Beiträge von greatest

    Post scriptum :Leider, geratest, Dich nähme ich nur als Putzhilfe im Betrieb ...

    Immer wieder amüsant wie schnell Menschen persönlich werden können. Du hast sicherlich aus Deiner eigenen Glaskugel erfahren wie oft ich mit einem Bein im Grabe stand ... auch hat Dir Deine Glaskugel sicherlich bereits in allen Farben erzählt, welche körperliche, seelische Verletzungen ich erlitt, welches Leid und welche Schmerzen ich bereits erlebt habe ... was ich alles an Unfällen gesehen oder persönlich überlebt habe. Ich sehe, daß Dir offenbar Deine Glaskugel erzählen konnte, wie ich meinen Glauben bisher unter Beweis stellen mußte ... welche Androhungen und Handlungen ich an mir habe ergehen lassen nur um des Glaubens willen ...


    ... gut, daß ich mich vor keinem Menschen zu rechtfertigen brauche! Auch habe ich in den letzten Jahrzehnten gelernt, daß gerade überforderte Menschen gern persönlich und grob werden ... aber ich erspare mir eine Gegenreaktion. Nur so viel:
    An Deiner Reaktion sehe ich den Spruch bestätigt:
    Mit dem Alter kommt die Weisheit. Manchmal kommt das Alter aber allein ...
    Punkt!

    Diese Art von Diskussion ist immer dann vorhanden, wenn der Mensch sich mehr Freiräume wünscht. Auf diese Art kann man eigenes Handeln rechtfertigen und das eigene Gewissen beruhigen. Ungewißheit mag niemand. Wenn man sich gegen alle "Eventualitäten" durch dafür geschaffene Freiräume absichert, hat man eben für alle Lebenssituationen einen eigenen Handlungsplan parat. Denn was wäre, wenn Gott NICHT eingreift und zusieht, wie ich in einer Situation handle? Schließlich will ich da nicht tatenlos dasitzen. Man will ja gewappnet sein.

    Ich will dabei niemandem persönlich nahe treten!!! Jeder Mensch hat mit seinen eigenen / persönlichen Fragen zu kämpfen und durchlebt seinen eigenen Glaubenskampf ... und ICH SELBT sitze auch nur in einem Glashaus.



    Und weil diese Frage zu jenen gehört, die quasi unendlich durchgekaut werden, will ich in die „Diskussion“ gar nicht erst einsteigen. Nur so viel (aus meiner Sicht – Grundsätzliches):

    • wo ist der kindliche Glaube (Matth 18, 19), den wir einst als Kinder gelernt hatten?


    • wo ist der kindliche Glaube, den wir unseren Kindern beibringen?


    - Wo ist das Vertrauen Noahs – eine Wasserkatastrophe hatte es vorher nie gegeben


    - Wo ist das Vertrauen Abrahams – er hatte zumindest gelernt, daß EIGENE Lösungsansätze nur Probleme bereiten ...


    - Wo ist das Vertrauen Davids, daß er König werde, obwohl er ständig um sein Leben fürchten mußte ...
    - Wo ist das Vertrauen von Daniel und seiner Freunde, die den Feuerofen blickten, sich aber vom Gottesvertrauen nicht abbringen ließen ...
    - Wo ist der feste Glaube Daniels, der sich nicht um Pläne des Hofstabs scherte, weil ihm sein tägliches Gebet mit dem Schöpfer des Universums wichtiger war ...
    - Wo ist der Glaube der Frühchristen, wo Gott Aposteln noch aus Gefangenschaft rettete ...

