Tattoos und Piercings: Aufnahmeverweigerung bei der STA?

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    • Linda schrieb:

      Hallo,

      ich hab mal wieder einen Gedanken. Ich kann nur nochmal wiederholen, dass ich meine Fragen wirklich ernst meine, auch wenn sie evtl. komisch rüber kommen. Ich hab im net schon viel gelesen, habe grad gestern meine Ferntsudiumlektion abgesendet. Auch habe ich bereits von den STA erzählt, bin auch selten auf totale Ablehnung gestoßen.
      Aber eines gab man mir zu bedenken: Der Körper soll ja ein Tempel sein. Dann sei mein Arm die Graffitiwand :D
      Soll heißen, ich habe Tattoos und Piercings. Und ich mag sie, denn sie bedeuten etwas. Sind nicht einfach nur da, weil es IN war/ist.
      Mir wurde (noch Nichtadventisten) zu denken gegeben, ich sei zu eitel für euren "Verein".

      Jetzt bin ich verunsichert, ob solch Äußerlichkeiten wirklich von Belang sind... Wäre das wirklich ein Grund zu sagen, dass ihr jemanden ausschließt?

      lg
      Linda
      Hallo Linda!

      Wenn jemand sagt, man sei "zu eitel für den Verein" - das tut mir weh. Das klingt, als würden im "Verein" viele Leute sitzen, die sich über andere erhaben fühlen und die Bewertungen anmaßen.
      Jesus hat Menschen, die ihn gesucht haben, nie zurückgestoßen. Im Gegenteil. Aber er hat Pharisäer, die dachten, sie seien besser als der Rest der Menschheit und "die Sünderin ist zu schlecht für uns" gerügt. Ich denke, dass wenn wir idealerweise so handeln, wie Jesus auch gehandelt hat, dass eine "Kommt her zu mir alle, die ihr wollt!"-Einstellung die korrekte ist. Es wäre schön, wenn diese Einstellung alle Christen hätten und vor allem von jene, die schon Jahre oder Jahrzehnte "in der Wahrheit" sind.

      Ein "Du bist nicht gut genug" zeugt mehr von der Arroganz der "Besseren" und von ihrem Charakter als man das sonst irgendwie nur zum Ausdruck bringen kann.

      Viele Grüße aus Österreich,

      Highwayman
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Highwayman schrieb:

      Linda schrieb:

      Hallo,

      ich hab mal wieder einen Gedanken. Ich kann nur nochmal wiederholen, dass ich meine Fragen wirklich ernst meine, auch wenn sie evtl. komisch rüber kommen. Ich hab im net schon viel gelesen, habe grad gestern meine Ferntsudiumlektion abgesendet. Auch habe ich bereits von den STA erzählt, bin auch selten auf totale Ablehnung gestoßen.
      Aber eines gab man mir zu bedenken: Der Körper soll ja ein Tempel sein. Dann sei mein Arm die Graffitiwand :D
      Soll heißen, ich habe Tattoos und Piercings. Und ich mag sie, denn sie bedeuten etwas. Sind nicht einfach nur da, weil es IN war/ist.
      Mir wurde (noch Nichtadventisten) zu denken gegeben, ich sei zu eitel für euren "Verein".

      Jetzt bin ich verunsichert, ob solch Äußerlichkeiten wirklich von Belang sind... Wäre das wirklich ein Grund zu sagen, dass ihr jemanden ausschließt?

      lg
      Linda
      Hallo Linda!
      Wenn jemand sagt, man sei "zu eitel für den Verein" - das tut mir weh. Das klingt, als würden im "Verein" viele Leute sitzen, die sich über andere erhaben fühlen und die Bewertungen anmaßen.
      Jesus hat Menschen, die ihn gesucht haben, nie zurückgestoßen. Im Gegenteil. Aber er hat Pharisäer, die dachten, sie seien besser als der Rest der Menschheit und "die Sünderin ist zu schlecht für uns" gerügt. Ich denke, dass wenn wir idealerweise so handeln, wie Jesus auch gehandelt hat, dass eine "Kommt her zu mir alle, die ihr wollt!"-Einstellung die korrekte ist. Es wäre schön, wenn diese Einstellung alle Christen hätten und vor allem von jene, die schon Jahre oder Jahrzehnte "in der Wahrheit" sind.

      Ein "Du bist nicht gut genug" zeugt mehr von der Arroganz der "Besseren" und von ihrem Charakter als man das sonst irgendwie nur zum Ausdruck bringen kann.

      Viele Grüße aus Österreich,

      Highwayman
      Der Vorsteher - Wien, Dreissigerjahre - schickte einen Jungprediger , ihn auf der Strasse treffend , sofort nach hause zum Umziehen : Der gute Mann ging in seiner Heimattracht. - branue kurze Lederhose, weisse Stutzen - ( war damals gleich Uniform der illegalen NAZI !) zu einer Bibelstunde !

      Ich bin vorurteilsbehaftet : Dass mein damals vierzehnjähriger Sohn von einer Klassenfahrt mit einem Lederarmband , rechts getragen , nach Hause kam, erfüllte mich mit unbeschreiblicher Wut. Tattoo = Skandal ! Man flüsterte sich zu, dass irgend ein König aus Skandinavien - - und das KaiserinElisabeth ("Sissi") am linken Schulterblatt - - Das war hoch emotionsgeladen : Empörung !! Haare kurz oder lang : Je nach Kalenderjahrzehnt : Skandal ! Dass ich glattrasiert seit eh und jeh herumlaufe, hat komischerweise noch niemanden zum Fragen nach dem biblischen Vorbild sich äussern lassen ( !! ? ) Und wir unterstellen den Weltmenschen bezüglich Kosmetik Badeanzug, Alltagskleidung und Casual, Festkleidung, "Schmuck" etc. Eitelkeit, Überheblichkeit, Angeberei, keine "Inneren Werte" - -

      Heidnischen Ursprungs ? Aber geh, das Schütteln der rechten Hand ist auch nicht biblisch begründbar. (Taufablauf : "Reiche ich dir die rechte Hand der Gemeinschaft - "-

      Aber : Du kannst Nichtreflektierenden begegnen, welche ihre emotionalen Vorbehalte nicht im Zaum halten. Du kannst unpassende Aversonen mobilisieren, welche Du gerade in dieser Lebensphase gezielt oder so nebenbei suchst. Gehe in ein Schwimmbad : da siehst Du heute schon zwanzig Jahre alte Tattoos auf inzwischen zwanzig JAhre älterer Haut. Zudem Ist - so neuerdings ein Immunologe - das neuere Tattoo - Material nicht unbedenklich - Farbkonzentrate wie in Autolacken, die an sich oder bei der "Entfernung" durch Laser zertrümmert und in die Tiefe des Lymphsystem geschossen den Immunologen das Grauen aufsteigen lassen. Und die Laser - Entfernung ist nicht nur sehr teuer, ein derart entferntes "Arschgeweih" hinterlässt eine zwei Handteller grosse narbenzerstörte Haut. (selbst gesehen !)

      Aber, Linda , DEIN Tattoo ist ja ein teil Deiner Lebensgeschichte ! Wer von us trägt nicht diDinge an, mit oder in sich herum, welche seine Vergangenheit unauschlöschlich in ihn eingebrannt hat ! Das verdient - Respekt !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -