Wer oder Was ist Babylon?

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    • “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Diese Bekenntnisse sind der Rahmen in welchem es Glaubensvielfalt geben kann. Bei den STA sind dies z.B. die 28 Glaubenspunkte! Da aber in diesen 28 Punkten keine Frauenordination vorkommt, kann diese somit gar keine Grenze sein!
      Alles was nicht explizit erwähnt bzw. verboten ist, ist erlaubt? Trifft das für Dich auch auf die 10 Gebote zu?

      Die GK hat auf Antrag festgelegt, dass es nicht der biblischen Lehre entspricht wenn man Frauen ordiniert. Die Rolle des Hirten in der Bibel hat die GK als geschlechtsspezifisch dem Mann zugeordnet erkannt und beschlossen deshalb keine Frauen zu ordinieren. Da die Bibel lt. Glaubenspunkt 1 die „maßgebende Offenbarungsquelle aller Lehre und der zuverlässige Bericht von Gottes Handeln in der Geschichte“ ist schließt dies die Entscheidung um die FO mit ein.

      Man könnte natürlich versuchen alle Eventualitäten wie die Juden mit ihren 613 Mitzwots in den Glaubenspunkten im Vorfeld abzudecken um möglichst Regelkonform in allem zu gehen und um Streit zu vermeiden, doch gerade dieses Beispiel der Mitzwots zeigt wohin dies führt……in die Gesetzlichkeit und in die Unterdrückung des eigenen Verstandes und Gewissens. Da will man als Jude dann auch die Mitzwots noch übertreffen und isst kein Ei mehr von einem Huhn welches am Sabbat gelegt wurde oder man überlistet die Mitzwots indem man sich für eine Reise am Sabbat (die an diesem Tag nur zu Wasser erlaubt war) Wassersäcke unter den Sattel der Kamele legte.

      Sinnvoll ist grundsätzlich ein Rahmen wie die 10 Gebote oder die 28 Glaubenspunkte. In Übereinstimmung mit dem hl. Geist und der Schrift wird man für die jeweilige Situation dann i.d.R. Gottes Willen erfahren. Sollte das mal nicht so sein und wie in dem Fall der FO Uneinigkeit und Streit entstehen muss ein höheres unterstelltes Gremium wie die GK Entscheidungen treffen um die Einheit zu bewahren……..Urim und Thummim steht zur Befragung leider nicht mehr zu Verfügung.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Junker schrieb:

      Bemo schrieb:

      Ehrlich gesagt, ich finde es gut, dass sich jeder nach seiner Glaubensüberzeugung organisieren kann und da - wo er es für sich für nötig hält - auch klar abgrenzt. Ist das Spaltung?
      Niemand hier dürfte den Wert der Glaubensfreiheit in Frage stellen, also dass sich "jeder nach seiner Glaubensüberzeugung organisieren kann", aber wir haben uns hier ja gefragt, ob Gott will, dass religiöse Spaltungen in seinem Volk stattfinden?

      Jeder Spaltung geht ein Streit voraus.
      Bei jeder Spaltung bleiben etliche Mitglieder "auf der Strecke". Daran wird aber nie gedacht.
      Es geht ja nie um den Glauben, sondern immer nur um irgendwelche (weniger wichtige) Details, die aber so aufgebauscht werden, daß das "gemeine" Gemeindemitglied denkt, "was ist denn jetzt wieder los? Bin ich jetzt plötzlich vom Teufel besessen ?
      Jahrzehnte lang war alles in Ordnung...........und jetzt? Dann vielleicht unsicher wird, und "das Handtuch schmeißt"?
      Auch wenn es im vorliegenden Fall möglicherweise nicht um's Geld geht, dann aber um Rechthaberei, die auf den Rücken der Gemeindeglieder ausgetragen wird. also Menschen die bisher ihren Führungen vertrauten, und es dann nicht mehr können.
      Nein, keine Spaltung und das was mit dieser alles einhergeht, kann Gottes Wille sein.
      Gott will schon, daß man sich Gedanken macht, und daß diese dann geklärt werden!
      Und ob es geglaubt wird oder nicht, man kann in jeder Glaubensgemeinschaft, die bisher "funktioniert" hat, jede Frage klären, ohne daß darüber gestritten wird, und nachher jedes sein eigenes Süppchen kocht!
    • freudenboten schrieb:

