2022|Q3|13| Studienanleitung mit Lehrerteil| Christus im Schmelztiegel

  • Wir biegen jetzt in die Zielgerade der letzten und 13. Lektion in diesem 3. Quartal ein! Seite 151/218: Studienanleitung mit Lehrerteil | Woche vom 17.–23.Sept.2022



    Christus im Schmelztiegel




    Lies für das Studium dieser Woche:

    Lukas 2,7.22–24; Matthäus 2,1–18; Johannes 8,58–59; Lukas 22,41–44; Matthäus 27,51–52; Römer 6,23; Titus 1,2



    Merktext:

    Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mt 27,46)



    Wann immer wir uns mit dem Thema des Leides befassen, kommt die Frage auf: Wie entstanden Sünde und Leid? Durch göttliche Offenbarung haben wir eine gute Antwort darauf: Sie entstanden, weil freie Wesen die Freiheit missbrauchten, die Gott ihnen gegeben hatte. ... Die Freiheit für alle seine intelligenten Geschöpfe war Gott so heilig, dass Gott, statt uns diese Freiheit zu verweigern, bereit war, die Hauptlast des Leides, das durch den Missbrauch der Freiheit entstand, selbst zu tragen. Dieses Leiden sehen wir im Leben und Sterben Jesu ...




    Themen der Lektion

    Die Lektion dieser Woche beleuchtet zwei wichtige Themen:

    1. Das Leiden Jesu Christi stellt nicht einfach das Leiden eines weiteren Wesens

    dar. Vielmehr ist sein Leiden die Essenz von Gottes Liebe und Erlösung für uns.

    Jesus Christus hat für uns und an unserer Stelle gelitten, um uns für immer von der

    Macht der Sünde, des Leides und des Todes zu befreien.

    2. Was Jesus in Gethsemane gelitten hat und was das für uns bedeutet.



    Die größte Aussage der biblischen Religion lautet, dass Sünde und Leid von uns verursacht, aber von unserem Gott getragen wurden. In keiner anderen Weltreligion gibt es eine Gottheit, die sich herablassen würde, ein solches Opfer zu bringen. ... Gott hat uns aus Gnade (und ohne unser Zutun) erschaffen, weil er uns liebt, und Gott rettet uns aus Gnade (ebenfalls ohne unser Zutun), weil er uns liebt.


    ... Nachdem Adam und Eva aus Gnade erschaffen worden waren, trafen sie die Entscheidung, Gottes Schöpfungshandeln abzulehnen, und wählten den Weg der Rebellion, der zur Vernichtung und zum Tod führt. Da wir durch Christi Tod am Kreuz aus Gnade gerettet wurden, hat jeder von uns die Wahl, Gottes Opfer an unserer Statt anzunehmen ...


    (Zitiert u.a. aus: -----> http://sabbath-school.adventec…/2022-03/13/09-lehrerteil + http://sabbath-school.adventech.io/de/2022-03/13/01)



  • Seite 152: Studienanleitung mit Lehrerteil |Lekt. 13 |Sonntag, 18. September 2022



    Die Kinderjahre


    Die Bibel gibt uns nur wenige Informationen über die Kinderjahre Jesu. Einige Verse geben uns einen Einblick in die Umstände und die Welt, in die der Heiland kam.


    Lies Lukas 2,7.22–24 (siehe auch 3. Mose 12,6–8) und Matthäus 2,1–18.

    Welchen Eindruck gewinnen wir aus diesen Texten über das Leben, das Jesus von Anfang an führte?

    Meine Antwort: Jesu Geburt in einem Stall war ärmlich! Und auch das Auslöseopfer für Jesu Estgeburt das nicht wie ursprünglich verlangt ein Lamm war, sondern zwei Turteltauben, zeigte dass Josef und Maria arm waren. Erst durch die reichen Gaben der 3 Weisen konnten sie sich die teure Reise für ihre Flucht nach Ägypten vor den Häschern des grausamen Königs Herodes, der das Jesuskindlein töten wollte, leisten, denn die "Heiligen Drei Könige" brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe. [Exkurs: Man fragt sich vielleicht warum eine Reise nach Ägypten so teuer war? Aber zur damaligen Zeit, gab es an fast jedem Ort eine Zollstation, wo man für die Weiterreise bezahlen musste!]

    Jesus wurde damit in einen richtigen Schmelztiegel hineingeboren! ----> Der ging schließlich bis Gethsemane und zum Kreuz auf Golgatha!

