Abendlieder

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    • Abendlieder

      Hallo,

      ich signe Joel jeden Abend viele Lieder vor. Alelrdigns suche ich auch gerne neue Ideen. Welche (christlichen) Abendlieder kennt und mögt ihr?

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      Liebe Grüße

      Kathrin

      - der Mond ist aufgegangen (Matthias Caudius)
      - Müde schlecht die Sonne hin
      - Lieber Gott nun lass uns ruhig schlafen
      - Abend wird es wieder
      - Abend ward, bald kommt die Nacht
      - Weißt Du wieviel Sternlein stehen
      - Ich bin noch nicht müde
      - Der Tag war schön ich danke Dir
      - Reicht Euch die Hand und sagt gute Nacht
      - Es ist spät geworden
      - Der Abendstern am Himmel
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Müde bin ich, geh zur Ruh,
      schließe meine Augen zu,
      Vater laß die Augen dein,
      über meinem Bette sein.

      Hab ich Unrecht heut getan,
      sieh es lieber Gott nicht an.
      Deine Gnad und Jesus Blut
      machen allen Schaden gut.

      Alle, die mit mir verwandt,
      Gott lass ruhn in deiner Hand,
      alle Menschen gr0ß und klein,
      sollen dir befohlen sein.

      Müden Herzen sende Ruh,
      nasse Augen schließe zu.
      Laß den Mond am Himmel stehn
      und die stille Welt besehn.
    • 1.
      Abend wird es wieder;
      über Wald und Feld
      säuselt
      Frieden nieder,
      und es ruht die Welt.

      2.
      Nur der Bach
      ergießet
      sich am Felsen dort,
      und er braust und
      fließet
      immer, immerfort.

      3.
      Und kein Abend
      bringet
      Frieden ihm und Ruh,
      keine Glocke klinget
      ihm ein
      Rastlied zu.

      4.
      So in deinem Streben
      bist, mein Herz,
      auch du;
      Gott nur kann dir geben
      wahre Abendruh.
    • Paul Gerhardt, 1648


      Nun ruhen alle Wälder,
      Vieh,
      Menschen, Städt und Felder,
      Es schläft die ganze Welt;
      Ihr
      aber, meine Sinnen,
      Auf auf, ihr sollt beginnen,
      Was eurem
      Schöpfer wohlgefällt.


      Wo bist du, Sonne, blieben?
      Die
      Nacht hat dich vertrieben,
      Die Nacht, des Tages Feind;
      Fahr
      hin! Ein ander Sonne,
      Mein Jesus, meine Wonne,
      Gar hell in
      meinem Herzen scheint.


      Der Tag ist nun vergangen,
      Die
      güldnen Sterne prangen
      Am blauen Himmelssaal;
      Also werd ich
      auch stehen,
      Wann mich wird heißen gehen
      Mein Gott aus
      diesem Jammertal.


      Der Leib eilt nun zur Ruhe,
      Legt ab das Kleid und
      Schuhe,
      Das Bild der Sterblichkeit;
      Die Zieh ich aus.
      Dagegen
      Wird Christus mir anlegen
      Den Rock der Ehr und
      Herrlichkeit.




      Das Haupt, die Füß und
      Hände
      Sind froh, daß nun zu Ende
      Die Arbeit kommen
      sei;
      Herz, freu dich, du sollst werden
      Vom Elend dieser
      Erden
      Und von der Sünden Arbeit frei.


      Nun geht, ihr matten Glieder,
      Geht
      hin und legt euch nieder,
      Der Betten ihr begehrt;
      Es kommen
      Stund und Zeiten,
      Da man euch wird bereiten
      Zur Ruh ein
      Bettlein in der Erd.


      Mein Augen stehn verdrossen,
      Im
      Hui sind sie geschlossen,
      Wo bleibt denn Leib und Seel?
      Nimm
      sie zu deinen Gnaden,
      Sei gut für allem Schaden,
      Du Aug und
      Wächter Israel.


      Breit aus die Flügel beide,
      O Jesu, meine freude,
      Und
      nimm dein Küchlein ein!
      Will Satan mich verschlingen,
      So
      lass die Englein singen:
      Dies Kind soll unverletzet sein.










      Auch euch, ihr meine Lieben,
      Soll heute nicht betrüben!
      Kein
      Unfall noch Gefahr.
      Gott laß euch selig schlafen,
      Stell
      euch die güldnen Waffen
      Ums Bett und seiner Engel Schar.