Beiträge von Bemo

    Den Minimal-Konsens, was adventistische Lehre ist, findet man in den 28 Glaubenspunkten:

    https://hope-documents.fra1.digitaloceanspaces.com/63d0fd450665185d40296f12/RRr1689589280992.pdf

    Nicht alles was dort steht, wird von allen Adventisten so gesehen.

    Zum Thema Tod sagen die 28 Glaubenspunkte eigentlich nicht viel:

    26. Tod und Auferstehung

    Der Lohn der Sünde ist der Tod. Gott aber, der allein unsterblich ist, schenkt seinen Erlösten ewiges Leben. Bis zu jenem Tag sind alle verstorbenen Menschen in einem Zustand ohne Bewusstsein. Wenn Christus, der unser Leben ist, wiederkommt, werden die auferweckten und lebenden Gerechten verherrlicht und entrückt, um ihrem Herrn zu begegnen. Das ist die erste Auferstehung. Die zweite Auferstehung, die Auferstehung der Ungerechten, geschieht tausend Jahre später.
    Hiob 19,25–27; Ps 146,3–4; Pred 9,5–6.10; Dan 12,2.13; Jes 25,8; Joh 5,28–29; 11,11–14; Röm 6,23; 16; 1 Kor 15,51–54; Kol 3,4; 1 Ths 4,13–17; 1 Tim 6,15; Offb 20,1–10

    Die Frage, die sich hier stellt: Was versteht man unter einem Zustand ohne Bewusstsein? Welchen Interpretationsspielraum gibt es da?

    Zitat

    Kirks Buch über den Sabbat handelt nicht nur vom Sabbat selbst. Es ist auch eine Streitschrift gegen die politische Linke und den Globalismus. Scharfe Kritik an sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus, „Wokeismus“, Umweltschutz, Sozialismus und Kommunismus, welche seiner Ansicht nach die Menschenwürde untergraben, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

    Kann mir jemand erklären, wie man darauf kommt, dass soziale Gerechtigkeit, Antirassimus und Umweltschutz die Menschenwürde untergraben?

    Hat der Urheber dieses Zitats schon das genannten Buch überhaupt gelesen?

    Meinst du mich oder Joe Reeves vom Adventist Review (https://adventistreview.org/lifestyle/arts…he-name-of-god/)?

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    Etwas Satire zum Thema Kirchensprech und pastoralen Selbstverständnis.

    Was willst Du mir mit Wikipedia sagen?

    Hier wird von dir und Seele1986 ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass bei den ersten Haustaufen Kinder mitgetauft wurden. Wenn ich mir den Wiki-Artikel so anschaue, dann scheint (!) der aktuelle Forschungsstand davon nicht so selbstverständlich auszugehen. Mich hat das überrascht.

    was ist denn daran nicht zu verstehen? Wer nicht an Jesus Christus den Sohn Gottes glaubt, dem ist diese Erkenntnis offensichtlich noch nicht gegeben. Diese Erkenntnis kommt aus dem Heiligen Geist: "Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart."

    Also du denkst, der einfache Mensch auf der Straße würde die Formulierung von Christel so verstehen? Da habe ich meine Zweifel. Es ist zwar offtopic, aber mich treibt gerade das Thema um, wie man "Kirchensprech" durch "normale" Sprache ersetzen könnte, damit man wenigstens einigermaßen verstanden wird "draußen". Aber wir können hier so weiterschreiben, hier ist es ok.

    Die Erkenntnis Christi wrd als sichtbares Zeichen angesehen, dass jemand den Heiligen Geist empfangen hat.

    Was bedeutet das? Sorry, das versteht doch kein "normaler" Mensch mehr - und interessieren tut diese Formulierung wohl auch nur Mensch, die auf der Suche nach Mysterien sind. Mal ganz ernsthaft gefragt: Wie erklärt man diesen Satz mit einfachen Worten seinen nicht-gläubigen Mitmenschen? Gibt es dafür ein griffiges, zeitgenössiches Beispiel?

    Zum Thema "ganzes Haus": Ich habe mir mal den Wikipedia-Artikel dazu durchgelesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Haustaufen_im_Neuen_Testament). Ist an diesem Artikel etwas auszusetzen? Mir ist schon klar, es ist nur Wikipedia...

    Zitat

    Kirks Buch über den Sabbat handelt nicht nur vom Sabbat selbst. Es ist auch eine Streitschrift gegen die politische Linke und den Globalismus. Scharfe Kritik an sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus, „Wokeismus“, Umweltschutz, Sozialismus und Kommunismus, welche seiner Ansicht nach die Menschenwürde untergraben, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

    Kann mir jemand erklären, wie man darauf kommt, dass soziale Gerechtigkeit, Antirassimus und Umweltschutz die Menschenwürde untergraben?

    Ist eine Schöpfungsethik normativ tragfähig, wenn menschliches Scheitern nicht als Abweichung, sondern als strukturelle Grenze menschlicher Existenz verstanden wird?

    Ich denke, dass Gott "wusste", dass der Mensch an dieser Aufgabe "scheiten" wird.

    Wir (Menschen) werden die Erde (Schöpfung) weder bewahren, noch retten können. Das ist auch aus den verschiedensten Prophezeiungen abzuleiten.

    Ich würde das mit unserer Gesundheit vergleichen wollen. Wir können (als Menschen) die Gesundheit in beschränktem Maße reparieren oder erhalten, aber eben nur in engem Rahmen. Am Endes ist Gesundheit für das Individuum weder eindeutig vorhersehbar noch kann sie gesichert werden. Soll uns das zu grob fahrlässigem Verhalten verleiten? Nein.

    Die untergehende Schöpfung bewahren - mit dieser Ambivalenz muss man erstmal klar kommen. Die Menschheit lebt zwischen "Scheiß egal, wir werden eh alle mal sterben" und "Wir müssen die ganze Welt retten". Wer einen dem übergeordneten Sinn im Leben gefunden hat, sollte damit besser zurechtkommen und in dieser Sache entspannter und ausgewogener sein.

    Andererseits muss ich fragen, wo denn nun die Grenzen des menschlich machbaren sind. Die Grenzen haben sich durch Fortschritt und Technik immer schon verschoben. Führt dieses "Wir können die Welt (aktuell das Klima) eh nicht retten" zu einer Fortschrittsfeindlichkeit und Hoffnungslosigkeit? Sind aus der Einstellung "Wir müssen die Welt retten" nicht unterm Strich mehr positive als negative Entwicklungen entsprungen? Und sind im Gegensatz dazu aus der Einstellung "Wir müssen eh alle sterben" unterm Strich mehr negative als positive Dinge entstanden?

    Wenn ich aktuell in die Welt kucke, dann sehe ich eigentlich den Klimaschutz nach Jahren des Hypes wieder auf dem Rückzug und einen unsozialen Kapitalismus mit autoritären Regimen auf dem Vormarsch.

    2. Erfahrungen können und sind häufig nur einzelne Erlebnissen und sind oftmals statistisch gesehen Ausreißer. Ein Verhalten, das den meisten Menschen unterläuft. Bei solchen Themen muss man jedoch mit Statistiken arbeiten, denn nur diese liefern objektive Ergebnisse.

    Ich finde, das kratzt nur an der Oberfläche. Statistiken müssen nämlich nicht nur verstanden, sondern auch geglaubt bzw. vertraut werden. Statistiken werden letztlich auch nur von Menschen erfasst und verbreitet. Wird diesen nicht vertraut, erübrigt sich jede Diskussion über die Statistiken. Damit Informationen überzeugen müssen sie vertrauenswürdig sein. Wenn einem bestimmte Statistiken nicht passen, wird deren Glaubwürdigkeit eben angezweifelt, so einfach ist das...

