Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Grüß Dich, renato

    renato23 schrieb:

    Nur führt leider die Trinität also Jesus sei auch Gott bei einigen Christen zu der mir unerklärlichen Fehlannahme, dass Jesus, respektive sein/unser Vater im Himmel - bezüglich Wüstengeschichte des bedauernswerten Volkes Israel - all die Greuelwunder und Schlangenzauberei, Aufrufe zu Hinrichtungen für dies und das erwirkt habe.
    Mir fällt hierzu z.B. ein, dass manche Menschen den "Engel des Herrn", wie er im Alten Testament beschrieben wird, für Jesus halten. Man findet diese Haltung sowohl bei einigen Mitgliedern "neuerer" Gemeinden, wie auch bei den Kirchenvätern selbst. Allen voran Iustinus. Häufig verwendete er in seinen Schriften den Begriff "Der Engel Jesu". Er setzte Jesus mit einem Engel gleich.

    renato23 schrieb:

    Der Vater Jesu ist für mich allein wahrer Gott aller Menschen, ausnahmslos, ein Schöpfer im wahrsten Sinne des Wortes. Jesus tat nur, was sein Vater im auftrug.
    Ich denke gerade an den Vers "Wer mich sieht, der sieht den Vater". Nicht das ich damit anklingen lassen möchte, dass Jesus und der Vater (Gott) die selbige Person sind. Auch denke ich an die Taufe Jesu. Der Sohn, der Vater (wessen Stimme aus dem Himmel erklingte "Du (Jesus) bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.") und der Heilige Geist welcher in "physischer Präsenz" in der Gestalt einer Taube erschien. Besonders muss ich auch auf den Vers "Das Wort ward Fleisch geworden" denken. Ich mag diesen Vers sehr. Einem Wort eilt ja ein Gedanken voraus, so gesehen könnte ich sagen, dass all' die guten und gerechten Gedanken die Gott über den Menschen hatte in Jesus vollkommen zum Ausdruck kamen. Die "Pläne des Heils" und die Gedanken Gottes über den Menschen ("Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr : Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.")

    renato23 schrieb:

    Was hat Jesus, respektive sein Vater im Himmel davon, wenn man ihm dann doch alle in Aegypten und in der Wüste getätigten und anbefohlenen Greueltaten in die Schuhe schiebt?
    Ich möchte hierzu ein "Extrem" als Beispiel anführen - Vielen Menschen fällt es schwer an die Liebe Gottes zu glauben. Ich empfinde dies nicht als verwunderlich. Sie fragen oftmals : " Wenn Gott uns Menschen doch liebt, so wie Er es in der Bibel verspricht, warum bringt er dann nicht das ganze Chaos in der Welt in Ordnung ?" Der Mensch kann wenn er sich in seiner Umwelt umschaut freilich Dinge entdecken, die er als Beweise "für" oder "gegen" Gottes Liebe werten kann. Die sichtbare Welt scheint so voll von Widersprüchen zu sein, wenn wir Menschen das "Unsichtbare" und "Unfassbare" nach den Kriterien des "Sichtbaren" und "Fassbaren" beurteilen. Andererseits zeigt die Bibel auch, dass ein Mensch, der das Weltall betrachtet und nicht gleichzeitig die ewige Macht der herrlichen Gottheit sieht, der, wenn er das Sichtbare sieht, keine Rückschlüsse auf das Unsichtbare zieht, eigentlich ohne Entschuldigung ist. Wenn ich dies nun wortwörtlich nehme, so könnte ich die Aussage treffen, dass nach dem Maßstab der Bibel doch ein Blick auf den Sternenhimmel für jeden Menschen eigentlich "genug" wäre, um auf einen Schöpfer schließen zu können. Angesichts dieses Beispiels würde dennoch die Frage bleiben, warum der Blick auf den Sternenhimmel nicht ausreicht um auf den Schöpfer zu schließen, sonder warum der Mensch eher auf intellektuelle Schwierigkeiten vieler Art stieß. Freilich wäre wohl der eine oder andere dazu geneigt, nun den Teufel an die Wand zu malen, ein Verweis auf einen Gegenspieler wäre jedoch wohl nicht ausreichend , um die Frage zu klären.

