Kommentare: Christus ist Sieger - Tägliche Andachten

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    • Literatur, auch akademisch-wissenschaftliche, über E: Whites Wirken gibt es. Selbst suchen.

      Im Hinblick auf das bevorstehende Passah-Gedenken möchte ich darauf hinweisen, dass Jesus bei seiner "Erneuerung" des Passah sehr wohl das allererste "Passah" im Blick hatte: Den "Exodus" der ersten Menschen aus Eden. Da war das erste Passah-Opfer!
    • »GEBT UNSERM GOTT DIE EHRE!« Wir sollen stets mehr auf Gott vertrauen, als auf uns selbst! ---> Eine Lehre aus dem Leben des Moses!

      Stofi schrieb:

      Gott hat andere Ausbildungsmethoden, 2. April

      Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich auf im Lande Midian. 2.Mose 2,15.

      Mose arbeitete 40 Jahre lang als Schafhirte. Siehe 2.Mose 3,1; Apostelgeschichte 7,29.30. In dieser Zeit wurde er darauf vorbereitet, sich selbst zu verstehen und innerlich heil zu werden, indem er seinen Egoismus fahren ließ, sodass der Herr seinen Willen in ihm vollbringen konnte. Der Herr nimmt sich keine intellektuellen oder emotionalen Roboter als Mitarbeiter. Verstand und Gefühl sind wichtig für die Mitarbeit, aber diese menschlichen Elemente der Persönlichkeit müssen von Defekten gereinigt werden, denn sie sind dadurch geschädigt worden, dass man den eigenen Kopf durchgesetzt hat statt Gottes Willen zu tun. Mose befand sich im Trainingslager Gottes. Er musste einen langen Prozess des geistigen Trainings über sich ergehen lassen, bis er in der Lage war, das große Volk Israel zu führen.

      Manuskript 45, 1890; Manuscript Releases II, 324-326.
      Es war deshalb so, dass Moses statt Gottes Willen zu tun, aus eigener Autorität in der Wüste Kadesch an den Stein mit seinem Stab geschlagen hatte und zum Volk sagte: " Ich habe euch Wasser gegeben, dass ihr nicht verdursten müsst!" (4.Mose 20,10). Er hätte aber sagen sollen: "Gott JAHWEH gab euch Wasser!" ===> WEIL MOSES HIER GOTT NICHT DIE EHRE GAB, VERWEIGERTE JHWH DEM MOSES DEN EINZUG IN DAS GELOBTE LAND! (---> siehe 4.Mose 20,12 („Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde.”)
      Moses war es Leid, das ständige Murren des Volkes während der 40 Jahren Wanderschaft in der Wüste! Ständig beklagten sie sich, sie hätten kein Wasser und irgendwann hängte ihnen auch das himmlische Manna zum Halse heraus! Und wie oft sagten sie zu Moses, "Ach wären wir nur bei den Fleischtöpfen in Ägypten geblieben!", nicht bedenkend, dass sie hier doch jahrhundertelang in der Knechtschaft als Slaven gelebt hatten! Dieses ständige Murren zehrte an des Moses Nerven und deshalb schlug er dann schließlich an den Felsen und sagte "Er, Moses habe den Israeliten Wasser gegeben!" In diesem Moment vergass Moses seinen Gott, was dieser Ihm sehr übel nahm - und was ihm dem "Führer und Propheten" des Volkes Israel den Gang über den Jordan kostete! Stattdessen musste Moses mit 120 Jahren anderst »über den Jordan gehen« - und zwar in die Finsternis des Todes musste er gehen! Das war des Moses "Strafe"! Sein Ziel - das verheißene Land Kanaan durfte er nicht mehr erreichen, ihm wurde der Zugang verwehrt! Nur vom Gipfel des Berges Pisga aus, gestatte ihm JHWH einen Blick in jenes verheißene Land, in dem "Milch und Honig fliessen"(4.Mo 13,27) sollte! (5.Mo 3,27 / 5.Mo 34,1)
      ---> Ist dies nicht auch eine versteckte Warnung an uns heute fast 3.500 Jahre später, nicht kurz vor dem Eingang in die himmlische Heimat unser Ziel zu verfehlen, indem wir uns selbst mehr vertrauen als unserem geliebten Schöpfer, dem Vater im Himmel?
    • Die große Bedeutung des Wassers im Leben des Moses!

      Die große Bedeutung des Wassers im Leben des Moses! ---> Symbolische Bedeutung(en) auch für uns heute?

      Norbert Chmelar schrieb:

      Es war deshalb so, dass Moses statt Gottes Willen zu tun, aus eigener Autorität in der Wüste Kadesch an den Stein mit seinem Stab geschlagen hatte und zum Volk sagte: " Ich habe euch Wasser gegeben, dass ihr nicht verdursten müsst!" (4.Mose 20,10). Er hätte aber sagen sollen: "Gott JAHWEH gab euch Wasser!"
      Beim Bearbeiten des Artikels ist mir in den Sinn gekommen, wie oft das Wasser im Leben des Moses eine wichtige Rolle gespielt hat! Das ist doch interessant oder nicht? Ich habe mal einige Stellen zusammengetragen und möchte anschließend die Frage stellen, ob das Wasser symbolische Bedeutung(en) auch für uns heute noch hat?
      1. Schon kurz nach seiner Geburt hatte das Wasser für Moses die Bedeutung der Rettung im Kästlein im Wasser des Nils! (2.Mo 2,3) ===> Mögliche Bedeutung für uns: wir werden errettet durch das Wasser der Taufe!
      2. Moses verwandelte als 1. der 10 Plagen für Ägypten Wasser in Blut! (2.Mo 7,15-24) ===> Die Wunde an Jesu Seite aus der Wasser und Blut herausfloss? = als Symbol und Vorschattung für Jesu Tod?
      3. Moses zog mit seinem Volk Israel im trockenen durch die Wasser des Schilfmeeres und die Wasser bildeten eine Mauer zur Rechten und Linken Israels! (2.Mo 14,16-22) ===> Mögl. Bedeutung für uns: Das Wasser der Taufe ist für uns ebenso ein Schutz, wie es ein Schutz für Israel beim Durchzug durch das Rote Meer war.
      4. Die Wasser die Israel schützten wurden zur Todesfalle für des Pharaos Heer! Die Wasserfluten vernichteten sie alle! (2.Mo 14,24-30)---> so wie die Wasser der Sintflut die Feinde Gottes vernichteten - so vernichteten die Wasser auch die Feinde Israels! Das Wasser des Lebens mit (Israel) Gott und ohne Gott (Ägypten)!
      5. Das »bittere« Wasser von Mara (2.Mo 15,23-25), das dann durch ein Wunder »süß« wurde :===> Mgl.Bedeut.: 3 Tage wanderten die Israeliten durch die Wüste, bevor sie in Mara das bittre Wasser trinken mussten! (Vers 22) ---> das erinnert an die 3 bitteren Tage unseres Herrn Jesus Christus : den Gründonnerstag im Garten Gethsemane - den Karfreitag = Tod auf Golgatha - und den Karsamstag im Grab! Und durch das Wunder der Auferstehung am Ostersonntag wurde das Leben Jesu und seiner Apostel "wieder schön und süß"!
      6. Das Wasser zu Elim mit 12 Wasserquellen und 70 Palmbäumen, wo die Israeliten sich lagerten! (2.Mo 15,27) ===> Bed.: Die Zahlen stehen symbolisch sowohl für die 12 Stämme Israels als auch der 70köpfigen Familie des Jakob, Stammvater des Volkes Israel (AT), als auch für die 12 Apostel Jesu und dessen erweiterten Jünger Kreis der 70 (NT). Dort wo "das lebendige Wasser des Lebens" - Jesus Christus ist, dort ist gut sein! Dort werden wir "lagern" und Heimat haben!
      7. Das Wasser am Berge Sinai, auf dem Gott die 10 Gebote Gottes erhielt! (2.Mo 17,2-6) ===> Mögl. Bedeutung für uns: Echter Lebensdurst wird nur gestillt werden können, wenn wir uns an die guten Gebote Gottes halten.
      8. Das Wasser das Moses mit der Asche des Goldenen Kalbes vermischt hatte und das die Israeliten trinken mussten! (2.Mo 32,20) ---> sollte dies symbolisch stehen für das Trinken des Weines, beim Abendmahl, der Jesu Blut für unsere Sünden symbolisiert?
      9. Das Haderwasser zu Kadesch (4.Mo 20,10 ; 27,14) ===> Falscher eigener Ehrgeiz, indem man meint selbst den "Lebensdurst" ohne Gott stillen zu können! Das Hadern mit Gott und das mangelnde Vertrauen zu Gott, dem man nicht zutraut, dass ER uns auch durch die "Wüstenzonen" unseres Lebens hin zum "lebendigen Wassers des Lebens" - zur Quelle unseres Gottes führen wird, dessen Wasser von seinem Thron zu uns fliesst (Offb.22,1.2) und die Bäume des Lebens im Paradiese bewässern wird, auf dass unser Lebensdurst und Lebenshunger auf immer BEI IHM gestillt wird!
      10. Die Wasser des Jordan an denen der Leichnam des Moses direkt von Gott begraben wurde gegenüber Bet-Peor! (5.Mo 34,6) ===> Auch unser Leben wird ein Ziel haben - nur wir werden »IHN (=Jesus) am anderen Ufer sehen« und sodann werden wir in Herrlichkeit "über den Jordan" gehen - in die offenen Arme Gottes!
      Also es gibt wohl keinen Gottespropheten wie Moses der so viel mit Wasser zu tun hatte wie ihn!
      PS: Auch Noah hatte natürlich mit Wasser zu tun (---> Sintflut) Johannes der Täufer und die Taufe Jesu auch im Wasser und die Verbannten des Volkes Israel "saßen an den Wassern Babylons" (Psalm 137,1)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Der Pharao (= Thutmosis III.) ertrank nicht! - Kommentar zu "Christus ist Sieger!" vom 6.4.2018

