Gemeindezucht

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    • Ja gibt es auch hier. Finde ich gut und notwendig. Leider ist es manchmal nicht ganz glücklich eingesetzt weil jeder Fall verschieden ist.
      Aber auch Ausschlüsse und die zuvor eingeleitete korrigierende Seelsorge sind gut biblisch und notwendig.

      Fall A z.B. ein ehemaliger Bruder ist bestimmt schon seit 10 Jahren nichtmehr in die gemeinde gekommen. Auf der Straße bei der Mission haben wir ihn dann mal wieder gesehen. er meinte nur es gibt keine absolute Wahrheit und die Bibel ist sowieso quatsch. Naja er wurde halt angeschrieben er solle Stellung dazu beziehen ob er noch Mitglied sein möchte oder nicht. Er meinte dazu garncihts keine reaktion. Danach wurde er ausgeschlossen, auch ich habe dafür gestimmt ihn auszuschließen.
      Da ist der Fall denke ich klar und keiner ist wirklich in Gewissenskonflikten.

      Fall B. z.B. wie sollte man mit einem umgehen der mehr und mehr sündigt aber von sich aus sagt er will STA bleiben er kommt auch in die Gemeinde aber sein privates Leben sieht halt garnicht gut aus....er schlägt seine Frau begeht ehebruch ...raucht und sauft. Wie sollte man dort reagieren. Auch hier halte ich Korr. Seelsorge für gut indem man ihm vorerst alle Ämter entzieht damit er sich auf seine wirklichen Probleme konzentrieren kann. Aber es muss ein Zeitrahmen gesteckt werden denn auch sollche massiven offenen schweren Sünden dürfen in meinen Augen so nicht aktzeptiert werden und man muss etwas tun

      Fall A ist so passiert
      Fall B ist jetzt nur eine Theorie.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Find das ganz schön anmaßend. Was glaubt ihr, wer ihr seid?!
      Soll doch jeder sein Privatleben haben! Das innere, die Gedanken und die Art zu leben sind absolut privat!
      Spionage in den Privatbereich, der gläserne Mensch. Jeder soll für sich kennen lernen, was gut ist, schließlich muss er damit leben!
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Rara7 schrieb:

      [...]
      Spionage in den Privatbereich, der gläserne Mensch. Jeder soll für sich kennen lernen, was gut ist, schließlich muss er damit leben!

      Richtig.

      Warum diese Art der Seelsorge immer noch praktiziert wird, liegt wohl mehr an der tendenziösen Haltung der Adventisten früher. Aber das ist ja glücklicherweise nicht in allen Gemeinden so.
    • Eure Gemeinden möcht ich sehen wo es keine Regeln gibt.
      Ist das euer Ernst dass jeder machen kann was er will?

      Außerdem wenn jemand nur noch pro forma wo dabei ist was er selbst nicht mehr wünscht und was er selbst nichtmehr glaubt wozu dann das Gejammer dass man den nicht ausschließen darf?

      Und Fall B ist eine theoretische Sache. Denkt ihr wirklich wenn die Kinder psychisch am Ende sind dass keiner was sagen oder tun darf? Wie war das gleich noch man soll gegen Ungerechtigkeit aufstehen?

      *kopfschüttel*

      Wenn ich als CDUler im Herzen zu den Grünen gehe dann funktioniert das nicht. Ich gehe dahin wo ich die Prinzipien aktzeptiere und gewisse Dinge sind nunmal an Regeln verankert.

      Eine Regelfreie Gemeinde gibts nirgends. Also bitte tut nicht so als wären die Adventisten da sooooo schlimm. Bitte seht euch erstmal andere Gemeinden an wo sowas ohne Liebe praktiziert wird z.B. Zeugen Jehovas.
      Aber bitte erst mal richtig informieren bevor hier div. Kometare geschoben werden. Danke
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Hey,

      na dann.....ich wurde auch mal mit korrigierender Seelsorge belegt... :!: ..(Gemeindezucht!), weil ich rauche und auch dazu stehe! Das sah dann so aus, daß mir mitgeteilt wurde, bis wann ich mein Verhalten zu ändern hab verwirrtwegr :thumbdown: ...da bin ich ausgetreten . :!:

      Weil das ging mir zu weit! Im Gemeindehandbuch stehen Raucher übrigens gleich bei den Mördern, und das war mir zu fett! bäh26bfe Seltsam ist nur, daß die Adventisten zu den Ausgetretenen null Kontakt pflegen: letztens traf ich einen auf der Straße, der wendete sich sogleich ab....das hab ich bisher nur von den NAK und ZJ gehört. Übrigens sämtliche ehemaligen STA-Freunde telefonieren auch nicht mehr mit mir! schiefguckenneu

      LG Kira
    • Keine Ahnung in welcher Ortsgemeinde du warst bzw. ob das überhaupt eine normale STA GEmeinde war. Waren das Reformer?

      Deinen Fall kenne ich nicht. Wenn man quasi offen sagt ja ich tuh es es ist gut so dann verstehe ich sehr wohl dass man mit jemandem spricht. Wie sah denn deine Korrektur durch die Gemeinde aus, nur Zeitvorgabe bis zur Anderung sonst Rauswurf ?
      Naja wenn du einzelne übereiffrige ehemalige Geschwister hast ist das traurig aber absolut nicht üblich.
      Ich kapier aber auch nicht wie man sich taufen lassen kann und offen zum rauchen steht in dem Sinn. Hast du mit dem Rauchen erst NACH der Taufe angefangen?

      IN allen Fällen die ausgetreten sind in meinem Wissenskreis sind im übrigen die Ausgetretenen der Grund warum kein Kontakt mehr zustande kommt.

      Du solltest dennoch differenzieren und nicht behaupten dass wir Mord mit rauchen emotional und technisch gleich setzen. Das ist falsch.

      Mit dem rauchen ist es eine schwierige Sache da dort eine deutliche Sucht vorhanden ist und man jeden Menschen dort deswegen nicht verurteilen darf. Es gibt aber auch andere Dinge wo ich niemals einer Taufe zustimmen würde,das wären gewisse Lebensstil Fragen und Verhaltensweisen anderen Menschen gegenüber(Gewalt massiver Drogenmissbrauch und ähnliches.) bei solchen Dingen kann soweit ich weiß keine Taufe statt finden.




      PS: ich weiß selbst auch dass bei solchen Geschichten oft indirekt geheuchelt wird. Da kommt z.B. ein Prediger der (deutlich) seine ernährung nicht im Griff hat(ordentlicher dicker Bauch). Ich bin selbst auch nicht schlank(leider.) von daher finde ich es etwas unbedacht jemandem wegen Rauchen kritisch zu sehen aber selbst abends schiebt man sich 2 tafeln Schoko rein und verfettet seine Adern durch sowas und ein Raucher schädigt sich anders. Offensichtlich wird dann aber das Rauchen höher gewertet, aber das sollte nicht sein. Hier gibt es oft einfach den Faktor Mensch der Fehler macht der Gottes Wege nicht so geht wie Gott eigentlich will, auch hier bei uns manchmal.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Das Haupt der Gemeinde ist bzw. soll Christus sein und die oberste Regel soll sein sich auf Christus auszurichten, und wer dies tut, der wird frei werden von Süchten, sei es rauchen oder andere Süchte. Das leben kann sich nur Schrittweise verändern. Aber nur jemand auszuschließen weil er Raucht finde ich nicht oky, man müßte Hilfe als Gemeinde anbieten können und zwar geistige Hilfe, wo man erarbeitet warum man raucht, was dahinter steht hinter diesen verhalten.
      Ich kann mir schon vorstellen wie verletzt so mancher ist. Ich glaube es gäbe in der Gemeinde auch sicher einige die das schon bewältigt haben und die Hilfe geben könnten.
      Natürlich wenn jemand gar nicht will mit den rauchen aufzu hören, der will auch sicher nicht sein Leben verändern bzw. von Christus verändern lassen. der will sich auch nicht Gotteswillen beugen, dann ist das sicher ein Grund zum Ausschluss, den er ist ein Glied der Gemeinde und es wirkt sich auf alle Glieder aus, die Einheit wird gestört.

      Es fehlt an der Tiefe, den Das Fehlverhalten liegt in der Tiefe, ist aber zb. am rauchen sichtbar.

      Es müßten auch öfter die 28 Glaubenspunkte durch gegangen werden, das man auch selber sieht wo steht man, sehe ich das heute vielleicht anders, als wie ich sie ganz am Anfang zu der Taufe eingegangen bin. Habe ich mich weiter entwickelt, bin ich stehen geblieben und gar rückwärtsgegangen. Eine Standortbestimmung machen.

      Das in der Gemeinde Ordung herrscht, muß es auch eine Gemeindeordung bzw. Regeln geben, die man eingeht wenn man beitritt, gibt es so was ?
    • Seltsam ist nur, daß die Adventisten zu den Ausgetretenen null Kontakt pflegen: letztens traf ich einen auf der Straße, der wendete sich sogleich ab....das hab ich bisher nur von den NAK und ZJ gehört. Übrigens sämtliche ehemaligen STA-Freunde telefonieren auch nicht mehr mit mir! schiefguckenneu

      LG Kira[/quote]

      Das ist nicht nur bei Adventisten so, das ist allgemein so, den man muß bedenken in einer Glaubensgemeinschaft da kommt man zusammen um Gottes Wort zu hören, der Glaube führt einen zusammen, ist das nicht mehr gegeben, dann läuft es auseinander. Die Glaubenswege trennen sich.
      Da kommt es auf jeden einzelnen an, hat er bzw. will er einen persönlichen Kontakt mit dem Nächsten oder nicht. Oft ist man vielleicht noch beleidigt weil dies und das.....und der andere weiß nichts davon.
      Wer Kontakt oder einen Anruf erwartet von jemand, tue es selber, der werde ganz einfach aktiv. " Gib was du erwartest" dies sagte Jesus.
    • @kira

      Kira schrieb:

      Seltsam ist nur, daß die Adventisten zu den Ausgetretenen null Kontakt pflegen: letztens traf ich einen auf der Straße, der wendete sich sogleich ab....das hab ich bisher nur von den NAK und ZJ gehört. Übrigens sämtliche ehemaligen STA-Freunde telefonieren auch nicht mehr mit mir!

