Wer oder Was ist Babylon?

    • “Babylonier“ schrieb:

      Bei dem adventisteninternen Streit um die sog. "Dreiengelsbotschaft" (ein Wort, dass in der Bibel gar nicht vorkommt) geht es salopp gesagt um die Frage, ob man andere Christen ruhigen Gewissens beschimpfen darf, oder eben nicht.
      Ich schätze, dass in dieser bornierten Aussage der Grund liegt warum man sich überhaupt im Forum der STA anmeldet um allein mit seinem Usernamen „Babylonier“ zu provozieren.
      Ich weiß nicht ob Du jemanden findest der auf dieser Ebene das Thema mit dir diskutiert. Von mir werden User die in diesem Stil auftreten ignoriert.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Einschub : Wie soll ich damit umgehen, ausser - mich zu wehren ? Da wird - neuerdings immer mehr - über das festgefügte, unveränderbare Lehr-
      und Deutungsgebäude - so wie über einen Marmorkopf - das Hasenstallgitter der "Exegese" drübergetülpt und nach dessen Nase und Stirn ud Hinterkopf - dem entsprechend - zurechtgebogen.


      Beipiel : Es ist STA - Tradition, ganz rationalistisch die "Welt" "vernünftig" zu deuten. Und in dieser Deutung gibt es nur die zwei Bewusstseinszustände "Schlaf" oder "Wachsein".

      So, dann begegnen uns in der Bibel "Altered states of consciousness" (= " Veränderte Zustände des Bewsstseins") - Die können wir garnich brauchen !


      Und der Theologe und Theologielehrer übersetzt das Grundtextwort "ekstasis" , Luther korrigierend, mit "Entzückung" statt "Verzückung" und verkündet das erleichtert aufatmenden Theo - SChülern und dem Gemeindevolk auf Sommerakademien..


      Bitte, ein herziges Mäderl mit süssem Kleidchen lässt mich "Entzückend !" rufen. ekstasis simpel ist etwas anderes !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • "Homo-Ehe" / "christliche Freiheit" / "Menschlicher Wille - Gottes Willen" / "Wiederkunft beschleunigbar?" / "Frauenordination" u.a.

      Atze schrieb:

      Mir klingt noch ihre Stellungnahme und Aussage zu „Ehe für Alle“ in den Ohren wo sie sagten…….

      „Wir treten deshalb dafür ein, dass in den vielfach kontrovers geführten Diskussionen um unterschiedliche Lebensentwürfe die Würde des Anderen, egal ob er in einer hetero- oder homosexuellen Partnerschaft lebt, stets im Mittelpunkt steht“.

      …..anstatt wie Jesus es zum Zeugnis getan hätte mit einem „es steht geschrieben“ zu antworten. Natürlich haben sie für die Ehe von Mann und Frau plädiert aber ihre Begründung stellt weder Schrift noch Jesus auf den Leuchter sondern den Menschen.
      Sie stehen für Humanismus nicht für Jesus oder Jesu Wort, Lehre, Wahrheit und Gesetz. In diesem Sinn erklärt sich auch ihr ganzes Gebärden ihrer Rebellion in der Frage der FO. Näthers Beitrag in „Adventisten heute“ „Zur Freiheit Befreit“ ist dazu unvergessen wo er Rebellion als „christliche Freiheit“ verkaufte und sich mit diesem Kurs als „Weiser Pastor“ darstellte.


      Da die „Würde des Anderen im Mittelpunkt“ steht kann sich jeder ausmalen was als nächstes mit der Begründung von „Freiheit“ „Würde“ und „Kultur“ folgt…..“mein Wille“ oder im Kontext „unser (menschlicher) Wille“ geschehe.…..das voranstellen des Evangeliums mit der Engelsbotschaft oder Heiligtumslehre um das Erlösungswerk zu Erklären und damit die Charakterveränderung in den Vordergrund zu stellen welches das Werk zum Abschluss bringen würde wird mit diesen Präsidenten nie erfüllt werden.

