Ausschluss aus der Adventgemeinde und die Folgen

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    • Bogi111 schrieb:

      Schade das Du Dich in der Anklagerolle wohl fühlst, ohne nachzufragen...
      Und das ist das Übel, was im Forum dauerhaft geschieht: es wird angeklagt oder Informationen preisgegeben, die eine Anklage provozieren.

      In deinem Fall: du hast permanent von deinem Konflikt mit der alten Gemeinde erzählt. Hast du gedacht, nur "Verbündete" zu finden? Hat nun jeder, der deine Ansicht diesbezüglich nicht teilt, "mehr den Verstand als das Herz"? Hat er nicht genug nachgefragt? Hat er falsche Personen befragt?

      Einer Anklage folgt eine Andere... Wohin führt das?

      Wozu das Ganze überhaupt?
      Haben wir fremde Probleme zu lösen?
      Müssen wir uns mit Fremdwissen auseinandersetzen, was Jahre zurückliegt?
      Schaffen wir mit unserem Halbwissen nicht noch mehr Zerstrittenheit in der Gemeinde (und auch im Forum)?

      Das ist einfach teuflisch!
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

      Beitrag von DonDomi ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: Wir diskutieren hier keine konkreten Fälle. Und das, wie man am Verlauf erkennen kann, mit gutem Grund ().

      Beitrag von Pfingstrosen ()

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    • Wenn ich die Diskussion hier so betrachte, dann denke ich, dass die Bibel, wenn sie von Babylon spricht, also von kompletter Verwirrung zwischen Gläubigen und eventuell auch Ungläubigen, dass sie doch genau das gemeint haben könnte.

      Das Problem der Verwirrung, das ich hier sehe ist:

      -) Jeder hat eine eigene Meinung zum Thema Ausschluss und was das bedeutet.
      -) Jeder hat eigene Erfahrungen damit, wie das in seiner Gemeinde/Gemeinschaft gehandhabt wird.
      -) Jeder weiß genau wie falsch der andere es macht.
      -) Manche stehen hinter den offiziellen Vorgehensweisen ihrer Gemeinde/Gemeinschaft, andere missachten das total und erklären sich wortstark zu moralisch Erhabenen.
      -) Manche kritisieren wortreich ihre eigene Gemeinde, suchen sich für ihre Vorgehensweise Verbündete und gehen dann gemeinsam gegen Andersdenkende vor.
      -) Einige bilden sich ein die Bibel in Punkto Zugeörigkeit zur Gemeinde genauer auslegen zu können als andere und gewichten Jesu Wort gegen Gottes Wort.

      Babylon könnte man nicht treffender beschreiben, oder?

      Ich möchte mich inhaltlich in diese Verwirrung nicht einmischen, weil man zwangsweise nur nach unten gezogen wird.

      Mein Vorschlag ist, dass wir, jeder der sich an den Diskussionen beteiligen will, die offiziellen Ausschlusskriterien seiner Gemeinschaft in Schrift oder mit Links in ein eigenes Thema stellt und diese dann anhand von Fragen, die keine Anklagen sind, bespricht. Was es dazu bräuchte ist Disziplin in der Themenbetrachtung, abgewogene Worte, Respekt voreinander und ein bisserl Demut.

      Wir können hier NUR über theoretische Ausschlusskriterien diskutieren und niemals über Einzelfälle oder die erlebte Praxis einzelner. Jedes Mal, wenn wir meinen, dass wir einen Einzelfall anhand der Beschreibung eines EINZELNEN aburteilen können, sollten wir uns in die Finger beißen bevor wir in die Tasten hauen.

      Und weil das alles ungehört bleiben wird, wünsche ich nun weiter eine schöne Verwirrung.

