Beiträge von Christel

    1.Kor 6,18 Meidet die Unzucht! - Darum geht es Paulus auch im Kapitel 7:

    Eingerahmt in "Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren" und "7 Ich wünschte, alle Menschen wären unverheiratet wie ich." schreibt Paulus über die Ehe.

    Ehe "2 Wegen der Gefahr der Unzucht", nicht wegen der Liebe. Ehe wegen dem Sexualtrieb, zur Vermeidung verantwortungsloser Beziehungen.

    Möglicherweise laufen wir in die falsche Richtung, wenn wir uns die Ehe als Rechtsakt vorstellen. Denn so war und ist das nicht immer und überall.

    Egal welche Zeremonien als Hochzeit veranstaltet werden oder nicht, die Ehe galt/gilt erst mit dem Geschlechtsakt als vollzogen.

    Wer demnach zur Dirne geht, der vollzieht mit ihr die Ehe, wird wie in der richtigen Ehe ein Leib mit ihr:
    "16 Oder wisst ihr nicht: Wer sich an eine Dirne bindet, ist ein Leib mit ihr? Denn es heißt: Die zwei werden ein Fleisch sein."

    Dem stellt Paulus die Bindung (Ehe) mit Christus gegenüber:
    "17 Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm."

    Zwischenbemerkung : "Ehebruch" ist doch etwas weiter zu sehen ! Der Stamm MOICH - - sagt gar nichts von unseren Vorstellungen der "Ehe" - weise Protestanten haben chon versucht, etwa das Gebot so zu formulieren : "Alles, was der - auch zukünftigen - Ehe schadet - " - - -oder wie es ein streng katholischer Schulfreund - ehedem, ja halt ehedem ! - formulierte : "Wir haben uns doch bei einem Rendezvous dem Mädchen gegenüber so verhalten, dass es später unsere - oder eines anderen - Ehefrau werden konnte !"


    (und einige habe den Vorschlag der neuen Theologen so formuliert : "Na, alles ausprobieren und dann aus der Erfahrung wählen !" - -was wohl nicht ganz im Sinn der Bibel ist , oder ??? )

    Danke! Das ist alte Schule. So hatte ich es noch gar nicht gesehen.

    Gestern war ich beim Weltgebetstag der Frauen: https://weltgebetstag.de/

    Dort habe ich etwas zum Thema Schöpfung gelernt bzw. mir ist etwas, was mit bekannt war, bewusst geworden.

    Ich zitiere aus der Gottesdienstordnung:

    https://weltgebetstag.de/fileadmin/user_upload/downloads/WGT2024/webseite-downloads2024_gottesdienstordnung-copyright-wgt-ev.pdf

    Seite 5:
    "Wir versammeln uns im Namen Gottes, Ursprung des Lebens;"

    Seite 23:
    "Gott segne uns und behüte uns.
    Gott lasse ihr Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
    Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden."

    Formal lässt sich nichts dagegen sagen:
    Gott ist kein Mann, auch wenn wir ihn als Vater anrufen. Auch in der Bibel wird eine mütterliche Seite Gottes beschrieben, Beispiel " 13 Wie einen Mann, den seine Mutter tröstet, / so tröste ich euch; / in Jerusalem findet ihr Trost." Jesaja 66

    Trotzdem ist es falsch, so meine Schlussfolgerung, die Texte der Bibel allein durch die patriarchalische/feministische Brille zu lesen.

    Denn, dass unser Gott keine Göttin ist, dies ist von theologischer Wichtigkeit.
    Eine Göttin würde dazu verleiten zu meinen, unsere Welt sei durch einen Gebärvorgang aus dem Göttlichem hervorgegangen. Damit wäre unsere Welt selbst göttlich. Wir würden so beim Pantheismus landen.

    Die Welt ist auch nicht gezeugt! Die Welt ist geschaffen! Somit unterscheiden sich Gott und Welt. Es ist der Unterschied zwischen Schöpfer und Werk.

    Hingegen ist der Sohn Gottes:
    "gezeugt, nicht geschaffen"

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    Nebenbei, gestern fiel mir noch etwas auf:

    Auch dies kann man rein formal kaum beanstanden:
    Seite 5:
    "Wir versammeln uns im Namen Gottes, Ursprung des Lebens; im Namen Jesu,
    unseres Bruders; und im Namen der Heiligen Geistkraft."

    Seite 16:
    "Vereint in Gottes lebendiger Geistkraft"

    Seite 17:
    "Heilende und bewahrende Geistkraft"

    Seite 18:
    "Im Namen Gottes, Ursprung des Lebens, im Namen Jesu, unseres Bruders, und im
    Namen der Heiligen Geistkraft"

    Es macht die Sache nicht besser, sondern macht sie zu einer Mogelpackung, dass da auch steht:
    Seite 5:
    "Dreieiniger Gott, begleite uns"

    Gottesdienste, auch evangelische, werden eröffnet "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Jedes Kreuzzeichen ist ein Bekenntnis zum Dreifaltigen Gott. Wird dies inhaltlich entleert und durch einen anderen Inhalt ersetzt, dann betreibt man Irreführung!

    Was dort dargeboten wurde hätten auch Juden und Muslime unterschreiben können. So kann man natürlich auch Frieden schaffen zwischen den Religionen indem man die Unterschiede, hier das Christentum, ausradiert. Doch mein Glaube ist das nicht.

