Beiträge von Ralf

    Paulus hatte keine Angst vor dem Tod!

    Zitat

    21 Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn. 22 Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbares Wirken. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht. 23 Bedrängt werde ich von beiden Seiten: Ich habe das Verlangen, aufzubrechen und bei Christus zu sein - um wie viel besser wäre das! 24 Aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe.

    https://www.bibleserver.com/EU/Philipper1

    Ich denke, dass für Paulus die Erkenntnis, dass er beteiligt war an der Verurteilung der Christen und insbesondere bei Stephanus der Steinigung eines adoptierten Sohnes Gottes zustimmte, schwer zu schaffen machte. Daher war er umso eifriger, das Evangelium zu predigen, weil er Gnade bei Gott fand und seine Schuld vergeben wurde.

    Wir dürfen daher hoffen, ausrufen und beten: „Maranatha, der Herr Jesus Christus kommt bald!” – A m e n

    Amen.

    Wir dürfen sogar jetzt schon die Hoffnung haben, die sich in Zuversicht verwandelt, dass Christus in uns wohnt.
    Johannes 17,21 auf daß sie alle eins seien gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, du habest mich gesandt.

    Paulus - ein Zeuge Jesu Christi


    Jerusalem im Jahr 30, das Todesurteil

    Ein kurzer Einschub. Gerade hat Norbert das Jahr 33 n. Chr. genannt. Ich meine aber, dass Christel näher an dem tatsächlichen Zeitpunkt liegt.

    Der Talmud (Traktat Joma 39b) berichtet, dass vierzig Jahre vor der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse begannen, die sich fortan jährlich wiederholten:

    Das westliche Licht der Menora, das eigentlich die ganze Nacht brennen sollte, erlosch immer wieder von selbst. Der scharlachrote Wollfaden, der am Jom Kippur an der Tempeltür befestigt wurde und sich traditionell weiß färbte, wenn Gott die Sühne der Sünden Israels annahm, blieb rot. Beim Losverfahren für die beiden Ziegenböcke am Versöhnungstag fiel das Los "für den Herrn" nicht mehr wie gewohnt in die rechte Hand des Hohepriesters. Und die Tore des Tempelgebäudes öffneten sich nachts von selbst, was die Rabbinen als schlechtes Omen deuteten – ein Zitat aus Sacharja wird dabei angeführt ("Öffne, Libanon, deine Tore, damit Feuer deine Zedern verzehre").

    Da 70 n. Chr. minus 40 Jahre etwa das Jahr 30 n. Chr. ergibt, wird diese Talmudstelle oft mit dem traditionell angenommenen Kreuzigungsjahr Jesu in Verbindung gebracht – die Idee also, dass die Zeichen im Tempel zur Zeit des Todes Jesu einsetzten.

    Vielleicht wurde es schon genannt, am erstaunlichsten empfinde ich die folgenden Worte:

    1.Korinther 13,1-3 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.
    Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
    Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

    Ralf Ich verstehe Deinen Text folgendermaßen:

    Ich bin nicht überzeugt, dass es - bei der Fragmentierung des Christentums - jemals gelingen kann alle Christenmenschen unter einem einzigen Kirchendach zu vereinen. Es spricht zu viel dagegen - und nicht nur Egoismus, den es sicherlich in allen Fraktionen gibt.

    Mit Gott ist nichts unmöglich. Mit Menschen alleine hast du recht, das wäre sehr unwahrscheinlich.

    Mein Text war auch eigentlich etwas laut gedacht, um mir selbst bewusst zu machen, wie ich anderen Christen begegnen sollte. Also Respekt zeigen und zuhören, auch wenn der Glaube an manchen Stellen differiert.

    Die Einheit der Christen (der Jünger Jesu) war ein Dringendes Anliegen unseres Erlösers - siehe hohepriesterliches Gebet. Daher muss es eigentlich jedem Gläubigen ein ernstes Anliegen sein.

    Die Fragen die sich stellen und eine Antwort finden müssen sind u.a.:

    • was ist die von Jesus erbetene Einheit?
    • was verhindert diese Einheit?
    • wie kann sie gelebt werden um den Willen Gottes zu erfüllen und nicht durch irgendetwas zu verletzen?

