Beiträge von Jonajim

    Ich habe mir hier in Luxemburg das Drama der Zeugen Jehovas auch angeschaut und ich empfand es als sehr lustig als ich die Stimmen des Dramas beim österreichischen Drame gehört habe. Also genau das gleiche Tonband wurde im Hintergrund abgespielt. Ich will jetzt auf gar keinen Fall gegen das Drama sprechen weil das hat mir wirklich sehr gut gefallen aber doch muss ich ein bisschen schmunzeln. :huh:

    Ja ansonsten kann man Zeugen Jehvas immer aus zwei Perspektven schauen. Entweder wollen sie gewissenhaft die Einheit bewahren oder sie wollen Gehirnwäsche betreiben, damit bloß keiner auf andere Gedanken kommt. Entweder kommen die Ältesten zu Besuch um nach dem Rechten zu schauen in einer Art Seelsorgebetreuung oder sie kommen einfach um einen zu bespitzeln damit schön brav bloß keiner vom Weg abkommt. Und mit diesem Muster kannst du alles, was von Zeugen Jehovas kommt, beurteilen. Ein treuer Zeuge Jehovas wird dir sicherlich die positive Seite schmackhaft machen wogegen ein Ausgestoßener eher die andere Variante serviert.

    Ich persönlich nehme beide Seiten wahr jedoch tendiere ich eher ein Stückchen zur Seite des Kontrollwahns zu neigen was bei ZJ abläuft weil ich doch meine Beobachtungen und Empfindungen mit dieser Gemeinschaft gemacht habe und auch dessen Früchte bemerke. Ich, für meinen Teil, sehe diese Gemeinschaft immer als eine Herausforderung an weil sie gewisse biblische Prinzipien so sehr inne hat wie sonst keine andere Gemeinschaft, das jedoch, meiner Meinung nach, in einem ganz falschen Kontext passiert, was eine große Spannung hervorruft. Naja, meine Gedanken dazu.

    Also rein informationsmäßig kann ich bis jetzt alle hier genannten Fakten bestätigen.

    -) Früher glaubte man, dass ein Schöpfungstag 1000 Jahre gedauert hätte.
    -) Davor glaubte man, dass ein Schöpfungstag 7000 Jahre gedauert hätte. Das war übrigens ein wesentlicher Bestandpunkt ihres Glaubens in den 70er Jahren, weil sie glaubten, dass Harmageddon im Jahre 1975 stattfinden würde, weil da 6000 Jahre Menschheitsgeschichte seit Adam an vorbei gewesen wären und deshalb das Millenium im letzten Abschnitt des 7000 Ruhesabbats seit der Schöpfung beginnen würden. Für sie ist die jetzige Zeit nämlich, die Ruhephase Gottes, weil er nichts mehr schafft seit der Schöpfung.
    (6000 Jahre + 1000 Jahre [Millenium] = 7000 Jahre = die Sabbatruhephase im Schöpfungsbericht) --> Nach dem Ruhesabbat schöpft Gott wieder neue Himmel und eine neue Erde sowie es in Offenbarung 21 steht.
    -) Heute dagegen sagt man einfach, dass man nicht weiß, wie lange ein Schöpfungstag gedauert hätte. Zumindest wird jedoch gesagt, dass solch ein Tag im Bereich von 1000 Jahren sich abgespielt haben müsste.

    Ich habe selber mit Zeugen Jehovas geredet und die haben mir das genauso erklärt und ich konnte das auch aus ihrer Lektüre herauslesen.

    Das Problem ist einfach bei Zeugen Jehovas (ZJ), dass sie so einen hohen Wahrheitsanspruch für sich in Anspruch nehmen und jeder knallhart ausgeschlossen wird mit verheerenden Folgen, wenn er nicht mit 99%iger Überzeugung an genau das glaubt was die Leitung vorschreibt; diese Leitung selber jedoch nach einem Jahrzehnt ihre Meinung diesbezüglich verändert.

    Das machen nur sehr wenig andere Gemeinschaften genauso wie sie. Und ich denke, genau das ist der Knackpunkt, warum man bei ZJ nicht nur rational sondern auch mit einer gewissen Emotionalität an ihre Lehrmeinungen herangeht.

    Gestern am Sabbat habe ich extra aufgepasst wie das Sabbatthema ablief. Es wurde gesagt, dass man sich sehr oft über Details streiten würde wie lange jenes oder dieses gedauert hätte usw. und man dabei jedoch die Hauptaussage verpassen würde.

    1.) Gott ist unser Schöpfer. Er hat mit so einer Einfachheit und Logik die Welt geschaffen obwohl sie doch so komplex ist.
    2.) Gott ist ein Gott der Liebe weil er alles mit so einer großen Vielfalt und Fülle geschaffen hat. Anstatt alles schwarz, grau und weiß zu machen hat er so viele verschiedenen Farben erschaffen. Genau das findet man überall wieder.
    3.) Wir sind verantwortlich für unsere Schöpfung (d.h. Tiere und Umwelt) jedoch gehen wir viel zu wenig darauf ein. Darauf müsste man sich viel mehr konzentrieren anstatt auf diese kleinen Detailfragen wie, was und wann etwas geschaffen worden ist.
    4.) Alle diese Detailfragen würden uns jedoch nur in Streitigkeiten bringen und würden unsere Sicht vom Charakter Gottes und unsere Verantwortung gegenüber dieser Welt ablenken.

    Das ist zumindest momentan alles das an was ich mich erinnern kann bei unserer letzte Sabbatlektion.

    Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung, dass Armins Fragen doch sehr nützlich und hilfreich sind Gefahren im theologischen Denken zu entdecken. Aber wenn ich ehrlich bin kann ich diesmal diese Gefahren nicht erkennen. In der Lektion zeigt man doch ganz klar auf, dass Gott der Schöpfer ist und dass es keine Vereinbarung zwischen der darwinistischen und biblischen Vorstellung der Entstehung der Erde gibt. Nur in gewissen Detailfragen, wenn es um Genesis 1 und 2 geht, lässt man einiges offen weil man sich da nicht ganz sicher sein kann, wie es gewesen sein könnte.

    Ich frage mich jetzt einfach wo denn die Gefahr hinter dem Ganzen liegt. Öffnet man sich dadurch Stück für Stück Irrlehren? Wenn ja, welche wären das denn? Und ist das unbedingt zwingend, dass man sich dann Irrlehren öffnet wenn man einfach einige Themen offen stehen lässt? Noch habe ich das nicht erkannt. Könntest du mir das bitte beantworten Armin. Danke. :)

    P.S. Ich bitte einige Teilnehmer hier im Forum sich einfach zurück zu halten. Ich will einfach hierzu eine Antwort von Armin bekommen und nicht wieder eine Hetzkampagne erzeugen wie böse Armin ist. Dafür wäre ich euch einfach sehr dankbar. Vielleicht hilft die Beantwortung meiner Frage Armins Beweggründe besser nachvollziehen zu können. Danke.

    Danke, dass du das erwähnt hast Bogi111.

    Jesus ist das Haupt und wir sind sein Leib. Christen ohne Gemeinschaft, das geht schlecht. Aber was ich sagen wollte ist, dass ich meinen Frieden in erster Linie vom Haupt und nicht vom Leib bekomme. Sonst würde ich mich von Menschen abhängig machen und sie zu meinem Gott machen. Natürlich fließt Gottes Frieden durch die Gemeinde zu uns aber die Quelle des Friedens ist eben das Haupt. Und genau das bringt einem inneren Frieden auch wenn die Gemeinde nicht den Frieden, den sie eigentlich haben müssten, einem weitergibt. Genau deshalb kann man auch mit einer bestimmten Gelassenheit an gewisse Themen herangehen wo es um Spannungsfelder innerhalb unserer Gemeinschaft gibt.

    Ansonsten kann ich dir voll und ganz recht geben Bogi111.

    Jonajim und ingeli


    Anhand welcher Kriterien beurteilst du, dass sich die Gemeinde "so versteift" hat? Wie meinst du es, wenn du das Wort "zugelassen" benutzt? Zulassen von was? Von welchen konkreten Lehren?

    Jacob lies mal bitte was ich ganz genau geschrieben habe. Ich habe nicht gesagt, dass die Adventgemeinde versteift ist. Ich habe lediglich versucht ingeli's Gedankengang mit ihrem Ausdruck "Adventismus und Adventisten" nachzuvollziehen.

    Der Adventismus vertritt gewisse Ansichten und Lebensstile genauso wie das der Lutheranismus, Calvinismus, usw. machen. Wenn man nicht bereit ist diese Gedankengebäude mit der Bibel zu prüfen und zu hinterfragen, dann hat man den Traditionalismus, der dann eine Institution über Gott stellt. Wahrheit hat keine Angst vor ständiger Prüfung weil sie dadurch nur noch mehr bestätigt werden kann. Das Pharisäertum zu Jesu Zeit hatte genau das gleiche Problem. Ich kann es dir nicht anders erklären aber für mich war doch irgendwie klar, dass ingeli etwas in diese Richtung meinen würde.

    So und jetzt kommt erst meine Meinung dazu. Jede Gemeinschaft, egal ob das eine politische oder religiöse ist, steht in der Gefahr ihre Überzeugungen nicht mehr zu hinterfragen. Wahrheit jedoch fürchtet keine Gefahr und jeder Mensch kann sich irren. Deshalb haben unsere Pioniere meistens von gegenwärtiger Wahrheit zu ihrer Zeit geredet, was schon ein guter Ansatz war. Viele Mitglieder in dieser damaligen, frühen Gemeinde waren jedoch Menschen, die eher von einer endgültigen Wahrheit geredet haben und das hat oft die meisten Probleme in die Adventgemeinde gebracht. 1888; 1919 und noch andere Daten sind solche, die diese Phänomene ganz klar erkennen lassen.

    Natürlich gibt es auch das Gegenteil, dass Menschen durch neue, falsche Ansichten die erforschten Grundprinzipien der Adventisten in Gefahr gebracht haben. John Harvey Kellogg wäre hier ein gutes Beispiel in unserer Adventgeschichte dafür. In diesem Sinne war der Adventismus, der Grundpfeiler, der in Gefahr stand. Leider gibt es nur ein Wort für Adventismus. Es müsste eigentlich zwei Wörter für Adventismus geben. Einen guten und einen schlechten. Leider ist unsere Sprache so verarmt, dass man solche Feinheiten nicht mehr ausdrücken kann. Missverständnisse sind da nur vorprogrammiert.

    Weil jede Gemeinschaft in dieser Gefahr des schlechten Adventismus steht, steht natürlich auch unsere Adventgemeinde in dieser Gefahr. Die biblischen Geschichten zeigen uns das auf und unsere eigene Geschichte als Adventgemeinde zeigt uns das auch auf.

    Außerdem darf man nicht wiederum pauschalisieren und alle in einen Topf schmeißen. Es gibt sicherlich Gemeinden die guten, gesunden Adventismus haben und es gibt sicherlich auch andere die den schlechten, ungesunden Adventismus besitzen. Das kann man dann wiederum auf die Ebene der Vereinigungen, Verbände und Divisionen übertragen. Und auch dafür finden wir Beweise in der Adventgeschichte und in der heutigen Situation der Gemeinschaft wieder. Ein aktuelles Beispiel wäre hierfür die Frauenordination.

    Dann muss man auch den Unterschied zwischen den verschiedenen Themen machen. Es gibt Gebiete, da ist man bei Lebensstilfragen sehr treu jedoch bei der Sabbatthematik sehr schwankend. Treue kann hier wiederum als positiv oder negativ verstanden werden, je nachdem mit welcher Art und Weise man damit umgeht und genauso ist das mit der Sabbatthematik so. Schwankend kann auch Offenheit heißen was unter gewissen Aspekten eigentlich positiv ist. Nicht dass man mich hier wieder festnageln will. Es sollte lediglich eine Illustration sein, dass man nicht in jeder Thematik gleich versteift ist wenn man es im Endeffekt dann nur in einer einzigen ist.

    Alles das finde ich auch bei den Adventisten wieder. Die, die das einfach nicht wahr haben wollen, sollten einfach mal ins Gebet gehen und mit Ehrlichkeit und Offenheit die Menschen in unserer Gemeinschaft beobachten. Unseren Halt haben wir in erster Linie in Gott und nicht in der Adventgemeinde. Natürlich spielt auch die Gemeinde ihre Rolle dabei aber zuerst kommt Gott und dann erst die Gemeinde/Gemeinschaft. Deshalb kann ich mit einer gewissen Gelassenheit daran gehen und das ist super befreiend für mich.

    Ich hoffe Jacob, dass ich jetzt gewisse Missverständnisse aus dem Weg räumen konnte.

    Ich denke, dass ingeli einfach sagen wollte, dass der Traditionalismus, in diesem Sinne Adventismus nicht von Gott kommt. Wenn eine Gemeinde sich so versteift, dass kein neues Licht, keine neue Bewegung mehr zugelassen wird, dann kann Gott nicht mehr an dieser Gemeinschaft wirken oder zumindest nur in dem Bereich in der es die Gemeinschaft zulässt. Deshalb würde ich der ingeli nicht sofort einen Strick um den Hals legen wenn sie sich bisschen unverständlich ausgedrückt hat.