    Das Unverheiratet-Sein gab Paulus auch die nötige Freiheit für seine Mission. Gemeinsam mit einer Frau wäre das vielleicht noch möglich gewesen, aber mit Kindern nicht mehr.

    Nicht nur das Reisen war damals beschwerlich und gefährlich, Paulus wurde auch körperlich angegriffen, geschlagen, gesteinigt, ins Gefängnis geworfen.

    Ja, in der Hafenstadt Korinth war das gang und gäbe, aber wer das 6. Gebot (nach luth./kath. Zählung) »Du sollst nicht ehebrechen!« ernst nimmt und demzufolge "richtig" auslegen will, der wird dann wohl auch den Bordellbesuch bei einer Hure als unerlaubt betrachten! Jede sexuelle Handlung außerhalb der von Gott gestifteten Ehe wäre demzufolge Unzucht und ein Verstoß gegen das 6. Gebot, meiner Meinung nach.

    Das glaubst Du nur, weil Deine Kirche Dir das gesagt hat.
    Im Alten Israel konntest Du mehrere Frauen haben, das war kein Ehebruch.

    Zitat


    17 Du sollst nicht töten 18 und nicht die Ehe brechen 19 und nicht stehlen 20 und nicht Falsches gegen deinen Nächsten aussagen 21 und nicht die Frau deines Nächsten begehren und du sollst nicht das Haus deines Nächsten verlangen, nicht sein Feld, seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel, nichts, was deinem Nächsten gehört. (5.Mose 5)

    Ehebruch war es, wenn Du Dich am Besitz Deines Nächsten vergriffen hast, in diesem Fall an seine Frau.

    Daher durfte der Mann seiner Frau nach Gutdünken einen Scheidebrief ausstellen und sie wegschicken, denn der Mann durfte mit seinem Besitz verfahren wie er wollte. Auch das war kein Ehebruch. - Jesus muss das wohl als ungerecht empfunden haben, deshalb sprach er es in seiner Bergpredigt an.

    In manchen, ach so romantische Filmen, taucht das symbolisch noch heute auf:
    Der Vater begleitet seine Tochter zum Traualtar und übergibt sie dort dem Bräutigam. - Das bedeutet nichts anderes als ein Besitzwechsel. Der Vater übergibt seine Tochter, die unmündig, da sie nur eine Frau ist, aus seinen Besitz in den Besitz des Schwiegersohns.

    Ist das, was da symbolisch vollzogen wird, ernst, dann wird nach katholischem Verständnis eine ungültige Ehe geschlossen. Denn die Voraussetzung für eine gültige Ehe ist das freie ja zweier mündiger Personen zueinander, die wissen, was sie tun. Ist das nicht der Fall, dann kann eine solche Ehe ziemlich einfach annulliert werden.

    Die Menschen im Alten Israel hatte definitiv eine andere Ethik als wir heute.

    Was mir auch unklar ist, warum der Tempel des Heiligen Geistes durch eine Prostituierte verdorben werden soll, aber durch den eigenen Ehepartner nicht, denn die eheliche Art der Sexualität kann ja dieselbe oder eine extremere sein, als mit der Prostituierten.

    Auch damals waren schon Lustseuchen bekannt. Damit konnte man schon seinen Leib verderben.
    Eheliche Treue war dagegen eine gutes Verhüterli und ist es noch heute.

     

    Früher haben die Leute in den Filmen immer geraucht, heute trinken sie regelmäßig Wein.

    Christel, mir ist nur ivor längeren Jahren ins Augeg gefallen, dass besonders in deutschen Fernsehproduktionen mit "Pseudoalltag" im hinteren Bielefeld auch in der dargestellte Sozialwohnung die Rotweinflasche ( ! ) am Regal der Einbauküche griffbereit stand - - Produktwerbung ? Pseudorealität ?

    Vielleicht beides.

    "Pseudoalltag":
    Die Filmemacher kommen aus einer sozialen Schicht in der das Trinken von Rotwein üblich ist. Daher übertragen sie es auf andere Schichten, die vielleicht eher ein Bierchen trinken.

    Produktwerbung:
    Sicher nicht bewusst, wer meint, es gehört dazu, der merkt das nicht. Aber es kann schon dazu verleiten zu schauen, ob nicht noch irgendwo ein Wein herum steht.

    Bezüglich Homosexualität gilt dasselbe. "Pseudoalltag", denn es tritt im Fernsehen sehr viel häufiger auf als in der Wirklichkeit.

    Zitat

    Hier wurde berichtet, dass 15,3 Prozent der Männer „zu einem gewissen Grad homosexuell“ sind.
    https://www.wmn.de/insights/wie-v…fakten-id419458

    "zu einem gewissen Grad" bedeutet, dass derjenige es nicht unbedingt ausleben muss. Anders als in Filmen, wo es gar nicht anders geht und esc immer die große romantische Liebe ist.

    "Pseudoalltag" und "Produktwerbung".

    Transgeschlechtlichkeit kommt ebenfalls im Fernsehen viel häufiger vor als in der Wirklichkeit. Diese liegt bei unter einem Prozent, wohl bei 0,6 oder 0,7.
    Doch immer wurde bei der Frage, was ist es nun Junge oder Mädchen, ausgerechnet das falsche Geschlecht gewählt und zwar zu 100 %.