      LG Kira


      Also ich würde sagen, das sind eigenartige Adventisten, die sich so verhalten.

      In den USA gibt es - das kenne ich aus eigener Anschauung z.B. regelrechte Programme um Menschen, die die Gemeinde verlassen haben oder einfach nicht kommen, wiederzugewinnen.

      In unserer Gemeinde haben wir das übrigens auch gemacht. In den 60er Jahren oder Anfang der 70er sind einige Leute zu einer Splittergruppe gewechselt (die dann - wie üblich - zerfallen ist). Wir haben die ausgetretenen oder ausgeschlossenen Geschwister immer wieder eingeladen und einige sind in den 80er Jahren wieder zurückgekommen. Solche Einladungen gab es immer wieder einmal für Menschen, die uns verlassen haben.

      Es ist leichter für die Gruppe auf den Einzelnen zuzugehen als für den Einzelnen einfach zurückzukommen. Daher halte ich das für eine christliche Pflicht.

      Jemandem aus dem Weg zu gehen fände ich arg!

      Also sei versichert, wenn Dir das so widerfahren ist, ist das dennoch weder Regel noch erwünschtes Verhalten. Schade!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hey,

      es war eine normale (keine reformer) gemeinde, ganz normale STA in Norddeutschland......und mit dem rauchen fing ich nach der Taufe wieder an, also als ich getauft wurde war ich rauchfrei...und im Gemeindehandbuch (das offizielle von 2006) stehen Raucher beim Thema korrigierende Seelsorge bei den Mördern und Kinderschändern....

      aber inzwischen ist es egal, weil ich eine neue Gemeinde gefunden habe, dort fühle ich mich (trotz rauchen!) wohl und angenommen und lebe mein Leben als bekennender Christ!

      LG Kira
    • Im Grunde müßte die Gemeinde, jeden der die Gemeinde verlassen hat, aus welchen Grund auch immer, das Gefühl von Heimat geben und auch das Gefühl er kann jeder Zeit wieder zurück, wenn er es möchte.
      Wenn die Dinge was zum Austritt geführt haben bereinigt sind.


      Noch eine Frage, gibt es wirklich ein Gemeindebuch, wozu ist es und was wird darin festgehalten bzw. protokoliert.
      Und wenn, ist das wirklich nötig und haben da alle einen Einblick, na da muß man sich es ja gut überlegen, in eine Gemeinde einzutreten, hm... ?(
    • Wenn man Gemeindezucht und korrigierende Seelsorge gegenüber stellt, dann ist der Inhalt von beiden was andereres bzw. es sind ganz andere Bedeutungen dahinter.
      Wie seht ihr das ?

      Gemeindezucht, du wirst gezüchtigt, und zwar von der Gemeinde und deren Menschen.

      Korrigierende Seelsorge beinhaltet, ich korrigiere mein Verhalten , Einstellung, mein Fehlverhalten mit Gott, ich lasse mir was sagen und ich nehme einen neuen Kurs, ich nehme Korrektur vor bzw. lasse mich von Gott korrigieren und vertraue von ganzen Herzen, das Gott und die Gemeinde es gut mit mir meint.

      Sprüche 3, 5-6
    • @ingeli


      Noch eine Frage, gibt es wirklich ein Gemeindebuch, wozu ist es und was wird darin festgehalten bzw. protokoliert.
      Und wenn, ist das wirklich nötig und haben da alle einen Einblick, na da muß man sich es ja gut überlegen, in eine Gemeinde einzutreten, hm...


      Ja, das gibt es...

      "Das Gemeindehandbuch enthält die weltweit gültige Gemeindeordnung der Siebenten-Tags-Adventisten. Es beschreibt nach welchen Prinzipien und Richtlinien sich unsere Gemeinschaft organisiert. Ein unentbehrliches Handwerkszeug für jeden, der in der Gemeinde mitarbeitet. Diese Ausgabe berücksichtigt die von den Vollversammlungen der Generalkonferenz 2000 und 2005 beschlossenen Änderungen."

      Du kannst es kaufen (<10€) und lesen (einige Stunden):

      toplife-center.com/shop/artike…hp?v_sid=20110618JPm7LkXP

      Und JA, man muss es sich gut überlegen, bevor man in eine Gemeinde eintritt... 8)
      Liebe Grüße, Heimo
    • Man kann viel Info hier finden:

      http://www.thh-friedensau.de/de/forschung/020_Publikationen/020_SpesChristiana/030_Beihefte/Spes_Chr_Beiheft_4_Ehescheidung_und_Wiederheirat.pdf
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)