    Natürlich war Jesus nicht der erste Mensch, der in Armut lebte oder dem man schon in jungen Jahren nach dem Leben trachtete. Es gibt allerdings noch einen weiteren Aspekt, der uns die Einzigartigkeit dessen verstehen hilft, was Christus von seiner frühesten Kindheit an zu erleiden hatte.


    Lies Johannes 1,46 („Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen!”). Welcher zusätzliche Aspekt in diesem Vers hilft uns zu verstehen, welchen Leiden der junge Jesus ausgesetzt war?

    Meine Antwort: Josef und Marias Wohnort Nazareth „im Galilläa der Heiden” (Mt 4,15 bzw. Jes 8,23) galt als Gebiet der Samaritaner, die den Juden nicht als vollwertige Juden galten. Schon im Kreis seiner ersten Jünger musste Jesus von Nazareth daher unter diesen Vorurteilen – »Was kann aus Nazareth schon Gutes kommen?!« – leiden! Ein weiterer Schmelztiegel im Leben Jesu!

    ...


    (teilweise zitiert aus: -----> http://sabbath-school.adventec…02-sunday-die-kinderjahre)


  • Seite 154: Studienanleitung mit Lehrerteil |Lektion 13 |Montag, 19. September



    Von Menschen verachtet und abgelehnt



    Lies die folgenden Verse und denke dabei daran, dass Jesus Gott war, der Schöpfer Himmels und der Erde, und dass er gekommen war, um sich für die Sünden der ganzen Welt zu opfern (Mt 12,22–24; Lk 4,21–30; Joh 8,58–59). Inwiefern helfen uns diese Texte zu verstehen, welche Leiden Jesus auf der Erde zu erdulden hatte? *


    Ob von den Führern des Volkes oder auch von den einfachen Leuten, Jesu Leben, sein Handeln und seine Lehren wurden ständig missverstanden, so dass die Menschen, zu deren Rettung er gekommen war, ihn ablehnten und hassten. ... Das erlebte Jesus, als er auf der Erde war. Wie schmerzlich muss das für ihn gewesen sein.


    Lies Matthäus 23,37**. Was erfahren wir hier darüber, wie Christus die Ablehnung empfunden hat?




    * Mt.12,22ff. – Pharisäer nannten das Gute was Jesus tat böse. Dabei waren sie selbst böse und haben die Heilungswunder Jesu nicht als das erkannt, was sie waren: Der Anbeginn des Reiches Gottes!

    Lk 4,21 – Die Wahrheit konnten die Nazarener nicht ertragen und weil sie nicht glauben wollten dass ER ihr Messias war, konnte Jesus auch dort in seiner "Vaterstadt" kaum ein Wunder wirken. Die Liebe, die Jesus für sein Volk empfand und das ER auch durch seine vielen Heilungen bewiesen hatte, hätten die Juden - auch anhand der vielen Prophezeiungen des Thanach (AT) die auf IHN den Messias hingewiesen haben, erkennen lassen sollen, dass dieser Jesus von Nazareth ihr wahrer Messias war. Aber in ihrem Hass auf die Römer schielten sie nur einzig und allein auf politische Befreiung von den Römern, überhörten aber den »Metanoiah-Bussruf« Jesu »Kehrt um und glaubt an das Evangelium!« vollkommen!

    Joh 8,58 – Und als schließlich Jesus ihnen klipp und klar sagte , dass ER ihr Gott Jahwe im Fleisch gekommen war, der ICH BIN der schon dem Mose im brennenden Dornbusch als DER DA SEIENDE erschienen war, da glaubten sie es nicht, hielten Jesu Aussage für eine schlimme »Gotteslästerung« und es hätte nicht viel gefehlt und sie hätten ihn zu Tode gesteinigt! ----> .... aber »seine Zeit war noch nicht gekommen!«


    ** Mt.23,37 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! -

    ----> Jesus selbst weint über Zion! Er sagt dann einen Vers später und er weiß dass Jerusalem 70 n.Chr. untergehen wird! ----> Als Strafe für Israels Ungehorsam ihm gegenüber?