    Realismus ist was anderes.

    Na, und gemordet wird in Wirklichkeit auch viel weniger. Oder ist Rosenheim doch schon ausgestorben, weggemordet?

    Nachtrag zu 1. Korinther, Kapitel 6, die Bibelverse 12–20:
    Mir ist dazu gerade etwas eingefallen, was mir nicht unwichtig erscheint.

    Dort geht es um den Gang zu einer Prostituierten.

    Wenn ich mich nicht irre, dann ist nach AT-Gesetz vieles Verboten, auch Ehebruch, das heißt einem anderen Mann die Frau wegnehmen = Eigentumsrechte. Auch gleichgeschlechtlicher Verkehr...

    Doch Prostitution, der Gang zur Dirne war erlaubt, oder?

    Vielleicht schreibt deshalb Paulus "alles ist mir erlaubt" , weil es dem Mann tatsächlich erlaubt war, auch nach jüdischem Gesetz.

    Ins Bordell zu gehen war in Korinth normal.

    1. Korinther, Kapitel 6, die Bibelverse 12–20

    "Unzucht und christliche Freiheit"

    ▶️Vers 12: Als Christ ist einem mehr erlaubt, als es noch bei den Juden der Fall war; deren 61ische Gesetze brauchen Christen nicht mehr zu irritieren; sie haben keine Macht mehr über einen; aber nicht alles nützt einem, meint Paulus.

    Komm Norbert, Paulus sagt nicht, Dir ist etwas mehr erlaubt ist als den Juden, sondern

    Zitat


    12 Alles ist mir erlaubt

    Die Einschränkung kommt nicht durch ein Gesetz, nicht durch ein Verbot, sonden durch "Fragestellungen":
    "nicht alles nützt mir", "aber nichts soll Macht haben über mich", also "Nützt es mir?", "Kann es Macht über mich gewinnen?"

    Alles was Macht über mich gewinnt, das schränkt meine Freiheit ein!

    Die Einschränkung dient der Absicherung der eigenen Freiheit.
    Ich muss gerade an des Lied "Freiheit" von Marius Müller-Westernhagen denken:

    Nach dieser Einleitung kommt Paulus auf den Leib zu sprechen.

    Hier würde ich nicht zu viel hineininterpretieren:

    Zitat

    13 Die Speisen sind für den Bauch da und der Bauch für die Speisen; Gott wird beide vernichten.

    Auf "Götzenfleisch" kommt Paulus erst später zu sprechen.

    Es ist wohl so, dass Paulus damit sagen will, worum es ihn nicht geht.


    Paulus stellt die Angesprochenen vor "Entscheidung": Woran bindest Du Dich? Was nützt Dir? Was schadet Dir? Was nimmt Dir die Freiheit?

    "Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.", der schadet sich selbst.
    Unzucht, Sexsucht bedeutet Einschränkung der eigenen Freiheit, bedeutet fleischliche Bindung.
    Zudem sind dies immer Machtverhältnisse. Es ist ein Irrtum, dass Macht Freiheit bedeutet, denn auch wer süchtig nach der Macht über einen Menschen ist, ist davon abhängig, besessen, unfrei.

    Solchen Abhängigkeitsverhältnissen stellt Paulus die Bindung an Christus gegenüber:

    " 17 Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm." ... " 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; 20 denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!"

    „Würden Spannungen zwischen Glaubensgeschwistern nicht vor anderen ausgetragen, sondern zwischen ihnen persönlich im Geist christlicher Liebe offen angesprochen, wie viel Unheil könnte vermieden werden!

    Ich neige eher dazu etwas offen anzusprechen, um es aus dem Weg zu schaffen.

    Nicht immer habe ich es getan. Und wenn ich es getan habe, dann habe ich es manchmal auch bereut, da es nichts gebracht, sondern die Situation verschärft hatte. - Manchmal ist es besser runterzuschlucken und zu tolerieren.

    Es gibt einfach kein für alle Fälle hilfreiches Rezept.

    Ja genau, täglich ein Glas Sekt fürs Wohlbefinden, ein Glas Rotwein für den Kreislauf, ein Likör für die Verdauung, ein Kräuterschnaps vorbeugend gegen Erkältung und ein Bier für die Nieren.

    Alles nur der Gesundheit wegen... ;)

    Früher haben die Leute in den Filmen immer geraucht, heute trinken sie regelmäßig Wein.

    Ich denke, gerade das regelmäßige Trinken "Genusstrinken" ist gesundheitlich bedenklich, auch wenn man sich nicht betrinkt und dadurch auch nicht abhängig wird.

    Einen Kräuterschnaps habe ich übrigens immer zu Hause, nicht weil ich ihn trinke, nicht wegen der Erkältung. Ich habe ihn einfach stehen für alle Fälle. Denn ich werde nie vergessen, wie es mir in Weimar erging nach einem wirklich guten schmackhaften Essen in einer Gaststätte, als mir mein Bauch furchtbar wehtat. - Wir gingen daraufhin in die nächste Gaststätte und bestellten dort für mich einen Becherovka. Das war eine Erleichgterung! Ich merkte sofort, wie sich alles löste. Der Abend war gerettet.

    So nebenbei : Bei den Römern galt jemand, der ungemischten Wein trank, als Säufer ! Und schon im klassischen Griechisch gab es den KRATHR, den Mischkrug für Wein mit Wasser !

