Christus kommt bald

  • Vielleicht können wir hier zusammen tragen, was uns besonders hineinfällt VON E.W. über die letzte Krise der Erde, Besorgnis über die Zukuft, Unruhige Zeiten die uns bevor stehen,
    Vorbereitet auf die Zukunft.

    Sind wir vorbereitet, bei der Verdeitigung fest zu bleiben in den 10 Geboten Gottes und Christus es Glaubens an Jesus ?

    Endzeitprophetie verlangt die jetzt mehr Aufmerksamkeit ?
    Wer sich unter Gottes Herrschaft begibt, um sich von ihm führen zu lassen, wird den steten Gang der Ereignisse verstehen, wie sie nach seinen Willen vorgesehen ist. v.E.W.

    Wichtig sind die Bücher Daniel und die Offenbarung,
    E.W. schreibt :
    Klar und deutlich zu verkündigen, denn es gibt viele die die Prophezeiungen die sich auf unsere Tage beziehen, nicht verstehen : sie muß man aufklären

    Laßt die Wächter ihre Stimme erheben und die Botschaft verkündigen, die Wahrheit für unsere Zeit. Laßt uns den Menschen zeigen, wo wir uns in der prophetischen Geschichte befinden.

    Einmal editiert, zuletzt von ingeli (10. Juli 2011 um 14:31)

  • Hallo Ingeli,

    ich denke eine der wichtigsten Bereiche der Bibel was Endzeit angeht hast du vergessen.
    Matthäus 24 und 25, Erdbeben Kriegsgerüchten USW. Die Geschichtsschreibung sagt dass eben gerade das letzte Jahrhundert das blutigste ÜBERHAUPT EVER war bisher. Wir haben noch potential wo gewisse Weltkräfte dran arbeiten mehr und mehr Menschen zu vernichten aber wir stehen recht weit.
    Wichtig ist dass man dennoch erkennt das was Jesus dazu gesagt hat. DAS IST NICHT DAS ENDE es ist der Anfang der Wehen.
    Wir stehen mitten in der Endzeit, Christen die behaupten die Prophetie zu kennen meinen aber dass es noch keine echten Anzeichen für das Ende gibt müssen ihre Augen dringenst untersuchen lassen. Christus wird nicht berechenbar kommen!

    Inge du packst hier mit SChriften von Ellen White ein heißes Eisen an da einige STAs Ellen White nichtmehr annerkennen. Dennoch finde ich es interessant was sie geschrieben hat. Aber am einfachsten ist denke ich mal die Bibel, dort steht recht klar was passierte bisher und was noch kommt.

    Verantwortung und das Bewusstsein auf sein baldiges kommen sind genauso wichtig wie die einzelne Verantwortung die wir hier und jetzt jedem Einzelnen gegenüber haben.

    Vor Gott sind alle Menschen gleich.

  • Zusammen tragen hatte ich gemeint, da hab ich nichts vergessen, und warum ein heißes Eisen, jetzt versteh ich gar nichts mehr.

    In deinen Beitrag ist sehr viel Emotion drinnen, irgendwie versteh ich`s auch, den die Zeit wird sehr ernst werden und es kann dann auch nicht der eine hü sagen und der andere hot.
    Na, ja wo keine Einheit ist, wie kann da der Geist Gottes wirken ?

    Und so wie E.W. schreibt, schreibt sie so wie es heute wäre, sie gegenwärtig wäre, und ich glaube das man nicht die Person sehen soll, sondern den Geist Gottes.
    Und was wäre die Adventgemeinde ohne E.W. ????
    Sie schreibt ja selber, lest zuerst die Bibel und dann meine Schriften und prüft es.


    Die STA sagst du erkennen E.W. nicht mehr an ? Das heißt dann sie baut auf die Bibel was ja korrekt ist und dann ?
    NA, gut, dann wird auch Gotteswort in den Schriften nicht mehr anerkannt und das macht für mich auch irgendwie Unglaubwürdigkeit.
    ja wie schon gesagt hü und hot.
    Wenn sie nicht mehr anerkannt wird, dann müßten die ganzen Schriften entfernt werden von den Adventgemeinden, entweder oder.

    Und ich bin davon überzeugt, das sie sich immer wieder auf E.W. stützen werden und sie zitieren. das ist meine Überzeugung, weil ihre Botschaften so eindeutig und treffend sind und von Gott inspiriert sind, das aber so manche adventistische Geschwister auch von Gott inspiriert sind, wäre es nicht so, dann wäre es traurig wenn keine Früchte zu sehen wären.
    Es soll immer aufbauend sein, man kann nicht , die Ziegel wegtun, die auf dem Fundament aufgebaut worden sind.

    Das Fundament der Adventgemeinde ist die Bibel, die Prophetie und als Tragende Säule, das wachsen und reifen in Christus und wenn es nicht so ist, dann habe ich was falsch verstanden und bitte um Aufklärung.
    Und natürlich die 28 Glaubenspunkte, wo das wachsen und reifen in Christus dazu gekommen ist als neuer Glaubenspunkt.

    3 Mal editiert, zuletzt von ingeli (10. Juli 2011 um 16:02)

  • Nein Ingeli nicht die STAs sondern leider einige STAs nicht wir als Gemeinschaft. Aber das ist nur so eine traurige Randbemerkung von mir.
    Am Restlichen Text stimme ich dir voll und ganz zu.

    Vor Gott sind alle Menschen gleich.

  • Ellen White schreibt einiges zum Sonntagsgesetz :

    Satan fordert Gott heraus
    Der Ruhetag als Streitfrage
    Im letzten Kampf werden sich alle Mächte der Bosheit, Die den gehorsam gegenüber Gottesgesetz aufgekündigt haben, gegen Gottesvolk zusammenschließen.
    In diesen Streit wird der Ruhetag des 4.Gebotes ein wichtiges Anliegen sein; denn im Sabbatgebot erklärt sich der Gesetzgeber als der Schöpfer als des Himmels und der Erde.
    Ellen Whithe schreibt:
    Ich hoffe , daß die Posaune Gottes mit einen klaren Ton erschallen wird, wenn es um die Bewegung zur Einführung des Sonntagsgesetzes geht.
    Die ewige Gültigkeit des göttlichen Gesetzes sollte immer wieder in unseren Zeitschriften behandelt werden..... Wir müßen nun unser bestes Tun, um dieses Sonntagsgesetz zu Fall zu bringen. geschrieben 1906

    Die Sonntagsgesetzgebung in den vereinigten Staaten

    Protestanismus und Katholizismus einig

    Sonntagsgesetze weisen Rom die Ehre

    Rom gewinnt die Vorherrschaft zurück
    Da wir uns den letzten Auseinandersetzungen nähern, ist es wichtig, daß unter den Einrichtungen des WERKES GOTTES Friede und Eintracht herrscht.
    Die Welt ist erfüllt von Katastrophen, Kriegen und Zwietracht. Dennoch werden sich unter eine Führung- nämlich unter der päpstlichen Macht
    die M.enschen zusammenschließen, um sich gegen Gott, das heißt gegen seine Gläubigen zu stellen. Diese Verbindung wird durch Satan, den großen Abtrünnigen, geschmiedet.

    Einmal editiert, zuletzt von ingeli (12. Juli 2011 um 18:46)

  • Hier tobt der Himmel auch schon. Irgendwie kann einem das Thema schon sehr viel Angst machen. Also zumindest mir.

    Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.

    Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm

    1. Johannes 4, 16

  • Ich male mir gundsätzlich nicht aus, was noch alles kommen kann, kommen wird oder auch nicht. Die Bibel zeigt uns eindeutig, dass die Zeiten für wahre Christen kein Spaziergang sein wird. Aber sie zeigt uns auch, dass wir an der Hand Christi da hindurch kommen werden.

    Mir ist wesentlich wichtiger, mich an die Versprechen Jesu zu halten, zu erinnern und versuchen, nach dem Willen Gottes zu leben. Denn eines ist wohl klar. Nicht alle, die sich heute Christen nennen, gehören zu den "Übrigen" aus Offenbarung.

    Ich weiß zwar nicht, was sich für diese Adventisten ändert, wenn sie Ellen White ablehnen. Denn alles, was uns die Bibel vermittelt, wird geschehen. Egal ob jemand Ellen White anerkennt oder nicht. Daher denke ich, dass jeder, der Ellen White zwar ablzulehnen meint, aber dennoch der Bibel treu bleibt, White gar nicht ablehnen kann. Denn was sagt sie anderes, als es uns die Bibel vermittelt.

    Mir ist es zwar nicht egal, was noch alles auf uns zukommt, aber ich vertraue auf Gott so sehr, dass ich mir sicher bin: Gott wird mich beschützen. Gott wird mir nicht mehr zumuten, als ich wirklich ertragen kann. Denn auch das verspricht er uns durch die Bibel. Warum also die schwärzesten Farben malen, wenn es doch eine herrlich bunte Zukunft ist, die uns erwartet.

    Was haben wir als Ziel? Den letzten Kampf Satans gegen Gott, oder die herrliche Zukunft, die uns Gott verspricht und Jesus Christus durch sein Opfer verwirklicht hat? Das erstere ist zeitlich begrenzt. Das Versprechen Gottes wird ewig halten.

  • Standhaft bleiben
    Wir werden feststellen, schreibt sie, daß wir alles loslassen müssen - ausgenommen die Hand Jesu.

    Wendet euch um euer selbst Willen an Gott und betet um göttliche Erkenntnis, damit ihr sicher sein könnt was Wahrheit ist.

  • Hier tobt der Himmel auch schon. Irgendwie kann einem das Thema schon sehr viel Angst machen. Also zumindest mir.

    Ich kann dich gut verstehen. Ich mag so eine Schwarzmalerei auch nicht. Denn sie baut nicht auf, macht Angst und Mutlos und ist weder gut für die Seele noch für den Körper.

    Wenn wir fest auf Gott vertrauen, wissen wir, dass ER uns beschützt. Dann wissen wir, dass wir nicht mehr erdulden müssen, als wir auch wirklich ertragen. Daher fülle ich meine Gedanken nicht mit dem, was eventuell kommen könnte, sondern damit, was mit Gewissheit kommen wird. Und das Reich Gottes kommt gewiss. Darauf freue ich mich!

    Wir haben keinen Grund uns zu fürchten, wenn wir uns an Christus anhalten. Jesus Christus sagt immer wieder: "Fürchtet euch nicht!"

    Fürchte dich nicht, liebe Rara! Gott beschützt dich, wenn du es zulässt!

  • Ich sehe das ein bisschen anders, erstens warum Schwarzmalerei, was wahr und ersichtlich ist, was die Realität ist, nur ein Unterschied ist, ob ich dies aus meinen Bewusstsein heraus erfassen kann oder ob ich aus Neugierde nach der Zukunft schaue.

    Denn der Herr zeigt uns auch die Realität, aber er ist bei uns, gibt uns Sicherheit und Geborgenheit in ihm, und wir brauchen uns nicht zu fürchten, sondern wir sollen uns ihn ganz anvertrauen. Und ihn treu sein, in allen was wir tun.

  • Ich sehe das ein bisschen anders, erstens warum Schwarzmalerei, was wahr und ersichtlich ist, was die Realität ist, nur ein Unterschied ist, ob ich dies aus meinen Bewusstsein heraus erfassen kann oder ob ich aus Neugierde nach der Zukunft schaue.

    Du darfst es auch gerne anders sehen. Das ist völlig ok! Für mich ist es insofern eine Schwarzmalerei, weil wir nicht wissen, was uns von den Vorhersagen persönlich trifft. Daher laufen wir Gefahr, dass wir uns viele Ängste schaffen, die uns in Wahrheit nie erreichen. Und die, die uns erreichen, schreibst du richtig, dass wir unter Gottes Schutz stehen, also wirklich nichts fürchten müssen.

    Denn der Herr zeigt uns auch die Realität, aber er ist bei uns, gibt uns Sicherheit und Geborgenheit in ihm, und wir brauchen uns nicht zu fürchten, sondern wir sollen uns ihn ganz anvertrauen. Und ihn treu sein, in allen was wir tun.

    Der Herr sagt aber nirgends, dass wir unseren Kopf und unser Herz mit diesen Gedanken füllen sollen. Wir sollen das Ziel im Auge behalten. Und wachsam sein, damit wir nicht von Gott weichen. Wenn wir die Hand Gottes auslassen, haben wir allen Grund uns zu fürchten. Seine Versprechen helfen mir, seine Hand um so fester zu halten.

  • Ja, hast ja recht, wie gehe ich damit um, habe ich dadurch Angst oder bleibe ich mit Gedanken daran hängen oder lebe ich bewusst in der Gegenwart.
    Aber wir können es auch nicht wegleugnen und die Augen verschließen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich kann dich gut verstehen. Ich mag so eine Schwarzmalerei auch nicht. Denn sie baut nicht auf, macht Angst und Mutlos und ist weder gut für die Seele noch für den Körper.

    Wenn wir fest auf Gott vertrauen, wissen wir, dass ER uns beschützt. ...
    Wir haben keinen Grund uns zu fürchten, wenn wir uns an Christus anhalten. Jesus Christus sagt immer wieder: "Fürchtet euch nicht!"

    Fürchte dich nicht, liebe Rara! Gott beschützt dich, wenn du es zulässt!

    BRAVO, die Schreckensszenarien, die manche malen sind wirklich entbehrlich! Und die Realität unserer Welt ist schlimm genug. Ich denke die Bibel will nicht Angst machen, sondern Zuversicht säen. Und wo von Verfolgung die Rede ist wird klar gemacht, dass DENNOCH Gott der Herr und Erretter ist, der BALD Hilfe schafft!

    Liebe Grüße, Heimo

  • Aber wir können es auch nicht wegleugnen und die Augen verschließen.

    Das stimmt!
    Ich möchte aber niemanden unnötige Angst einjagen, weil wir mit Christus an der Hand auf jeden Fall auf der "ÜberlebendeSeite" stehen. Und das zählt. Nicht das Ziel Satans habe ich im Sinn, obwohl es Realität ist. Ich habe Gottes Ziel im Sinn. Das mag jeder etwas anders sehen.

  • Jeder empfindet anders, der eine sieht Schwarzmalerei obwohl es der Realität entspricht und der andere flüchtet vor der Realität, so sind wir Menschen, so ist das Leben.

  • Jeder empfindet anders, der eine sieht Schwarzmalerei obwohl es der Realität entspricht und der andere flüchtet vor der Realität, so sind wir Menschen, so ist das Leben.

    WEißt du was, ingeli? Ich glaube, wir verstehen den Begriff "Schwarzmalerei" verschieden. Denn ich kann auch die realste Realität schwarz ausmalen. (Nach meinem Begriffsverständnis)

    Ich kann zum Zahnarzt gehen müssen und der zieht mir einen Zahn. Das ist die Realität. Ich kann das aber so schwarz ausmalen, dass ich mich der Realität (Zahnarztbesuch) nicht mehr stellen will. Weil ich von dem Ausmalen, was mir da alles passieren könnte und wie Schmerzhaft das sein könnte. Wieviel Blut da fließen könnte und dass es schon mal Leute gab, die auf Grund eines Zahnziehens gestorben sind u.s.w. Angst bekommen habe!

    So sehe ich es auch mit dem Ausmalen der letzten Zeit.

  • „Christus kommt bald!”

    – das sagten im 1. Drittel des 19. Jahrhunderts seit den 1830er Jahren 4 eschatologisch endzeitliche christliche Gruppen!:

    Und selbst der Reformator Martin Luther meinte dass Jesus Christus noch im 16. Jahrhundert wiederkommen werde und berechnete 3 verschiedene Termine (!!!)

    Wenn du müde bist von Kalenderrechnereien, von Datumsversprechen, von Prophezeiungen, die sich nie erfüllt haben**, dann ...

    ** – wie zum Beispiel die Prophezeiungen, die sich nie erfüllt haben, von: ...

    • 1532,1538 und 1541 von Martin Luther (1483-1546) – Luther berechnete 3 mal den Weltuntergang und ging um 354 / 348 / 345 verkürzten 6000 Jahren Sündenherrschaft aus. Luther rechnete mit der Erschaffung Adams 4114 v. Chr. Er ist – wie viele Lehrer in den Jahrhunderten vor ihm – davon ausgegangen, dass die Welt 6000 Jahre lang bestehen würde von der Schöpfung bis zum jüngsten Tag. 6000 Jahre deswegen, weil die Schöpfungsgeschichte nach dieser Vorstellung bereits das gesamte Weltgeschehen abbildet. Die Schöpfung dauerte bekanntlich 6 Tage, und da vor Gott tausend Jahre wie ein Tag sind (vergleiche Ps 90.4), ergibt sich, dass die Welt 6000 jahre alt wird, bevor Gott ihr wieder ein Ende bereitet. Luther vertrat die Vorstellung, dass es drei Weltzeitalter gäbe: Eines vor dem Gesetz (also bevor Gott seinem Volk die Thora offenbarte), eines unter dem Gesetz (bevor Christus kam) und eines unter der Gnade (das also mit der Geburt Jesu begann). Logischerweise musste dann (wenn man davon ausgeht, dass die drei Zeitalter dieselbe Länge haben, jedes also 2000 Jahre dauert), das Weltenende im Jahr 2000 nach Christi Geburt erfolgen. Allerdings gab es für Luther auch Hinweise darauf, dass das letzte Zeitalter nicht wirklich 2000 Jahre lang dauern würde, denn es heißt zum Beispiel in Mt 24,22, wo Jesus von den Verfolgungen spricht, die seine Nachfolger zu erwarten haben: "Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." Das bot natürlich einen schönen Spielraum zum Spekulieren, und so kam es, dass Luther sich tatsächlich solchen Spekulationen hingab.
    • 1836 von Johann Albrecht Bengel (1687-1752) – Bengel berechnete seit 163 v.Chr. [= Tod des Antiochus IV. Epiphanies] 3 x 666 Jahre und kam so 1. auf 163 v.Chr. – 504 n.Chr. [= Verbindung Kirche (Papst Symmachus) + Staat (Frankenkönig Chlodwig)] / 2. 504 n.Chr. – 1170 [= Beginn der Waldenser-Verfolgung durch Papst Alexander III.] / 3. 1170 – 1836 [= Wiederkunft Jesu!]
    • 1843 von William Miller (1782–1849) – Miller berechnete anhand von Esra 7,7 iVm. Daniel 9,25 mit Daniel 8,14 die Wiederkunft Jesu für das Jahr 1843 – und zwar so: 457 v.Chr. (Dan 9,25/Esr 7,7) + 2300 Jahre (Dan 8,14) = 1843 n.Chr. / Auf das gleiche Datum kam Miller das zweite Mal als er mit den 7 Zeiten (à 360 Jahre; ==> 7 x 360 = 2520) = 2520 Jahren (Daniel 4) ab 677 v.Chr. (Deportation des grausamen Judenkönigs Manasse!) rechnete! ----> 677 v.Chr. + 2520 Jahre = 1843 n.Chr. Auch durch eine 3. Berechnung kam Miller auf das Jahr 1843: In seiner engl. King James Bibel (KJV) war im Anhang das Jahr 4.173 v.Chr. für die Erschaffung Adams angegeben. Miller nahm an dass Adam und Eva für zweimal 8 = 16 Jahre sündlos und in Harmonie mit Gott im Garten Eden gelebt haben und somit 4157 v.Chr. der Sündenfall war und von da an 6.000 Jahre (William Miller glaubte an die Kosmische Woche der 7.000 Jahre!) Herrschaft der Sünde waren; und so kam Miller auf diese Rechnung: 4157 v.Chr. + 6.000 Jahre = 1843 n.Chr. Erst als er von 1818 (da war Miller anhand der 2300 Abend-Morgen erstmals der Meinung dass das Heiligtum Erde aus Daniel 8,14 durch Feuer 🔥 gereinigt werde durch Jesu Wiederkunft 1843!) bis 1831* auch durch sein Bibelstudium noch zweimal das Jahr 1843 bestätigt sah, wagte er sich mit Predigten an die Öffentlichkeit und so wuchs in den nächsten 12/13 Jahren die Millerbewegung [= die erste Adventbewegung] auf 50.000 bis 100.000 Anhänger an!]
    • 1844 von Samuel Snow (1806–1890) – Snow korrigierte Millers Datum 1843 um 1 Jahr da Miller fälschlicherweise das Jahr O mitgerechnet hatte, das es tatsächlich gar nicht gibt, da nach dem Jahr 1 vor Christus sofort das Jahr 1 nach Christus folgt! Am 12. August 1844 sagte Snow in Exeter, New Hampshire, dass Jesus Christus am 22. Oktober 1844 wiederkommen würde. Weil dies der jüdische Versöhnungstag Jom Kippur [= am 10. Tischri (= 7. bürgerliche jüdische Kalender-Monat)] sei an dem der Hohepriester das Heiligtum gereinigt habe, müsse analog dazu auch Jesus Christus durch seine Wiederkunft das Heiligtum der Erde reinigen – am selben Tag! Miller schloss sich Snows »Seven-Months-Movement« = »Bewegung des 7. Monats« erst am 6. Oktober 1844 an! Es kam zum Day of the Great Disappointment! = Tag der Großen Enttäuschung, weil Jesus Christus nicht wiedergekommen ist!
    • 1864 von Edward Irving (1792 – 1834) – Irving, welcher der Begründer der Katholisch – Aposto-lischen Gemeinden in England war, berechnete Jesu Wiederkunft für das Jahr 1864! Der Ausgangspunkt: Er datierte den Beginn dieser Periode auf das Jahr 604 v. Chr. (die Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar). Die einfache Rechnung: Durch Addition dieser beiden Werte auf dem Zeitstrahl (604 + 1260 = 1864) kam er zu seinem Enddatum. So wie Bengel seinen Termin 1836 nicht mehr erlebte, so erlebte auch Irving seinen Termin 1864 nicht mehr, da er bereits im Alter von nur 42 Jahren verstarb!
    • 1874 von Nelson H. Barbour (1824 – 1905) – Barber übernahm das Konzept vieler in dieser Zeit, nämlich: Das Ende von 6000 Jahren Erdgeschichte: Barbour übernahm die Überzeugung früherer Adventisten , dass die Schöpfung Adams im Jahr 4129 v. Chr. stattfand. Zog man von 6000 Jahren dieses Erschaffungsjahr ab, gelangte man rechnerisch ins Jahr 1871 bzw. mitberücksichtigt 1872 n. Chr. Das Konzept des "Sündenfalls" in Eden: Um auf 1874 zu kommen, postulierte Barbour, dass Adam und Eva nicht direkt bei der Erschaffung sündigten, sondern zunächst zwei Jahre im Paradies lebten. Zählte man diese 2 Jahre hinzu, verschob sich der Ablauf und die 6000 Jahre unter der Sünde endeten schließlich im Herbst 1874 n.Chr. Als Jesus 1874 nicht körperlich zurückkehrte, schlussfolgerte Barbour zusammen mit seinem Mitstreiter Charles Taze Russell, dass Christus seit 1874 im Himmel unsichtbar anwesend sei. Die darauffolgende sichtbare Herrschaft Gottes erwarteten sie für das Jahr 1914. [1, 2, 3, 4]
    • 1914 von Charles Taze Russell (1852 – 1916) – Russell der Begründer der Ernsten Bibelforscher (aus denen dann 1931 die Zeugen Jehovas wurden!) rechnete für 1914 mit der Wiederkunft Jesu die er so berechnete: 607 v.Chr. (die Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar) + 7 Zeiten der Nationen = 2520 Jahre (7 x 360 = 2520) aus Daniel 4 = 1914 n.Chr. Als die Wiederkunft ausblieb erklärte Russell dass 1914 Jesus als himmlischer König eingesetzt wurde.
    • 1925 von Joseph Franklin Rutherford (1869 – 1942) – Rutherford und seine Vorgänger der Wachturm-Gesellschaft der Bibelforscher rechneten mit 70 solchen Jubeljahren, die seit dem Einzug der Israeliten in das Gelobte Land (1575 v.Chr.) vergangen sein sollten. Die Zeitspanne: 70 Jubeljahre à 50 = 3.500 Jahre. Das ergab diese Berechnung: 1575 v.Chr. + 3.500 Jahre = 1925 n.Chr.
    • Vor 1960 von Johann Gottfried Bischoff (1871 – 1960) – Bischoff, der Stammapostel der Neuapostolischen Kirche verkündigte ab 1951, dass die Wiederkunft Christi zu seiner Lebzeit erfolgen würde. Bischoff verstarb am 6. Juli 1960 in Karlsruhe mit 89 Jahren ohne dass der Herr wiedergekommen wäre!
    • 1975 von den Zeugen Jehovas – die Zeugen Jehovas um ihren Präsidenten Nathan Homer Knorr (1905 – 1977) vertraten "Die 6000-Jahre-Theorie" (wie schon Martin Luther): Gestützt auf die biblische Schöpfungsgeschichte und die Lebensalter der biblischen Patriarchen schätzte die Wachtturm-Gesellschaft, dass die Erschaffung Adams im Jahr 4026 v. Chr. stattfand. Die einfache Rechnung: Die Summe aus der Zeit vor und nach der Zeitenwende ergibt die Dauer: 4026 Jahre (v. Chr.) + 1974 Jahre (n. Chr.) = 6000 Jahre. Die verbleibende Zeit deutete auf das Jahr 1975 hin. [1] ----> 1975 erwartete man daher Jesu Wiederkunft! Die Rechnung war nun also folgende: 4026 v. Chr. + 6.000 Jahre = 1975 n.Chr.