    Die moderne Christenheit bemängelt gern, daß Menschen früher es besser hatten, weil Gott echte Wunder geschehen ließ. Nun, auch daß ist ein Irrglaube. Wir haben heute viele Bücher, die von Zeugen und Angehörigen geschrieben wurde, wie echte Wunder geschehen. Sie sind LESENSWERT!!!
    - Wie gestorbene plötzlich die Augen aufmachen.
    - Wo Todkranke plötzlich unter ärztlicher Beobachtung innerhalb kürzester Zeit völlig gesund werden.
    - Wo Menschen, die von giftigen Tieren gebissen werden keinen Schaden erleiden.
    - Wo Christen in Psychiatrien eingewiesen werden, damit sie von ihrem "Glauben" geheilt werden, und die Medikamente ihnen nichts anhaben konnten ...
    - Wo Menschen unter unmenschlicher Bedingungen, ohne Wasser und Nahrung überlebten ...
    - Wo ein sehr alter Christ ohne Verwandte sich weigerte ein von Muslimen bewohntes Dorf zu verlassen und in ein christliches Dorf zu ziehen. Innerhalb einer recht kurzen Zeit hielten die Muslimen diesen Christen für einen Heiligen und er wurde gar für alle dort zu einem Glaubensvorbild!

    ... und dann die beliebte hypothetische Kriegssituation ...
    - wenn Waffen plötzlich nicht mehr funktionierten
    - wenn Bomben um das eigene Haus oder Hausgemeinde herum fielen, und alle vor Schaden bewahrt blieben
    - wenn aus dem Nichts „Menschen“ aufgetaucht waren, vor Gefahr beschützt haben und wieder im Nichts verschwanden ...
    - wenn Soldaten in die Wohnung eingebrochen waren, und die Hausbesitzer schweigend da saßen und einfach warteten ... dabei haben die Soldaten nichts gefunden, als ob sie blind wären

    Das sind echte Geschichten! Auf der ganzen Welt passieren immer noch echte Wunder, wo man den eigenen Augen kaum traut! Man muß eben nur die Augen aufmachen!


    Wir bewundern die „Glaubenshelden“ der Bibel und der Reformation, die sich auf Gott verlassend in den Tod gingen. Dabei haben wir doch nur Angst davor, daß Gott in seiner Handlungsfreiheit (und Weißheit) sich dafür entscheidet uns nicht vor Schaden zu bewahren. Wir reden vom Glauben, leben ihn aber nicht. Im Grunde glauben wir nur an die Existenz Gottes, haben aber Angst ihm endlich voll umfassend zu vertrauen. Denn Er könnte uns unser Hab, Gut, unsere Hobbys und Neigungen, unsere Gesundheit und Leben nehmen ... dafür schaffen wir uns lieber den Freiraum für „Eventualitäten“.

    Gar im Namen Gottes und für Sein Werk wollen wir uns Freiräume schaffen, als ob nicht Steine für Gott reden und Legionen von Engeln vom Himmel herabsteigen könnten. Wir Petrus in der einen Nacht, laufen wir voraus und fuchteln mit dem Schwert herum. Wir in Europa schmeißen Jahr für Jahr Zig Tausende von Euros dafür aus, indem wir Pläne für Mission ausarbeiten und dann Gott auffordern, daß er unser Bemühen doch bitte segnen soll. Was Gott selbst hier und da bevorzugen würde – das fragen wir erst gar nicht. Anschließend wundern wir uns, daß Missionen größtenteils erfolglos bleiben und die Gemeinde in den ach so gesegneten Ländern Europas schrumpft.

    Wir sollten einfach sich selbst gegenüber ehrlich genug sein und eingestehen, daß wir nicht an Wunder im eigenen Leben / oder Gemeindeleben glauben. Verlorengegangene Schlüssel, oder Geldbörse suchen - dafür ist Gott gut genug. Diese Erfahrungen teilen wir gern in der Gemeinde. Den Rest - hier hätten wir lieber alles in eigener Hand! Und wenn wir alle "Eventualitäten" berücksichtigen, wissen wir wie was zu machen ist. Sich auf Gott zu verlassen, ist mit Ungewißheit verbunden. Er könnte ja einen monate- oder jahrelangen Prozeß für mich oder die eigene Gemeinde im Auge haben, weil diese unter Stolz, Überheblichkeit, Unglauben, Unaufrichtigkeit, Mangel an Liebe leidet. ... BEVOR Gott diese eine Gemeinde in die Mission führen würde ... Diese Tatenlosigkeit wollen wir nicht ertragen. Besser gleich ins Gefecht ... ohne Demut, Liebe, Glauben, Einigkeit ...



    Wir haben eine beängstigend breite Tendenz innerhalb aller christlichen, auch adventistischer Gemeinden, daß zunehmend mehr Menschen die Bibel nicht mehr lesen, aber überall mitreden wollen. Wir haben eine beängstigende Tendenz, daß Prediger mit versteinerter Mine empfangen und verabschiedet werden. Wir haben zunehmend mehr große, völlig anonymisierte Gemeinden, wo aber gleichzeitig alle kleineren aussterben. Wir haben eine beängstigende Tendenz in Europa, daß die Anzahl der Gemeindeglieder sinkt. Und anstatt dem sehr bekannten Rat (das will ich unbedingt betonen) zu folgen und Buße zu tun, schmieden wir Pläne, wie wir eine nächste Evangelisation in der Stadt durchführen sollen ... Dabei kann aber der Rat nicht an mich gerichtet sein ... bei mir / bei unserer Gemeinde ist ja alles in bester Ordnung ...

    Vom Morgen bis zum Abend, vom Privaten, über das Berufliche bis hin zum Gemeindeleben haben wir alles durchgeplant und durchstrukturiert, eben an alle "Eventualitäten" gedacht ohne Gott um SEINE Sicht zu fragen und erwarten, daß von Ihm alles noch gesegnet wird. Daß wir dabei Gott längst aus unserem Leben ausgeschlossen haben und uns lediglich ÜBER Ihn unterhalten, gar FÜR Ihn etwas zu unternehmen glauben (Matth. 7:22) und nicht MIT ihm reden / leben / leiden / sterben. Daß bei uns gehörig viel schief läuft, das merken wir nicht!

    Sich ständig um die "Eventualitäten" zu sorgen, bedeutet auch den weisen Rat Jesu zu ignorieren (Matth. 28:10). Warum glauben wir, daß wir mit Tricksereien (so harmlos sie auch erscheinen mögen) sich, Mitmenschen oder gar Gott helfen können?!?! Als ob Gott nicht in der Lage wäre mich, meine Nächsten, meine Gemeinde vor Schaden zu bewahren und unbedingt auf Tricks eines versierten Lügners angewiesen ist.
    Durch den Glauben wird alles möglich (Mk. 9:23), und nicht durch eigene Bemühungen für alle Situationen des Lebens. Und durch den Glauben, und NUR durch den Glauben kommen wir Gott so nahe, daß wir mit Entsetzen feststellen, wieviele Dinge in unserem Leben eine große Sünde darstellen.Und dann kommt die Einsicht:
    ich habe weder die Mittel noch die Weisheit mir oder meinen Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Ich bin in höchstem Maße auf Gott angewiesen! Dann brauche ich auch keine Tricks, denn Gott steht für Sich, das Eigene Werk und jeden einzelnen Menschen schon nach EIGENEM Wissen und EIGENER Weisheit ein!

    Über Politik und Politiker zu sprechen, ist wie auf einem Ruderboot sitzend einen unüberschaubaren Eisberg zu analysieren. Und in den meisten Fällen gebraucht der "Ruderer" die üblichen Massenmedien - ein Teil des Eisbergs - um sich ein Bild von ebendiesem Eisberg zu machen. Ich meine, daß dies ein noch extremst vereinfachtes Bild ist.
    "Was wird wohl heute über eine Schneeflocke-Trump geschrieben?" ...
    Über Politik und Politiker zu sprechen, bedeutet sich in eine Welt hinauszuwagen, die komplexer und dunkler (für einen nicht eingeweihten Bürger) nicht sein könnte. Sich da auf Meinung von Massenmedien zu verlassen heißt: man wurde erfolgreich manipuliert!

    Mal vorausgeschickt, dass ich das nicht glaube. Das Gute braucht das Böse nicht
    Aber warum wird so argumentiert.? Woher kommt dieses Gedankengebäude?
    Was ist so ganz anders am Evangelium und was bedeutet das für unser Denken und unsere Entwicklung?

    Die Ursache / Ursprung ist nicht selten (wie auch hier) auf Antike Philosophie zurückzuführen (Stichwort: Dualismus). Menschen haben eben die Welt verstehen und erklären wollen.


    Welchen Wert hat es?
    Unter der Voraussetzung, daß man an einen lebendigen Gott im Himmel, den Schöpfer des Universums, den "A" und "O" glaubt ... würde meine Antwort lauten: gar keinen! Philosophie ist an sich zwar ein sehr interessantes und manchmal wertvolles Werkzeug (ich betone: WERKZEUG), allerdings hat es zu oft den Menschen zu Einsichten geführt, die der Bibel widersprechen. Schlimmer ist natürlich, wenn philosophische Ansichten an den christlichen Glauben angepaßt werden. Ist wie ein Teelöffel Teer in einem Faß reinsten Honig. Der ganze Honig ist durch diese kleine Menge Teer verdorben.


    Die Bibel lehrt uns, daß die Realität eine andere ist: Gott ist ewig. Das Böse hat einen Anfang. Gott bleibt ewig. Das Böse wird ein Ende haben. Konstrukt des Dualismus hat in der Bibel keinen Platz (auch wenn es dem geneigten Leser manchmal naheliegend erscheint).

    ... Menschen wie Helensche, die auch die unangenehme Pflichten des Elternseins auf sich nehmen (Bestrafung, und wenn nötig, Züchtigung), sind ein großes Stück der Erkenntnis näher, in welcher Zwickmühle Gott steckt, wenn er den Menschen zu retten versucht! Gerade diese Konsequenz hilft diesen Eltern Begriffe wie "Liebe", "Gerechtigkeit" und "Opfer Jesu" tiefer und umfangreicher verstehen. Weil sie es tief immer wieder aufs Neue erleben, wenn Kinder eigensinnig werden, und es drauf anlegen!!!


    Menschen, die diese Konsequenz nicht kennen, werden über das äußerst oberflächliche Verständnis all dieser Begriffe niemals hinauskommen! WEIL sie diese PRAKTISCHE Erfahrung niemals hatten!


    PS: genau die Diskussion der letzten 3 Seiten habe ich gemeint mit meinem Post am Anfang des Themas

    Die heutige Gesetzeslage ist klar. Wer sein Kind mit einer Rute schlägt, der begeht Rechtsbruch und wird im Fall einer Anzeige bei entsprechender Beweislage verurteilt. Kommt diese Rechtslage aber mit der Bibel in Konflikt, stellen sich manche vielleicht die Frage ob sie nicht Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen. Das ist ja nicht nur beim Thema Erziehung so.


    Das Thema wird nicht nur höchst emotional, sondern auch höchst irrational geführt! Für letzteres will ich nur einen Punkt nennen:
    dabei werden Autoritäten gegen einander ausgespielt ...
    Kinderpsychologe gegen die Bibel
    Gesetze gegen die Bibel
    ... das was eben heute als "richtig" erkannt ist ... gegen die Bibel
    gar Bibelstellen gegen Bibelstellen.


    Und weil eine solche Diskussion MEINER ERFAHRUNG NACH NIEMALS mehr als nur 1 Forum-Seite sachlich bleibt, werde ich es bei einem Statement belassen, weil es mir am Herzen liegt selbst bei einem Solchen Thema dafür zu plädieren:


    DAS ALTE TESTAMENT - ALS TEIL DER BIBEL - IST NICHT VERALTET!!!
    Wer etwas anderes behauptet hat den Wert des "alten Testaments" nicht erkannt!