    Daher ist das neugriechische Wort für Wein nicht Wein, sondern Vermischtes. So sehr ist das zur Gewohnheit geworden.

    Lieber Holuwir , gestern Morgen kamen mir die Gedanken einfach so angeflogen. Ich fühlte mich inspiriert. - Ich finde diese Beiträge von von mir noch immer gut. Ich bin zu frieden!

    Auch Du hast mir dies bestätigt, wenn auch auf unterschiedliche Weise.

    Einmal durch Dein Lob betreffend meiner allgemeinen Aussagen:

    Das kann ich nur unterstreichen!

    Vielen Dank!

    Dann durch Deinen Widerspruch als es ins Detail ging:

    Natürlich. Weil mittlerweile vielen die Denkverbote der Kirche auffallen.

    Das Gegenteil ist richtig, Sie protestieren, weil sie auf den Inhalt schauen, weil sie sehen, dass das alles nicht stimmt, was ihnen die Kirche erzählt.

    Meine Aussage drehte sich ja nicht um berechtigte Kriik, die es zweifellos gibt, sondern um dies:

    Wenn die Kirche etwas sagt, dann sind wir schnell beim Protestieren. "Dogma", welch hässliches Wort, da muss man doch protestieren, da braucht man gar nicht erst auf den Inhalt schauen. Und schon wähnen wir uns in der großen Freiheit, die eigenen Denkregeln übersehend. So ist es, wenn man meint genau zu wissen, wer der Freiheitsfeind ist und wo er steht.

    Diese Aussagen von mir hast Du nun durch Deine Einwände voll und ganz bestätigt! - Also auch hierfür vielen Dank!


    Und zum Dritten hast mich bestätigt, da Du genau so gehandelt hast, wie ich es zuvor schrieb:

    Weshalb darf heute nicht mehr über die engen Grenzen der Naturwissenschaft hinaus gedacht werden ohne dass man einen Shitstorm befürchten muss?

    Ich brachte ein "anthropologische Argument" und promt hast Du einen Shitstorm über mich ergossen.

    Und was Du mir da alles an den Kopf geworfen und unterstellt hast. Dein Angriff auf meine Person diete dazu meine Glaubwürdigkeit zu untergraben. Du hast Dich damit nicht nur eines Scheinargumentes bedient, Du hast auch Deine eigene argumentative Schwäche offenbart. Denn Du hättest es nicht getan, wenn Du in der Lage gewesen wärst mir etwas Sachliches entgegen zu setzen.

    Gleichzeitig hast Du damit Deine eigenen Denkverbote dokumentiert:
    Du kannst es nicht denken. Du kannst Dich mit dem, was ich schrieb nicht denkend auseinandersetzen. Daher musst Du es abwehren mit ist ja nur Trick, Dummenfang, raffiniertes Wortspiel... , daher glaubst Du Dich damit gar nicht erst beschäftigen zu müssen und schon hast Du Deinen Seelenfrieden zurück.

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    Ich hatte gestern in meinen drei Beiträgen über den Zeitgeist und Denkverbote in der Wir-Form geschrieben, obwohl ich das an und für sich nicht mag. Doch ich wollte mich da ganz bewusst nicht ausnehmen.

    Denkverbote wirken nicht, weil sie uns direkt von anderen Menschen auferlegt würden, Denkverbote legen wir uns selber auf!

    Es ist im Grund eine Konfliktvermeidungsreaktion, um uns selbst zu schützen. Es dient außerdem unserem Harmoniebedürfnis.

    Bei mir wirkt es eher als inneres Warnsignal in der Form "das darfst Du nicht sagen", was jedoch zur Anspannung führt und zur Erleichterung, wenn ich es doch sagen darf.

    Sehr zwiespältig in der DDR aufgewachsen, einerseits durch eine sozialistische atheistische Erziehung durch staatliche Institutionen und das Gegenteil zu Hause, vorallem durch meinen Vater bis hin, dass ich nur in Ausnahmefällen mal DDR-Fernsehen schauen durfte z.B. wenn ein alter Film kam und ich genug bettelte. Ich bin in der DDR mit dem Westfernsehen groß geworden.

    Denkverbote, Denkstopps, Abwehrhaltung allein funktionierten daher bei mir nicht. So wäre ich nicht durch Schule, Ausbildung und Studium gekommen. Ich habe mich deshalb bereits in Schulzeiten und vor allem später ganz bewusst mit dem Atheismus und der Staatsideologie auseinander gesetzt, um dem denkerisch etwas entgegen setzen zu können. (Denkstopps benötigt man, wenn man das eben nicht kann.) - Gut, die eins in Staatsbürgerkunde war dann schon ein bisschen peinlich. Aber ich hatte ja nicht wiedergegeben, was ich denke, sondern, was die Staatsideologie sagt.

    Holuwir, Du hattest von mir gefordert:

    Du musst nur dann Belege vorlegen, wenn du glaubwürdig sein willst.

    Doch meine Glaubwürdigkeit hängt nicht allein von mir ab!

    Glaubwürdig ist für Dich allein das, was Du als glaubwürdig erachtest.
    Glaubwürdig kann für Dich nur etwas werden, auf das Du Dich einlässt, was Du prüfst.
    Niemals wird für Dich etwas glaubwürdig auf das Du Dich gedankllich erst gar nicht einlässt, was Du einfach abwehrst, so wie Du es gestern mit meinen Beiträgen getan hast.

