleich : Die europäische Tradition, seit es in der Kunst die Möglichkeit von Illustrationen gibt, stellt Adam und Eva im Paradies ganz einfach nackt dar, so in der "Bibliotheka pauperum" an der Schöngrabner Pfarrkirche, so am Verduner Altar in Klosterneuburg, so auf dem Deckblatt der ersten Version der King James - Bibel.( Was dann US - Katholiken in eine Forum zur Attacke wegen der "obszönen" Bibel veranlasste). So auch so ziemlich alle Bilderbibeln der neueren und neuesten Zeit.

      Bei den Mormonen schon ( also einige Zeit vor EGW) sind die beiden von einem "Lichtkleid" eingehüllt, so nebulos, gazeähnlich, halt "korrekt"bekleidet" nach Puritaner (?) Vorstellung. Dazu fand ich auch modernere Bilddarstellungn, die etwas nach "Krieg der Sterne" aussahen.

      Manchmal ist ein Vergleich - oder überhaupt eine Betrachtung - der künstlerischen Darstellungen von diesem oder jenem sehr interessant.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Johannes schrieb:

      Durch Ellen White schließlich teilte Gott Seinem Volk mit, dass das Zentrum der Anbetung sich vom himmlischen Heiligen ins himmlische Allerheiligste verlagert hat


      Boiing ! Johannes, dazu fordert schon der Verfasser des Hebräerbriefes die Christen auf !
      Nach meinem Verständnis tut er das nicht. Im Hebräerbrief geht es in erster Linie darum, dass Jesus Christus unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum ist.

      Zu dem Besuch Jesu bei Ellen White: Hat hier jemand eine (schriftliche) Quelle dazu?
    • Autoren im Diens der Wahrheit

      stadenker schrieb:

      Da kommt kein Spurgeon, Luther oder andere Schreiber heran, nachdem was ich bisher gelesen habe.


      Hast Du vielleicht schon einmal etwas von Bonhoeffeffer gelesen ? Wenigstens "Die Nachfolge" ? (IWr gerne zitiert, von wegen "Biloluge Gnade")
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -