Ist der Mensch von vorherein gut oder böse?

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    • philoalexandrinus schrieb:

      Ich warte schon mit grossem Interesse auf den Mordprozess des Wiener Tennagers und hoiffe, dass dabei auch ein MRT vorgelegt wird
      Darauf wird allgemein immer mehr abgestellt und ich bezweifle, dass das gesund ist. Wo ist die gute alte, sowohl überlegte wie auch intuitive, Einschätzung und Abwägung geblieben?
      Kann ein erfahrenes Auge nicht sehen und einschätzen, ob dort jemand sitzt, der krank am Geiste ist oder jemand, der zurechnungsfähig und bösartig ist?

      Die Diskussionen gehen immer häufiger in die Richtung, dass der Mensch ja nicht wollen könne, was er will, und ob er dann überhaupt noch verantwortbar sei.
      Doch, er muss grundlegend verantwortbar sein. Das ist eine philosophische Frage und die muss mit JA beantwortet bleiben, finde ich.
      Kant sagte, der Mensch muss sich als frei empfinden, um Mensch sein zu können. - Das muss auch der Staat durch seine Rechtsprechung mit-besorgen.
      Selbst wenn alles letztlich determiniert ist (auf einer höheren Ebene betrachtet ist es das doch immer), muss der Mensch sich als frei sehen, um Mensch zu sein.

      Hinzu kommt die Selbstaussage, die ein Staat durch Urteile auch macht:
      es mag stimmen, dass ein Junge aus Syrien oder sonst wo her anders geprägt ist; dass er es nur so kennt, dass Frauen minderwertig seien, bestraft werden müssen, man sie sogar töten könne, etc.
      es mag stimmen, dass er in seinem Reifeprozess nie geschafft hat, dieses Weltbild infrage zu stellen und zu verwerfen, dass er Gefangener seines eigenen destruktiven Gewordenseins blieb ...

      das mag alles stimmen und ließe sich letztlich über jeden Menschen sagen. Und doch muss ein Staat über seine Mittel (und das Gesetz ist eines davon) deutlich sagen: "Bei uns wird das nicht akzeptiert. Es wird bestraft!"

      Solch ein Weltbild widerspricht dem so gelobten Humanismus doch zutiefst; das muss man zeigen. Auch durch Urteile.

      Ein MRT könnte man bei jedem machen. Oder eine psychologische Untersuchung: War der Täter im Tatmoment eigentlich zurechnungsfähig?
      Wenn ich voller Zorn bin, Philo, dann bin ich in dem Moment nicht sonderlich zurechnungsfähig, ich bin nicht sonderlich stabil und gesammelt, sondern alles explodiert in mir.
      So könnte man immer eine Entschuldigung finden und ich fürchte manchmal, wenn ich die Debatten verfolge, dass man immer mehr in diese Richtung will. Und das ist falsch.

      philoalexandrinus schrieb:

      Es prüfe sich jeder nun selbst,
      Amen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Ich warte schon mit grossem Interesse auf den Mordprozess des Wiener Tennagers und hoiffe, dass dabei auch ein MRT vorgelegt wird

      Unser Strafgesetz ist darin klar : 11 StGB . . - zur Zeit der Tat, wegen einer Geisteskrankheit, , wegen Schwachsinn, wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung oder wegen anderen, schweren, diesem Zustand gleichwertigen seelischen Störungen unfähig ist , das Unrecht seiner Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln - - nicht schuldhaft. - - Ein bisser sehr zornig zu sein - dazu reicht es im § 11 nicht. . Der jugendliche Täter ist wahrscheinlich zurechnungsfähig, hat er doch rund herum um die Tat alles sehr logisch geplant -

      Die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen : Passe bloss in der U - Bahn auf !-

      Man wird sehen. Der Knabe ist in Oesterreich geboren und aufgewachsen,; seine Eltern sind entsetzt.


      Mysterium iniquitatis..



      (Zum MRT :Der Nucleus amygdalae ist neuerdings - noch nicht gültig, geschweige denn engtgültig - eine "Steuerungszentrale" für das uns unverständliche, absurde,. gefühllose Handeln)Bei Prozess gegen den Jack Unterwegen, Prostituierten - Mehrfachmörder, der sich in der Zelle erhängte, wollte der Gutachter Haller gerne das Gehirn haben - da haben sich die Menschenrechtskämpfer heftig dagegen gewehrt !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Eine angespannte Gesamtgesellschaftsstimmung wird auch zu noch mehr Taten führen. Es schaukelt sich ja auf . Die Spannungen am Arbeitsmarkt, die scheiternden Beziehungen , die wachsende Schere zwischen Arm und Reich,
      alles entlädt sich irgendwann irgendwo.
      Und die täglichen Gewaltsendungen und detaillierten Tötungsideen tun das ihre dazu.....

      Ich bin froh, dass ich nicht mehr jung bin;-)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Unser Strafgesetz ist darin klar: §11 StGB . . - zur Zeit der Tat, wegen einer Geisteskrankheit, wegen Schwachsinn, wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung oder wegen anderen, schweren, diesem Zustand gleichwertigen seelischen Störungen unfähig ist, das Unrecht seiner Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln - - nicht schuldhaft. - - Ein bisser sehr zornig zu sein - dazu reicht es im §11 nicht.
      Und das ist vollkommen richtig so. Das meine ich ja.

      Wenn du aber von Fällen hörst, wo es dann heißt: "Na, der ist in Syrien geboren und großgeworden, und in seiner kulturellen Prägung (wie er uns schilderte) war die Frau halt eine Hure, und deshalb tat er es; das müssen wir berücksichtigen", schüttelst du dann nicht den Kopf? Also ich schon.

      Dort muss der Richter auch mal sagen: "Mein Junge, deine "Prägung" ist mir jetzt herzlich egal. Dass du es einsehen und den Unterschied erkennen kannst, ersehe ich aus deinen Worten!";
      dann aber wäre das Geschrei und der Medienrummel groß und es würden wieder 5 Talkshows folgen, wo es nicht um den konkreten Fall geht, sondern um Flüchtlinge allgemein.

      Ein Fall muss einzeln betrachtet werden, ein Mensch muss einzeln betrachtet werden. Das erfordert Mühe, klare Gedanken, Abwägung, und gegen gewisse Sentimentalitäten (die die Medien gerne benutzen) auch eine Kälte.

      philoalexandrinus schrieb:

      Jack Unterwegen,
      Ja, solche Fälle sind für die Forensik natürlich interessant, weil es Sonderfälle sind.
      Was hätte man dort im Gehirn gefunden? Vielleicht physiologische Abnormitäten? Vielleicht Störungen in einem bestimmten Areal? Vielleicht gar nichts?

      Es muss unterschieden werden und geprüft werden.
      Ein Mensch, der einfach eine cholerische Natur hat und blind zuschlägt, ist etwas anderes als ein Mensch, der aus einer Ideologie heraus bestimmte Menschen vernichten möchte.
      Und nochmal etwas anderes ist ein Mensch, der Lust daran hat, Menschen zu quälen, zu zerstückeln, zu verspeisen, oder sonstiges ... dass dort etwas im Geist nicht richtig funktioniert, ist doch sichtbar.

      Ich bin der Ansicht, man kann sowas denkend unterscheiden. Das Gehirn zu untersuchen, dient der Forschung. Für die Rechtsprechung halte ich das sekundär.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Und nochmal etwas anderes ist ein Mensch, der Lust daran hat, Menschen zu quälen, zu zerstückeln, zu verspeisen, oder sonstiges ... dass dort etwas im Geist nicht richtig funktioniert, ist doch sichtbar.
      Bei diesen Fällen würde ich übrigens auch von Dämonen sprechen. Das sind aber Sonderfälle und die eignen sich nicht dafür, in einer Kirche exorziert zu werden.
      Sie gehören verwahrt bis ihr Leben zu Ende geht und dann steht es mit diesem schlechten Geist in Gottes Ratschluss und nicht mehr in unserem.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Unser Strafgesetz ist darin klar: §11 StGB . . - zur Zeit der Tat, wegen einer Geisteskrankheit, wegen Schwachsinn, wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung oder wegen anderen, schweren, diesem Zustand gleichwertigen seelischen Störungen unfähig ist, das Unrecht seiner Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln - - nicht schuldhaft. - - Ein bisser sehr zornig zu sein - dazu reicht es im §11 nicht.

      philoalexandrinus schrieb:

      Jack Unterwegen,
      Ja, solche Fälle sind für die Forensik natürlich interessant, weil es Sonderfälle sind.Was hätte man dort im Gehirn gefunden? Vielleicht physiologische Abnormitäten? Vielleicht Störungen in einem bestimmten Areal? Vielleicht gar nichts?

      Es muss unterschieden werden und geprüft werden.
      Ein Mensch, der einfach eine cholerische Natur hat und blind zuschlägt, ist etwas anderes als ein Mensch, der aus einer Ideologie heraus bestimmte Menschen vernichten möchte.
      Und nochmal etwas anderes ist ein Mensch, der Lust daran hat, Menschen zu quälen, zu zerstückeln, zu verspeisen, oder sonstiges ... dass dort etwas im Geist nicht richtig funktioniert, ist doch sichtbar.

      Ich bin der Ansicht, man kann sowas denkend unterscheiden. Das Gehirn zu untersuchen, dient der Forschung. Für die Rechtsprechung halte ich das sekundär.
      Nein, es dient auch der Rechtssprechung : Er masturbierte in der Strassenbahn. Grosser Auftritt der Polizei. Gericht : WIederholungstäter. Bei der gutachterlichen Untersuchung stellte sich heraus : Epileptisches Aequivalent. bei Mantelkantenmeningeom. Sie verhielt sich als Krankenschwester auf einmal auffällig, andere im Krankenpflegedienst gefährdend . Ich habe drei ( ! ) Angiografien (Röntgenkontrastmittel in diew Halsschlagadern - Rö) - riskante Diagnostik !! Die Röntgenologen haben sich schon gewehrt ! - angeschafft - Pyramidenkangtenmeningeom. in der dritten Aufnahme.

      Und nach Neuestem : Wie wohl Unterwegers Nucleus amygdalae ausgesehen haben mag ???

      Und in der Rechtssprechung geht es um das Urteil straffällig oder nicht straffällig wegen - - - tiefgreifender Bewusstseinsstörung - - Einweisung in eine Sonderanstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.
      Ein im Stammesfehden und Blutrache und Familenehre Aufgewachsener - - - -wird simpel nicht exculpiert !. Eine Rotznase aus dem Wiener zehnten Hieb auch nicht.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • philoalexandrinus schrieb:

      Er masturbierte in der Strassenbahn. Grosser Auftritt der Polizei. Gericht : WIederholungstäter. Bei der gutachterlichen Untersuchung stellte sich heraus : Epileptisches Aequivalent. bei Mantelkantenmeningeom.
      Und hier gab es keine Familienangehörigen, Freunde, Bekannte, Kollegen, die hätten sagen können, dass sowas für ihn vollkommen seltsam ist?

      philoalexandrinus schrieb:

      Sie verhielt sich als Krankenschwester auf einmal auffällig, andere im Krankenpflegedienst gefährdend . Ich habe drei ( ! ) Angiografien (Röntgenkontrastmittel in diew Halsschlagadern - Rö) - riskante Diagnostik !! Die Röntgenologen haben sich schon gewehrt ! - angeschafft - Pyramidenkangtenmeningeom. in der dritten Aufnahme.
      Und hier waren keine Arbeitskolleginnen, die gesagt haben, irgendwas stimmt da nicht?

