Beiträge von tricky

    ▶️Vers 46: Es kommt zuerst das Irdische (Leben) und dann nach der Auferstehung erst „das Überirdische”! [Exkurs: wogegen entgegen der Auffassung der STA ("Lehre vom »Seelenschlaf« bzw. »Todesschlaf«) der Gläubige nach dem Tod mit seiner Geistseele (die Gott unsterblich geschaffen hat und welche den »unzerstörbaren individuellen Persönlichkeitskern« des Menschen enthält!) sofort „beim Herrn sein wird” (so Paulus im Philipperbrief laut Phil.1:23; siehe auch 2. Kor. 5,1+8!); ----> das »ewige Leben« beginnt daher für uns Christen (nach übereinstimmender kath. + evang. Lehre!) unmittelbar nach dem körperlichen Tode. Auch unser Herr Jesus Christus hat das gelehrt, wenn er zum Schächer am Kreuz sagte: „Heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein!” (Luk.23:43.46; siehe auch Luk.16,19ff.+ Joh. 11,25!). ----> das ist mir wichtig, das so deutlich zu betonen!]

    Wie man von 1 Kor 15/46 auf diese V(erklärung) kommt, das ist schon immer wieder sehr erstaunlich. Die Toten werden laut Paulus von ihrem Schlaf auferweckt:

    1 Kor 15,35Nun könnte einer fragen: Wie werden die Toten auferweckt, was für einen Leib werden sie haben?

    Wenn man schläft ist ja nichts mit einem anzufangen. Also muss man vom Schlaf, den Jesus auch explizit bei Lazarus erwähnt, aufgeweckt werden. Übrigens, auch in der Offenbarung ruhen die Toten im Schlaf, das hab ich anhand der Sabbatschule jetzt nochmal deutlich gemerkt:

    Offenbarung 6,11 Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten.

    Offenbarung 14,13 Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach.


    Oder ist das im evangelischen Kontext dann so, dass die Toten, die laut ihrer Auffassung nicht ruhen, sondern irgendwo anders "schweben", kurz vor der Auferweckung nochmal schnell einschlafen bzw. schlafen gehen? Damit der Bibeltext dann auch passt? Es ist ja auch ungünstig, dass jemand kurz vor der Auferstehung wieder in sein Grab schlüpft um dann Jesus Auferweckungsruf zu hören und aufzuerstehen vom Schlaf, der bei den Evangelischen gar keiner ist. Die Entschlafenen, wie Paulus sie nennt werden auferweckt und gemeinsam mit den verbliebenen Lebenden Gläubigen zu Jesus entrückt: 1 Thess 4,13-18.


    Schlaf ist das Wort, das dem Christen beim Zustand der Toten als erstes einfallen sollte: Schlaf!

    Unter "Anbetung Gottes - der Heilige Geist" finde ich in "Singt unserm Gott" 1. Auflage, Wien 1914

    "Geist des Glaubens, Geist der Stäke ( 99 ),"Du Geist der Gnad' und wahrheit" ( 100 , "Heil'ger Geis t, Du Gotteslicht" ( 101 ) ,"O komm, du Geist der Wahrheit" (102 ), "Geist des Lebens , Geist des Herrn" (103 )

    (vordem etwa 15 Lieder unter "Anbetung Gottes - des Vaters " und 20 unter "Anbetung Gottes - der Sohn")

    Danke.

    Hast du es im Gottesdienst auch erlebt? Also eine direkte Anbetung mit Erwähnung des hl. Geistes.

    Wir bitten immer um Führung des hl. Geistes beim Bibelstudium (in alle Wahrheit leiten usw.), aber ein direktes Ansprechen gibt es eigentlich nicht, oder?

    Beten Adventisten eigentlich zu Jesus oder beten sie im Namen Jesu zum Vater?

    Ich würde sagen, dass beides vorkommt und beide Optionen richtig und biblisch begründbar sind.


    Aber andere Frage an die Katholikin:

    Beten Katholiken direkt zum heiligen Geist als Teil der Dreieinigkeit?

    Ich hätte es noch nicht erlebt oder gesehen. Wäre es problematisch aus RKK-theologischer Sicht?

    Zitat

    Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und er siegte nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. (Offb 12,7–8)

    Ganz banal gefragt und ohne den Anspruch eine endgültige Antwort auf diese Frage zu erhalten. Wie stellt ihr euch einen Kampf im Himmel vor? Ist das ein physischer Kampf, ist das ein Kampf der Gedanken, oder ein Kampf Licht gegen anderes Licht, oder...?