    (------> siehe weiter hier: http://sabbath-school.adventech.io/de/2022-03/13/03-monday-von-menschen-verachtet-und-abgelehnt)

    Matthäus 12,22-24

    22 Damals brachte man einen Mann zu Jesus, der blind und stumm war, weil ein böser Geist ihn beherrschte. Jesus heilte ihn, und er konnte wieder reden und sehen.23 In großer Aufregung riefen da alle Menschen durcheinander: »Ist dieser Jesus vielleicht doch der versprochene Retter, der Sohn Davids?«24 Als die Pharisäer das hörten, sagten sie: »Er kann nur deshalb die Dämonen austreiben, weil ihm der Teufel, der Oberste aller Dämonen, die Macht dazu gibt.«

    Lukas 4,21-30

    21 Er begann: »Heute, wo ihr diese Worte hört, hat sich die Voraussage des Propheten erfüllt.«22 Während er sprach, konnte ihm die ganze Gemeinde nur zustimmen. Sie staunten über die Worte, die Gott ihm schenkte, aber sie fragten sich auch ungläubig: »Ist das nicht der Sohn von Josef?«23 Darum fuhr Jesus fort: »Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: ›Arzt, hilf dir selbst!‹ In Kapernaum hast du offenbar große Wunder getan. Zeig auch hier, was du kannst! –24 Aber ich versichere euch: Kein Prophet gilt etwas in seiner Heimat.25 Denkt doch an Elia! Damals gab es genug Witwen in Israel, die Hilfe brauchten; denn es hatte dreieinhalb Jahre nicht geregnet, und alle Menschen im Land hungerten.26 Aber nicht zu ihnen wurde Elia geschickt, sondern zu einer nichtjüdischen Witwe in Zarpat bei Sidon.27 Oder erinnert euch an den Propheten Elisa! Es gab zu seiner Zeit unzählige Aussätzige in Israel, aber von ihnen wurde keiner geheilt. Naaman, der Syrer, war der Einzige.«28 Das war den Zuhörern in der Synagoge zu viel.29 Wütend sprangen sie auf und schleppten Jesus aus der Stadt hinaus bis zu dem Steilhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war. Dort wollten sie ihn hinunterstoßen.30 Doch Jesus ging mitten durch die aufgebrachte Volksmenge hindurch und zog weiter, ohne dass jemand ihn aufhielt.

    Johannes 8,58-59

    58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.59 Zornig griffen sie nach Steinen, um Jesus zu töten. Aber er entkam ihnen und verließ den Tempel.

  • Erst durch die reichen Gaben der 3 Weisen konnten sie sich die teure Reise für ihre Flucht nach Ägypten vor den Häschern des grausamen Königs Herodes, der das Jesuskindlein töten wollte, leisten, denn die "Heiligen Drei Könige" brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe.

    Was zu kurz kommt, ist die Person aber auch die Politische Situation damals zu Jesus Geburt.

    Auch die Angst vor seinem Sohn...

    Wenn ich die "Wissenschaft" recht verstehe muß die Bibel lügen,denn Herodes ist nach deren Berechnung 4 v.Chr. gestorben....also kann er kein Kinder-Mörder sein....


    https://www.deutschlandfunk.de…ssten-herrschers-100.html

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • »»„Und zwar war er mit einer hasmonäischen Prinzessin verheiratet, das hat für ihn sein Vater so geplant. Er wollte sagen: Ja, der Bruder von meiner Frau könnte ein legitimer hasmonäischer König in unserem Namen sein. Aber die Römer waren von Herodes selbst beeindruckt und sie sagten: Hier, nimm eine Armee, geh nach Judäa; wenn du Jerusalem eroberst, dann kannst du König sein.“

    Das tat Herodes. Den letzten Hasmonäerkönig Antigonos ließ er hinrichten. Damit war die Oberherrschaft der Römer über Judäa besiegelt, das Streben nach größtmöglicher Eigenständigkeit Judäas als unabhängiger Kraft zwischen den Großmächten beendet. Dass Herodes sich mit den Römern arrangierte, hatte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation Judäas.”««


    und


    »» 70-jährig stirbt Herodes nach 33 Regierungsjahren. Den Tod schildert Flavius Josephus als äußerst qualvoll und deutet die vielfältigen Leiden des Herrschers als Strafe Gottes. Noch fünf Tage vor seinem Tod hatte Herodes seinen ältesten Sohn umbringen lassen.
    „Wir haben eine spätere, aber sehr bekannte Aussage, die der Kaiser Augustus so geäußert hat. Er hat gesagt: Ich finde es schöner, ein Schwein in Herodes‘ Hof zu sein, als ein Sohn von ihm. Weil wir wissen, Herodes war ein Jude, hat kein Schwein gegessen, die Schweine könnten bis ins große Alter leben, während seine Söhne, die hat er getötet.“ ««


    Dies sind fur mich historische Beweise genug für den Beweis für des Herodes Grausamkeit! Der Kindermord (ca. 50 Kinder) ist diesem König zuzutrauen! Außerdem fand man Kinderknochen in der. Nähe von Bethlehem! Ich vertraue hier dem Zollbeamten Matthäus Levi, dass dieser in seinem Evangelium historisch berichtet hat!