    Spaltung in der Gemeinde und der Ruf, aus Babylon herauszugehen

    Die Bibel enthält zwei Aufrufe, die auf den ersten Blick im Widerspruch zueinander zu stehen scheinen. Auf der einen Seite warnt sie eindringlich vor der Spaltung innerhalb der Gemeinde: Paulus bittet die Korinther flehentlich, eines Sinnes zu sein und keine Parteiungen zu bilden. Auf der anderen Seite ruft die Offenbarung mit lauter Stimme: "Geht aus von ihr, mein Volk" – ein Aufruf zur Trennung, zum Verlassen, zum Sich-Absondern von Babylon.

    Wie passt das zusammen? Ist die Bibel hier uneinig mit sich selbst? Die folgende Ausführung zeigt, dass es sich um zwei grundverschiedene Formen des Auseinandergehens handelt – und dass gerade die Unterscheidung zwischen beiden zu den wichtigsten geistlichen Urteilsfragen für eine Gemeinde gehört.

    Der Geist der Spaltung in der Gemeinde

    Paulus konfrontiert die Gemeinde in Korinth direkt mit ihren Parteiungen: "Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einmütig seid in eurem Reden und dass keine Spaltungen unter euch sind, sondern dass ihr fest zusammenhaltet in derselben Gesinnung und in derselben Überzeugung. Denn es ist mir bekannt geworden über euch, meine Brüder... dass Streitigkeiten unter euch sind. Ich meine aber dies, dass jeder von euch sagt: Ich gehöre zu Paulus, ich aber zu Apollos, ich aber zu Kephas, ich aber zu Christus" (1. Korinther 1,10-13). Bemerkenswert ist: Selbst die Partei, die sich auf Christus selbst beruft, wird nicht gelobt, sondern in dieselbe Rüge einbezogen. Das Problem ist nicht, wer die "richtige" Partei ist – das Problem ist die Parteibildung selbst.

    In 1. Korinther 3,3-4 macht Paulus deutlich, woher solche Spaltungen kommen: "Denn ihr seid noch fleischlich... denn wenn Eifersucht und Streit unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich?" Spaltung wird hier nicht als Zeichen geistlicher Ernsthaftigkeit gedeutet, sondern im Gegenteil als Symptom geistlicher Unreife.

    Auch Jakobus führt Streit und Zwietracht auf eine innere Wurzel zurück: "Woher kommen Kämpfe und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher, aus euren Lüsten, die in euren Gliedern kämpfen?" (Jakobus 4,1). Und Paulus zählt in Galater 5,19-20 "Feindschaft, Streit... Zwietracht, Spaltungen" ausdrücklich zu den "Werken des Fleisches" – im Gegensatz zur "Frucht des Geistes": Liebe, Freude, Friede, Geduld, Sanftmut (Galater 5,22-23).

    Diese Spaltung betrifft also Menschen, die demselben Herrn, demselben Evangelium, derselben Taufe angehören. Es geht nicht um eine falsche Lehre oder eine sittliche Verirrung, sondern um Stolz, Eifersucht und selbstsüchtigen Ehrgeiz innerhalb eines im Grunde gesunden Leibes. Genau deshalb wird sie so scharf verurteilt: Die Sünde liegt nicht in der einen oder anderen Überzeugung, sondern im Zerbrechen der Einheit selbst.

    Der Ruf, aus Babylon herauszugehen

    Ganz anders klingt der Ruf aus der Offenbarung. Nachdem ein Engel verkündet hat: "Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden... denn von dem Wein der Leidenschaft ihrer Hurerei haben alle Nationen getrunken" (Offenbarung 18,2-3), ertönt eine Stimme vom Himmel: "Geht aus von ihr, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt" (Offenbarung 18,4).

    Diese Sprache ist kein Zufall. Sie greift bewusst auf das Alte Testament zurück, wo Israel aufgerufen wird, das buchstäbliche Babylon zu verlassen: "Zieht heraus aus Babel, flieht aus dem Land der Chaldäer" (Jeremia 51,45); "Geht hinaus aus Babel... verkündet dies mit Jubelschall" (Jesaja 48,20). In der Offenbarung wird "Babylon" zu einem Symbol – für ein System der Macht, des Götzendienstes und des ausbeuterischen Reichtums, sei es das Rom der Zeit des Johannes oder, weiter gefasst, jedes korrupte Weltsystem in jeder Zeit.