    Glaubwürdigkeit ist niemals eine Einbahnstraße!
    Wer anderen, so wie Du mir gestern, eine täuschende Absicht unterstellt,

    in täuschender Absicht,

    der ist nicht bereit auch nur zu zuhören!

    Es liegt nicht daran, dass ich keine Argumente hätte oder andere Christen keine Argumente für ihren Glauben haben.
    Es liegt auch nicht daran, dass Du diese niemals vorgelegt bekommen hättest, sondern es liegt an Deiner eigenen mangelnden Bereitschaft diese auch nur zur Kenntnis zu nehmen.

    Es liegt an Deinen eigenen, Dir selbst auferlegten Denkstopps, damit Du Deinen Seelenfrieden behältst.

    Dennoch Paulus Ratschlag der internen Regelung ist heute kein Weg. Das geht gar nicht!

    Warum eigentlich nicht? Also des Paulus Vorschlag aus 1 Kor 6,5 bei Streitigkeiten innerhalb der Gemeinde Schlichter einzusetzen, finde ich sehr gut.

    Da ist man schnell bei Intransparenz, dem Vorwurf der Vertuschung...

    ... das ist wahrscheinlich heutzutage nicht ganz von der Hand zu weisen, kommt aber wohl auf jeden Einzelfall konkret darauf an, ob man z.B. sogen. "Mentoren" (also juristische Vermittler bzw. Schlichter) einsetzt oder ob wirklich kein Weg daran vorbeiführt sich gültlich zu einigen und stattdessen die Gerichte bemühen muss ...

    Ich sagte ja bei Kleinigkeiten ist das möglich. - Wobei ich mir den Einsatz von Schlichtern in meiner Gemeinde nicht vorstellen kann. Das ist nicht nötig!

    Die Erfahrung zeigt, alles was als Straftat gilt, muss angezeigt werden.

    Sexuelle Übergriffe waren immer verboten. - Allerdings wurde früher generell weit mehr toleriert. Zudem hielt man Pädophilie für therapierbar. Manche traten hier für völlige Straffreiheit ein. - Heute ist das Pendel in die ganz andere Richtung geschlagen.
    Prügelstrafe: In der DDR wurde sie 1949 in den Schulen abgeschafft, in der BRD 1973, in Bayern 1983. https://www.br.de/nachrichten/de…ckblick,TGOW2Et

    Heute gilt ein kleiner Klapps, der nicht weh tut, als große Straftat.

    Was ist eine Kleinigkeit? Es ist nicht einfach.

    Eine Gemeinde, die sagt, wir regeln das alles unter uns, schließlich haben wir als Gerechte die Kompetenz, das geht wirklich gar nicht.

    Das 6. Kapitel des 1. Briefes an die Korinther umfasst zwei unterschiedliche Themen.
    Zu "Rechtsstreitigkeiten unter Christen vor heidnischen Gerichten" 1.Kor 6,1-11

    Es beginnt mit einer rhetorischen Frage:

    "1 Wagt es einer von euch, der mit einem anderen einen Rechtsstreit hat, vor das Gericht der Ungerechten zu gehen, statt zu den Heiligen?"

    Offensichtlich ja.
    Die Formulierung zeigt "das Gericht der Ungerechten" zeigt, das heidnische Gerichte nicht gerade in dem Ruf standen wirklich gerechte Urteile zu fällen.
    Dies deutet auch diese Formulierung an:
    "4 Wie könnt ihr dann jene, die im Urteil der Gemeinde nichts gelten, als Richter einsetzen, wenn ihr einen Rechtsstreit über Alltägliches auszutragen habt?"

    Einen Rechtstreit muss man sich leisten können. Vermutlich werden gerade wohlhabende Gemeindemitglieder vor heidnische Gerichte gezogen sein. Dies taten sie in der Gewissheit, dass ihnen aufgrund ihres Ansehens Recht zu gesprochen wird.

    Jeder sucht seinen Vorteil, jeder will Recht bekommen. Doch es ist die Gemeinde:

    "7 Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? 8 Nein, ihr selber begeht Unrecht und übervorteilt, und zwar Brüder. "

    Für mich ist das in gewisser Weise nachvollziehbar. - Natürlich will ich gerecht behandelt, nicht übervorteilt ... werden.
    Trotzdem gibt es für mich auch Dinge, die mir wichtiger sind als "mein gutes Recht", so dass ich nicht um jeden Preis einen Rechtsstreit anstreben würde. Denn, auch wenn ich Recht bekomme, so hat der Streit einen Preis, der höher ist als der Geldwert. Einen Preis, der möglicherweise Frieden und ein gutes Miteinander zukünftig unmöglich macht.

    Kann sich noch jemand erinnern? Maschendrahtzaun

    Solche Rechtshändel "über Alltägliches" stören nicht nur den innergemeindlichen Frieden, insbesondere, wenn sie vor Gerichten geführt werden, die nicht gerade für gerechte Urteile bekannt sind. Sie können auch die Gemeinde in Verruf bringen.

    Daher plädiert Paulus es intern zu klären: "Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der über die Weisheit verfügt, zwischen Brüdern zu entscheiden?"

    Paulus wäre nicht Paulus, wenn er dies nicht argumentativ in den Rahmen der endzeitlichen Heils stellen würde:
    " 3 Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Also, erst recht über Alltägliches."

    " 9 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, 10 noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben. 11 Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid reingewaschen, seid geheiligt, seid gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes."


    PS:
    Wirkliche Kleinigkeiten kann und sollte man auch heute versuchen intern zu klären, sei es in der Familie, in der Gemeinde, in der Nachbarschaft..., anstatt, wegen jeder Kleinigkeit vor Gerichte zu ziehen. Man sollte auch manches einfach ignorieren, weil es nicht zu klären ist.

    Dennoch Paulus Ratschlag der internen Regelung ist heute kein Weg. Das geht gar nicht! Da ist man schnell bei Intransparenz, dem Vorwurf der Vertuschung...

    Also, bitte Paulus hier nicht nachahmen!

    Als Menschen werden wir geprägt vom Zeitgeist bzw. vom Geist, der uns umgibt.

    Auch Denkverbote gab und gibt es zu jeder Zeit und sind geprägt durch den Zeitgeist. Daher fallen sie Zeitgenossen oft gar nicht auf. Wessen Denken mit dem übereinstimmt, was gefordert ist, dem fällt ein Denkverbot nicht auf.

    Wenn die Kirche etwas sagt, dann sind wir schnell beim Protestieren. "Dogma", welch hässliches Wort, da muss man doch protestieren, da braucht man gar nicht erst auf den Inhalt schauen. Und schon wähnen wir uns in der großen Freiheit, die eigenen Denkregeln übersehend. So ist es, wenn man meint genau zu wissen, wer der Freiheitsfeind ist und wo er steht.

    Außer, dass wir in der höher Entwicklung ("höher Entwicklung" schon dies zu denken ist ein Tabu) der Lebewesen kein Ziel und kein Zweck sehen dürfen, wird man ebenfalls schnell abgewiesen, wenn man zur Begründung der Schöpfung ein anthropologische Argument anführt:

    Unzweifelhaft sind wir ein "Naturprodukt". Wir sind Natur!
    Dennoch verfolgen wir Ziele und Zwecke, selbst Tiere tun das. Außerdem streben wir nach Sinn. Wir leiden, wenn uns etwas sinnlos erscheint.
    Wie kommt man dennoch dazu zu behaupten in der Natur gibt es kein Ziel, keinen Zweck, keinen Sinn? Sind wir nun Natur oder auf einmal doch nicht?

    Ein weiteres Argument, die habe ich bei C. S. Lewis gelesen, besagt, die Natur bringt nichts hervor, wofür es keine Befriedigung gibt. Nun hat die Natur aber ein Wesen hervorgebracht, welches nach Sinn... nach Gott strebt, doch wenn es das gar nicht gibt.. . - komisch!

    Eine weitere Ursache für die Ablehnung einer Schöpfung sind Denkverbote!

    Denkverbote, die wir uns einerseits selbst durch unseren unerschütterlichen Glauben an den wissenschaftlich-technischen Fortschritt auferlegen.
    Denkverbote, die uns andererseits von außen auferlegt werden.

    Beispiel:
    Da ist die These „Die Evolution hat kein Ziel!“

    Zielgerichtetes Handeln setzt nämlich eine Person voraus, die zielgerichtet handelt und steuert.

    Die Natur ist aber keine Person, sondern ein System in dem ungesteuerte Prozesse ablaufen.

    Wer will das bestreiten?
    Zudem, der will das bestreiten, um den Preis als ungebildet oder gar wissenschaftsfeindlich da zu stehen? - Denkverbote!

    Außerdem aus rein naturwissenschaftlicher Sicht und deren Begrenzheit ist das sogar richtig:

    Zitat


    Unter dem Begriff Naturwissenschaft werden Wissenschaften zusammengefasst, die empirisch arbeiten und sich mit der Erforschung der Natur befassen. Naturwissenschaftler beobachten, messen und analysieren die Zustände und das Verhalten der Natur durch Methoden, die die Reproduzierbarkeit ihrer Ergebnisse sichern sollen, mit dem Ziel, Regelmäßigkeiten zu erkennen. https://de.wikipedia.org/wiki/Naturwissenschaft

    Doch weshalb darf heute nicht mehr über die Grenzen eines engen Gebietes, welches sich ausschließlich mit „beobachten, messen und analysieren die Zustände und das Verhalten der Natur“ beschäftigt hinaus gedacht werden?

    Kleine Erinnerung:
    Darwin kam auf seine These der „natürlichen Zuchtwahl“ indem der auf menschliche Zuchtwahl schaute, die allerdings immer Ziele verfolgt und Zwecken dient.

    Zuchtwahl allein schließt daher Ziel und Zweck nicht aus.

    Weshalb darf heute nicht mehr über die engen Grenzen der Naturwissenschaft hinaus gedacht werden ohne dass man einen Shitstorm befürchten muss?

    Weshalb darf man hinter der sichtbaren Entwicklung von einfachem zu komplexem und vernunftbegabtem Wesen kein Ziel vermuten?

    Als Menschen werden wir geprägt vom Zeitgeist bzw. vom Geist, der uns umgibt. Dem können wir uns gar nicht entziehen, selbst wenn wir uns kritisch damit auseinandersetzen werden unserer Gedanken und Antworten davon geprägt.