    Mir ging es um die Rhetorik und Schlagworte wie Verweichlichung, 68er, Sexualisierung in KiTas. Das ist die Polemik, die ich von der AfD kenne. Ich war nur verblüfft, dass diese Polemik von Senfkorn kam, der sich ein paar Tage vorher gegen eine andere AfD-Polemik (Ausländerfeindlichkeit, Islamophobie) aussprach.

    wenn der Krieg woanders stattfindet, hat die Demokratie damit erstmal keine Probleme.

    Würde ich so pauschal nicht sagen. Für manche Kriege interessieren sich Demokratien und für manche nicht.

    Aber davon abgesehen: was bringt denn unser Widerspruch im Volk gegen einen Krieg? Bist du schonmal gefragt worden? Schicken die dann keine Soldaten, weil uns das nicht gefällt?

    Wir haben hier keine Volksentscheide, aber eine repräsentative Demokratie. Je nach dem wie sich unser Bundestag zusammensetzt, verhält sich unser Land zu diesem oder jenen Krieg. Von daher widerspreche ich dir da... etwas anderes ist es, wenn man als Land von Extern angegriffen wird, dann wird die Demokratie auch zu einem gewisse Grad zurückgefahren aus Gründen.

    Es gibt doch ganz viel Kritik und Widerspruch gegen den Krieg. Ändert das etwas?

    Was heißt ganz viel? Wenn das alles so einfach wäre. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass bis auf wenige Irre alle keinen Krieg und dafür Frieden wollen. Ganz viele wollen auch keine Gewalt und Kriminalität etc. Aber am Ende des Tages kommt den meisten dann doch die Einsicht, dass es Soldaten und Polizei bedarf, auch wenn man es eigentlich nicht will. Die geäußerte Kritik am Krieg ist sehr wichtig, ist aber nur die eine Seite. Auf der anderen Seite gibt dann nämlich auch die Kritik am passiven Verhalten, wenn man eigentlich eingreifen müsste, um schlimmeres zu Verhindern, es aber nicht tut. Ich finde es gut, dass wir in Deutschland diese Dinge als Gesellschaft diskutieren können und nicht am Ende ein Einziger entscheidet.

    Die Soldaten müssten alle ihre Arbeit unterlassen. Das wäre Arbeitsverweigerung und sie kämen sogar ins Gefängnis unter Umständen.

    So funktioniert das nicht.

    Und warum ist das so? Steht dahinter nicht der gesellschaftliche Konsens, dass es Soldaten bedarf, um schlimmeres zu verhindern? Schlimmeres, was wiederum von anderen Ländern ausgehen könnte?

    Ich rede auch nicht von dem Recht, sich zu verteidigen, wenn man angegriffen wird, sondern von Kriegen, an denen man teilnimmt und sich die Taschen voll macht.

    Gut, vielleicht sollte man in dieser Diskussion klar formulieren, wovon man redet: Krieg prinzipiell, Angriffskrieg, Verteidigungskrieg. Die Missverständnisse sind wahrscheinlich schon da...

    Und abgesehen davon, dass es in der Regel nicht die Soldaten sind, die sich bereichern (in den westlichen Armeen), glaube ich nicht, dass sich Kriege heut zu Tage noch finanziell "lohnen" - zumindest nicht gesamtgeschaftlich. Von daher hätten Demokratien einen Grund mehr, einen Angriffs- oder Eroberungskrieg zu unterlassen. Autoritären Führern ist das wohl häufiger egal...

    Man muss sich auch klarmachen, dass das alles in der Tat ein "ganz normales Verhalten" ist:

    1. Stämme wollen Territorium für Platz, Ressourcen und die Besiegten als Arbeiter.

    2. Stämme fühlen sich von anderen bedroht und flüchten oder greifen an.

    3. Stämme schließen Bündnisse miteinander, um Ressourcen zu tauschen oder gegen andere Feinde zusammen anzutreten.

    Das ist uralt. Auch diese ganze Militärdarstellung, wenn jemand auf Staatsbesuch kommt, ist wie damals, wenn man seine Krieger und seine Waffen und Insignien zeigte, um zu beeindrucken und gleichzeitig einzuschüchtern.

    Wenn man es soweit runterbrechen und vereinfachen will, dann sehe ich das auch so.

    In diesem Zusammenhang frage ich mich aber was ein "Stamm" damals und heute ist. Damals wurden diese Stämme autoritär geführt von Wenigen. Hätte man damals die "breite Masse" gefragt, hätte diese nicht genauso ungern ihre Söhne im Krieg geopfert? Wäre die einfache Bevölkerung nicht genauso gegen Krieg gewesen, wie wir heute? Wer will denn eigentlich Krieg? Von daher sind es nicht prinzipiell die autoritären Systeme, in denen einige Wenige das Sagen haben, die leichtfertiger einen Krieg beginnen? Und sind demokratische Systeme, in denen das einfache Volk politischen Einfluss hat, nicht weniger anfällig dafür einen Krieg zu beginnen?

    Wir sehen aber auch heute, dass demokratische Systeme Kriege und sogar Angriffskriege führen. Demokratie scheint auch keine Garantie zu sein? Wenn die Mehrheit des Volkes Krieg führen will oder sich nicht dagegen wehrt, dann ist es eben so. Dennoch würde ich sagen, dass demokratische Systeme tendenziell friedlicher sind, weil sie das friedliche Interesse der Bürger besser abbilden und nicht von der Willkür einiger Wenigen abhängen, die im Ernstfall garnicht mitkämpfen würden.

    Das Problem heute (und damals) ist auch, dass verschiedene Systeme (demokratisch vs. autoritär) in Konkurrenz zueinander stehen. Wenn ein autoritäres System aus welchen Gründen auch immer ein demokratisches System angreift, dann kann letzteres nicht einfach sagen: "Nö, ich mach da nicht mit". Dann hat sich nämlich das demokratische System selbst erledigt, quasi Selbstmord begangen. Die Dummheit siegt, weil der Klügere nachgibt. Die Frage, die mich da auch bewegt: Würde ein konsequenter, staatlicher Pazifismus nicht am Ende zu noch mehr Krieg und Gewalt führen, weil man sich nicht wehrt? Es weiß ja keiner, was dann kommt. Wenn ich als privates Individuum auch die zweite Wange hinhalte, dann ist das erstmal mein persönliches Problem. Dann leide ich und niemand anderes, für den Verantwortung trage - also wie ist das dann aber als Gemeinschaft? Lässt sich das dann noch übertragen? Wenn in einer Demokratie 66% sagen, wir verteidigen uns als ganzes System nicht, schicken sie dann nicht genauso Menschen in den Tod, die sich hätten wehren wollen? Das sind Fragen, die mich gerade beschäftigen. Bismarck und später Helmut Schmidt sagten wohl mal: "Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen." Wenn dem so ist, dann bleibt diese Erde sündig bis zum Ende...

    Der ihm aber die Todesdosis gibt, was ist mit dem?

    Ist das kein Töten???

    Warum werden diese Fragen nicht bei den "impfenden" Ärzten gestellt oder überall, wo auch Todesfälle vorkommen.

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/med…gen-medikamente

    Ganz einfach: Das eine ist aktive Sterbehilfe, deren erklärtes Ziel es ist, ein Leben zu beenden. Ein impfender Arzt verfolgt dieses Ziel nicht. Die Absichten sind grundsätzlich ganz unterschiedlich. Von daher wird der Arzt auch ganz unterschiedlich damit umgehen, wenn sein Patient in Folge seiner Behandlung stirbt.

    Es werden die Lehren der jeweiligen Kirche studiert, aber nicht die Bibel.

    Es wäre ja mal interessant mit dir zusammen die Bibel zu studieren. Da käme dann womöglich das gleiche raus, nur dass wir eben deine Lehre studieren?

    Zwei Fragen an dich:

    Kannst du unterscheiden zwischen deiner Lehre und der Bibel bzw. dem Wort Gottes?

    Ist dir bewusst, welche Methodik zu deiner Lehre führt?