    Der Grund für das Herausgehen ist ausdrücklich moralischer Natur, nicht geografischer: "damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt". Wer in Babylon verstrickt bleibt, teilt sowohl ihre Schuld als auch das kommende Gericht. Paulus verwendet in 2. Korinther 6,17 fast dieselbe Sprache in einem anderen Zusammenhang: "Darum geht aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an." Es geht hier nicht in erster Linie um einen Ortswechsel, sondern um die Verweigerung der Mitschuld – um das Zurückziehen der eigenen Loyalität von einem System, selbst wenn man geografisch mitten darin lebt.

    Zwei verschiedene Arten des Auseinandergehens

    Hier liegt der Schlüssel zum Verständnis beider Texte: Die Schrift beschreibt zwei grundverschiedene Formen des Sich-Trennens, keine widersprüchlichen.

    Die von Paulus verurteilte Spaltung ist ein Schisma innerhalb eines echten Leibes – Gläubige, die denselben Herrn bekennen, sich aber aus Stolz und Rivalität in Lager aufteilen. Nichts am Gegenstand ihrer Loyalität ist an sich falsch; das Problem ist die Zersplitterung selbst, getrieben vom Fleisch, nicht von einer tatsächlichen Verirrung in Lehre oder Sittlichkeit.

    Der Ruf, aus Babylon herauszugehen, beschreibt dagegen etwas kategorial anderes: den Rückzug aus einem System, das sittlich und geistlich verdorben ist – "eine Behausung von Dämonen" (Offenbarung 18,2). Das ist kein Aufruf, einen Streit unter Geschwistern zu verlassen, sondern ein Aufruf, die Mitwirkung an etwas zu beenden, das sich bereits von der Wahrheit abgewandt hat. Dieselbe Logik findet sich in 2. Timotheus 3,5, wo vor Menschen gewarnt wird, die "den Schein der Gottseligkeit haben, aber deren Kraft verleugnen" – "von solchen wende dich ab" –, sowie in 2. Johannes 1,10-11, wo es heißt, einen falschen Lehrer nicht einmal ins Haus aufzunehmen.

    Bezeichnenderweise hält die Offenbarung selbst beide Kategorien nebeneinander. In den Sendschreiben an die sieben Gemeinden (Kapitel 2-3) werden manche Gemeinden gerügt, weil sie Verderbnis in den eigenen Reihen duldeten – Pergamon wegen der "Lehre Bileams", Thyatira, weil sie "das Weib Isebel" duldeten, die zur Unzucht verführte (Offenbarung 2,14.20). Diese Gemeinden werden zur Buße gerufen, nicht zur Zersplitterung in weitere Parteien darüber – aber das Verderbliche in ihrer Mitte wird genauso behandelt wie später Babylon: als etwas, das ausgeschieden oder verlassen werden muss, nicht als etwas, mit dem man verhandelt.

    Das Unterscheidungskriterium

    Die eigentliche geistliche Herausforderung liegt genau hier: Sektiererische Bewegungen haben in der Kirchengeschichte immer wieder gewöhnliche Meinungsverschiedenheiten oder eine ihnen unliebsame Nachbargemeinde als "Babylon" gebrandmarkt, um eine Abspaltung zu rechtfertigen, die in Wahrheit nichts anderes war als die in 1. Korinther verurteilte Zwietracht – nur mit prophetischer Sprache verkleidet. Auch die in Titus 3,10 beschriebene Vorgehensweise – einen zwieträchtigen Menschen zweimal zu ermahnen und sich danach von ihm abzuwenden – zielt auf eine Person, die eine im Kern gesunde Gemeinde destabilisiert, nicht auf eine Blankovollmacht, die Gemeinde selbst wegen strittiger, aber nicht heilsentscheidender Fragen als "Babylon" zu bezeichnen.