    Deine Frage "Was hat Jesus davon, wenn" ist eine gute Frage. Ich möchte diese Frage nun etwas umformulieren und fragen : "Was hat der Mensch davon, wenn er Jesus die erwähnten "Gräueltaten" in die Schuhe schiebt ?" Vielleicht scheint hier der Aspekt der Idealisierung etwas durch - Vielleicht haben manche Menschen ein Gottesbild, in denen für solche "Gräueltaten" einfach kein Platz ist. Gott ist doch die Liebe, wie kann also Gott dies getan haben ? Vielleicht erscheint es für manche Menschen in ihrem Gottesbild unmöglich zu sein, dass Gott das Herz eines Pharaos verstocken könnte. In Römer 1, 21 sagt die Bibel, dass ein Mensch, der Gott durch seine so herrlich geschaffene Welt sieht und Ihm nicht dafür dankt und Ihn preist,überwältigt von den Wundern, die des Schöpfers Weisheit offenbaren, dass ein solcher Mensch seine Gedanken dem Nichtigen zuwendet und dass sein unverständiges Herz "verfinstert" wird.Wären wir angesichts dieser Verses etwa in der Annahme, dass Gott "böse" wäre ? Oder etwa das sich die Bibel widersprechen würde ? Zugegeben, wenn wir z.B. in das Alte Testament blicken, dann könnten wir schnell meinen, dass Gott "blutrünstig", "rachsüchtig" und manchmal auch ziemlich "böse" war. Das ist natürlich ein Irrtum und Gott ist nicht "böse".

    Gott ist die Liebe selbst. Damit man lieben kann, muss auch Freiheit da sein. Die Freiheit zu lieben, wie auch die Freiheit nicht zu lieben. Manche Christen sind zum Beispiel der Meinung, man "muss" "den Zehnten" geben. Die Bibel spricht aber weniger von einem fixen Prozentsatz, vielmehr von einer Herzens-Einstellung. Der freiwillige Geber erhält einen Segen durch sein Tun. Ich kann nun 4% oder auch 20% geben, oder einfach freiwillig einen Geldbetrag, weil das Herz gerne geben möchte. Wenn ein %-Satz zu einer Pflicht deklariert wird, dann frage ich mich, wo denn die Tugend darin liegen soll, denn ich tue das wenigste damit, was ich tun kann. Gezwungene Gabe ist keine Form der Liebe und auch keine Wohltätigkeit. Wenn ich ein Kind zwingen würde "lieb" und "gut" zu sein, wenn Besuch kommt, dann mag das Kind äußerlich gut sein, doch das "Gut sein" wäre wohl von sehr oberflächlicher Natur geprägt. Zwang allein oder einfach nur "weil es in der Bibel steht" wird niemanden dazu bringen, gut zu sein oder Tugend zu üben. Damit ist absolut nichts gegen einen "weltlichen" Vollzug von juristischer Strafe gesagt, wo Zwang manchmal notwendig ist und Abhilfe schaffen kann.

    Gott ist die Liebe und die Liebe Gottes zu den Menschen und die Liebe des Menschen zu Gott beruht auf Gegenseitigkeit. Gott drängt uns Seine Liebe nicht auf, schon der Versuch "Liebe" durch Gewalt zu gewinnen, würde die Grundlage der Liebe zerstören. Gott bestraft keinen Menschen, der sich dazu entscheidet eben Gott nicht lieben zu wollen - Jedoch haben wir die Konsequenz unserer Entscheidung auch zu tragen. Ob Gott nun das Herz des Pharaos verstockte oder nicht - Für mich ist es egal und ich bräuchte zum Thema auch keine theologischen Erörterungen von Menschen, die irgendwas zu beweisen oder entkräften zu versuchten. Ich weiß, dass Gott als wahrer Freund und liebender Papa alles für uns Menschen tut. Er muss die Echtheit Seiner Liebe nicht beweisen und wenn Menschen meinen, sie müssen es für Gott beweisen, dann können diese es tun. Jesus kam auf Erden, Gott gab Seinen Sohn, Jesus lässt sein Leben für seine Feinde und führt den Menschen die größte Liebe vor Augen.

    Als Gott die himmlische Welt und die Engel erschuf, wollteer damit das Allerbeste erschaffen und gründete ein Reich der Liebe und der Tugend. Aber um dies zuverwirklichen, musste er den Einwohnern echte Freiheitgarantieren, was er auch tat. Die Engel und ihr Oberster,Luzifer, erhielten einen Charakter, der sie zu echter Liebezu ihrem Schöpfer und ihren Gefährten befähigte. Siehatten damit die Möglichkeit, echte Liebe auszuüben, umLiebe zu werben und mit Liebe umworben zu werden,was natürlich auch die entsprechenden entgegengesetztenMöglichkeiten mit einschließt, die Möglichkeit, all dies abzulehnen.