      Stofi schrieb:

      Die Ergebnisse der Verhärtung des Herzens gegen Gott, 6.April

      Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, sodass er die Israeliten verfolgte, obwohl sie unter dem Schutz einer mächtigen Hand ausgezogen waren. 2.Mose 14,8 (Bruns).

      Und nachdem Pharao das Volk Israel endlich in die Freiheit entlassen hatte, jagte er ihm nach. Siehe 2.Mose 14,8.9. Er wollte das Volk zurückholen, das durch den Arm des Allmächtigen befreit worden war. Doch er kämpfte gegen eine Macht, die stärker war als menschliche Kräfte, und er ertrank mit seiner gesamten Streitmacht im Roten Meer. Siehe V.26-28.



      Manuskript 126, 1901; Sermons and Talks II, 183.184.
      Die Bibel schreibt nicht, dass der Pharao ertrank, sondern nur dessen gesamte Streitmacht! ---->

      Bibelstelle

      2.Mose 14,28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb.
      Und auch die Geschichte beweist dies! Denn der Auszug aus Ägypten erfolgte laut biblischer Berechnung im Jahre 1.446/1.445 v.Chr. *** als Ägypten unter dem Pharao Thutmosis III. Weltmacht wurde! Thutmosis III. (* um 1486 v. Chr.; † 4. März 1425 v. Chr.) war der sechste altägyptische König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich). Er bestieg am 4. Schemu I 1479 v. Chr. den Thron und regierte bis zum 30. Peret III 1425 v. Chr. (---> siehe unter Wikipedia!)
      Außerdem ist nicht anzunehmen, dass Thutmosis als Pharao-König selbst mit in die Schlacht gezogen ist! Jedenfalls lebte laut der Historie Thutmosis nach 1.445 v.Chr. noch weitere 20 Jahre! (---> siehe unter Wikipedia!)


      ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Das ist ein Problem, welches erste Zweifel an der angeblich "bibelgleichen" Inspiration E. Whites weckte.