      2 Petr. 3 schrieb:

      Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit! Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden. Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt. Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden in Frieden


      “Das Leben Jesu Seite 631“ schrieb:

      “Es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.” Matthäus 24,12-14. Durch die Verkündigung des Evangeliums liegt es in unserer Macht, Christi Wiederkunft zu beschleunigen. Wir sollen nicht nur auf sie warten, sondern der Zukunft des Herrn entgegeneilen. 2.Petrus 3,12. Hätte die Gemeinde Christi das ihr aufgetragene Werk nach seinem Willen ausgeführt, dann würde die Welt längst gewarnt worden sein und der Herr wäre mit großer Kraft und Herrlichkeit schon auf diese Erde gekommen.
      /quote]
      ...
      auch wenn ich in detaillierter Form darlegte, dass es in gewissen Dingen nicht um „unterschiedliche Meinungen“ geht die man tatsächlich in manchen Fällen nebeneinander stehen lassen könnte, sondern im Bezug Engelsbotschaft, Babylon sowie Hermeneutik schon um verschiedene Religionen, Grundsätze und Prinzipien der Gemeinde.

      …..aber ... anstatt in der Schrift und im Studium nach der Wahrheit zu suchen.

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Hat eigentlich Ellen White irgend etwas in Sachen Frauenordination gesagt oder geschrieben?


      Atze schrieb:
      Ich sehe da nichts. Daran sieht man übrigens auch die mindere Bedeutung dieses Themas welches von gewissen Leuten so ausgeschlachtet und militant angegangen wird als hinge Leib und Leben davon ab.

      Allerdings hat G. Knight Aussagen von Ellen White aufgegriffen um zu beweisen, dass sie für die FO gewesen ist. Es ist aber eine dilettantische Textanalyse die mich hat fragen lassen wie solch eine Person jemals Professor werden konnte. Jedem oberflächlich betrachtenden Leser fällt sofort auf, dass nicht mal das einfachste Prinzip von Textzusammenhängen beachtet wurde.


