11.9.2001 Verschwörungstheorie oder eine Lüge des Jahrhunderts?

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    • 11.9.2001 Verschwörungstheorie oder eine Lüge des Jahrhunderts?

      Glaubt ihr die offiziellen Aussagen der Medien zum 11.9.2011 ? (Terroranschlag,Brand,Zusammensturz usw) 55
      1.  
        Ja-warum sollte man daran Zweifel hegen.... (13) 24%
      2.  
        Nein- es gibt einfach zuviele Widersprüche.... (42) 76%
      Anschließend ist eine Diskussion über pro und kontra Meinungen erwünscht.

      Persönlich glaube ich dass es bis jetzt die größte Lüge in diesem Jahrhundert ist um Wirtschaftliche Interessen zu verfolgen und ebenso um eine Weltregierung Stück für Stück möglich zu machen.

      Aber wie gesagt ihr dürft gern darüber diskutieren.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Es wäre schön, wenn es "nur" Terroristen waren, aber man kann gar nicht anders, als die offizielle Aussage an zu zweifeln.

      Ich habe jetzt erst eine interessante Sache erfahren, es geht um den Schulbesuch von Herrn Bush.
      Die Kinder mussten einige Wörter vorlesen, hier das Video: youtube.com/watch?v=zAleAEVymhA

      Es ist schon ein großer Zufall, dass gerade diese bestimmten Wörter vorgelesen wurden...
    • help7384

      Ich finde diese unseligen Verschwörungstheorien eines Christen unwürdig und eine Respektlosigkeit gegenüber den zahlreichen direkten und indirekten Opfern.
      Was gibt jemandem die Kompetenz über so etwas abzustimmen? Was wisst ihr davon aus "erster Hand"?

      Scheinbar ist nichts blöd genug um nicht geglaubt zu werden, aber ich denke, wenn wir solchen Thesen anhängen rückt das unseren adventisischen Glauben auch irgendwie in die Obskurantenecke.







      PS: Im Gegensatz zu den Meisten hier war ich 1. damals in den USA und 2. während den Aufräumungsarbeiten vor Ort.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Weil es sehr viele gute Argumente sind die auch von ernstzunehmenden Menschen behauptet werden.

      Aber ich glaube kaum dass du jetzt wesentlich aussagekräftiger bist als jemand der eben an der offiziellen Aussage zweifelt und selbst Fachmann für z.B. Sprengungen uvm ist.

      Deine Aussage dass man sowas nicht in Zweifel ziehen darf finde ich jetzt wirklich schlecht.
      Darf man als Christ nichtmehr zweifeln? ist das dein Ernst? Darf man sich nicht beide Seiten anhören und dann entscheiden wem man eher glaubt?

      Die leute die die offizielle Sache anzweifeln sind also in deinen Augen wirkliche Deppen oder?

      Hier gibt es zwei Fronten, das ist das unchristliche dass man gegen eine Front niveaulos schießt, nicht das in zweifel ziehen an sich.
      ich lasse jedem seinen Glauben aber ich betitel seine Sicht nicht als "Scheinbar ist nichts blöd genug um nicht geglaubt zu werden"

      Ist es nichtvielmehr eines Christen pflicht sich genau zu informieren und nicht immer dem Mainstream zu glauben?
      Ist es nicht vielmehr Pflicht eines Christen hier eher die Wahrheit herauszufinden "wenn" der Fisch am Kopf zu stinken anfängt z.B.
      Gerade viele angehörige fordern neue Aufklärung.

      Heimo natürlich darfst du das glauben was die USA ( ein Staat der auch in der Vergangenheit schon gelogen hat um Kriege zu beginnen-Vietnam und div. andere Zwischenfällen) sagen. Aber bitte unterstelle den Anderen und mir nicht Blödheit.

      Punkt 1 und 2 qualifizieren dich absolut nicht einem hier Dummheit vorzuwerfen. Danke
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Irak Krieg...als Beispiel

      Die USA behaupteten felsenfest dass die Geheimdienste bewiesen hätten dass der IRAK Massenvernichtungswaffen bereithält und desswegen müsse man einmarschieren usw. Jetzt danach kam raus dass die USA bewusst falsch ausgesagt hat. Natürlich sind nicht alle bewusste Lügner aber die entscheidenen Zahnrädchen sind eben nicht ehrlich.

