Sünde, die nicht zum Tod führt

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    • Flower.Child schrieb:

      Endet sie individuell oder aber mit der Durchsetzung des Sonntagsgesetzes?


      Schon meine Oma geb.1900 litt unter der Angst der Endzeit u.Sonntagsgesetzes.

      Sie ist schon über 40 Jahre Tot und der Sonntag besteht schon seit über 1700 Jahren...

      Jesus möchte uns frei machen von der Angst!
    • Mich würde mal der Hintergrund interessieren der erklärt warum für Menschen, mit denen man grundlegende Konflikte hat, gebetet werden muss, kann, sollte.

      Ohne Urteil zu fällen finde ich manche Kontaktabbrüche oder Konflikte einen Segen.
      Dann für den anderen zu beten finde ich nicht logisch als christliche Einstellung.
      Ich finde das sogar teilweise übergriffig.
      Ich möchte selbst auch nicht, dass jemand für mich betet, ohne mich zu fragen ob mir das recht ist.
      Ein gesundes Verwandtschaftsgefüge sei gern mal davon ausgeschlossen.
      Zu meinem Verständnis von einer gesunden Lebensweise gehört, mich von Menschen zu distanzieren, die mir oder anderen Schaden zufügen.
      Ich sehe mich jedenfalls nicht berechtigt für jmd. zu beten dessen Lebensführung ich subjektiv als nicht christlich bewerte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von henriette89 ()

    • HeimoW schrieb:

      "Wenn Dein Bruder etwas gegen Dich hat, gehe hin und versöhne Dich...."


      Ja so steht es geschrieben.Genau das ist mein problem... wenn einer mir aus dem Wege geht und ich weiss den Grund nicht,ja dann....

      Wenn du als der Ältere den Jüngeren immer so genommen hast wie deinen Sohn...
      Aber die Entwicklung über Jehre,trotz Gemeindezugehörigkeit,gegensätzlich verlief,trotz immerwährender Ermahnungen.

      Paulus sagt zu solch einem Bruder ,wende Dich von Ihm ab und behandle Ihn wie einen Heiden!
      Wenn Respekt und andere selbsverstänliche Eigenschaften eines Christen über Bord geworfen werden..
      Verletzungen ständig auftreten,man das Gefühl hat auf einem Mienenfeld herumzulaufen und immer wieder eine Miene hochgeht.
      Welchen Sinn sollte da eine Versöhnung bringen,wenn offensichtlich die Werte der Liebe mit Füßen getreten werden.
      Ist dann der eigene Friede nicht wichtiger? Ich bete für meinen Bruder!
    • @henriette89

      henriette89 schrieb:

      Ich sehe mich jedenfalls nicht berechtigt für jmd. zu beten dessen Lebensführung ich subjektiv als nicht christlich bewerte.

      henriette89 schrieb:

      Zu meinem Verständnis von einer gesunden Lebensweise gehört, mich von Menschen zu distanzieren, die mir oder anderen Schaden zufügen.

      henriette89 schrieb:

      Mich würde mal der Hintergrund interessieren der erklärt warum für Menschen, mit denen man grundlegende Konflikte hat, gebetet werden muss, kann, sollte.
      Ich kann dich wirklich gut verstehen. Auch ich würde von meiner natürlichen Veranlagung her sagen: Wenn er/sie mich nicht mag, dann meide ich diese Person halt. Das ist dann die letzte Möglichkeit ihm/ihr meinen Respekt zu zeigen, dass ich die Distanz wahre.

      Wie Heimo es schon angeschnitten hat. Der Weg von Jesus ist ein anderer. Er hat sogar am Kreuz für die Leute gebeten, die ihn gekreuzigt haben:

      Lk 23/34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los [darüber].

      Ein anderes Beispiel (bitte den Zusammenhang beachten!):

      Mt. 18/15 Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 18/16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde. 18/17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner.

      Wie ist Jesus mit Heiden und Zöllnern umgegangen? Wie hat er sie behandelt?

      Aus dem Alten Testament:

      Ps 23/1 Ein Psalm. Von David. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 23/2 Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. 23/3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. 23/4 Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. 23/5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. 23/6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang.

      Hier bereitet Gott einen Tisch im Angesicht der Feinde des Beters. Der Psalmist soll also mit dem Feind zusammenkommen, mit ihm essen, ihn einladen.


      Diese nur als ein paar Beispiele. Feindesliebe ist echt eine der höchsten Stufen des Christseins. Gelingt mir leider nicht immer...wahrscheinlich nicht mal manchmal. Für jemanden nicht zu beten würde ich nur dann nicht tun, wenn mich mein Gegenüber ausdrücklich dazu auffordert bzw. es mir verbietet.

      Die Gegenfrage, die ich mir gerade stelle ist die: Fände ich es gut, wenn ein Buddhist, ein Moslem oder ein Hindu für mich bittet zu seinem Gott? Wenn möglicherweise sogar ein Opfer vor einem (in meinem Verständnis ein Götze) anderen Gott für mich gebracht wird?
    • @tricky, ich danke dir sehr für deine ausführliche Antwort und Erklärung.
      Mich beeindruckt deine Reflexion, dass du es für dich selbst auch manchmal schwierig findest.

      Ich bin in der Adventgemeinde aufgewachsen und das gesprochene Wort dazu ist mir bekannt.


      Ich meine oft erlebt zu haben, dass mit dieser Haltung, die erst mal edel und fromm wirkt, der wichtige Part zu wenig gelebt wurde, mal über die eigene Rolle, das eigene Verhalten nachzudenken und selbst kritikfähig mit sich umzugehen.
      Dass manchmal das eigene Verhalten Ursache war und dann ein "für den anderen beten" nur die Verlängerung sich unangemessen ihm gegenüber zu verhalten.
      Eigene Demut angesagt ist.- Für den anderen Beten ist mir oft mit zu viel Passivität und einem über den Anderen stellen verbunden gewesen.
      Darin liegt eine Gefahr, finde ich.

      Und Veränderung der Rollen...@heimo.- Ja, das wär gut wenn man das so hinkriegen kann.
      Mit Großmut, Weisheit und einem realistischen Blick.
      Ich sehe das, wenn eigene Verletzungen in Verbindung mit dem Menschen aufgetreten sind schwierig.
      Aber grundsätzlich ist das natürlich das Wesen des Christseins.
    • henriette89 schrieb:

      Für den anderen Beten ist mir oft mit zu viel Passivität und einem über den Anderen stellen verbunden gewesen.
      ------
      Ich möchte selbst auch nicht, dass jemand für mich betet, ohne mich zu fragen ob mir das recht ist.
      Das Gebet ist für mich ein bewußter und ganz aktiver Vorgang! Jesus hat uns genug Beispiele geschenkt.
      Ich bin so dankbar, dass es Menschen gab, die für mich ungefragt gebetet haben!

      Viele Grüße
      Flower.Child
    • tricky schrieb:

      Die Gegenfrage, die ich mir gerade stelle ist die: Fände ich es gut, wenn ein Buddhist, ein Moslem oder ein Hindu für mich bittet zu seinem Gott? Wenn möglicherweise sogar ein Opfer vor einem (in meinem Verständnis ein Götze) anderen Gott für mich gebracht wird?


      Ich habe damit kein Problem solange ich den Menschen als Freund betrachten kann und mir diese Gebets- oder Opferhandlung Ausdruck des Wohlwollens ist.
      Sobald aber ein manipulativer Zug darin enthalten ist und Jemand mich mit seinen Gebeten umkrempeln will ist das Anligen nicht mehr wohlwollend sondern Dominanz- und Machtgehabe. Das gilt für Christen gleichermaßen!

      Irgendwelche Götzen spielen dabei keine Rolle für mich, da sie ja eh nur Holz und Stein ohne Augen, Ohren, Herz oder Hand sind.
      Mein Maßstab ist also die Charakterhaltung des Betenden und nicht seine Religion.

      Bogi111 schrieb:

      Ist dann der eigene Friede nicht wichtiger?


      Matthäus 10,34-42;

      Wenn man vorwärts geht bedeutet das grundsätzlich, daß man Dinge und Menschen, die den Weg nicht mitgehen zwangsweise hinter sich lassen muß.
      Gefallen muß mir das nicht, aber die Priorität hat Jesus in meinem Leben und das wird auch so bleiben!
      Die Familie ist der "Ort" wo ich herkomme, Jesus (Jerusalem) ist der "Ort" wo ich hingehe.

      Das ist so schlicht gesprochen aber manchmal sehr schwer gelebt oder zumindest gelitten wenn geliebte Menschen völlig andere Wege gehen ...

      So wie Bundesrecht über dem Landesrecht steht steht Gottes Wille, Gebot und Weg über dem von Ältern oder anderen nahen Menschen.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • henriette89 schrieb:

      Mich würde mal der Hintergrund interessieren der erklärt warum für Menschen, mit denen man grundlegende Konflikte hat, gebetet werden muss, kann, sollte.

      Ohne Urteil zu fällen finde ich manche Kontaktabbrüche oder Konflikte einen Segen.
      Dann für den anderen zu beten finde ich nicht logisch als christliche Einstellung.
      Ich finde das sogar teilweise übergriffig.
      Ich möchte selbst auch nicht, dass jemand für mich betet, ohne mich zu fragen ob mir das recht ist.
      Ein gesundes Verwandtschaftsgefüge sei gern mal davon ausgeschlossen.
      Zu meinem Verständnis von einer gesunden Lebensweise gehört, mich von Menschen zu distanzieren, die mir oder anderen Schaden zufügen.
      Ich sehe mich jedenfalls nicht berechtigt für jmd. zu beten dessen Lebensführung ich subjektiv als nicht christlich bewerte.
      Neben allem, was in der Bibel geschrieben steht, ist mein Gedankengang dazu folgender:

      Es ist gut, wenn man es schafft sich von Menschen zu distanzieren, die einem selbst oder anderen Schaden zufügen. Insofern sind Kontaktabbrüche und Konflikte oft ein Segen. Aber manchmal ist man einem Menschen in Liebe oder Freundschaft verbunden, und man wartet sehr lange, bis man sich dazu entschließen kann. Bei mir war es so, dass ich gemeinsam mit zwei anderen Personen ganz massiv beschädigt wurde, wir wurden gegenseitig ausgespielt, es wurde versucht uns in Intrigen hineinzuziehen, wir wurden gedemütigt etc. Wir waren die Marionetten in einem Spiel. Besonders schlimm war, dass der "Marionettenspieler" Arzt und deklarierter Christ war, und wir diesem Arzt und Christen eben besonders vertraut haben. Es gäbe so viel Grund diesen Menschen wirklich zu hassen, aber ich habe immer nur daran gedacht, was passieren muss, damit dieser Mensch aufhören kann so zu sein, wie er eben ist. Trotz aller Geschehnisse habe ich ihm immer wieder meine Freundschaft angeboten und ich habe für ihn gebetet. Vor allem deshalb, weil ich erlebt und gesehen habe, welchen Schmerz er anderen zufügen kann. Es waren daher nicht nur Gebete für ihn selbst, sondern vielmehr auch Bitten dafür, dass weitere Menschen davor verschont bleiben können ähnliche Dinge zu erleben, wie wir sie erlebt haben. Ich bete sehr oft dafür, dass dieser Mensch seinen Seelenfrieden finden kann, damit er nicht mehr mit anderen Menschen spielen muss. Oft ist aktive christliche Nächstenliebe nicht oder nur eingeschränkt möglich, weil man sich selbst schützen muss und bei jedem Versuch vielleicht wieder massiv beschädigt werden würde. Dann ist Gebet für mich so etwas wie "passive christliche Nächstenliebe", ich kann sozusagen aktiv nichts mehr für einen Menschen tun, weil ich auch die Pflicht habe auf mich selbst zu achten, aber ich kann Gott bitten, dass er hilft.
    • tricky schrieb:

      Hallo zusammen,

      ein Bibeltext bewegt mich seitdem wir ihn in unserer Bibelrunde aufgeschlagen haben. Ich habe zwar einige Erklärungsmöglichkeiten, bin aber noch nicht recht glücklich damit. Hier mal der Text:

      Zuversicht im Gebet und in der Bewahrung vor der Sünde.