    Ich bin davon überzeugt, dass es nicht an der Zunahme des Wissens liegt, dass Paulus vor 2000 Jahren dies so selbstverständlich in Römer 1,20 sagen konnte, "Seit Erschaffung der Welt wird nämlich seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit." wir dagegen heute unsere Schwierigkeiten damit haben.

    Wobei ich denke, dass Paulus sein Weltbild auch sehr für selbstverständlich hält, so dass er sich das gar nicht anders vorstellen kann. Dabei sieht er doch, dass andere die sichtbare Natur für göttlich halten und Naturgötter verehren. - So ist das eben mit dem Zeitgeist und dem Geist, der uns umgibt.

    Was prägt uns im Blick auf die Schöpfung und dem Schöpfergott?

    Da ist zum Beispiel die beständig wiederholte Erzählung vom Unwissen der Menschheit. Im Gegensatz dazu unser enormer Zuwachs an Wissen und unser wissenschaftlich-technischer Fortschritt. Dabei vergleichen wir uns gern mit den Menschen der Steinzeit.
    Es ist eine Zeit, über die wir lediglich Vermutungen anstellen können, wie die Menschen da zu ihren Gottesvorstellungen gekommen sind.

    Obwohl Paulus nicht in der Steinzeit lebte, obwohl die Vorstellungen Israels von einem unsichtbaren Schöpfergott, der eben nicht identisch mit der Natur oder sonstigen Naturgottheiten ist, ganz sicher nicht bereits in der Steinzeit entstanden, obwohl wir alle in der Schule den "Satz des Pythagoras" lernen mussten, der 500 vor Christus lebte und Mathematiker und Naturforscher war, obwohl wir alle von Aristoteles gehört haben, der 400 Jahre vor Christus und Paulus lebte und sich u.a mit Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie, Logik, Biologie, Medizin, Physik, Ethik, Staatstheorie und Dichtungstheorie befasste..., tun wir gern so, als wären die Menschen zur Zeit des Paulus Steinzeitmenschen gewesen. Vielleicht einfach deshalb, weil es uns schmeichelt Wissender zu sein. - Aufgrund dieses überlegenen Wissens meinen wir Gott ausschließen zu können.

    Doch was hat sich wirklich seitdem verändert, abgesehen von dem Zuwachs an Wissen?

    Pythagoras und Aristoteles waren nicht nur Naturforscher, sondern auch Philosophen, sie hatten ein ganzheitliches Weltbild.
    Wir hingegen denken in Sparten, wobei wir dazu neigen einer Sparte, einem Teilgebiet mehr zu zuschreiben als die leisten kann, insbesondere der Naturwissenschaft.

    Doch die Naturwissenschaft basiert auf Grundlagen, die sie nicht selbst schuf und auch gar nicht schaffen konnte.

    Beispiele:

    Die Wissenschaftstheorie ist ein Produkt der Philosophie:

    Zitat



    Die Wissenschaftstheorie (auch Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftslehre oder Wissenschaftslogik[1]) ist ein Teilgebiet der Philosophie, das sich mit den Voraussetzungen, Methoden und Zielen von Wissenschaft und ihrer Form der Erkenntnisgewinnung beschäftigt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftstheorie

    Die Logik, auf der naturwissenschaftliche Theorien basieren, ist ein Produkt der Philosophie:

    Zitat

    Mit Logik (von altgriechisch λογικὴ τέχνη logikè téchnē ‚Kunst des Denkens‘, ‚Kunst des Argumentierens‘) wird im Allgemeinen das vernünftige Schlussfolgern und im Besonderen dessen Lehre – die Schlussfolgerungslehre oder auch Denklehre – bezeichnet. In der Logik wird die Struktur von Argumenten im Hinblick auf ihre Gültigkeit untersucht, unabhängig vom Inhalt der Aussagen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Logik

    Was kann / macht Naturwissenschaft?

    Zitat



    Unter dem Begriff Naturwissenschaft werden Wissenschaften zusammengefasst, die empirisch arbeiten und sich mit der Erforschung der Natur befassen. Naturwissenschaftler beobachten, messen und analysieren die Zustände und das Verhalten der Natur durch Methoden, die die Reproduzierbarkeit ihrer Ergebnisse sichern sollen, mit dem Ziel, Regelmäßigkeiten zu erkennen. Neben der Erklärung der Naturphänomene ist eine der wichtigsten Aufgaben der Naturwissenschaft, die Natur nutzbar zu machen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturwissenschaft

    Geht man über beobachten, messen und analysieren der Natur hinaus und will umfassendere Schlüsse ziehen, dann verlässt man schon wieder den Bereich der Naturwissenschaft und landet bei der

    Naturphilosophie:

    Zitat


    Die Naturphilosophie ist eine philosophische Disziplin, die sich mit der Deutung und Erklärung der Natur beschäftigt. Sie versucht, die Natur in ihrer Gesamtheit aufzufassen und in ihren allgemeinen wie partikulären Strukturen zu beschreiben, theoretisch zu erklären und zu deuten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturphilosophie


    Zitat

    Auch der Atheismus entstammt der Philosophie und nicht der Naturwissenschaft:
    Die Geschichte des A. reicht bis in die antiken Anfänge der östlichen und westlichen Philosophie zurück. Die altindische Charvaka Philosophie, die in den Barhaspati Sutras dargelegt wird, war explizit materialistisch und atheistisch. In der griechischen Antike bildeten sich bereits materialistische Konzeptionen heraus wie der Atomismus des Demokrit, der in der Nachfolge meist atheistisch interpretiert wurde.
    https://www.staatslexikon-online.de/Lexikon/Atheismus