    Um etwas genauer auf das Thema einzugehen, spreche ich nur 3 Punkte an:
    (STICHPUNKTARTIG UND OHNE AUSFÜHRUNGEN ODER GROßE ERKLÄRUNGEN)


    1.
    Gott gibt Salomon nicht die Weisheit um Blödsinn zu schreiben, sondern die Tiefen des Willen Gottes weiter zu geben


    2.
    Die Bibel gibt die Möglichkeit folgende Fragen aus Gottes Sicht UND im Kontext SEINES HANDELNS zu beantworten:


    • Was ist eine Strafe
    • Wann ist eine Strafe nötig
    • WAS FÜHLTE Gott, wenn Er bestrafte
    • Welche Rolle spielt dabei die Gerechtigkeit Gottes und welche Rolle spielt dabei Seine Liebe


    Daraus lassen sich RAHMENBEDINGUNGEN für die Übertragbarkeit erkennen!!! DIESE SIND ÄUßERST STRENG ABER AUCH SEHR KLAR!!!


    3.
    In den letzten Jahren gibt es mittlerweile Kinderpsychologen, die in Ihren Büchern geschrieben haben, daß es ein großer Fehler war GRUNDSÄTZLICH die Züchtigung zu verbieten ...


    PS: die Erwachsenen dieser Sekte sollte man nach Regeln des Alten Testaments bestrafen. Ich würde die Steinigung vorschlagen!
    app. Sekte: dies wird nur als weiterer Anlaß bzw. Beweis gesehen, daß es richtig war, körperliche Züchtigung unter Strafe zu stellen ... so seltsam ist die heutige Welt!!!


    ... übrigens ist meiner Meinung nach die körperliche Züchtigung KEINESFALLS eines der Hauptmittel der Erziehung ... so wie die Bibel es eben darstellt. Es war schließlich auch nicht das Hauptmittel der Erziehung, die Gott angewandt hatte, wenn er mit Israel zu kämpfen hatte. Unnötig war es aber NIE

    ... nicht mehr zu feiern sei?

    Durch das Opfer Jesu sind es zwar keine Gesetze mehr, aber ...
    Man könnte eine andere Herangehensweise wählen:
    - Welchen Wert hatten Symbole und Feiertage? (nicht zu verwechseln mit "an was sie erinnerten")


    Sobald man als Mensch des 21. Jh. versteht, daß das "Alte Testament" selbst heute in seinem vollen Umfang sehr wertvoll sein kann (selbst die zeremonielle Gesetze), daß der Wert im 21. Jh. über die reine "Berichterstattung" weit hinausgeht, kann man sich (das eigene Leben) sehr wohl mit vielen Symbolen umgeben und mit vielen alten Feiertagen bereichern.

    Ein armer Gärtner hatte einen Baum an einem Fluss zu pflegen und musste einige Äste abschlagen, die über den Fluss ragten. Da fiel ihm prompt seine Axt ins Wasser. Der Mann begann bitterlich zu weinen, weil er in seiner Armut nicht wusste, woher er eine neue Axt bekommen sollte. Er weinte so verzweifelt, dass der liebe Gott erschien und ihn fragte, warum er denn so entsetzlich traurig sei.


    Ach, sagte der Mann, meine einzige Axt ist mir ins Wasser gefallen, und ich bin so arm, dass ich nicht weiß, wo ich eine neue hernehmen soll, damit ich weiter arbeiten kann.


    Darauf stieg der liebe Gott ins Wasser und kam mit einer goldenen Axt wieder zum Vorschein. Ist das deine Axt? fragte er den Mann. Nein, entgegnete der Mann.


    Darauf stieg Gott ein zweites Mal ins Wasser und kam mit einer silbernen Axt wieder heraus. Ist das deine Axt? fragte er wieder. Nein, sagte der Mann abermals.


    Da stieg Gott ein drittes Mal ins Wasser und brachte die alte Axt des Mannes mit. Ist denn das deine Axt? fragte er den Mann. Ja, das ist sie! antwortete der Mann diesmal.