    Und wenn jemand dieses Forum mit der Adventgemeinde gleichsetzt, dann kann ich nur zur Vorsicht aufrufen. Ein Forum ersetzt noch lange nicht die Realität und das was hier im Forum abläuft, läuft noch lange nicht in der Adventgemeinde ab. Hier kann man nicht mit einem persönlich reden und deshalb entstehen viele Missverständnisse. Außerdem sind viele hinter einem Bildschirm weniger diplomatischer in ihrer Ausdrucksweise als bei einem persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht.

    Zu DonDomi wollte ich nur sagen, dass ich persönlich in der Schrift fast gar keine Stellen finde, die sagen, dass man nicht so leben kann wie Gott das vorschreibt. In der Schrift besteht eigentlich ständig die Prämisse, dass es nicht an Gottes Gesetz liegt sondern an der Sündhaftigkeit des Menschen, dass er nicht gehorsam ist. Gerade jedoch davon will Gott den Menschen befreien. Wenn Gott das jedoch nicht schafft im Menschen der will, dann ist Satan mit seiner Rebellion stärker als Gott mit seinem heiligen Geist und Gesetz. Du kannst ja ruhig daran glauben. Wenn man Menschen anschaut, muss man sogar daran glauben. Aber das ist doch eine große Problematik, denn dieser kleine Unterschied macht viel im Leben eines Gläubigen aus. Das was man glaubt, das wird man auch leben. Das ist Fakt und das hat wiederum Konsequenzen auf unsere Umwelt. Ich hoffe, dass wir uns wenigstens in dieser letzten, unterstrichenen, logischen Schlussfolgerung einigen können.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die letzte Generation, also die Generation die Jesu Wiederkunft wirklich noch erleben wird auch diesen Zustand erreichen wird. Das heißt dann aber nicht, dass sie nicht mehr die Gnade Gottes benötigen. Sie können ja nur deswegen sündlos leben oder anders ausgedrückt, nach den Gesetzen Gottes leben, weil Gott ihnen überhaupt die Kraft dafür gibt. Gott muss ihnen ständig aus seiner Gnade Kraft schenken, damit sie nicht mehr fallen. Ansonsten wäre das überhaupt gar nicht möglich. Wir werden in alle Ewigkeit von Gott abhängig sein. Der Baum auf der neuen Erde, laut Offenbarung 22, wird uns ständig daran erinnern lassen. Das heißt aber nicht, dass all die anderen Generationen verloren gehen weil sie das nicht geschafft haben nach den Gesetzen Gottes zu leben. Jede Generation hat ihr Licht, ihre Umstände in ihrer Zeit gehabt und danach wird Gott richten. Wie das im Detail aussieht, kann ich dir nicht sagen aber ich weiß, dass Gott gerecht richten wird und dass er seinen Willen umsetzen wird.

    Es ist erstaunlich "wach auf" wie oft man den Fehler macht nicht gründlich genug gelesen zu haben und wie automatisch daraus Missverständnisse entstehen, die dann wiederum zu Zwiespalt führen. Also, ich schrieb...


    Ich habe schon mit einigen über dieses Thema geredet und ich kann dich DonDomi wirklich sehr gut verstehen wenn du sagst, dass es einfach nicht möglich ist hier auf Erden nicht mehr zu sündigen. Wenn ich die Menschen in der Bibel betrachte, ich schaue mir die Geschichte an, ich schaue mir die heutige Welt an, ich schaue mich selber an, dann ist es eine hirnrissige Vorstellung zu behaupten, Menschen könnten jemals vor der Wiederkunft Christi in einen Zustand gelangen in dem sie nicht mehr sündigen würden. Das ist einfach eine Utopie (Träumerei).

    Danach jedoch "wach auf" (dein Name hat irgendwie was...) habe ich dieses hier geschrieben. Lies genau nach bitte!


    Johannes 8:34-36
    34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.
    35 Der Knecht aber bleibt nicht für immer in dem Hause; der Sohn bleibt für immer.
    36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.

    Aber ich glaube, dass die Verheißungen und Versprechen die Jesus oft in seiner Schrift seinen Nachfolgern gibt in dem hier und jetzt wahr sind. Das glaube ich nicht weil ich auf die Menschen schaue sondern weil ich auf Jesus schaue. Anders ist das einfach nicht mehr möglich. Die Welt ist so verrückt geworden.... Ich vertraue ihm einfach.

    Ich kann dich sehr gut verstehen DonDomi aber ich hoffe, dass du andere, die das anders sehen als du, auch verstehen kannst.

    Wenn ich dann sehe was du geschrieben hast "wach auf" dann hast du mich einfach falsch verstanden.


    hast Du schon mal etwas von der Macht des Evangelium gehört ? Sicher nicht! ....

    Trotzdem finde ich deine verurteilende Art einfach lieblos und ungerecht. Bevor die Propheten oder Jesus solche Reden gehalten haben, wie du das hier tust, kam vieles noch davor. Liebe heißt sanftmütig zu sein. Die harte Rede jedoch kommt erst dann zum Einsatz wenn nichts mehr klappt. Man benutzt sie nicht um einfach seinen Frust loszuwerden.

    Zuerst hättest du mal privat mit mir reden sollen um dir ein besseres Bild zu machen. Um ganz sicher zu sein, dass du deinen Gegenüber nicht missverstanden hast was sehr schnell hier in solchen Foren passieren kann. Bruder das ist ein sehr wichtiger Tipp hier wenn du wirklich so leben willst wie Jesus das tat und ich glaube fest daran, dass das möglich ist. Demut ist sehr wichtig und eine gewisse Gelassenheit. Es geht hier um Gottes Wahrheit und nicht um deine eigene Wahrheit. Du brauchst Gott nicht zu verteidigen. Wenn du es jedoch probierst, machst du dich nur selber krank und willst indirekt Gott zu deinem Besitz machen, willst selber das Ruder in die Hand nehmen anstatt Gott herrschen zu lassen. Wenn du wirklich so leben willst, wie Jesus das tat, dann musst du wirklich alles loslassen können im Leben was wirklich schwierig ist wenn man ins Detail geht. Oft haben wir dafür gar kein richtiges Gespür. Man denkt, dass man gerade dadurch alles verlieren würde aber man gewinnt nur. Das ist ein sehr wichtiger Schlüssel in dieser ganzen Angelegenheit. Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen.