    • Niemand sollte sich über einen Anderen erheben! Denn keiner von uns ist gut! Vor Gott sind wird alle verlorene Sünder, so sagt es klipp und klar der 14. Psalm in den Versen 1 + 3. Allein durch die Gnade des Herrn Jesus gelten wir als "gerecht(fertigt)"!
      Die Torheit der Menschen
      1 Von David, vorzusingen. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut.
      2 Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.
      3 Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
      4 Will denn das keiner der Übeltäter begreifen, / die mein Volk fressen, dass sie sich nähren, aber den HERRN rufen sie nicht an?
      5 Da erschrecken sie sehr; denn Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten. [---> Nur durch den Gerechten Jesus Christus!]
      6 Ihr lasst den Rat des Armen zuschanden werden; aber der HERR ist seine Zuversicht.
      7 Ach dass die Hilfe aus Zion über Israel käme! / Wenn der HERR das Geschick seines Volkes wendet, freue sich Jakob und sei Israel fröhlich!
    • Wenn man Gemeinde wie eine Familie betrachtet, dann gibt es überall eine Mischung aus Toleranz und Zurechtweisung. Man muss mal Kinder beobachten wie peinlich genau gerechtes Handeln eingefordert wird. Was dem einen erlaubt wird, das fordert auch der andere ein.
      Je mehr Beschränkungen es gibt, desto mehr Streit entsteht und ich finde ja , dass die Bibel nicht beschränkt, sondern zu voller Hingabe an Gott aufruft. Daraus entsteht Gehorsam und Vernunft.

      Wenn es wirr und durcheinander wird, dann scheint Gottes Geist nicht mehr in der Führung zu sein. da helfen auch keine Gemeindehandbücher.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Niemand sollte sich über einen Anderen erheben! Denn keiner von uns ist gut!
      Gestern haben wir beide ja ein bisserl über die Geschichte des Christentums "gesprochen". Wenn ich mir die Geschichte des Christentums ansehe, so empfinde ich, dass es zum größten Teil eine traurige und tragische Geschichte des (menschlichen) Versagens erzählt. Viele schreckliche Dinge sind in christlichen Gemeinden geschehen, sei es "im Namen Jesu" oder unter der Fahne des biblischen Glaubens.

      Was würde wohl geschehen, wenn wir unsere Gemeinden, unser Leben, das Leben unserer Mitmenschen nach den unvollkommenen Beispielen aus "unseren" Geschichten bewerten würden? Das Christentum nach dem ebenfalls menschlich-unvollkommen Beispielen?

      Im Buch der Offenbarung spricht Jesus die Probleme der Gemeinden an. Nach circa 60 Jahren der ersteren Gemeindegründungen rief Jesus die Gemeinden bereits zur Umkehr auf. Der Zustand war für Jesus wohl unerträglich, ja ekelerregend - Er war bereit, sie "auszuspucken". Ein Blick auf die Geschichte und man wäre versucht zu sagen: Es ist nicht besser geworden, dass was der Herr über die Gemeinden sagte, sagt Er auch heute.

      Ich denke, man kann die Geschichte oder unsere Geschichten nicht als "Vorbild" für Gemeinde oder Gemeinschaft heranziehen. Wir Menschen sind gefallen, wo ist denn auch nur ein Mensch in dem das göttliche Ideal sichtbar wäre? Ja, wir gehen manchmal nicht fein mit unseren Geschwistern um, wir klagen andere wegen "ihrer" Sünden an, beurteilen in "schwere" und "kleine" Verfehlung, meinen ein Recht darauf zu haben, der Vergebung Grenzen zu setzen und unseren Geschwistern bei Problemen oder Konflikten (mit ihnen) am besten aus den Weg zu gehen, wir fühlen uns "vom Anderen" verletzt, wollen eine Runde Mitleid, Wir werden um Vergebung gebeten, vergeben nicht, erwarten uns "vom Anderen" Früchte, und wenn wir die Früchte "des Anderen" nicht gleich und sofort sehen, uns es damit nicht nach unseren "Schädel" geht, sagen wir vielleicht: Die Person meint das ja gar nicht ehrlich mit ihrer Bitte um Vergebung...

      Man erkennt das Vorbild der Gemeinde nicht, wenn wir unsere Geschichten betrachten - Was wenn wir unsere Geschichten an Jesus beurteilen?

      Glückselig, die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
      Es sei besser zu geben, als zu nehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Hi

      Eine Frage hätte ich doch noch zu der korrigierenden Seelsorge und einem anschliessenden Ausschlussverfahren: Was ist eigentlich der tiefere Sinn hinter diese Verfahrem resp. was will man damit bezwecken: Meiner Meinung nach hilft man ja niemandem, wenn man ihn von der Gemeinschaft ausschliesst. Also, was ist der wirkliche Grund hinter diesem Verfahren?

