Wer oder Was ist Babylon?

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    • ... gleichberechtigt nebeneinander stehen lassen!

      Auszug hieraus:

      „Das Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten sei durch die Diskussion um die Ordination von Frauen zum Pastorendienst ausgelöst worden, stellte schon 2017 Pastor G. T. Ng, Generalsekretär der Weltkirchenleitung, fest. Es gibt überregionale Kirchenleitungen (Verbände), die Pastorinnen ordiniert haben und die damit nicht in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) sind. Dennoch gehe es beim Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten um weit mehr als um die Regelung der Frage der Frauenordination, so Ng. ...

      In der Kirche als Organisation lebe jeder Einzelne immer zuerst „aus Glauben“, das bedeute aus seiner persönlichen Erkenntnis, die ihm Gott schenke und aus seiner freien und unabhängigen Gewissensentscheidung, die er vor Gott treffe. Stünden Strukturen dem Gewissen entgegen müsse die ganze Gemeinschaft daran arbeiten, Wege zu finden, diese weiter zu entwickeln, wie dies das Neue Testament bestätige, betonen die beiden deutschen Verbandspräsidenten. ...

      „Als Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten dürfen wir diesen Weg der Einheit in Vielfalt vertrauensvoll gehen“, sind Dullinger und Naether überzeugt. ...

      An die Stelle von Vertrauen, Toleranz, Respekt, Konfliktfähigkeit und Dialog in der Kontroverse, würden Druck, Kontrolle, Überwachung und die Stigmatisierung von einzelnen Personen stehen. Dadurch erhöhe sich die Spaltungsdynamik einer Kirche signifikant und verkehre das Bemühen und Beten um Einheit ins Gegenteil. ...”

      Kommentar: Ja, dies finde ich gut sich - auch bei der Frage der Frauenordination - auf eine freie Gewissensentscheidung berufen zu wollen und nicht von oben herab festzulegen! Die einen können eben eine Frauen-Ordination mit ihrem Gewissen vereinbaren die anderen können dies nicht. ----> Dies ist ja gerade »der Weg der Einheit in Vielfalt«! Und so ist es in der Kirche der STA nicht anders als in in anderen protestantischen Kirchen auch! Verschiedene Meinungen (z.B. aktuell die Diskussion in der württembergischen Landeskirche, in der die Einen Homosexualität biblisch ablehnen während die Anderen die Homosexualität befürworten! ---> leider droht in dieser Frage der Homosexualität in der Kirche der Methodisten die Kirchenspaltung!) Soweit sollte es in der Kirche der STA aber nicht kommen! Lasst doch die Gegner der Frauenordination - v.a. wohl in Afrika und Südamerika - und die Befürworter - vor allem in Europa und Nordamerika - gleichberechtigt nebeneinander stehen! Soweit mein persönlicher Rat als Außenstehender!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Atze schrieb:

      wer wie J. Näther ausschert und sich nicht um eindeutig gefasste Beschlüsse kümmert, wer schon seit Jahren sein eigenes Süppchen unter dem Banner der STA kochen will, wer wie die STA Deutschland strukturell entgegen den Policies eine FID gründet um mehr Machtanspruch geltend machen zu können, wer die Selbstbestimmung über Theologie anstrebt und damit darüber was „Wahrheit“ ist, der hat in einer Gemeinschaft wie der STA seine Funktion und Zeit verwirkt und sollte seine eigene Gemeinschaft gründen

      Im Moment gründen ja wohl eher seine inhaltlichen Gegner eigene Gemeinschaften.

      Eine liberale adventistische Splittergruppe, die Pamphlete erstellt und auf Youtube über die eigenen konservativen Geschwister wettert, wäre zwar mal eine originelle Abwechslung, aber ganz so realistisch scheint mir das nicht zu sein.
    • “Babylonier“ schrieb:

      Im Moment gründen ja wohl eher seine inhaltlichen Gegner eigene Gemeinschaften.
      Du befindest Dich eindeutig nicht in der Reality-, sondern der Fantasy Show.
      Die Organisation die gebildet werden soll um die Fälle wie Deutschland Einhalt zu gebieten weil sie im Alleingang alles einreißen was sich noch adventistisch nennt ist mehr als überfällig. Ich denke, dass Heimo oder Philo genau wissen was ich damit meine.
      Denn in keinem Verein der Welt kann man entgegen Beschlüssen und Satzungen handeln und davon ausgehen, dass man keine Konsequenzen zu erwarten hat…..da bräuchte man erst keine Satzung, Gemeindehandbuch, Policies etc. wenn letztlich jeder ungestraft doch entgegen den Beschlüssen machen kann was er will und wie es ihm gefällt…….das funktioniert nicht in einer Partei nicht im Alpenverein, nicht im Anglerverein und selbst nicht im Karnevalsverein.

      “Freudenboten“ schrieb:

      Das Problem ist, dass in der GC ein Teil den Rückschritt verfolgt
      Ich sehe eher das Problem, dass viele im Vorwärtsdrang das „Death End“ nicht erkannt haben oder es erkannt haben und absichtlich weiter beschleunigen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • freudenboten schrieb:

      Das Problem ist, dass in der GC ein Teil den Rückschritt verfolgt.
      - - - - Sie sind reaktionär (ich habe vor Jahren den Begriff genau mit einer "Linken" durchdiskutiert) : Rekonstruktion einer Vergangenheit , die so aber nie war. Zurück ins 19. Jahrhundert - dies auch mit gefälschten Zitaten und erfundenen Geschichten - -

      mein Material bekommen Lisa Beardsley - Hardy, Charles Scriven, David Larson, Michael Hasel, Reinder Bruinsma - - - ddiweil jetzt gelichlaufend mit der Installation diverser Inquisitionsorden (in der RKK waren es die Dominikaner) gleicheitig "Adventist Higher Education" propagiert wird, welche Leute hervorbringt, die gerne drauflosphantatasieren - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Atze schrieb:

      Das wäre der ersehnte erste Schritt in die richtige Richtung….
      wer wie J. Näther ausschert und sich nicht um eindeutig gefasste Beschlüsse kümmert,
      Kanns Du das auch sachlich begründen?
      Dieses Schreiben wurde von beiden Präsidenten unterschrieben.
      Eine Zusammenlegeung wurde doch bisher von den Badenwürtenbergern abgelehnt.
      Irgendeine "Institution" muss ja im Namen Deutschlands reden....
      Zudem laufen im moment Unterschriftenaktionen die die Meinung der Präsidenten unterstützen und im Facebook
      auf der STA Seite habe ich wenig kritisches gehört.
    • “Bogi111“ schrieb:

      Zudem laufen im moment Unterschriftenaktionen die die Meinung der Präsidenten unterstützen
      Petitionen liefen genauso für den GK Präsidenten.Dennoch ist das nicht das Maß für richtig oder falsch wer wie viele Glieder auf welcher Seite sammelt, sondern Gottes Weg ist maßgeblich auch wenn nur noch ein, zwei oder drei übrig bleiben wie bei Josua und Kaleb…….

      Das schlimme wie dieses Beispiel zeigt ist, dass letztlich auch die die auf Gottes Seite stehen für die Rebellion des Restes bezahlen müssen. In dem Fall der Uneinigkeit und Rebellion gegen den Entscheid zur Frauenordination ist darin parallel die Verzögerung für die Fertigstellung des Werks zu sehen. Wie bei Josua und Kaleb wird unsere Wüstenwanderung völlig unnötig verlängert weil Rebellen im Gegensatz zum dreimaligen Entscheid sich in ein Thema festbeißen welches im Hinblick auf unsere Erlösung und Läuterung keinerlei Relevanz hat………dass alles um sich im Trend und Einklang der Welt und Kultur zu zeigen anstatt für Gottes Wort, Wahrheit, Mission und Adventbotschaft einzusetzen.

      “Frühe Schriften Seite 54“ schrieb:


      Ich sah die Notwendigkeit, daß die Boten besonders wachsam sind und allem Fanatismus Einhalt gebieten, wo immer sie ihn antreffen. Satan drängt sich von allen Seiten herein. Wenn wir nicht wachen und seiner List und seinen Fallstricken gegenüber die Augen offen haben und mit der ganzen Rüstung Gottes bekleidet sind, werden uns die feurigen Pfeile des Bösewichts treffen. Es sind viele köstliche Wahrheiten im Wort Gottes enthalten, aber es ist die “gegenwärtige Wahrheit”, die die Herde jetzt braucht. Ich habe gesehen, daß es gefährlich ist, wenn die Boten die wichtigen Punkte der gegenwärtigen Wahrheit verlassen und sich bei solchen Themen aufhalten, die nicht zur Einigung der Herde und zur Heiligung der Seele beitragen. Satan wird jeden möglichen Vorteil wahrnehmen, das Werk zu schädigen. Aber Themen wie das Heiligtum, in Verbindung mit den 2300 Tagen, die Gebote Gottes und der Glaube Jesu, sind sehr gut geeignet, die vergangene Adventbewegung zu erklären und zu zeigen, was unser gegenwärtiger Standpunkt ist, um den Glauben der Zweifelnden zu festigen und der herrlichen Zukunft gewiß zu sein. Ich habe häufig gesehen, daß dies die Hauptthemen sind, mit denen sich die Botschafter beschäftigen sollten.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      dass alles um sich im Trend und Einklang der Welt und Kultur zu zeigen anstatt für Gottes Wort, Wahrheit, Mission und Adventbotschaft einzusetzen.
      Ich kann nicht erkennen das unsere Präsidenten nicht hinter Jesus Auftrag stehen.
      Zitat EGW...
      die vergangene Adventbewegung zu erklären und zu zeigen, was unser gegenwärtiger Standpunkt ist, um den Glauben der Zweifelnden zu festigen und der herrlichen Zukunft gewiß zu sein. Ich habe häufig gesehen, daß dies die Hauptthemen sind, mit denen sich die Botschafter beschäftigen sollten.

      Das kann ich aus Deinen Botschaften nicht erkennen..
    • Die "Vergangenheit" der Adventbewegung bewerten, das schließt ein, sich auch vernünftig anhand der Gesamtaussage der Bibel mit den Auslegungen der "Pioniere" vor und nach 1844 auseinanderzusetzen. Wenn diejenigen STA, welche E. White für unfehlbar halten oder ihre "Gegner", solche "vernünftige" Auseinandersetzung verhindern, resultiert daraus "Spaltung". Spaltung bedeutet mindestens zwei Lager/Parteien. Was im 1. Korintherbrief 1 über "Irrlehren" steht, dürfte bekannt sein.
    • »Ja, leider ist Christus zerteilt!​«

      freudenboten schrieb:

      Wenn diejenigen STA, welche E. White für unfehlbar halten oder ihre "Gegner", solche "vernünftige" Auseinandersetzung verhindern, resultiert daraus "Spaltung". Spaltung bedeutet mindestens zwei Lager/Parteien. Was im 1. Korintherbrief 1 über "Irrlehren" steht, dürfte bekannt sein.
      Also in 1.Kor.1 lese ich nichts von Irrlehren: Eher von "verschiedenen Sichtweisen"! Ich zitiere 1. Korinther 1, die Verse 10 - 13:

      Spaltungen in der Gemeinde
      10 Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet; und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung.
      11 Denn es ist mir bekannt geworden über euch, meine Brüder und Schwestern, durch die Leute der Chloë, dass Streit unter euch ist.
      12 Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus.
      13 Wie? Ist Christus etwa zerteilt?

      Kommentar: Wann hat denn die Christenheit seit 33 n.Chr. jemals »mit einer Stimme geredet«? Vielleicht von 33 - 48 n.Chr.? Zumindest in der Zeit vor dem Apostelkonzil 48 gab es schon 2 "Meinungen" bzw. "Richtungen": die strenge pharisäisch-judenchristliche Fraktion (Apg. 15,1.5) und die christus-glaubens-heidenchristliche Fraktion des Paulus („Allein der Glaube!” - Röm.3,22ff.). Hat man immer innerhalb der Christenheit oder auch innerhalb der Adventbewegung »aneinander festgehalten in einem Sinn und in einer Meinung.«? Die Kirchengeschichte widerlegt diese Auffassung! Schon in der Zeit der ersten 5 Jahrhunderte gab es Abspaltungen und Abweichungen zur orthodoxen Lehre, man denke an den monophysitischen*** Streit und die Trennung der alt-orientalischen Kirchen, wie z.B. der Kopten, die bis heute einen eigenen von Rom getrennten Papst - den Nachfolger des Evangelisten Markus - haben. Oder man denke an die Abspaltung der Arianer. Streit gehört quasi zum Kern des Christentums, den gab es schon immer! Leider ist aber im MA - seit ca. 1150 - seit der Inquisition! - dieser Streit in Hass und Gewalt gegen die sogen. christlichen Ketzer umgeschlagen! (Waldenser-Kreuzzüge/ Verfolgung der Hussiten/ der Hugenotten/ der "Wiedertäufer" usw.)
      Auch bei den STA gab/ gibt es - wie schon zu Paulus' Zeiten - solche die sagen: „Ich gehöre zu Ellen White" (pro Trinität) - „Ich gehöre zu James White” (contra Trinität) - „Ich gehöre zu Ted Wilson” (contra Frauenordination) - „Ich gehöre zu Johannes Naether" (pro Frauenordination) „Ich gehöre zu Karl-Heinz Häberle” etc.
      » Ist Christus etwa zerteilt?« (1.Kor.1,13) »Ja, leider ist Christus zerteilt! ---> Zerteilt in mehr als 300 Kirchen und 40.000 Glaubensausrichtungen!«

      PS: Hat eigentlich Ellen White irgend etwas in Sachen Frauenordination gesagt oder geschrieben? Wohl kaum, da damals im 18.Jahrhundert wohl noch gegolten hat: »Das Weib schweige in der Gemeinde!«. Mir ist jedenfalls keine Äußerung in Sachen Frauenordination bekannt.

      *** Der Monophysitismus (von altgriechisch μόνος monos ‚einzig‘ und φύσις physisNatur‘) oder Miaphysitismus (von μία mia‚eine‘) ist die christologische Lehre, dass Jesus Christus nach der Vereinigung des Göttlichen und Menschlichen in der Inkarnation nur eine einzige, göttliche Natur habe. Dies steht im Gegensatz zur Zweinaturenlehre, nach der göttliche und menschliche Natur Christi „unvermischt und ungetrennt“ nebeneinander stehen. Auf dem Konzil von Chalcedon 451 wurde die Zweinaturenlehre angenommen und der Monophysitismus verworfen, allerdings in einigen orientalisch-orthodoxen Kirchen weiterhin vertreten. (aus Wikipedia!)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Das griech. Wort Spaltung (hairesis) bedeutet auch die Ursache der Spaltung=Lehre.
      Wenn ein Lehrer von der "Lehre Christi" abweicht verursacht er Spaltung. Es können aber auch die Anhänger eines Lehrers dessen Auslegung über die Auslegung Jesu stellen, ohne Absicht des Lehrers. Letzteres war in Korinth so. Paulus warnte auch vor denen, die sich Lehrern zuwenden, nach denen ihnen "die Ohren jucken".
    • Norbert Chmelar schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Wenn diejenigen STA, welche E. White für unfehlbar halten oder ihre "Gegner", solche "vernünftige" Auseinandersetzung verhindern, resultiert daraus "Spaltung". Spaltung bedeutet mindestens zwei Lager/Parteien. Was im 1. Korintherbrief 1 über "Irrlehren" steht, dürfte bekannt sein.
      PS: Hat eigentlich Ellen White irgend etwas in Sachen Frauenordination gesagt oder geschrieben? Wohl kaum, da damals im 18.Jahrhundert wohl noch gegolten hat: »Das Weib schweige in der Gemeinde!«. Mir ist jedenfalls keine Äußerung in Sachen Frauenordination bekannt.
      Darüber ist mir nichts bekannt. Im Internet - und vordem in Printmedien - wurde ihr "Predigerschein" = Urkunde, die Ordination zu bestätigen - gezeigt.
      Und erstens - Siehe Wilcox : "The Testimony of Jesus" 1934 hat sie sich sich erst einmal bei den "Vätern" durchsetzen müssen. Zweitens gab es eine Reihe führender Frauen in religiösen Bewegungen in den USA des 19. Jahrhunderts - Ann Taves : "Fits, Trances &Visions" Princeton, 1999 (David Larson / Loma Linda hätte damals gerne eine Buchbesprechung dieses Werkes gehabt). (Ich hatte wegen eines kräfteraubenden - überflüssigen Gemeindekrachs leider keine Zeit.)

      Die Einteilung in "ordained" und "certified" - letzteres für Frauen im Predigt- und Seelsorgedienst in den USA - ist nicht nur mir ganz einfach nicht nachvollziehbar.
      (Reinder Bruinsma, seine letzte Begegnung mit Brenda Haloviak schildernd).Bei uns in Oesterreich wird "sie" bestenfalls "Bibelarbeiterin"

      Unterschriftenaktionen - und ein ablehnendes Statement - gibt es auch in der Schweiz - ganz im Sinne und im Rang von dem Statement der beiden Präsidenten in Deutschland !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Spaltung bedeutet mindestens zwei Lager/Parteien

      Unterschiedliche Auslegungen des Evangeliums hat es schon immer gegeben und wird es auch in Zukunft immer wieder geben.

      Sie müssen aber nicht zwangsläufig zur "Spaltung" führen. Das scheint mir hier der eigentliche Kern des Konfliktes zu sein.

      Es geht also nicht um die Tatsache, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, sondern eher um die Frage. wie man damit umgeht.

      Und da treffen offenbar sehr unterschiedliche Diskussionskulturen aufeinander...

      Ein Blick in 2000 Jahre Kirchen- und Weltgeschichte zeigt: früher oder später hat sich immer wieder die Kraft des freien und eigenständigen Denkens durchgesetzt. Es ist schlicht und ergreifend das absolute Alleinstellungsmerkmal des Menschen in der Schöpfung und damit absolut unschlagbar!
    • “Bogi111“ schrieb:

      um den Glauben der Zweifelnden zu festigen und der herrlichen Zukunft gewiß zu sein. Ich habe häufig gesehen, daß dies die Hauptthemen sind, mit denen sich die Botschafter beschäftigen sollten.
      Dann kannst Du auch Beispiele nennen oder zitieren, wo Sie die das Evangelium bezüglich „der herrlichen Zukunft“ mit der Advent(Wiederkunft)botschaft verbunden und im Einklang der Dreifachen Engelsbotschaft, Heiligtumslehre mit dem hohepriesterlichenDienst, den großen Kampf, den Übrigen oder Prophetie gepredigt haben welches zu den „Hauptthemen“ bzw. zu den „Kennzeichen“ der Adventgemeinde gehört um den „Zweifelnden“ „Glauben“ zu schenken.

      “Bogi111“ schrieb:

      Ich kann nicht erkennen das unsere Präsidenten nicht hinter Jesus Auftrag stehen.
      Mir klingt noch ihre Stellungnahme und Aussage zu „Ehe für Alle“ in den Ohren wo sie sagten…….

      „Wir treten deshalb dafür ein, dass in den vielfach kontrovers geführten Diskussionen um unterschiedliche Lebensentwürfe die Würde des Anderen, egal ob er in einer hetero- oder homosexuellen Partnerschaft lebt, stets im Mittelpunkt steht“.

      …..anstatt wie Jesus es zum Zeugnis getan hätte mit einem „es steht geschrieben“ zu antworten. Natürlich haben sie für die Ehe von Mann und Frau plädiert aber ihre Begründung stellt weder Schrift noch Jesus auf den Leuchter sondern den Menschen.
      Sie stehen für Humanismus nicht Jesus oder Jesu Wort, Lehre, Wahrheit und Gesetz. In diesem Sinn erklärt sich auch ihr ganzes Gebärden ihrer Rebellion in der Frage der FO. Näthers Beitrag in „Adventisten heute“ „Zur Freiheit Befreit“ ist dazu unvergessen wo er Rebellion als „christliche Freiheit“ verkaufte und sich mit diesem Kurs als „Weiser Pastor“ darstellte.
      Was wenn man diesen Präsidenten wirklich „Freiheit“ gewährt wie sie es fordern? Machen Sie halt bei der FO? Da die „Würde des Anderen im Mittelpunkt“ steht kann sich jeder ausmalen was als nächstes mit der Begründung von „Freiheit“ „Würde“ und „Kultur“ folgt…..“mein Wille“ oder im Kontext „unser (menschlicher) Wille“ geschehe.…..das voranstellen des Evangeliums mit der Engelsbotschaft oder Heiligtumslehre um das Erlösungswerk zu Erklären und damit die Charakterveränderung in den Vordergrund zu stellen welches das Werk zum Abschluss bringen würde wird mit diesen Präsidenten nie erfüllt werden.

      2 Petr. 3 schrieb:

      Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit! Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden. Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt. Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden in Frieden

      “Das Leben Jesu Seite 631“ schrieb:

      Gott hat “einen Tag gesetzt, an welchem er richten will den Erdkreis” (Apostelgeschichte 17,31), und Christus teilt uns den Anbruch dieser Zeit mit. Er sagt nicht, daß die ganze Welt bekehrt werden würde, sondern nur: “Es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.” Matthäus 24,12-14. Durch die Verkündigung des Evangeliums liegt es in unserer Macht, Christi Wiederkunft zu beschleunigen. Wir sollen nicht nur auf sie warten, sondern der Zukunft des Herrn entgegeneilen. 2.Petrus 3,12. Hätte die Gemeinde Christi das ihr aufgetragene Werk nach seinem Willen ausgeführt, dann würde die Welt längst gewarnt worden sein und der Herr wäre mit großer Kraft und Herrlichkeit schon auf diese Erde gekommen.

      “Babylonier“ schrieb:

      Es geht also nicht um die Tatsache, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, sondern eher um die Frage. wie man damit umgeht.
      Anscheinend ist das eine Standardaussage mit der man jeden theologischen Konflikt unter den Teppich kehren möchte um sich nicht weiter mit den Inhalten auseinander setzen zu müssen. Gefühlte 1000 Mal habe ich das in Konflikten hören müssen auch wenn ich in detaillierter Form darlegte, dass es in gewissen Dingen nicht um „unterschiedliche Meinungen“ geht die man tatsächlich in manchen Fällen nebeneinander stehen lassen könnte, sondern im Bezug Engelsbotschaft, Babylon sowie Hermeneutik schon um verschiedene Religionen, Grundsätze und Prinzipien der Gemeinde.
      …..aber interessant, dass diese Frage „wie man damit umgeht“ bei Konflikten aller Art auch in den anderen Gemeinden gestellt wird um damit jede Konfrontation abzuwürgen anstatt in der Schrift und im Studium nach der Wahrheit zu suchen.

      “Norbert Chmelar“ schrieb:

      Hat eigentlich Ellen White irgend etwas in Sachen Frauenordination gesagt oder geschrieben?
      Ich sehe da nichts. Daran sieht man übrigens auch die mindere Bedeutung dieses Themas welches von gewissen Leuten so ausgeschlachtet und militant angegangen wird als hinge Leib und Leben davon ab.
      Allerdings hat G. Knight Aussagen von Ellen White aufgegriffen um zu beweisen, dass sie für die FO gewesen ist. Es ist aber eine dilettantische Textanalyse die mich hat fragen lassen wie solch eine Person jemals Professor werden konnte. Jedem oberflächlich betrachtenden Leser fällt sofort auf, dass nicht mal das einfachste Prinzip von Textzusammenhängen beachtet wurde.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      dass es in gewissen Dingen nicht um „unterschiedliche Meinungen“ geht die man tatsächlich in manchen Fällen nebeneinander stehen lassen könnte, sondern im Bezug Engelsbotschaft, Babylon sowie Hermeneutik schon um verschiedene Religionen, Grundsätze und Prinzipien der Gemeinde.

      Bei dem adventisteninternen Streit um die sog. "Dreiengelsbotschaft" (ein Wort, dass in der Bibel gar nicht vorkommt) geht es salopp gesagt um die Frage, ob man andere Christen ruhigen Gewissens beschimpfen darf, oder eben nicht.

      Bezeichnend, dass das für Dich "Grundsatz und Prinzip" der Gemeinde sein soll.

      Atze schrieb:

      …..aber interessant, dass diese Frage „wie man damit umgeht“ bei Konflikten aller Art auch in den anderen Gemeinden gestellt wird um damit jede Konfrontation abzuwürgen anstatt in der Schrift und im Studium nach der Wahrheit zu suchen.

      Ich kann jetzt nur von meiner Kirche berichten, aber Konflikte und Diskussionen werden damit bestimmt nicht abgewürgt. Nur bei uns erstellt keiner Pamphlete, Weltuntergangshomepages und Youtube-Videos, nur weil seine persönliche Meinung und Einschätzung nicht von allen geteilt wird.