    Und daran anschließend...wie definiert man einen Sieg bei diesem Kampf im Himmel? Das war ja alles noch lange VOR dem Kreuzestod und der Auferstehung Jesu, der der ultimative Sieg für uns ist.

    Wer ist der Schiedsrichter oder die Person/Institution, die definiert, wann der Kampf vorbei ist und wer gewonnen hat?


    Es liegt mir wie gesagt nicht daran etwas theologisch lupenreines festzustellen, sondern einfach eure Vorstellung bzw. euer Bild dieses Kampfes zu beschreiben.

    Wenn sich jemand für das Thema interessiert hier ein Interview mit einem international anerkannten österreichischen Forscher, der auch selbst bei der Phase 3 Studie für Biontech mitgemacht hat, also VOR der Zulassung:

    Interview ORF 2024

    Interview Standard 2024

    Ich würde mich im Fall einer neuen Pandemie nicht auf die Expertise von Ioannidis verlassen. Das ist nur meine persönliche Einschätzung, die auch von der FAZ geteilt wird.

    Zum Thema Statistik fand ich den Erich Neuwirth ganz gut. Ist für solche geeignet, die den Medien nur glauben, wenn diese ihre Meinung vertreten.

    Also ein ziemlich unsinniger Vorschlag von Dir. Vielleicht sollte sich ein Moderator vorher informieren, bevor er hier etwas schreibt.

    Ich bitte um Entschuldigung, dass ich eine Parallele zu einer sabbathaltenden Gemeinschaft gezogen habe, mit dem Hinweis "Ich weiß jetzt nicht wie die zu offen ausgelebter Homosexualität stehen, aber das wäre ein Versuch." . Ich hoffe du kannst mir verzeihen.

    Danke für deine Recherche dazu, jedenfalls.

    Ich verstehe nur nicht, warum man Homosexuelle schon mal von der Gemeinde fernhalten will, so einen Eindruck hinterlässt Du bei mir durch Deine Schreiben. Gott lädt alle Menschen ein, sich zu seinem Volk zu wenden. Der Besucher wird sich selbst ein Bild machen können, wie die Gemeinde damit umgeht und wie Gott die Dinge in der Gemeinde führt.

    Ich will überhaupt niemanden fernhalten. Es ist doch jeder willkommen, die Frage ist, wie weit das folgende Verständnis:

    wirklich ansprechen, wenn man aus diesen Sendungen viel für sein Leben aufnimmt und gleichzeitig homosexuell ist und als Mann einen Mann liebt. Ich kann darin wirklich keine Sünde sehen und kann nicht sehen, was daran falsch sein soll.

    kompatibel mit einer Aufnahme in die Adventgemeinde ist. So zumindest habe ich die Frage von Triskel99 verstanden, vielleicht habe ich überinterpretiert. Fühlt sich jemand, der seine homosexuelle Lebensweise als "keine Sünde" ansieht und auch nicht sieht was daran falsch sein soll in der Adventgemeinde mit ihrer theologischen Meinung zu dieser Lebensweise wohl? Die Frage ist immer wie extrem das im Gemeindealltag durchschlägt und wie alle Beteiligten in der Frage agieren. Mir ist es herzlich egal wie jemand damit lebt und umgeht, weil das für mich keinen Ausschlag gibt wie ich meinem Gegenüber begegne. Ich weiß es ja auch bei den Gemeindebesuchern gar nicht was sie innerlich fühlen und denken, geschweige denn was sie zu Hause machen.

    Die Gemeinde hat eine Meinung zu dem Umgang der Mitglieder untereinander. Anderes Beispiel:

    1 Kor 5/1 Überhaupt hört man von Unzucht unter euch, und zwar von einer solchen Unzucht, die selbst unter den Heiden unerhört ist, daß nämlich einer die Frau seines Vaters hat! 2 Und ihr seid aufgebläht und hättet doch eher Leid tragen sollen, damit der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan wird! 3 Denn ich als dem Leib nach abwesend, dem Geist nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der dies auf solche Weise begangen hat, beschlossen, 4 den Betreffenden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und nachdem euer und mein Geist sich mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus vereinigt hat, 5 dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn Jesus.

    Warum ist das Paulus nicht egal wer da mit der Frau seines Vaters, also seiner Stiefmutter verkehrt? Wie würden wir damit umgehen, wenn jemand "darin keine Sünde sehen kann"? Es geht mir dabei nur darum aufzuzeigen, dass die Gemeinde immer schon eine Meinung zu den Dingen hat, die als Unzucht beschrieben sind.

    Also, diese Aussage tut einem doch im Herzen weh. Da findet jemand über z. B. Hope-Channel Gefallen an der Adventbotschaft, sodass er sich gerne zu diesem Glauben (mit Sabbatheiligung und deutlicher Wiederkunftshoffnung) bekennen möchte und dann müsste man ihm sagen, dass es "zu empfehlen" wäre, dass er sich für eine "Gemeinschaft entscheiden sollte, die seine Lebensweise akzeptiert". Das kann es aber bitte doch wirklich nicht sein.

    Die Empörung ist fehl am Platz. Adventisten haben schlichtweg eine Auslegung der Schrift, die mit einigen in anderen christlichen Gemeinschaften geduldeten bzw. willkommenen Lebensweisen inkompatibel ist. Stell dir jemanden vor, der in Vielehe lebt oder der in offener Sünde gegen ein anderes Gebot lebt. Ich meine nicht jemanden, der immer wieder fällt, sondern jemanden, der mit einer Lebensweise, die klar gegen eines oder mehrere Gebote gerichtet ist, in die Adventgemeinde aufgenommen werden möchte. Man fragt sich: Ja, warum? Wegen dem Sabbat? Da gibt es doch noch andere christliche Gemeinschaften, die Siebenten Tags Baptisten beispielsweise. Ich weiß jetzt nicht wie die zu offen ausgelebter Homosexualität stehen, aber das wäre ein Versuch.

    Bei uns wird nicht mal jemand getauft, der in einer nicht ehelichen Beziehung lebt. Also wie soll das mit einer homosexuellen Verbindung gehen??

    Es passiert im Gemeindeumfeld sowieso schon genug, das einfach Teil des Lebens ist heute, wo sich viele nichts mehr dabei denken und klar gegen Jesu Lehre handeln. Soll man wirklich jemanden, der entgegen der theologisch gut überlegten und gut begründbaren Auffassung zu ausgelebter Homosexualität Position bezieht und in der Praxis diametral dagegensteht in die Gemeinde aufnehmen?

    Hallo Triskel99,

    eine wie ich meine gar nicht so leichte Frage, die du aufwirfst:

    Was soll man nun machen, wenn einen die religiösen Themen - so wie sie im Hope-Channel behandelt werden - wirklich ansprechen, wenn man aus diesen Sendungen viel für sein Leben aufnimmt und gleichzeitig homosexuell ist und als Mann einen Mann liebt. Ich kann darin wirklich keine Sünde sehen und kann nicht sehen, was daran falsch sein soll.

    Theologisch gesprochen sieht man in großen Teilen der Adventbewegung eine Ablehung gegenüber der homosexuellen Lebensweise. Zu oft kommt es wohl sogar zur Ablehnung des Menschen samt seiner Lebensweise. Die Frage ist, ob und wie man das trennen kann.

    Ganz neutral gesprochen ist zu empfehlen, dass sich ein in einer homosexuellen Beziehung lebender Christ für eine christliche Gemeinschaft entscheiden sollte, die seine Lebensweise akzeptiert und gut heißt. Ob das eine Adventgemeinde sein kann, das weiß ich nicht, würde es aber eher in Abrede stellen. Möglicherweise geht es in Einzelfällen.

    Gottesdienste, Lobpreisnächte, oder Osterspaziergang, es war Bereicherung für alle.

    Warst du auch bei den ZJ in einem Gottesdienst? Ich war zu meiner Schande noch nie dort. Irgendwie habe ich Angst davor dort zu viele meiner Vorurteile bestätigt zu sehen oder falsch zu reagieren/aufzufallen. Und ich will auch deren Gottesdienst nicht stören durch eine für ihre Sichtweise unangebrachte Frage oä. . Aber eigentlich wäre ich überfällig mir das mal in der österreichischen Variante anzuschauen.

    Leider flicht so mancher STA-Prediger die ZJs auch bei seiner Predigt ein (passiert zum Glück sehr selten, aber es passiert), und in der Regel nicht, um sie zu loben, sondern als schlechtes Beispiel (warum erwähnte der eine Prediger sie "überhaupt" bzgl. des Betens, müsste ja keine Gemeinschaft nennen, wo ihm das passiert ist, war das wirklich für sein theologisches Argument bei der Predigt so relevant?).