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Beitrag von Bogi111 ()

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      Beitrag von Jacob der Suchende ()

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      Beitrag von Bogi111 ()

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    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Eine Frage hätte ich doch noch zu der korrigierenden Seelsorge und einem anschliessenden Ausschlussverfahren: Was ist eigentlich der tiefere Sinn hinter diese Verfahrem resp. was will man damit bezwecken: Meiner Meinung nach hilft man ja niemandem, wenn man ihn von der Gemeinschaft ausschliesst. Also, was ist der wirkliche Grund hinter diesem Verfahren?

      Naja, ich denke, das ist offensichtlich? Man will die Gemeinde "sauberhalten".
    • Bogi111 schrieb:

      Wie in jedem guten Staat,ohne "Polizei" gibt es Chaos....
      oder einer Familie,einer muß die "Hosen" anhaben und für Ordnung sorgen....
      Nun ja, in jeder Gemeinschaft gibt es Regeln, gibt es eine eigene Ethik. Sogar in kriminellen Organisationen gibt es das.
      Die Mafia hat einen eigenen ethischen Codex; ob man den für gut hält, ist eine andere Frage, aber sie haben einen (andere italientische Organisationen sind bekannt ;) ).

      Man muss sich dann halt fragen, ob man dort bleiben will.
      Es ist wenig sinnvoll zu rufen: "Warum legt ihr an MIR eure Regeln an?!" - Ja, wer bist denn Du, dass wir das bei Dir nicht tun sollten, wie bei jedem anderen?
      Der Appell an die Liebe? Ja, ist süß, aber ... Nein.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Nun ja, in jeder Gemeinschaft gibt es Regeln, gibt es eine eigene Ethik.
      Und das ist gut so!

      Seele1986 schrieb:

      Sogar in kriminellen Organisationen gibt es das.
      Warum dieses Beispiel? Um ein Argument zu haben das Regeln unsinn sind?

      Gerade heute der Tataort hat gezeigt, wie wichtig ein Staat ist, der eine verantwortungsvolle Polizei hat.

      Es geht nicht um Bestrafung sondern um Schutz und FRIEDEN!
    • Bogi111 schrieb:

      Um ein Argument zu haben das Regeln unsinn sind?
      Nein keineswegs, sondern um darauf hinzuweisen, dass alles Regeln und Ethik hat, die Frage immer ist: welche Ethik
      Also im Prinzip das, was ich oben schon geschrieben hatte ... aber gerne hier nochmal.
      (Meistens, Bogi, meine ich das, was ich auch geschrieben habe)

      Regeln sind keineswegs Unsinn.
      Wenn man allerdings mit Regeln einer Gemeinschaft nicht einverstanden ist, dann kann man gehen. Man muss ja nicht bleiben.
      Komisch ist, wenn man mit der Gemeinschaft dann durchfechten will, wie die Regeln sein sollten.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Komisch ist, wenn man mit der Gemeinschaft dann durchfechten will, wie die Regeln sein sollten.
      Die Gemeinschaft hat das Recht und die Pflicht, ein Instrument oder eine Vorgehensweise der Gemeinde an die Hand zu geben.

      Die Interpretation oder der Grund zu Handeln, wird immer von ..wo kein Ankläger da kein Richter", geleitet.... ;)

      Das ist immer der beste Weg...Probleme unter 4 oder6 Augen zu klären.... es sei denn jemand braucht die große Bühne...

      das kommt bei großen Kirchen kaum vor.... ;)
    • Bogi111 schrieb:

      Die Gemeinschaft hat das Recht und die Pflicht, ein Instrument oder eine Vorgehensweise der Gemeinde an die Hand zu geben.
      Ja, das schrieb ich ja.

      Bogi111 schrieb:

      das kommt bei großen Kirchen kaum vor....
      Die Art und Weise, wie man sich in die Angelegenheiten von Menschen mischt, ist sicher unterschiedlich, das stimmt.
      Allerdings auch noch nicht lange her.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)