Beiträge von Wopros90

    Gott offenbart seinen Willen nicht nur rückblickend, sondern auch im Voraus. Man kann Gott auch bewusst danach fragen und eine Antwort/Offenbarung seines Willens erhalten, wenn man aufrichtig darum bittet.

    Dass ein gläubiger Mensch nach Gottes Geboten lebt und Gutes für seine Mitmenschen tun soll, versteht sich von selbst.


    Und das allem übergeordnete Ziel lautet, dass Menschen sich wieder mit Gott versöhnen, ganz gleich, ob durch gute oder durch leidvolle Ereignisse, weil sie ansonsten verloren gehen.


    Wie gesagt:

    In diesem Zusammenhang besteht "Gutes zu tun" nicht in erster Linie darin, sich impfen zu lassen, sondern für Menschen zu beten und sie auf Gott hinzuweisen. Ob man sich impfen lässt oder nicht, muss jeder für sich prüfen.

    Bisher habe ich von keinem gehört, dass Gott ihm die ausdrückliche Anweisunggegeben hätte, sich impfen zu lassen. Und ich vermute, dass das daran liegt, dass die meisten, die darauf pochen, dass sich alle impfen lassen, Gott nie gefragt haben. Und hier liegt das Problem (wie in vielen Dingen....).

    An Yppsie:


    Alles geschieht nach Gottes Plan/Willen. Das Gegenteil wäre, dass alles aus Zufall passiert.

    Alles, was auf Erden geschieht, dient dem einen Ziel: Nämlich, dass die Menschen begreifen, dass ein Leben ohne Gott zu Leid und Chaos führt (wovon Corona nur eine Folge ist von vielen), dass sie sich wieder ihrem Schöpfer zuwenden, und erkennen, dass Friede und echter Schutz nur bei Gott zu finden sind und dass unser Leben nur mit Gott eine Zukunft hat.


    Lies doch mal die Offenbarung. Wozu geschahen die ersten Plagen? Damit die Menschen Gott die Ehre geben und von ihren bösen Werken Buße tun, um gerettet zu werden. Doch anstatt dies zu tun, taten die meisten nicht Buße, sondern klagten Gott wegen der Plagen an. Sie denken, dass Gott böse wäre. Sie erkennen nicht, dass manches Leid zu ihrem Heil dient, denn wenn es allen immer gut geht, fragen leider die wenigsten nach Gott.

    Und ja: Ich glaube, dass Gott sehr geduldig ist und vieles, was Menschen gegen seinen Willen tun, mit Langmut erträgt. Aber Gott greift auch ein, wenn das Maß voll ist. Das hat er zur Genüge in der Bibel und in unserer heutigen Zeit bewiesen.


    Und was heißt hier "Leidtragenden"? Das, was du als "Leid" bezeichnest, ist doch lächerlich. Es geht um das Seelenheil der Menschen. Das scheinst du wohl vergessen zu haben. es geht nicht um ein schönes bequemes Leben hier auf Erden. Ebenso wenig geht es darum, dass die Wirtschaft funktioniert oder ähnliches. Es geht hier ums blanke Überleben. Und das müssen die Menschen begreifen. Und oftmals merken Menschen erst, dass sie Gott brauchen und fangen an, über ihr Leben nachzudenken, wenn sie in Not sind. Das ist traurig, aber leider Tatsache. Deshalb lässt Gott auch manches Leid absichtlich zu. Gott hätte ohne Weiteres die Pandemie im Keim ersticken können. Aber da die meisten Menschen weiterhin ohne ihn leben wollen, tat er dies nicht.


    Doch auch wenn Gott Plagen zulässt oder selbst sendet, spricht er denen, die ihm treu sind, Schutz und Bewahrung zu. Das bedeutet nicht, dass man nicht krank werden kann, doch ich glaube, dass Gott nicht zulässt, dass ein Gläubiger daran Schaden nimmt, wenn er aufrichtig lebt und seinem Gott vertraut.

    An Selbst:


    Deine "intelektuellen" Urteile überlasse ich dir.


    Ich habe eine offene Frage gestellt, die nicht zwangsläufig eine "Übertagung" implizierte.

    Es kann sein, dass du oder andere, meinen, dass Jesus seinen Jüngern geraten hätte, sich impfen zu lassen.