      Sie zitierte nur die ihr bekannten Geschichts-Werke (ihrer Generation) mitsamt ihren Ungenauigkeiten /Fehlern. In der Bibel verhält geht es wesentlich "genauer" zu. Im "Großen Kampf" stehen z. B. ungenaue Fakten über die Bekehrung Luthers.

      Ich gebe hier zur allgemeinen Prüfung die These, dass der Exodus ab dem Schilfmeer (sechs Wochen) nicht in Richtung heutigem Berg Sinai (heute Katharinenkloster) weiterging sondern durch die Wüsten Schur und Zin zum Dschebel al Lawz (Horeb?) in Midian/West-Arabien. Vergl. Galaterbrief 4:24.25. Dieser Weg war für ein so großes Heer (600.000 Familien) leichter zu bewältigen (bei ungefähr gleicher Entfernung) als durch die südliche Halbinsel. Außerdem gab es im heutigen "Sinai" keine Amalekiter.

      Somit wäre die Wüste "Zin" identisch mit "Sin", menschlicher Einfluss in der abschriftlichen (rabbinischen) Überlieferung.
    • Einstweilen kann, wer Zeit hat, beide Routen vergleichend nachwandern. Einstweilen gehe ich der plausibleren Annahme nach.

      Die verschiedenen Berge auf der "Halbinsel" sind keine biblische Tradition, erst seit Kaiser Konstantin.

      Außerdem war Moses in "Midian". Und das war nie auf der Halbinsel.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die Bibel schreibt nicht, dass der Pharao ertrank, sondern nur dessen gesamte Streitmacht! ---->
      2.Mose 14,4
      Dann will ich das Herz des Pharao verstocken, so daß er ihnen nachjagt. Darauf will ich mich am Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht verherrlichen, und die Ägypter sollen erkennen, daß ich der HERR bin. Und sie machten es so.
      siehe auch:
      V10: Als nun der Pharao sich näherte,...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Bibel kann der Geschichte nicht​ widersprechen!

      Auch hier steht nicht "expressis verbis", dass Pharao Thutmosis III. ertrank.
      Wenn wir nach 1.Könige 6,1 davon ausgehen, dass der Auszug/Exodus des Volkes Israel um 1.446/1.445 v.Chr. war (Die These vom frühen Auszug aus Ägypten!) dann lebte laut Historie Thutmosis noch 20 Jahre - bis 1.425 v.Chr.!
      Merke: Die Bibel kann der Historie/Geschichte nicht widersprechen und tut es auch nicht!
    • Der Tag der Einführung des Wochensabbats Exodus 16 jährt sich dieses Jahr am 28.04.

      Leider machte die Rabbinischen daraus ein falsches Gedächtnis "Lag Ba Omer", welches auf den 18. Tag des "zweiten Neumonds" (diesjährig 03.05.) fällt. Das ist nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass auch die Daten der "Schawuoth"=Auszugswochen rabbinisch falsch berechnet werden. Sie wollten die Gemeinschaft mit den Aposteln Jesu vermeiden.

      Also: Die "8 Tage des Ungesäuerten" waren dieses Jahr vom 31.03. bis 07.04. Die "Sieben Wochen" gehen vom 01.04. bis 20.05. (Pfingsttag=Fünfzigster).

      Die Einführung/Wiedereinführung der Wochenzählung/Wochensabbate geschah mitten darin, ab der vierten Exodus-Woche.
    • Kommentar zum Beitrag vom 19.4.2018 - Moses sah - auf Berg Tabor(!) - die Herrlichkeit Gottes!

      Stofi schrieb:

      Mose war ein Vorbild echter Demut, 19. April


      Manuskript 36, 1885.

      Stofi schrieb:

      Als der Herr Mose sagte: „Mein Angesicht soll vorangehen“ (2.Mose 33,14), sollte man annehmen, dass dieser vollmächtige Gottesmann damit zufrieden gewesen wäre. Doch das war nicht der Fall, sondern er flehte: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ V. 18. Wurde Mose wegen dieser Anmaßung getadelt? ...

      Moses Wunsch, Gottes Herrlichkeit zu sehen, erfüllte sich bei der Verklärung Jesu auf dem Berge Tabor - Da durfte er die göttliche Herrlichkeit Jesu Christi sehen!
    • Kommentar zum 22.4. : Volk Israel stellte sich z.Z. Mose und Jesu auf die falsche Seite!

      Stofi schrieb:

      Bibelstelle

      Achte darauf, keinen falschen Bericht zu geben, 22. April

      Gegen diese Völker können wir nicht antreten. Sie sind viel stärker als wir. 4.Mose 13,31 (Hfa).



      Welche Wirkung hatte dieser Bericht auf die Versammlung? ... „Alle miteinander lehnten sich gegen Mose und Aaron auf, sie murrten und sagten: ‚Wären wir doch lieber in Ägypten gestorben oder unterwegs in der Wüste!‘“ 4.Mose 14,2 (GNB) ...

      Das vierzehnte Kapitel des vierten Buches Mose sollte jeder gründlich lesen, um zu erkennen, was dabei herauskommt, wenn Menschen einen falschen Bericht geben wie damals die Kundschafter, die die Wege für mehr als eine Million Menschen erkunden sollten ...

      Jene, die mit ihren entmutigenden Berichten das ganze Lager ansteckten, dienten mit ihrer Rebellion den satanischen Mächten — obwohl [Josua und Kaleb] ihnen widersprachen. Siehe 4.Mose 14,6-9. Sie zogen die entmutigte Menschenmenge auf ihre Seite, weil die ihren Interpretationen der Zustände im verheißenen Land glaubte. Das Volk stellte sich auf die falsche Seite.Angestachelt von bösen Engeln, schrien sie die treuen Kundschafter nieder. Sie wollten Josua und Kaleb steinigen (siehe V. 10), nur weil die es wagten eine zutreffende Schilderung des Landes zu geben.

      Aber es gibt immer einen Beschützer für Menschen, die die Wahrheit bezeugen. Wodurch wurde das Leben von Josua und Kaleb gerettet? „Da erschien die Herrlichkeit des HERRN vor den Augen aller Israeliten über dem Heiligen Zelt.“ V. 10 (GNB) ...

      Hier haben wir einen eindeutigen Beweis dafür, dass Gott über das rebellische Volk zornig war — über Menschen, die mit großer Erkenntnis beschenkt wurden und wertvolle Gelegenheiten hatten, Gottes Willen zu erkennen, der ihnen von Christus selbst mitgeteilt worden war, ihrem in der Wolken- und Feuersäule verborgenen Führer. Siehe 1.Korinther 10,1-4. Brief 106, 1897; Manuscript Releases XV, 289-291.
      Das Volk stellte sich auf die falsche Seite. ==> Genauso war es auch bei Jesus von Nazareth! Als sie schrien : "Kreuzige ihn(=Jesus)!" stellte sich das Volk auf die falsche Seite des Schwerverbrechers Barabbas! Und wandte sich von ihrem Gott JEHOWAH ab! ===> Die Folge war fast 40 Jahre später die Zerstörung des Jüdischen Tempels und von ganz Jerusalem und der erste Holocaust an den Juden, als die Römer mit 1,6 Millionen Juden 2/3 aller Juden (--->siehe Sach.13,8!) massakrierten in der Zeit von 66-135 n.Chr.! Seit 70 begann die weltweite Vertreibung der Juden aus dem Heiligen Land, die fast 1.900 Jahre nie wieder jüdischen Boden sehen sollten. Aber Gott hatte in seiner großen Gnade nach dem 2. Holocaust (1938 -1945) als wieder 2/3 aller europäischer Juden von Hitlers SS-Schergen ermordet wurden, den Juden wieder am 14.Mai 1948 - vor bald 70 Jahren - eine neue Staatlichkeit gegeben! Und die im AT fast 50 mal prophezeite Rückkehr der Juden aus aller Welt, die sich vor unseren Augen seit 1882+1948 abspielt, sind ein göttliches Wunder und können durchaus als Gottesbeweis anerkannt werden!