    Gleichermaßen trifft dies auf den naturalistischen Atheismus zu:

    Zitat


    Der Naturalismus ist die Auffassung, dass die Welt als ein rein von der Natur gegebenes Geschehen zu begreifen ist. Er geht davon aus, dass alles natürliche Ursachen hat und dass es nichts Übernatürliches gibt. Diese Annahme, die oft auch durch den Spruch Alles ist Natur pointiert wird, lässt für sich genommen offen, wie der Begriff der Natur zu umgrenzen ist. Versteht man unter „Natur“ allein die physische Natur, so ergibt sich aus dem Spruch Alles ist Natur eine materialistische oder physikalistische Position. Derartige Theorien vertreten, dass auch der Geist oder das Bewusstsein Teil der physischen Natur sei oder, alternativ, gar nicht oder höchstens als Illusion existiere.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturalismus_(Philosophie)


    Fazit:
    Die Begründung, dass der Fortschritt der Naturwissenschaft sowie der Zuwachs an Wissen zwangsläufig zum Atheismus und zur Verneinung des Schöpfergottes sowie der Schöpfung führe ist nicht haltbar.

    Im Übrigen haben die Atheisten von heute überhaupt keine Probleme sich auf den Philosophen Demokrit und seinem Atomismus zu berufen, der ebenfalls 400 Jahre vor Christus lebte. Und dies obwohl der Atomismus heute naturwissenschaftlich widerlegt ist:

    Zitat


    Der Ausdruck Atomismus bezeichnet entsprechend seiner griechischen Etymologie (a-tomos, „nicht-teilbar“) ganz allgemein die Annahme, dass ein Bereich aus kleinsten, fundamentalen, nicht teilbaren oder auf andere Elemente reduzierbaren Elementen besteht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atomismus

    Wo bleibt da der stolze Fortschrittsglaube, weshalb man meint, eine Schöpfung ablehnen zu müssen?

    Wein war in der Antike das Standardgetränk. Nicht unbedingt, weil man sich besaufen wollte, sondern weil es wegen des Alkohols hygienisch am ungefährlichsten war. Insofern ist selbstverständlich Wein im heutigen Sinne damit gemeint.

    Das ist ein Argument.

    Zur Zeit Luthers wurde bei uns aus demselben Grund Bier getrunken. Das Bier war ein sicheres Lebensmittel als Wasser. Ich schätze, das war der Hauptgrund, weshalb Luther von Jahr zu Jahr fetter wurde.

    Also Alkohol als Reinheitsgebot.

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    Die Bibel ist auch Menschenwort. Man hat gesammelt, was man für wichtig hielt.
    Zudem gab es in Israel kein säkulares Gesetz. Alles wurde als Gottesgebot verstanden.

    Nun sind aber manche Gebote zu einer bestimmten Zeit sinnvoll, wie Wein/Bier aus gesundheitlichen Gründen trinken. Heute haben wir in unserer Wasserleitung gereinigtes und kontrolliertes Wasser. Folglich ist das Gebot Wein/Bier aus gesundheitlichen Gründen zu trinken nicht mehr sinnvoll. - Ebenso hat sich manches AT-Gebot überholt. - So wie ich Jesus verstanden habe, geht es ihm immer, um sinnvolles Handeln und nicht um Buchstabenerfüllung.

    Und übrigens, dies war für Männer laut AT ein verbrieftes Recht:

    " 31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben." (Matthäus 5)

    Wer dies infrage stellt und sagt: "32 Ich aber sage euch:", der hebt dieses Recht auf, der stellt sich über das Gesetz, anders ist das gar nicht zu verstehen.

    Wenn Jesus zudem beim Fest Wasser zu Wein werden liess, dann sicher um ihn zu trinken, geniessen, aber sicherlich nicht sich volllaufen zu lassen ,rauschmässig zu saufen..

    Johannes 2:

    "1 Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. 2 Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. 3 Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr." [...]

    " Da ließ er den Bräutigam rufen 10 und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt."

    Fazit:

    Jesus verwandete dann Wasser zu Wein als die Gäste an und für sich schon genug getrunken hatten.

    Wenn ich richtig rechne schaffte Jesus so 600 Liter zusätzlichen Wein für bereits betrunkene Gäste heran.


    "11 So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn."
    Weshalb ist dieses erste Wunder ein Weinwunder bei einer Hochzeit?

    "Jesus antwortete und erzählte ihnen ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. (Matthäus 22,1)

    Natürlich gibt es bei der Hochzeit Wein und nicht zu knapp, sondern verschwenderisch viel! Gott ist nicht geizig.

    Zitat



    19 Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, 21 Neid, maßloses Trinken und Essen und Ähnliches mehr. Ich sage euch voraus, wie ich es früher vorausgesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. (Galater 5)


    " 34 Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!" (Lukas 7,34) :verwirrt:

    Gerettet werden können in Wahrheit nur jene Christen, welche durch getreuliche Nachfolge Jesus Christus durch entsprechenden

    Also die, die mit Jesus den Wein trinken, oder die, die mit Paulus enthaltsam sind? :saint:

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