    Ich glaube dies nicht, sondern meine, dass er ihnen 1. die Freiheit gelassen hätte, Gott zu befragen und dann selbst zu entscheiden und 2. dass er sie ausgesandt hätte, um den Betroffenen zu helfen (allerdings nicht durch Impfungen), sondern indem sie für sie beten und sie ermutigen, auf Gott zu vertrauen, der sie retten kann.


    Dieser ganze Zwang und Druck, der von einigen Gläubigen ausgeübt wird, ist in meinen Augen nicht von Gott.



    An Norbert:


    Ja, deine Vermutung finde ich durchaus naheliegend. Ich habe auch den Eindruck, dass in den letzten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts so viel in so kurzer Zeit passiert ist, dass es den Anschein erweckt, als wäre das Ende und die Wiederkunft unseres Herrn Jesus nahe. Diese Hoffnung haben natürlich alle Gläubigen. Ich würde dies nicht auf ein exaktes Jahr datieren (was sich aus meiner Sicht auch nicht aus der Bibel ableiten lässt - trotz unzähliger Berechnungen und Spekkulationen), doch ich meine schon, dass die gegenwärtigen Umstände unserer Zeit diesen Eindruck nahelegen, dass es nicht mehr lang dauert.


    Ich glaube auch, dass diese Pandemie (wie alles andere, was in dieser Welt geschieht, auch) einen Sinn in Gottes Plan hat - ganz gleich, wer oder was die Ursache dessen ist - und dass sie dazu dient, dass Menschen Gott erkennen. Und wir haben die Rolle und Aufgabe, diese Gelegenheit zu nutzen, um Menschen auf Gott aufmerksam zu machen (und nicht uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen bezüglich der Frage, ob man sich impfen lassen sollte oder nicht).

    An Petra:


    Du tust dasselbe, was du mir vorhältst, nämlich, du konstruierst aus einzelnen Versen Zusammenhänge, die sich überhaupt nicht aus den Aussagen ableiten lassen.


    Hnitsche, ich und andere haben zurecht darauf hingewiesen, dass diese Frage, ob Jesus Fleisch "sündhaft" war oder nicht, nicht von Belang ist.


    Ich habe dir dennoch ausreichend Bibelstellen genannt, die eindeutig davon sprechen, dass Jesus DASSELBE Fleisch hatte wie wir.


    Die Begriffe "Mensch vom Himmel" oder "Zweiter Adam" nehmen Bezug auf den geistlichen Wandel ("von oben") der Neuen Schöpfung, die aus Gott geboren ist. Dies sagt überhaupt gar nichts über den Leib aus. Es geht um die Gesinnung bzw. innere Herzenshaltung. Wir sind nachwievor im sündigen Fleisch, aber wir lernen, durch den Heiligen Geist, den Gott uns gegeben hat, die Werke des Fleisches zu töten und zu überwinden. Wenn wir uns beständig vom Geist Gottes leiten lassen, befähigt uns dies zu einem heiligen und sündenlosen Lebenswandel.

    Nur deshalb sind wir überhaupt fähig, sündlos zu leben, als wären wir bereits eine NEUE Schöpfung/ ein neuer Mensch, obwohl wir noch indemselben Fleisch sind wie vor unserer geistlichen Wiedergeburt.

    Deshalb sind auch deine Mutmaßungen, dass Jesus einen anderen Leib gehabt haben soll, als wir, nicht haltbar, zumal sie sich aus den Zitaten, die du bisher aufgeführt hast, in meinen Augen nicht ableiten lassen.


    Dass keine Sünde "in Jesus" war, hat ebenfalls überhaupt nichts mit dem Zustand seines Leibes zu tun. Es ist wiederum ein Hinweis darauf, dass Jesus voll und ganz von Gottes Geist erfüllt und geleitet war, durch den er die sündigen Neigungen des Menschen überwinden konnte. Auf diese Weise kann er denen helfen, die in gleicher Weise wie er versucht werden. Ansonsten müsste man behaupten, dass Jesus überhaupt nicht hätte sündigen können, was nicht der Wahrheit entspricht.


    Auch die Zeugung im Leib von Maria sagt erst mal nichts über die genetische Veranlagung des Menschen Jesus aus. Die sündhaften Neigungen des Menschen übertragen sich doch schließlich nicht wortwörtlich durch Erbinformationen, wie die Landeskirche und manche Glaubensgemeinschafen lehren.


    Soll jeder selbst prüfen, welche These naheliegender ist.


    Ich wiederhole daher:

    ES IST möglich, sündlos zu leben, wenn bzw. solange wir in Christus sind. Darum geht es: Beständig in Christus/im Geist zu bleiben und in diesem zu wandeln, Gutes zu tun und Liebe zu üben.

    Ja, es entspricht sogar unserer Berufung als Heilige und KInder Gottes, sündlos zu leben (und nicht nur "ein bisschen", sondern völlig).

    Jesus, unser Herr und Bruder hat es vorgelebt. Und Gott, der VAter, von dem ALLES kommt, hat uns durch seinen Heiligen Geist zu neuen Geschöpfen gemacht und uns zu diesem neuen, reinen Lebenswandel befähigt.


    Und wenn dies nicht der Realität in meinem Leben als Gläubiger Mensch entspricht, dann braucht es Demut, die Ursachen zu ergründen und mit Gottes Hilfe im Gebet die fleischlichen Leidenschaften und Laster überwinden zu lernen. Je entschlossener, umso effektiver.

    Und Gott schenkt beides, das Wollen und das Vollbringen - WENN wir es zulassen.


    "Es sei aber ferne von mir, mich zu rühmen, denn allein von dem Kreuz unsers HERRN Jesu Christi, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt."

    (Galater 6,14)


    Als Kinder Gottes haben genauso wie Jesus Gottes Natur in uns. Und Gottes Natur ist frei von Sünde. Wenn der alte Mensch (mit seinen fleischlichen Gewohnheiten und Begierden) sich dennoch hin und wieder bemerkbar macht, dann können wir im Geist widerstehen. Sündigen wir, so ist dies unser eigenes Verschulden, und nicht, weil wir nicht anders konnten oder weil wir Sünder wären. Wenn wir mutwillig sündigen, dann offenbaren wir uns tatsächlich als Sünder. Dann sind wir aber noch nicht wirklich aus Gott geboren.


    Denn Gott hat uns zu seinen Kindern gemacht, und nicht zu "begnadigten" Sündern.

    An JüngerJesu:


    Lerne richtig lesen. Mit "widerlich" meinte ich die heuchlerische und verurteilende Einstellung bestimmter Person, und nicht ihre von meiner abweichenden Sichtweise. (und Leute, die meinen, es besser zu wissen, gibt es hier zu Hauf....) Deshalb schrieb ich mehrfach, dass man in dieser wie in jeder anderen Thematik die Sichtweise anderer akzeptieren soll, ohne über andere zu richten. Ein sachlicher Austausch sollte ohne derartigen Verleumdungen und Verurteilungen auskommen. Wenn du das anders siehst, ist das schade....

    An Selbst:


    Richtig. Glaube zeigt sich an seinen Werken. Dass mir oder einem anderen Gläubigen die Menschen "egal" wären, ist eine bösartige Unterstellung. Jeder Gläubige sollte sich aufrichtig darum bemühen, im Sinne seines Nächsten zu handeln. In manchen Fragen ist es klar und ersichtlich, wie man sich zum Wohle seiner Mitmenschen verhalten sollte. (z.B. wenn jemand Hunger leidet oder nichts zum Anziehen hat etc.)

    Im Zusammenhang mit dieser Thematik jedoch ist es das in meinen Augen nicht.

    Deshalb kann man Jesu Worte, dem Geringsten, der in Not ist, zu helfen, nicht einfach auf das Thema "Impfung" übertragen, und daraus unterlassene Nächstenliebe folgern, weil jemand diese Impfung ablehnt bzw. nicht für nötig hält.

    Ich halte Beten um Bewahrung des Nächsten für ein weitaus wirksameres Mittel als eine Impfung.


    An Kerygma:


    Niemand von denen, die die Impfung ablehnen, hat hier irgendwen abgewertet. Ich habe ausdrücklich dafür plädiert, dass NIEMAND wegen seiner Entscheidung bedrängt oder diffamiert wird. DU und deinesgleichen sind es, die von Anfang an auf unredlichste Art und Weise über andere hergezogen sind und sie verurteilt haben.


    Und nun macht der Täter sich zum Opfer....