    Ich denke nicht, dass dieses Thema zu diesem Thread passt obwohl diese Thematik hier im Adventistenforum sicherlich nicht aussterben wird, sowie ich das beobachte. :D

    Jesus selber sagte:

    Johannes 8:34-36
    34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.
    35 Der Knecht aber bleibt nicht für immer in dem Hause; der Sohn bleibt für immer.
    36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.

    Ich habe schon mit einigen über dieses Thema geredet und ich kann dich DonDomi wirklich sehr gut verstehen wenn du sagst, dass es einfach nicht möglich ist hier auf Erden nicht mehr zu sündigen. Wenn ich die Menschen in der Bibel betrachte, ich schaue mir die Geschichte an, ich schaue mir die heutige Welt an, ich schaue mich selber an, dann ist es eine hirnrissige Vorstellung zu behaupten, Menschen könnten jemals vor der Wiederkunft Christi in einen Zustand gelangen in dem sie nicht mehr sündigen würden. Das ist einfach eine Utopie (Träumerei).

    Aber ich glaube, dass die Verheißungen und Versprechen die Jesus oft in seiner Schrift seinen Nachfolgern gibt in dem hier und jetzt wahr sind. Das glaube ich nicht weil ich auf die Menschen schaue sondern weil ich auf Jesus schaue. Anders ist das einfach nicht mehr möglich. Die Welt ist so verrückt geworden.... Ich vertraue ihm einfach.

    Ich kann dich sehr gut verstehen DonDomi aber ich hoffe, dass du andere, die das anders sehen als du, auch verstehen kannst.

    Ich würde gerne noch eine kleine Ergänzung dazutragen. Es gibt noch ein anderes wichtiges Gleichnis von Jesus selber, wo das eigentliche Problem ist. Jeder Prophet sprach von Reue, Buße und ein Leben mit Gott. Viele jedoch, die verloren gehen, werden behaupten, dass sie genau das getan hätten und deshalb würde ich ganz gerne dieses Gleichnis von Jesus auch noch als Gedankenimpuls hineinbringen.

    Lukas 13:23-30
    23 Es sprach aber einer zu ihm: Herr, werden wenige gerettet? Er aber sprach zu ihnen:
    24 Ringet darnach, daß ihr eingehet durch die enge Pforte! Denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und es nicht vermögen.
    25 Wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Türe verschlossen hat, werdet ihr anfangen draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf! Dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich weiß nicht, woher ihr seid!
    26 Alsdann werdet ihr anheben zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unsern Gassen hast du gelehrt!
    27 Und er wird antworten: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!
    28 Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes sehen werdet, euch selbst aber hinausgestoßen!
    29 Und sie werden kommen von Morgen und von Abend, von Mitternacht und von Mittag, und zu Tische sitzen im Reiche Gottes.
    30 Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein; und es sind Erste, die werden die Letzten sein.

    Wo ist hier das eigentliche Problem gewesen. Diese sogenannten Übeltäter aßen doch vor Jesus und hörten auf den Gassen seinen Worten zu. Warum standen sie jetzt auf einmal vor der verschlossenen Tür???

    Und genau hier liegt die Antwort des Ganzen. Diese Übeltäter haben zwar vor Jesus gegessen aber haben nicht mit Jesus gegessen. Jesus hat nie wirklich in ihren Häusern gegessen sondern immer nur davor. Denn weiter heißt es, dass sie Jesus auf ihren Straßen zwar lehren hörte aber Jesus war nie wirklich bei ihnen zuhause und lehrte dort. Deshalb kannte Jesus diese Übeltäter nicht. Er wusste nicht woher sie sind. Er hatte nie wirklich Gemeinschaft mit diesen Menschen gehabt. Deshalb standen diese auch plötzlich vor der verschlossenen Tür. Hier finden wir ein Bild wieder was uns deutlich zeigt, dass man zwar äußerlich als Christ leben kann aber nicht unbedingt im Denken christlich ist.

    Man kann sich seines Heils gewiss sein, wenn man wirklich vollkommene Hingabe Gott gegenüber in allen seinen Lebensbereichen ausübt. Das ist einfach ein Prozess des Erkennens. Es gibt viele Lebensbereich wo man Gott noch nicht seinen rechtmäßigen Platz gegeben hat. Solange man immer bereit ist sich selber zu hinterfragen in allen Lebensbereichen, in jeder kleinen Abstellkammer und bereit ist Gott dort das Ruder im Leben zu übergeben, kann man sich seines Heils gewiss sein. Problematisch wird es wenn man damit aufhört und denkt man könnte in seinem momentanen Zustand verharren. Denn genau die Menschen stehen nachher vor der verschlossenen Tür und sind ganz verwundert weil sie dachten, dass sie doch die ganze Zeit Gemeinschaft mit Jesus gepflegt hätten.

    Soviel mal meinerseits zu dem Thema.

    In der ganzen biblischen Geschichte war die Hauptaufgabe der Propheten die, Menschen zur Reue und Buße (Denkänderung) aufzufordern und sich wieder zu Gott hinwenden. Damit war natürlich auch der Lebenswandel gemeint. Aber lesen wir selbst nach.

    (Markus 1:2-5)
    2 Wie geschrieben steht in Jesaja, dem Propheten: «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird.
    3 Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Pfade eben!»
    4 So begann Johannes in der Wüste, taufte und predigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.
    5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Bewohner von Jerusalem, und sie wurden im Jordan von ihm getauft, wenn sie ihre Sünden bekannten.

    Jeder Prophet hatte die Aufgabe den Weg für Jesus vorzubereiten. Jeder Prophet sollte die Menschen auf das Kommen Christi (ob buchstäblich oder geistlich) vorbereiten und Johannes war der größte aller Propheten weil sich zu seiner Zeit das Kommen Christi wirklich erfüllt hat und er mit eigenen Augen den gesehen hat, über den er gesprochen hat. Vorbereitung bedeutet, dass Menschen sich von ihrer Sünde abwenden und sich Gott zuwenden. Das nicht nur mit ihrem Denken sondern auch mit ihrem Handeln.

    Lukas 3:8-14
    8 So bringet nun Früchte, die der Buße würdig sind, und fanget nicht an, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch, Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.
    9 Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Ein jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    10 Da fragte ihn [Johannes d.T.] das Volk und sprach: Was sollen wir denn tun?
    11 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, tue ebenso!
    12 Es kamen auch Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen wir tun?
    13 Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als was euch verordnet ist!
    14 Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Und was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Mißhandelt niemand, erhebet keine falsche Anklage und seid zufrieden mit eurem Sold!

    Die Botschaft ist eine ganz einfache Botschaft. Sie ist wirklich nicht schwer. Tue alles weg was dich von Gott wegzieht und lebe in deinem alltäglichen Leben rechtschaffend.

