Beiträge von Azatoth

    Das Hellenistische wurde auch von Rom übernommen und deswegen passt das durchaus mit der Aufzählung.

    Nein. Ich sagte es auch schon. Rom hat im Laufe der Zeit viele hellenistische Gebiete erobert und sich eingegliedert, aber gerade das Reich der Seleukiden konnten sie nicht einnehmen und haben es auch nicht abgelöst. Das riesige Gebiet der Seleukiden war von den Parthern erobert worden. Das waren die beiden großen Player in der alten Welt. Auch Israel bzw. Judäa war in diesem Konflikt involviert.

    Desweiteten heißt es dass dich diese 4 Königreiche nach allen 4 Himmelsrichtungen ausgebreitet haben

    Das stimmt und das trifft ja auch auf die Diadochen zu. Die Formulierung in Daniel 8,8 impliziert aber keine maximale Ausdehnung. Nur das eine Horn wuchs besonders groß nach Süden und nach Osten.

    Richtig ist zwar, dass Judäa zur römischen Provinz wurde, was zwar insgesamt für den prophetischen Blick wichtig ist, das allein nichts über dessen Größe und Macht aussagt.

    Damit passt das ganze wieder mit der Aufzählung bis zum kleinen Horn

    Welches kleine Horn ? Es gibt zwei davon. Daniel 7,8 und Daniel 8,9. Letzteres wird genau spezifiziert. Es wird nach Osten und nach Süden groß. Passt perfekt zum seleukidischen Reich. Spanien, Niederlande und Frankreich sind die andere Richtung. Außerdem gehen die nicht aus dem König von Griechenland hervor. Und zu Daniel 7 muss Daniel 8 überhaupt nichts passend gemacht werden. Daniel 8 handelt ausschließlich vom Konflikt zwischen Persien und Griechenland, so wie Israels Rolle dabei.

    Es ist einfach das selbe gemeint.

    Von selber Art, aber doch ganz und gar nicht identisch. In Daniel 7 kommt es aus den 10 Hörnern des vierten Reiches hervor und in Daniel 8 ist das kleine Horn, das das groß word. ein Abkömmling aus dem griechischen Königreich und seiner Diadochen. Selbst wenn man Rom noch als Erweiterung des griechischen Reiches gemäß des Vorfahrens Jawan nach der biblischen Völkertafel rechnet, so kommt Rom doch ganz gewiss nicht aus den Diadochen des hellenistischen Reiches hervor, sondern existierte schon vorher als Königtum, dann als Republik und dann später als Prinzipat. Das sind alles eigene Herrschaftsformen die für sich gesondert betrachtet werden müssen. Auch Griechenland war mal eine Demokratie, aber das spielt in Bezug auf das Volk Israel keine zeitliche Rolle mehr.

    Nein Norbert laut Psalm 90,4 entspricht es einem ganzen Gottes Tag, diese 12 Std.

    Wenn sich die eine Stunde in Offenbarung auf Gotteszeiteinheit bezieht müsste die Rechnung Korrekt sein

    Zudem hat ein Jahr nach der Bibel auch 360 Tage zu 12 Monaten mit je 30 Tagen. Es gibt hier keine Schaltjahre. Man hat diese nicht vergessen oder so, sondern vor allem die mosaische Zeitrechnung erfolgt anders. Es gibt keinen Anlass, dass ein einzelnes Jahr einem Sonnenumlauf entsprechen muss. Viel mehr ist es so, dass es mit einem Siebener-Jahresrhythmus rechnet. Also 2520 Tage.

    Ich hatte dazu mal mit Opfen Office eine Tabelle erstellt

    Azatoth
    25. April 2011 um 18:12

    Ich komme bei einer Stunde auf 83,33 Jahren

    Ein Tag sind wie 1000 Jahre und 1000 Jahre wie ein Tag ?

    Diese Stunde (1/24 Tag) – ergäbe nach der Prophetischen Umrechnung [ 360 x ½4 = 15 Tage ] 15 Tage – kann man wohl nicht wörtlich nehmen, da kaum anzunehmen ist, dass die 10 Teil-Herrscher der NWO-Neuen Welt-Ordnung (NWO = NEW WORLD ORDER)-Weltdiktatur des Antichristen nur 15 Tage regieren werden.