    "Gebotenes Handeln" setzt voraus, dass Gott es tatsächlich geboten hat und nicht, dass man sich einbildet, dass Gott dies geboten hätte. Und jetzt hör auf, hier den Richter bzw. Mittler für Gottes Willen zu spielen.

    Tue, was du meinst, aber urteile nicht über deinen Nächsten!

    Mit Bezug auf nichtgläubige Menschen mögen solche Zusammenhänge relevant sein.

    Auch wenn du es nicht nachvollziehen kannst, so darfst du wissen, dass Gott durchaus Unterschiede macht zwischen denen, die ihm vertrauen und im Einklang mit seinem Wort leben und den übrigen. Das hat Gott an etlichen Beispielen in der Heiligen Schrift, insbesondere seinen Gerichten, bezeugt.

    Und darüber hinaus wird Jesus urteilen, was die wahren Motive derjenigen waren, die andere Gläubige unter dem "Vorwand der Nächstenliebe" verurteilt und sie zu etwas genötigt haben, was sie vor Gott mit reinem Gewissen anders entschieden haben.


    Aus Leuten wie dir spricht derselbe Hass wie aus deinem Kathechismus.

    Dazu nur ein Wort: Widerlich....



    An JacobderSuchende:

    In jeder Gemeinschaft gibt es wahre Jesus-nachfolger und solche, die ihn nur mit den Lippen oder frommen theologischen Bekenntnissen verehren. deshalb schrieb ich, dass kein traditionelles kirchliches Glaubensbekenntnis einen Menschen zu einem Christen macht bzw. dass man einen Christen an anderen Kriterien erkennt als dem, was die Kirche darüber beschlossen hat. Nach deiner Definition vertreten alle Gläubigen in diesem Forum eine "Privattheologie" mitmehr oder weniger Gemeinsamkeiten untereinander. Insofern kann niemand sagen, dass seine Sicht die "bessere" ist.

    An Selbst:


    Ich bezog mich in meiner Aussage nicht auf die Aufforderung, Kranken zu helfen (was du völlig richtig aus Gottes Wort zitiert hast), sondern auf die Argumentation derjenigen, die meinen, dass alle Gläubigen sich impfen lassen sollten.

    1. Nein. Und dazu habe ich mich in anderen Threads hinreichend geäußert.

    2. Den Begriff "Privattheologie" habe nicht ich als erstes gebraucht, ich habe ihn nur aufgegriffen und auf den Absender bzw. dessen theologische Ansichten angewandt (wenn man quasi nach Mehrheitprinzip - das ich wie bereits mehrfach erwähnt ablehne - argumentiert, dann sollte man darin auch konsequent sein. (Abgesehen davon, dass nach meiner Einschätzung fast die Hälfte der Nutzer, die sich hier zu Wort melden, nicht an die Trinität glaubt - und das mal hochgerechnet bringt die Statistik wohl etwas ins Wanken....nur so nebenbei)


    Dasselbe betrifft auch die Sabbatlehre der Adventisten. Auf der einen Seite wird argumentiert, dass die Mehrheit recht hätte und entscheidet, was Wahrheit ist, auf der anderen seite meint man, als die einzige Gemeinschaft die Wahrheit mit Bezug auf den Sabbat erkannt zu haben. Das zeigt, was für ein verlogenes Argument das eigentlich ist.


    Ich möchte das nicht weiter vertiefen, da es hier wie gesagt um etwas anderes geht.

    An Kerygma:


    Es verbietet dir auch niemand, das zu tun, was du schreibst. Den Staatlichen Behörden treu zu sein bedeutet nicht, dass man derartige Eingriffe in die eigene Gesundheit über sich ergehen lassen muss. Und allein dadurch, dass du dich impfen lässt oder nicht, hilfst du nicht deinem Nächsten (allenfalls in deiner Vorstellung). Wenn du deinen Nächsten wirklich helfen willst, dann geh zu den Armen und Kranken (nicht nur denen, die Corona haben) und speise bzw. bete für sie, anstatt dich deiner Frömmigkeit zu rühmen, weil du geimpft bist.


    Ausgerechnet ein Katholik spricht von "Privattheologie"?? erwartest du ernsthaft, dass diesen Kommentar jemand ernst nimmt? Diejenige Kirche, die mit Abstand die meisten Lehren hat, die nahezu alle übrigen Glaubensgegemeinschaften ablehnen? Zynischer gehts kaum...

    Du brauchst des weiteren deine Aussagen nicht zu verallgemeinern oder das Wort "Christentum" missbrauchen, sondern solltest - wenn überhaupt - für dich sprechen bzw. diejenigen, die DEINE theologischen Ansichten teilen.


    Und wenn ich deine arrogante Art und Weise, über andere Gläubige zu schreiben - welche dir ebenfalls von mehreren seiten bescheinigt wurde - vor Augen halte, dann sehe ich hier nur einen, der weit vom wahren Christsein entfernt ist. Denk mal darüber nach.



    An Ding aus dem Sumpf:

    Das ist beschämend, solche Worte aus dem Mund eines Außenstehenden zu lesen.


    Aber Ja, du hast recht, sowohl mit deiner Beobachtung, als auch mit deiner Frage. Und der Grund, weshalb es so ist, wie es ist, liegt in meinen Augen darin, dass jeder (vor allem diejenigen, die Impfungen für alle fordern) aus ihrer eigenen Weisheit argumentieren, anstatt dass man gemeinsam Gott fragt, wie man sich in dieser Sache verhalten sollte, und ob Gott eine bestimmte Entscheidung (dafür oder dagegen) erwartet oder nicht.

    Alles, was bis her zu dieser Thematik geäußert wurde, sind reine menschliche Überlegungen, begründet durch irgendwelche Statistiken.

    An Kerygma:


    Spar dir dein polemisches Getue.


    Du hast schon genug gezeigt, dass aus dir nicht Gottes Geist, sondern pure Arroganz spricht. Und mit jedem Wort bestätigt sich dies mehr und mehr. (und die über so einen Unsinn lachen, sind genauso zu bedauern....)


    Du solltest dir lieber darüber Gedanken machen, wie DAS bei Gott ankommt und was das mit Bezug auf das Gericht bedeuten wird.


    "Warum hast du andere verurteilt und über sie gespottet, die mir vertraut haben?"

    "Und warum hast du mehr Vertrauen in irgendwelche Impfungen gehabt als in mich?"


    Des weiteren solltest du begreifen, dass ein Unterschied darin besteht, jemandem, der krank ist, zu helfen, wie Jesus es fordert, oder zu meinen, jemanden durch eine Impfung faktisch "besser" schützen zu können. Das ist ein völliger Missbrauch des Gebotes der Nächstenliebe.

    An DonDomi:


    Wie gut, dass du mir erklärst, was Sinn und Zweck der Bibel ist, und dass die Bibel kein Medizinbuch ist.

    Das ist DIE Erkenntnis des heutigen Tages.....Wow.


    Nun, anders als du bin ich der Auffassung, dass es hier nicht nur um Zeichen und Wunder, bzw. "Heilung der Seelen" geht, sondern auch darum, zu verstehen, dass unser Leben vom Segen und Schutz Gottes abhängt. Und mit Bezug auf Krankheiten gibt Gott uns hinreichend Beispiele und Zusagen, die - vorausgesetzt, dass wir Gott vertrauen und nicht versuchen, immer alles durch unseres Verstand zu relativieren - uns Hilfe und Schutz versprechen.


    Und selbst, wenn Gott Krankheit zulässt, dann hat auch dies immer einen Grund und ein Ziel (behaupte ich). Und wenn derjenige, den die Krankheit treffen soll, meint, sich durch menschliche Hilfsmittel davor "schützen" zu können, dann wird ihn eben etwas anderes treffen - wenn es Gottes Wille ist. Und wenn es Gottes Wille ist, dass derjenige gesund bleibt, dann vermag Gott, ihn auch ohne menschliches Zutun gesund zu erhalten.


    Und auch deine wissenschaftlichen Statistiken sagen aus meiner Sicht absolut nichts über die Realität mit Bezug auf gläubige Menschen aus. Wie willst du denn beurteilen, wieviele Menschen, die nicht geimpft sind, in Wahrheit vor einer Übertragung durch Corona durch Gottes Eingreifen bewahrt geblieben sind? Odr anders ausgedrückt:

    Wer sagt dir, dass der eigentliche Schutz der geimpften Gläubigen durch die Impfung kommt, und nicht durch Gott selbst?


    Es ist ALLES von Gott abhängig. Deshalb ist auch eine Impfung eine Möglichkeit, aber KEIN Garant und auch KEIN Muss für einen Gläubigen. Es kann und soll jeder Einzelne für sich entscheiden, und im besten Fall ERST Gott fragen, und DANN reden oder Forderungen an alle anderen stellen.

    Noch eine Ergänzung für Petra:


    Ich halte wie gesagt deine These, dass Jesus nicht hätte sterben können, für eine unbegründete Spekkulation. Dass Jesus Anteil an Fleisch und Blut hatte sowie an den Schwachheiten des menschlichen Leibes/Fleisches, habe ich bereits durch hinreichende Bibelstellen bezeugt.

    (siehe Römer 8,3, Hebräer 2,14, Hebräer 4,15, Hebräer 5,8, 1. Johannes 4,3)


    Ich denke wohl, dass Jesus sterblich war wie wir (auch wenn er selbst nicht gesündigt hatte). Obwohl er von Gott aus dem Heiligen Geist in Maria gezeugt wurde, erlebte er alle Aspekte der menschlichen Natur, die wir alle teilen. Erst mit seiner Verherrlichung als Gott ihn von den Toten auferweckte erhielt Jesus einen unsterblichen geistlichen Leib (siehe 1. Korinther 15 und Römer 6,9).


    Dass Jesus vom Heiligen Geist gezeugt war, sagt erstmal nichts über den Zustand seines Leibes aus. Es geht darum, dass Jesus in geistlicher Hinsicht von der sündhaften Linie Adams abgeschnitten war. Deshalb ist Jesus der Anfang der NEUEN Schöpfung, auch wenn er noch denselben gefallenen Leib hatte, wie die übrigen Menschen. Er war im vergänglichen Fleisch, aber er lebte nicht nach dem Fleisch, sondern im Geist.


    Als Jesus auf der Erde (im Fleisch) war, hatte er diesen Geistlichen Leib noch nicht. Diesen erhielt Jesus erst nach seiner Auferstehung. Die Verklärung Jesu am Berg, wo die Jünger ihn in seinem verherrlichten Zustand sahen, war schließlich auch eine Vorschattung auf ein künftiges Ereignis, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschehen war. Auch in dieser Hinsicht kann Johannes 17,5 keinen zurückliegenden Zustand meinen, wie Anhänger der Präexistenz-Theorie behaupten.


    Außerdem herrschte der Tod über ALLE, auch über diejenigen, die nicht in gleicher Weise wie Adam gesündigt haben (siehe Römer 5,14). Denn der Tod ist die Konsequenz der (ersten) Sünde Adams, nicht nur der tatsächlich begangenen Sünden jedes Einzelnen. Daher ist es unerheblich, ob Jesus selbst gesündigt hat oder nicht. Er wäre so oder so (nach dem Fleisch) gestorben. Doch durch seinen völligen Gehorsam hat er den Tod überwunden, d.h. dem Tod die Macht genommen.


    Da jedoch Jesus während seines sterblichen Lebens nie gesündigt hat, war es nicht gerecht/ nicht richtig, dass er tot blieb. (Apg 2,14-33) Deshalb hat Gott Jesus auferweckt, weil Gott der Gott der wahren Gerechtigkeit ist.

    Insofern hat Gott Jesus gegeben, das Ewige Leben in sich selbst zu haben. Das meint die Zusage, dass Jesus trotz seines Todes (egal in welcher Form) wieder auferstehen und das Ewige Leben/Unsterblichkeit empfangen würde, wie es auch geschehen ist.


    Laut 1, Johannes 3,15 u.a. haben auch wir durch die Wiedergeburt das Ewige Leben in uns. In Johannes 11,25 sagt Jesus, dass jeder, der an ihn glaubt, „niemals“ sterben wird. Dennoch muss jeder von uns (ob Gläubig oder nicht) sterben. Das richtige Verständnis dieser Aussage - und zugleich der Unterschied zu Nichtgläubigen - besteht darin, dass der (zweite/ewige) Tod über uns keine Macht mehr hat, d.h. dass wir zu neuem/ewigem Leben auferstehen werden, genauso, wie unser Herr und Bruder Jesus, und dass wir von da an nicht mehr sterben können, genauso, wie auch Jesus nicht mehr sterben kann.


    Ich hoffe, dass dir das als Erklärung reicht.


    An DonDomi:


    Das, was du schreibst, ist auch prinzipiell richtig. Ich hatte vor Kurzem etwas ähnliches geschrieben. Es geht um Heiligung und das Vollkommenwerden in der Liebe. Wie geschreiben steht:


    1. Timotheus 1,5

    „Das Ziel der Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.“


    Wer in der Liebe wandelt, erfüllt das Gesetz Gottes automatisch. Im Umkehrschluss kann man durch die Liebe jede Sünde und Ungerechtigkeit überwinden.


    Mit Hinblick auf die Frage des Threads geht es in meinen Augen eher darum, wie man mit Versuchungen und Anfechtungen umgeht. Wenn man meint, dass man ohnehin ein Sünder ist (wobei der Begriff allein schon impliziert, dass man sündigt), dann besteht die Gefahr, dass man der Versuchung nachgibt, weil man meint, dass man ihr nicht widerstehen könnte. Und die Erfahrung zeig leider, dass genau dies bei vielen Gläubigen, die ein verkehrtes Bild von Gott und ein falsches verständnis ihrer Identität besitzen, der Fall ist. Genauso war es auch bei mir.


    Wenn ich dagegen in dem Selbstverständnis lebe, dass ich als Kind Gottes kein Sünder mehr, sondern heilig und gerecht (gemacht) bin, wie die Schrift uns bezeichnet, dann weiß ich, dass ich jede Sünde und jede Versuchung in der Kraft Gottes überwinden kann, weil Gottes Geist in mir ist, durch den Christus in mir lebt.

    Umgekehrt kann ich mir auch die Frage stellen, weshalb ich überhaupt sündige? Konnte ich tatsächlich nicht anders? Oder was war der wahre Grund, weshalb ich in dieser oder jener Situation dem Fleisch nachgegeben habe?


    Denn niemand von uns kann behaupten, er sündige automatisch. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, dann findet man die wahre Ursache. Und wenn man diese erkannt und beseitigt hat, dann hat man die Sünde überwunden. Und dann bestätigt sich, was Johannes und andere schreiben, nämlich, dass ein Gläubiger NICHT sündigt.

    Interessant finde ich, dass sämtliche "Medizin" (wenn man es so nennen will) in der Bibel immer von Gott verordnet wurde:


    Beim Syrer Naman befahl Gott, sieben Mal in einem Gewässer (das ER bestimmt hatte) unterzutauchen

    Bei König Hiskia befahl Gott, Feigenblätter auf das Geschwür des Königs zu legen

    In Jakobus 5 steht, dass die Ältesten den Kranken mit Öl einreiben lassen sollen

    In anderen Beispiele reichte das Fürbitte-Gebet (bzw. Auflegen der Hände), damit der Kranke geheilt wird


    Ich bezweifle, dass es die Mittel selbst waren, die die Heilung bewirkt haben (weshalb sollte auch ein siebenmaliges Untertauchen in Wasser jemanden von Aussatz reinigen? Darüber würde Medizinier heutzutage sicherlich lachen)


    Genauso darf man die Frage stellen, ob es in Gottes Sinne ist, dass der Mensch Impfungen herstellt, um sich gegen Krankheiten zu "schützen", oder ob Gott nicht selbst die Menschen heilen und vor Krankheit bewahren würde, wenn sie sich ihm zuwendeten (wie er auch seinem Volk Israel beim Bundesschluss am Sinai zugesagt hat) und ihm vertrauen? - siehe 2. Mose 23,25 u.a.


    Ich finde, hier wird zu Unrecht Vernunft (der Verstand) gegen Gottvertrauen versucht auszuspielen. Wer Gott vertraut (und aus diesem Grund auf Medizin verzichtet), handelt nicht unvernünftig. Und jemand, der sich impfen lässt, handelt deshalb nicht unbedingt vernünftig (auch wenn die Statistik aus seiner Sicht einen vermeintlich besseren Schutz für ihn und andere verspricht).

    Daher ist es in meinen Augen auch vollkommen unbegründet, irgendjemand wegen seiner Entscheidung, für oder gegen eine Impfung anzugreifen oder ihm Böses zu unterstellen. Dies spielt lediglich Satan in die Karten, der Gefallen daran findet, wenn Gottes Kinder sich gegenseitig zerfleischen (egal, wegen welcher Frage).