      Geht es dem Volk jetzt besser? Ich weiß es nicht ,aber was ich glaube ist eben dass Staaten schon immer durch Lügen Kriege begonnen hatten. Auch wir Deutschen und Österreicher wissen von was ich schreibe oder?(Polen 1939)
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
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      Psalm 14: 1
    • Was hat denn das bitte mit Repsektlosigkeit gegenüber den Opfern zu tun, wenn viele Sachen einfach dagegen sprechen, dass der 11.09. so passierte wie es uns die Medien zeigen wollen! Es ist leicht alles zu glauben, was uns so die Medien auftischen, aber man muss die Dinge auch hinterfragen. winkexD13nei
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Es gibt "Experten", die sagen, so wie die Öffentlichkeit den Anschlag erlebt hat, ist er auch passiert.
      Es gibt "Experten", die sagen, so wie die Öffentlichkeit den Anschlag erlebt hat, ist er nicht passiert.
      Nun kann ich dem einen oder dem anderen Experten glauben.

      Bringt es mich Gott näher, wenn ich "weiß", wie das damals "genau" gewesen ist ?
    • Ich habe meine Meinung bei der Umfrage abgegeben.

      Nur denke ich persönlich, dass wir die Wahrheit darüber nie erfahren werden. Von daher kann man darüber jetzt noch so viel spekulieren und auf "Experten" hören....
      Das ist wieder so eine "was wäre wenn"-Diskussion, die wir hier neulich schon mal hatten. Investiere ich viel Zeit in die Spekulationen und höre mir "Experten" an, recherchiere im Internet, lese.... Dann kann mich diese fehlende Zeit durchaus von Gott wegbringen.... Denn mein Tag hat nur 24 Stunden.
      Diese Zeit kann ich sinnvoller nutzen.

      P.S.: Hast du nähere Erkenntnisse zum 11.09. ? In deiner Umfrage spreichst du vom 11.09.2011..... Sicherlich meinst du den 11.09.2001. Oder ?
    • Ja meine ich. 11.9.2001

      Es war ja nur ne Umfrage nur sollte man sich nicht Dummheit vorwerfen lassen müssen....deswegen bin ich in eine Diskussion eingestiegen.
      Ich habe kein Interesse eine Seite als dumm zu bezeichnen sondern ich wollte nur die Stimmung darüber erfahren.
      Aber auch so eine Meinung sollte mit Respekt gekennzeichnet sein.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Baptist schrieb:

      Weil es sehr viele gute Argumente sind die auch von ernstzunehmenden Menschen behauptet werden.

      Aber ich glaube kaum dass du jetzt wesentlich aussagekräftiger bist als jemand der eben an der offiziellen Aussage zweifelt und selbst Fachmann für z.B. Sprengungen uvm ist.

      Deine Aussage dass man sowas nicht in Zweifel ziehen darf finde ich jetzt wirklich schlecht.
      Darf man als Christ nichtmehr zweifeln? ist das dein Ernst? Darf man sich nicht beide Seiten anhören und dann entscheiden wem man eher glaubt?

      Die leute die die offizielle Sache anzweifeln sind also in deinen Augen wirkliche Deppen oder?


      Ja, ich hätte es nicht so formuliert, aber genauso ist es. Wenn jemand ernsthaft meint, dass z.B. Rückversicherungen aus Europa Milliarden bezahlen, weil die CIA (oder sonst eine staatliche Stelle) in den USA einen "Terroranschlag" inszenieren der ist nicht klar in seinem Denken oder unwissend.

      Baptist schrieb:

      Hier gibt es zwei Fronten, das ist das unchristliche dass man gegen eine Front niveaulos schießt, nicht das in zweifel ziehen an sich.
      ich lasse jedem seinen Glauben aber ich betitel seine Sicht nicht als "Scheinbar ist nichts blöd genug um nicht geglaubt zu werden"

      Ist es nichtvielmehr eines Christen pflicht sich genau zu informieren und nicht immer dem Mainstream zu glauben?
      Ist es nicht vielmehr Pflicht eines Christen hier eher die Wahrheit herauszufinden "wenn" der Fisch am Kopf zu stinken anfängt z.B.
      Gerade viele angehörige fordern neue Aufklärung.



      Nein, es ist nicht die Pflicht eines Christen "die Wahrheit" über politische Verschwörungen herauszufinden, schon gar nicht aufgrund von Filmchen in youtube oder ähnlich seriösen Quellen.
      Es ist seine Pflicht die Wahrheit über Gott zu verkündigen, aber nicht Verschwörungstheorien über 09/11.

      Und dass Angehörige nun fragen ist genau eine Konsequenz dieser idiotischen Theorien.

      Auch wenn viele Menschen einen Unsinn glauben, bleibt es Unsinn!
      Und das ist gewaltiger Unsinn!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Baptist schrieb:

      Bringts dich von Gott weg wenn du eine Meinung dazu hast,bzw wenn du dir eine Meinung bildest?


      Ich habe beruflich mit Katastrophen zu tun und weiss aus eigener Anschauung wieviel Blödsinn darüber in den Medien oder im web zu lesen ist. Wie willst Du dir im Allgäu, ohne Fachkenntnis, ohne Nähe zum Ereignis oder Ort eine "Meinung bilden"? Wie willst du beurteilen, welcher "Fachmann" Recht hat?

      Unfug Baptist - sorry!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ja wenn du es sagst wirds wohl stimmen...müssen!


      Dennoch sind Menschen die daran zweifeln nicht dumm!
      Wenn du uns als dumm ansiehst ist das deine Meinung und dein Ding.

      Religionsfreiheit für alle oder?
      Meinungsfreiheit für alle ohne Menschen pauschal als dumm hinzustellen auch ok?
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Ich finde diese unseligen Verschwörungstheorien eines Christen unwürdig und eine Respektlosigkeit gegenüber den zahlreichen direkten und indirekten Opfern.
      Was gibt jemandem die Kompetenz über so etwas abzustimmen? Was wisst ihr davon aus "erster Hand"?

      Scheinbar ist nichts blöd genug um nicht geglaubt zu werden, aber ich denke, wenn wir solchen Thesen anhängen rückt das unseren adventisischen Glauben auch irgendwie in die Obskurantenecke.
      Ich bin auch der Meinung, dass die Umfrage-Liste mit möglichen Antworten entfernt werden soll. Die Menschen wissen zu wenig, um bereits abstimmen zu können. Aber über das Thema zu dikustieren finde ich gar nicht so verkehrt. Denn, liegen die Menschen mit der Verschwörungstheorie falsch, würde das für sie gerade in diesem Thread offensichtlich werden. Aber natürlich nur, wenn eine sachliche Dikussion geführt wird. Du möchtest aber deine Meinung indirekt allen aufzwingen und stellst alle, die nicht deinem Muster folgen, für unchristlich und dumm. Dies ist eine falsche Haltung.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Also ich kann dem Heimo da nur beipflichten:

      HeimoW schrieb:

      help7384

      Ich finde diese unseligen Verschwörungstheorien eines Christen unwürdig und eine Respektlosigkeit gegenüber den zahlreichen direkten und indirekten Opfern.
      Was gibt jemandem die Kompetenz über so etwas abzustimmen? Was wisst ihr davon aus "erster Hand"?


      Scheinbar ist nichts blöd genug um nicht geglaubt zu werden, aber ich denke, wenn wir solchen Thesen anhängen rückt das unseren adventisischen Glauben auch irgendwie in die Obskurantenecke.


      Was ich ziemlich arg finde ist, dass unter der Predigerschaft, zumindest hier in Österreich, die bis jetzt von mir Befragten zu dem Thema alle an die Verschwörung glauben. Und seien wir uns ehrlich, jeder der sich mit dem Thema beschäftigt hat ist jetzt ein Fachmann für Sprengungen. Im süddeutschen Raum gab es ganze Vortragsreihen, die sich mit nichts anderem beschäftigen als mit dem 11. September. Ich habe mir das teilweise angesehen und muss sagen, dass mich das echt erstaunt hat wie viel Recherche und Zeitaufwand man betreibt um zu beweisen, dass die USA ihre eigenen Leute in die Luft jagen.

      Ich persönlich würde alle Verschwörungstheorien weglegen, weil ein grundsätzliches Problem dabei besteht, nämlich die des Anzweifelns aller Dinge. Und ich sage bewußt ALLER Dinge.
      Verschwörungstheoretiker sind, in einer bestimmten Entwicklungsstufe, unfähig "einfach" zu glauben. Nichts, das nicht von einem bestimmten Zirkel als alternative (zur medial präsentierten) Wahrheit bereitgestellt wird, kann noch geglaubt werden. Ich sehe da eine Gefahr darinnen, weil glauben ja auch mit Vertrauen zu tun hat. Und unsere Welt, unsere Gesellschaft, die Familien, die sind nun mal auf Vertrauen aufgebaut. Wenn dieses Vertrauen aber von Vornherein nicht mehr möglich ist, dann werden die Menschen durch ihr ständiges Misstrauen eigenartig.
      Und eine Verschwörungstheorie kommt selten allein. Ich kenne keinen Verschwörungstheoretiker, der nur die Vorgänge vom 11. September anzweifelt. Meistens wird da gleich in Bausch und Bogen alles verschwörungstheoretisiert: Mondlandung, 9/11, Bilderbergtreffen, protocols of Zion, Juden backen ihre Mazzen mit Kinderblut (im Mittelalter gab's das auch schon...), ...

      Bitte mich nicht falsch verstehen. Ich vertrete nicht die Ansicht, dass man alles Vorgekaute ohne Prüfung übernehmen soll. Das möchte ich hier nicht sagen. Die Beröer waren schon cool drauf:

      Apg. 17/11 Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.

      Das möchte ich auch machen. Begebenheiten im Wort erforschen, nachprüfen, ob es sich so verhält, und damit den eigenen Glauben von Jesus bauen lassen.


      Was mich an der Sache noch interessieren würde ist die Neigung zur Verschwörungstheorie. Warum neigt der eine dazu, der andere ist frei davon?
    • @tricky

      Ich persönlich würde alle Verschwörungstheorien weglegen
      Ich vertrete nicht die Ansicht, dass man alles Vorgekaute ohne Prüfung übernehmen soll.

      Also, sofort weglegen oder doch zuerst prüfen? Sinn des Threads verstehe ich nichts anders als die Prüfung der Verschwörungstheorie. Dass so viele Adventisten an diese "Verschwörungstheorie" glauben, ist ein guter Beweis dafür, dass eben nichts geprüft wurde, sondern irgendwelchen Quellen blind geglaubt. Zu dem Zweck, dass wir die Gläubigen aus eigenen Reihen vom Irrtum der Verschwörungstheorie abbringen wollen, eignet sich dieser Thread ganz gut meiner Meinung nach.

      An dieser Stelle möchte ich noch mal betonen, für alle Besserwisser: die Besserwisserei läßt sich leicht auf sachlicher Ebene zeigen, indem man Fakten zu dem Thema bringt. Nur so könnt ihr die anderen, die an die Verschwörungstheorie glaubenden Blinden, auf rechten Weg bringen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Also, sofort weglegen oder doch zuerst prüfen?


      Die Frage ist meiner Meinung nach mehr: Womit beschäftige ich mich? Damit, ob eine Verschwörungstheorie doch mehr recht hat als eine offiziell verbreitete Ansicht, oder mit wie ich es ausdrücken möchte: Sinnvollerem.

      Ein gesundes: Ich weiß nicht wie es wirklich war. wäre doch vielleicht auch mal eine Alternative.

      Für mich beim konkreten Fall 9/11 habe ich zwar eine Meinung, aber ich würde nie behaupten zu wissen, was wirklich gelaufen ist. Und im Endeffekt ist mir das auch Blunzn-Wurscht. Ich habe ja die Möglichkeit später mal meinen Schöpfer zu fragen.

      Das ganze Leben ist voll mit Fragen, die man nicht 100%ig fix beantworten kann. Wird man damit fertig, oder verzweifelt man daran?

      JdS schrieb:



      Zu dem Zweck, dass wir die Gläubigen aus eigenen Reihen vom Irrtum der Verschwörungstheorie abbringen wollen, eignet sich dieser Thread ganz gut meiner Meinung nach.

      Das habe ich leider schon aufgegeben, da eine Verschwörungstheorie eine Sache von Gefühlen ist und nicht von Fakten. Man fühlt sich von der offiziellen Darstellung und dem öffentlich verbreiteten Bild betrogen. Man vertraut nicht mehr. Diesem Gefühl des Misstrauens kann man mit Fakten nicht begegnen. Das heißt, man kann schon, aber es wird nichts bringen. Das ist meine ernüchternde Bilanz aus Gesprächen mit Verschwörungstheoretikern. Vielleicht ist es auch nur meine persönliche Erfahrung. Man müsste das Problem Misstrauen, das eben auch von Gefühlen getragen ist, auf der Gefühlsebene anpacken. Das wiederum kost viel Zeit.

      Darum habe ich eben bei den Gesprächen, die sich um die Verschwörungen ranken meist eine Antwort parat: "Ich weiß nicht wie das wirklich war." Manchen reicht das dann nicht und so erkennt man dann die Besserwisser.
    • Leider sind Leute die an Verschwörungstheorien glauben, kaum mit sachlichen Argumenten zu überzeugen. Egal ob es um "Fälschung" von E.G.White geht oder um 09/11. Das schon mehrfach vorgebrachte Sachargument, dass E.G. White selbst die Überarbeitung ihrer Bücher forderte und förderte, ist ebenso wirkungslos verpufft, wie es Argumente zu 09/11 tun.

      Im Gegenteil, es werden Argumente für die Verschwörungstheorien gebracht wie: biologische Waffen im Irak (bzw. die Fehlmeldung), obwohl so ein Argument, genau das Gegenteil belegt, nämlich, dass in der im wesentlichen demokratischen und offenen westlichen Zivilisation, eine derartige Verschwörung überhaupt nicht geheim zu halten wäre. Das ist wie der Glaube an UFO's - das ist ein "Glauben" und nicht ein sachliches Abwägen.

      Und genau das stellt die Verbindung zum Evangelium her. Wie will ich einem vernünftigen Menschen das Evangelium verkündigen, wenn er feststellen muss, dass ich gleichzeitig so einen Unsinn "glaube". Damit diskreditiere ich da Evangelium als eine Sache für "Spinner".

      Grundsätzlich stelle ich mit Bedauern fest, dass sich zu viele Menschen, auch und gerade in der Gemeinde, völlig unkritisch von der "Informationsflut" wegspülen lassen undscheinbar nicht mehr in der Lage sind sachlich intellektuell abzuwägen, was:



      1. aus eigener Wahrnehmung "gewußt" wird
      2. wie "sicher" und "plausibel" eine "Informationsquelle ist, deren man sich bdient
      3. wann man überhaupt zu einem Ereignis "relevante" Informationen erwarten kann

      Ein gutes Beispiel aus letzter Zeit ist Fukushima: Jeder wollte zu einem Zeitpunkt wo noch KEIN Mensch wissen konnte was da abläuft wissen, was los ist. Zahlreiche "Experten" haben in Fernsehen und Zeitungen oder im web ihr "Wissen" kundgtan und waren nie vor Ort. Die Techniker vor Ort wussten nicht was los war und was tun, aber tausende wenn nicht hunderttausende waren klüger. Egal, was uns die Medien vorspiegeln und wie gross unsere Neugierde ist, man muss damit leben, dass fundierte Informationen über so einen Zwischenfall frühestens Wochen wenn nicht Monate und Jahre nach dem Ereignis verfügbar sind.

      Wenn dann nach Monaten oder Jahren die Fakten und Folgen langsam klar werden interessiert sich kaum mehr jemand dafür. Und selbst wenn, dann muss man feststellen, dass die öffentlich zugänglichen Informationen sehr schwer zu verifizieren sind.

      Heute mehr als 20 Jahre nach dem Ereignis gibt es scheinbar seriöse Quellen die Behaupten als Konsequenz von Tschernobyl seien zehntausende oder gar hunderttausende Menschen gestorben, es gibt aber andere ebenso seriös scheinende, die von wenigen hundert sprechen. Was ist wahr? Wie will ich das entscheiden oder wie will das Baptist (nicht persönlich gemeint)?
      Jeder glaubt dann der quelle, die ihm plausibler erscheint und hoffentlich nicht der, die ihm emotional anspricht oder seine Vorurteile bestätigt.

      In jedem Fall ist es mir wichtig zu betonen, dass wir uns bewusst sein müssen, wie wenig wir "wissen" und wie viel wir irgend jemandem "glauben".



      Ich sage daher zu 09/11 nach meinem gesunden Hausverstand, nach meiner beruflichen Erfahrung, nach der mir zugänglichen und plausibel erscheinenden Literatur sowie den wirtschaftlichen Fakten ist jede andere Erklärung, als ein Terroranschlag, Unsinn. Sicherlich ist nicht jede Information durch die Behörden vollständig und vollständig korrekt, das ist gar nciht möglich. Aber das Bild sollte im wesentlichen die Realität darstellen. Ich gehe nicht in argumentative Details, wer Unsinn glauben will tut das, der ist nicht zu überzeugen. blusgfrsge
      Liebe Grüße, Heimo