Könnte das - da es im Propheten-Buch des Hesekiel steht - nicht vielleicht eine "prophetische Vorschau auf die (christliche) Taufe" sein? Nur mal so ein Gerdanke von mir...
Dankesehr für das Kommentar. Natürlich ist im prophetischen Sinn der neue Bund und auch die Taufe gemeint. Nun geht es um das Bild Wasser zu sprengen das dafür verwendet wird und das damals dann eine übliche und legitime (nicht okkulte) Handlung zur Renigung von z.B. Götzen und sonstiger Unreinheit gewesen sein muss.
Als alttestamentarisches aber göttliches Prinzip der persönlichen Reinigung hat es im NT in Jesus sicherlich seine Erfüllung in der Taufe und der Fußwaschung als Erinnerungsritual, da nur diese erwähnt wird. Beschneidung geistlich, Weihrauch, Ölsalbung, Heiligtum usw. sybolisch
Dann lohnt es sich zumindest den damaligen Hintergrund dieser Praxis zu herauszufinden, zu studieren und zu deuten.
Außerdem frage ich mich, da ja das ganze Gesetz "heilig, gerecht und gut" ist und ohne Aufhebung ewig gilt, aber sich tweilweise (nicht immer, siehe Speisegesetze und Ähnliches) der Anwendungsbereich z.B. vom irdischen ins himmlische Heiligtum verschoben hat, ob diese Hinzunahme von "Weihwasser" bei angenommen Exorzismus oder in anderen Reinigungsaufgaben noch genauso wie damals einen Effekt bringt.