    Medizin darf mit gutem Gewissen genutzt werden, wenn sie der Genesung eines Kranken dient, aber sie sollte nicht zum ultimativen Heilmittel erhoben werden in Verbindung mit der Erwartung, dass alle so handeln müssen, wie man es selbst für richtig erachtet und jeden, der dies nicht tut, zu verurteilen. Denn daring zeigt sich wiederum nichts als Hochmut.


    Ich bezweifle auch (wie ich bereits geschrieben habe), dass diejenigen, die Impfungen für alle fordern, Gott selbst in dieser Hinsicht befragt haben, sondern stattdessen meinen, allen durch ihre rationalen Überlegungen die einzig richtige Erkenntnis gefunden zu haben. Und diese dient als Anlass, sich dann über andere Gläubige (wenn man sie überhaupt als solche anerkennt) zu erheben, und ihnen Vorwürfe zu machen.


    Ich sehe nicht, dass diese Entscheidung bzw. Haltung von Gott kommt.

    Danke für eure Gedanken bis hierhin.


    Sonnenschein hat betont, dass es wichtig ist, sein Vertrauen auf Gott zu setzen, anstatt auf Menschen oder andere Dinge. Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

    Andere haben auf Nächstenliebe hingewiesen, die sich darin äußert, sich um Kranke und Bedürftige Menschen, insbesondere Geschwister im Glauben, zu kümmern. Auch das erwartet Jesus von uns.


    Ich möchte meine Frage etwas konkretisieren:


    Was meint ihr, hätte Jesus seinen Jüngern wohl mit Bezug auf das Thema "Impfen" geraten (bzw. wie hätte er sich wohl eurer Ansicht nach diesbezüglich verhalten/entschieden)?

    An Babylonier:


    Du scheinst nicht bemerkt zu haben, dass ich nirgends beansprucht habe, die Wahrheit in jeder Hinsicht erkannt zu haben. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, DASS es EINE Wahrheit gibt (und nicht mehrere). Hier ging es nicht nur um "Wahrheit" mit Bezug zu einer bestimmten Erkenntnis im Zusammenhang mit Gottes Wort, sondern im Sinne einer Folgewirkung der eigenen Einstellung (nämlich hinsichtlich der Frage, wie die Tatsache, wie wir uns sehen, Auswirkungen auf unser Handeln hat).

    Ich schreibe zudem bei den meisten Beiträgen explizit dazu, dass es meine Sicht bzw. mein Verständnis eines jeweiligen Textes ist. Also lies bitte meine Beiträge genauer, bevor du mir irgendetwas zu Unrecht unterstellst.

    An Petra,


    LIES einfach, was ich geschrieben habe. Da steht ALLES erklärt. Vor allem in Römer 8, den ich zuletzt zitiert habe, steht es klipp und klar da. Was soll man dazu noch groß erklären? Jesus kam in Gestalt des sündigen Fleisches, um in diesem Fleisch die Macht der Sünde außer Wirksamkeit zu setzen - PUNKT! Du kannst es glauben oder nicht.

    Und ob das, was ich schreibe, die Wahrheit ist oder nicht, wirst du selbst (hoffentlich) irgendwann erkennen (oder auch nicht).


    In der Offenbarung betont Jesus mehr als sieben Mal, dass es ums Überwinden (des Fleisches/der Sünde) geht. Wer überwindet, wird gerettet werden und dazu Lohn empfangen.

    Und wer nicht überwindet...? Nun, beantworte selbst diese Frage.

    Und was derjenige diesbezüglich geglaubt hat, spielt dann überhaupt keine Rolle.


    Du darfst gern eine andere Sichtweise haben als ich. Die Frage nach einer Präexistenz ist in meinen Augen unwesentlich, auch wenn ich deine Sicht (ebenso wie Norberts) nicht teile.

    Die Frage, ob wir sündlos leben können oder nicht, hat dagegen aus meiner Sicht eine größere Bedeutung. Insofern stellt sich die Frage, wer tatsächlich "falsche Lehren" (und dazu noch eine mit fataler Auswirkung auf unseren Wandel als Gläubige) verbreitet.

    Aber auch hier kann ich deine Sichtweise stehen lassen. Es hat wie gesagt lediglich Auswirkung auf dein geistliches Leben.


    Vielleicht versuchst du es jetzt noch einmal mit dem "Durchatmen"?



    An Selbst:

    Wie willst du beurteilen, ob diese Lesart jemand kennt oder nicht?