Ausschluss aus der Adventgemeinde und die Folgen

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    • Bogi111 schrieb:

      Um ein Argument zu haben das Regeln unsinn sind?
      Nein keineswegs, sondern um darauf hinzuweisen, dass alles Regeln und Ethik hat, die Frage immer ist: welche Ethik
      Also im Prinzip das, was ich oben schon geschrieben hatte ... aber gerne hier nochmal.
      (Meistens, Bogi, meine ich das, was ich auch geschrieben habe)

      Regeln sind keineswegs Unsinn.
      Wenn man allerdings mit Regeln einer Gemeinschaft nicht einverstanden ist, dann kann man gehen. Man muss ja nicht bleiben.
      Komisch ist, wenn man mit der Gemeinschaft dann durchfechten will, wie die Regeln sein sollten.
    • Seele1986 schrieb:

      Komisch ist, wenn man mit der Gemeinschaft dann durchfechten will, wie die Regeln sein sollten.
      Die Gemeinschaft hat das Recht und die Pflicht, ein Instrument oder eine Vorgehensweise der Gemeinde an die Hand zu geben.

      Die Interpretation oder der Grund zu Handeln, wird immer von ..wo kein Ankläger da kein Richter", geleitet.... ;)

      Das ist immer der beste Weg...Probleme unter 4 oder6 Augen zu klären.... es sei denn jemand braucht die große Bühne...

      das kommt bei großen Kirchen kaum vor.... ;)
    • Bogi111 schrieb:

      Die Gemeinschaft hat das Recht und die Pflicht, ein Instrument oder eine Vorgehensweise der Gemeinde an die Hand zu geben.
      Ja, das schrieb ich ja.

      Bogi111 schrieb:

      das kommt bei großen Kirchen kaum vor....
      Die Art und Weise, wie man sich in die Angelegenheiten von Menschen mischt, ist sicher unterschiedlich, das stimmt.
      Allerdings auch noch nicht lange her.
    • Bogi111 schrieb:

      ...einer muß die "Hosen" anhaben und für Ordnung sorgen....
      Ein lieber Bekannter, Abt eines Stiftes, sagte das vor Kurzem auch. Etwas Geplänkel über Wetter, Sommertourismus im Ort, über seinen Unmut bzgl. langwieriger Bürokratie und Organisation betreffend der Renovierung des Kirchendachs, Denkmalschutz, hin und her... "Ja einer muss die Hosen anhaben", sagte er, "sonst geht da nix weiter".

      Man wäre ja versucht, ihm, der im vollen Habitus (Kutte) da vor mir stand, vorzuwerfen, dass Mönche doch keine Hosen trügen.,,
      Im schwarzen, festen Habitus - Temperaturen jenseits der 25 Grad. Ja, (die) Hosen hatte ich an, und stellte fest, dass das "Hosen anhaben" nicht immer
      für Ordnung sorgt. Gut, dass der Herr uns nichts auferlegt, was wir nicht (er)tragen können! Das half mir ungemein mich gedanklich zu ordnen. Sich nicht mehr weiters fragen zu müssen, ob es, - insofern nun ein lauer Wind über den Garten wehen würde - einen Schurz aus Feigenblätter, Führungsqualitäten oder Scham zu sehen gebe.... :D
    • Bogi111 schrieb:

      Die Gemeinde hat eine wichtige Aufgabe übertragen bekommen, diese soll aber so wird es auch im Gemeindehanbuch beschrieben,
      Das mit viel Weisheit und Gottes Geist erstellte Regelwerk im Gemeindehandbuch dient innerhalb Deutschlands lediglich als Toilettenpapier…...auf Gemeinde-, und Vereinigungsebene, sowie der FID. Es reicht ein flüchtiger Blick auf die andauernde Rebellion gegen eindeutig gefasste Beschlüsse wie die zur Frauenordination.

      Bogi111 schrieb:

      Übrigens meine alte Gemeinde ist in den letzten 20 Jahren von 120 auf mittlerweile 40 Geschwister geschrumpf
      Darf ich fragen wie viel Gemeindeglieder (anwesende) in Deiner Gemeinde in Neuwied im Durchschnitt so sind?...wie ist der Altersdurchschnitt und das Wachstum Deiner Gemeinde?
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Darf ich fragen wie viel Gemeindeglieder (anwesende) in Deiner Gemeinde in Neuwied im Durchschnitt so sind?...wie ist der Altersdurchschnitt und das Wachstum Deiner Gemeinde?
      In den letzten Jahren haben die Gemeinde einige verlassen oder sind gestorben. Protzentuall sind wir fast bei Gottesdienstbesuch gleich geblieben
      und über die Hälfte bringt sich ein!
      Bei uns ist in den letzten Jahren kein Gottesdienst ausgefallen wegen Personalmangel....aber die Zukunft sieht nicht rosig aus.....