      Natürlich dient es auch mal der Rechtsprechung. Das bestreite ich ja nicht pauschal. Das sind ja ebenfalls eher Sonderfälle.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Er masturbierte in der Strassenbahn. Grosser Auftritt der Polizei. Gericht : WIederholungstäter. Bei der gutachterlichen Untersuchung stellte sich heraus : Epileptisches Aequivalent. bei Mantelkantenmeningeom.
      Und hier gab es keine Familienangehörigen, Freunde, Bekannte, Kollegen, die hätten sagen können, dass sowas für ihn vollkommen seltsam ist?

      philoalexandrinus schrieb:

      Sie verhielt sich als Krankenschwester auf einmal auffällig, andere im Krankenpflegedienst gefährdend . Ich habe drei ( ! ) Angiografien (Röntgenkontrastmittel in diew Halsschlagadern - Rö) - riskante Diagnostik !! Die Röntgenologen haben sich schon gewehrt ! - angeschafft - Pyramidenkangtenmeningeom. in der dritten Aufnahme.
      Und hier waren keine Arbeitskolleginnen, die gesagt haben, irgendwas stimmt da nicht?
      Natürlich dient es auch mal der Rechtsprechung. Das bestreite ich ja nicht pauschal. Das sind ja ebenfalls eher Sonderfälle.
      Ester Fall : Polizeiparere.
      Zweiter Fall : Polizieparere, veranlasst grund der Beobachtngen der Kolleginnen vom Antsaltsrehalter.

      Therapie in beiden Fällen : Operation - und NICHT "eispirrn !"
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Seele1986 schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Und nochmal etwas anderes ist ein Mensch, der Lust daran hat, Menschen zu quälen, zu zerstückeln, zu verspeisen, oder sonstiges ... dass dort etwas im Geist nicht richtig funktioniert, ist doch sichtbar.
      Bei diesen Fällen würde ich übrigens auch von Dämonen sprechen. Das sind aber Sonderfälle und die eignen sich nicht dafür, in einer Kirche exorziert zu werden.Sie gehören verwahrt bis ihr Leben zu Ende geht und dann steht es mit diesem schlechten Geist in Gottes Ratschluss und nicht mehr in unserem.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Hab grade kein Wort verstanden, sorry!

      PS : Was heißt auf Deutsch: Mysterium iniquitatis... ???

      Es ist eigentlich ein gängiges wort unter denen, welche unter gläubiger- christgläubiger - Grundhaltung über für sie Unbegreifliches aus der Forensik diskutieren. Samt Konsequenzen, es sind auch Strafrichter und Anwälte als Diskutanten dabei.

      Nicht ganz passsend : 2. Thessalonicher 2, 7. : Der Text, von dem dieses Wort hergenomenwird. (mysterion ths anomias, Vulgata : mystreium iniquitatis)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ein weiteres Beispiel:
      Während des Irak-Krieges haben US-amerikanische Marines im Irak sich in einem von islamischen Terroristen gequälten Land durchsetzen müssen. Eines Tages kam es während einer Patrouillie zu einem Bombenattentat von Al-Qaida. Ein US-Soldat starb und zwei wurden verletzt.
      Was taten die US-Marines nun ? Sie gingen bewaffnet in die umliegenden Häuser der Iraker und erschossen bestialisch 24 Männer, Frauen, Kinder und Babys. Anschließend versammelten sie sich im Kreis zum Gebet zu Gott und dankten Jesus Christus.
      Eine grössere Perversion des christlichen Glaubens und Beleidigung Gottes ist nicht mehr vorstellbar.
    • Manch einer meint, wenn jemand eine bestialische Tat begeht, dann muss er er "psychisch gestört" oder "geisteskrank" sein. Das ist aber in der Regel nicht der Fall. Fast alle Menschen mit einer psychischen Erkrankung sind harmlos und tun niemand irgendetwas. Eine kleine Minderheit der Gewalttäter und Mörder ist "psychisch krank". Diese Leute werden von der wissenschaftlichen Disziplin der Forensischen Psychiatrie untersucht und von Forensischen Psychiatern im Massregelvollzug behandelt. Die meisten Serienmörder, Kinderschänder und Gewaltverbrecher sind jedoch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, zum Teil sehr intelligent. Der deutsche Filmemacher Werner Herzog hat diese Mörder beispielhaft in einer Filmdokumentation in US-amerikanischen Gefängnissen vorgestellt, während sie auf ihre Todesstrafe warteten.
    • Lothar60 schrieb:

      Manch einer meint, wenn jemand eine bestialische Tat begeht, dann muss er er "psychisch gestört" oder "geisteskrank" sein. Das ist aber in der Regel nicht der Fall.
      Ich denke , dass dieser Mensch von einem oder bestimmten Gedanken besessen ist. Ist das nicht auch "krank". Wir sind nicht auf das Töten programmiert, ein gesunder Mensch hat Mitleid , Mitgefühl, Empahtie und vermeidet Leiden für sich und den anderen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ich denke Menschen sind (auch) einfach "böse" und halte es für eine problematische Sache, dass man das "Böse" als Krankheit deklariert. Man schwindelt sich sozusagen um die moralische Qualität des "Bösen" hinweg, indem man es zur Krankheit umdefiniert. Wer aber krank ist, ist nicht mehr verantwortlich. Es ist aber logisch, insoweit als wenn ich dem Maßstab für das Gute (Gott) aufgebe, dann verliere ich auch das "Böse", bzw. kann mich dem nicht mehr stellen, zumal ich auch die Perspektive der Erlösung verliere.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Pfingstrosen schrieb:

      Lothar60 schrieb:

      Manch einer meint, wenn jemand eine bestialische Tat begeht, dann muss er er "psychisch gestört" oder "geisteskrank" sein. Das ist aber in der Regel nicht der Fall.
      Ich denke , dass dieser Mensch von einem oder bestimmten Gedanken besessen ist. Ist das nicht auch "krank". Wir sind nicht auf das Töten programmiert, ein gesunder Mensch hat Mitleid , Mitgefühl, Empahtie und vermeidet Leiden für sich und den anderen.

      Ja, ich bin überzeugt, es gibt bedeutend mehr Menschen - unabhängig ob gläubig oder nicht - die bereit wären, ihr Leben für einen in Not geratenen Menschen einzusetzen, als welche, die bereit wären zu morden.
    • Zu Lothar60 :1945 kamen die Russen vom Westen = Wienerwald herunter und war schon in der Innenstadt. Die Eroberung Wiens kostete Tolbuchin 30 000 Soldaten ! Die SST war i "Rückzgsgefechetn" und trachtete, über die Donau zu kommen. Zunächst waren sie noch über dem "Donaukanll" in einem Gebiet, auch Matzesinsel" genannt.( Die Donaukanalbrücken konnten sie noch sprengen). Dort finden sie sieben Jahre lang glücklich versteckte und versorgte Juden - die wurden noch schnell erschossen -wobei ja jeder der SSler sich seine Munition zur Selbstvertedigung und zum Durchkämpfen bis zur Reichsbrücke über die Donau hätte aufheben müssen ! Ausserdem hätten sie rennen - rennen - rennen sollen !


      Auch Ideologien können zu absolut unsinnigen , ja sogar für die Tater gefährlichen Grausamkeitsakten führen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Wird dieser Thread hier zum Sammelsurium böser Taten?
      Was ist dann mit den 15 , zur gleichen Zeit ausgebrochenen, Feuer in Griechenland?
      Wer nimmt in Kauf , dass Menschen Hab und Gut, Gesundheit und Leben verlieren, um
      dann mit Grundstücken zu spekulieren?

      Menschen sind bereit Böses zu tun, wenn sie meinen , dass es ihnen nützt.
      Am Ende wird das Leid auf sie zurückfallen, sowas nennt man Hölle.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!