Beiträge von Bemo

    Die Versuchung Jesu in der Wüste ist ein Beispiel von mehreren für folgendes: Da wo Israel - ferner der Mensch - scheiterte, siegte Jesus. Das ist ein Gedankengang, der sich durch das gesamte NT zieht - Evangelien und Briefe.


    Diesen Gedankengang kann man nun ganz unterschiedlich in die eigene Soteriologie integrieren...

    Kann jemand zur Sünde versucht werden der nicht sündigen kann....und welchen Sinn hätte es gehabt Jesus wie in der Wüste oder noch gar am Kreuz zur Sünde verführen zu wollen wenn er doch so oder so nicht hätte sündigen können?


    Macht keinen Sinn, muss es aber auch nicht. Deine Argumentation impliziert, dass der Teufel rational agieren würde, aber tut er das? Vielleicht irrte der Teufel auch und ging fälschlicherweise davon aus, dass man Jesus erfolgreich versuchen könne - vielleicht zweifelte er an der "Unversuchbarkeit" Jesu und hat's einfach mal probiert? Der Teufel ist ja alles andere als Unfehlbar.


    Von daher halte ich die Versuchung Jesu in Wüste für kein gutes Argument für die eine oder andere Seite.

    wie können sie dann unterschiedliches lehren? Ist der heilige Geist ein Spaßvogel? :)

    Dir ist klar, dass dies das Argument sehr vieler Nichtchristen, Atheisten und auch Muslime gegenüber dem Christentum, der Bibel und der Kirche generell ist, oder?


    Wie kann da verschiedenes sein? Wie kann man bezüglich einer Sache zu verschiedenen Betrachtungen

    Und wenn es diese Einheit gäbe, dann wäre es wieder eine gleichgeschaltete, autoritäre Sekte - und das wollen sie ja auch nicht :wacko:

    Mein Posting mit der auch erlebten Schreckherrschaft der Roten Armee /GPU / - - von 1945 - 1955 ( ! ) habe ich nicht ausgelassen - - - , die Prager Ktastrophe, die Ungarn Revolte ("Freies Geleit" für Pal Maeter "Friedensgesprächen" - gleich festgenommen, erschossen - -

    Es ist wirklich Perlen ....ist schon komisch wenn hier die "Friedenskämpfer" auftreten ist gleich Unfrieden zu spüren...stelle Dir diese Leute in der Gemeinde vor...

    Manche schießen mit Raketen, andre sticheln die ganze Zeit mit scheinheiligen Worten....

    Am Ende kommt dasselbe heraus.

    Kannst du das bitte näher erläutern, bevor jemand auf die Idee kommt, das wäre ein unangemessener Vergleich?

    Maria gilt katholischerseits als Urbild der Kirche: Mutter Kirche, durch die Menschen zu Christus geführt werden: „Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!“

    (Joh 2,5)

    Insofern ergibt sich hier eine, vielleicht nachvollziehbare, Beziehung.

    Wo verortest du in dieser Beziehung das Lehramt? Eher auf Seiten der "Mutter Kirche" oder auf Seiten der "Diener"?

    Ist es nicht so, dass das Lehramt erklärt, was er (Jesus) sagt?

    Wopros90

    Hab ein wenig Geduld. Wenn hier keine Adventisten antworten, dann kann das verschiedene Gründe haben.


    Ich würde das Phänomen der Nahtoderfahrung den Träumen zuordnen, die sich aus unserer kulturellen Prägung und den Abläufen in unseren Gehirn in dieser speziellen Situation ergeben.


    Wenn wir nachts träumen "erleben" wir mitunter auch Dinge, die sich mit der Bibel nicht vereinbaren lassen.


    Wenn sich Nahtoderfahrungen bei unterschiedlichen Menschen ähneln, würde ich es auf ähnliche Prozesse im Gehirn zurückführen - ich bin aber nur Laie auf dem Gebiet, eigentlich weiß ich garnichts darüber.


    Auf die Frage, was Adventisten tun sollten, wenn ihre Lehrauffassungen durch diese Erfahrungen widerlegt werden würden, kann ich dir nur eine Gegenfrage stellen: Was würdest du tun, wenn dir der dreieinige Gott oder der Heilige Geist als Person in deiner Nahtoderscheinung erscheint? Wäre das ein Grund, deine Ansicht dazu zu ändern?


    Abgesehen davon erscheinen in NTE in anderen Kulturen auch deren Geister und Götter - was hältst du davon? Ich würde sowas für Träume mit kultureller Prägung halten. Wenn Jesus der einzige Weg ist, Gott nur einer und alles andere Heidentum, wie erklärst du dir diese NTE? Es müssten doch alle bei dem einen Schöpfer landen?

    Ich glaube es geht garnicht darum ob Ehelosigkeit gut oder schlecht ist, sondern ob man sie zur Voraussetzung für ein kirchliches Amt machen darf (laut Bibel).

    Frage an alle:

    Was würdet ihr in der aktuellen Situation tun, wenn ihr der Präsident der Ukraine wärt?

    DonDomi

    Ich finde den Gedanken krass, dass eine - meiner Meinung nach - von Menschen initiierte Handlung über "die Nähe"/"das Getrenntsein" eines Säuglings zu Gott entscheidet. Das geht für mich weit über die Bitte der Eltern hinaus, dass Gott ihr Kind unter seinen Segen stellt (Kindersegnung). Für mich persönlich ist Gott jemand, den man demütig und aufrichtig bittet und nicht - entschuldige bitte wenn ich jetzt überspitze - "benutzt". Nimm's mir nicht übel, aber ich habe deswegen ein komisches Bauchgefühl wenn es um "ex opere operato"-Handlungen geht.


    Und davon abgesehen, sind die Begriffe Getrenntsein und Nähe doch etwas verschiedenen voneinander: Für Getrenntsein gilt ein Ja oder Nein, während Nähe ganz viele verschiedene Abstufungen haben kann.

    Hier widerspricht sich der KKK! Einerseits wird von der ERBSÜNDE gesprochen, die alle Menschen betroffen habe, gleichzeitig wird von den kleinen Kindern gesprochen, die keine persönliche Sünde begangen haben. Bei dieser jesuitischen Denkweise kommt man nicht mehr mit!

    Die Erbsünde ist keine Sünde im eigentlichen Sinn. Ich verstehe darunter, dass man getrennt von Gott geboren wird, dieses "Getrennt sein" ist für mich die Erbsünde.

    Also heißt das dann (für dich) im Umkehrschluss, dass dieses Getrenntsein von Gott durch die Taufe aufgehoben wird? Vor der Taufe ist z. B. der Säugling von Gott getrennt und danach mit Gott verbunden - und das alles "ex opere operato"?

    Die in Daniel 2 dargestellten Reiche, sind nur die Reiche, mit denen "Gottes Volk" Kontakt hatte bzw. in denen es lebte. Lässt man das Standbild mit der Wiederkunft Jesu enden, dann erstreckt es sich auch über das christliche Zeitalter. Somit sind die Beine und Füße wohl auch Reiche, mit denen das Christentum maßgeblich zu tun hatte bzw. hat. Bedenkt man, dass sich das Christentum weltweit ausbreiten wird ("in alle Welt"), so kann man schon auch davon ausgehen, dass das Standbild am Ende auch eine globale Bedeutung hat.


    Das China zur Zeit des Volkes Israels interessiert beispielsweise nicht, weil für die (damaligen) Adressaten nicht relevant und nicht nachprüfbar.