Was darf man am Sabbat und was nicht?

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    • Wenn einem shoppen wichtig ist und man damit einiges an Lebenszeit verbringen möchte, wird das wohl schwer. Für mich ist Einkaufen eine Qual. Augen zu und durch.
      Ich arbeite von 9-18 Uhr und ich schaff es auch so, wenn ich wollte, abends meine Sachen zu kaufen. Sonntag ist auch alles zu und es ist kein Problem. Wenn man will, lässt sich alles organisieren.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • ich weiß noch wie ich mal von 9 - 18 uhr gearbeitet habe, ja ein horror
      da willst du dann raus und einkaufen gehen, shoppen, geschäfte durchwühlen einfach so rumgehen dass kann so 1 - 3 stunden dauern
      wenn ich mir denke wie viele leute ds sonst nicht machen können, oder wann kaufst du ein wenn du müde heim kommst? sicher nicht nach der arbeit sondern am samstag ganz einfach udn da geht das einfach nicth anders nur weil du sagst du bist kein einkäufer, wann willst du das machen wenn am sonntag alles zu hat, sonntag geht man meistens wander oder länger im bett und tv gucken den ganzen vormittag.
    • Adriano, das Problem kenn ich einfach nicht. Ich krieg nach 30 Minuten in Geschäften schon die Krise, also halte ich mich da nicht länger auf als nötig. Ich weiß immer schon was ich wo finde, also dauert das nicht lange.
      Ich halte Sabbat gar nicht, aber wenn es mir wichtig wäre, wäre shoppen das geringste Problem für mich ;)
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • hallo, auf der suche nach Antworten kam ich hier her, und fand diesen Beitrag sehr erbaulich und verständig. danke dafür

      Jacob der Suchende schrieb:

      Im Prinzip darfst du am Sabbat alles. Wichtig ist der Zweck oder die Motivation deiner Tat. Wenn du am Sabbat Simpsons schauen möchtest, anstatt Gott die Zeit zu widmen, brauchst du dich hinterher nicht zu wundern, warum Gott dich nicht segnet oder deine Gebete nicht erhört. So wie du deine Zeit Gott schenkst, so wird auch Gott mit deiner Zeit umgehen. So wie du mit dem Willen Gottes umgehst, so wird auch Gott mit deinem Willen umgehen.

      Jes 58.13 Wenn du deinen Fuß vom Sabbat zurückhältst, deine Geschäfte an meinem heiligen Tag zu treiben, und nennst den Sabbat eine Wonne und den heiligen [Tag] des HERRN ehrwürdig, und [wenn du] ihn ehrst, so daß du nicht deine Gänge machst, deinem Geschäft nachgehst und [eitle] Worte redest.

      Ich glaube, diese Stelle sagt alles. Eine endlose Liste mit "darf" / "nicht darf" nützt nichts. Gefragt ist allein deine Motivation. Ich habe schon von vielen Menschen gehört, sie hätten mit Gott die Erfahrung gemacht, Gott segnet die Woche im besonderen Maße, wenn du den letzten Sabbat davor Gott-gewollt verbracht hast.

      Noch was. Die judischen Gelehrte haben gleich wie du solche oberflächliche Fragen gestellt, was man am Sabbat alles darf und nicht darf. Ohne den Sinn des Gebots zu erfassen und die rechte Motivation für Gott zu haben, haben sie viele nutzlose Regeln aufgestellt, die einem Menschen eine Bürde geworden sind. Darauf hat Jesus sie scharf kritisiert.
      Ich verstehe diesen Text einerseits, und habe trotzdem Verwirrung andererseits.
      auch das Zitat von Kant hat mir ein Stück weitergeholfen, dass man nach der Maxime handeln soll von der man zugleich wollen würde dass sie ein allgemeines Gesetz sei.

      gilt das Sabbatgebot nicht _nur_ für die Gläubigen? Wenn ich also am Sabbat etwas kaufen wollte oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, dann gehe ich davon aus, dass die Gläubigen nicht arbeiten (aus Glauben) und die übrigen (Menschen ohne Jesus) sowieso vor Gott ungerechtfertigt stehen. Habe ich Einfluss auf die fremde Person "in meinen Toren"/in meiner Stadt, dass sie nicht arbeiten soll?

      Kann mir jemand bitte helfen, was alles mit dem "Werk" gemeint ist, das wir nicht tun sollen? Hat jemand eine hebräische Urschrift? Ich möchte wirklich gerne wissen ob Einkaufen auch darunter fällt allein als Werk und nicht als Versuchung für andere (das ist ein anderer Punkt) und ob lernen darunter fällt (für Prüfungen, da ich gerade in dieser Phase bin).
      Bitte verzeiht mir, wenn diese Fragen oberflächlich scheinen, es ist nicht so, dass ich mich nicht direkt an Jahweh wenden würde, oder in seinem Wort forschen würde, aber bis jetzt habe ich keine stabile Klarheit darüber, und ich würde mich freuen, wenn mich jemand durch Gebet unterstützte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von lys ()

    • Hallo, liebe lys

      Ich wünsche Dir hier im Forum gute Gespräche und eine Menge Erkenntnis. Und herzlich willkommen.

      Du hast da einige interessante Fragen. Ich habe schon als Kind gelernt: "Dass Du nicht tust, was Dir gefällt an m e i n e m heiligen Tage."
      Die Pharisäer hatten ja damals eine lange Liste von weit über 1000 Geboten und Verboten, was man alles am Sabbat tun oder lassen sollte. Doch bei Jesus lief das ins Leere.
      Auf der anderen Seite zählt nur das bei Gott, was man aus Liebe tut. Lernst Du aus Liebe zu Gott für Deine Prüfung? Ich kann Dir diese Frage nicht beantworten, aber Gott stellt sie Dir, und ihm kannst Du nichts vor machen.
      Das ist mit allen Dingen so. Sage Dir immer: Deinen Willen, mein Gott tue ich gerne. Das hat Jesus auch gesagt. Dann kann eigentlich nichts schief gehen.

      Einen gesegneten Sabbat wünscht Dir benSalomo.
    • Shabbat shalom, benSalomo

      danke für Deine Antwort, den Rat werde ich gerne versuchen zu verinnerlichen.
      ob ich aus Liebe lerne.. nun ich kann mir das selber einreden, indem ich lerne um mein Studium zu beenden und ein nützliches Glied der Gesellschaft zu sein, mir mein Brot ehrlich zu verdienen und somit auch Gottes Willen zu erfüllen, ebenso das Gebot den Nächsten zu lieben. Was nicht heißt, dass es nicht auch zu meinem Vorteil ist.
      Aber ob diese Intention die treibende Kraft ist oder den größten Anteil ausmacht, kann ich auch nicht sagen... zumindest kann ich Gott bitten, dass er mein Herz verändert.

      Gottes Segen
    • lys schrieb:

      hallo, auf der suche nach Antworten kam ich hier her, und fand diesen Beitrag sehr erbaulich und verständig. danke dafür

      Jacob der Suchende schrieb:

      Im Prinzip darfst du am Sabbat alles. Wichtig ist der Zweck oder die Motivation deiner Tat. Wenn du am Sabbat Simpsons schauen möchtest, anstatt Gott die Zeit zu widmen, brauchst du dich hinterher nicht zu wundern, warum Gott dich nicht segnet oder deine Gebete nicht erhört. So wie du deine Zeit Gott schenkst, so wird auch Gott mit deiner Zeit umgehen. So wie du mit dem Willen Gottes umgehst, so wird auch Gott mit deinem Willen umgehen.

      Jes 58.13 Wenn du deinen Fuß vom Sabbat zurückhältst, deine Geschäfte an meinem heiligen Tag zu treiben, und nennst den Sabbat eine Wonne und den heiligen [Tag] des HERRN ehrwürdig, und [wenn du] ihn ehrst, so daß du nicht deine Gänge machst, deinem Geschäft nachgehst und [eitle] Worte redest.

      Ich glaube, diese Stelle sagt alles. Eine endlose Liste mit "darf" / "nicht darf" nützt nichts. Gefragt ist allein deine Motivation. Ich habe schon von vielen Menschen gehört, sie hätten mit Gott die Erfahrung gemacht, Gott segnet die Woche im besonderen Maße, wenn du den letzten Sabbat davor Gott-gewollt verbracht hast.

      Noch was. Die judischen Gelehrte haben gleich wie du solche oberflächliche Fragen gestellt, was man am Sabbat alles darf und nicht darf. Ohne den Sinn des Gebots zu erfassen und die rechte Motivation für Gott zu haben, haben sie viele nutzlose Regeln aufgestellt, die einem Menschen eine Bürde geworden sind. Darauf hat Jesus sie scharf kritisiert.
      Ich verstehe diesen Text einerseits, und habe trotzdem Verwirrung andererseits.
      ...
      gilt das Sabbatgebot nicht _nur_ für die Gläubigen? Wenn ich also am Sabbat etwas kaufen wollte oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, dann gehe ich davon aus, dass die Gläubigen nicht arbeiten (aus Glauben) und die übrigen (Menschen ohne Jesus) sowieso vor Gott ungerechtfertigt stehen. Habe ich Einfluss auf die fremde Person "in meinen Toren"/in meiner Stadt, dass sie nicht arbeiten soll?


      Meines Erachtens gilt das Sabbatgebot für den "Gläubigen" und für seinen direkten Einfluss auf Andere (über deren Arbeitszeit ich verfügen kann). Ich würde also keinen Handwerker am Sabbat meine Wohnung ausmalen lassen. Oder unsere Putzfrau kommen lassen...


      lys schrieb:

      Kann mir jemand bitte helfen, was alles mit dem "Werk" gemeint ist, das wir nicht tun sollen? Hat jemand eine hebräische Urschrift? Ich möchte wirklich gerne wissen ob Einkaufen auch darunter fällt allein als Werk und nicht als Versuchung für andere (das ist ein anderer Punkt) und ob lernen darunter fällt (für Prüfungen, da ich gerade in dieser Phase bin).
      Bitte verzeiht mir, wenn diese Fragen oberflächlich scheinen, es ist nicht so, dass ich mich nicht direkt an Jahweh wenden würde, oder in seinem Wort forschen würde, aber bis jetzt habe ich keine stabile Klarheit darüber, und ich würde mich freuen, wenn mich jemand durch Gebet unterstützte.


      Ich würde nur in dringend notwendigen Fällen Einkaufen und nicht für Prüfungen lernen. Lernen ist in meinen Augen wie Erwerbsarbeit, die nach Gottes Gebot am Sabbat keinesfalls angemessen ist. (Wobei ich auch nicht in meiner Wohnung oder meinem Haus Reparaturen am Sabbat ausführen würde oder aufräumen. Denn wenn ich mir den Einkaufs- Arbeits-, oderLernstress antue, dann "verschenke" ich die Sabbatruhe, den Sabbatsaegen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo Ihr Lieben!

      Ich habe so einiges an dieser Diskusion gelesen, aber ist doch verständlich das ich mich doch so wundere über diese Auseinandersetzung mit den Sabbat, alles darf und nicht darf. Merkwürdig finde ich es ja, in den Briefen des Neuen Testaments ist nichts der gleichen zu finden, was man darf oder nicht darf. Die ersten Christen trafen sich doch am Anfang jeden Tag und brachen das Brot. Später trafen sie sich am ersten Tag der Woche. Den Gläubigen in Antiochia werden vom Apostelkonzil zu Jerusalem folgende Dinge geboten:

      "Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stücke:
      euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Unzucht
      Aufällig ist es doch,nichts von einem Sabbat. Er wird auch nie, für die Gemeinde Jesu in der Bibel erwähnt.
      Denn der Sabbat hat doch mit der Gemeinde Jesu nichts zu tun, mit keinen Wort. Sabbatgebot galt doch zum Alten Bund, wir leben doch im Neuen Bund, oder irre ich mich da etwar?

      Grüsse, Blume :)
    • nur weil wir im neuen Bund sind heißt nicht das für uns alle Gesetze des alten Bundes egal sein können
      in den Briefen wird wahrscheinlich nichts über den Sabbat geschrieben weil das Sabbathalten damals selbst verständlich war
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke
    • Guten Abend, lieber Blume

      Auf dem Apostelkonzil ging es nicht um die Frage der 10 Gebote, wie Du aus den ersten Versen des Kap. 15 unschwer erkennen kannst. Es ging nämlich um die Beschneidung Christen, die in dieses Kapitel die Fragen der 10 Gebote und des Sabbats hinein lesen, zeigen damit nur, dass sie nicht vom Hl. Geist in alle Wahrheit geleitet worden sind. Und das möchtest Du doch sicher nicht???