    Wenn du von der "Lehre Jesu" redest und meinst, diese wäre "ganz einfach" zu verstehen und "klar", dann mag das zu einem gewissen Grad sogar stimmen. Ab einem gewissen Grad ist dem aber nicht mehr so - dann wird es nämlich komplex und uneindeutig, "Meinungen" gehen auseinander, unterschiedliche Theologien und Kirchen entstehen etc.

    Ihr könnt Euch da nicht einfach was Neues ausdenken!

    Doch, wieso nicht? Und was heißt eigentlich neu? Zeit und Umstände ändern sich, so dass jede Generation das Recht - wenn nicht sogar die Pflicht - hat, zu überdenken was Sabbatruhe bedeutet.

    Daher muss Eurer Sabbat Gottesdienst, so wie schon immer üblich, am Freitagabend stattfinden. Dann habt ihr bis Samstagabend wirklich Zeit zur Ruhe.

    Die Praxis sieht wohl noch in den meisten adventistischen Familien so aus, dass es am Freitagabend eine etwas größere Sabbatandacht gibt - quasi ein kleiner, kurzer "Gottesdienst" in der Familie. Der "richtige" Gottesdienst ist am Samstagmorgen 9:30 oder 10:00. Es gibt auch Gemeinden die sich erst am Nachmittag versammeln. Wo ist das Problem? Wo steht etwas in der Bibel zur Uhrzeit, wann man sich als Gemeinde zu versammeln hat?

    Ich weiß nicht, Christel, was du mit deinen Provokationen bezwecken willst - so kommt es mir jedenfalls vor. Willst du uns Adventisten Biblizismus und Gesetzlichkeit vorwerfen, denen wir beiden in der Praxis aber nicht gerecht werden, oder worauf willst du hinaus?

    Aus unseren Glaubensüberzeugungen:

    "Nach sechs Schöpfungstagen ruhte Gott, auf unser Wohl bedacht, am siebten Tag und setzte den Sabbat für alle Menschen zum Gedenken an die Schöpfung ein. Das vierte Gebot in Gottes unwandelbarem Gesetz gebietet die Heiligung des siebten Tages der Woche als Tag der Ruhe, der Anbetung und des Dienens, so wie es uns Jesus Christus, der Herr des Sabbats, gelehrt und vorgelebt hat. Der Sabbat ist ein Tag froher Gemeinschaft – mit Gott und untereinander. Er ist ein Sinnbild unserer Erlösung durch Christus, ein Zeichen unserer Heiligung, ein Ausdruck unserer Treue und ein Vorgeschmack ewigen Lebens im Reich Gottes. Der Sabbat ist Gottes bleibendes Zeichen seines ewigen Bundes mit seinem Volk. Wer diese heilige Zeit freudig beachtet, von Abend zu Abend, von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang, feiert Gottesschöpferisches und erlösendes Handeln."

    Außerbiblische, jüdische Traditionen sind für uns nicht verbindlich. Da ist jeder frei.

    Um es abzukürzen:

    Wer noch sündigt ist nicht in Christus, ist also kein "wahrhaftiger" Christ, hat also kein ewiges Leben.

    Die "frohe" Botschaft des Evangeliums ist also, dass wir sündlos leben können - wenn man nur willens genug dazu ist.

    Viel Spaß beim Selbstbetrug!

    Christel

    Hallo Christel,

    mich würde interessieren, wie du mit dem Spannungfeld Katechismus-HKM umgehst?

    Ein Beispiel: Die HKM geht davon aus, dass Adam und Eva mythologische Figuren sind. Der Katechismus geht davon aus, dass die Erbsünde ihren Ursprung in Adam und Eva hat. Wie passt das zusammen? Kann es sein, dass im Laufe der Zeit, auch der Katechismus unterschiedlich gedeutet wurde? Nahm man früher an, als der Katechismus formuliert wurde, dass Adam und Eva reale Personen waren, während man das aber heute nicht mehr so sieht, es aber so stehen lassen kann, da auch der Katechismus wiederum interpretiert werden muss?