      Lieber Atze, ich danke für Deinen ausführlichen Artikel und für die Zitate von Ellen White und möchte wie folgt Stellung dazu beziehen:
      1. Zur »Homo-Ehe« : Da zu diesem Thema kein direktes Wort von Jesus vorliegt - wodurch die Befürworter der Homo-Ehe sagen, dass deshalb diese durch Jesu Liebesgebot abgedeckt sei (Argument: „Wenn sich zwei Menschen lieben - auch wenn es Mann und Mann oder Frau und Frau sein sollten - wer kann dann da etwas dagegen haben? Denn die Liebe ist die größte Gottesgabe (1.Kor.13,13).”) - so kann das von der Logik her eigentlich nur bedeuten, dass Jesus sich hier in der Mosaischen Tradition sah, die die Homosexualität klipp und klar abgelehnt hatte (---> siehe 3.Mose 18,22; 20,13)! Und zudem gibt es zwei Worte des Paulus hierzu, wobei zumindest das erste davon sich auch klar gegen die Homosexualität ausspricht! (---> siehe Römer 1,26.27/ 1.Korinther 6,9). Insofern gebe ich Dir Recht, dass die deutschen STA - Präsidenten hier auf das Wort der Schrift hätten hinweisen müssen, die sich klar gegen eine Homo-Ehe ausspricht!
      2. Zitat: Näthers Beitrag in „Adventisten heute“ „Zur Freiheit Befreit“ ist dazu unvergessen wo er Rebellion als „christliche Freiheit“ verkaufte und sich mit diesem Kurs als „Weiser Pastor“ darstellte. Dazu ist zu sagen, dass doch auch Martin Luthers "Rebellion" der 13 Jahre von 1517 bis 1530 zur "christlichen Freiheit" geführt hat und daher grundsätzlich nicht abzulehnen ist! Jeder Christ hat seit Luther das Recht und die Pflicht das Wort Gottes in seiner eigenen Sprache zu lesen und zu prüfen und gemäß der Vernunft und seines Gewissens selbst auszulegen („Allgemeines Priestertum aller Gläubigen”)
      3. Nicht „unser (menschlicher) Wille“ geschehe.….” - sondern „Dein (also Gottes!) Wille geschehe!” sagt uns Jesus im Gebet des Herrn im VATERUNSER! Und wir sollen unseren Willen in den Willen Gottes einmünden lassen!
      4. Charakterveränderung und damit das Zunehmen in der Heiligung ist wichtig und ist ein lebenslanger Prozess; wir wollen versuchen Jesus immer ähnlicher zu werden.
      5. Welche Bibelübersetzung von 2.Petrus 3 hast du hier benutzt? Denn in den 11 üblichen unter bibelserver.com habe ich dort den Satz »Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes« nicht gefunden! Oder war das nur ein Satz aus Ellen Whites “Das Leben Jesu Seite 631“? Ob aber der Satz von Frau White dass »Durch die Verkündigung des Evangeliums es in unserer Macht liegt, Christi Wiederkunft zu beschleunigen.« so wirklich stimmt, darüber kann man doch sehr zweifeln! Denn andernfalls hätte man ja argumentieren können, dass wegen der enormen "Bekehrungswelle" in den USA von 1833 - 1843 Jesus dann doch schon am 22.10.1844 hätte kommen müssen! Ich bin der Meinung, dass der Tag der Wiederkunft des Herrn bereits vor aller Ewigkeit vom Vater festgelegt wurde und das genaue Datum damit im Ratschlusse Gottes bereits feststeht und daher „unverschiebbar” ist. Und doch können wir annehmen dass dieser Tag bald - wohl noch zu unseren Lebzeiten - kommen wird, da das Evangelium im 21. Jahrhundert bereits bis in den letzten Winkel des Urwalds vorgedrungen ist, und »dann das Ende kommen wird« (Matthäus 24,14)
      6. Ob aber der aktuelle Streit innerhalb der Kirche der STA den Satz erfüllt, dass es »schon um verschiedene Religionen, Grundsätze und Prinzipien der Gemeinde« geht, erscheint mir doch auch fragwürdig! Es ist ja immer noch ein Streit/ eine Auseinandersetzung innerhalb der christlichen Kirche der Adventisten. Wenn man aber das Thema "Frauenordination" betrachtet, dann sind es tatsächlich verschiedene Prinzipien der Gemeinde. Die einen lehnen Frauenordination ab - begründet beispielsweise mit dem Paulus Satz: „Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre!” (1Tim 2,12 - Lutherbibel 2017) - und die anderen begründen diese beispielsweise mit dem weiblichen Apostel Junia (Einheitsübersetzung 2016 - Röm 16,7).
      7. Ja, man sollte als Christ in der Schrift und im Studium nach der Wahrheit suchen! Eine lebenslange Aufgabe!
      8. Ja, auch ich sehe die Frage der Frauenordination als ein Thema an, das eine mindere Bedeutung hat! Weil es Bibelstellen pro und contra hierzu gibt! Die Frage der Homosexualität ist da mMn. schon viel wichtiger! Deshalb gibt es hier bei uns in Schorndorf im September auch eine 3tägige Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema! Da ich aber die Aussagen von G. Knight , »dass sie, Ellen White, für die FO gewesen ist« nicht kenne, bitte ich Dich diese hier ins Forum zu stellen, damit man sie prüfen und beurteilen kann. Gerne aber auch per PN, falls Dir das lieber sein sollte. Es war hier aber im Forum behauptet worden, dass ein Oridinierungs-Schein der Frau White vorliege, wonach also Frau Ellen Gould White wohl die allererste Frau der STA war, die durch Frauenordination auch predigen und die christliche Lehre auslegen durfte, was sie ja v.a. in Form von zahlreichen Artikeln und vielen Büchern auch getan hatte. (Ihr Lebenswerk solle ca. 100.000 Seiten umfassen!) ---> Jedenfalls hat sich Ellen White nicht an den Ratschlag des Paulus gehalten, den er an die Gemeinde in Korinth gerichtet hatte: »Das Weib schweige in der Gemeinde!« (1.Korinther 14,34).

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    • Lev.23:24 ≠ 1843/44 + Lev.25:9 ≠ letzte Posaune!

      freudenboten schrieb:

      1843/44 ist "Siebte Posaune" (Lev. 23:24; nicht letzte Posaune Lev. 25:9.)
      Also aus dem Bibeltext Lev. 23:24 kann ich absolut keinen Zusammenhang zu 1843/44 herstellen!

      Bibelstelle

      »Gib den Israeliten folgende Anweisungen: `Der erste Tag des siebten Monats 9 soll ein Ruhetag für euch sein, an dem ihr das Volk mit lauten Posaunenklängen zur heiligen Festversammlung zusammenruft. (Neues Leben. Die Bibel)
      Anm.9: 23,24 Dieser Tag des hebr. Mondkalenders fällt auf Ende September/Anfang Oktober.
      Also hier geht es um die Einführung des jüdischen Feiertages »Rosch-Ha-Schana« - dem »Posaunentag/ Posaunenfest« - welches das bürgerliche jüdische »Neujahrsfest« ist! Dieses war am 1. Tage des 7. Monats (= des Monats TISCHRI!)----> Wenn man diesen Neujahrstag mit etwas aus dem Neuen Testament vergleichen will, dann mit der Geburt Jesu Christi, der das neue Jahr, die neue Zählung der Jahre, das »ANNO DOMINI« - das »JAHR DES HERRN« einleitete. Auch da wird man im Himmel Jubel-Posaunen geblasen haben und zusammen mit dem Chor der himmlischen Heerscharen, die beim Feld vor Bethlehem ihr »GLORIA« anstimmten, gemeinsam Gott den HERRN gepriesen haben mit Gesang und Posaunenschall!

      Und auch in Lev. 25:9 kann ich keinen Zusammenhang zu den letzten Posaunen in der Offenbarung erkennen:

      Bibelstelle

      lasst ihr am 10.Tag des 7. Monats, dem Versöhnungstag, im ganzen Land das Widderhorn blasen. (Gute Nachricht Bibel)
      Hier geht es um den höchsten Feiertag, dem jüdischen Versöhnungstag »JOM KIPPUR/ JOM KIPPURIM« am 10.Tag des 7. Monats.
      Dieser jüdische FEIERTAG schattete mMn. den echten und eigentlichen »Versöhnungstag« - den »KARFREITAG« - den »Todestag Jesu« voraus, welcher am 14. Nisan Anno Domini 33 war - nach unserem Kalender war es der 3. April 33 n.Chr.
      So wie bei den Juden der Versöhnungstag der höchste Feiertag ist, so ist auch bei den Evangelischen der Karfreitag der höchste Feiertag!

      Mit sehr viel Phantasie könnte man den Versöhnungstag und das Blasen der letzten Posaunen in der Zeitfolge vom 1.Tischri (1.7.) bis zum 10.Tischri (10.7.) als „Vorschattung” des Wiederkunft-Tages Jesu Christi ansehen, wenn man davon ausgehen würde, dass mit der Wiederkunft Jesu bereits alle Christen und dann Entrückten an diesem Tage vollkommen mit Jesus versöhnt sein werden. ---> Diese Argumentation krankt aber daran, dass die "vollkommene Versöhnung" eines Christen stets immer dann stattfindet, wenn der Christ das Versöhnungsopfer Jesu für seine persönliche Schuld und Sünde für sich persönlich in Anspruch nimmt, also am Tag seiner Bekehrung bzw. Wiedergeburt!

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    • Der Passahtag schattete den Beginn des Versöhnungsopfers Jesu voraus, der Entsühnungstag dessen Ende (was seine erlösende Wirkung betrifft). Wie Du richtig schlussfolgerst, steht bei der Wiederkunft Christi schon fest, wer von den Verstorbenen und Lebenden erlöst/gläubig ist und mit entrückt wird (letzter "Auszug aus Babylon"). Dem Yom Hakippurim geht im Kalender (Lev. 23) die neuntägige "letzte Versöhnungsfrist" voraus, welche mit der Siebten Neumonds-Posaune beginnt. (Dieses Jahr vom 09.09. abends bis 18.09. Beginn des Entsühnungstages/Fastentages).
      In der Prophetie gibt es ab der 7. Posaune "keine Zeit mehr".
      William Miller ordnete das Ende der 2300 Jahre (Dan. 8:14.) fälschlich dem "Entsühnungstag", der Wiederkunft, zu. In der 7.-Monats-Bewegung mit Samuel Snow gelang es leider nicht mehr, im Stress der Erwartung, den Fehler zu erkennen. Das Datum 1843/44 bedeutete nicht den Entsühnungstag (10. des 7. Monats) sondern den Beginn (01. des 7. Monats)= die Siebte Posaune.
      Die Gliederung der Offenbarung folgt ganz genau dem Sabbate-Kalender (Lev. 23), allerdings nicht Passah beginnend sondern mit der Tempelweihe/Empfängnis durch Maria (25. des neunten Neumonds Tishri ... Purim... Passah, u.s.w.
      Die sieben Siegel folgen dem Vorbild der 7 Exodus-Wochen, die sieben Posaunen entsprechen den Neumonden beginnend mit Abib/Nisan.
      Ab Offb. 14:14. ist Erfüllung des Entsühnungstages (mit "Zeit-Rückblende" in Kap. 17), ab Kap. 21 ist Laubhütten/Ewige Hütten
    • ... die neuntägige "letzte Versöhnungsfrist"​ = 190 Jahre seit 1843?

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      freudenboten schrieb:

      Dem Yom Hakippurim geht im Kalender (Lev. 23) die neuntägige "letzte Versöhnungsfrist" voraus, welche mit der Siebten Neumonds-Posaune beginnt. (Dieses Jahr vom 09.09. abends bis 18.09. Beginn des Entsühnungstages/Fastentages).

      Das Datum 1843/44 bedeutete nicht den Entsühnungstag (10. des 7. Monats) sondern den Beginn (01. des 7. Monats)= die Siebte Posaune.
      Also wenn der 1. des 7. Monats 1843/44 begonnen hat und damit die neuntägige "letzte Versöhnungsfrist" beginnt so dauert diese somit 9 mal XX Jahre bis zum Entsühnungstag (10. des 7. Monats), der zugleich der Tag der Wiederkunft Jesu wäre.
      Nun gilt es die Zahl XX zu ermitteln.
      Dazu starte ich mal diesen folgenden Exkurs: Es gab in der "engeren" Endzeit, die mMn. 1948 (= Staatsgründung Israels/ seit 1882 - Beginn der "weiteren" Endzeit (nach Dr.Roger Liebi) - sind ca. 650.000 Juden nach Palästina eingewandert bis 1948!) begonnen hat und prophetisch bestätigt worden ist durch Jesaja 66,8 zwei wichtige "Wegmarken"; eben den 14.5.1948 (Jes.66,8) und den 7.6.1967 (Jes.66,10/ Luk.21,24). Am 7.6.1967 wurde Jerusalem mit dem Tempelberg - der heiligen Stätte des Judentums - von der israelischen Armee erobert. Prophetisch doppelt bestätigt worden durch Jesaja 66,10 im AT und durch den Herrn Jesus in Lukas 21,24.
      Es ergibt sich somit hier eine "heilige" Zeit aus 7 + 12 Jahren. (= Beides »heilige Zahlen«!)
      Somit stelle ich mal die folgende Rechnung auf:
      1. Tag des 7. Monats = 1843/44. 1843/1844 + 7 + 12 Jahre = 1862/1863 (Gründung der Kirche der Siebten-Tags Adventisten!)
      2. Tag des 7. Monats = 1862/63. 1862/1863 + 7 + 12 Jahre = 1881/1882 (Beginn der jüdischen Masseneinwanderung nach Israel!)
      3. Tag des 7. Monats = 1881/82. 1881/1882 + 7 + 12 Jahre = 1900/1901
      4. Tag des 7. Monats = 1900/01. 1900/1901 + 7 + 12 Jahre = 1919/1920
      5. Tag des 7. Monats = 1919/20. 1919/1920 + 7 + 12 Jahre = 1938/1939 (Reichspogromnacht am 9.11.1938/ Beginn II.Wektkrieg!)
      6. Tag des 7. Monats = 1938/39. 1938/1939 + 7 + 12 Jahre = 1957/1958
      7. Tag des 7. Monats = 1957/58. 1957/1958 + 7 + 12 Jahre = 1976/1977
      8. Tag des 7. Monats = 1976/77. 1976/1977 + 7 + 12 Jahre = 1995/1996
      9. Tag des 7. Monats = 1995/96. 1995/1996 + 7 + 12 Jahre = 2014/2015
      10. Tag des 7. Monats = 2014/15. 2014/2015 + 7 + 12 Jahre = 2033/2034 (Das wären genau *2.000 Jahre* nach Jesu Himmelfahrt!)
      ===> Eine derartige Berechnung könnte somit tatsächlich zutreffen! ---> Damit hätten wir die XX Jahre mit (7 + 12 =) 19 Jahren ermittelt!
      ===> 1843 / 1844 + 10 x 19 Jahre = 190 Jahre = 2033 / 2034. ----> Damit wäre auch die Prophetie/ Aussage aus * 2.Petrus 3,8 *(„Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.”) kompatibel!
      ---> Die Zukunft wird es weisen, ob dieser Exkurs zutreffen wird oder nicht!

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    • Neu

      “HeimoW“ schrieb:

      Du bist ohnedies kein Glied der Kirche der STA
      Beurteilst Du Menschen eigentlich immer nur nachdem was und wie ein Papier ausweist?

      “philoalexandrinus“ schrieb:

      ekstasis simpel ist etwas anderes
      Es ist nicht das erste Mal, dass Du die Bedeutung eines Wortes der einen Sprache in die andere überträgst und meinst, dass die Bedeutung zu 100% dieselbe sein muss.

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      dass Jesus sich hier in der Mosaischen Tradition sah, die die Homosexualität klipp und klar abgelehnt hatte (---> siehe 3.Mose 18,22; 20,13)!
      „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie man bei einer Frau liegt“ = „Greuel“

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Martin Luthers "Rebellion" der 13 Jahre von 1517 bis 1530 zur "christlichen Freiheit" geführt hat und daher grundsätzlich nicht abzulehnen ist!
      Luther würde sich im Grabe umdrehen wenn er sehen könnte wie Näther den Vergleich mit ihm und „christlicher Freiheit“ dazu missbraucht um eigene Prioritäten (Kultur, Humanismus) an die Stelle von Gottes Wort zu stellen.

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Welche Bibelübersetzung von 2.Petrus 3 hast du hier benutzt?
      Elberfelder

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Ich bin der Meinung, dass der Tag der Wiederkunft des Herrn bereits vor aller Ewigkeit vom Vater festgelegt wurde und das genaue Datum damit im Ratschlusse Gottes bereits feststeht und daher „unverschiebbar” ist.
      Das glaube ich nicht. Gott hat uns den Auftrag gegeben das Werk zu Ende zu führen und somit sind wir selbst dafür verantwortlich wann Gott wiederkommen wird. Das ändert natürlich nichts daran, dass Gott diesen Zeitpunkt kennt und weiß wann wir so weit sind.

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      verschiedene Religionen, Grundsätze und Prinzipien der Gemeinde« geht, erscheint mir doch auch fragwürdig!
      An erster Stelle muss immer Gottes Wort stehen. Hier sieht man bereits eine deutliche Verschiebung wie sich bereits in dem einfließen lassen von Kultur, voranstellen des Menschen sowie in der sich etablierenden historisch kritischen Methode zeigt. Wenn man nicht mehr nach dem Prinzip „die Bibel legt sich selber aus“ verfährt und nicht grundsätzlich zuerst die Lösung für Konflikte in der Schrift sucht sondern jene erwähnten Elemente wie Kultur oder wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Schöpfung mit einfließen lässt um Exegese zu betreiben haben wir den Grund verlassen und eine neue Religion geschaffen.
      Leute wie Kellogg mit den Pantheismus oder Panentheismus haben es in der Adventgeschichte bereits versucht eine neue Religion in die Adventgemeinde zu bringen. Allein Gott hat es u.a. mit direktem Eingreifen verhindert……….braucht man diese schmerzvolle Erfahrung immer wieder um aus den letzten Fehlern zu lernen?

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Da ich aber die Aussagen von G. Knight , »dass sie, Ellen White, für die FO gewesen ist« nicht kenne, bitte ich Dich diese hier ins Forum zu stellen,
      Hier ist der Link zu dem Text von Knight den man dazu (miss)brauchte um in einer Predigt nach St. Antonio gegen die GK und deren Entscheidung die Gemeinde zur Rebellion aufzurufen. Der entsprechende Pastor gab mir nach Aufforderung jenen Text den er nach eignener Aussage als Grundlage für seine Ausführungen benutzte.
      Wer möchte (per PN) kann meine Antwort dazu die ich bezüglich der verwendeten Zitate von EGW dem Pastor schickte gerne bekommen.

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Jedenfalls hat sich Ellen White nicht an den Ratschlag des Paulus gehalten, den er an die Gemeinde in Korinth gerichtet hatte: »Das Weib schweige in der Gemeinde!« (1.Korinther 14,34).
      Das sehe ich in einem ganz anderen Kontext….,das auszuführen geht hier aber glaube ich zu weit.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      Ekstasis ist gleich Numeri 24 der Zustand eines "Sehers" (roeh) in der Vision.
      Achtung, es gibt auch menschliche sowie satanische "Visionen".
      Seit S. Freud wissen wir, dass es drei menschliche Bewusstseinsebenen gibt.
      Ja zum ersten Satz. Ja zum zweiten Satz

      Leider Korrektur zum dritten Satz :

      Das Unbewusste gab es schon in der Romantik oder bei - erinnere ich mich recht - bei Hegel.. Freud unterschied zwischen Unbewusstem , dort ruhenden
      Inhalten, auch solchen, welche nicht dem "Ich" entsprechen - die werden verdrängt, verleugnet, aussenprojiziert - - "Die Wiederkehr des Verdrängten schafft Unbehagen". - Ja, habe ich selbst erlebt.

      Drei Ebenen bei Freud : Ja, Überich (Reitlehrer) - Ich ( Reiter) - Es (Pferd)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      Atze schrieb:

      “philoalexandrinus“ schrieb:

      ekstasis simpel ist etwas anderes
      Es ist nicht das erste Mal, dass Du die Bedeutung eines Wortes der einen Sprache in die andere überträgst und meinst, dass die Bedeutung zu 100% dieselbe sein muss.

      Nein, ich versuche nur, den Grundtextaussagen gerecht zu werden : Die Apostelgeschichte ist von einem routinierten Erzähler / Geschichtenschreiben / Journalisten (siehe Lukas 1, 1. - 4.) verfasst. Da wird es wohl simpel und einfach redlich ( !!! ) sein, sich zu fragen, welches Phänomen der Lukanier damals just mit diesem Wort seinen Lesern vor Auge führen wollte - und nicht, was einigen STA in ihrem Super - Rationalismus "unanständig" erscheint. Das Ekstasis = Entzückung ist ein Hineinbiegen des Grundtextes in die Wunschvorstellungswelt des heutigen "Theologen".

      Das Bescheidene, was ich in Zeitschriften und für Bücher geschrieben habe, möchte ich nicht von unseren "Biblizisten" interpretiert wissen !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Neu

      Atze schrieb:

      Beurteilst Du Menschen eigentlich immer nur nachdem was und wie ein Papier ausweist?
      ???? was machst Du hier?

      Atze schrieb:

      „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie man bei einer Frau liegt“ = „Greuel“
      Du unterstellst jedem Schwulen, der auch Liebe für einen Mann empfindet -"Gräul"! (zb.David und Jonathan)
      Leider hast Du offensichtlich nicht mitbekommen was bis zu Abschaffung des Schwulenparagraphen,den Menschen im Namen Gottes für unrecht
      getan wurde!
      Ich befürworte jede Entscheidung die Eine Liebe zwischen zwei Menschen schützt als sie zu diskriminieren!

      Dazu hat uns Jesus nicht aufgerufen, auch wenn es in der Bibel steht!

      Nicht jeder der eine Ziege hällt, ist ein Ziegenf......auch das ist dem Herrn ein Gräul!
    • Neu

      Bogi111 schrieb:


      ...
      ...
      Ich befürworte jede Entscheidung die Eine Liebe zwischen zwei Menschen schützt als sie zu diskriminieren!

      Dazu hat uns Jesus nicht aufgerufen, auch wenn es in der Bibel steht!

      ... deshalb heiratet jetzt der Mann meiner besten Freundin seine Nachbarin. Tja, wo die Liebe hinfällt, dort ist auch die Bibel zu kurz.

      -
    • Neu

      “Bogi111“ schrieb:

      ???? was machst Du hier?
      Ich stelle hier (nochmals) klar, dass nicht ein vorhandener, entzogener oder noch nicht ausgestellter Taufschein darüber entscheidet wo und ob man irgendwo zugehört…und schon gar nicht wenn dies geistlose Personen auf Basis von Intrigen und Lügen zu verantworten haben. Letztlich entscheidet die Herzenshaltung wie bei dem Schächer am Kreuz der schließlich auch keinen Taufschein hatte. Auch könnte ich mir sonst die Frage stellen, ob Adam und Eva überhaupt verheiratet waren da sie ja nicht vor dem Standesamt waren und kein von dieser Institution ausgestelltes Papier in der Hand hielten welches sie als verheiratet auswies.
      Ich mag zwar momentan wegen eines fehlenden Papiers nicht predigen können oder die Sabbatschule halten, ansonsten unterscheidet mich in Bezug von Aktivität in meiner momentanen Gemeinde nichts zu jedem andern Glied. Es gibt genug andere Aufgaben die ich dort tun kann.
      Dass dies manchen ein Dorn im Auge ist, und gewisse Glieder hofften mit meinem Ausschluss einen Querulanten weniger bei den STA zu haben ist mir klar…..diesen Triumph bekommen sie nicht. Die Gemeinde der STA ist meine Gemeinde und ich werde für Sie kämpfen und im Gegenzug weiter gegen diejenigen stehen die sie zerstören wollen…….so Gott will noch eine lange Zeit.

      “Bogi111“ schrieb:

      Du unterstellst jedem Schwulen, der auch Liebe für einen Mann empfindet -"Gräul"!
      Ich habe mir angewöhnt vor einem Urteil zu denen Bibelstellen angeführt wurden (wie hier 3.Mose 18,22) diese auch zu lesen. Das ist nur ein Rat es ebenso zu tun.

      “Bogi111“ schrieb:

      (zb.David und Jonathan)
      Dir dürfte bekannt sein, dass die Schrift verschiedene Formen der Liebe kennt als da wären: “Eros, Agape und Phileo“.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
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      Die Bibel spricht vom Babylon, der großen Statt, die gefallen ist. Nicht verwittert sondern gefallen. Der Fall musste eine Ursache gehabt haben... die so wichtig ist, dass es Gott veranlasst zu sagen, geht hinaus aus ihr, mein Volk ... denn sonst gibt es keine Möglichkeit ins ewige Leben zu gelangen. Dieser Aufruf gilt grade für die heutige Zeit, umso lauter.
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      freudenboten schrieb:

      Die Botschaft "Geht hinaus von ihr, mein Volk, ..." Gilt erst am "Tag der Sieben Plagen, vor ihrer Ausgießung, es ist der Tag der Wiederkunft. Der Auszug aus Babylon ist die Entrückung der Auferstandenen/Gläubigen aus dieser Welt.

      Das macht keinen Sinn, es ist weder wahr noch ist es logisch. Die Entrückung der Erlösten geschieht passiv. ( Mt 24,31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. )

      Gott kann also nicht jemanden unter Androhung des gleichen, bösen Schicksals .. zur Verantwortung ziehen (aus Babylon heraus rufen), der vom Engel geschnappt und "dem Herrn entgegen" getragen wird.
      Aus Babylon müssen JETZT alle heraus gehen, und ihr Leben dementsprechend korrigieren, die auch in der Ewigkeit leben wollen. Wer wissentlich im Babylon verharrt, trotz aller Warnungen und Aufrufe, der darf sich am Ende nicht wundern, dass er Jesus nur einmal und nur aus der Ferne sehen wird.

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