      Wenn "Laodizea" aber behauptet, eine oder mehrere der anderen sechs Gemeinden seien alleine Babylon, so ist das genau die Vertuschung der Sünden Laodizeas (Werk des Verklägers...).
      Laodizea gehört zwar auch zum "Volk" der Sieben Leuchter, aber Jesus spricht vom "Ausspucken", wenn nicht Umdenken stattfinden sollte. Ausspucken sind nicht Austritte einzelner Mitglieder sondern das Einschlafen/Absterben der Freikirche.
      Zuerst ist die Frage, ob Laodizea (also z. B. die STA) überhaupt behauptet, dass die anderen sechs Gemeinden zu Babylon wurden oder es heute sind. Ich und andere behaupten das nicht. Für mich symbolisieren diese Gemeinden (bis 1798) die "verfolgte" Frau in der Wüste, aus Offb. 12, in verschieden Zeitabschnitten.
      Du meinst aber wohl, dass die "verfolgende" päpstliche Kirche mit dem Begriff "Thyatira" gemeint ist. Da könnte ein Denkfehler vorliegen. Was ist, wenn Gott nur diejenigen als Thyatira ... bezeichnet, "die verfolgt wurden" und die den Geist der Versuchung (den Geist Babylons), nach Kampf, von sich gewiesen haben? - Nicht aber jene"sogenannten Christen", die durch ihre "fortgesetzte" tödliche Verfolgung den Geist Babylons offenbart haben?
      Durch Spaltungen geschah eine Trennung in primär zwei Lager. Eines, das (trotz Schwankens) am Geist Gottes festhielt und eines, das den Geist Gottes letztendlich zurückwies. Jenes Lager, das den Geist Gottes zurückwies, erhält einen neuen Geist, den des Herrn von Babylon. Und wenn diese Gruppe die von Gott zur Umkehr gegebene Frist versäumt, indem es die Sünde wider dem H/heiligen Geist begeht, dann wird es unwiderruflich (Gott weiß es) zu Babylon, auch wenn es noch so sehr die Bibel für ihre Zwecke missbraucht.

      Beim "Ausspeien" tust Du so, als ob es sich hier um einen "fortgesetzten Prozess" handeln würde (ein Einschlafen/Absterben). Dies ist aber nicht der Fall, denn das griechische Wort "emeo" (ausspeien), steht im Infinitiv Aorist Aktiv. Der Infinitiv Aorist zeigt eine "einmalige" Handlung an, keine "fortgesetzte". Zudem würde ein "Absterben" oder ein "Einschlafen" eher auf ein Mediopassiv oder ein Passiv hinweisen, nicht aber auf ein Aktiv.

      Außerdem ist es nicht so, dass diese Aussage vom Ausspeien schon unumgänglich fix prophezeit wurde.
      Ich will Dir dazu etwas aus der Elberfelder Studienbibe 2005, zitieren: "im Unterschied zu ... ptyo ... hat die in Offb 3,16 verwendete Vokabel [emeo] verurteilende Bedeutung. Doch läßt die verwendete Zeitform Aorist mit ingessivem Sinn ("ich bin im Begriff, dich auszuspeien") bewusst die Möglichkeit zur Buße und damit verbundener Wende offen."
      Das Ausspeien aus dem Munde Gottes wäre schlimm, ich hoffe es kommt nicht dazu. Es ist mir aber auch nicht ganz klar, ob es sich dabei nicht nur um das Ausspeien des gefallenen Gemeindeengels handeln könnte - an dem die Botschaft ja geschrieben wurde. Denn wie schon geschrieben, eine 8. Gemeinde sehe ich nicht.

      Liebe Grüße, Junker
      "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Albert Einstein
    • Ist der Infinitiv Aorist nicht mit futurischer (konditionaler?) Bedeutung " ich werde dich ausspeien"? (Lutherbibel)
      Ich werde dem nachgehen.
      Ich neige zu einer symbolischen Auslegung: Da Laodizea Jesu Wort immer mehr mit Menschengeboten vermischt wird, "lau wird", ekelt sich Jesus, bis schließlich...
    • freudenboten schrieb:

      Ist der Infinitiv Aorist nicht mit futurischer (konditionaler?) Bedeutung " ich werde dich ausspeien"? (Lutherbibel)
      Ich werde dem nachgehen.
      Ich neige zu einer symbolischen Auslegung: Da Laodizea Jesu Wort immer mehr mit Menschengeboten vermischt wird, "lau wird", ekelt sich Jesus, bis schließlich...
      Nein, es wird dabei eben keine "zukünftige" Handlung beschrieben, da das Wort mellō (was bei Offb. 3,16 leider oft mit "werde" übersetzt wird) im Indikativ Präsens Aktiv steht (Link).
      Und ein Indikativ Präsens bezeichnet eine "gegenwärtige" Handlung, im Unterschied zu einer vergangen oder zukünftigen Handlung. Deshalb kommt die oft recht ordentlich übersetzte Wuppertaler Studienbibel hier zu der Übersetzung: "So, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, stehe ich im Begriff, dich aus meinem Munde auszuspeien."Das Exegetische Wörterbuch zum NT, 2011, gibt das Wort mellō mit: "gedenken, im Begriff stehen, werden (als Hilfs-Vb. für das Fut.), müssen, sich bedenken, zögern" wieder. Da es aber bei Offb. 3,16 kein Futur anzeigt, würde ich es hier nie mit "werde" übersetzen.

      Das "ei" ("bist": in "lauwarm bist") ist ebenfalls ein Indikativ Präsens, kann also nicht mit "wird" übersetzt werden, wie Du das meinst.


      Noch ein Zusatz: Du denkst vielleicht, ja wie kann denn Gott in der Gegenwart sprechen, wenn er doch die Zukunft meint? 1. Die Botschaft war an das damalige Laodizea gerichtet, er musste schon darum in der Gegenwart diese Botschaft geben. 2. Er spricht schon damals die heutige Gemeinde Laodizea in der Gegenwart an, so wie wenn er jetzt gerade mit Dir sprechen würde.
      Gott kann etwas in der Zeitform "Gegenwart" sagen, aber dennoch ein zukünftiges Ereignis meinen, damit wird die Ansprache der Gemeinde direkter.

      Liebe Grüße, Junker
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Junker ()

    • Ich gehe von der prophetisch-kirchengeschichtlichen Deutung der Sieben Gemeinden aus. Johannes lebte zur "Zeit " von Ephesus. Die weiteren entstanden später, die letzte Laodizea. Das bedeutet, dass prophetische Rede durchaus "zukünftig" zu verstehen ist.
      Das prophetische Laodizea=Gerichtsvolk ist entstanden aus Daniel 12:4. Offb. 14:6.ff. u.v.a.
    • freudenboten schrieb:

      Ich gehe von der prophetisch-kirchengeschichtlichen Deutung der Sieben Gemeinden aus. Johannes lebte zur "Zeit " von Ephesus. Die weiteren entstanden später, die letzte Laodizea. Das bedeutet, dass prophetische Rede durchaus "zukünftig" zu verstehen ist.
      Das prophetische Laodizea=Gerichtsvolk ist entstanden aus Daniel 12:4. Offb. 14:6.ff. u.v.a.
      Das sehe ich genauso wie Du, dagegen spricht die Grammatik nicht. Das wollte ich mit meinem "Zusatz" sagen.

      Liebe Grüße, Junker
      "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Albert Einstein
    • Wer soll bei FO Buße tun und umkehren? ​

      Junker schrieb:

      Außerdem ist es nicht so, dass diese Aussage vom Ausspeien schon unumgänglich fix prophezeit wurde.
      Ich will Dir dazu etwas aus der Elberfelder Studienbibe 2005, zitieren: "im Unterschied zu ... ptyo ... hat die in Offb 3,16 verwendete Vokabel [emeo] verurteilende Bedeutung. Doch läßt die verwendete Zeitform Aorist mit ingessivem Sinn ("ich bin im Begriff, dich auszuspeien") bewusst die Möglichkeit zur Buße und damit verbundener Wende offen."
      Das Ausspeien aus dem Munde Gottes wäre schlimm, ich hoffe es kommt nicht dazu.
      Was heißt das jetzt im Zusammenhang mit der FO? Wer soll Buße tun und umkehren? Diejenigen FO-Befürworter , die dem Hirten GK nicht folgen wollen oder die FO-Gegner, die dem Hirten "blindlings" folgen - auch wenn das dann zur Spaltung der Kirche führen sollte - was ja wohl im Raume steht?
    • Atze schrieb:

      Die GK hat auf Antrag festgelegt, dass es nicht der biblischen Lehre entspricht wenn man Frauen ordiniert.
      So weit mir bekannt wurden im Vorfeld der Entscheidung Ausschüsse damit beauftragt es Biblisch zu prüfen. Das Ergebniss war das es Biblisch nicht begründbar wäre....

      Nach meiner Erkenntniss sind bei Gott alle Menschen gleich. Das der Mann der Frau ihre Rolle aufgedrängt hat, ist nicht im Sinne Gottes gewesen. Warum wurde denn ausgerechnet eine "schwache" Frau 1844 von Gott ausgewählt um Gemeinde zu bauen...?
      Eine Mehrheitsentscheidung bei überwiegend Frauendiskriminierenden Ländern, musste zu diesem Ergebniss kommen. Es war keine Weise Entscheidung unserer Kirche!
      Das aber wussten die führenden Leiter! Die einen drängten auf einen Entscheidung obwohl sie wussten wie die Enscheidung ausgeht...
      Es sei denn, sie haben auf ein Wunder gehofft....

      Jetzt noch mit Gewalt das falsche durchzusetzen, spricht Bände...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Was heißt das jetzt im Zusammenhang mit der FO? Wer soll Buße tun und umkehren? Diejenigen FO-Befürworter , die dem Hirten GK nicht folgen wollen oder die FO-Gegner, die dem Hirten "blindlings" folgen - auch wenn das dann zur Spaltung der Kirche führen sollte - was ja wohl im Raume steht?

      "Alle" sollen Buße tun (ihren Sinn ändern) und Umkehren. Ich habe hier kein Schwarz-Weiß-Denken.
      Der Geist stimmt in allen Parteiungen nicht. Kommen sie von ihrem Konfliktdenken herunter zur echten Liebe und Geschwisterlichkeit, dann wird Gott ihnen zeigen was der richtige Weg ist. Das ist die Augensalbe die Laodizea braucht.
      Nur dann werden die Spaltungen "die es schon gibt" aufgehoben werden.

      Liebe Grüße, Junker
      "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Albert Einstein

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    • Yppsi schrieb:

      @Bemo,
      um was geht es denn wirklich?
      Den Spaltungen gehen Streitereien voraus!
      Um was wird denn wirklich gestritten?
      Um's Geld!
      Habe ich recht, oder habe ich recht?

      ...
      Nein, Du hast nicht Recht, nicht einmal ein wenig Recht.

      Es geht um die Verankerung der Gemeinde / Kirche in der Gesellschaft.

      Und um die Interpretation der Regeln der Gemeinschaft. Die grundsätzlich "von unten nach oben" nach dem Prinzip der repräsentativen Demokratie organisierte Gemeinschaft soll strukturell mehr von oben nach unten regiert werden können.

      Seit über 20 Jahren hat man in verschiedener Weise versucht das Thema biblisch zu lösen und ist damit gescheitert, zuletzt mit einer lange arbeitenden Kommission, die auch zu keinem eindeutigen Ergebnis kam. Dann gab es eine Abstimmung auf der GK-Vollversammlung, die verschiedentlich als "manipuliert" empfunden wurde.

      Der Riss geht im wesentlichen nach den Grenzen zwischen "entwickelten" Ländern und "Entwicklungsländern" wo eben das Frauenbild und die Rolle der Frauen in der Gesellschaft unterschiedlich sind. Nachdem die Mehrheit der STA inzwischen in den letzteren lebt ist die getroffene Entscheidung (keine lokale Autonomie in der Frage zuzulassen) erklärbar. Sie ist aber de facto nicht durchsetzbar.

      Und sollten sich die Befürworter der Ordination von Frauen abspalten (ausgeschlossen werden) dann erst, dann geht es ms geld, das nämlich von den entwickelten Ländern kommt die die anderen unterstützen...
      Liebe Grüße, Heimo
    • “Bogi111“ schrieb:

      So weit mir bekannt wurden im Vorfeld der Entscheidung Ausschüsse damit beauftragt es Biblisch zu prüfen. Das Ergebniss war das es Biblisch nicht begründbar wäre....
      Du solltest darüber nachdenken ob es sinnvoll ist sich informativ einseitig zu ernähren. Diese Darstellung die ähnlich vom Verband so nach außen publiziert wird ist nicht richtig.
      Es gab drei große Gruppen die schlussendlich verschiedene Vorstellungen nach ihrer Studie hatten. Aus diesem Grund gab es auch keine Empfehlung der TOSC – Kommission. Das Ergebnis dieser Studie wurde in St. Antonio vorgetragen.

      “Bogi111“ schrieb:

      Nach meiner Erkenntniss sind bei Gott alle Menschen gleich.
      Nach meiner Erkenntnis hat Gott dem Mann wie der Frau geschlechtsspezifische Aufgaben zuerkannt wobei die „Gleichwertigkeit“ von Mann und Frau außer Frage steht.

      “Bogi111“ schrieb:

      Das der Mann der Frau ihre Rolle aufgedrängt hat, ist nicht im Sinne Gottes gewesen.
      Die Rolle des Mannes (wie Acker bestellen) oder die Rolle der Frau (Kinder bekommen) hat Gott festgelegt und ist nicht das Werk eines „Aufdrängens“ des Mannes.

      “Bogi111“ schrieb:

      Warum wurde denn ausgerechnet eine "schwache" Frau 1844 von Gott ausgewählt um Gemeinde zu bauen...?
      Warum wurde diese „Frau“ der wir sogar eine Prophetenrolle zusprechen nie Gemeindeleiter und damit der Hirte der Gemeinde, sondern ihr Mann James White?

      “Bogi111“ schrieb:

      Eine Mehrheitsentscheidung bei überwiegend Frauendiskriminierenden Ländern, musste zu diesem Ergebniss kommen. Es war keine Weise Entscheidung unserer Kirche!
      Ist dies nicht vielleicht ein Vorurteil Deinerseits? Ich denke, dass die meisten Glieder der STA genau von biblischen Prinzipien wissen und kulturelle Hintergründe in den Hintergrund stellen können um in der Schrift die Lösung für Konflikte und Probleme wie der der FO zu suchen…..mit Ausnahme von Ländern wie Deutschland wo man es nicht schafft und sich auf die Kultur in Europa beruft wo die Frau in allem (also auch in den Aufgaben) gleichgestellt sein soll…….kein biblisches Prinzip.

      “Bogi111“ schrieb:

      Jetzt noch mit Gewalt das falsche durchzusetzen, spricht Bände...
      Jetzt nach Abstimmung und Beschluss „mit Gewalt“ und Ignoranz seinen egoistischen Kopf „durchzusetzen“ in dem Glauben ungestraft davonzukommen sowie bei den zwangsweise sich ergebenden Konsequenzen Vergleiche mit der Inquisition zu ziehen…..das „spricht Bände“.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • 2015 wurde die Entscheidung die FO auf die Verbände - Ebene zu delegieren, versäumt - mit negativen Auswirkungen bis Heute!

      Atze schrieb:

      Die GK hat auf Antrag festgelegt, dass es nicht der biblischen Lehre entspricht wenn man Frauen ordiniert.

      Sollte das mal nicht so sein und wie in dem Fall der FO Uneinigkeit und Streit entstehen muss ein höheres unterstelltes Gremium wie die GK Entscheidungen treffen um die Einheit zu bewahren……..
      Welche Punkte einer angeblichen biblischen Lehre wurden hier vorgebracht?
      Der kursiv unterstrichene Satz scheint doch dem demokratischem Aufbau der STA-Kirchenstruktur zu widersprechen!?!
      So wie hier geschrieben wurde, war es eben gerade aber »Biblisch nicht begründbar«!!! Wie auch - nach dem es hier wie ich bereits darlegte sich widersprechende Äußerungen zum Thema gibt!

      Bogi111 schrieb:

      Atze schrieb:

      Die GK hat auf Antrag festgelegt, dass es nicht der biblischen Lehre entspricht wenn man Frauen ordiniert.
      So weit mir bekannt wurden im Vorfeld der Entscheidung Ausschüsse damit beauftragt es Biblisch zu prüfen. Das Ergebniss war das es Biblisch nicht begründbar wäre....

      Warum wurde denn ausgerechnet eine "schwache" Frau 1844 von Gott ausgewählt um Gemeinde zu bauen...?

      Es war keine Weise Entscheidung unserer Kirche!...
      Ich bitte einmal den Original-Ordinierungs/Predigerschein der Ellen G. White hier reinzustellen, denn es wurde hier ja schon behauptet, dass Frau White ordentlich ordiniert worden sei, somit dann ja die Frauenordination (FO) bei den frühen Adventisten bewiesen worden wäre!!!
      Ich sehe es genauso, dass die knappe Ablehnung der FO auf der GK von 2015 keine Weise Entscheidung eurer Kirche war!
      Ich stimme dem zu, was hier geschrieben wurde:

      HeimoW schrieb:

      Nein, Du hast nicht Recht, nicht einmal ein wenig Recht.
      Es geht um die Interpretation der Regeln der Gemeinschaft. Die grundsätzlich "von unten nach oben" nach dem Prinzip der repräsentativen Demokratie organisierte Gemeinschaft soll strukturell mehr von oben nach unten regiert werden können.

      Seit über 20 Jahren hat man in verschiedener Weise versucht das Thema biblisch zu lösen und ist damit gescheitert, zuletzt mit einer lange arbeitenden Kommission, die auch zu keinem eindeutigen Ergebnis kam. Dann gab es eine Abstimmung auf der GK-Vollversammlung, die verschiedentlich als "manipuliert" empfunden wurde.
      ...
      Und sollten sich die Befürworter der Ordination von Frauen abspalten (ausgeschlossen werden) dann erst, dann geht es ums Geld, das nämlich von den entwickelten Ländern kommt die die anderen unterstützen...

      Ob die Abstimmung auf der GK im Jahre 2015 "manipuliert" wurde, glaube ich nicht. Falls doch bitte ich eindeutige Belege für diese ungeheuerliche Behauptung vorzulegen! Es war wohl eine demokratische Abstimmung, die äußerst knapp ausging! ===> Die Folge hätte auf der selben GK-Versammlung sein müssen, nunmehr die Entscheidung(en) in Sachen FO auf die Verbände - Ebene zu delegieren! ---> Hierzu hätte man wohl die Satzung der STA ändern sollen! Da dieser Schritt aber nicht getan wurde, gibt es daher seit nunmehr 3 Jahren diese m.E. unnötigen Streitereien, welche die Kirche der Adventisten erneut zu spalten droht. Ist es das wert - wegen einem mMn. vollkommen untergeordnetem Thema - FO - es soweit kommen zu lassen???

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Atze schrieb:

      Du solltest darüber nachdenken ob es sinnvoll ist sich informativ einseitig zu ernähren. Diese Darstellung die ähnlich vom Verband so nach außen publiziert wird ist nicht richtig.
      Es gab drei große Gruppen die schlussendlich verschiedene Vorstellungen nach ihrer Studie hatten.
      Habe ich etwas anderes gesagt???

      Atze schrieb:

      Die Rolle des Mannes (wie Acker bestellen) oder die Rolle der Frau (Kinder bekommen) hat Gott festgelegt und ist nicht das Werk eines „Aufdrängens“ des Mannes.
      Die Rolle des protestantischen Amerikaners,war nicht so anders damals als der Muslime...Gegen die RKK gehetzt,aber die Eingeborenen abgeschlachtet, Sklaven eingeführt und ohne sein Schießeisen fühlte er sich nur als halber Mannn...das sich bis heute nicht wesendlich verändert hat...

      Atze schrieb:

      Warum wurde diese „Frau“ der wir sogar eine Prophetenrolle zusprechen nie Gemeindeleiter und damit der Hirte der Gemeinde, sondern ihr Mann James White?
      Und ich dachte Du würdest sie kennen...Brauchte Paulus eine Bestätigung von jemanden, das er in der Autorität eines Apostels sprach...
      Braucht eine Dienerin Gottes eine menschliche Bestätigung (Ordination)???
      War er in Europa und Australien...und in welcher Vollmacht ist sie Aufgetreten...

      Atze schrieb:

      .mit Ausnahme von Ländern wie Deutschland wo man es nicht schafft und sich auf die Kultur in Europa beruft wo die Frau in allem (also auch in den Aufgaben) gleichgestellt sein soll…….kein biblisches Prinzip.
      Hast Du eigentlich eine Ahnung welchen Preis die Europäer für diese Erkenntnis zahlen mussten um der Frau die Rolle zu ermöglichen
      wie sie es heute in Deutschland hat. Sei dankbar das wir so lange von einer Frau regiert werden...
      Leider bekommen die Frauen immer noch nicht die gleiche Entlohnung wie der Mann....

      Muss Dir keine Sorge machen,Deine "göttlichen" Vorstellungen werden wieder langsam eingeführt....dann Gnade uns...
      Schade das Du von der RKK nichts gelernt hast...

      Atze schrieb:

      Jetzt nach Abstimmung und Beschluss „mit Gewalt“ und Ignoranz seinen egoistischen Kopf „durchzusetzen“ in dem Glauben ungestraft davonzukommen
      Ja und seit 2011, führt der Führer dieses Lades,dem Sitz der GK, die Prügestrafe wieder ein....

      Ich würde Dir wirklich empfehlen über Deinen Geistlichen Tellerand zu schauen...auch als kein ACK Freund....

      Ich wurde in meiner Jugend von vielen gegängelt, Jetzt bin ich froh das mich Jesus von diesem fanatischen Müll befreit hat!
    • Die "Rolle" des Kindergebärens dem Mann zuzuschreiben, wäre auch sehr problematisch, denn das geht anatomisch schlecht ... Hinterwäldler!
      Bitte die anatomischen Unterschiede von Männern und Frauen einmal googlen oder bei Mama nochmal nachfragen.

      Die Frauen haben übrigens auch bei der Feldarbeit ihre Kinder geboren und dann weitergearbeitet, weil Gott ja diese Rolle den Männern zugeschrieben hatte ...

      Gott schrieb der Frau nicht das Kindergebären zu, sondern offenbarte ihr: Unter Schmerzen wirst du deine Kinder gebären!
      Kindergebären ist keine Rolle, sondern natürliche Einrichtung Gottes, schlicht Aufbau und Gesetze der Physis, und in der Erzählung zudem ein Bild dafür, dass das Leben mit Schmerz beginnt, den man für einen anderen Menschen erträgt.

      Männer gebären keine Kinder, weil das nicht geht und wenn es ginge, dann wären es keine Männer, sondern Frauen. Ganz einfache Sache ist das.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • I​​n der Schrift und im NT eben keine Lösung dieses Konfliktes​!

      Atze schrieb:

      Es gab drei große Gruppen die schlussendlich verschiedene Vorstellungen nach ihrer Studie hatten. Aus diesem Grund gab es auch keine Empfehlung der TOSC – Kommission.

      ... um in der Schrift die Lösung für Konflikte und Probleme wie der der FO zu suchen
      Was ist die TOSC – Kommission? Was bedeutet diese Abkürzung?

      Offensichtlich gibt es in der Schrift und im NT eben keine Lösung dieses Konfliktes um die FO!

      Argumente pro Frauenordination:
      Es wird die Maria Magdalena zur ersten weiblichen Evangelistin! (Lk 24,10 / Joh 20,18)
      Es wird eine Junia zum ersten weiblichen Apostel! (Röm 16,7)
      Es wird eine Phöbe, die Diakonin der Gemeinde von Kenchreä erwähnt! (Röm 16,1)

      Fazit: Schon diese 3 Bibelstellen müssten auch selbst für die RKK den Schluss nahelegen, dass es in der christlichen Urgemeinde mindestens drei Ämter gegeben hat, die auch für Frauen zugelassen waren:
      1. Das Amt der Apostel: Nach RKK - Lehre sind die Bischöfe die Nachfolger der Apostel und von diesen per Handauflegung eingesetzt! ---> Somit sind auch weibliche Bischöfe zulässig! ---> Dies hat mittlerweile auch die Anglikanische Kirche nach fast 500 Jahren endlich erkannt! Die Evangelische Kirche praktiziert dies seit 1968!
      2. Das Amt des Diakons: Statt dieses Amt auch für Frauen zuzulassen, wird mittlerweile in der RKK diese Sache schon jahrzehntelang beraten! Der Schorndorfer kath. Dekan sagte zu Recht: „Wie lange eigentlich noch?”. Der biblische Befund ist hier wohl eindeutig!
      3. Das Amt eines Evangelisten und damit auch eines Verkündigers des Evangeliums: Auch dieses Prediger-Amt steht innerhalb der RKK nur dem männlichen Priester und Pfarrer zu. Wenn in der STA-Kirche Frauen zwar predigen dürfen, ist es nicht einzusehen, warum man sie dann nicht auch offiziell ordinieren=einsetzen will! Das Argument der Afrikaner »eine Frau die ihre Tage hat, ist kultisch unrein!« kann nicht überzeugen und ist zudem total ATlich und gesetzlich!
      Argumente contra Frauenordination:
      1. Die Frauen sollen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.” (1Kor 14,34) ----> Kritiker dieser Stelle argumentieren mit dem Patriarchaischem kulturellem Verständnis des Apostels Paulus , der zu seiner Zeit(!!!) noch fest im Frauen diskriminierenden Gesetz des Moses verhaftet war. Dies könne heute im Zeitalter der Gleichberechtigung von Mann und Frau, die aber bereits schon in der Schöpfungsordnung Gottes festgelegt worden sei, daher auf keinen Fall mehr Gültigkeit haben! ===> Damit wäre auch dieses "contra-Argument" somit widerlegt!
      2. Kol 3,18: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich's gebührt in dem Herrn.”
      3. 1Tim 2,12: „Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann herrsche, sondern sie sei still.”

      Bogi schrieb:


      Die Rolle des protestantischen Amerikaners,war nicht so anders damals als der Muslime...Gegen die RKK gehetzt,aber die Eingeborenen abgeschlachtet, Sklaven eingeführt und ohne sein Schießeisen fühlte er sich nur als halber Mannn...das sich bis heute nicht wesendlich verändert hat...
      Sei dankbar das wir so lange von einer Frau regiert werden... Na Ja...! :(
      Leider bekommen die Frauen immer noch nicht die gleiche Entlohnung wie der Mann.... Das haben doch die Gewerkschaften verbockt!!!!

      Muss Dir keine Sorge machen,Deine "göttlichen" Vorstellungen werden wieder langsam eingeführt....dann Gnade uns...
      Schade dass Du von der RKK nichts gelernt hast...

      Ja und seit 2011, führt der Führer dieses Ladens,dem Sitz der GK, die Prügelstrafe wieder ein.... :cursing: :thumbdown: ??????????
      [/quote]Das darf doch wohl nicht wahr sein!!!???!!! Ich kann dies nicht glauben, dass Ted Wilson wirklich wieder die Prügelstrafe einführen will!!!
      Ich bitte um Belege für diese Behauptung. Sollte dies stimmen, müsste Er wegen Verstößen gegen christliche Grundsätze sofort des Amtes enthoben werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Weder die Thora (Mose) noch Jesus lehrten die Unterwerfung der Frau durch den Mann. Es ist eine Folge der Sünde, wie auch die Ehescheidung (Matth. 19).
      Des Paulus Auslegung 1. Tim.2:13.14. "Adam zuerst gemacht... die Frau hat sich verführen lassen...." liegt parallel zu seiner Empfehlung, angesichts von Verfolgungen bis zur Wiederkunft Christi nicht zu heiraten. (Montanismus). KEIN WORT DES HERRN!
    • freudenboten schrieb:

      Des Paulus Auslegung 1. Tim.2:13.14. "Adam zuerst gemacht... die Frau hat sich verführen lassen...." liegt parallel zu seiner Empfehlung, angesichts von Verfolgungen bis zur Wiederkunft Christi nicht zu heiraten. (Montanismus). KEIN WORT DES HERRN!
      Die Ursprünge hinter dem, was man heute als Zölibat kennt, sind spirituelle Ansichten, die auch Paulus andeutet:
      dass man nämlich durch Ehe, Sexualität und Familienbindung eingenommen und abgelenkt wird von der gänzlichen Hingabe und Verbindung mit Gott.
      Die Askese und Abkehr von Welt, Familienbande und vor allem Sexualität ist uralt. Diese "Gesetze" deutet auch Paulus an.

      Was Paulus als Empfehlung ausspricht, lässt Jesus unbestimmt.
      Paulus sagt: Ich wünschte ja, es wären alle wie ich; aber ich weiß ja - um des Verlangens und der Keuschheit wegen - habe jeder Mann seine Frau, jede Frau ihren Mann.
      Jesus antwortet lediglich auf die Jünger, die sagen "wenn es so steht [mit der wahren Treue] dann ist es besser für den Mann, nicht zu heiraten";
      "Das begreifen nicht alle.", sagt er und sagt schlicht, dass es sich bei manchen so, bei anderen anders verhält. Eine Empfehlung in diese oder jene Richtung macht er nicht.

      Anschließend kommt im Matthäusevangelium die Segnung der Kinder ;)
      Was Paulus vermissen lässt (in seinem Drang der spirituellen Selbstvervollkommnung) wird bei Jesus dargestellt: der Segen, der im Leben liegt (trotz aller Übelkeit und Finsternis)
      Jesus ist der lebendige und gelebte Widerspruch zu dem, was man in der bösen Welt sieht. Er ist aber nicht die Abkehr davon.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)