    Der Prüfstein, den die Texte selbst anbieten, lautet nicht: "Bin ich hier anderer Meinung?", sondern: "Ist hier Götzendienst, Unzucht oder eine Irrlehre am Werk, die die Kraft des Evangeliums leugnet?" Das ist die Grenze zwischen einer Spaltung, die es zu bereuen gilt, und einem Babylon, aus dem man herausgehen muss.

    Beide Aufrufe – der gegen die Spaltung und der zum Herausgehen – dienen letztlich demselben Ziel: der Reinheit und Einheit des Volkes Gottes. Die Warnung vor Spaltung schützt die Einheit des Leibes vor der Zerstörung durch Stolz und Eifersucht. Der Ruf, aus Babylon herauszugehen, schützt die Reinheit des Volkes Gottes vor der Verstrickung in ein System, das sich der Wahrheit widersetzt. Wer beide Texte sorgfältig unterscheidet, wird weder aus falscher Härte jede Meinungsverschiedenheit zum Kirchenspaltungsfall erklären, noch aus falscher Milde ernsthafte Verderbnis als bloße "Meinungsverschiedenheit" verharmlosen.

    Hallo Christel,

    eine Antwort an Stella war noch offen.

    Also siehst du das Selbstverständnis der RKK, dass Katholiken nicht unter dem Gesetz stehen? Besser formuliert wäre es doch, dass Christen das Gesetz erfüllen, durch ihre Liebe zu Gott und ihren Nächsten.
    Wäre es so erfüllt worden, hätte es keine Missbrauchsfälle von Kindern gegeben. So aber machen sich die Katholiken mitschuldig, dieses System zu unterstützen. Wie scheinheilig ist es, dass die Katholiken ihre "Kirche" als heilig bezeichnen?

    Hallo Stella,

    es muss nicht unbedingt das Steinigen sein, dass Menschen zu Sündern werden läßt. Es reicht schon, wenn man jemandem etwas unterstellt, was nicht der Wahrheit entspricht. Sünde bleibt Sünde, egal ob groß oder klein. So hätten wir alle den Tod verdient, wäre nicht Jesus gewesen, der sich freiwillig an unserer statt dem Kreuz ausgeliefert hat.
    Jeder Mensch trägt Sünde und benötigt den Erlöser Jesus Christus. Nur Jesus allein blieb sein Leben lang ohne Sünde.

    Ist es nicht so, dass deine Gemeinschaft einen Teil der Bibel ablehnt und damit einen Teil von Gottes Wort der Lüge preisgibt? Ich habe einiges auch eine Zeit lang in Frage gestellt, aber nicht aufgehört, zu hinterfragen. Das ist wichtig, sonst kommt man nicht zu neuen Erkenntnissen.

    viele Grüße
    Ralf

    Das UNSERE Sünden bezieht Paulus übrigens auf dereinst ihm in Sache Christenverfolgung gleichgesinnten AT-Gesetzeslehrer und hat auch nichts mit Sünden-Vergebung bis ins 21. Jahrhundert zu tun

    Röm 5,8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.


    Herzliche Grüsse Stella

    Hallo Stella,

    Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. (1Johannes 1,8)

    Grüße

    Ralf

    Oh, warum erkennen denn hier einige User nicht, dass z.B. bei Johannes 1,18 der Zusatz "der Gott ist" erst im Nachhinein hineingesät wurde um eines von mehrern antichristlichen Konzildogmen (Zweinaturennlehre Jesus) als "biblisch" belegt behaupten zu können

    Stimmt, in meiner Bibel steht das nicht an dieser Stelle. Jedoch steht in einem anderen Vers, dass in Jesus die ganze Fülle der Gottheit wohnte. Der Vater spricht Jesus auch mit Gott an, siehe Hebräer 1,8. Das kann also nicht als Argument herangezogen werden, dem Sohn Gottes seine Göttlichkeit abzusprechen.

    Wer den Sohn hat, der hat auch den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Liebe Christel,
    ich bin dir nicht überlegen, sondern und gerade weil ich einst katholisch war, nur auf demselben Pfad einen Schritt voraus. Daher sehe ich die Stolperfallen.

    Schau Dich doch um, Macht und Geld regiert die Welt, und die von unstillbarer Gier nach Macht und ihre Herrschaft auf weitere Gebiete ausweiten wollen gehen über Leichen zetteln Kriege hierfür an....Putin, Trump, Netanjahu, Kim, Erdogan etc.

    Das schließt ja nicht aus, dass Jesus Satan überwunden hat. Satan ist schon von Jesus besiegt worden.
    Denn alles, was von GOtt geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1Johannes 5,4

    Nein, Jesus kam im göttlichen Auftrag, um die Menschen zu lehren und ihnen vorzuleben, wie man Satan besiegen kann, durch vollkommene Gottestreue. Siehe die Versuchung in der Wüste. Jakobus hat es erkannt und darum empfohlen

    Das würde ich bestätigen.

    Zitat

    Zitat von Ralf

    (Jesus sprach) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubet, der hat das ewige Leben. Johannes 6,47

    Du scheinst noch nicht erkannt zu haben, dass Jesus in Wahrheit verheissen hat (Wiedergabe des Wortes -pisteuein-bei AN IHN GLAUBEN

    Wo siehst du einen Widerspruch?

    Was verstehst Du eigentliche genau unter Gläubiger Mensch und das ewige Leben geschenkt bekommen? Ewiges Leben wird z.B. seitens Jesus denen verheissen, die erkannt haben, dass der durch ihn auf Erden 1:1 vollkommen glaubwürdig vertretene Vater im Himmel allein wahrer Gott ist.

    Jesus ist mehr als das, denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Kolosser 2,9

    Obige Worte von Paulus passen m.E. sehr gut zu Bogi111 s Kommentaren mir und auch andern gegennüber. Was solls, er wird ja eh mal vor dem Herrn Jesus Red und Antwort stehen müssen, aus welchem Grund er Jesus und dem von ihm auf Erden in Wort und Tat 1:1 offenbarten wahrhaftigen Gott seinem/unserem himmlischen Vater ALL die durch Moses vis à vis getätigten und gesetzlich geforderten Gräueltaten anlastete......indem er hier behauptete es sei jeweils Jesus gewesen der mit Mose von Angesicht zu Angesicht geredet habe.

    Herzliche Segensgrüsse, Stella

    Hallo Stella,

    natürlich ist es sehr schwer, ein Kindheitstrauma zu verkraften. Gottes Liebe wird diese Wunde völlig heilen. Es ist aber nicht so, dass du oder andere ohne Sünde seid, weil es Menschen gibt, die schwerere Sünden auf sich geladen haben. Dafür ist Jesus am Kreuz gestorben, damit allen, die in aufrichtiger Buße zu ihm kommen, die Sünden vergeben werden. Es ist Gottes Gnade, dass er uns den Glauben geschenkt hat, wodurch wir das ewige Leben erlangen.

    Die Situation zu der Zeit Mose war völlig anders, denn zu der Zeit hatte Satan jeden Menschen bei Gott angeklagt. Wenn Gott die schützende Hand hinweg nimmt, dann hat Satan freies Spiel, siehe Hiob. Erst als Jesus einen besseren Bund bewirkte, konnte er gleichzeitig den Menschen, die an ihn glaubten, das ewige Leben schenken. Das war aber von Anbeginn das Ziel, der Erlösungsplan hatte sich stufenweise entfaltet. Satan war mächtig, der Herrscher über alle Menschen und brachte ihnen den Tod, aber er war nicht mächtiger als Gott. Durch Jesu Auferstehung wurde der Tod endgültig besiegt. So werden auch die Toten auferweckt werden, die vor Jesu Mission auf Erden gestorben sind. Wer ewig lebt, der wird an den Tod nicht mehr denken, denn es war nur ein Augenblick in der Ewigkeit.

    Ich habe für dich gebetet und wünsche dir die Liebe Jesu,

    Ralf

    Ja ich weiß, du hast immer recht. Dann kann dir aber auch niemand helfen.

    Guten Morgen Christel,

    es geht doch nicht um Rechthaberei.

    ein Zweifel an die Allmacht Gottes

    hegen auch all jene Christen die der guten biblischen Lehraussage aus 1. Timotheus 2,4 („GOTT WILL DASS ALLE MENSCHEN GERETTET WERDEN!”) .

    Man scheint wohl allgemein die Allmacht des Mammons, des Fürsten dieser Welt zu unterschätzen.

    Der Herr schelte dich Starangel. Wie kannst du nur einen Gegenspieler als allmächtig bezeichnen?
    Satan wurde bereits besiegt, von unserem Herrn Jesus Christus.

    Wenn man jetzt auf das eigentliche Thema zurückkommt, was nach dem Tod mit mir geschieht, da kann ich voll und ganz der Bibel vertrauen.

    Das ist schön, daß Du hier der Bibel als »dem inspiriertem [= theopneustos (griech.) = gottgehauchtem] Wort Gottes« vertraust! Dass Problem hier mit dem Thema "was nach dem Tod geschieht" bzgl. der Bibel ist nun aber, dass man innerhalb der Bibel drei verschiedene MODELLE hierzu vorfindet!

    1. Das Modell einer unsterblichen Geistseele, die entweder in den Himmel oder in die Hölle geht.
    2. Das Modell daß die Seele nach dem Tode in einer Art "Todesschlaf" verharrt ohne Bewusstsein.
    3. Das Modell der Annihilation (aus dem Lateinischen für „das Zunichtemachen“) der Bösen.

    Weichem dieser Modelle (die man allesamt mit Bibelstellen begründen kann!) vertraust Du nun?

    Guten Morgen Norbert Chmelar ,

    (Jesus sprach) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubet, der hat das ewige Leben. Johannes 6,47

    Übrigens gibt es deshalb noch eine 4. Option:

    4. Ewig leben, ohne zu sterben, dass sich nahe vor der Wiederkunft Christi erfüllt.


    Zu 1. Da der gläubige Mensch schon zu Lebzeiten das ewige Leben geschenkt bekommt, ist der Geist also unsterblich. Das ist kein Widerspruch

    Zu 2. Menschen, die vor ihrem Tod noch nicht das ewige Leben erhalten haben, müssen in einem Todesschlaf verharren, bis sie auferweckt werden.

    Zu 3. Die Vernichtung des Bösen: Hier hege ich die Hoffnung, dass nur das böse Herz gereinigt wird.

    seit wann ist die Wahrheit eine Frage der Mehrheit?

    Gegenfrage, seit wann hat eine Minderheit immer Recht?

    Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführet; und ihrer sind viel, die darauf wandeln. Und die Pforte ist enge, und der Weg ist schmal, der zum Leben führet; und wenig ist ihrer, die ihn finden. Matthäus 7,13-14

    Wie kommst Du darauf, dass von der richtigen Beantwortung der Frage, was genau nach dem Tod mit Dir geschieht und was es mit der Seele auf sich hat, Dein ewiges Leben abhängt?

    Guten Morgen Christel,

    eine Minderheit hat dann recht, wenn ihre Religion oder auch Ideologie biblisch fundiert ist. Ausgehend von der ersten Engelsbotschaft:
    "und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist kommen; und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen!" Offenbarung 14,7
    ist es bedeutend, dass Ehrfurcht vor dem wahren Schöpfer-Gott besteht und sich die Anbetung an ihn richtet.

    Als Gegenbeispiel gibt es "Christen", die den Schöpfer-Gott ablehnen, weil sie an die Evolution glauben. Ein anderes Gegenbeispiel wäre die Allmacht Gottes in Frage zu stellen, indem man voraussetzt, dass sich Fehler in sein Wort eingeschlichen haben. Ich spreche jetzt nicht von einzelnen Sätzen, denn da kann es in unterschiedlichen Bibelübersetzungen schon mal Abweichungen geben, sondern Hauptaussagen der Bibel.

    Beispielsweise wäre das in Frage stellen der Sintflut ein Zweifel an die Allmacht Gottes, sein Wort richtig zu übermittelt zu haben. Oder wie hier einen anderen "Gott" für das Gesetz am Sinai verantwortlich zu machen.

    Wenn man jetzt auf das eigentliche Thema zurückkommt, was nach dem Tod mit mir geschieht, da kann ich voll und ganz der Bibel vertrauen.