    Wenn, dann müsstest du mit einem 12 Stunden Tag rechnen (siehe auch Johannes 11,9). Der Kreis mit der 360 Grad Einteilung zeigt keine 24 Stunden an. Und so wie die aus den Wochen aus Daniel 9 richtigerweise Jahrwochen machst, denn ein Tag ist ein Jahr (nach 4. Mose 14,34 und Hesekiel 9,24), so müsste auch die Stunde vervielfacht werden. Das wäre der zwölfte Teil eines Kreises und somit 30 Jahre. Allerdings sollten die prophetischen Angaben nicht unbedingt im Sinne mathematischer Exaktheit interpretiert werden. μια ωρα meint immer einen bestimmten Zeitabschnitt aus einem größeren Kontext. Es könnte auch eine politische Legislaturperiode meinen. In Offenbarung 18,16-19 heißt es beispielsweise, dass die große Stadt in einer Stunde verwüstet wurde. Zumindest sagen das so die Klagenden. Da geht es nicht um jede Sekunde und jede Minute.

    aus Daniel 9,27 wissen wir ja dass die Herrschaftszeit des Antichristen in der Großen Trübsalszeit exakt 7 Jahre = 1 Jahrwoche sein wird!

    Nein, das wissen wir nicht. Das ist eine darbyistische Kapriole. Und zwar alles an dieser Auslegung bis ins kleinste Detail. Genau so gut könnte man sagen, dass der Antichrist 1260 Jahre herrschen wird, wenn man nach Daniel 7 geht. Da steht zwar nix von Antichrist, aber in Daniel 9 eben auch nicht.

    Die eine Stunde Gewalt der 10 Könige sagt nicht, dass es dann mit ihnen vorbei sein wird. Es steht doch im nächsten Vers, dass sie ihre Gewalt und ihre Macht dem Tiere geben werden. Ein Zusammenspiel von Gewalt und Macht, das sie gemeinsam als dem Tier ebenbürtig macht. Diese gemeinsame Macht treten sie an das Tier ab, was nicht heißt, dass sie dann völlig machtlos oder gar gestürzt wären.

    Viel mehr scheint es mir so zu sein, dass sie durch diese "höhere Macht" sich gegenseitig kontrollieren wollen, um sich nicht in kräftezehrenden Konkurrenzkämpfen untereinander zu verausgaben.

    Was soll den hinter welchen Kulissen gespielt werden?
    Heutzutage sind alle Kulissen ziemlich durchsichtig.

    Der christliche Zionismus ist immer noch ziemlich unter dem Radar. Es ist nicht so, dass man darüber gar nichts rausfinden könnte, aber wer weiß schon irgendwas darüber ?

    Dieses Interview ist quasi eine selbstbeweihräuchernder Selbstoffenbarung

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    Hier noch zur Ergänzung weitere Selbstzeugnisse von und über Christliche Zionisten

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    Der Brexit kann prophetisch in der Tat in Daniel 2,43 ersehen werden!

    Nach Daniel 2,42 wird ein Teil des Reiches stark sein und der andere Teil zerbrechlich.

    Beide Teile versuchen immer wieder eine Symbiose einzugehen, aber es wird nicht beständig sein. Das bedeutet wohl, dass es im inneren dieses Reiches immer wieder zu Spannungen und Konflikten kommen wird.

    Der Brexit mag eine Ausdrucksform dieses Konfliktes sein, aber auch Protestantismus und Katholizismus, die rechtspopulistischen Parteien und der Klassenkampf zwischen Lohnabhängigen und Arbeitgebern. Hier könnte das Wort von Marx erklärend sein, der sagte:

    Zitat


    Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.

    Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigner, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zu einander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete, oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.

    In den früheren Epochen der Geschichte finden wir fast überall eine vollständige Gliederung der Gesellschaft in verschiedene Stände, eine mannichfaltige Abstufung der gesellschaftlichen Stellungen. Im alten Rom haben wir Patrizier, Ritter, Plebejer, Sklaven; im Mittelalter Feudalherren, Vasallen, Zunftbürger, Gesellen, Leibeigene, und noch dazu in fast jeder dieser Klassen wieder besondere Abstufungen.

    Die aus dem Untergange der feudalen Gesellschaft hervorgegangene moderne bürgerliche Gesellschaft hat die Klassengegensätze nicht aufgehoben. Sie hat nur neue Klassen, neue Bedingungen der Unterdrückung, neue Gestaltungen des Kampfes an die Stelle der alten gesetzt.