    Micha 6:8
    8 Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jahwe von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?

    Also wer wird ganz gewiss sterben und wer wird leben? Das Prinzip bleibt immer das Gleiche bei allen Propheten. Und so zeigt es uns auch Hesekiel wiederum wer leben und wer sterben wird.

    Hesekiel 33:13-16
    13 Wenn ich dem Gerechten sage, daß er gewißlich leben soll, und er verläßt sich auf seine Gerechtigkeit und tut unrecht: So wird aller seiner gerechten Taten nicht gedacht werden, und wegen seines Unrechts, das er getan hat, deswegen wird er sterben.
    14 Wenn ich aber zu dem Gesetzlosen spreche: Du sollst gewißlich sterben; und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit,
    15 so daß der Gesetzlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Satzungen des Lebens wandelt, ohne Unrecht zu tun, so soll er gewißlich leben, er soll nicht sterben;
    16 aller seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt: Er soll gewißlich leben.

    Viele Adventisten missbrauchen bewusst oder sogar unbewusst Ellen White um ihren Glaubensansichten Gewicht zu geben. So nach dem Motto, Ellen White hat das gelehrt und damit ist jede Diskussion und Kritik vorbei. Das kann sehr schnell passieren und ich sehe darin auch eine Gefahr, dass man nicht mehr Gott in den Mittelpunkt setzt sondern Frau White.

    Auf der anderen Seite finde ich es beschämend wenn man unfair kritisiert. Egal mit welchem religiösen Buch ich mich beschäftige, ich versuche immer den roten Faden, den ganzen Kontext zu erfassen um alles fair und richtig verstehen zu können. Jemand der das nicht macht, ist unehrlich und unfair und sehr viele Menschen und auch Christen machen das. Das sind die, die nicht die Liebe zur Wahrheit haben und deshalb sendet ihnen Gott schlimme Irrtümer, damit sie in die Verdammnis gehen.

    Man kann ein Thema von verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und entweder man probiert diese verschiedenen Ansichten miteinander zu harmonisieren oder man spielt sie gegeneinander aus. Wenn Ellen White einen Gesichtspunkt, von den vielen die es beim Sündenfall gibt, herausnimmt und alleine mit diesem Gedanken in die Tiefe geht, dann kann das sehr einseitig werden aber es kann auch sehr bereichernd werden wenn man die anderen Gesichtspunkte berücksichtigt. Ellen White geht oben bloß auf die Esslust ein aber bei anderen Gelegenheiten geht sie auf einen ganz anderen Gesichtspunkt des Sündenfalls ein und für sie harmoniert beides. Ist sie deswegen jetzt eine Verdreherin der Schrift weil sie nicht immer auf alle Gesichtspunkte eingeht wenn sie über den Sündenall redet??? Ich erwähne hier ganz gerne das Wort Jesu, dass man mit dem Maß gemessen wird mit dem man andere misst. Sogar in der Bibel finden wir die selben Geschichten wieder nur von anderen Gesichtspunkten erzählt und Gott findet das vollkommen ok.

    Wenn man Ellen White jedoch bewusstes Täuschen anrechnen will, dann ist das schon eine harte Kritik zumal sie auch noch als nicht abgefallene Prophetin in unserer Gemeinschaft gilt und sie wirklich alles gemacht hat nach bestem Wissen und Gewissen um Gottes Gesetz zu halten und befolgen. Also würde ich hier höchstens von unbewusstem Verdrehen der Schrift reden was ich selber jedoch nicht erkennen kann. Und was sagt sie? Satan benutzt unsere Lüste und Leidenschaften um uns in die Sünde zu führen. Wer das verneint, der hat überhaupt gar nichts verstanden. Gehört unsere Esslust auch dazu? Natürlich gehört auch unsere Esslust dazu wenn Menschen zum Beispiel das Essen als ihren Gott machen. Wer das auch verneint, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Genau das ist ein Teil, eine Fassette der ganzen Sündenfallgeschichte auf die Ellen White in den oben zitierten Texten genauer eingeht.

    Wer daran Anstoß nimmt, hat ein sehr einseitiges Verständnis des Sündenfalls!

    @kleinstein, dein Gedankenexperiment finde ich sehr wichtig und es lohnt sich auf jeden Fall sich weiterhin darüber Gedanken zu machen denn es ist sehr schwierig für eine Gemeinschaft ihren Grundsätzen treu zu bleiben und trotzdem progressiv zu sein. Obwohl dein Gedankenexperiment sehr real und aktuell ist, gibt es leider wiederum hier im Forum Leute die das nicht als notwendig empfinden aus welchen Gründen auch immer. Man will realistisch bleiben aber die Realität entgeht einem in Wirklichkeit.

    Einige hier im Forum müssten mal ihren kritischen Maßstab, wie sie Literatur beurteilen, nicht nur auf Ellen Whites Schriften übertragen sondern auch auf die Bibel. Das Resultat wäre nämlich, dass man ein Buch voller Widersprüche bekommen würde. Man erkennt eben nur das in einem Text wieder, was man wirklich nur sehen will.

    Ellen White sagt ja nicht, dass die Esslust die erste Versuchung oder einzige Versuchung war mit der Satan die Menschen verführt hat. Dann würde sie sich selbst widersprechen weil sie in anderen Teilen ihrer Schriften den Sündenfall ganz anders beschreibt und auf eine ganz andere Ebene dieses Geschehens eingeht. Das findet man übrigens auch in der Bibel wieder. Deshalb kommen dann solche "Besserwisser" und wollen beweisen, dass dieses Buch voller Widersprüche ist obwohl man den ganzen Rahmen der Bibel vollkommen missachtet.

    Wenn ein Adventist und Christ dann auch noch dieses niedrige Urteilsvermögen auf die Schriften von Ellen White überträgt, dann ist das schon sehr erschreckend. Wenn man auf dieser Schiene bleibt, wird man früher oder später sicherlich auch die Bibel einseitig interpretieren auch wenn das einem nicht immer so direkt auffällt.

    Also wenn wir die großen Gerichte in der Bibel betrachten dann fällt eines sicherlich auf.


    Sintflut

    (1.Mose 7:1-4)
    1 Und der Herr sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus1! Denn dich [allein] habe ich vor mir gerecht erfunden unter diesem Geschlecht.
    2 Nimm von allem reinen Vieh je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen;
    3 auch von den Vögeln des Himmels je sieben und sieben, Männchen und Weibchen, um auf dem ganzen Erdboden Nachkommen am Leben zu erhalten.
    4 Denn es sind nur noch sieben Tage, dann will ich es regnen lassen auf der Erde, 40 Tage und 40 Nächte lang, und ich will alles Bestehende, das ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen.

    Noah wusste genau bescheid, dass nach 7 Tagen die Erde durch Regen zerstört wird.


    Sodom und Gomorra

    (1.Mose 19:12-14)
    12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemand hier, einen Tochtermann oder Söhne oder Töchter? Wer dir in der Stadt zugehört, den führe hinaus von diesem Ort!
    13 Denn wir werden diesen Ort verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; und der HERR hat uns gesandt, sie zu verderben.
    14 Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Tochtermännern, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Machet euch auf, gehet aus von diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben! Aber es kam seinen Tochtermännern vor, als scherze er.

    Mindestens ein Tag vor der Zerstörung wusste Lot genau bescheid, dass die Stadt kurz vor ihrer Vernichtung stand und er das noch miterleben wird.


    Exodus

    (2.Mose 12:1-6; 12; 17)
    1 Und der Herr redete zu Mose und Aaron im Land Ägypten und sprach:
    2 Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll für euch der erste Monat des Jahres sein.
    3 Redet zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus;
    4 wenn aber das Haus zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbarn, der am nächsten bei seinem Haus wohnt, nach der Zahl der Seelen; dabei sollt ihr die Anzahl für das Lamm berechnen, je nachdem jeder zu essen vermag.
    5 Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig. Von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen,
    6 und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten4.
    12 Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, der Herr.
    17 Und haltet das Fest der ungesäuerten Brote! Denn eben an diesem Tag habe ich eure Heerscharen aus dem Land Ägypten herausgeführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung einhalten bei euren [künftigen] Geschlechtern.

    Auch hier wusste das Volk mindestens eine Woche vor dem Auszug ganz genau bescheid wann sie endlich aus Ägypten herausgeführt werden.


    Gott ändert sich nicht und seine Gerichte auch nicht. Die Generation, die Jesu lebendig mit den Wolken des Himmels sehen wird, wird auch kurz vor seiner Wiederkunft belehrt werden, wann das Kommen Jesu ganz genau passieren wird. Das Gleichis der 10 Jungfrauen muss sich nicht unbedingt mit diesem Prinzip des Gerichts widersprechen, da dieses Geschrei um Mitternacht ja am Entstehen ist, dass Jesus kommen wird. Die Frauen werden also Stück für Stück immer wacher und wissen dann auch, dass Jesu kommen kurz bevorsteht.

    Also ich muss sagen, dass dieses Thema für mich seit letzter Zeit sehr schwierig geworden ist. Ich hatte die letzte Zeit hin und wieder Kontakt mit einem Zeugen Jehovas und ich muss sagen, dass ich selten so offen und ehrlich mit einem Menschen reden konnte. Zusätzlich sind wir irgendwie auf der selben Wellenlänge und die Gespräche mit ihm tun mir einfach gut.

    Ich denke einfach, dass Zeugen Jehovas der Überzeugung sind, dass die Johannes-Klasse, der Überrest der 144000, die jetzt noch hier auf Erden leben, einfach von Gott direkt geleitet wird. Deshalb ist es ganz normal, dass sie sich im sicheren Hafen bewegen solange sie sich an die Lektüre dieses treuen Knechtes halten. Sobald sie jedoch darüber hinaus gehen, entdecken sie eine Welt voller Widersprüche und verschiedener Lehren wie man die Bibel verstehen könnte und das bringt Unsicherheit, Angst und führt zur Hoffnungslosigkeit. In der Gemeinschaft der ZJ findet man Einheit, Führung und klare Lichtlinien. Außerhalb davon hat man das nicht in dem Maß. Bei all diesen Gedankengängen ist es normal, dass sich ein Zeuge Jehova nicht zu lange mit einem aufhält weil er dadurch in die Gefahr gerät falsche Lehren zu übernehmen und vom Glauben abzufallen sobald er merkt, dass man keinen Nutzen mehr aus den Gesprächen bekommen kann. Zeugen Jehovas reden mit einem um einem die Wahrheit zu vermitteln. Wenn sie jedoch sich irgendwann in der Gefahr sehen von dieser Wahrheit abzufallen, dann ist es logisch, dass man Abstand hält um nicht von dieser Wahrheit abzufallen. Die Zeugen Jehovas vertrauen wirklich stark darauf, dass die Wachtturmgesellschaft die Wahrheit Jehovas vermittelt die zum ewigen Leben führt und damit der beste Weg ist um das Leben im Überfluss zu haben.

    Wenn ich mich also in die Situation meines Freundes versetze, der Zeuge Jehova im Herzen ist, dann kann ich ihn vollkommen verstehen und habe tiefen Respekt vor seinem festen Glauben.

    Meine persönliche Meinung ist, dass ich trotz der Bewunderung dieses Glaubens meines Freundes, dennoch mich frage, ob dieser Weg und diese Lehre, die diese Gesellschaft vermittelt, wirklich das wahre Leben, das Leben im Überfluss ist, welches Jesus uns versprochen hat (Joh.10:10). Manchmal muss man starke Opfer bringen um Menschen das Heil zu geben (siehe Tod Christi, Ananias + Sapphira, etc.). Aber führt der Weg der Zeugen Jehovas wirklich zu dem Ziel was Jesus uns versprochen hat? Laut meinen momentanen Beobachtungen muss ich sage, dass ich das eher weniger glaube.

    Ansonsten müsste ich einmal auf der CD der ZJ schauen welche Artikel alle mit dieser Thematik zu tun haben und welche Stellungnahme die Gesellschaft dazu nimmt. Aber das tue ich jetzt nicht mehr heute Abend. ;)

    Hallo Seeadler.

    Was ich dir nur noch sagen wollte, ist, dass ich deinem zweitletzten Beitrag voll zustimmen kann. Man kann viel Prophetie vom Prinzip her auf das eigene Leben übertragen und das wird auch in unserer Theologie gemacht. Aber man muss eben unterscheiden zwischen der historisch-korrekten, bibelexegetischen Auslegung eines Textes und der Übertragung der Prinzipien dieses Textes auf andere ähnliche Geschehnisse. Ob man jedoch Zahlen mit übertragen darf bei einer solchen Methode weiß ich nicht unbedingt. Ich will mich da jetzt auch nicht festsetzen.

    Dein letzten Beitrag finde ich interessant obwohl ich selber nicht so richtig weiß was ich darüber denken soll. Entweder das geht in Richtung Astrologie oder du hast eine sehr interessante Entdeckung gemacht, dass man die Zahl 1260 auch unter bestimmten Bedingungen in der Natur wiederfindet und man daraus noch zusätzliche Belehrungen ziehen kann. Auf jeden Fall bleibt das mal bei mir im Hinterkopf stecken. ;)

    Hallo Seeadler.

    Ich wollte jetzt nicht unbedingt meine Auslegung von den 7 Posaunen in diesen Thread schreiben, weil es einen eigenen Thread für die 7 Posaunen schon gibt. Du hast natürlich in deiner Art viele rechnerische Überlegungen und Parallelen aufgezeigt wie man die Zeiten in der 5. und 6. Posaune verstehen kann.

    Je nachdem wie ich Zeit bekomme, werde ich meine Auslegungen der Posaunen einmal in den zugehörigen Thread schreiben, wo ich persönlich die Zahlen dort eher geistlich statt buchstäblich verstehe. Und ich will das wenigsten ein wenig erklären.

    Vor den 7 Posaunen gibt es in Offenbarung 8 eine Einführungsvision der Posaunen und es ist wichtig diese zu beachten. Zusätzlich findet man Parallelen in der 6.Posaunen dazu wieder.

    Offenbarung 8:3
    3 Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, der hatte eine goldene Räucherpfanne; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, damit er es mitsamt den Gebeten aller Heiligen auf den goldenen Altar gäbe, der vor dem Throne ist.

    Offenbarung 9:13
    13 Und der sechste Engel posaunte, und ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht,

    Eine goldene Räucherpfanne, ein goldener Altar, Räucherwerk an diesem goldenen Altar... Um was geht es hier? Hier wird der Versöhnungstag dargestellt. Nur einmal im Jahr ging der Hohepriester zu diesem goldenen Altar mit einer goldenen Räucherpfanne um Räucherwerk zu verbreiten und das war nur am Versöhnungstag, sonst nie. Also befinden wir uns zeitlich gesehen, nach der Heiligtumslehre, in der Zeit von 1844 und danach wenn es um die Posaunen geht.

    Jetzt wenden vielleicht einige ein und sagen, dass das Posaunenfest 10 Tage vor dem Versöhnungstag war und dort auch aufhörte. Am Versöhnungstag gab es keine Posaunen mehr. Dazu sage ich, dass das nur teilweise stimmt. Erstens erfüllt sich die Botschaft des Posaunenfestes (Gericht und Befreiung mit der letzten Posaune) erst am Versöhnungstag und zweitens gab es immer im Sabbatjahr und Jubeljahr (3.Mose 25:9) am Versöhnungstag Posaunenschall. Ruhe für das Land und Erlösung für die Sklaven sind hier die Kernbotschaften. Deshalb gehören für mich die 7 Posaunen in die Zeit ab 1844, dem himmlischen Versöhnungstag.

    Zusätzlich erkennt man, dass die 5.Posaune und 6.Posaunen eine gewisse Beziehung zueinander haben. Hier geht es um eine Entwicklung, da die Heuschrecken praktisch eine Metamorphose (Verwandlung) durchmachen. Diese Metamorphose ist jedoch nicht in der 5.Posaune abgeschlossen sondern sie geht in der 6.Posaune weiter. Also handelt es sich hier um Geschehnisse und Prozesse in den Posaunen. In diesem ganzen Prozess gibt es eben eine Zeit wo die Menschen nur gequält und nicht umgebracht werden und diese dauert 5 Monate an und deshalb finde ich den Gedanken von der Menschheitsgeneration gar nicht so weit hergeholt. Nach dieser Generation hört diese Quälerei auf und eine richtige Verfolgung mit töten fängt an von Seiten dieser Tiere, die sich dann soweit entwickelt haben, dass sie das überhaupt umsetzen können.

    Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass diese mutantenähnliche Tiere bloß mit den Schwänzen in der 5. Posaune die Menschen quälen und ihr Gift ist wie Skorpionengift. Ein Skorpionenstich tötet einen nicht tut aber unheimlich weh. Ab der 6. Posaune jedoch haben diese Tiere sich soweit entwickelt, dass sie mit ihren Mäulern Menschen töten. Außerdem haben ihre Schwänze Köpfe bekommen die jetzt Schlangengift besitzen. Ein Schlangenbiss ist im Gegensatz zu Skorpionengift tödlich. Ein wichtiger Text um diese Symbolik zu verstehen ist Jesaja 9:13-14.

    Jesaja 9:13-14
    14 Und Jahwe wird aus Israel Haupt und Schwanz, Palmzweig und Binse ausrotten an einem Tage.
    15 Der Älteste und Angesehene, er ist das Haupt; und der Prophet, der Lüge lehrt, er ist der Schwanz.

    Aus dem ganzen Kontext her heraus plus Offenbarung 10:7 wo uns gesagt wird, dass es nach 1844 keinen "chronos" (Zeitraum = keine bestimmte, prophetische, rechnerische Zeit) mehr geben wird, komme ich zur Schlussfolgerung, dass man die 150 Tage, in der 5.Posaune, als eine geistliche Botschaft verstehen sollte und man sie nicht rechnerisch bewerten darf. Das gilt dann natürlich auch für die Zeit in der 6.Posaune.

    Deine vielen Funde in der Geschichte sind sehr interessant und basieren z.T. auch auf die alte Auslegung unserer Pioniere jedoch habe ich, wegen den oben genannten Argumenten, Probleme dem zu zustimmen. Aber das ist bei uns ja nichts neues. "grins" ;):P

    LG Jonajim


    Warum wäre Paulus daran Schuld, dass diese Juden in Korinth oder sonstwo die Bibel nicht richtig verstehen?

    Oder anders gefragt, sind wir auch verantwortlich dafür, dass alle Katholiken, alle Evangelischen, alle HLT, ... die Bibel richtig verstehen?

    Im Fall des Paulus in Korinth hat ihn doch niemand gebeten, dass er die Irrtümer der Juden aufklärt, oder? Warum also ist Paulus dennoch anscheinend in seinen Augen Schuld, auch wenn er ihnen nichts angetan hat?

    Was ich mich nämilch wirklich frage: Wenn Paulus eine Schuld trägt, bis zu dem Zeitpunkt, wo er sie abgibt:
    "Euer Blut [komme] auf euren Kopf! Ich bin rein; von jetzt an werde ich zu den Nationen gehen."

    Welche Schuld tragen wir heute?

    Das sind sehr interessante Gedankengänge. Das ist übrigens eines der stärksten Argumente der Zeugen Jehovas um ihre Mitglieder davon zu überzeugen eifrig von Haus zu Haus zu gehen. Wenn sie das nämlich nicht machen würden, dann hätten sie somit Blutschuld auf sich geladen.

    Ich weiß nicht genau was ich von alledem halten soll. Ich weiß aber, dass sogar Ellen White diese Gedanken unterstützt, indem sie sagte, dass durch unseren schlechten Wandel viele Menschen das ewige Leben verlieren. Das ist uns oft einfach nicht wirklich bewusst...

    Das Thema ist eigentlich "Exodus als Wegweiser und Belehrung". Ich habe dieses Thema jetzt nicht von Anfang an verfolgt aber irgendwie sind wir jetzt beim Thema angelangt "Wie sind die Schriften von Ellen White zu verstehen?", "Wann wird sich Joel 3 erfüllen?", "Was ist das Mahlzeichen des Tieres?"

    Komischerweise enden alle Themen mit diesen Thema sobald man Ellen Whites Schriften benutzt um sich mit einem Thema zu beschäftigen.

    HeimoWs und Seeadlers Bedenken sind vollkommen berechtigt wenn es um Propheten an sich und natürlich Ellen White geht. Gleichzeitig, und jetzt bitte nicht böse verstehen, gehören die beiden zu den Personen hier im Forum dazu die Ellen Whites Aussagen nur dann benutzen, wenn es in ihren Kram passt und wenn sie eine andere Vorstellung über etwas haben, dann wird das eben als fehlerhafte Schriftauslegung von Ellen White bezeichnet. Ich weiß, dass nicht alles, was Ellen White geschrieben hat von Gott kommt sondern vieles entstammt auch einfach bloß ihrem persönlichen Bibelstudium, was Fehler beinhalten kann, aber mir fehlt doch ein wenig die gewisse Ehrfurcht vor ihren Schriften und dass es sich hier wirklich z.T. um Gottes direkte Botschaften an die Person Ellen White handelt. Also wenn man bei Ellen White mit einigen ihrer Aussagen nicht einverstanden ist, dann sollte man zumindest andere Gedankengänge von ihr wiederfinden, wo sie wenigstens das Prinzip von einem unterstützt und man so aufzeigen kann, dass auch bei Ellen White noch nicht alles so klar und deutlich war und es auch noch bei ihr in der beredeten Thematik Entwicklungsbedarf gab. Alles andere ist meiner Ansicht nach einfach nicht korrekt und fair. Außerdem kann es gut möglich sein, dass Ellen White gerade wegen einer Vision oder eines Traumes, den sie hatte, an gewissen Lehren, auf die sie durch ihr Bibelstudium gekommen ist, so festhält weil Gott ihr das bestätigt hat. Ich bin überzeugt, dass einige von uns die Schriften von Frau White einfach noch zu wenig kennen um das wenigstens ansatzweise beurteilen zu können. Deshalb fehlt mir einfach ein wenig diese gewisse Ehrfurcht hier im Forum gegenüber ihren Schriften.

    Beim Sonntagsgesetz muss man einfach die Vorstellungen von vielen ein wenig korrigieren. Es wird nicht DAS Sonntagsgesetz geben sondern es wird viele kleine Sonntagsgesetze geben die Stück für Stück immer deutlicher dann zum Mahlzeichen des Tieres werden. Der Sabbat wurde ja auch nicht von einem Moment zum anderen auf den Sonntag verlegt sondern das war ein langer Prozess mit vielen kleinen Zwischenstufen.

    Und jetzt Joel 3. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen vom Geist Gottes geführt werden. Sogar bei Nichtchristen merke ich oft, dass Gottes Geist in ihnen wirkt und sie zum Guten führen will auch wenn die betreffenden Personen das gar nicht merken. Und natürlich ist das noch mehr bei gläubigen Christen der Fall. Aber ich denke, dass die Gabe der Prophetie eine ganz besondere Gabe ist sowie die Gabe der Heilung. Natürlich könnte man das jetzt auch so uminterpretieren und sagen, durch meine Wörter, meinen Beistand und meine Verpflegung kann ich andere Menschen psychisch wie physisch heilen. Das ist jedoch nicht das Gleiche was die Bibel mit der Gabe der Heilung meint. Die Jünger haben bloß durch Händeauflegen oder ein Wort Menschen geheilt. Das geht über das Natürliche hinaus. Und genauso ist das auch bei der Geistausgießung in Joel 3. Hier werden Menschen Träume und Gesichte haben. Etwas was über das Natürliche hinaus geht. Jeder Mensch kann Träume haben und manchmal steckt auch eine Bedeutung dahinter aber das ist nicht das Gleiche was Joel 3 meint. Und wenn man Ellen Whites Visionen und Träume mal untersucht, wird man das sehr schnell erkennen. Deshalb wäre ich vorsichtig zu sagen, dass Joel 3 sich schon an einem selber erfüllt hätte.

    Soweit mal mein völlig unpassender Beitrag hier im Thread.

    Also zur Stelle in der Apostelgeschichte habe ich ein sehr passendes Bild in der Bibel gefunden, was die Aussage des Paulus sehr verständlich macht.

    Hesekiel 33:1-7
    1 Und das Wort des HERRN erging also an mich:
    2 Menschensohn, rede mit den Kindern deines Volks und sage zu ihnen: Wenn ich das Schwert über ein Land bringe, so nimmt das Volk des Landes einen Mann aus seiner Mitte und bestellt ihn zu seinem Wächter.
    3 Wenn nun dieser das Schwert über sein Land kommen sieht, so stößt er in die Posaune und warnt das Volk.
    4 Wenn dann jemand den Schall der Posaune hört und sich nicht warnen lassen will und das Schwert kommt und rafft ihn weg, so fällt sein Blut auf seinen Kopf!
    5 Denn da er den Schall der Posaune hörte, sich aber nicht warnen ließ, so sei sein Blut auf ihm! Hätte er sich warnen lassen, so hätte er seine Seele errettet!
    6 Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nicht in die Posaune stößt und das Volk nicht gewarnt wird und das Schwert kommt und aus ihnen einen Menschen wegrafft, so wird dieser zwar um seiner Missetat willen weggerafft, aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.
    7 Nun habe ich dich, o Menschensohn, dem Hause Israel zum Wächter bestellt, damit du das Wort aus meinem Munde hören und sie von mir aus warnen sollst.

    Paulus hat die Posaune schallen gelassen. Jesu Erlösungsbotschaft ist auch gleichzeit die Gerichtsbotschaft, für die, die es ablehnen. Daher kommt m.M.n. seine Aussage in Korinth.

    Was die anderen Texte anbelangt, habe ich gewisse Vorstellungen, wie man die verstehen könnte aber ich kann das bis jetzt noch nicht wirklich biblisch belegen. Deshalb lasse ich mir noch ein wenig Zeit damit. ;)

    P.S. In der Weltfeldausgabe ging es irgendwie um etwas ganz anderes....