      In der Zeit von Jesu Mission unter den verlorenen Schafen des Hauses Israel (Mt 10,6 + Mt 15,24 ) von 29 - 33 n.Chr. hat sich das Volk Israel genauso verhalten, wie es JAHWEH in 4.Mose 14,11 („Und der HERR sprach zu Mose: »Wie lange lästert mich dies Volk? Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben trotz all der Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?«”) ausgedrückt hatte! Die Juden und v.a. die jüdische Obrigkeit (der "Hohe Rat" der 70!), die neidisch auf Jesus war, wollten nicht an mich - an Jesus ihren Messias - glauben! Und "trotz aller Zeichen und Wunder" , die ich - Jesus - unter ihnen getan habe!
      So hat sich der Volkscharakter der Juden in nahezu 1.500 Jahren seit der Zeit des Moses bis zur Zeit Jesu leider in keinster Weise geändert! Das ist die Tragik des jüdischen Volkes, das damals wie heute "ein widerspänstiges Volk" ist!
      Und trotzdem hat Gott mit ihnen nicht "garaus" gemacht, denn dafür wollten schon alle teuflischen Gottesfeinde von Israel sorgen, die das - trotz allem!!! - geliebte Volk des HERRN - mit aller Grausamkeit, Brutalität und schlimmsten Antisemitismus vernichten wollten - egal ob es Haman, oder Titus oder Adolf Hitler waren! Doch jeder frühere und heutige Antisemit - womöglich auch der im "kirchlichen Gewand" der sagt: "Die Kirche ist das wahre Israel!" muss sich die Warnung Gottes in Herz und Sinn schreiben lassen: »Wer euch (= die Juden!) antastet, der tastet Gottes Augapfel an!« (Sacharja 2,12 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Daher glaube ich, dass der Bund Exodus 19:3.-6. nicht speziell für die leiblichen Nachkommen Abrahams/Jakobs war, sondern dass er allen Adams-Kindern offensteht.

      Genesis 12:3. "Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden."

      Exodus 20:5.6. "...bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Ewige, deine Gottheit, bin (ein) eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten."
    • Kommentar zum 1.Mai - Christus ist Sieger - War Moses in Gethsemane dabei?

      Stofi schrieb:

      In einer Vision sah Mose das verheißene Land, 1. Mai

      Du darfst das Land, das ich dem Volk Israel gebe, aus der Ferne sehen, aber du selbst wirst nicht hineinkommen.5.Mose 32,52 (GNB).

      Mose sah das auserwählte Volk in Kanaan wohnen, jeden Stamm in seinem Besitztum. Er tat einen Blick auf die Geschichte der Israeliten nach der Niederlassung im verheißenen Lande. Es war eine lange, traurige Darstellung ihres Abfalls und seiner Bestrafung, die vor ihm aufgetan wurde. Er sah, wie sie um ihrer Sünde willen unter die Heiden verstreut wurden und der Ruhm von Israel wich; wie ihre schöne Stadt in Trümmern lag und sie selbst als Gefangene in fremden Ländern lebten. Er sah sie in das Land ihrer Väter zurückkehren und schließlich unter die Herrschaft Roms kommen. (Anmerkung von mir, NCH: fraglich!)

      Er durfte den Zeitenlauf bis zur ersten Ankunft unseres Heilandes verfolgen und Jesus als Kind in Bethlehem schauen ... Mose folgte dem Heiland nach Gethsemane, erlebte seine Todesangst im Garten, den Verrat, die Verhöhnung und Geißelung — die Kreuzigung ...

      Und dann bot sich seinem inneren Blick noch ein Bild: die vom Fluch befreite Erde, lieblicher als das Land der Verheißung, das sich unlängst vor ihm ausbreitete. Dort gibt es keine Sünde, und der Tod hat keinen Zutritt. Siehe Offenbarung 21,1.4.Dort finden die Geretteten aus allen Völkern ihre ewige Heimat.
      Patriarchen und Propheten 454-457.
      Zwar hat Moses durch den Heiligen Geist sowohl die Verstossung Israels(5.Mos.30,1), deren Vertreibung(3.Mos.26,33) als auch Rückkehr ins Gelobte Land(5.Mos.30,3-5) vorausgesagt, aber ob er wirklich all das gesehen hatte, was Ellen White hier beschrieben hat, ist zumindest rein vom Bibeltext her nicht gegeben; es liest sich schön, scheint aber mit viel Phantasie der EGW "geschmückt" worden zu sein. Was wir stattdessen biblisch wissen ist dies:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Als der Herr Mose sagte: „Mein Angesicht soll vorangehen“ (2.Mose 33,14), sollte man annehmen, dass dieser vollmächtige Gottesmann damit zufrieden gewesen wäre. Doch das war nicht der Fall, sondern er flehte: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ V. 18. Wurde Mose wegen dieser Anmaßung getadelt? ...
      Moses Wunsch, Gottes Herrlichkeit zu sehen, erfüllte sich bei der Verklärung Jesu auf dem Berge Tabor - Da durfte er die göttliche Herrlichkeit Jesu Christi sehen!
      Dass Moses Jesus bereits in Bethlehem gesehen habe (wenn dann nur vom Limbus-Himmel aus!), oder gar dass er selbst in Gethsemane dabei gewesen sei, berichtet uns die Bibel mit keinem Wort!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Sein Ziel - das verheißene Land Kanaan durfte er nicht mehr erreichen, ihm wurde der Zugang verwehrt! (---> siehe oben! ---> 5.Mose 32,52) Nur vom Gipfel des Berges Pisga aus, gestatte ihm JHWH einen Blick in jenes verheißene Land, in dem "Milch und Honig fliessen"(4.Mo 13,27) sollte! (5.Mo 3,27 / 5.Mo 34,1)
      ---> Ist dies nicht auch eine versteckte Warnung an uns heute fast 3.500 Jahre später, nicht kurz vor dem Eingang in die himmlische Heimat unser Ziel zu verfehlen, indem wir uns selbst mehr vertrauen als unserem geliebten Schöpfer, dem Vater im Himmel?

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert, schon mal darüber nachgedacht, dass auch Mose eine Vision gehabt hatte, bevor er starb? Warum nicht, er war ein Liebling Gottes.. schließlich wurde er auferweckt und in den Himmel genommen. Schon mal darüber nachgedacht, dass es mitnichten viel Phantasie erfordert, die Geschichte der Sünder, das Schauspiel in einer Vision von Gott zu sehen zu bekommen? Was machst du hier im Forum, erklärst die Zukunft, schreibst viel falsche Lehren... untermauerst mit Bibeltexten, die du mit viel, viel Phantasie zu deinem Thema anpassen musst.....

      Die Bibel ist kein Paragraphenbuch, EGW Schriften auch nicht. Es ist nur dumm, die gleichen Aussagen, die EGW geschrieben hatte, auch so in der Bibel zu suchen. Wenn du nicht an EGWhites vertiefende Vissionen glaubst, dann lass es eben. .... ".. den Gläubigen zum Segen, den Ungläubigen eine Torheit."

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Stofi schrieb:

      Norbert, schon mal darüber nachgedacht, dass auch Mose eine Vision gehabt hatte, bevor er starb? Warum nicht, er war ein Liebling Gottes.. schließlich wurde er auferweckt und in den Himmel genommen. Schon mal darüber nachgedacht, dass es mitnichten viel Phantasie erfordert, die Geschichte der Sünder, das Schauspiel in einer Vision von Gott zu sehen zu bekommen? Was machst du hier im Forum, erklärst die Zukunft, schreibst viel falsche Lehren... untermauerst mit Bibeltexten, die du mit viel, viel Phantasie zu deinem Thema anpassen musst.....

      Die Bibel ist kein Paragraphenbuch, EGW Schriften auch nicht. Es ist nur dumm, die gleichen Aussagen, die EGW geschrieben hatte, auch so in der Bibel zu suchen. Wenn du nicht an EGWhites vertiefende Vissionen glaubst, dann lass es eben. .... ".. den Gläubigen zum Segen, den Ungläubigen eine Torheit."