    Jeder, der mit ZJ Kontakt hat, hat ein Recht auf seine Meinung zu ihnen. Dieses Thema im Forum heißt bewußt "Zeugen Jehovas - persönliche Erfahrungen mit ihnen". Und wenn es zur Predigt gehört Erfahrungen aus dem Missionsdienst (von Haus zu Haus) weiterzugeben, dann gehört diese Erfahrung mit dazu. Gerade wenn man zu zweit unterwegs ist wird man an Wohnungstüren nicht selten mit Zeugen Jehovas verwechselt - und nicht immer sind es gute Erfahrungen, die Menschen mit ZJ gemacht haben. Auch das gehört dazu.

    Wir sollten uns davon verabschieden das zu kritisieren, was andere uns als ihre Erfahrungen erzählen und viel mehr dahin gehen, dass wir das gehörte nicht immer gleich verallgemeinern und für in alle Ewigkeit gültige Wahrheit ansehen - überspitzt formuliert. Warum kann man nicht Erfahrungen anderer berichten und sich dann ohne Werturteil und ohne Abwertung anderer darüber unterhalten? So wie ich es gemacht habe, oder zumindest versucht habe. Ich hätte es genauer formulieren müssen, das nehme ich fürs nächste Mal mit. Ich habe von der Erfahrung des Predigers berichtet, dazu im Internet recherchiert und jetzt auch hier im Forum eure Erfahrung zu diesem Thema angefragt. Es geht um persönliche Erfahrungen mit ZJ. Und diese Erfahrungen (wie das mit dem gemeinsamen Beten) können auf ein theologisches Konzept schließen lassen oder einfach nur ein Einzelfall sein.

    Eine Erfahrung ist nur eine Erfahrung. Egal ob vom Prediger am Sabbat berichtet, oder im privaten Familienkreis erzählt. Können wir das als mündige und denkende Hörer einordnen? Die Verantwortung liegt nicht nur beim Erzähler einer Erfahrung, sondern auch beim Hörer, der das mit dem Geist Gottes auch einordnet. Er soll uns schließlich in "alle Wahrheit leiten", oder?

    Hallo Chris,

    also ich würde hier gleich mal eine zusätzliche Übersetzung heranziehen:

    SCH2000

    19 Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn einer zur Umkehr, 20 so soll er wissen: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zur Umkehr führt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken.


    Hier ist es schon recht klar, oder? Es geht um einen Bruder, der von der Wahrheit abirrt. Es geht nicht um einen ungläubigen Heiden, der noch nie etwas von Gott gehört hat. Es geht um einen Glaubensbruder, der einen falschen Weg eingeschlagen hat, der ihn von der Wahrheit (Jesus?) abgebracht hat. Damit wurde er zum "Sünder", dessen Sünden nicht mit Jesus Tod bezahlt werden (weil man auf diesem abgeirrten Weg ja auch nicht um Vergebung bittet). Diese Sünden werden zugedeckt, wenn man den Sünder (ehemaliger Bruder) zur Umkehr führt und ihn damit vom Tod errettet (weil Jesus seine Sünden durch seinen Tod vergibt/zudeckt).

    So würde ich es jetzt mal verstehen, in einer ersten Analyse.

    Man kann also logisch nicht sagen: "Zeugen Jehovas ist es verboten mit Menschen, die nicht ZJ sind zu beten", denn sie tun das ständig bei Bibelgespräche oder in ihren Versammlungsstätten, wo auch Nicht-Zeugen anwesend sind und mit ihnen im Gebet sind, sonst müssten sie ja die Nicht-Zeugen aus dem Versammlungsraum schicken, wenn sie beten.

    Man könnte es insofern einschränken als ZJ kein Problem damit haben für andere zu beten, aber sehr wohl ein Problem damit haben, dass bei ihrer Anwesenheit für sie gebetet wird. Warum ist das so?

    Ich frage mich schon, ob da auch eine gewisse Angst mitspielt, dass ein aktives Mitglied der ZJ durch ein Gebet zu Jesus oder zum hl. Geist in einem darauffolgenden Gespräch von einer der ZJ-Lehre entgegenstehenden Wahrheit überzeugt werden könnte. Wenn grundlegende Regeln des Gebets unter Christen (also Gebet zu Gott, Gebet für gute Dinge, Gebet als Dankbarkeit, ...) nicht verletzt werden und ich im Endeffekt am Ende eben trotzdem nicht "Amen" sage, weil ich immer noch nicht ok damit gehe wie mein Gegenüber betet. Wo ist das Problem?

    Oder wird schon befürchtet, dass man Gott falsch anspricht, also nicht "Jehova" sagt, sondern "Jahweh" oder einfach "Vater im Himmel" oder so?