    Nachdem Luzifer, der Oberste der Engel, sich für das Böse entschieden hatte, wollte er missionarisch tätig sein und suchte Gefährten für sich zu gewinnen, indem er andere dazu veranlasste, denselben Weg einzuschlagen. Auch ging er zu Adam und Eva, die auch mit einem zur Liebe fähigen Charakter erschaffen worden waren und deshalb frei wählen konnten. Es ergab sich, dass auch sie eine falsche Wahl trafen. Weil sie dem alleinigen Gott den Rücken kehrten, wurden sie böse und brachten Sünde und Leid in die Schöpfung hinein.

    Aber zeigt dies nicht alles, wie hoch Gott die Menschen achtet ?
    Er nimmt unsere Entscheidungen, uns selbst und unsere Liebe wirklich ernst, ernst genug, um darum zu werben, was wiederum das Wesen seiner Liebe offenbart.Denn wahre Liebe achtet und respektiert immer den Partner,um den sie wirbt. Das erklärt für mich auch, warum Gott die Menschen durch "törichte Predigt" ruft und sucht und nicht dadurch, dass er uns mächtige Engel, Zeichen, Wunder oder Erscheinungen von anderen Welten schickt. Gottes Ziel ist es, unser Vertrauen und unsere Liebe zu gewinnen.Er verwendet "natürlichste Mittel",die verfügbar sind, damit diejenigen, die Er zu gewinnen sucht, völlige Entscheidungsfreiheit haben und nicht durch Machtdemonstrationen eingeschüchtert werden,welches die Mittel eines Diktators und nicht eines Liebenden wären. Er wendet im Allgemeinen keine Methode an, die die Menschen dazu zwingen würde, seine Liebe anzunehmen - Denn man kann niemanden zu der Liebe zwingen, die von Gott gesucht wird. Das bloße Vorhandensein des Bösen in der Welt eines allmächtigen Gottes ist für mich persönlich in der Tat auch ein guter Hinweis darauf, dass Gott wirklich die Liebe ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

  • Genesis 3:8.ff. "Da sprach Adam: Das Weib, dass du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum..."

    Dieser Satz macht mich nachdenklich.

    Warum sträubte sich Mohammed anzuerkennen, dass Gott auch "Gesellen" haben könnte?

    Nach Mohammeds Vorstellung verursachte die "Frau" die Sünde", damit leugnete er den Anteil Adams: die gleiche "Ausrede".

    Der Islam (so auch Arianismus, Pelagianismus) ist eine Kultur der "Ausrede" gegenüber dem Sündenfall.

    Letztlich schiebt der Islam (wie der Atheismus), ohne es zu "wollen", dem Schöpfer die "Schuld in die Schuhe", daher "Prädestination".

    "Nur der Vater weiß alles." Ja, aber er ist nicht allmächtig sondern der "Sohn". Daher gibt es auch keine "doppelte Prädestination" wie bei Kalvin und den "Puritanern".

    Der "Mono-/Duo-Theismus" ist "verschlossen". Nur eine trinitarisch/biblische Gottheit ist "offen" und fähig, das "Sündenfall-Problem" zu lösen.
  • James Gabriel schrieb:

    Das bloße Vorhandensein des Bösen in der Welt eines allmächtigen Gottes ist für mich persönlich in der Tat auch ein guter Hinweis darauf, dass Gott wirklich die Liebe ist.
    Die Liebe ist das Höchste! Erstaunlich aber das die Wahrheit bei Gott das Verbindende ausmacht....hier paar Auszüge.

    Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
    Denn du bist der Gott, der mir hilft;
    täglich harre ich auf dich.
    Psalm 25:5

    100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine wahrheit für und für.

    108,4 Denn deine Gnade reicht, soweit der Himmel ist, und deine wahrheit, soweit die Wolken gehen.

    111,7 Die Werke seiner Hände sind wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen.


    Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
    1 Johannes 3:18

    Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln doch in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
    1 Johannes 1:6

    Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
    Johannes 14:6 | LUT |

    Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
    Johannes 4:24 | LUT |

    Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir die Erstlinge seiner Geschöpfe seien.
    Jakobus 1:18 |

    Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
    1 Johannes 5:20 |

    Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.
    Johannes 16:7

    Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.
    Johannes 15:26

    Johannes 4:23
    Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.

    Hier der kleine Unterschied..
    Johannes 8
    43Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören.
    44Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.
    45Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.…

    Beitrag von Norbert Chmelar ()

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  • freudenboten schrieb:

    Nach Mohammeds Vorstellung verursachte die "Frau" die Sünde", damit leugnete er den Anteil Adams: die gleiche "Ausrede".

    Der Islam (so auch Arianismus, Pelagianismus) ist eine Kultur der "Ausrede" gegenüber dem Sündenfall.
    Lieber freudenboten,
    das ist alles andere als richtig.

