Beiträge von Babylonier

    Meinst Du das jetzt Ernst???

    Du solltest vielleicht ein bisschen überlegen, welche Außenwirkungen Deine Äußerungen so haben können....

    Wenn man sich anschaut, wie gerade jüngere Muslime aktiv gegen das Christentum argumentieren und nahezu jede christliche Überzeugung angreifen, ist dieser Eindruck durchaus gerechtfertigt.

    ???
    Was hat dieser Satz mit Deiner These zu tun, dass


    Frieden für die Welt

    = Religion des Antichristen


    sei ????

    Es ist ein Skelett, ich fand den Ausdruck so treffend, und es kann weiter unterhalten werden, weil genug Kohle da ist; das ist alles.

    Deshalb werden auch die paar hunderttausend Kirchenaustritte nicht weiter jucken, bei einer Kirche mit 1,3 Millarden Mitgliedern,

    zumeist aus Ländern, wo man NICHT aus dieser Kirche austreten wird wegen Kondomen oder Missbrauchsfällen, usw.


    Der "Auftritt" auf der Bühne ist auch - wenn man mal genau drauf achtet - gar nicht mehr für unser nordeuropäisches Klientel,

    sondern für besagte Länder und Kontinente.



    Danke für diese Darstellung, mal eine etwas andere Sichtweise.


    Laut hiesiger Medienberichterstattung starrt die Katholische Kirche ja wie das Kaninchen auf die Schlange auf die Austrittszahlen in Deutschland.


    Mitteleuropäische Selbstüberschätzung, falls Du mich fragst...

    533 führte ein weltlicher Kaiser von Byzanz, der ja eigentlich gar nicht befugt war in kirchliche Dinge einzugreifen, per kaiserlichem Dekret den »Primat des Papstes« ein, indem „der Bischof von Rom über alle Kirchen der Welt gestellt wurde”! 5 Jahre später - 538 ergriff der Papst auch noch weltliche Macht und eignete sich, nachdem man die germanischen Ostgoten aus Rom vertrieben hatte, Halbitalien an, den sogenannten Kirchenstaat! Damit begann die in der Bibel in Dan.7,25 und in Offb.13 vorausgesagte 1.260 Jahre umfassende Herrschaft des kleinen Horn und ersten Tieres, denn daß in besagten Bibelstellen niemand anderes als gerade der Papst gemeint sein kann, ist offensichtlich!


    Was ist denn an diesem wirren Gebräu von historischen Halbfakten und abenteuerlichen Mix von Bibelstellen "offensichtlich" ???

    Und? Wie viele adventistische Splittergruppen gibt es nun, unabhängig von den zwei Kirchen der Reformadventisten


    Mittlerweile wohl ziemlich viele.


    Wenn Dein theologischer Ansatz darin besteht, dass es innerhalb der eigentlich sowieso schon auserwählten Christenheit auch noch eine Gruppierung geben muss, die ganz besonders auserwählt ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Du eine eigene Splittergruppe gründest.


    Je kleiner die eigene Gruppe, umso größer die Auserwähltheit...

    Wie etwa : Frau Landeshauptmann Mickl - Leitner bestimmt den STA - Regionalvorsteher "Niederoesterreich" , diesen dem lokalne STA -Ausschuss ganz einfach vorsetzend ? _ Undenkbar. Aber damals Heinrich IV - der schon ! Und dann bannt der Papst den Heinrich und der kreist ihn in Canossa ein (Ich habe mir das auf Landkarte angesehen !) und stellt sich einem zeitgemässen Demutsritual - und jetzt muss der Papst den Bann, auf den sich schon sounssoviele Gegner des Heinrich stützen wollten - zwangsläufig aufheben. Depp, der Papst, das kommt davon, wenn man sich bei seiner Herzensdame verstecken will ! - -Zu derAngelegenheit gibt es neurdings eine eigene Historiker - Studiengruppe an einer deutschen Universität. (Nein, die werde ich nicht kontaktieren, schade um Zeit und Briefporto !)


    Aber so, wie ikm "Grossen Kampf" und in der Rhetorik unseres lieben Bismarck wird es doch nicht ganz gewesen sein - -


    Vielen Dank Philo, endlich mal eine realistische Bewertung der damaligen Ereignisse.

    Im letzten geht es mir um den Hochmut, den ich oft bei als Erwachsene getaufte Menschen erlebe... da fühlt man sich bald als richtig echter Christ im Gegensatz zu denen, die schon als Kind getauft wurden... man bildet sich sehr viel auf seine freie Entscheidung ein. So als wäre die Taufe des eigene Werk dank besonderer Mündigkeit.



    Zwei (fiktive) Sätze zeigen den Unterschied recht deutlich:


    1)

    Ich habe mich bekehrt

    (Schulterklopf)


    2)

    Durch die Gnade Gottes wurde ich zum Evangelium Jesu Christi berufen

    EZB-Bashing ist im Moment halt zum Volkssport geworden.


    Kein Wunder, dass die "üblichen Verdächtigen" darauf anspringen...

    Ich sehe an deiner Formulierung nur, dass du davon abgekommen bist neutral über Argumente nachzudenken, auch ein Phänomen der Zeit....


    Blödsinn!

    Ich kenne seit Wochen sowohl dieses Video, als auch die Gegenposition:


    Mehr neutrales Nachdenken geht wohl kaum.

    Ich gebe den Spielball aber gerne zurück und wage die These, dass auch Dir neutrales Nachdenken über Gegenargumente zu Deiner Weltsicht sehr gut tun könnte.

    Der gute Herr sagt viel richtiges, aber wenn es um Motivationen geht, so glaube ich, erzählt er einfach einen Unsinn. Es gibt einige sehr gewichtige rationale Gründe für das Verhalten der EZB. Da muss man nicht irgendwelche Pseudomotivationen hervorkramen und Stimmung gegen etwas machen.



    EZB-Bashing ist im Moment halt zum Volkssport geworden.


    Kein Wunder, dass die "üblichen Verdächtigen" darauf anspringen...

    Die Zeugin Jehova mit der ich zuletzt „studierte“ vertrat die Ansicht, die Katholische Kirche hätte die Bibel immer bekämpft, doch auf irgendwie wundersame Weise wäre die Bibel von Gott gerettet worden. Ich bin sicher, auch sie würde nicht akzeptieren, dass die Bibel ein Produkt der Katholischen Kirche ist.

    Das grenzt dann aber schon an Realitätsverweigerung.


    Solche Frage sollte man vorab klären, bevor man überhaupt zusammen in der Bibel liest oder sie "studiert". Meist ist das Interesse an gemeinsamen Bibelgesprächen -oder besser gesagt "Bekehrungsversuchen" - dann auch ganz schnell wieder vorbei.

    Bei den historischen Auseinandersetzungen um die Bibel, die sie als Beleg benannte, handelte es sich durchweg Kämpfe während der Reformationszeit bei denen es um Übersetzungen ging. Als ich sie darauf hinwies, gab sie es zu, aber ich bin sicher, das hat sie ganz schnell wieder verdrängt.


    Anders lässt sich solch eine in sich geschlossene Denkweise auch nicht durchhalten. Da hilft von außen nur das ständig erneute daran erinnern.

    Amerikanischen als verbindliche Regel "unseres" "Lifetsyle" und "unsere" Theologie serviert - auch wenen es Euch langweilt und keine S"seligkeitsfrage " ist - die Argumentatio um das "Und führe uns nicht in Versuchung" - mit falschen ( ! ) Verwendungen irgendwelcher armseliger Kommentare aus einem Vrlag in Grand Rapids - - deren Publikationen man auch in Südamerika hat



    Was bitte hat es mit New England, New Hampshire oder Grand Rapid (wohl in Michigan) auf sich??? Mit fehlt da ein bisschen der Hintergrund.

    So wie ich das sehe gibt es in dieser Diskusion 2 Lager / 1. Lager= Gebote ja, 2. Lager,= Gebote Nein ( zumindest nicht alle)


    Nun, diese beiden "Lager" gab es schon in der frühen Christenheit, bedingt durch die Heidenmission, die Paulus systematisch vorangetrieben hat.


    Da gab es diejenigen Christen, die aus dem Judentum kamen und die ihr Judentum auf Jesu Botschaft hin neu interpretiert haben. Für sie wurde die Thora selbstverständlich nicht aufgehoben, sondern durch Jesu Erfüllung neu interpretiert.


    Und es gab die Christen, die aus dem Heidentum gekommen waren und nie mit dem mosaischen Gesetz in Verbindung standen. Sie haben es auch nicht mehr mit dem Christentum übernommen.


    Paulus versuchte, beiden Positionen gerecht zu werden. Nicht, indem er sie verschmelzen wollte, sondern indem er sie als gleichberechtigt nebeneinander stehen lässt. Jeder und jedem nach seiner Herkunft und Überzeugung.


    De facto besteht das heutige Christentum fast nur noch aus den Nachkommen der früheren Heidenchristen und Diskussionen um das mosaische Gesetz haben hier eigentlich keine Relevanz mehr.


    Wie Du aber schon richtig gemerkt hast, bist Du hier in einem Forum gelandet, das einer Glaubensgemeinschaft nahe steht, welche irgendwie doch noch zumindestens eine Teilgültigkeit des mosaischen Gesetztes für alle Christen propagiert.


    Nach meiner Einschätzung ist das aber eher eine Sonderdiskussion, die so in den großen Kirchen und Freikirchen nicht vorkommt.

    Die Entstehung der Bibel hat nichts mit der Tradition zu tun.

    Meinst Du das jetzt ernst??? Ist die Bibel für Dich einfach so vom Himmel gefallen?


    Und wer hat entschieden, welche Texte in den biblischen Kanon aufgenommen werden, und welche nicht?


    Was an Traditionen daraus erwachsen ist, muss anhand der Schrift geprüft werden und nicht umgekehrt.

    Wieso??? Die Tradition war doch eher da als die Bibel. Also ist es doch wohl eher so, dass die Bibel dazu da ist, die Tradition und das Evangelium zu unterstützen.


    Und nein, diese Meinungen gab es von Anfang an. Das ist kein Phänomen der letzten 200 Jahre.


    Auch wenn Du es nicht gerne hörst: Die Behauptung, dass die Bibel die alleinige Grundlage des Christentums sein, kam erst mit den Pietisten auf und ist völlig aus der Luft gegriffen. Leider bleiben sie uns seit 200 Jahren die Antwort schuldig, wie sie überhaupt darauf gekommen sind.

    Das, was die Apostel lehrten, entspricht voll und ganz dem, was der Herr Jesus gelehrt hat. Dies und nichts anderes sollten die Lehren und verkündigen.

    Die Briefe der Apostel und die Apostelgeschichte sind daher Zeugnisse aus erster Hand und maßgeblich für das Leben und das Glaubensbekenntnis eines jedes Jüngers.

    Das hat also nicht das geringste mit meinem Wunschdenken zu tun.





    Dein Wunschdenken besteht aber darin, dass Du meinst, diese Lehre allein aus den Schriften der Bibel herauslesen zu können, ohne die dahinter stehende Tradition zu berücksichtigen.


    Dabei hat diese Tradition diese Schriften überhaupt erst entstehen lassen und sie später zur heutigen Bibel zusammen gefasst.

    Wir können ja gerne diskutieren, wie sich Schrift und Tradition zueinander verhalten sollen. Aber so zu tun, als gäbe es sie gar nicht und könne getrost zugunsten der Schrift weggelassen werden, hat nichts mit dem Evangelium und dem Christentum zu tun.

    Das sind Möchtegernaussagen von protestantischen Splittergruppen, die erst in den letzten 200 Jahren entstanden sind.

    1. Traditionen sind nur insofern akzeptabel, wenn sie sich eindeutig durch Gottes Wort begründen lassen. Im Grunde jedoch braucht es keine Traditionen, sondern eine Rückbesinnung auf die ausdrückliche Lehre der Apostel in ihrem Wortlaut.

    Dazu genügt die Bibel meiner Ansicht nach.


    Wie kommst Du da drauf?


    Die Behauptung, dass die Lehre der christlichen Apostel ohne jede Tradition allein aus der Bibel ableitbar sei, ist doch völlig aus der Luft gegriffen und nichts weiter als Dein persönliches Wunschdenken.

    Noch viel mehr "adventese" : Wie so etwas in das das SS - Heft komme ?? - "Nun, dies ist ja keine Seligkeitsfrage, aber es könnte für Dich eine werden !"

    "Nun, wie würdest Du diese Frage beantworten ?" - "Nun, schon Abraham -" Und wenn es heute regnen sollte ? - "Ein jeglicher sei gesinnt wie - -" -

    Und die Suggestivfragen "Wäre es, meinst Du nich , da besser - -"


    Manchmal scheint der adventistische Gesprächsgottesdienst auch gewisse Nachteile zu haben...

    Expandiert das nicht und man bleibt bei seinen 6-8 Leuten (mein Opa und seine Leute waren alles alte Männer und Frauen, die Kinder alle groß; die haben das für sich gemacht), stagniert das in theologischen Detaildiskussionen, Altersstarrsinn und stirbt letztlich irgendwann aus.

    Genau das ist mit seinem Kreis passiert: die sind alle tot mittlerweile.

    Natürlich kann man sagen: Hauptsache, mich hat´s erfüllt!


    Kann man alles so machen. Für wen es das Richtige ist.


    Kann man sicherlich. Der Grundgedanke von Kirche oder Gemeinde sollte aber schon sein, dass man das, was man von den voherigen Generationen ererbt hat, auch an spätere Generationen weiter gibt.


    Das Lied, dass es mir als Kind vedeutlicht hat war der damals moderne Song:


    Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit.

    Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.

    Das Schiff, es fährt vom Sturm bedroht durch Angst, Not und Gefahr,

    Verzweiflung, Hoffnung, Kampf und Sieg, so fährt es Jahr um Jahr.

    Und immer wieder fragt man sich: Wird denn das Schiff bestehn?

    Erreicht es wohl das große Ziel? Wird es nicht untergehn?
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    Nein, so ist einfach ist das nicht. Das Evangelium ist die froh machende Botschaft von Jesus Christus!
    In dem historischen Streit um Schrift und Tradition ging es schon auch um die richtige Auslegung der Hl. Schrift.


    Ja klar. Aber aus Sicht der traditionellen Kirchen ist die Schrift aber ohne die Tradition, die sie überhaupt erst entstehen ließ, nicht verständlich.