    Da war Gott ob der Ehrlichkeit des Mannes so erfreut, dass er ihm alle drei Äxte gab. Und der Gärtner setzte seine Arbeit fort und kam abends glücklich über den erlangten Reichtum nach Hause.


    Wenige Tage später war er mit seiner Frau zusammen am Ufer eben jenes Flusses am Arbeiten, als seine Frau plötzlich abrutschte, in den Fluss fiel und unterging. Vor Entsetzen begann der Gärtner noch viel elender zu weinen als das letzte Mal und klagte so heftig, dass wiederum der liebe Gott erschien und nach dem Grund für die Verzweiflung des Mannes fragte.


    Ach Gott, meine Frau ist ins Wasser gefallen, antwortete ihm der Mann schluchzend. So stieg Gott wieder in den Fluss und kam mit Jennifer Lopez in seinen Händen wieder empor: Ist das deine Frau? fragte er den Gärtner.


    Ja, ja! rief der Mann nach kurzem Zögern.


    Da ergrimmte der liebe Gott und donnerte den Mann an: Du wagst es, mich zu belügen? Verstoßen sollte ich dich auf der Stelle und mit der Hölle strafen!


    Da flehte der Gärtner: Oh Herr, vergib mir! Was hätte ich denn machen sollen? Wenn ich Nein gesagt hätte, wärst du das nächste Mal mit Claudia Schiffer wiedergekommen, und ich hätte wieder mit Nein antworten müssen. Und dann hättest du mir beim dritten Mal meine Frau wieder gebracht und mir die anderen beiden dazu gegeben. Ich bin aber doch so ein armer Mann, wie hätte ich sie denn alle drei ernähren sollen? Nur deshalb habe ich gleich bei der Ersten Ja gesagt!


    Und die Moral von der Geschichte?


    Männer lügen nur aus ganz ehrenhaften und verständlichen Gründen!

    eben nicht
    Erzähl das mit "falsch halten" denjenigen, die Toleranz fordern! ;)
    Abgesehen davon: Wikipedia ist nun wirklich keine gute Quelle!


    Zitat

    Toleranz ist etwas, was

    • "... individuelle Eigenheiten nun als Ausprägungen der einen Vernunft verstanden werden konnten und nicht mehr als ›barbarisch‹ abgelehnt werden mussten."
    • "... abweichendes Verhalten, andere Sitten und fremde Gewohnheiten, ja selbst unterschiedliche Anschauungen und andere Religionen akzeptiert..."


    Online Wörterbuch der Philosophie


    Akzeptanz (von lat. „accipere“ für gutheißen, annehmen, billigen)


    heißt unter dem Strich:
    - Toleranz heißt "abweichendes Verhalten" gut / nimmt es an ... auch Sünde (so wie die Welt über Toleranz herumbrüllt, impliziert es die Toleranz)
    - Toleranz versteht dieses als "Ausprägung der einen Vernunft"
    ... nun - Sünde kann ich beim besten Willen nicht als Ausprägung einer Vernunft ansehen


    Somit wären wir wieder beim Ausgang: Dulden und Tolerieren ist nicht dasselbe ;)
    Aber genug davon ...
    Hier steige ich aus :greet:

    Das Grundverständnis des Begriffes ist hier wichtig!
    Wenn du das Wort auf eine eigenständige Art definierst: mag sein, daß sich da eine Erklärung finden ließe.
    Ich gebrauche an dieser Stelle das umfassende Verständnis unserer Gesellschaft (insbesondere alles was die Politik und Medienlandschaft damit meinen).


    Darauf aufbauend:
    A) Das Wort gibt es nicht in der Bibel
    B) Toleranz setzt nicht nur Akzeptanz, sondern sowohl das Zugeständnis auf Existenzberechtigung ein als auch das Zugeständnis auf Gleichwertigkeit voraus


    Dies ist aber bei Gott definitiv nicht möglich!
    Sünde hat KEINE Existenzberechtigung! Sünde kann keine andere Bewertung erhalten, als das was der Gerechtigkeit Gottes entspricht.


    Daher kennt Gott auch keine Toleranz!!!
    PS: tolerieren und dulden ist nicht dasselbe!

    [bibel]Barmherzig und gnädig ist Jehova, langsam zum Zorn und groß an Güte
    Ps. 103:8 (Elberfelder 1905)[/bibel]


    [bibel]Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte
    Neh. 9:17 (Elberfelder 1905)[/bibel]


    Gott kennt keine Toleranz!
    Toleranz ist eine menschliche Erfindung, die das Gesetz Gottes und insgesamt Seine Gerechtigkeit gänzlich aushebelt!

    @doriane

    Ich selber bin auf der Suche unter den christlichen Kirchen, wohin soll ich gehen, wo soll mein Platz sein?

    Aus diesem Blickwinkel gibt es nur eine einzige "richtige Gemeinde"! Die, wo Gott dich gern sehen will!!!


    Wie du sie findest?
    Als Erstes
    würde ich dir das Gebet ans Herz legen. Immer und immer wieder!!!


    Als Zweitens: Entscheide nicht primär nach der Lehre (die Erkenntnis wird ohnehin wachsen, wenn du es zuläßt). Laß dir von Gott helfen, daß du in einer bestimmten Gemeinde tatsächlich die Anwesenheit Gottes erlebst. Damit meine ich keinesfalls besonders charismatische oder besonders heilige Atmosphäre!!! Ich meine damit, was du im Herzen erleben wirst! Dort, wo du Demut erfährst. Dort wo du Hoffnung spürst. Dort wo du die Liebe Jesu am deutlichsten erfährst! Und noch ein Mal: lasse GOTT dich leiten!!!


    Als helfender Zusatz:
    Die Lehre selbst soll nicht völlig ausgeschlossen werden. Der Sinn dahinter ist meist Gott selbst, Seine Liebe zum Menschen, Seinen Einsatz dem Menschen gegenüber, aber auch Seine Prinzipien zu offenbaren. Wenn diese richtig verstanden werden, sind diese eine großartige Unterstützung beim Kennenlernen des Erlösers!


    Als Adventist, wäre mir persönlich - logischerweise - sehr recht, wenn Menschen die adventistische Lehre annehmen würden. Nur bin ich aber nicht der Retter. Daher wieder: LASSE DICH VON GOTT LEITEN!!!

    tricky
    Praktisches Gegenbeispiel:
    Du gehst zum Arzt, bekommst ein Medikament verschrieben, daß zu 99% hilft, weil die Erkrankung nichts besonderes ist, und sich in 99% der Fälle sehr gut behandeln läßt. Nur hilft es in DEINEM Fall nicht, und du erkrankst an einer Herzmuskelentzündung, irgendwas Schlimmes am Gehirn ... oder sonst etwas lebensbedrohliches!


    Auch wie dein Beispiel, sind diese praktischen Erfahrungen nur so lange wertvoll, wie sie helfen und sich wiederholen lassen. Selbst Christen unterscheiden sich hier von Ungläubigen kaum, weil Gewohnheit oder gar eine gewisse Gleichgültigkeit eine so große Rolle spielt, daß irgendwann diese mit Vertrauen und Glauben völlig gleich gesetzt werden.


    Für uns Menschen wird dieser Begriff (möglicherweise) IMMER etwas Abstraktes behalten. Doch an dieser Stelle möchte ich an das Thema von letzter Woche (SaSchu) erinnern: Gold welches mit Feuer gereinigt ist.

    Reiner, unverfälschter Glaube
    ist etwas, was wir leider nicht von einer Sekunde auf die Andere haben werden. Unsere menschlichen Einflüsse (Gefühle, Gewohnheiten ... Gleichgültigkeit, Sorge ... ) verfälschen bzw. lassen den reinen unverfälschten Glauben nur schwer erkennen. Und eben all die Lebenserfahrungen sind der Weg, wo dieser Glaube durch Feuer geht um rein und fest zu werden - der Weg wo all diese menschliche "Beigaben" entfernt werden können.