      1 Joh 5/14 Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, daß er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. 5/15 Und wenn wir wissen, daß er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, daß wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.

      5/16 Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tod, soll er bitten, und er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tod sündigen. Es gibt Sünde zum Tod; nicht im Hinblick auf sie sage ich, daß er bitten solle. 5/17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; und es gibt Sünde, [die] nicht zum Tod [ist]. 5/18 Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an. 5/19 Wir wissen, daß wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen. 5/20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
      5/21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!

      Ich habe die betroffene Stelle markiert. Und ich kann es noch nicht zuordnen. Was meint hier Johannes, wenn er von einer Sünde spricht, die nicht zum Tod ist. Die Frage, die sich mir da sofort aufdrängt - Wie kann man nicht zum Tod sündigen? Jede Sünde ist doch eine Sünde, die zum Tod führt...wenn man Jesus nicht um Vergebung bittet. Das nächste Problem, dass hier zwischen einer anscheinend "schweren" Sünde und einer "leichten" Sünde (eben einer, die nicht zum Tod ist) besteht, will mir auch nicht ganz einleuchten. Geht es hier etwa um die Sünde gegen den hl. Geist? Welchen Tod spricht Johannes an? Spräche er vom irdischen Tod, vom ersten Tod, dann würde es ja nur um die Sünde gehen "Du sollst nicht töten/morden".

      Wer kann mir helfen?

      shabbat shalom,

      Tricky


      Hallo,

      Zuerst muss klar sein. dass die Sünde immer zum Tode führt:
      Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
      Römer 6:23
      Das bedeutet also, es gibt keine Ausnahmen, Sünde ist Sünde egal wie groß oder klein die Sünde auch erscheinen mag, sie führt zum Tode.
      Ich gehe davon aus, dass sich Johannes auf die Gesetzgebung von Mose bezogen hatte, indem es Sünden gab, die sofort mit dem Tode bestraft werden musste, zb. Ehebruch, sodomie usw.

      Das ist jetzt nur meine bescheidene Einschätzung, was meinst du?
    • Nebula123 schrieb:

      Ich gehe davon aus, dass sich Johannes auf die Gesetzgebung von Mose bezogen hatte, indem es Sünden gab, die sofort mit dem Tode bestraft werden musste, zb. Ehebruch, sodomie usw.

      Das ist jetzt nur meine bescheidene Einschätzung, was meinst du?
      Das wäre dann doch das Verständnis des Textes in Bezug auf konkrete Sünden. Sogenannte "schwere" Sünden (Mord, Ehebruch, usw.). Das ist natürlich auch eine Auslegung, die man heranziehen könnte. Wofür gab es im AT beim Volk Israel die Todesstrafe, und das sind also hier diese Sünden von denen Johannes ausdrücklich nicht spricht, wenn er "Sünden, nicht zum Tode" erwähnt.
    • tricky schrieb:

      Nebula123 schrieb:

      Ich gehe davon aus, dass sich Johannes auf die Gesetzgebung von Mose bezogen hatte, indem es Sünden gab, die sofort mit dem Tode bestraft werden musste, zb. Ehebruch, sodomie usw.

      Das ist jetzt nur meine bescheidene Einschätzung, was meinst du?
      Das wäre dann doch das Verständnis des Textes in Bezug auf konkrete Sünden. Sogenannte "schwere" Sünden (Mord, Ehebruch, usw.). Das ist natürlich auch eine Auslegung, die man heranziehen könnte. Wofür gab es im AT beim Volk Israel die Todesstrafe, und das sind also hier diese Sünden von denen Johannes ausdrücklich nicht spricht, wenn er "Sünden, nicht zum Tode" erwähnt.



      Vielleicht habe ich dich ja falsch verstanden...
      Das Problem war ja, dass Sünde immer zum Tode führt, aber der besagte Text anscheinend vermittelt, als würde es Sünden geben die nicht zum Tode führt, richtig?
      Geklärt ist ja, dass jede Sünde zum Tode führt, egal wie schwer die Sünde ist.
      Ein Beispiel: Du fragst mich nach der Uhrzeit und ich sage dir absichtlich eine falsche Uhrzeit, dann gibt es die möglichkeit für mich zu bereuen.
      Sollte ich nicht bereuen, dann darf ich zwar weiter leben, aber bei meinem Ableben werde ich sicherlich den zweiten Tod erleiden.
      Das ist der kleine Unterschied zu einer Sünde, die sofort bestraft werden muss.



      Wenn ich aber jemanden ermorden würde, dann muss ich durch das Gesetz hingerichtet werden.
    • mal ein Hinweis:

      dieses Thema und der betroffene Bibeltext wurden schonmal thematisiert. Man hätte vielleicht vorher die Suche benutzen können, bevor man ein neues Thema startet:
      Sünde, die nicht zum Tod führt

      tut mir leid dass ich etwas spät antworte, ich hatte mein Passwort vergessen

    • Hallo,

      ich habe jetzt nicht den kompletten Thrad durchgelesen, aber eine Sache spukt mir seit Erstellung des selbigen durch den Kopf, auf die wohl nicht eeingegangen wurde, zumidnest, was ivh gelesen habe.

      Wenn dort von einer Sünde nciht zum Tode gesprochen wird, denke ich, geht es schlichteg um eine, auf die nicht die Todesstrafe im Mosaischen Gesetz staand. Das hat mMn eniger etwas mit der letzten Bestragfung, mit dem zeiten Tod, sondenr mit dem ersten Tod zu tun.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Jan schrieb:

      mal ein Hinweis:

      dieses Thema und der betroffene Bibeltext wurden schonmal thematisiert. Man hätte vielleicht vorher die Suche benutzen können, bevor man ein neues Thema startet:
      Sünde, die nicht zum Tod führt

      tut mir leid dass ich etwas spät antworte, ich hatte mein Passwort vergessen

      Der Thread war uralt, darf man die Diskussion ruhig neu starten. :*g*:
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • sanfterengel schrieb:

      Wenn dort von einer Sünde nciht zum Tode gesprochen wird, denke ich, geht es schlichteg um eine, auf die nicht die Todesstrafe im Mosaischen Gesetz staand. Das hat mMn eniger etwas mit der letzten Bestragfung, mit dem zeiten Tod, sondern mit dem ersten Tod zu tun.


      Der Text wurde aber nicht an Juden geschrieben sondern an Christen, die ein Gemisch aus Juden und Griechen waren. Und selbst die Juden praktizierten die Mosaischen Gesetze nicht mehr weil der Staat in dem sie lebten ganz andere Regeln angelegt hatte - selbst in Juda und Jerusalem - sonst wäre Jesus wegen Gotteslästerung gesteinigt und nicht gekreuzigt worden!
      Einem durchschnittlichen Christen dürften die Gesetze und zugehörigen Strafen also weniger bekannt gewesen sein daß sich Paulus direkt darauf beziehen kann. Das zu lernen war auch kein notwendiger Teil des Evangeliums.
      Die todeswürdigen Vergehen in der römischen Rechtsprechung waren ganz anders als die (weltlichen Gesetze) im AT. Darum denke ich nicht, daß das gültige röm. Gesetz Bezugspunkt gewesen ist. Auch das jüd. Gesetz halte ich nicht für den Hintergrund sondern ein übergeordnetes Gesetz, daß unabhängig von Zeit, Raum oder Kultur tödliche Sünde definieren kann. Dazu mag das jüdische / mosaische Gesetz Pate gestanden haben, aber es war den Christen ja weder verpflichtend er Tel des Evangeliums noch sicher bekannt geschweige denn durchführbar.

      ps schreib mal etwas langsamer, dann verschluckst Du nicht mehr so viele Buchstaben udn hast auch weniger Buchstabendreher.
      Die NEU-Installationvon Deinem Lätop kann ich nur hier bei mir vornehmen. Also entweder vorbeibringen oder schicken :) Die Tastatur kann ich evtl. reinigen.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info