Wer oder Was ist Babylon?

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    • NfU, freudenboten, aber das ist weit weg vom realen, logischem und überhaupt prophetischen entfernt. Bei einer Prophetieauslegeung muss man feste Regeln einhalten, da man sonst immer zu anderem Ergebnis kommt. Du vermischst mehrere Prophetien zusammen. Dort, wo die Gabe der Prophetie-Auslegung fehlt, kann man die Schrift nicht nach Belieben vergewaltigen.
    • Stofi schrieb:

      Aus Babylon müssen JETZT alle heraus gehen, und ihr Leben dementsprechend korrigieren, die auch in der Ewigkeit leben wollen.
      Dieser Satz hat eine gewisse Logik und eine Empfehlung.

      Stofi schrieb:

      Wer wissentlich im Babylon verharrt, trotz aller Warnungen und Aufrufe, der darf sich am Ende nicht wundern, dass er Jesus nur einmal und nur aus der Ferne sehen wird.
      Dieser Satz hat auch eine Logik aber keine Klare Aussage. Wer soll woraus austreten? Wer spricht die Warnungen und Aufrufe aus.

      Für mich sind das Flosskeln die ich schon vor über 60 Jahren gehört habe aber auf nachfragen keine klare Antwort bekommen habe.

      Also wer ist der Adressat und wer ist der Rufer und Mahner???
    • Lohnt sich das autoritäre Durchgreifen von oben?

      Atze schrieb:

      Hier ist der Link zu dem Text von Knight den man dazu (miss)brauchte um in einer Predigt nach St. Antonio gegen die GK und deren Entscheidung die Gemeinde zur Rebellion aufzurufen.
      Die m.E. wichtigsten Passagen aus dem Text aus dem Jahre 2016 lauten:
      >>Aber um das zu tun, mussten sie einsehen, dass „Babylon“ nicht nur Unterdrückung, sondern auch Verwirrung bedeutet. Und – was am wichtigsten war – sie mussten sich von einer streng wörtlichen Hermeneutik, die daran festhielt, dass nur das erlaubt ist, was in der Heiligen Schrift ausdrücklich erwähnt ist, zu einer Hermeneutik bewegen, in der alles erlaubt ist, was der Bibel nicht widerspricht und in Übereinstimmung mit dem gesunden Menschenverstand ist. Schließlich organisierten die frühen Adventisten Gemeinden und 1861/63 Vereinigungen [auf Bundesstaatsebene] und eine Generalkonferenz zum Zweck der Mission, aber darauf bedacht, dass höhere kirchliche Autoritäten ihnen nicht ihre Freiheit in Christus nahm.

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      So zog das empfindliche Gleichgewicht zwischen Einheit und Vielfalt schon bald nach der
      Generalkonferenz von 1901 den Kürzeren. Und – so hebt Barry Oliver hervor - Einheit auf Kosten der Vielfalt ist seit der Krise von 1902 der Fokus der Generalkonferenz gewesen.

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      Ist ein offizieller Beschluss einer Delegiertenversammlung der Weltkirche irgendwie verwandt mit der päpstlichen Unfehlbarkeit, fragen sich manche.

      Die Fragenden finden sich 2016 hauptsächlich unter den jungen Erwachsenen unserer Kirche in den entwickelten Nationen,von denen viele gut ausgebildete Fachkräfte sind. Sie stellen nicht nur ernsthaft und aufrichtig Fragen, sondern viele sind sehr beunruhigt. Einige von ihnen wollen wissen, wie die Stimme Gottes funktioniert, wenn - weithin berichtet wird, dass den Delegierten einiger Verbände
      aus mindestens zwei Divisionen auf zwei Kontinenten unmissverständlich erklärt wurde, wie sie in solchen Angelegenheiten wie die Frauenordination abstimmen sollten, und diese wussten, dass sie in die
      Mangel genommen würden, falls die geheime Abstimmung ein anderes Ergebnis haben würde. Sie fragen sich, wie Ellen White solches Manövrieren in Bezug auf die Stimme Gottes beurteilen würde.

      Und diese jungen Erwachsenen wundern sich auch darüber, dass es keinen sofortigen bedeutsamen öffentlichen Tadel seitens der höchsten Autoritäten unserer Glaubensgemeinschaft gab, als
      Jan Paulsen [auf der Generalkonferenzvollversammlung 2015] ausgebuht wurde und es negative Zwischenrufe gab, als er einige Angelegenheiten bezüglich der Frauenordination ansprach. Man kann sich nur fragen, wie Ellen White die Stimme Gottes in solche Dynamik einkalkuliert hätte oder ob sie Schatten [der Generalkonferenzversammlung 1888] von Minneapolis gesehen hätte.

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      Auf der Generalkonferenzvollversammlung 1990 entschied die Glaubensgemeinschaft offiziell, Frauen nicht zum Pastorendienst zu ordinieren wegen „des möglichen Risikos der Uneinheit, der Zwietracht und der Ablenkung von der Mission der Kirche“.
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      Das geschah vor 26 Jahren, aber der Verlauf der Zeit hat gezeigt, dass die Einheit aus mehr als einer Richtung zerbrochen werden kann.

      Es geht nicht länger um die Frage der Teilung der Kirche und der Behinderung ihrer Mission. DIE KIRCHE IST BEREITS GETEILT.

      Und unabhängig davon, ob jene Leute innerhalb des Festungsgrabens es bemerken oder nicht, verlassen junge Erwachsene in bedeutender Anzahl die Kirche wegen dieser Angelegenheit, während viele andere sie noch besuchen, aber nicht mehr auf die Autorität der Kirche hören.

      Die Glaubensgemeinschaft muss erkennen, dass dieses Problem nicht einfach verschwinden wird.
      Ähnlich wie der Streitpunkt der Sklaverei in den Vereinigten Staaten von den 1820er - bis zu den 1860er
      - Jahren auf der Agenda blieb, wird es der Streitpunkt der Ordination von Frauen bleiben unabhängig davon, wie viel Zeit und Geld verwendet wird, um die Angelegenheit zu studieren und wie viele Abstimmungen durchgeführt werden.<<

      Mein Kommentar: Lohnt sich das autoritäre Durchgreifen von oben von der Spitze der Generalkonferenz - angeführt vom Präsidenten Wilson - überhaupt, wenn wie hier beschrieben junge Erwachsene in bedeutender Anzahl die Kirche wegen dieser Angelegenheit verlassen? Schneidet man sich durch die radikale Ablehnung der Frauenordination dadurch nicht ins eigene adventistische Fleisch? ===> Daher mein Rat: Lasst doch diejenigen Verbände/ Divisionen, welche für die Frauenordination sind, diesen diese Ordination von Frauen durchführen! Oder wollt ihr, dass noch mehr zahlungskräftige junge Menschen eure Kirche verlassen? ----> Hier sollte die GK der STA eine ehrliche "Kosten-Nutzen-Analyse" durchführen!
    • Deswegen ist es wichtig, nicht der lutherischen, adventistischen oder ZJ- Auslegung des Begriffes Babylon zu folgen sondern der (reformatorischen) "Regel" der Inspiration: "Die Schrift legt die Schrift aus."
      Offb. 17 bietet selbst den Schlüssel zum Verständnis, den sollte man ernst nehmen. Babylon ist jedenfalls NICHT eine abgefallene Kirche, auch die römische nicht. Babylon sind die unbiblischen Lehren, welche in die Kirchen eingedrungen sind. Die Kirchen sind die Sieben Gemeinden Offb. 2+3.
      Die römische Kirche hat zwar "eine kleine Zeit"/ von 538-1798 geherrscht, das macht sie aber nicht zum Babylon (Tor der Götter) von Anbeginn der Geschichte. Die katholische Kirche hält ein Gemisch von biblischen und unbiblischen Lehren. Deswegen ist sie aber nicht Babylon sondern "Thyatira".
      Aus dem weltweiten Babylon versuchten schon die griech.-röm. Mönchsorden "auszuziehen", mit schlechtem Erfolg, ebenso die Adventisten/Milleriten 1844.
      Studiert einmal die Geschichte des nachapostolischen "Montanismus", Häresie!
      Wir bleiben alle in Babylon, bis wir sterben oder bis zur Wiederkunft.
      Unsere Aufgabe ist, zu reformieren, zum Umdenken/Umkehr (metanoia) zu rufen.
      "Apfelbäumchen" pflanzen!
      Die Milleriten dachten 1844, sie müssten Babylon verlassen, wenn Jesus wiederkommt, aber erst WENN er wiederkommt.
    • Bogi111 schrieb:

      Stofi schrieb:

      Aus Babylon müssen JETZT alle heraus gehen, und ihr Leben dementsprechend korrigieren, die auch in der Ewigkeit leben wollen.
      Dieser Satz hat eine gewisse Logik und eine Empfehlung.

      Stofi schrieb:

      Wer wissentlich im Babylon verharrt, trotz aller Warnungen und Aufrufe, der darf sich am Ende nicht wundern, dass er Jesus nur einmal und nur aus der Ferne sehen wird.
      Dieser Satz hat auch eine Logik aber keine Klare Aussage. Wer soll woraus austreten? Wer spricht die Warnungen und Aufrufe aus.
      Für mich sind das Flosskeln die ich schon vor über 60 Jahren gehört habe aber auf nachfragen keine klare Antwort bekommen habe.

      Also wer ist der Adressat und wer ist der Rufer und Mahner???


      Genau das ist die Frage des Threads. Ich warte schon seid "hundert" Seiten darauf, dass jemand endlich die Antwort gibt.. da sie eigentlich alle wissen müssten. Denn im Babylon zu verharren kostet ja das ewige Leben. Wieso kennt man es dann so wenig, wenn es eine so wichtige Sache ist?

      .
    • >Babylon< steht als "CHIFFRE" für alles was dem Willen Gottes entgegen steht!

      freudenboten schrieb:

      Babylon ist jedenfalls NICHT eine abgefallene Kirche, auch die römische nicht. Babylon sind die unbiblischen Lehren, welche in die Kirchen eingedrungen sind. Die Kirchen sind die Sieben Gemeinden Offb. 2+3.
      Der erste Satz ist aber zum Teil bis heute adventistisches Glaubensgut, mMn. nicht ganz zu Unrecht!
      ----> Aber man kann es natürlich so auffassen, wie Du es ausgedrückt hast.

      Dass Babylon die unbiblischen Lehren sind stimmt, ich würde aber eher sagen - diese "Irrlehren" - dazu zähle ich auch die Evolutionstheorie (!) - gehören zu Babylon - und dazu alles widergöttliche, das es auf der Welt gab und noch bis heute gibt, wie z.B. die >>antichristlichen Ideologien<< : Bolschewismus/ Nationalsozialismus/ Islamismus / Abtreibungen uva. ===> All das gehört für mich zum "System Babylon".
      Der Name >Babylon< steht daher als "CHIFFRE" für alles was dem Willen Gottes entgegen steht!
    • “Bogi111“ schrieb:

      Wer soll woraus austreten? Wer spricht die Warnungen und Aufrufe aus. Für mich sind das Flosskeln die ich schon vor über 60 Jahren gehört habe aber auf nachfragen keine klare Antwort bekommen habe.
      Habt Ihr Euch das gesamte zweite Quartal bei „Vorbereitung auf die Endzeit“ übers Wetter unterhalten oder Euch auf die Endzeit in der Form vorbereitet am Sabbat richtig auszuschlafen?
      Alternativ (wenn es einen STA wirklich interessiert) hätte man es in 60 Jahren Adventgemeinde auch mal schaffen können im Geist der Weissagung nachzusehen ob sich da eine Antwort findet. Hier findet sich auf einen Schlag „Adressat, Rufer und Mahner“. Die Antwort ist klar, einfach und mit der Bibel konform.

      “FS 264 ff“ schrieb:


      Ich sah Engel eifrig im Himmel hin und her eilen, auf die Erde hinab und wieder zum Himmel aufsteigen. Sie bereiteten sich auf die Erfüllung eines besonderen Ereignisses vor. Dann sah ich einen anderen mächtigen Engel, der beauftragt worden war, auf die Erde hinabzusteigen, um seine Stimme mit der des dritten Engels zu vereinigen und dessen Botschaft mehr Kraft und Nachdruck zu verleihen. Dem Engel wurde große Kraft und Herrlichkeit verliehen. Als er hinabstieg, wurde die Erde von seiner Klarheit erleuchtet. Das Licht, das diesen Engel umgab, drang überall hin. Er rief mit lauter Stimme: “Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Tiere.” Offenbarung 18,2. Die Botschaft vom Fall Babylons, wie sie der zweite Engel verkündigte, wird wiederholt, und zwar unter Hinzufügung aller Verderbtheiten, die sich seit 1844 in die Kirchen eingeschlichen haben. Das Werk dieses Engels kommt gerade zur rechten Zeit, um sich dem letzten großen Werk der dritten Engelsbotschaft anzuschließen, wodurch diese zu einem lauten Ruf anschwillt. Das Volk Gottes wird dadurch vorbereitet, in der Stunde der Versuchung, der es bald gegenüberstehen soll, zu bestehen. Ich sah ein großes Licht auf den Kindern Gottes ruhen. Sie schlossen sich zusammen, um die dritte Engelsbotschaft furchtlos zu verkündigen. Engel wurden gesandt, um den mächtigen Engel vom Himmel in seinem Werk zu unterstützen. Ich vernahm Stimmen, die überall hinzudringen schienen: “Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel.” Offenbarung 18,4.5. Diese Botschaft schien ein Zusatz zur dritten Botschaft zu sein, der sie sich anschloß, wie sich der Mitternachtsruf der zweiten Engelsbotschaft im Jahre 1844 anschloß. Die Herrlichkeit Gottes ruhte auf den geduldig wartenden Heiligen, und sie verkündigten furchtlos die letzte, ernste Warnung und den Fall Babylons. Sie forderten das Volk Gottes auf, aus Babylon auszugehen, damit es ihrem schrecklichen Schicksal entgehe. Das Licht, das die Wartenden umgab, drang überall hin. Jene Menschen in den Kirchen, die etwas Licht hatten und noch nicht die drei Botschaften gehört oder verworfen hatten, gehorchten dem Ruf und verließen die gefallenen Kirchen. Viele waren während der Verkündigung dieser Botschaften in die Jahre gekommen, wo sie selbst Rechenschaft ablegen mußten. Das Licht umgab sie. Sie hatten das Vorrecht, Leben oder Tod zu wählen. Etliche erwählten das Leben und traten in die Reihen derer, die auf den Herrn warteten und alle seine Gebote hielten. Die dritte Botschaft sollte ihr Werk ausführen. Alle sollten durch sie geprüft werden. Die Kostbaren sollten aus den religiösen Gemeinschaften herausgerufen werden. Eine unwiderstehliche Macht bewegte die Aufrichtigen, während die Offenbarung der Kraft Gottes ihre ungläubigen Verwandten und Freunde mit Furcht und Zurückhaltung erfüllte, so daß sie es nicht wagten noch die Kraft dazu hatten, jene zurückzuhalten, die das Wirken des Geistes Gottes an sich wahrnahmen. Der letzte Ruf erging sogar an die armen Sklaven. Die Frommen unter ihnen sangen in der Aussicht auf ihre glückliche Befreiung voller Begeisterung Freudenlieder. Ihre Herren konnten sie nicht zurückhalten. Furcht und Erstaunen brachten sie zum Schweigen. Große Wunder wurden gewirkt; die Kranken wurden geheilt, und Zeichen und Wunder folgten den Gläubigen. Gott war mit diesem Werk. Jeder Heilige folgte der Überzeugung seines Gewissens ohne Furcht vor den Folgen und vereinigte sich mit denen, die alle Gebote Gottes hielten. Mit Macht verkündigten sie die dritte Engelsbotschaft. Ich sah, daß diese Botschaft mit einer Kraft und Macht zum Abschluß kommen wird, die den Mitternachtsruf weit übertreffen wird. Diener Gottes, angetan mit Kraft aus der Höhe, gingen mit leuchtenden Angesichtern und heiliger Ergebung hinaus, die Botschaft vom Himmel zu verkündigen. Seelen, die überall in den verschiedenen Religionsgemeinschaften zerstreut waren, folgten dem Ruf. Diese Kostbaren wurden aus den verurteilten Kirchen eilig herausgeführt, wie Lot aus Sodom eilig weggeführt wurde, als diese Stadt zerstört werden sollte. Gottes Kinder wurden durch die außerordentliche Herrlichkeit, die in reichem Maß auf ihnen ruhte, gestärkt. Dadurch wurden sie vorbereitet, in der Stunde der Versuchung zu bestehen. Überall hörte ich eine Vielzahl von Stimmen sagen: “Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!” Offenbarung 14,12.
      Einem ACKler werden natürlich haufenweise Ausflüchte einfallen warum dies nicht wahr sein kann oder darf.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Mein Kommentar: Lohnt sich das autoritäre Durchgreifen von oben von der Spitze der Generalkonferenz - angeführt vom Präsidenten Wilson - überhaupt, wenn wie hier beschrieben junge Erwachsene in bedeutender Anzahl die Kirche wegen dieser Angelegenheit verlassen? Schneidet man sich durch die radikale Ablehnung der Frauenordination dadurch nicht ins eigene adventistische Fleisch? ===> Daher mein Rat: Lasst doch diejenigen Verbände/ Divisionen, welche für die Frauenordination sind, diesen diese Ordination von Frauen durchführen! Oder wollt ihr, dass noch mehr zahlungskräftige junge Menschen eure Kirche verlassen? ----> Hier sollte die GK der STA eine ehrliche "Kosten-Nutzen-Analyse" durchführen!

      Das Problem ist, dass einige der Protagonisten in einer möglichen Gemeindespaltung die Erfüllung einer Prophetie von E.G.White sehen und damit nicht wirklich etwas gegen sie hätten.

      Daher gehen solche Appelle an die Einheit der Glaubensgemeinschaft und die Warnung vor Mitgliederverlust auch am Denken gewisser Entscheidungsträger offenbar vorbei.

      Diese selbstzerstörerische Denkweise scheint mir ein adventistisches Unikum zu sein. In einer anderen Glaubensgemeinschaft ist mir soetwas jedenfalls noch nicht begegnet.
    • Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern...Eph 6,12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

      Man kann es auch Sichtung nennen. Aus "den anderen Kirchen" führt der HG heraus (wenn man es denn zulässt).
    • Bevor die STA sich organisierten (1860er Jahre), waren sie eine "Bewegung" der "kleinen Herde". Vor 1844 waren sie die "Millerbewegung".
      Die General Conference versteht sich nicht als "Lehramt", die Lehren wurden als basisdemokratische "Übereinkünfte" entwickelt.
      Daraus ergibt sich Entwicklungspotential in verschiedene Richtungen.
    • Umgekehrt: Es ist unbedingte Aussage des Textes, dass die Sieben Plagen am Tag der Wiederkunft stattfinden, und der Auszug aus Babylon ist die Auferstehung der Gerechten/Entrückung unmittelbar zu Beginn der Sieben Plagen.
      Das ist Apostel-Lehre und "So spricht der HErr".
      Anderes ist Häresie, ähnlich dem Montanismus des 2./3. Jahrhunderts.
    • freundeboten, was du über die Wiederkunft und Plagen und Auszug aus Babylon erzählst, ist in keinem Fall richtig. Die Bibel sagt, dass die Menschen, wenn sie die Plagen treffen, zwar leiden werden, "wie Tiere", aber dass keiner Buße tun wird. Das heißt also, die Möglichkeit, Buße zu tun, besteht NOCH.... Zudem ist es nur unlogisch, dass ALLE Plagen an einem einzigen Tag statt finden sollen.... wie soll es technisch gehen? Jesus beendet unmittelbar vor Seinem 2. Kommen Sein Hochepriesterlichen Dienst, also wird in dem Zeitraum auch keine Buße mehr möglich sein.

      Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und taten nicht Buße, ihm die Ehre zu geben.
      Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen
      und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und taten nicht Buße für ihre Werke. (Off 16)

      Es sind einfach einige Punkte, die einfach nicht ineinander passen, zudem unlogisch sind.

      .
    • Unter den Sieben Plagen werden nur die leiden, die noch auf Erden, also nicht entrückt sind mit den Auferstandenen. Die Geretteten gehen mit Jesus, die anderen kommen um in den Plagen. Dass sie nicht umdenken/umkehren ist klar; denn mit Beginn der ersten Plage ist keine "Gnadenzeit" mehr.
      Beachte, dass alle "Babylons" Sieben Plagen an einem Tag, einer Stunde kommen (Kap. 18:8.10.17.19.), in Tag und Stunde der Wiederkunft/Entsühnungstag.
      "Siehe ich komme wie ein Dieb..."
      Kap. 16:15.
    • Sieben Plagen vor der Wiederkunft!

      freudenboten schrieb:

      Umgekehrt: Es ist unbedingte Aussage des Textes, dass die Sieben Plagen am Tag der Wiederkunft stattfinden ...
      Also nach meinem Bibelverständnis sind sowohl die Siegel - , die Posaunen - und die Plagengerichte (Offb.6-8; 8-11; 15-16) / alle vor der Wiederkunft des Herrn, die erst in Offb.19,11.14.19 beschrieben wird.

      freudenboten schrieb:

      Beachte, dass alle "Babylons" Sieben Plagen an einem Tag, einer Stunde kommen (Kap. 18:8.10.17.19.), in Tag und Stunde der Wiederkunft/Entsühnungstag.
      Also hier geht es um die eine Stunde, in welcher die »Hure Babylon« = die endzeitliche "Welteinheits-Religion" vom Antichristen abgeschafft wird

      Bibelstelle

      Offenbarung 18,8.17.19.21 : Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden ... denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum! ... denn in einer Stunde ist sie verwüstet! ... Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird mit Sturmgewalt niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden.

      PS: In der prophetischen Zeitrechnung ist, wenn 1 Tag = 1 Jahr gilt, dass dann »eine prophetische Stunde« = 15 Tage bedeuten! (360:24= 15). Es wird also 15 Tage dauern, bis die Hure Babylon beseitigt sein wird!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Stofi schrieb:

      ... deshalb heiratet jetzt der Mann meiner besten Freundin seine Nachbarin.
      Nein, deshalb nicht. Die Gründe weißt du nicht.

      Im Übrigen kann man sich auch verlieben (sowas passiert) und diesen Emotionen wehren und ihnen nicht nachgeben. Das ist auch Liebe.
      Du setzt die Liebe, von der hier gesprochen wird, mit Verlieben, Emotionen und Gelüsten gleich. Das hast du schon öfters gemacht.
      Emotionen kommen und gehen.

      Es gibt aber in der Tat Fälle, wo es keinen Sinn mehr macht und kein guter Geist mehr zwischen zwei Menschen lebt. Das ist sehr bedauerlich, aber sowas gibt es.
      Dann kann man auch in Frieden auseinandergehen. Tragisch ist das immer, vor allem für die Betroffenen und wenn noch Kinder darin sind, nicht für die Zuschauer und nicht für die Gemeinde.
      Das ist noch so eine Krankheit, dass in dem Bild, das einige von "Gemeinde" haben, die Grenzen zwischen privat & gemein, zwischen eigenem & gemeindlichem vollkommen verwischt und ignoriert werden.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • @Stofi (Nr. 491)

      Der Herr führt nicht nur aus anderen sondern allen Kirchen heraus, auch aus der STA.
      Die Herausgeführten sind ohne Kirchenbezeichnung oder Zugegehörigkeit der Leib Jesu - Punkt.
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila