Frauenordination

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Warum soll eine Frau nicht auch in der Lage sein, zum „Vorlesen, zum Ermahnen und auch zum Lehren” ?
      Lieber Norbert,bevor Du weiter falsches über die Frauenordination schreibst,lese Dir bitte diese Erklärung mal durch...
      Adventistische Weltsynode: Nein zur Frauenordination | APD
    • Bogi111 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Warum soll eine Frau nicht auch in der Lage sein, zum „Vorlesen, zum Ermahnen und auch zum Lehren” ?
      Lieber Norbert,bevor Du weiter falsches über die Frauenordination schreibst,lese Dir bitte diese Erklärung mal durch...Adventistische Weltsynode: Nein zur Frauenordination | APD
      Davon das Wichtigste, das sich mit meinen Vorschlägen ----> siehe hier ----> Warum halten Adventisten nur bestimmte Gebote Mose? deckt:

      Die Ergebnisse der Studienkommission wurden im Oktober 2014 dem Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung vorgestellt. Dieser sollte der adventistischen Weltsynode 2015 in San Antonio Empfehlungen zur Abstimmung vorlegen. Dazu ist es aber nicht gekommen, weil sich die Studienkommission nicht auf eine gemeinsame Empfehlung einigen konnte und auch der Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung darauf verzichtete. Stattdessen wurden die Ergebnisse der Studienkommission (TOSC) allen Interessierten auf einer Webseite zur Verfügung gestellt: www.adventistarchives.org/ordination
      Diskussion und Abstimmungsverfahren
      Artur Stele fasste die Arbeit der Studienkommission zur Ordinationsfrage am 08. Juli auf der Weltsynode in San Antonio zusammen: Trotz ausführlichem Studium und intensivem Gebet habe es am Schluss etwa drei gleich große Gruppen gegeben. Eine Gruppe der TOSC sei gegen die Frauenordination, eine andere dafür und eine dritte erachte die Frauenordination in der Kirche als möglich, obwohl sie davon überzeugt sei, dass Gottes „Modell“ das der männlichen Leiterschaft sei.
      Den Delegierten wurde folgende Frage zur Abstimmung vorgelegt: „Ist es akzeptabel, dass die Exekutiv-Ausschüsse der Divisionen, falls sie es für ihre Felder für angemessen halten, die Möglichkeit schaffen, dass Frauen fürs Predigtamt eingesegnet werden?“
      In Diskussionsbeiträgen, die aufgrund der vielen Wortmeldungen auf zwei Minuten pro Redner beschränkt wurden, konnten die Delegierten ihre Meinung an sechs Saalmikrophonen äußern. Befürworter der Frauenordination waren sich einig, dass es sich nicht um eine Frage handelt, die in der Bibel klar angesprochen oder geklärt werde. Es gehe vielmehr um die Anwendung von biblischen Prinzipien in je gegebenen kulturellen Begebenheiten. Gegner der Ordination von Frauen führten Bibelstellen an, die ihrer Meinung nach ausschließlich eine männliche Leiterschaft bezeugten.
      Entscheidung
      Von den bei der Abstimmung anwesenden 2.363 Delegierten aus 168 Ländern stimmten 58,4 Prozent (1.381) gegen die Ordination, 41,3 Prozent (977) sprachen sich dafür aus. Bereits vor 20 Jahren, anlässlich der 56. Weltsynode in Utrecht/Niederlande, stimmte das Kirchenparlament auf weltweiter Ebene mit 1.481 Nein- und 673 Ja-Stimmen deutlich gegen die Frauenordination.
      Pastorinnen in den USA ordiniert - in Europa entsprechende Beschlüsse gefasst
      Trotz der ablehnenden Haltung der Weltkirche bestehen bereits in folgenden Ländern Beschlüsse zur Ordinationen adventistischer Pastorinnen auf regionaler Ebene: Dänemark, Deutschland, Niederlande, Norwegen und Vereinigte Staaten von Amerika.
    • »ROMA LOCUTA! - CAUSA FINITA!« BEI STA NICHT DURCHSETZBAR!!!

      Letztendlich heisst das - um Klartext und Deutsch zu sprechen - dass sich Europa und die USA einen Sch...ssdreck um das Abstimmungsergebnis der GK von 2015 gekümmert haben! ---> Und das ist auch gut so! Angesichts dieser Beschlusslage (widerrechtlich bereits ordinierte Pastorinnen in USA + Westeuropa!) sollte Präsident Wilson es aufgeben, alle Abweichler auf Kurs zu bringen!
      Es zeigt sich eben, dass - zum Glück! - die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten kein monolithischer Block ist wie die Römisch-Katholische Kirche und bei den STA der Spruch »ROMA LOCUTA! - CAUSA FINITA!« = »Rom hat gesprochen! - Der Fall ist erledigt!« gerade nicht gilt bzw. in Abwandlung »Die GK und Präsident Wilson haben gesprochen - Fall erledigt!« nicht weltweit durchsetzbar ist - GK- Mehrheit hin oder her ...!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Trotz der ablehnenden Haltung der Weltkirche bestehen bereits in folgenden Ländern Beschlüsse zur Ordinationen adventistischer Pastorinnen auf regionaler Ebene: Dänemark, Deutschland, Niederlande, Norwegen
      So wie ich es verstanden habe, dürfen die Frauen eingesegnet werden! Diese Einsegnung gilt aber nur für den Regionalen/Landesbereich.
      Die Ordination gilt Weltweit!
    • Der Papst gegen die deutschen Bischöfe

      Die katholischen Bischöfen in Deutschland und Papst Franziskus stehen vor einem handfesten Konflikt. Es geht um den Umgang mit gleich vier Themen: Macht, priesterliche Lebensform, Sexualmoral – und Frauen.

      Nicht nur der GK-Präsident hat Probleme mit seinen deutsch Schäfchen. Vielleicht mehr Ähnlichkeiten, als manchem lieb sein kann.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Wenn man sich auf "historische" Auslegung der Prophetie beruft, MUSS man dieselbe auch auf 1. Korinther 14:34. anwenden.

      In welchem historischen Kontext sagte Paulus "Die Frau schweige..."

      Weshalb stützte Paulus die römische Sklaverei, obwohl das erste Gebot lautet "Ich bin der Ewige, deine Gottheit, die dich aus... dem Sklavenhaus herausgeführt hat..." (Ex. 20:1.2.)
    • Gute Fragen!

      Zu 1.Kor.14,34 („Das Weib schweige in der Gemeinde!”) wird gesagt, dass hier v.a in der Hafenstadt Korinth die Huren gemeint gewesen seien. Und die Frauen von Korinth sollen für Ihre "Geschwätzigkeit" berühmt/berüchtigt gewesen sein! ---> Daher befürchtete Paulus wohl in den Gottesdienst-Versammlungen durch solche Frauen Störungen! Daher sein Rat an diese Frauen in Korinth: „,Die (genau diese gemeinten!) Frauen sollen schweigen in der Gemeinde!”)

      Da Paulus nicht nur Jude sondern auch Römischer Staatsbürger war, wollte er, der ja die Römer für den Glauben an Jesus gewinnen wollte, nicht zuerst (!!!) die Römische Staatsordnung, welche leider nun mal die Sklaverei vorsah, zu Fall bringen, sondern in erster Linie eben missionieren!
      Dass Paulus aber dann - für den Fall dass das ganze Römische Reich den christlichen Glauben angenommen hätte - er, Paulus dann aber auch diese Sklaverei abgeschafft haben würde, dafür sprechen gewisse Aussagen in seinem Philemon Brief! (Vers 16: „16 (und zwar) nicht mehr als einen Sklaven, sondern als einen, der etwas Besseres darstellt, nämlich einen geliebten Bruder”).
    • Ebenso war die Stellung der Frau in der damaligen griechisch-römisch geprägten Gesellschaft NICHT in der Öffentlichkeit (vgl. nahöstliche Tradition noch heute, Geschlechtertrennung in orth. Synagogen oder Moscheen.

      Es ging Paulus um die Gesellschaftsordnung SEINER ZEIT, wie bei der Sklaverei.

      Es sind FOLGEN des Sündenfalls, die durch Christus ZU BESEITIGEN sind.

      Wir können nicht Anweisungen aus anderen Zeiten "buchstäblich" 1. Korinther 2:14. "natürlich" in unsere Zeit übertragen.

      Die Frau hat NICHT von "Natur" ein schlechteres Denken als der Mann sondern ANDERES.