    Das mit dem Todesdatum von Herodes um 4 v.Chr. ist doch ein alter Hut! Wir wissen ja dass die christliche Zeitrechnung bis heute falsch ist und sich der Mönch Dionysius um 5-6 Jahre verrechnet hat – daher die Geburt Jesu nicht im Jahr 0 war, sondern Jesu Christi Geburt am 25 März 5 vor der Zeitrechnung ! (so mit Nachweisen im Buch des Historikers Hesemann "Jesus von Nazareth"!)

    In jeder Zeittafel im Anhang des Bibektextes der verschiedenen Bibelübersetzungenen finden wir den Hinweis dass Herodes 4 vor Christus und Jesus Christus zwischen 7 bis 4 vor Christus geboren ist


    PS: Wir befinden uns daher bereits historisch im richtigen Jahr [ – Achtung Walter Veith gib Obacht! – ] 2027 nach Christi Geburt!

  • Beitrag von Norbert Chmelar ()

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  • Seite 156: Studienanleitung mit Lehrerteil | Lektion 13 | Dienstag, 20. September



    Jesus in Gethsemane


    Und [er] sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet!“ (Mk 14,34)


    Was auch immer Jesus in seinem 33-jährigen* Erdenleben zu erleiden hatte, war nichts im Vergleich zu dem, was ihn in den letzten Stunden vor der Kreuzigung erwartete. Von Ewigkeit her (Eph 1,1–4; 2 Tim 1,8–9; Tit 1,1–2) war Jesus als Opfer für die Sünde der Welt vorgesehen gewesen, und jetzt sollte sich alles erfüllen.


    Was sagen uns die folgenden Verse über das Leiden Jesu in Gethsemane?

    Matthäus 26,39; Markus 14,33–36; Lukas 22,41–44 **



    „Er entfernte sich einige Schritte von ihnen, gerade so weit, dass sie ihn noch sehen und hören konnten. Er fiel zu Boden und lag ausgestreckt da. Die Last der Sünde trennte ihn nun von seinem Vater – das spürte er. ... Als Mensch musste er die Folgen der Sünde der Menschheit erdulden, und als Mensch musste er Gottes Zorn über die Verfehlungen ertragen.


    ... Sein Leiden kann am besten mit den Worten des Propheten beschrieben werden: ‚Schwert, mach dich auf über meinen Hirten, über den Mann, der mir der nächste ist, spricht der Herr Zebaoth‘ (Sacharja 13,7a). ... Bisher war er ein Fürsprecher für andere gewesen, jetzt sehnte er sich danach, selbst einen Fürsprecher zu haben“ (SDL 669).

    Denke darüber nach, was Jesus in Gethsemane durchmachte. Die Sünden der ganzen Welt begannen bereits, sich auf ihn zu legen. ...


    (zitiert aus: -----> http://sabbath-school.adventec…esday-jesus-in-gethsemane)


    ** Matthäus 26,39

    39 Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!

    Markus 14,33-36

    33 Und nahm mit sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen 34 und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet! 35 Und ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und betete, daß, so es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge, 36 und sprach: Abba, mein Vater, es ist dir alles möglich; nimm diesen Kelch von mir; doch nicht, was ich will, sondern was du willst!

    Lukas 22,41-44 – HFA


    41 Er entfernte sich ein kleines Stück von ihnen, kniete nieder42 und betete: »Vater, wenn es dein Wille ist, dann lass diesen bitteren Kelch des Leidens an mir vorübergehen. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.«43 Da erschien ein Engel vom Himmel und gab ihm neue Kraft.44 Jesus litt Todesängste und betete so eindringlich, dass sein Schweiß wie Blut auf die Erde tropfte.



    * Wenn Jesus im Jahre 5 vor der Zeitrechnung geboren wurde, dann war er im Jahre 33 schon 37 Jahre alt!

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    Abkürzung:


    SDL = Der Sieg der Liebe (Textausgabe 2017; vormals: Das Leben Jesu; original: The Desire of Ages) - das erfolgreiche Buch von Ellen G. White!



  • Seite 158: Studienanleitung mit Lehrerteil| Lektion 13 | Mittwoch, 21. September


    Der gekreuzigte Gott



    Tod durch Kreuzigung war eine der grausamsten Strafen, die die Römer verhängten. Sie wurde als die schlimmste Art zu sterben betrachtet. Wie schrecklich muss es für jeden gewesen sein, so getötet zu werden, besonders für den Sohn Gottes! Wir dürfen nicht vergessen, dass Jesus ein Mensch wie wir war. Er wurde geschlagen, ausgepeitscht, Nägel wurden in seine Hände und Füße getrieben, am Kreuz riss sein Körpergewicht die Wunden noch weiter auf – seine körperlichen Schmerzen müssen unerträglich gewesen sein.


    ...



    Welche Ereignisse, die den Tod Jesu begleiteten, machen deutlich, dass hier mehr stattfand, als den meisten Menschen damals bewusst war? Welche Bedeutung hat jedes dieser Ereignisse, das zur Enthüllung dessen beiträgt, was damals geschah?


    Matthäus 27,45

    Von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr (der Todesstunde Jesu) verdunkelte sich die Sonne! Symbolisch bedeutete das: Die Finsternis der Sünde bedeckte die ganze Welt!


    Matthäus 27,51–52

    Tote steigen aus ihren Gräbern heraus! -----> das zeigte, dass der Tod Jesu am Kreuz den tatsächlichen Sieg über den Tod bedeutet hatte! ---> Jesu Tod bedeutet Leben für die Anderen!


    Markus 15,38

    Der Vorhang im Tempel zerriss! Das war der symbolische Fingerzeig Gottes, dass mit Jesu Tod, die seinen Tod vorausschattenden Tieropfer samt den 613 Geboten des Mosaischen Zeremonialgesetzes abgeschafft waren! (Und vermutlich war der zerrissene Vorhang auch ein prophetisches Zeichen für die kommende Zerstörung des zweiten Tempels, der sich ja dann auch tatsächlich 70 n.Chr. ereignet hatte!)



    Hier geschah eindeutig viel mehr, als dass ein unschuldiger Mensch hin-gerichtet wurde, wie ungerecht das auch gewesen sein mag. Der Heiligen Schrift zufolge entlud sich der Zorn Gottes über die Sünde – unsere Sünde –, über Jesus.

    ...

    Für uns Christen gibt uns die Tatsache, dass Christus am Kreuz für dich gelitten hat Hoffnung!


    (zitiert aus -----> http://sabbath-school.adventec…sday-der-gekreuzigte-gott)

  • Beitrag von Norbert Chmelar ()

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  • Seite 160: Studienanleitung mit Lehrerteil|Lektion 13|Donnerstag, 22. September



    Der leidende Gott



    Gewöhnen wir uns ruhig an den Gedanken: Solange wir auf dieser Erde leben, werden wir leiden. Es ist unser Schicksal als sündige Wesen. Nichts in der Bibel verspricht uns irgendetwas anderes. Im Gegenteil …


    Was sagen die folgenden Verse über unser Thema?

    Apostelgeschichte 14,22 *1; Philipper 1,29 *2; 2. Timotheus 3,12 *3


    Aber in unserem Leiden dürfen wir zwei Dinge nicht vergessen.

    Erstens hat Christus, unser Herr, schlimmer gelitten, als es irgendeiner von uns je könnte. Am Kreuz trug er „unsre Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen“ (Jes 53,4). Was wir nur als Einzelne erfahren, erlitt er kollektiv für uns alle. Er, der sündlos war, wurde „für uns zur Sünde“ (2 Kor 5,21) ...


    Was uns verheißen ist,durch das, was Christus für uns getan hat:

    Johannes 10,28 *4; Römer 6,23 *5; Titus 1,2 *6; 1. Johannes 2,25 *7


    Durch Jesu Tod haben wir die Verheißung des ewigen Lebens. (Johanhes 3,16) ...

    Und all das ist uns nur verheißen und sicher, weil Jesus durch den Schmelztiegel ging, damit er eines nicht mehr fernen Tages „um der Mühsal seiner Seele willen ... Licht sehen“ und „sich sättigen“ wird (Jes 53,11 EB).


    (zitiert aus -----> http://sabbath-school.adventec…hursday-der-leidende-gott)


    Biblische Belege dass wir leiden müssen:

    *1 – Apostelgeschichte14,22: Leid und Verfolgung kommen auf die Christen zu.

    *2 – Philipper 1,29: Wir werden um Christi Willen leiden müssen.

    *3 – 2. Timotheus 3,12: Auch die Frommen müssen Verfolgung leiden.


    Was uns biblisch verheißen ist:

    *4 – Johannes 10,28: Ihnen gebe ich das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen.

    *5 – Römer 6,23: Gott schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, ewiges Leben.

    *6 – Titus 1,2: Hoffnung auf das ewige Leben, das der wahrhaftige Gott schon vor ewigen Zeiten verheißen hat.

    *7 – 1. Johannes 2,25: das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben.