Ausschluss aus der Adventgemeinde und die Folgen

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    • Hi

      Ich habe den Sinn des Ausschlusses noch nicht verstanden. Ich persönlich hätte eher, das Gefühl, dass man jemanden ausschliesst, weil er die Gemeinde, das Glaubensverständnis der STA bewusst angreift, Mitglieder gegeneinander aufhetzt etc.
      Ich finde es auch richtig wenn man jemand von der Arbeit mit Kindern ausschliesst, weil sich in irgendeiner Form an einem Kind vergangen hat oder Gewalt angewendet hat.

      Kann eigentlich ein Ausgeschlossener auch wieder in die Gemeinde aufgenommen werden? Muss der dann wieder getauft werden?

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Sag einmal, gehst Du mit all deinen Mitmenschen so um, die aus Neugier etwas fragen?
      Ja.
      Ein Universum aus Ein- und Zweizeilern: "Siehe hier, siehe dort, studiere doch, lese doch die Bibel ..."

      freudenboten schrieb:

      Entschuldige bitte, ich kenne mich in solchen Details nicht genau aus.
      Hier sind zahlreiche Adventisten, die gegebenenfalls auch einen passenden Text posten können (oder sei´s nur, dass sie aus ihren Gemeindeerfahrungen berichten).

      Natürlich kann DonDomi auch selbst suchen.
      Dann heißt es hier wieder: "Das ist aber nicht die offizielle Meinung!"; "Das wurde aber so nie gesagt!"; "Das hat hier aber keiner behauptet!", etc.pp.
      Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
      dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
      Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
      (Jesaja 50,4)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Was sind das für unchristiche Kriterien!

      Gelten diese drastischen, unmenschlichen und unchristichen Vorschriften heute noch laut Gemeindehandbuch?

      (Aus was für "fernen Landen" trug sich das zu?)
      Ich hatte ein Uraltgemeindehandbuch und dann noch zwei aus der Nachkriegszeit : Das steht in KEINEM Gemeindehandbuch. Und ich weiss von Aufnahmen derart Ausgeschlossener durch Abstimmung in einer anderen Gemeinde.

      Und unter südlicher bis sehr südlicher Sonne hat man halt ander Vorstellungen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • NorbertChmelar schrieb:

      Was sind das für unchristiche Kriterien!
      Hat deshalb Bogi seine kath. Frau nicht geheiratet?
      Gelten diese drastischen, unmenschlichen und unchristichen Vorschriften heute noch laut Gemeindehandbuch?
      Solche Vorschriften gelten heute nicht (siehe Church Manual 2015). Dass sie früher galten, ist mir persönlich unbekannt, und ich möchte es auch stark anzweifeln.

      Ob sich das - was von Philo beschrieben - tatsächlich SO zugetragen hat, wissen wir nicht aus erster Quelle. Ich finde daher, solche Gespräche gehören nicht ins Forum. Der andauernde Kritikton eckt mich ehrlich gesagt an.

      Lasst die Gemeinden ihre Probleme selbst lösen. Sie haben auch ein Church Manual und denkende Mitglieder.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich habe den Sinn des Ausschlusses noch nicht verstanden. Ich persönlich hätte eher, das Gefühl, dass man jemanden ausschliesst, weil er die Gemeinde, das Glaubensverständnis der STA bewusst angreift, Mitglieder gegeneinander aufhetzt etc.
      Ich finde es auch richtig wenn man jemand von der Arbeit mit Kindern ausschliesst, weil sich in irgendeiner Form an einem Kind vergangen hat oder Gewalt angewendet hat.

      Kann eigentlich ein Ausgeschlossener auch wieder in die Gemeinde aufgenommen werden? Muss der dann wieder getauft werden?

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Öffentlich und gratis zugänglich ist nur die internationale Version des Gemeindehandbuches:

      seventh-day-adventist-church-manual_2015_updated.pdf


      In der Deutschen Ausgabe 2012 (S 73.ff) heißt es unter anderem:
      "Bei schwerwiegendem sündhaftem Verhalten müssen korrigierende Maßnahmen ergriffen werden. Das kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf zweierlei Weise geschehen:
      1. durch das Einräumen einer Klärungsfrist als Ausdruck der Missbilligung,
      2. durch den Entzug der Mitgliedschaft."
      ...
      "Die Klärungsfrist
      Nicht jedes Vergehen ist so folgenschwer, dass es zum Entzug der Gemeindemitgliedschaft führen muss. Das Vergehen mag dennoch so ernst sein, dass es der Gemeinde erforderlich erscheint, deutlich zu machen, dass sie damit nicht einverstanden sein kann. Sie bringt ihre Missbilligung zum Ausdruck, indem sie dem betreffenden Gemeindeglied durch Abstimmung eine Klärungsfrist einräumt.
      Die Klärungsfrist hat zwei Ziele:
      1. Sie ermöglicht der Gemeinde, deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass sie schwerwiegendes sündhaftes Verhalten, das der Sache Gottes schadet, nicht gutheißt.
      2. Sie macht dem betroffenen Mitglied klar, dass es sein Leben ändern und sein Verhalten bessern muss. Gleichzeitig bietet sie ihm dafür eine Frist für Hilfe und Änderung.
      Die Gemeinde hat dafür zu sorgen, dass über eine Maßnahme der korrigierenden Seelsorge innerhalb einer angemessenen Zeit entschieden wird und dass die Entscheidungen der Gemeinde den betroffenen Personen freundlich und pünktlich mitgeteilt werden. Korrigierende Seelsorge ist an sich schon ein schmerzlicher Prozess; das Leiden der betroffenen Personen und der Gemeinde darf nicht verschlimmert werden durch Verzögerungen in der Durchführung."
      ...
      "Die Gemeinde kann Mitglieder unter korrigierende Seelsorge stellen, d.h. eine Klärungsfrist verfügen oder die Mitgliedschaft entziehen, wenn ausreichend Gründe dafür vorhanden sind. Das kann aber nur in einer ordentlich einberufenen Mitgliederversammlung geschehen (siehe S. 161), nach gründlicher Beratung durch den Gemeindeausschuss.
      Den Vorsitz in dieser Versammlung muss ein ordinierter Pastor haben oder ein Pastor, der in der betreffenden Gemeinde zum Ältesten eingesegnet wurde. Kann kein Pastor anwesend sein, so kann nach Beratung mit dem Pastor oder dem Vereinigungsvorsteher ein eingesegneter Ältester der betreffenden Gemeinde mit dem Vorsitz beauftragt werden.
      Entscheidung durch Stimmenmehrheit
      Maßnahmen zur korrigierenden Seelsorge [Klärungsfrist oder Entzug der Mitgliedschaft] können nur in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dafür bedarf es der Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Stimmen [absolute Mehrheit]."

      Eine Wiederaufnahme ist möglich, unter Umständen mit einer neuen Taufe verbunden. Dafür (Taufe) gibt es aber keine verbindlichen Regeln.

      "Weil Entzug der Mitgliedschaft die schwerwiegendste Maßnahme der korrigierenden Seelsorge ist, sollte die Zeit, bevor das ehemalige Mitglied wieder aufgenommen wird, ausreichend sein, um zu zeigen, dass die Sache, die zu dieser Korrekturmaßnahme geführt hat, eindeutig geklärt wurde. Die Wiederaufnahme kann durch eine erneute Taufe erfolgen (siehe S. 65)."

      Dazu gibt es auch ein Berufungsrecht gegen einen Ausschluss, entscheiden tut dann der Vereinigungsausschuss.
      Liebe Grüße, Heimo

      Beitrag von DonDomi ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: Wir diskutieren hier keine konkreten Fälle. Und das, wie man am Verlauf erkennen kann, mit gutem Grund. ().

      Beitrag von Bogi111 ()

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      Beitrag von DonDomi ()

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      Beitrag von HeimoW ()

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    • Jacob der Suchende schrieb:

      NorbertChmelar schrieb:


      Solche Vorschriften gelten heute nicht (siehe Church Manual 2015). Dass sie früher galten, ist mir persönlich unbekannt, und ich möchte es auch stark anzweifeln.
      Ob sich das - was von Philo beschrieben - tatsächlich SO zugetragen hat, wissen wir nicht aus erster Quelle. Ich finde daher, solche Gespräche gehören nicht ins Forum. Der andauernde Kritikton eckt mich ehrlich gesagt an.

      Lasst die Gemeinden ihre Probleme selbst lösen. Sie haben auch ein Church Manual und denkende Mitglieder.
      Erstens steht von diesen seltsamen "Regeln" nichts in Alt- und Uraltgemeindehandbüchern, die Vorgangsweisen sind lokale Willküren. und mir persönlich bekannt..

      Zweitens gehören solche Gespräche sehr wohl ins STA-forum. der eine oder andere kann in Zukunft mit Gleichem - Ähnlichem konfrontiert werden - und ist vorgewarnt -vorbereitet. Der andauernde Kritikton eckt Dich an - bitte, dann schaffe die - vorsichtg formuliert - Kritikpunkte ab.. Simpel : Tu ' was dagegen. Die Betroffenen werden es dir danken.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      ... gehören solche Gespräche sehr wohl ins STA-forum. der eine oder andere kann in Zukunft mit Gleichem - Ähnlichem konfrontiert werden - und ist vorgewarnt -vorbereitet
      Glaubst du, du bist mit Ausübung deiner Kritik von Gott oder von deiner Gemeinde authorisiert?

      In Church Manual 2015, Seite 58 steht:

      “The Word of God does not give license for one man to set up his judgment in opposition to the judgment of the church, neither is he allowed to urge his opinions against the opinions of the church.”—3T 428.

      Wir im Forum möchten uns daran halten.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

      Beitrag von Bogi111 ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: Wir diskutieren hier keine konkreten Fälle. Und das, wie man am Verlauf erkennen kann, mit gutem Grund. ().
    • Jacob der Suchende schrieb:

      “The Word of God does not give license for one man to set up his judgment in opposition to the judgment of the church, neither is he allowed to urge his opinions against the opinions of the church.”—3T 428.
      „Das Wort Gottes gibt keinem Menschen die Erlaubnis, sein Urteil gegen das Urteil der Kirche zu richten, und es ist ihm auch nicht gestattet, seine Meinung gegen die Meinung der Kirche zu richten.“ - 3T 428

      .Diese Aussage würde ich mit meiner Erfahrung mit Vorsicht betrachten!!!!Habe ich doch einiges Erlebt, das mit Gottes Geist nicht Einklang stand!Keine Gemeinde ist Unfehlbar!!!
    • freudenboten schrieb:

      Ich weiß, im Zeitalter des Internets wird lieber auf Wikipedia zurückgegriffen statt selbst nachzuforschen.
      Na, "selbst nachforschen" ist das immer. Ob man das übers Internet macht oder ein dickes altes Buch aufschlägt.
      Du kannst auch nur lesen, was andere geschrieben haben, und es durch deine Filter fließen lassen und dann bildest du dir eine Ansicht und Meinung dazu.

      DonDomi aber beispielsweise hat nicht irgendwas aus Wikipedia zitiert, sondern er hat gefragt, woraufhin du ihn aufgefordert hast, er solle sich doch selbst die Information suchen (was er ja hier getan hat ... ?) und zudem sagst, du wüsstest selbst nicht so genau Bescheid ... So what???

      Zu deinen Einzeilern: das hier ist halt ein Forum, freudenboten. Man schreibt miteinander, auch manchmal gegeneinander und breitet seine Gedankengänge aus.
      Diese scheinbar über alles erhabenen Antworten in einem Satz oder das Bibelzitat ohne jegliche Erläuterung, sind nicht "besonders bibeltreu", sondern eine Marotte.

      Wir hatten hier auch mal einen, der sagte, er spreche einzig und allein die "Weisheit Gottes" aus; er nannte sich auch so. Da kam sogar gar kein Gespräch mehr auf, sondern er zitierte im Prinzip nur noch sich selbst mit "Die Weisheit spricht ..."
      Ich halte sowas für pathologisch.

      Ich finde übrigens vieles von dem, was du schreibst, gar nicht schlecht. Ich freu mich jedesmal, wenn du mal ein bisschen ausführst, was du eigentlich denkst und sagen willst. Da hat man dann auch was von.

      Alle User hier lesen die Bibel und forschen nach. Und ich behaupte, jeder hier ist weit weit über dem Durchschnitt belesen und studiert in den Heiligen Schriften.
      Natürlich schützt das nicht vor Irrtum. Wer war denn je frei davon? Du? Keineswegs.

      Auch zu deinem Aufruf, die Bibel doch bitte im Grundtext zu lesen, habe ich dir schonmal etwas gesagt:
      sprichst du fließend alttestamentliches Hebräisch? Fließend neutestamentliches Griechisch? Vielleicht noch Aramäisch?
      Bist du in diesen Kulturen, diesen Erfahrungswelten aufgewachsen? Kennst du den Stamm, die Sippe, die Familienhistorie der Leute?

      Eine Interlinear-Übersetzung habe ich hier auch liegen; damit ist es nicht getan. Denn diese Übersetzung legt man dann aus.
      Also bitte ...

      freudenboten schrieb:

      Daher wird auch in einem Forum wie diesem manches Thema, auch manches Nichtzutreffende, x-fach wiederholt oder "dünngeredet".
      Das hat weniger mit vermeintlich schlechten Quellen zutun, sondern mit Überzeugungen, die jemand hat.
      Wie bei dir auch. Du wiederholst gewisse Dinge auch x-fach, von denen dir lang und breit ausgelegt wurde, dass es so nicht stimmt, und dennoch bleibst du fest bei dem deinen.

      So ist der Mensch.
      Er hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben,
      dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden.
      Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
      (Jesaja 50,4)