    Im Koran ist Adam, ähnlich wie in der Bibel der Stammvater der Menschen. Eva wird namentlich im Koran nicht erwähnt. Der Sündenfall wird auch im Koran erwähnt (S 2, 35 - 39) : "Wir sprachen : "Oh, Adam, bewohne Du und Dein Weib den Garten und esset in Hülle und Fülle, wo immer ihr es wollt, aber nahet nicht jenem Baume, sonst seid ihr Ungerechte. Aber der Satan ließ sie aus dem Garten straucheln und vertrieb sie aus der Stätte, in der sie weilten." In diesem Text erkennt man gut den Garten, den Baum, den Sündenfall und den Menschen wieder, doch es gibt wesentliche Unterschiede zur Bibel. Einen Unterschied zur Bibel stellt die Reaktion Adams und seiner "Gefährtin" auf ihre Sünde dar. In der Bibel schiebt Adam der Eva die Schuld zu, diese schiebt die Schuld auf die Schlange. Im Koran sagt das Menschenpaar : "Unser Herr, wir haben wider uns selbst gesündigt."

    Adam und seine Gefährtin (Eva) beugen sich im Koran unter ihre Sünde, anstatt sich wie in der Bibel die Schuld gegenseitig zu zu spielen. Das klingt zwar edel - Die Darstellung in der Bibel ist aber realistischer, sie spricht realistisch davon, wie sich der Mensch (wirklich) verhält.

    Bogi111 schrieb:

    Die Liebe ist das Höchste! Erstaunlich aber das die Wahrheit bei Gott das Verbindende ausmacht....hier paar Auszüge.
    Stimmt schon was Du sagst, trotzdem finde ich irgendwie nicht gut, die Liebe "gegen" die Wahrheit auszuspielen. Die Liebe ist am Größten, doch die Liebe ist die Dienerin der Wahrheit. Liebe kann niemals "wichtiger" als Wahrheit sein und Wahrheit niemals "wichtiger" als Liebe. Liebe und Wahrheit gehen ja quasi Hand in Hand. Korinther 13 zeigt zwar, dass die Liebe am höchsten ist, doch die Liebe "freut sich an der Wahrheit". Die gottgefällige Liebe kann ohne Wahrheit nicht entstehen. Ohne die Wahrheit, die die Liebe definiert, schützt, leitet und führt, kann die Liebe zu einem Desaster werden.
  • James Gabriel schrieb:

    Stimmt schon was Du sagst, trotzdem finde ich irgendwie nicht gut, die Liebe "gegen" die Wahrheit auszuspielen.
    Dieser Gedanke war nicht mein Anliegen, die Liebe gegen Wahrheit auszuspielen. Der Gedanke war die Grundlage der 3-Faltigkeit!

    Die Liebe Gottes (Vater,Sohn,HLGeist) hat als Basis die Wahrheit! Deshalb ist der Kampf Luzifers gegen Gott entstanden,weil diese Basis nicht mehr stimmte.

    Wir reden von Liebe,aber was verstehen wir wirklich darunter? (Luk.6)
    32 Und wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben, die ihnen Liebe erweisen.
    33 Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Das tun die Sünder auch.
    34 Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche zurückbekommen.
    35 Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen.

    Wer mich bewusst belogen hat, oder Lüge bewusst als einen Vorteil seines Handels auspielt den meide ich.
    Liebe macht eifersüchtig,sagt Gott ...2.Mose 20...
    „Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott,
    bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;
    bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“
    Zum Lieben gehört eine Grundlage, Gebot Gottes, das Wahrheit ist!!!

    Sprueche 28
    4Die das Gesetz verlassen, loben den Gottlosen; die es aber bewahren, sind unwillig auf sie.
    5Böse Leute merken nicht aufs Recht; die aber nach dem HERRN fragen, merken auf alles.
  • Die Dreieinigkeit Gottes einfach erklärt!



    In dem Video wird in etwas mehr als 6 Minuten eine Diskussion zwischen einem Christen, einer Jüdin, einem Moslem und einem Zeugen Jehovas über die Dreieinigkeit dargestellt. Die Argumente pro Trinitätslehre werden u.a. am Namen ELOHIM beschrieben und an anderen Stellen des Alten Testaments. Auf Argumente aus dem Neuem Testament wird verzichtet. Am Beispiel des Wassers als H2O in den drei Erscheinungsformen des Wassers als fest (Eis) - flüssig (Wasser) und gasförmig (Wasserdampf) wird auch Gott mit den drei Erscheinungsformen (Vater-Sohn-Heiliger Geist) verglichen. Auch vom Pluralismus Majestatis wird von den anderen dreien versucht dagegen anzudiskutieren.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Hallo Bogi,

    Bogi111 schrieb:

    Dieser Gedanke war nicht mein Anliegen, die Liebe gegen Wahrheit auszuspielen. Der Gedanke war die Grundlage der 3-Faltigkeit!
    Ich habe auch nicht gesagt, dass es Dein Anliegen wäre.

    Bogi111 schrieb:

    Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott,
    bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;
    bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“
    Zum Lieben gehört eine Grundlage, Gebot Gottes, das Wahrheit ist!!!
    Du zitierst einige Stellen aus dem alten Testament, Christen leben im Neuen Bund. Das Neue Testament sagt, wir sollen Gott und unseren Nächsten lieben. Wer das als Christ tut, der braucht so gesehen auch nicht die Gesetze / Gebote des Alten Testament. Jesus hat die Gebote erfüllt und wer Gott liebt, der wird keine anderen Götter neben Ihm haben, wer seinen Nächsten liebt, der wird nicht stehlen oder lügen. Wer Gott liebt, der wird dem Nächsten auch die Verfehlungen verzeihen. Wer seinen Nächsten höher achtet als sich selbst, der wird nicht morden, ehebrechen oder neidisch auf dessen Hab und Gut sein. So unterstehen wir nicht den Forderungen des alttestamentlichen Gesetz. Wenngleich es auch nicht bedeutet, dass man "gesetzlos" wäre. Wiedergeborene Christen sind durch Glauben errettet, und wer glaubt, der lebt in einer lebendigen Beziehung zu Gott. Das Evangelium, die frohe Botschaft ist alles was Gott den Menschen als einen Ausweg von der Sünde offenbart hat. Das hebräische "Du sollst" kann übrigens auch als "Du wirst" gelesen werden, wer Gott uns seinen Nächsten liebt, der wird sich auch dementsprechend verhalten. Nicht aus Zwang, reiner Vorschrift, weil jemand ein paar Verse zitiert, "prophetische Visionen zu einem (einzigen) Gebot hatte oder wegen einer Theologie - Schlicht und einfach, weil die Liebe die Gott uns durch Jesus erwiesen hat uns auch dazu befähigt.

    "Wenn jener erste Bund untadelig gewesen wäre, würde nicht Raum für einen andern gesucht." (Hebräer 8,7)

    Bei den wiedergeborenen Christen steht das Gesetz im Herzen, auch wenn man nicht die Sabbat - Theologie der Adventisten teilt. Ich betone dies deswegen, weil viele Adventisten das Glaubensleben ihrer nicht-adventistischen Glaubensgeschwister meist ausschließlich nach "Sabbat - Kriterium" oder ihrem eigenwilligen Verständnis der Gesetze beurteilen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

  • Ist die Anbetung des dreieinigen Gottes Götzendienst?



    In diesem Video(Dauer: 6 Minuten 50 Sekunden) wird die Frage gestellt, ob die Dreieinigkeitslehre eine heidnische Lehre sei. Der Sprecher versucht hier diese Argumente anhand der Bibel zu widerlegen und verweist auf den Missionsbefehl Jesu und auf die Paulus-Stelle aus dem Kolosserbrief, wonach in Christus die ganze Fülle der Gottheit wohne. Auch auf Johannes 16 wird hingewiesen, wo der Geist von Vater und vom Sohn ausgesendet wird. Und es wird auf Jesaja 9,5 verwiesen, wo der Sohn als der »Ewig-Vater« bezeichnet wird. Am Ende wird betont, das das Wesen der Gottheit für uns ein Geheimnis bleibt und wir uns kein Bild von Gott machen sollen. (Zweites der 10 Gebote!)
  • Norbert Chmelar schrieb:

    In diesem Video
    Hallo Norbert,

    Wolfgang Schneider vom "Bibel - Center" hat einen sachlichen Artikel zum Thema "Nur Gott gebührt Anbetung verfasst ?" - Ich zitierte kurz aus dem Artikel, den gesamten Artikel findest Du im Link "unten".

    "Wenn wir die Sachlage in den biblischen Texten genau beachten und korrekt verstehen, ergibt sich, dass das benutzte griechische Wort προσκυνέω an und für sich die erwähnten unterschiedlichen Bedeutungen haben kann und dass der jeweilige Kontext bestimmt, welche Bedeutung die korrekte ist. Eine "Anbetung als Gott" gebührt gemäß der biblischen Berichte in der Tat nur dem wahren Gott. Allerdings ist "Anbetung als Gott" NICHT der einzige Kontext, in dem der Begriff "anbeten" vorkommt; vielmehr zeigt der biblische Bericht auf, dass eine "Anbetung" auch Menschen zuteil werden kann, ohne dass dies dann biblisch betrachtet "Götzendienst" ist.

    Das erwähnte Beispiel von Jesus und den Weisen aus dem Morgenland zeigt klar und deutlich auf, dass das Kind (also der Mensch) Jesus "angebetet" wurde, und dass es sich hierbei um eine "Anbetung ALS KÖNIG" -- und NICHT um eine "Anbetung als Gott" -- handelte! Dass Jesus von den Weisen "angebetet" wurde, bedeutet in keiner Weise, dass Jesus "Gott" ist! Es ist gut möglich, dass Leute nicht auf die Idee kommen würden, Jesus wäre "als Gott angebetet" worden, wenn die Übersetzer statt des Wortes "anbeten" das griechische Wort προσκυνέω mit "huldigen" oder "Ehre erweisen" übersetzt hätten.

    Bei allen anderen Stellen in den Evangelien, in denen erwähnt wird, dass Menschen Jesus "anbeteten", verhält es sich auch so, dass in keiner Stelle Jesus "als Gott angebetet" wird. Vielmehr ergibt sich aus dem jeweiligen Kontext, dass die Leute Jesus jeweils als jemanden erachteten, der eine höhere Stellung als sie selbst hatte, und sie ihm deshalb "huldigten", "Ehrerbietung erwiesen", ihn "anbeteten"."

    http://www.bibelcenter.de/bibel/studien/trinitaet/anbetung_huldigung.php

    In der Bibel wird gut deutlich, dass Jesus nicht Gott Vater ist, also auch nicht als "Gott Vater" anzubeten wäre, jedoch weist Jesus niemals Menschen dafür zurecht, dass sie Ihn (Jesus) "anbeten". Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche für die Gottheit Jesu sprechen, dass Jesus und der Vater einer Natur und eines Wesens sind.
    gotquestions.org/Deutsch/Ist-Jesus-Gott.html

    Ich hoffe, die Info's können Dir im Bezug auf Deine Frage "
    Ist die Anbetung des dreieinigen Gottes Götzendienst ?" etwas weiterhelfen.
  • Wenn jemand angebetet wird , kann derjenige nur Gott selbst sein! Einen reinen Menschen anzubeten, wäre Götzendienst gewesen! Daher musste Jesus auch Gott sein und als solchen haben ihn die Weisen aus dem Morgenland auch angebetet, weil sie aus den Sternen erkannten , dass ein Gott geboren werde bzw. Fleisch wurde! (--->siehe Johannes 1,14).
    ====> Deshalb bleibt es dabei, dass Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich ist! (Joh.20,28/ Phil.2,6-7)

    Hierzu auch dieses folgende Video(Dauer: knappe Stunde), in dem anhand der ersten Verse der Bibel und vieler sonstigen Stellen im AT und NT nachgewiesen wird, dass nicht nur der Vater Gott ist, sondern auch der Sohn und der Heilige Geist. Zum Geist werden Verse zitiert, die belegen dass dieser sowohl Kraft als auch eigenständige göttliche Person ist!



    Vortrag in Bad Cannstatt bei Stuttgart aus dem Jahre 2012 als Sabbatschul-Lektion

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Daher musste Jesus auch Gott sein und als solchen haben ihn die Weisen aus dem Morgenland auch angebetet, weil sie aus den Sternen erkannten , dass ein Gott geboren werde bzw. Fleisch wurde!
    Hallo Norbert,

    wie Du wahrscheinlich weißt, beteilige ich mich nicht an der "eigentlichen" Diskussion zur Wesenheit Gottes. Was mich in Hinblick auf die von Dir zitierte obige Aussage interessieren würde, wie verstehst Du Matt 2,2 ? Hier fragen die Weisen : "Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist ? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen. ?" Aus diesem Vers wird für mich eher ersichtlich, dass die Weisen "den König der Juden" huldigen wollten. Ob diese Jesus als Gott erkannten wird durch den Vers nicht ersichtlich, sie wollten einem König huldigen.
  • Video mit ca. 10 Minuten Dauer, wo nachgewiesen wird anhand der Bibel und des Begriffes "echad", dass es folgende "Rechnung" gibt:
    1. Der Vater = Gott
    2. Der Sohn = Gott
    3. Der Heilige Geist = Gott ......... und daraus ergibt sich schließlich:
    4. Der Vater + der Sohn + der Heilige Geist = Gott.


    Fazit des Videos: Die Christenheit glaubt an die Dreieinigkeit!



    Wie beschreibt die Bibel Gott?
  • Mir fällt auf, dass Duotheisten und Monotheisten jeweils eine einzelne Textstelle betrachten, diese im Sinne der außerbiblischen "Vorgabe" auslegen. Zum Zweck der Vorgabe wird ein außerbiblischer Ausleger zitiert. Danach wird der nächste Einzeltext ebenso isoliert nach "Vorgabe" betrachtet. Sind viele Texte so bearbeitet. folgt die "Schlussfolgerung": Die gesamte Bibel lehrt..."

    In dieser Vorgehensweise spiegelt sich genau der theologische Denkansatz der "isolierten Gottheit" wieder.

    In Wirklichkeit ist die Gottheit der Bibel aber komplex, keine Monodie sondern Harmonie, um einen Vergleich zu wagen.

    Entsprechend sollte auch das Auslegungsprinzip "inspirierte Schrift legt die inspirierte Schrift aus" angewendet werden.

    Mir ist die oben genannte Methode bei scheinbar "biblizistischen" Gruppen wie "Zeugen Jehovas" und "Spaltung suchenden" aufgefallen.
  • Für mich ist die Wesenheit Gottes ein Geheimnis, dass ich auch so stehen lassen kann. Bei der Taufe von Jesu zeigten sich jedoch Gott, Jesus und der Heilige Geist. Jesus, der von Johannes getauft wird, Gott, der aus dem Himmel sagt, dass Jesus sein geliebter Sohn ist und der Heilige Geist, welcher sich physisch in Form einer Taube "manifestierte". Für mich wird aus der Bibel nur ersichtlich, dass alle 3 an der Errettung des Menschen wirken. Wie genau die Wesenheit derer beschaffen ist, interessiert mich gar nicht so. Mir ist es wichtiger, im Glauben dieses großes Geschenk der Errettung anzunehmen und aus dieser Gnade tagtäglich zu leben. Ich bete zu Gott und zu Jesus, zum Heiligen Geist bete ich nicht. Jedoch erachte ich den Heiligen Geist keineswegs als eine Art "unpersönliche Materie", denn aus dem Wort wird ersichtlich, dass der Heilige Geist "persönliche" Eigenschaften besitzt.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Video mit ca. 10 Minuten Dauer, wo nachgewiesen wird anhand der Bibel und des Begriffes "echad", dass es folgende "Rechnung" gibt:

    Der Vater = Gott

    Der Sohn = Gott

    Der Heilige Geist = Gott ......... und daraus ergibt sich schließlich:

    Der Vater + der Sohn + der Heilige Geist = Gott.
    Ein Blick in ein seriöses Lexikon wie zum Beispiel jenes von Ludwig Koehler & Walter Baumgartner (Lexicon in veteris testamenti libros) hätte gereicht - Es gibt als grundlegende Bedeutung für echad "ein Einzelner" an. Als die Kundschafter mit ihrem Beweis der Fruchtbarkeit des verheißenen Landes zurückkamen, trugen sie bei sich "eine einzelne [echad] Weintraube”. Echad wird oft wiedergegeben als "ein einzelner" oder "nur einer".

    "Echad" meint niemals eine "zusammengesetzte Einheit" wie das von manchen behauptet wird. Dieses Argument ist ebenso schwach im Bezug auf die Wesenheit Gottes wie die ganzen "Elohim" - Erklärungsversuche. Auf die Tatsache, dass "einer" im Hebräischen oder im Deutschen manchmal einem Kollektivbegriff zugeordnet ist, lässt sich kein Argument für eine "Multi-Persönlichkeits-Rechnung" wie von Dir vorgetragen gründen. Noch schwächer ist das Argument, dass das hebräische Wort echad in dem Shema ("Höre, o Israel, der Herr unser Gott ist ein Herr") sich auf einen vereinigten Einen und nicht auf Einen im absoluten Sinn bezieht. Von daher haben einige argumentiert, das Alte Testament habe eine Vorstellung einer vereinten Gottheit. Es ist selbstverständlich wahr, dass das Wort in manchen Zusammenhängen eine vereinte Pluralität kennzeichnen kann ("sie sollen ein Fleisch sein"). Das aber beweist eigentlich gar nichts. Eine Untersuchung des Gebrauchs im Alten Testament offenbart uns, dass das Wort "echad" genauso verschiedene Bedeutungen haben kann wie etwa unser deutsches Wort "einer". Der Kontext muss jeweils entscheiden, ob eine numerische oder eine vereinte Einzigartigkeit beabsichtigt ist.

    Irgendwie machen mich solche Erklärungen traurig, denn es wäre so viel hilfreicher wenn wir schlicht lesen und hören würden, was Gott in Seinem Wort sagt, anstatt irgendwelche abstrusen Wortinterpretation zu konstruieren...

    freudenboten schrieb:

    Das "Geheimnis" wird "teilweise" gelüftet, wenn man den "Namen" (Jhwh) des Vaters, Sohnes und Geistes (Matth. 28:19.) zurückverfolgt bis Genesis 1:2.-4.
    Ich habe nicht die Absicht, dieses "Geheimnis" zu lüften, weil es für mein Heil nicht notwendig ist. Manchmal erinnert mich die Diskussion hier eher an die Frage "Wer ist der Klügste ?". Ist es für Dich oder Andere etwa so wichtig, die Frage der Dreieinigkeit lüften zu wollen ?

    Was ich manchmal echt nicht verstehe : Einerseits wird betont, dass der Kontext wichtig ist und dann stürzt man sich auf Namenserklärungen in europäischer Tradition oder auf einzelne Wörter um damit eine gesamte Theologie oder Ansicht zu untermauern. Danke, an sowas habe ich kein Interesse.
  • Wie ich in anderen Beiträgen schon mehrfach dargelegt habe, meint "Echad" genau das: Eins von oder zusammengesetzt aus vielen.

    "Echad" hat die Wurzel "Jachad"=zusammen, gemeinsam. Es kommt nicht von "Jachid" (Hifil)= einzig, einzeln).

    Jesus war schon "vor der Schöpfung" zusammen (Echad) mit Vater und Geist (Genesis 1, Johannes 1).

    Seit dem Sündenfall wurde er der "Einzige" und "Erste" (Jachid = monogenes) in Menschwerdung,Tod und Auferstehung.

    Das bedeutet: Der "Fels", der präexistente Sohn Gottes, sprach zu Adam, Noah, Abram, zu Mose u. s. w. (1. Korinther 10:4. Hebräerbrief 1:1.2.)

    Der "monos Theos" in den Apostelschriften kommt nur und immer im Zusammenhang mit Sohn und Geist vor.

    Johannes 4:23. "Den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit"
  • freudenboten schrieb:

    Wie ich in anderen Beiträgen schon mehrfach dargelegt habe, meint "Echad" genau das: Eins von oder zusammengesetzt aus vielen.
    Tut mir leid, ist nichts gegen Dich, jedoch werden Deine Aussagen nicht glaubwürdiger, weil Du es schon mehrfach dargelegt hast.
    Ich vertraue seriösen Quellen die einen hervorragenden akademischen Ruf genießen wie zum Beispiel Ludwig Koehler & Walter Baumgartner mehr, als wie (Dir) einen Fremden in einem Forum.

    Und das was Du meinst, meint eben nicht genau "DAS" was seriöse Menschen und tatsächliche Kenner der hebräischen Sprache wie Koehler & Baumgartner zu "echad" meinen.

    Das Lexikon von Koehler und Baumgartner (lexicon in veteris testmenti libros) gibt als grundlegende Bedeutung für echad „ein Einzelner“ an. Die häufigste Bedeutung ist die einfache Kardinalzahl 1. echad und achat (m/w) --> einerlei Sprache (safa achat), derselben Nacht (lajla echad), in einem Haus (bajit echad), einziges Wort (dawar echad), erster Tag (jom echad),

    Im 5. Buch Mose strahlt das Schma Jisrael in Kapitel 6, Vers 4 als Manifestation des jüdischen Glaubens an den einzigen Gott. Jede jüdische Generation, die in Gefahr geriet, wählte das Schma als ihr persönliches Credo und verbeugte sich vor dem einen, wahren, einzigen Gott. "schma jisrael, adonaj eloheinu adonaj echad"

    Wie gesagt:
    Eine Untersuchung des Gebrauchs im Alten Testament offenbart uns, dass das Wort "echad" genauso verschiedene Bedeutungen haben kann wie etwa unser deutsches Wort "einer". Der Kontext muss jeweils entscheiden, ob eine numerische oder eine vereinte Einzigartigkeit beabsichtigt ist - Sind Deine obigen Ausführungen zu "echad" tatsächlich im Kontext ersichtlich ?

    Anbei : Traurig, dass immer wieder zu solch' komplizierten Erklärungsversuchen gegriffen wird. Die Bibel wurde für Jedermann geschrieben, sowohl ein Akademiker wie auch ein Schulkind kann das Wort Gottes verstehen. Der kindliche und einfache Glaube ist soviel mehr wert, als komplizierte Wortstudien oder das Wissen um hebräische oder griechische Begriffe...

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