      Wir hatten am Montag ökumenischen Pfingstgottesdienst,da waren ca.800 Anwesend!
    • Atze schrieb:

      Es reicht ein flüchtiger Blick auf die andauernde Rebellion gegen eindeutig gefasste Beschlüsse wie die zur Frauenordination.
      Jemanden auszuschließen, der die Frauenordination befürwortet, obwohl diese theologisch nicht eindeutig mit Ja oder Nein zu beantworten ist, wäre kontraproduktiv! ----> Denn es war nur eine knappe Mehrheit contra Frauenordination auf der letzten Generalkonferenz (GK) der STA-Kirche! Somit kann von „eindeutig gefassten Beschlüssen” nicht die Rede sein, weil die Entscheidung sehr knapp ausgefallen ist! ----> Und viele Verbände, Vereinigungen (v.a. in Nordamerika und Europa!) halten sich bis heute nicht an diesen Beschluss der GK! (z.B. ist die Schorndorfer/ Schwäbisch Gmünder Pastorin Christine Wischnat vollordinierte Pastorin der STA!)
      Da es bei diesem Thema um keine "heilsentscheidenden" Dinge geht, sollte jeder Landesverband der Adventisten selbst darüber entscheiden und nicht mehr die Generalkonferenz, die sowieso nur alle 5 Jahre zusammenkommt!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • STA u. a. Freikirchen-Christen haben ein traditionelles, amerikanisches Problem mit "Rebellion".

      Menschen können aus Leid, nach dem "Sündenfall" oder einem Verlust, rebellieren. Psalm 73

      Aber vor dem Sündenfall gab es keine Rebellion.

      Unglaube war die Ursache des Sündenfalles, nur durch Glauben kann der Mensch befreit/erlöst werden.

      Was ist die Lehre aus dem Buch Hiob? "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

      "Und der Ewige wendete das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat.... und alle... trösteten ihn..." Hiob 42:10.ff.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Jemanden auszuschließen, der die Frauenordination befürwortet,
      Es geht nicht um den Ausschluss einzelner Glieder, sondern um die jeweiligen Ebenen innerhalb der Gemeinschaft, da sie (wie hier bereits oft aus der GO zitiert) entgegen der Gemeindeordnung sich hiermit nicht an eindeutig gefasste Beschlüsse des obersten Organs der Gemeinschaft (GK) halten…..“eindeutig“ heißt hier nach einem ordentlichem Wahlverfahren welches ein beschlussfähiges Ergebnis hervorbrachte und auch (insbesondere) von den Divisionen, Verbänden, Vereinigungen und Gemeinden nach Gemeindeordnung akzeptiert werden muss.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      ...nach einem ordentlichem Wahlverfahren
      Darf ich fragen, wie so ein Wahlverfahren abläuft? Wie kann man sich das vorstellen? Wird anonym "gewählt", also mit Zettelchen und Urne oder z.B. "öffentlich" per "Hand heben"? Was bedeutet "beschlussfähiges Ergebnis" - Braucht es hier eine bestimmte Mehrheit (z.B. 2/3) oder wird die mehrheitliche Summe der Stimmen gewertet?
    • freudenboten schrieb:

      STA u. a. Freikirchen-Christen haben ein traditionelles, amerikanisches Problem mit "Rebellion".
      Was interessant ist, denn eigentlich sind Freikirchen - ferner auch die ganze amerikanische Gründungsgeschichte - eine Rebellion gegen die zuvor bestehende Obrigkeit und Vormundschaft.

      Man muss sich ja vorstellen, es ist keineswegs leicht, sich aus einem System zu befreien, welches einem bei Widerspruch Abfall von Gott und somit Höllenqualen oder Auslöschung (das ist letztlich psychologisch dasselbe) androht.
      Uns machen heute die Drohungen einer römischen Kirche oder eines strengen Calvinismus (dagegen ist die römische Lehre ein Witz) vielleicht nichts aus, aber wenn man in dieser Welt geboren und aufgewachsen ist, sollte man das nicht unterschätzen.
      Daraus befreit man sich dann mühsam und macht mit seiner Kirche und den Mitgliedern dann wieder genau dasselbe ...

      Es wirkt, als hätte man mit Freiheit nichts anzubieten, wo die Menschen gerne bleiben; es muss das Instrument des Abtrünnigen mit rein, um den Laden am Laufen zu halten.
      Ich meine, die Menschen sind gerne bei Jesus gewesen und geblieben.
    • James Gabriel schrieb:

      Darf ich fragen, wie so ein Wahlverfahren abläuft?
      Auf der GK (alle fünf Jahre) wurde in geheimer Wahl (Sammelbox) durch die Delegierten abgestimmt.
      Bei der Abstimmung um die Frauenordination waren es 1,381 zu 977 Stimmen. Damit wurde die Selbstbestimmung der einzelnen Organe der STA bezüglich der Ordinationsfrage durch einfachen Mehrheitsbeschluss abgelehnt.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Seele1986 schrieb:

      Daraus befreit man sich dann mühsam und macht mit seiner Kirche und den Mitgliedern dann wieder genau dasselbe ...

      Es wirkt, als hätte man mit Freiheit nichts anzubieten, wo die Menschen gerne bleiben; es muss das Instrument des Abtrünnigen mit rein, um den Laden am Laufen zu halten.
      Ich meine, die Menschen sind gerne bei Jesus gewesen und geblieben.
      Wenn die Leute in den Kirchen bei Jesus bleiben würden, würde es die Probleme auch nicht so geben. Wie heißt das immer....Gott hat keine Enkelkinder....
      Tradition und Kirche ist eben nicht gleichbedeutend mit "bei Jesus zu sein".
      Aber das ist ja bekannt. :sleeping:


      Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den Viele wandeln, ist die Kirche.
      Immanuel Kant(1724 - 1804), deutscher Philosoph
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!