    Quelle: https://de.wikisource.org/wiki/Manifest_…artei_(1850/51)

    Nun gab es diese Konflikte zwar schon immer, aber erst ab der Zeit des modernen Kapitalismus, als er zur politischen Staatsdoktrin wurde und man den Feudalismus abschaffte, enstand das, was wir heute den Arbeitsmarkt nennen. Daraus entwickelten sich später die Arbeiterbewegungen und die Gewerkschaften als Gegenpol zur Unternehmerklasse. Einerseits wird oft geleugnet, dass wir heute noch eine Klassengesellschaft hätten, andererseits wird die Errungenschaft von Gewerkschaften als besonderes Merkmal hochgehalten. Das mit dem sogenannten Klassenkompromiss scheint nicht sonderlich gut zu funktionieren, aber unsere kapitalistische Gesellschaft lebt von dessen Illusion.

    Beide Seiten brauchen einander, wie schon Hegel in seiner Dialektik von Herrschaft und Knechtschaft gezeigt hat, aber sie können nicht dauerhaft friedlich miteinander sein. Auch jetzt in diesen Tagen startet die Politik im Auftrag der Unternehmerlobby wieder ihre Kampagnen gegen die Arbeitnehmerschaft und die jungere Generation, die nicht bereit ist, durch Verzicht an allen Ecken und Enden wieder zum Wohlstand dieses Landes beizutragen. Die Gesellschaft droht immer wieder an diesen Konflikten zu zerbrechen, so wie es Daniel 2,42 sagt.

    PS: Deutschlands 1. Bundespräsident Theodor Heuss (1949 – 1959) sagte in Sachen "Worauf wurde Europa aufgebaut?"

    „Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen.”

    Rede bei einer Feierstunde zur Einweihung der wieder aufgebauten Rosenauschule in Heilbronn (16. 9. 1950), in: BArch, Nachlass Heuss, N 1221, 4/2.
    Golgatha/Jerusalem = das Christentum!
    Akropolis/Athen = die Demokratie!
    Capitol/Rom = das (römische) Recht!

    In wie weit der Hügel Kapitol da eine besondere Rolle spielen sollte, würde mich interessieren. Als wesentliche Pfeiler des Abendlandes dienen ja auch sowohl das Schriftsystem als auch das Geldsystem der Sumerer. Die Wissenschaft hat viele Einflüsse aus dem später arabischsprachigen Persien, das wiederum viel von der griechischen Kultur übernommen hatte. Und selbst die moderne Demokratie ist nicht einfach eine Fortführung aus dem Griechischen, sondern hat auch viele Einflüsse aus den indianischen Kulturen. Wobei das alles nur Idealisierungen sind, denn unsere repräsentativen Demokratien sind neu konstruiert und die kann man sogar als Abwehr echter Demokratie verstehen.

    Das Tier aus dem Meer ist nicht das selbe Tier, das aus der Erde kommt.

    Das ist mir schon klar. Ich halte es für möglich, dass das Tier aus Offenbarung 17 nicht identisch ist mit dem Tier aus dem Meer in Offenbarung 13, weil ja in Offenbarung 13 von einem Bild des Tieres die Rede ist, dass vom Tier aus der Erde gemacht wird. Auch der Drache in Offenbarung 12 ähnelt der Beschreibung des Tieres aus dem Meer. Dieser wird aber als Zeichen am Himmel beschrieben. Diese 10 Hörner und 7 Köpfe scheinen ein Urbild für irgendwas zu sein.

    Bei Jesaja 11,15 heißt es : Und Jahwe wird die Meereszunge Ägyptens zerstören; und er wird seine Hand über den Strom schwingen mit der Glut seines Hauches, und ihn in sieben Bäche zerschlagen und machen, daß man mit Schuhen hindurchgeht.

    Einige Übersetzungen geben bei dem Wort Strom an, dass damit der Euphrat gemeint sei. Ja, der Euphrat wird oft synonym als Strom bezeichnet, aber Strom ist eine sachliche Bezeichnung, die auch für den Fluss in Ägypten verwendet wird (z.B: 1. Mose 15,18, wo beide als Strom bezeichnet werden).

    Dazu ist zu sagen, dass der Nil mehrere Quellen hat. Sie entspringen nicht dem Meer. Flüsse entspringen nie dem Meer. Flüsse entspringen den Bergen. In Offenbarung 17,9-10 heißt es über diese sieben Köpfe, dass sie auch sieben Berge sind. Weiter heißt es, dass sieben Könige sind. Der Text setzt die sieben Berge nicht zwingend gleich mit sieben Königen. Sieben Berge bedeuten, dass dazu auch Könige oder Herrschaftsbereiche gehören. Eusebius erwähnt in seiner Chronographie Folgendes:

    Zitat

    "Von diesem aber übernahm Aventios die Gewalt; von welchem einer von den sieben Hügeln genannt ist, die inmitten der Stadt der Römer sind; "

    Quelle: https://www.tertullian.org/rpearse/eusebi…hron_german.htm

    Zur Kaiserzeit, also auch während der Zeit des Johannes, der die Offenbarung empfing, residierten die römischen Machthaber auf dem Berg Palatin, der zu den sieben Bergen Roms gehört.

    Auch Jerusalem ist auf einem Berg. Königliche Residenzen sind also typischerweise topografisch erhöht.

    Noch mal zur Erinnerung, dass Häupter im hebräischen AT auch für Quellen/Ursprüngen/Anfängen von Flüssen stehen.

    Dass das Tier aus dem Meer 10 Hörner und sieben Köpfe hat, wie der Drache aus Offenbarung 12, wird kein Zufall sein. Das satanische Herrschaftsprinzip scheint einer bestimmten Typologie zu folgen, die sich immer wieder ausprägt in hierarchischen Strukturen.

    Die Griechen (Alexander) mögen schnell viel erobert haben, aber wie lange hat das Reich bestanden und was haben sie hinterlassen? Die Römer haben eigentlich den Weg im Heidentum gelegt, den die Kirche später benutzt hat!!!

    Auch Babylon und Persien bestanden als Großreiche nicht so lange. Eine so klare Trennung zwischen dem Hellenistischen Reich und Rom ist ja auch, wie gesagt, biblisch gar nicht so einfach oder sogar unmöglich.

    Der größte Teil des Hellenistischen Reiches war seleukidisch. Die anderen drei Diadochen spielten in Bezug auf das Land Israel keine Rolle. Höchstens, dass es zwischen die Fronten zwischen der Auseinandersetzung zwischen Seleukiden und Ptolemäern geriet. Unter den Ptolermäern gab es aber im ägyptischen Raum auch jüdische Siedlungen. In wie weit man die aber noch zum Land Israel zählen kann, wird man im Zusammenhang mit der prophetischen Sichtweise nur schwer sagen können. Das Buch Daniel gibt dafür jedenfalls keine Anhaltspunkte. Jeremia 44,26 macht da nur eine Andeutung ins Negative in Bezug auf die in Ägypten wohnenden Juden.

    Mit dem Ende des Anitiochos IV Epiphanes hörte das Seleukidenreich nicht auf zu existieren. Er kam auch nicht durch Rom zum Ende. Mit seinem Tod hörte nur die seleukidische Vorherrschaft über Israel auf, wenngleich die Seleukiden auch danach noch ein ziemliches Ärgernis für die Juden blieben. Im weiten Osten des Seleukidenreiches machten sich auch schon früh die Parther breit, die meines Erachtens zu wenig berücksichtigt werden. Auch die Politik Roms bestand zum wesentlichen Teil aus dem Konkurrenzkampf zu den Parthern. Die Parther übernahmen wiederum viel von den Griechen und machten es sich zu Eigen.

    Ja das stimmt! In der Offenbarung sind die 10 Könige mehr symbolische Natur und meinen wohl die Gesamtheit eines Weltsystems.

    Zudem muss man beim Tier in der Offenbarung auch sehen, dass das Tier aus dem Meer Ähnlichkeiten mit den ersten drei Tieren aus Daniel hat, während das vierte Tier Daniels als von ihnen völlig verschieden genannt wird. Und dann kommt auch noch hinzu, dass das Tier aus Offenbarung 17 in der Wüste ist, während die vier Tiere alle aus dem Meer kommen und auch das Tier aus Offenbarung 13 aus dem Meer kommt. Ob das Tier in Offenbarung 17 nur das Bild des Tieres aus dem Meer ist, dass von dem zweiten Tier aus der Erde gemacht wird, oder ob das erste Tier zwar aus dem Meer kommt, aber sich dann in die Wüste begibt, oder nur von Johannes von der Wüste aus geschaut wird, sind halt so subtile Uneindeutigkeiten.

    Ich möchte damit mehr herausstellen, dass das kleine Horn weiterhin existiert.

    Ich bin auch ziemlich sicher, dass das kleine Horn sich in einer Machtstruktur manifestiert hat, die schon gegenwärtig existent ist. Nur sehe ich die Deckungsgleichheit der Bschreibung Daniels mit der in der Offenbarung absolut nicht. Die 10 Könige sind hier jeweils völlig verschiedene Akteure.

    Das ist praktisch fast unmöglich da dass Gericht noch nicht stattgefunden hat.

    Das Tier lebt wie gesagt bis zum Gericht weiter und wird aufgrund des kleinen Horns vernichtet

    Ich verstehe dein Argument nicht. Ich habe nicht gesagt und wollte nicht sagen, dass nach den Griechen bis jetzt nichts mehr kam, was auf das vierte Tier zutreffen könnte. Also als ob wir seit seit über 2000 Jahren ohne die Herrschaft eines Tieres leben würden.

    Und noch etwas: das vierte Tier also Rom lebt in gewisser Hinsicht bis heute noch weiter, weil aus ihm immer weiter Töchter Nationen entsprangen-– so auch British Empire

    Nach der biblischen Völkertafel und auch wenn man dazu die Völkerkunde in Josephus - Jüdische Altertümer, 1. Buch, Kapitel 6 einbezieht, kann der Ursprung Roms auch nur in Javan, einem der Söhne Japhets liegen, von dem auch die Griechen stammen. Da Josephus seltsamerweise eine Herleitung des römischen Volkes auslässt, fehlen uns hier weitere Anhaltspunkte. Trotzdem ist es naheliegend, dass Rom ebenfalls aus Javan herkommen muss, wenn man 1, Mose 10,5 folgt.

    Demnach könnte auch das vierte Tier Daniels ein anderes Reich als das Römische sein, wenn Rom wiederum nur eine Verlängerung von Javan wäre. Eine so klare Ablösung und Übernahme des Hellenistischen Großreiches durch Rom gab es ja überhaupt gar nicht. Ein sehr großer Teil des Hellenistischen Reiches im Osten konnten die Römer nie erobern. Auch wenn das Römische Reich in seiner maximalen Ausdehnung rund ums Mittelmeer ziemlich groß war, so dürfte es trotzdem die Größe des Hellenistischen Reiches nicht oder nicht wesentlich übertroffen haben.

    Vielleicht sollte man sich beim vierten Tier Daniels also zumindest auf einen anderen Zeitpunkt konzentrieren und ihn deulich später ansetzen. In Daniel wird ja auch gesagt, dass das vierte Tier ganz anders wäre. So anders als die Hellenen waren die Römer nun nicht.

    Hier eine Ausarbeitung , die abweicht von den üblichen die bei Epiphanias enden....und nicht am Ende, wo die Liebe erkaltet und Jesus wiederkommt!!!

    Das ist aber die übliche Auslegung der STA, wie sie auch in den Videos von mefag.de oder dasgeheimnis.de dargestellt wird.

    MEFAG online
    Missionsgesellschaft historischer Siebenten-Tags-Adventisten (MEFAG online) bietet Bibelkurs, Videos und anderes Material zur Wiederkunft von Jesus Christus.…
    www.mefag.de

    Offenbarung und Daniel der Bibel - Das schönste Geheimnis dieser Erde

    Fakten der Zukunft Teil 1 - Eine biblische Betrachtung der Endzeit
    Die Filme bieten eine sachliche und überzeugende Darstellung der biblischen Botschaft unter Berücksichtigung prophetischer Aussagen aus den Büchern Daniel un...
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    Fakten der Zukunft Teil 2 - Eine biblische Betrachtung der Endzeit
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    Diese Videos habe ich zum ersten Mal vor 21 Jahren gesehen.

    Roger Liebig hat das verstanden wo du nicht verstehen möchtest. Er liegt Gold richtig und ja das passt mit dem aktuellen kriegsgeschehen

    Was stimmt, dass die Moschoi am schwarzen Meer lagen. Gemoll gibt an, dass sie am Fluss Phasis waren. Der ist in Georgien. Allerdings spricht weder die Septuaginta noch Josephus von Moschoi. In der Septuaginta heißt es Mosoch und bei Josephus Meschou, das er mit Kappadokien identifiziert. Tubal verortet er in einer ganz anderen Richtung, auf die iberische Halbinsel. Wieso unterschlägt Liebi diese Information, obwohl er Josephus doch miteinbezieht ? Die Griechen kannten kein Mosoch oder Meschou. Wenn es spätere Benennungen dieser Art in griechischer Sprache gegeben haben soll, dann waren sie aufgrund der biblischen Schriften gegeben worden. Auf solche Vorgehensweisen ist Liebi und viele andere wohl reingefallen.