    Nur zur Ergänzung und zur Ehrenrettung des Predigers:

    Die Aussage des Predigers ist irreführend, weil man dadurch meint, die Zeugen würden in keinem Fall mit Nicht-Zeugen beten.

    Der Prediger hat es nicht so formuliert, wie ich es oben geschrieben habe. Der Prediger hat aus seiner persönlichen Erfahrung mit ZJ berichtet und keine allgemeine Aussage getroffen! Aus einer persönlichen Erfahrung mit ZJ zum Schluß zu kommen "Die wollen mit mir nicht beten" - ist jedenfalls legitim.

    Nein, diese Aussage absolut falsch. Selbstverständlich wird mit Nicht-Zeugen gebetet, z. B. vor einem Bibelstudium mit ihnen.
    Aber sie wollen nicht - und machen es auch nicht -, dass ein Nicht-Zeuge dabei betet. Nur sie beten.

    Dann ist die Aussage ja nur halb falsch. Wenn zum Beispiel ZJ zu mir kommen würden und ich hätte keine Zeit, würde aber gerne noch mit ihnen beten, bevor sie weiterziehen, dann dürfte ich das Gebet nicht sprechen. Es ist kein gemeinsames Beten, wenn nur eine Seite beten darf, gerade wenn es sich um ein Gebet unter Christen handelt.

    Es wundert mich das bis heute an dieser Praxis sich nichts geändert hat.

    Wahrscheinlich liegt das an ihrem Gottesbild. Jesus ist darin ja nur das erste geschaffene Wesen und nicht gottgleich, so wie wir STA es beispielsweise sehen. Und mit dem hl. Geist haben sie auch ihre Verständnisunterschiede mit dem größeren Teil der Christenheit. Und dann bräuchtest du das Gebet nur "im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes" abschließen und das würde wahrscheinlich großes Unbehagen auslösen.

    Ich stell mir das gerade für mich selbst vor, ob ich Probleme hätte mit anderen Christen zu beten. Ein 'Ave Maria' oder einen Rosenkranz würde ich beispielsweise nicht mitbeten wollen. Vielleicht geht es den Zeugen ja ähnlich wenn sie sich vorstellen würden zu Jesus zu beten.

    Am vergangenen Sabbat hat der Prediger in unserer Gemeinde eher nebenbei einen Satz gesagt, der mir in Bezug auf die Zeugen Jehovas neu ist: "Zeugen Jehovas ist es verboten mit Menschen, die nicht ZJ sind zu beten". Vielleicht ist euch das schon passiert, oder habt ihr ähnliche Berichte gehört. Mich würde interessieren, ob das wirklich so ist. Kann man mit ZJ nicht gemeinsam laut beten? Wenn ja, warum?

    Ich habe auch Google sofort dazu angeworfen und dabei ist mir ein zweiter Aspekt aufgefallen. ZJ beten angeblich zwischengeschlechtlich nicht laut miteinander. Das heißt ein Zeuge betet laut mit einem anderen Zeugen und eine Zeugin mit einer anderen Zeugin, immer geschlechtlich getrennt also. Wisst ihr von dieser Praxis, stimmt das?


    Wikipedia dazu:

    Zitat

    Jehovas Zeugen betonen die Wichtigkeit privater und öffentlicher Gebete. Sie richten Gebete ausschließlich an Gott (Jehova), und beten dabei durch Jesus (nicht durch Maria oder Heilige). Sie verwenden weder auswendig gelernte Gebete noch Gebetbücher, sondern sprechen ihre Gebete frei. Gebete in den Zusammenkünften werden von einem männlichen Zeugen Jehovas laut gesprochen; wer von den Zuhörern dem Gebet zustimmen will, sagt am Ende des Gebets „Amen“.


    Konnte jemand von euch schon mal mit Zeugen Jehovas beten und wenn ja, wie war das?

    Für heute, in der Zeit der monogamen Ehen, wäre bei dem Verständnis eine Ehe mit mehreren Frauen erlaubt, wenn man z. B. diesen Vers als für uns noch gültig ansieht.

    Du wolltest "in der Zeit der in wenigen Ausnahmefällen gelebten monogamen Ehe" schreiben, richtig? Das gesellschaftliche Ideal oder zumindest die schlichte Praxis des ständigen Partnerwechsels sind doch wohl heute...zumindest in unseren westlich orientierten Demokratien...der Standard und nicht die "monogame" Ehe, oder?

    Also bei dem Artikel der NNZ steht, dass 42 % nach der Umfrage (die nicht ganz exakt das abbilden muss, was wirklich vertreten wird) im Gazastreifen die Hamas unterstützen. Da gibt es nur eine sehr geringe Zunahme (wenn überhaupt) zur Hamas seit Kriegsbeginn. Da von "die" Bevölkerung zu schreiben, würde ich mir überlegen, wenn rund 60 % die Hamas nicht unterstützen.

    Bei allem Respekt vor der NZZ, die "Umfrage" im Gazastreifen während Kampfhandlungen...schwierig, oder? Aber selbst 42% Unterstützung für diese Mörderbande zeigt die abartige Liebe der Palästinenser zu ihren eigenen Schlächtern.

    Ich glaube auch nicht, dass sich die Betroffenen in Gaza den Krieg wünschen, wie Du das in Deinem Schreiben andeutest. Aber warum soll man die Hamas nicht mehr unterstützen dürfen, wenn man Israel hasst, das wird ein Krieg mit Israel nicht verhindern. Man sieht sich dort ja von Israel seit Jahrzehnten als unterdrückt an und wenn Israel jetzt sehr massiv den Gegenschlag ausführt, wird die Sympathie und das Vertrauen zu Israel nicht steigen. Was erwartest Du?

    Man unterstützt das, wo man jetzt sieht, was das anrichtet? Und man will die eigene Zivilbevölkerung schützen nachdem die eigenen Machthaber unter der Zivilbevölkerung eines militärisch 100x stärkeren Nachbarlandes in einem beispiellosen Massaker vergewaltigt, verstümmelt und entführt hat.

    Was erwarte ich? Eigentlich nur ein bisschen Willen zum (Über)Leben und Frieden. Und der ist in der palästinensichen Bevölkerung seit Jahrzehnten nur sehr gering vorhanden. Israel bemüht sich wenigstens zivile Opfer zu vermeiden. Die Hamas bemüht sich so viele zivile Opfer wie möglich zu verursachen, damit sie die gegen sie gerichtete (Abwehr)Gewalt besser vermarkten können.

    Welche Anzeichen gibt es dafür ? Für mich scheint es eher so, dass das noch ewig so weiter geht. Die Rufe nach Unterstützung werden immer lauter., wenn auch nicht unbedingt mehr. Ich halte es nicht für unmöglich, dass die Bundeswehr in irgendeiner Form eingreifen wird. Sie hatte schon in Vergangenheit und Gegenwart kein besonderes Problem damit, sich an Auslandseinsätzen (auch außerhalb der EU und NATO) zu beteiligen. Siehe : https://de.wikipedia.org/wiki/Auslandse…_der_Bundeswehr

    Das Anzeichen, das ich sehe ist die schwindende Unterstützung für die Ukraine seitens der Länder (hauptsächlich USA), die sie bisher unterstützt haben. Putin könnte das Momentum für einen mächtigen Schlag gegen das Land nutzen von dem es sich nicht mehr erholt. Macron hat zwar gestern nicht mehr ausgeschlossen, dass französische Soldaten in den Konflikt eingreifen, aber seine Beteuerungen waren auch schon bisher großteils Lippenbekenntnisse. Oder sie reden nur nicht darüber, auch möglich.

    In direkte Kampfhandlungen einzugreifen, in einem Konflikt zwischen zwei Staaten (im Gegensatz zum Bürgerkrieg in Afghanistan) ist schon nochmal eine andere Qualität der Einflussnahme.

    Die ganze Bibel ( vom 1.Buch Mose bis zu Offenbarung des Johannes ) lehrt durchgehend , daß JEGLICHES Töten von Menschen durch Menschen immer mit dem aktuellen WILLEN unseres himmlischen Vaters in Übereinstimmung sein sollte oder etwa nicht ?

    Ist die Notwehr gegen einen Eindringling in mein Haus respektive Abwehr gegen die Aneignung von Land in dem ich als Staatsbürger leben und dessen Staatsbürgerschaft ich habe, im Einklang mit dem aktuellen WILLEN unseres himmlischen Vaters? Das ist die Frage, die sich die Ukrainer (auch Adventisten/Christen unter ihnen) stellen und wer gibt ihnen eine Antwort darauf?

    Frau Wagenknecht sagt: Keine Waffen für die Verteidiger!

    Die US-Republikaner meinen derzeit das gleiche.

    Es könnte sein, dass der Krieg in der Ukraine ein baldiges blutiges Ende nimmt.