      .
      Trotzdem bestehen erheblich Zweifel an der Theorie von Frau White. Die Bibel lässt viel eher den Schluss zu, dass Mose gestorben ist bevor die Isrealiten das gelobte Land bewohnt haben. Die "Einnahme" des gelobten Landes geschah ja unter Josua und da war Mose wohl bereits tot.
      Ich kann auch jeder biblischen Person eine Vision andichten, diese Aussage ist wohl genau so gut oder schlecht überprüfbar, wie die Aussage von Frau White. Nicht einmal Jesus erwähnt etwas in diese Richtung, aber vielleicht ist die Aussage von Frau White ja mehr Wert. Ich dachte immer, dass die Aussagen Frau Whites, die man nicht anhand der Bibel überprüfen kann, ungültig sind, aber dem scheint zumindest für einige hier nicht der Fall zu sein.
      Schlimmer finde ich, dass man solche Aussagen immer noch als Andacht hernimmt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Trotzdem bestehen erheblich Zweifel an der Theorie von Frau White. Die Bibel lässt viel eher den Schluss zu, dass Mose gestorben ist bevor die Isrealiten das gelobte Land bewohnt haben. Die "Einnahme" des gelobten Landes geschah ja unter Josua und da war Mose wohl bereits tot.Ich kann auch jeder biblischen Person eine Vision andichten, diese Aussage ist wohl genau so gut oder schlecht überprüfbar, wie die Aussage von Frau White. Nicht einmal Jesus erwähnt etwas in diese Richtung, aber vielleicht ist die Aussage von Frau White ja mehr Wert. Ich dachte immer, dass die Aussagen Frau Whites, die man nicht anhand der Bibel überprüfen kann, ungültig sind, aber dem scheint zumindest für einige hier nicht der Fall zu sein.
      Schlimmer finde ich, dass man solche Aussagen immer noch als Andacht hernimmt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi



      Moses Tod 5.Mose 34

      1 Und Mose stieg aus den Steppen Moabs auf den Berg Nebo, den Gipfel des Gebirges Pisga, gegenüber Jericho. Und der HERR zeigte ihm das ganze Land: Gilead bis nach Dan
      2 und das ganze Naftali und das Land Ephraim und Manasse und das ganze Land Juda bis an das Meer im Westen
      3 und das Südland und die Gegend am Jordan, die Ebene von Jericho, der Palmenstadt, bis nach Zoar.
      4 Und der HERR sprach zu ihm: Dies ist das Land, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe: Ich will es deinen Nachkommen geben. – Du hast es mit deinen Augen gesehen, aber du sollst nicht hinübergehen.
      5 So starb Mose, der Knecht des HERRN, daselbst im Lande Moab nach dem Wort des HERRN.

      Meinst du, Gott gab Mose ein Fernglas und ein Periskop? Das zu einem. Zum Zweiten ist die ganze Erlösungsgeschichte samt der Prophetien in der Bibel nachlesbar... daraus besteht ja die Bibel. Warum hätte Gott Mose die Geschichte nicht zeigen können... wie sie Daniel sah, oder Johannes der Täufer und viele andere Propheten... von denen Mose doch einer wahr?

      Die Ausführungen EGWs sind logisch und schön zudem. Widersprechen nicht der Bibel, im Gegenteil, sie vertiefen nur das, was sowieso drin steht. Man muss nur die Augen und das Herz öffnen.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Stofi schrieb:

      Und der HERR zeigte ihm das ganze Land: Gilead bis nach Dan
      Der Herr zeigte Mose "das Land" und nicht die Zukunft Israels - zumindest nach der Bibel. Alles andere sind fromme Vorstellungen und Ausschmückungen, die korrekt sein können - oder auch nicht.

      Und genau diese sind es, die mich nicht interessieren, denn mir reicht die in der Bible kanonisierte Offenbarung Gottes. Wem solche Geschichten gefallen, der möge sie lesen, aber so zu tun als wären sie so gewiss wie das was in der Bibel steht ist - für mcih jedenfalls - nicht in Ordnung.
      Liebe Grüße, Heimo