      Das Ergebnis des Konzils war übrigens (sehr zum Ärger der Pharisäer-Christen, die sich auch nicht daran hielten, siehe Galater-Brief), dass eine Beschneidung nicht nötig sei, und dass zusätzlich die zukünftigen unbeschnittenen Christen auch andere AT-Gesetze beachten sollten: Kein Blut essen, wie z. B. Blutwurst, nichts koscher Geschlachtetes essen (das Erstickte) und moralisch ehrenhaft zu leben (keine Unzucht treiben). Hier könnte man dann ins Spiel bringen, dass das Konzil den Christen empfiehlt, ihr Leben unter der Gnade Gottes nach den 10 Geboten aus zu richten.

      Die ersten Christen waren ja Juden und Judengenossen und gingen am Sabbat in die Synagoge zum Gottesdienst zusammen mit den anderen Juden. Sie trafen sich aber auch in Privathäusern. Am Sonntag vor Sonnenaufgang feierten sie das Herrenmahl und gingen dann ganz gewöhnlich ihrer alltäglichen Arbeit nach.

      Generell finde ich die Frage, was man am Sabbat darf und nicht darf, etwas neben der Spur. Denn genau so könnte man fragen: Was zählt denn nun zur Gotteslästerung und was ist noch nicht Gotteslästerungt? Was ist noch so eben erlaubt?
      oder
      Wie weit muss ich denn meine Eltern ehren?
      oder
      Was ist denn eine Lüge? ist nicht mal eine kleine Notlüge erlaubt?t
      usw.

      Alles, was der Mensch Gott gegenüber nicht aus Liebe tut, ist auch nicht gut und angenehm vor Gott.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • @Blume und andere

      Der Sinn des Threads besteht nicht darin, über die Gültigkeit des Sabbatgebots zu sprechen, sondern über die Verbote, die sich aus dem Sabbathalten resultieren.

      Ob das Sabbatgebot für die Heidenchristen von Gültigkeit ist, bitte in einem anderen, dafür vorgesehenen Thread diskutieren.

      winkexD13nei
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      @Blume und andere

      Der Sinn des Threads besteht nicht darin, über die Gültigkeit des Sabbatgebots zu sprechen, sondern über die Verbote, die sich aus dem Sabbathalten resultieren.

      Ob das Sabbatgebot für die Heidenchristen von Gültigkeit ist, bitte in einem anderen, dafür vorgesehenen Thread diskutieren.

      winkexD13nei
      Alles darfst du am Sabbat tun. Wirklich Alles! Nur wird dir nicht alles zum Vorteil oder zum Nutzen gereichen.

      Paulus sagt im 1. Korinther 6,

      12. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich.
      Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.

      Ich finde diesen Thread mehr als komisch. Er vermittelt: Was wir alles nicht dürfen. Wie eingeengt wir sind. Auf was wir alles achten müssen um ja nicht gegen das Sabbatgebot zu verstoßen.

      Es hat ja seine Richtigkeit. Aber wenn ich das als "Unbedarfter lese, kommt mir nur "Einengung" und "Sanktionen" und "Verbot" in den Sinn.

      Heute Abend in der Bibelrunde haben wir einen Teil des Buches "Der bessere Weg" besprochen. Da kam genau das zur Sprache. Ellen White schreibt hier:

      Wenn andere uns begegnen, sollen sie spüren, dass wir zu Gott gehören und dass unser Leben von seiner Liebe bestimmt wird.

      Das ist eine hohe Verantworutung, denn entweder machen wir anderen "Appetit" auf die Nachfolge Jesu, oder wir stoßen sie ab. Unzufriedene, nörglnde und klagende Christen sind keine Werbung für Gott. Sie erwecken eher den Anschein, als gäbe es im Leben des Christen statt Freude und Glück nur Entsagung, Anstrengung und Leidensdruck. Wer möchte sich auf solch ein Leben einlassen? Da ist nicht die Botschaft, die wir anderen weitergeben sollen ...

      Bei allem, was wir sagen und tun, sollten wir rechtzeitig fragen: Fördert es den Glauben oder schadet es ihm? Was einmal geäußert worden ist, kann kaum mehr zurück geholt werden. Lasst uns also mehr von dem reden, was auferbaut, als über das, was niederreißt ...

      Mit welchem Ziel vor Augen soll das Thema besprochen werden? WAS für einen Sinn macht es überhaupt?

      Das sind Fragen, die mich zu dem Thema bewegen. Gerne auch in einem anderen Thread, damit hier der Verbotsfluss nicht gestört wird.

      ***