    Mit anderen Worten:
    wir beten doch oft, Gott möge uns einen starken Glauben schenken. All das was wir dann erleben, sind Erfahrungen, die Gott gern gebrauchen will um unseren Glauben zu stärken und zu reinigen.


    Alternativ: man könnte wieder bei der ersten Prüfung zu jammern und zu klagen anfangen, und Gott andauernd zu fragen, warum Er all das zuläßt. Sprich: Gott zuerst um den Glauben bitten, und dann zu klagen, wenn er mich auf den Weg führt, wo dieser Glaube wachsen soll.

    ... ist zur Hauptsache da um der Frage nachzugehen warum auf Fleisch und Fisch verzichten. Interessanterweise sind schon in den ersten Kommentaren eine Unmenge an wertvollem Material präsentiert worden (vorwiegen Wissenschaftliches Material) warum es besser ist darauf zu verzichten.
    Es ist hoch interessant, dass dies fast niemanden interessiert. Die Diskussion läuft in erster Linie darauf hinaus, das man eben auf Fleisch nicht verzichten muss.


    Einer meiner "Gebote":
    Du sollst dich nicht wundern! Es war, ist und wird überall so bleiben ;)
    Konsequente Diskussion in gesteckten Rahmen, ist heute ein Fremdwort ;)


    Das lustigste ist:
    Es gibt so viele solcher Themen, die quasi millionenfach auf dieser Welt UND an derselben Stelle alle Paar Jahre / Monate neu diskutiert werden, mit immer wieder denselben Argumenten, mit immer wieder denselben Diskussionsteilnehmern.


    Meine Theorie dazu ist - es gibt eine neue Sucht, die durch das Internet frei ausgelebt werden kann:
    Diskussionssucht! Dadurch erfahrt man innere Befriedigung und Selbstbestätigung! Und diese Sucht treibt einen um ... *** *** ***

    Wenn jetzt etwas Sichtbares dieser Überzeugung zuwiderläuft, wirft man dann den Glauben über Bord, oder haltet man fest an den Dingen, die man nicht sieht?


    Das ist doch der Kampf von dem auch die Bibel spricht.
    Nehmen wir das bekannteste Beispiel vom Glauben - Abraham.
    Die aktuellen Umstände in denen er sich befand gaben keinen Anlaß zu glauben.


    Zitat

    Satan war bereit, ihm einzuflüstern, daß er sich getäuscht haben müsse, denn das Gesetz Gottes lautete: „Du sollst nicht töten.“ 2.Mose 20,13. Gott könne doch nicht fordern, was er einst verboten hatte. Abraham trat aus seinem Zelt und schaute auf zu der stillen Pracht des wolkenlosen Himmels. Er rief sich die Zusage in die Erinnerung zurück, die er vor beinahe fünfzig Jahren erhalten hatte, daß seine Nachkommen zahllos sein würden wie die Sterne. Wie könnte Isaak getötet werden, wenn diese Verheißung doch durch ihn in Erfüllung gehen sollte?
    {PP 127.4}


    An Entscheidungsmomenten unseres Lebens wächst dann der Glaube bzw. stirbt der Glaube.
    Wir haben quasi mit jedem neuen Jahr zunehmend mehr Konflikte zwischen der Bibel und der Erwartungshaltung der Gesellschaft / Normen der Gesellschaft / Gesetzen der jeweiligen Gesellschaft


    Ich weiß von nur sehr wenigen Menschen, die sich konsequent an der biblischen Autorität klammern, und am Ende mit gestärktem Glauben aus ihren Entscheidungsmomenten herausgekommen sind.


    Um nur kurz auf die Frage der Überschrift einzugehen:
    Fester Glaube ist tatsächlich im positiven wie negativen Faktenresistent.
    Da wären als Grundlage solcher Überlegungen die biblischen Beispiele die primäre Wahl ;)
    Konkrete Beispiele dürften jedem selbst in Unmengen einfallen ;)