      Aber der Herr verzog! ----> so wie 1836, 1843/1844, 1864, 1874, 1914, 1925 und 1960 schon!

      PS: Die Zeugen Jehovas haben nicht beachtet: dass erstens die Erschaffung Adams nicht 4026 v. Chr. war, sondern laut biblischer Chronologie 4114 v. Chr. und zweitens dass die ersten beiden Menschen, Adam & Eva eine Zeit lang – vermutlich 88 Jahre :!:– ohne Sünde in Harmonie mit Gott im Paradies-Garten Eden gelebt haben werden! ----> Sündenfall vermutlich daher 4026 v.Chr. / Die 6.000 Jahre der Herrschaft der Sünde [4026 v.Chr. + 6.000 Jahre = 1975 n. Chr.] endeten daher tatsächlich auch 1975! Aber Gott gab (wie schon bei William Millereine Gnadenfrist-Periode[Daniel 12,12 – minus Daniel 12,11 = 1335 – 1290 = 45] von 45 Jahren , von 1798 bis 1843!) erneut die Gnadenfrist-Periode von 45 Jahren – von 1975 – 2020! ===> Und dieses Jahr 2020 ist 2x im Danielbuch prophetisch errechenbar, und der Beginn der aller-allerletzten Gnadenzeit-Periode bis zu unserer baldigen Entrückung! Die letzte Zeit (Daniel 8,17 – NEÜ) ... die Zeit, in der das Ende kommt (Daniel 8,19 – NEÜ)! Amen!

    * Um diese Zeit um 1830 herum kam es weltweit zu weiteren christlichen Erweckungsbewegungen!

    • F o r t s e t z u n g . . . folgt
  • * Um diese Zeit um 1830 herum kam es weltweit zu weiteren christlichen Erweckungsbewegungen!

    • 1830 gründete Joseph Smith Junior (* 23.12.1805 – † 27. Juni 1844 [ermordet!]) am 6. April 1830 die Kirche Christi mit sechs weiteren Gründungsmitgliedern. Sie gewannen schnell weitere Anhänger dazu. 1831 zog er mit der Kirche nach Kirtland, Ohio, zwei Jahre später ins Jackson County im Bundesstaat Missouri um. Er behauptete, nach einer von ihm empfangenen „göttlichen Offenbarung“ habe dort der Garten Eden gelegen und dort würde noch vor dem Ende des 19. Jahrhunderts die Wiederkunft Christi stattfinden. Smith der 1844 gelyncht wurde als er für das Amt des US-Präsidenten kandidiert hatte, gründete die Sekte der Mormonen, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sein Buch Mormon wurde so bewertet:
    • Zitat

      Das Buch Mormon wurde in unsere Hände gelegt. Ein schmählicherer Betrug wurde nie begangen. Es ist ein für Christen und Moralisten anstössiges Zeugnis der Täuschung, Gotteslästerung und Leichtgläubigkeit.“ (Eine Zeitung in Rochester)

      – Jon Krakauer, Thomas Gunkel (Übersetzung): Mord im Auftrag Gottes. Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus.

    Joseph Smith Junior war zudem ein notorischer Ehebrecher und führte in seiner Kirche die Vielehe ein. Smith selbst soll mit 30 bis 40 Frauen (!!!) verheiratet gewesen sein. Die jüngste, Helen Mar Kimball, war 14 Jahre alt, die älteste, Fanny Young, 56 Jahre.

    • 1830 wurde von John Nelson Darby (1800 – 1882) in Irland und Großbritannien die Erweckungsbewegung der Brüderbewegung gegründet. Darby sah die Bibel in verschiedene heilsgeschichtliche Epochen, die so genannten „Haushaltungen“ (engl. dispensations), aufgeteilt. Seiner Ansicht nach müssen Bibeltexte im Zusammenhang dieser Epochen gelesen werden. Besonders wichtig ist die strikte Trennung zwischen Israel (dem irdischen Volk Gottes mit irdischen Verheißungen und einer irdischen Zukunft) und der Gemeinde (dem himmlischen Volk Gottes mit himmlischen Verheißungen und einer himmlischen Zukunft). Dieses theologisch-hermeneutische Modell wurde als Dispensationalismus vor allem im amerikanischen Protestantismus weit über die Brüderbewegung hinaus bekannt und bildet u. a. die Grundlage der Scofield-Bibel.
    • Auch um 1830 herum kam es in England zur Gründung der Katholisch-Apostolischen Gemeinden durch den schottischen presbyterianischen Prediger Edward Irving (* 4. August 1792 in Annan, Dumfriesshire; † 8. Dezember 1834 in Glasgow) der das Apostelamt wieder einführte und eine Heiligungsbewegung ins Leben rief! In seiner Auslegung über die Offenbarung des Johannes verlegte er die Stunde des Gerichts in seine damalige Zeit und bezeichnete das Jahr 1864 als wahrscheinlichsten Zeitpunkt für die Wiederkunft Christi. Das Papsttum sah er als Haupt einer weltlichen Kirche, wie es die Gemeinde von Laodizea war, die antichristliche Züge aufweise, sofern sie nicht Buße tun würde. Die protestantischen Kirchen würden dagegen der Gemeinde von Sardes entsprechen. Nur Christen und christliche Gemeinschaften, die wie die Gemeinde von Philadelphia leben würden, hätten die Botschaft des kommenden Christus begriffen. Aus den Katholisch-Apostolischen Gemeinden ging dann 1863 (27. Januar) die Neuapostolische Kirche (NAK) hervor, also im selben Jahr wie die Kirche der STA auch. Die NAK war 4 Monate jünger als die STA-Kirche!
    • Auch in Württemberg entstand in den 1830er Jahren eine pietistische Erweckungsbewegung, die sich an Bengels (1687-1752) erwarteten Datum der Wiederkunft Christi für den 18. Juni 1836 orientierte. Viele zogen daher sogar ins Heilige Land, weil sie dem Ölberg bei Jerusalem nahe sein wollten auf den Jesus ja nach Sacharja 14,4 wiederkommen würde!

    ===> Fazit: Es gab also im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts sowohl in Amerika aber auch in Europa vielerlei christliche Erweckungsbewegungen, die sich alle – trotz ettlicher theologischer Unterschiede – darin einig waren, dass Jesus Christus noch vor dem Jahr 1900 (2000) wiederkommen werde und sie Jesu 2. Advent in jedem Falle noch erleben würden! Allen gemein war dann eine Große Enttäuschung als der Herr verzog ...!

    1. Enttäuschung 1836 bei den Württemberger Pietisten weil Jesus am 18.6.1836 ausblieb!
    2. Enttäuschung 1843 bei den US-amerikanischen Milleriten weil Jesus 1843 nicht wiederkam!
    3. Enttäuschung 1844 bei der Bewegung des 7. Monats von S. Snow, weil Jesus am 22.10. verzog!
    4. Enttäuschung 1864 bei den britischen Irvingianern/Kath.–Apostol.Gemeinden da Jesus verzog!
    5. Enttäuschung 1874 bei dem Adventisten Nelson H. Barbour+Charles Russell weil Jesus verzog!
    6. Enttäuschung 1914 bei den US-amerikanischen Ernsten Bibelforschern weil der Herr ausblieb!
    7. Enttäuschung 1925 bei den amerikanischen Bibelforschern weil der Herr wieder nicht kam!
    8. Enttäuschung 1960 in der Neuapostol. Kirche weil deren Stammapostel Jesu noch erwartete!
    9. Enttäuschung 1975 bei den Zeugen Jehovas weil sie sich zum 4. Mal irrten und Jesus verzog!