Babylonier Helle Flamme

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  • Hi Wopros,


    habe Deine Anfrage erst jetzt gesehen. Deine Aussage zu den Geboten kann ich bei genauerer Betrachtung nicht folgen. Wie 'meine' Evangelische Kirche wohl auch. Der lutherisch geprägte Teil geht in der Tat davon aus, dass die Gebote nicht zum wirklichen Einhalten da sind, sondern um dem Menschen seine Unvollkommenheit zu zeigen. Gerade die Zusammenfassung im Liebesverbot ist ja wirklich im Alltag nicht durchzuhalten. Was allerdings keine Ausrede dafür sein kann, es gar nicht erst zu versuchen.

    Zu meinem Namen: zum einen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass das alte Babylon eine Hochkultur war. Sie hat halt nur das historische Pech, dass Babylon in der Bibel schlecht abschneidet, weil es in heftige militärische Auseinandersetzungen mit dem alten Israel verwickelt war.

    Zum andern ist der Name ja schon ein bisschen ironisch, weil ich durchaus weiß, wie in manchen freikirchlichen Kreisen über die Volkskirchen gesprochen wird.

    Das Berliner Olympiastadion ist nach so viel Jahrzehnten meine zweite Heimat und die meisten Kumpels aus unserer Truppe sind ehemalige evangelische Pfadfinder.


    Herzliche Grüße zurück.

  • Hallo,


    Zwei Fragen vorab:


    1. Aus welchem Grund nennst du dich hier im Forum "Babylonier"?

    2. Weshalb hast du einen Ausschnitt aus einem Fußballstadion als Profilhintergrund?


    Zum Thema Gebote Gottes:


    Ich kenne die Sicht- und Denkweise Luthers und der protestantischen Kirche. ich denke da anders darüber.

    Jesus hat in meinen Augen nicht das "Unmögliche" vollbracht, sondern das, was verloren gegangen ist und was wir, wenn wir aus Gott geboren sind, ebenfalls können.


    Genauso wenig möchte Gott uns zeigen, was wir nicht können, sondern was, wenn wir uns von Gottes Geist leiten lassen, möglich ist. Aufgrund unserer fleichlichen Vergangenheit braucht es darin Übung und tägliches Wachstum.


    Gerettet bleiben wir aus Gnade. Aber von nun an leben wir als neue Geschöpfe, deren Ziel ist, in der Liebe vollkommen zu werden. Das sollte unser Bestreben sein.


    Herzliche Grüße