Gemischte Gefühle

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    • Gemischte Gefühle

      Hallo,

      Ich hoffe mal der Beitrag ist hier im richtigen Forum gelandet, die Frage kam mir beim Lesen des Threads "Musik und Gott" auf.

      Wie haltet ihr es mit Dingen die ambivalente Gefühle auslösen wie zum Beispiel Spannung, Melancholie, Gruseln.. Sind diese Gefühle, bzw. die Dinge die sie auslösen unchristlich?


      Meine das jetzt ganz Allgemein und nicht nur auf Musik bzw. Unterhaltung bezogen.

      Ich mag beispielsweise scharfes Essen, ich meine so richtig scharf, so scharf dass mir die Tränen laufen. winkexD13nei Eigentlich ja ein "negatives" Gefühl.. Ist das nicht Dasselbe wie zb. schnelle Musik/Rhythmen zu mögen?




      LG

      Porzellanqualle [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://B998FDA6-2E5D-4B06-9193-D3A0C8113D5E/smile.png]
    • Ob es wirklich christliche Gefühle gibt? Es gibt positive und negative Gefühle und die werden durch die Musik ausgelöst.
      Sie werden aus dem Unterbewußtsein heraus aktiviert, sie können auch Agressivität auslösen, Unruhe, Traurigkeit, Freiheit, losgelöst sein, aber auch Harmonie und Freude. dance_smieybc
    • Porzellanqualle schrieb:


      Ich mag beispielsweise scharfes Essen, ich meine so richtig scharf, so scharf dass mir die Tränen laufen. winkexD13nei Eigentlich ja ein "negatives" Gefühl.. Ist das nicht Dasselbe wie zb. schnelle Musik/Rhythmen zu mögen?

      Gefühle weiß ich nicht, aber für deinen Mangen ist es auch jeden Fall nicht gut :)
      Gruß
      Sunlight
    • Ob scharfes Essen schlecht für den Magen ist wag ich mal zu bezweifeln. Ein Internist hat mal zu meiner Frau gesagt das thailändisches besser gesagt allgemein asiatisches Essen (und das ist vielfach richtig scharf) erheblich besser für den Magen ist als dass was Europäer allgemein zu sich nehmen. Als Arzt müsste er es ja wissen. Es kommt natürlich auch drauf an welche Art scharf: Wenn man ein halbes Pfund Pfeffer benutzt ist das schon bedenklich, aber die Mengen die man für den selben Grad an Schärfe mit Chilies benötigt ist erheblich weniger.
    • Also ein Internist wird es schon wissen, das stimmt :). Die Sache ist wahrscheinlich aber eher, dass beides so über ist, nur das europäisches Zeug nun mal doch noch schlimmer ist, als das andere:)

      Ne also, es häng natürlich mit weiteren Sachen wie: Essensgewohnheiten, Lebensstil, sprich Stress unw, wo auch der Pfeffer kritisch werden kann.

      Denn, man weiß allgemein, dass der Pfeffer den Magen reizt. Der Alkohol tut es auch, wir wissen aber, dass von einem Glas wird man wohl nicht sterben.

      Also ich gebe keinen Freibief für den Pfeffer, aber einwenig davon benutze ich auch, weil mein Mann das mag. ;)
      Gruß
      Sunlight
    • Ich bin mir sicher, dass Gott uns mit Absicht als Menschen mit Emotionen geschaffen hat und das ist auch gut so, denn sonst wären wir Maschinen und keine eigen Persönlichkeiten. :thumbsup:

      Emotionen (sowohl negative als auch positive)prägen unser Leben, lassen uns manchen Dinge und Situationen nie vergessen. Gott hat uns einen gesunden Menschenverstand geschenkt um zu merken was gut ist und was schlecht. Und außerdem kommt es immer auf das Maß an, d.h. zu viel ist nicht gut aber auch zu wenig kann unserer geistlichen Gesundheit schaden.

      Das ist zumindest meine Meinung :) winkexD13nei
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Negative Emotionen und Reaktionen dienen als Schutz. Zb Angst und Furcht sollen uns vor bestimmten Sachen bewahren. Also ist es doch gut Angst zu haben, sonst würde ich vielleicht auf 3 Meter hohe Mauern klettern, nachts durch einen Wald gehen (was ich durchaus tue :D ) und mich nicht auf Prüfungen gründlich vorbereiten, undsoweiter.. Bedenklich ist es, wenn die Angst mein Leben beherrscht und mich vereinnahmt.
      Es hat alles also- wie immer- gute und negative Seiten, je nach Ausprägung.
      Die Ambivalenzen und Widersprüchlichkeiten machen unser Dasein aus, einseitig wären wir nicht komplett. Es ist wie Tag und Nacht, Hunger und Sättigung, Schmerz und Keinschmerz.. Alles ist gut, denn ohne das eine wüssten wir das andere nicht zu schätzen.
      Ohne Traurigkeit keine Erleichterung, wenn sie sich legt.
      Ohne Inneren Schmerz keinen inneren Frieden.
      Ohne Sehnsucht keine Erfüllung.

      So ist es. Nur manchmal mischen sich die Dinge, also eine wohltuende Reaktion auf ein schmerzhaftes Ereignis.. ein schlechtes Gefühl bei guter Umgebung.. Kennt ihr das? Wenn beides nicht zusammen passt?
      Da muss man vorsichtig sein, denke ich.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Da hast du vollkommen recht Rara7 :) und ja ich kenn das Gefühl sehr gut :D Wir brauchen Angst in unserem alltäglichen Leben, denn sie dient als eine Art Katalysator...Ansgt darf nicht automatisch gelich als negativ abgestempelt werden ;) (genauso wie Tumor nicht automatisch heißt dass es ein bösartiger ist es gibt auch gutartige)
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Oh ja. Da sprichst du was wichtiges an, Daniela. Ich bekomme z.B. immer Kopfschmerzen, wenn ich überlastet bin. Da zeigt mir mein Körper: Schluss jetzt! Ruhe! Also ist der Schmerz an sich gut, weil er mir meine Grenzen aufzeigt und mich dazu bringt auszuruhen.
      Viele viele Menschen gehen konsequent (gezwungener Maßen) über ihre eigenen Grenzen und hören nicht mehr auf die Zeichen ihres Körpers und ihrer Seele. Kein Wunder, wenn es dann zum kompletten Zusammenbruch kommt.
      Manchmal sind stressige Phasen nicht zu vermeiden, in Ausnahmefällen und Katastrophen muss man einfach funktionieren und länger durchhalten, als man kann. Das merkt man dann immer, wenns vorbei ist.
      Bei meiner Abschlussarbeit habe ich 4 Tage durchgeschrieben, viel geraucht und so.. Konzentration war auf Hochtouren, alles andere Lebenswichtige wurde vernachlässigt. Die Quittung bekam ich nach Abgabe der Arbeit.

      Einige Berufsgruppen sind sehr vom Burnout betroffen, da sie nie ihre Grenzen einhalten können. Krankheit und Erschöpfung zwingen uns dazu auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen. Wird das permanent ignoriert, kann es zu schweren Krankheiten kommen, seelisch wie auch körperlich - hier kommt eins vom andern, da dialogische Prozesse stattfinden und Körper von Psyche nicht zu trennen ist. Dann ist die Ursache oft nicht klar (dass es der Stress ist), und falsche Diagnosen erfolgen.
      ALSO: Öfter mal ausruhen und sich nicht zu sehr verausgaben!!! :D
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    • :) Ja unsere Körper ist ne tolle Sache und er redet ständig mit uns nur scheinen wir manchmal auf Durchzug zu schalten und denken uns ach das geht schon...ich machs genauso :D Aber wie heißts so schön: kleine Sünden bestraft Gott sofort ;)
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    • .... Oder erst später wenn man nicht mehr dran denkt und es üüüberhaupt nicht gebrauchen kann ^^
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      1. Johannes 4, 16