Die neue Erde - Wie stellt ihr sie Euch vor?

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    • Die neue Erde - Wie stellt ihr sie Euch vor?

      Hallo ihr Lieben,

      im Taufunterrixht sind wir neulich auf die Frage gekommen, wie wir uns die neue Erde denn vorstellen. Diese Frage möchte ich an Euch weiterreichen.
      Dazu die tollen Kinderfragen: Was machst Du als erstes, wenn Du auf der neuen Erde bist?
      Was hast Du sonst so vor?

      Also, im TU sind wir darauf gekommen, dass wir es uns eigentlich nicht vorstellen können, nicht mehr zu kochen. Wir kochen beide so gerne. Darum haben wir beschlossen, eine Art Suppenküche zu errichten. :) Inmitten eines riesigen Gartens, durch den ein Fluss fließt, aus natürlichen Materialien, unter einem Baum z.B. wird sie sein. Links daneben ein Wasserfall, unter dem das Geschirr - große Blätter - abgewaschen werden kann. Riesige Wiesen, auf denen Picknickartig gegessen werden kann, große Gärten mit allem, was man sich vorstellen kann, Bäume für Schattige Plätzchen. Hach, das sähe sooo toll aus. Und immer wieder toll kochen, und sich freuen, dass es anderen schmeckt, v.a. denen, die nicht gern kochen. :love:

      Tjoa. Das ist mein Hi9mmelstraum. Was träumt ihr?

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Es wird wunderbar

      OOch, das hört sich ja buchstäblich himmlisch an! :)
      Ich glaube, dass die neue Erde so unbeschreiblich neu sein wird, dass ich mir es echt nicht vorstellen kann, weil es außerhalb meiner Vorstellungskraft liegt. Ich weiss ja nicht mal, ob wir richtig körperlich oder sphärisch unterwegs sind...
      Ich denke doch, dass wir essen, denn in der neuen Welt gibt es doch dann den Baum, von dem man doch essen soll um gesund zu bleiben und länger zu leben. Daher wäre es schön, wenn wir weiterhin kochen und genießen dürfen! :rolleyes:
      Was meint ihr, wie schön das ist, wenn wir uns alle dort sehen werden und ratschen können ohne Ende?!? yeah2ewfef
      Auf alle Fälle wird es super schön! Mir fehlt leider die Phantasie dazu... sadewfrg
      LG
      Stephi
      Eph. 2:8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es!
    • Mir fällt da grad ein, das ich als Kind immer vom Schlaraffenland geträumt habe bzw. mir das auch gewunschen habe. Die heile Welt, das Paradies, das war mein Wunsch darinn zu verweilen.

      Meine Tante hat immer für die Kath.Kirche die Frischen Blumen besorgt und damit die Altäre geschmückt. Ich bin mit ihr mal mit gegangen und war dann so enttäuscht, weil das Wasser der Blumen so einen üblen Geruch hatten und die Blumen verwelkt waren. Meine kindliche Vorstellung war, das in der Kirche keine Blumen verwelken. Hab ich wohl was vom Paradies mitgenommen, die Erinnerung, das nichts verwelkt, verfault, schlecht wird. Das alles rein und edel ist, alles strahlt und auch so bleibt.
    • Das sinkende Boot

      Die neue Erde ? Die Marxisten nach Karl Marx und Friedrich Engels stellen sich wohl als "Garten Eden" eine weltweit perfekte sozialistische Gesellschaft vor, in der es keine Kriminalität, keine Kriege, keinen Hunger, keine Umweltverschmutzung usw gibt. Alle sind glücklich, denn was einmal war, ist für immer vorbei: Keine Ausbeutung und Unterdrückung mehr, keine Sklaverei. Der "Garten" Eden der Marxisten ist eine Gesellschaft, in der der Mensch idealerweise sein Menschsein wirklich vollkommen frei entfalten kann. Die Sache hat aber einen Haken: Es gibt weiterhin Sterben, Tod, Krankheiten und Naturkatastrophen, denn die Menschen wollen sich den "Garten Eden" selbst schaffen, ohne Gott. Die Kommunisten mögen einwenden, dass sich die Christen lediglich auf einen "Garten Eden" irgendwann in ferner Zukunft vertrösten und hinhalten lassen, während die Sozialisten schon heute alle ihnen mögliche "Hebel in Gang setzen", um mit der Krise des Kapitalismus die weltweite sozialistische Morgenröte tatkräftig vorzubereiten.

      Wir Christen sind wie Sinkende auf einem Boot im Meer. Wir wissen, es wird sinken. Die Kommunisten schmieden Pläne für die Zukunft wie sie das Wasser abschöpfen und alle Lecks am Boot stopfen, um das alte Boot wieder in Gang zu bekommen. Wir Christen helfen mit, das Leid der Menschen zu lindern, helfen mit, das immer mehr einfliessende Wasser im Boot wieder hinaus zu schöpfen. Aber wir wissen: Gott wird uns eines Tages ein wunderschönes neues Boot schenken ! Und Gott wird uns nicht umkommen lassen, sondern uns zu sich holen, damit wir für immer da sind, wo Jesus Christus ist - für immer.
    • Das ist eine sehr interessante und schöne Frage, ich habe mich das auch schon oft gefragt.
      Es wird auf der neuen Erde kein Leid noch Tod geben, dass heißt für mich, dass wirklich nichts mehr stirbt.
      Demnach gibt es kein Schimmel auf dem Essen und keine Verwesung usw.
      Wenn man nun auf der neuen Erde eine Blume pflückt, dann dürfte diese Blume niemals verwelken, sonst würde diese Blume absterben, oder?
      Andererseits ist vegetarisches Essen auch nur Pflanzlich, beim Essen wird das dann doch auch vernichtet.
      Vielleicht muss man unterscheiden zwischen Pflanzen(Blumen) und Pflanzen die Früchte tragen, da wir ja nicht die Apfelbäume selbst essen, sondern die Frucht die daran wächst.
      Ich glaube auch nicht daran, dass die Nahrung gekocht wird, man kann mit Hitze nichts mehr zerstören und gekochtes Essen war eigentlich auch nicht für uns gedacht.
      Auf was ich mich ganz besonders freue(so ich auf die neue Erde komme) ist die neue Tierwelt, die nach ca. 6000 Jahren wieder das ist, was es am Anfang war.
      Es muss toll sein, wenn zb. ein Löwe vorbei kommt und mit einem schmust, als sei es eine kleine Hauskatze.
      ^^
    • @Nebula

      Hmm, wenn Du so überlegst, müsstest Du auch in die Welt der Bakterien gehen und der Verwertung. Die Bakterien sterben, fressen sich gegenseitig, das Immunsysthem funktioniert nach wie vor... im Körper geht da schon die Post ab. glotzXDhhdf Zwar nicht so brutal, wie jetzt, aber doch auch.

      Ja, auf die Tiere freue ich mich auch. Auf die Dinos zum Beispiel.
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon.
    • Huhu,

      im TU habe ich das mit den Pflanzen auch angesprochen. Mein TU-Lehrer hatte dazu eine interessante, andere Sicht. Er sieht Pflanzen nicht als Lebewesen, sondern als Rohstoff an. Und ehrlich gesagt, finde ich, dass sich das mit der biblischen Sicht deckt. Einen Apfel zu essen oder eine Blume zu pflücken ist entsprechend kein Tod. Deswegen wird auch kochen möglich sein. :)

      Wir werden auf der neuen Erde auch Fehler machen. Denn es heißt, dass wir ewig lernen werden. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass wir Dinge, die wir zu8vor nicht wussten, "falsch" machen. Ach, ich freu mich drauf. Auf meien Suppenküche. :D

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Stofi schrieb:

      @Nebula

      Hmm, wenn Du so überlegst, müsstest Du auch in die Welt der Bakterien gehen und der Verwertung. Die Bakterien sterben, fressen sich gegenseitig, das Immunsysthem funktioniert nach wie vor... im Körper geht da schon die Post ab. glotzXDhhdf Zwar nicht so brutal, wie jetzt, aber doch auch.

      Ja, auf die Tiere freue ich mich auch. Auf die Dinos zum Beispiel.
      Naja, es gibt ja ziemlich fiese Bakterien, ich glaube nicht, dass es diese Bakterien dann so gibt.
      Es gibt ja auch nützliche Bakterien oder für uns Lebensnotwendige Bakterien, ich nehme an, dass es dann auf der neuen erde nur solche Bakterien gibt.

      im TU habe ich das
      mit den Pflanzen auch angesprochen. Mein TU-Lehrer hatte dazu eine
      interessante, andere Sicht. Er sieht Pflanzen nicht als Lebewesen,
      sondern als Rohstoff an. Und ehrlich gesagt, finde ich, dass sich das
      mit der biblischen Sicht deckt. Einen Apfel zu essen oder eine Blume zu
      pflücken ist entsprechend kein Tod. Deswegen wird auch kochen möglich
      sein. :)
      Ja, das stimmt wohl, nur wer das Odem des Lebens in sich hat oder das Blut hat, ist per biblischer Definition lebendig.
      Aber ich muss dir sagen, dass ich mich damit immer noch nicht richtig anfreunden kann, denn das würde heißen, das es ein vergehen gibt.
      Ich versuche das mal zu verdeutlichen: Stell dir vor, du bist auf der neuen Erde und baust dir eine kleine Holzhütte, was meinst du, wie lange würde diese Holzhütte überstehen?
      auf der jetztigen Erde würde das irgendwann zusammenkrachen und sich dann irgendwann kompostmäßig auflösen, wird das auf der neuen Erde auch der Fall sein?
      Meiner Meinung nach, wird es auf der neuen Erde nichts mehr geben, was die Holzhütte angreifen könnte.

      Wir werden auf der
      neuen Erde auch Fehler machen. Denn es heißt, dass wir ewig lernen
      werden. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass wir Dinge, die wir zu8vor
      nicht wussten, "falsch" machen. Ach, ich freu mich drauf. Auf meien
      Suppenküche.
      :D
      Du weißt aber schon, dass nach geraumer Zeit, Milliarden hungriger Mäuler auf deine Suppen warten. hechelxD374
      Das Gute ist ja, dass du dann dafür ewig Zeit hast. ;)
    • Du weißt aber schon, dass nach geraumer Zeit, Milliarden hungriger Mäuler auf deine Suppen warten. hechelxD374


      Du weiszt ja noch nicht, wie ich koche. :D assssiiieihf
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • sanfterengel schrieb:

      Du weißt aber schon, dass nach geraumer Zeit, Milliarden hungriger Mäuler auf deine Suppen warten. hechelxD374


      Du weiszt ja noch nicht, wie ich koche. :D assssiiieihf


      Auf der neuen Erde kann man gar nicht schlecht kochen.

      Vielleicht sollte ich deine Suppe erst auf der neuen Erde probieren, da kann man wenigstens nicht tot umfallen.
      1mief8
    • Hi

      Ich glaube die neue Welt wird total anders sein. Es ist gut möglich, dass es gar keine Tiere mehr gibt. Die brauchen wir dann auch nicht mehr. Ebensowenig glaube ich, dass wir noch einen Körper wie heute haben werden. Vielleicht sind wir irgendwelche schwebenden Gestalten, die nur noch vom Gefühl der ewigen Glückseeligkeit leben. Ich weiss nicht ob ihr es kennt, aber mit dem Partner oder der Partnerin gibt es doch so Momente, wo es einfach schön ist, egal was um einem herum abgeht oder dort ist. Man muss sich nichts sagen, man muss nichts machen, es ist einfach perfekt. In etwa so stelle ich mir die neue Welt vor. Vielmehr eine Sache des Gefühls als der Gegenstände und Dinge.

      Gruss
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich glaube die neue Welt wird total anders sein. Es ist gut möglich, dass es gar keine Tiere mehr gibt. Die brauchen wir dann auch nicht mehr. Ebensowenig glaube ich, dass wir noch einen Körper wie heute haben werden. Vielleicht sind wir irgendwelche schwebenden Gestalten, die nur noch vom Gefühl der ewigen Glückseeligkeit leben. Ich weiss nicht ob ihr es kennt, aber mit dem Partner oder der Partnerin gibt es doch so Momente, wo es einfach schön ist, egal was um einem herum abgeht oder dort ist. Man muss sich nichts sagen, man muss nichts machen, es ist einfach perfekt. In etwa so stelle ich mir die neue Welt vor. Vielmehr eine Sache des Gefühls als der Gegenstände und Dinge.

      Gruss
      DonDomi



      Ich denke das Entscheidende ist die Tatsache, dass wir "mit Gott" leben - in direktem Kontakt / von Angesicht zu Angesicht. Alles andere ist im Vergleich dazu irrelevant. Darum, denke ich, ist Galube auch eine Beziehungssache (zu Gott) denn bei ihm werden die Erlösten leben....

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • "Das Alte ist vergangen" aus dem Großen Kampf.

      In der Bibel wird das Erbe der Erlösten ein Vaterland genannt. Hebräer 11,14-16. Dort führt der himmlische Hirte seine Herde zu Brunnen lebendigen Wassers. Der Baum des Lebens gibt seine Frucht jeden Monat, und die Blätter des Baumes dienen zur Gesundheit der Völker. Dort sind ewig fließende Ströme, hell wie Kristall, und an ihren Ufern werfen schwankende Bäume ihren Schatten auf die für die Erlösten des Herrn bereiteten Wege. Dort steigen die weit ausgedehnten Ebenen zu Hügeln der Schönheit an, und die Berge Gottes erheben ihre majestätischen Gipfel. Auf diesen friedlichen Ebenen, an diesen lebendigen Strömen wird Gottes Volk, bisher Pilger und Wanderer, eine neue Heimat finden.
      “Daß mein Volk in Häusern des Friedens wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe.” “Man soll keinen Frevel mehr hören in deinem Lande noch Schaden oder Verderben in deinen Grenzen; sondern deine Mauern sollen Heil und deine Tore Lob heißen.” “Sie werden Häuser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen. Sie sollen nicht bauen, was ein anderer bewohne, und nicht pflanzen, was ein anderer esse ...; und das Werk ihrer Hände wird alt werden bei meinen Auserwählten.” Jesaja 32,18; Jesaja 60,18; Jesaja 65,21.22.

      “Die Wüste und Einöde wird lustig sein, und das dürre Land wird fröhlich stehen und wird blühen wie die Lilien.” “Es sollen Tannen für Hecken wachsen und Myrten für Dornen.” Jesaja 35,1; Jesaja 55,13. “Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben ... Man wird nirgend Schaden tun noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge”, spricht der Herr. Jesaja 11,6.9.

      Schmerzen sind in der himmlischen Umgebung unmöglich. Dort werden keine Tränen mehr sein, keine Leichenzüge, keine Zeichen der 675Trauer. “Der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei ... denn das Erste ist vergangen.” Offenbarung 21,4. “Und kein Einwohner wird sagen: Ich bin schwach. Denn das Volk, das darin wohnt, wird Vergebung der Sünde haben.” Jesaja 33,24.

      Dort ist das neue Jerusalem, die Hauptstadt einer veredelten neuen Erde, “eine schöne Krone in der Hand des Herrn und ein königlicher Hut in der Hand seines Gottes”. Jesaja 62,3. “Ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis ... Und die Heiden [Völker], die da selig werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.” Offenbarung 21,11.24. Der Herr sagt: “Ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk.” Jesaja 65,19. “Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.” Offenbarung 21,3.

      In der Stadt Gottes “wird keine Nacht da sein”. Niemand wird der Ruhe bedürfen oder danach verlangen. Keiner wird müde werden, den Willen Gottes auszuführen und seinen Namen zu preisen. Wir werden beständig die Lebensfrische des Morgens fühlen, und nie wird ein Ende kommen. “Sie werden nicht bedürfen einer Leuchte oder des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten.” Offenbarung 22,5. Das Sonnenlicht wird ersetzt durch einen Glanz, der nicht unangenehm blendet, aber doch die Helle des Mittags weit übertrifft. Die Herrlichkeit Gottes und des Lammes überflutet die heilige Stadt mit ungetrübtem Licht. Die Erlösten wandeln in der sonnenlosen Herrlichkeit eines ewigen Tages.

      “Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm.” Offenbarung 21,22. Gottes Volk genießt die Gnade, freie Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn zu haben. “Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort.” 1.Korinther 13,12. Gottes Bild erscheint hier auf Erden wie in einem Spiegel in den Werken der Natur und in seiner Verfahrensweise mit den Menschen; dann aber werden wir ihn von Angesicht zu Angesicht sehen, ohne einen trübenden Schleier dazwischen. Wir werden vor ihm stehen und die Herrlichkeit seines Angesichtes schauen.

      Die Erlösten werden dort erkennen, wie auch sie erkannt werden. Die Gefühle der Liebe und der Teilnahme, die Gott selbst in die Seele gepflanzt hat, werden sich dort in der edelsten und lieblichsten Weise betätigen. Der reine Umgang mit heiligen Wesen, das ungetrübte gesellige Leben mit den erhabenen Engeln und den Gottgetreuen aller Zeitalter, die ihre Kleider gewaschen und hell gemacht haben im Blut des Lammes, das heilige Band, das “alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden” (Epheser 3,15), miteinander verbindet, wird zum Glück der Erlösten beitragen.

      Dort werden unsterbliche Geister mit unermüdlicher Freude die Wunder der schöpferischen Macht und die Geheimnisse der erlösenden Liebe betrachten. Dort wird kein grausamer, betrügerischer Feind sein, um zur Gottvergessenheit zu verführen. Jede Anlage wird entwickelt werden, jede Fähigkeit zunehmen. Die wachsenden Kenntnisse werden weder das Gedächtnis ermüden noch die Tatkraft erschöpfen. Die größten Unternehmungen können ausgeführt, die erhabensten Bemühungen erreicht, das höchste Verlangen verwirklicht werden, und doch gibt es immer neue Höhen zu erklimmen, neue Wunder anzustaunen, neue Wahrheiten zu erfassen, und neue Aufgaben werden die Kräfte des Geistes, der Seele und des Leibes entwickeln.

      Alle Schätze des Weltalls werden den Erlösten Gottes zur Erforschung offenstehen. Frei von den Banden der Sterblichkeit, erreichen sie in einem Flug, der sie nicht ermüdet, ferne Welten, die beim Anblick des menschlichen Wehs von Schmerz ergriffen wurden und bei der frohen Kunde von einer erlösten Seele von Jubelliedern widerhallten. Mit unaussprechlicher Wonne, erfassen die Erdenkinder die Freuden und die Weisheit der nie gefallenen Wesen. Sie haben Anteil an den Schätzen des Wissens und der Erkenntnis, die jene durch die jahrhundertelange Betrachtung der Schöpferwerke Gottes gewonnen haben. Mit ungetrübtem Blick schauen sie die Herrlichkeit der Schöpfung: Sonnen und Sterne und Planetensysteme, wie sie alle in ihrem bestimmten Lauf den Thron der Gottheit umkreisen. Auf allen Dingen, von den Geringsten bis zu den Größten, steht der Name des Schöpfers geschrieben, und in allen ist der Reichtum seiner königlichen Macht entfaltet.

      Und die dahingehenden Jahre der Ewigkeit werden ihnen reichere und immer herrlichere Offenbarungen Gottes und Christi bringen. Mit wachsender Erkenntnis wird auch die Liebe, Ehrfurcht und Glückseligkeit zunehmen. Je mehr die Menschen von Gott lernen, desto größer wird ihre Bewunderung seines Wesens sein. Und wenn Jesus ihnen die Reichtümer der Erlösung und die erstaunlichen Großtaten in dem erbitterten Kampf mit Satan erschließt, werden die Herzen der Erlösten immer mehr in Liebe erglühen; mit stürmischer Wonne greifen sie in ihre goldenen Harfen, und Tausende und aber Tausende von Stimmen vereinigen sich zu einem mächtigen Lobgesang.

      “Und alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und im Meer, und alles, was darinnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Stuhl sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!” Offenbarung 5,13.

      Der große Kampf ist beendet. Sünde und Sünder sind nicht mehr. Das ganze Weltall ist rein. Eintracht und Freude herrschen in der ganzen unermeßlichen Schöpfung. Von dem, der alles erschuf, fließt Leben, Licht und Freude über alle Gebiete des grenzenlosen Raumes. Vom kleinsten Atom bis zum größten Weltenkörper erklärt alle lebende und unbelebte Natur in ungetrübter Schönheit und vollkommener Freude: Gott ist die Liebe.{GK 677.3}
      Gruß
      Sunlight
    • Hallo,

      Vielleicht sollte ich deine Suppe erst auf der neuen Erde probieren, da kann man wenigstens nicht tot umfallen. 1mief8


      1mief8 1mief8 1mief8

      Hm... also, ich glaube, Du kannst meine Suppe auch jetzt schon kosten. In der Jugend koche meistens ich, selbst wenn andere verantwortlich sind, tut es oft einfach nur weh zu sehen, wie die keine Ahynung haben, sodass man mir freiwillig das Feld ueberlaesst - und bis jetzt hat sich noch keiner beschwert. Oder @samionline: ?
      Oder frag mal @Jonajim: ob er von meinen Kochkuensten schon Nachteile ertragen musste (sag jetzt ja nichts falsches. )

      @DonDomi: Das sehe ich nicht so. Es wird explizit vom Koerperlichen der neuen Erde in der Bibel gesprochen, lies z.B. die Ofb. Und der Baum des Lebens wird eine unserer Nahrungsquellen sein, sonst muessten wir sterben. Also, ich sehe das nicht nur geistig. Und mit den Tieren koenntest Du zwar recht haben - aber das verdraenge ich lieber wieder, weil es nicht in mein Traumbild passt. :love:

      Liebe Gruesze

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sanfterengel () aus folgendem Grund: Puh, naechstes Mal erst lesen, dann korrigieren, dann senden. Nu sind hoffentlich alel Fehler raus.

    • "Dann werden Wolf und Lamm friedlich beeinander wohnen, der Leopard wird beim Ziegenböckchen liegen. Kälber, Rinder und junge Löwen weiden zusammen, ein kleiner Junge kann sie hüten. Kuh und Bärin teilen die gleiche Weide, und ihre Jungen liegen beeinander. Der Löwe frisst Heu wie ein Rind. Ein Säugling spielt beim Schlupfloch der Viper, ein Kind gfreift in die Höhle der Otter" (Jesaja 11. 6-8 )

      Also ich denke schon, dass sich das nach vielen Tieren auf der neuen Erde anhört...
      Ich glaube sogar, allerdings finde ich das gerade nicht, dass Ellen White was darüber geschrieben hat und dass es da heißt, jeder wird sein Lieblingstier auf der neuen Erde bei sich haben...Aber das weiß ich nicht sicher, ob sie das so geschrieben hat, da müsste ich nochmal suchen :)
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich glaube die neue Welt wird total anders sein. Es ist gut möglich, dass es gar keine Tiere mehr gibt. Die brauchen wir dann auch nicht mehr. Ebensowenig glaube ich, dass wir noch einen Körper wie heute haben werden. Vielleicht sind wir irgendwelche schwebenden Gestalten, die nur noch vom Gefühl der ewigen Glückseeligkeit leben. Ich weiss nicht ob ihr es kennt, aber mit dem Partner oder der Partnerin gibt es doch so Momente, wo es einfach schön ist, egal was um einem herum abgeht oder dort ist. Man muss sich nichts sagen, man muss nichts machen, es ist einfach perfekt. In etwa so stelle ich mir die neue Welt vor. Vielmehr eine Sache des Gefühls als der Gegenstände und Dinge.

      Gruss
      DonDomi

      Naja, die neue Erde wird ziemlich dem Paradies ähneln.
      Gott hatte die Tiere erschaffen und sie als gut bezeichnet, warum sollte Gott die tiere nun weglassen?
      In Jesaja steht einiges über die neue Erde:

      Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein
      Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch
      verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

      Jesaja 65,25

      Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken
      liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh
      miteinander treiben.Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter, und ein
      Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken. Man wird niemand Schaden tun noch verderben auf meinem ganzen
      heiligen Berge; denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRN, wie Wasser
      das Meer bedeckt.

      Jesaja 11, 6-9

      In der Bibel steht auch, dass wir einen neuen Körper bekommen werden:
      Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut nicht können das
      Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben das
      Unverwesliche.
      Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
      und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten
      Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden
      auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
      1. Korinther 15, 50-53
    • Auftakt zum ewigen Leben in Gottes neuer Welt

      Ellen G. White schrieb darüber:


      „…In unserem zukünftigen Leben werden wir
      Dinge begreifen, die uns hier aufs Äußerste verwunderten. Dort
      werden wir erfahren, welch einen starken Helfer wir hatten, und wie
      oft Gott uns seine Engel sandte, wenn wir uns an die Empfehlungen des
      Wortes Gottes hielten …

      … In der
      zukünftigen Welt wird Christus die Erlösten an den Strom des Lebens
      führen und Ihnen wunderbare Erkenntnisse vermitteln. Er wird Ihnen
      die Geheimnisse der Natur öffnen. Sie werden sehen, wie begabt der
      großen Maler den Blumen des Feldes ihre Farben gibt, und sie werden
      die guten Absichten des gnädigen Vaters begreifen, von dem alles
      Licht ausgeht…“. White, E.G. Die Engel. Helfer zwischen Himmel
      und Erde. Lüneburg 1997, Seite 250-251.

      „…Die
      Erlösten werden eine Welt nach der anderen besuchen und viel Zeit
      damit verbringen, die Geheimnisse der Erlösung zu erforschen. Und
      durch alle Ewigkeit hindurch werden sie immer ein wenig mehr Einblick
      gewinnen…“. White, E.G. Die Engel. Helfer zwischen Himmel und
      Erde. Lüneburg 1997, Seite 261.


      „…Das Wissen um
      die Erlösung ist die Wissenschaft aller Wissenschaften, die zum
      Studium der Engel und aller Geistwesen der ungefallenen Welten
      wird…“. (a.a.O., S. 261)


      „…Welch ein
      weites Feld wird sich dort unserem Studium erschließen, wenn der
      Schleier, der jetzt unseren Blick verhüllt, gefallen ist und unsere
      Augen jene Welt der Schöpfung schauen, von der wir heute nur einen
      flüchtigen Schimmer gleichsam durch das Mikroskop erhaschen. Da
      werden wir die Herrlichkeit der Himmel betrachten, die man jetzt nur
      aus weiter Ferne mit dem Fernrohr untersucht….Dort kann der
      Wissenschaftler die Urkunden der Schöpfung ergründen … Er kann
      den Stimmen der Natur lauschen, ohne Klagelaute und ohne den Unterton
      des Schmerzes zu vernehmen…Nicht mehr der Sterblichkeit
      unterworfen, ist es für die Erlösten ein leichtes, ferne Welten zu
      erreichen…Mit ungetrübtem Blick bestaunen sie Sonnen, Sterne und
      Planetensysteme, … Die Erlösten werden von Welt zu Welt
      reisen…“„…Alle Wirrnisse und Rätsel unseres Lebens werden
      dann eine Klärung finden…“. White, E.G. Christus kommt bald.
      Ereignisse der Endzeit. 2. Aufl. Lüneburg 1996, Seite 211 – 212.

      „…In
      der Ewigkeit werden wir uns mit all unseren Gaben und Fähigkeiten
      ungehindert entfalten können. Wir werden zu Leistungen fähig sein,
      an die wir heute nicht einmal in unseren kühnsten Träumen denken
      können. Der Entfaltung werden keine Grenzen gesetzt sein, denn den
      Erlösten werden sich immer neue Möglichkeiten und Ziele eröffnen.
      Wir werden von einer Wahrheit und Erkenntnis zur anderen gelangen und
      mit all unseren seelischen, geistigen und körperlichen Kräfte
      gefordert sein. Es wird im Universum nichts geben, was unserem
      forschenden Geist verschlossen bliebe, und es wird uns
      unbeschreiblich glücklich machen, daß wir die Weisheit und Freude
      der nicht in Sünde gefallenen Wesen teilen können. Wir werden von
      ihnen erfahren, was sie durch die Zeitalter hindurch an Erkenntnissen
      gesammelt haben. Und im Verlauf der Ewigkeit werden wir immer neue
      wunderbare Offenbarungen erleben, denn „Gott kann unendlich viel
      mehr an uns tun, als wir jemals von ihm erbitten oder auch nur
      ausdenken können. So wird das sein in alle Ewigkeit.


      Darüber
      hinaus heißt es: „Alle, die dort sind, werden Gott dienen.“Unser
      Leben auf dieser Erde ist nur der Auftakt zum ewigen Leben in Gottes
      neuer Welt...“.
      White,
      E.G. Erziehung. Lüneburg 1998, Seite 306-307.

      Das hört sich alles phantastisch an. Aber möglich ? Wenn es Gott wirklich gibt, ist es möglich. Soweit ich weiss, spricht nichts aus der Naturwissenschaft, Philosophie, Wissenschaftstheorie usw. dagegen. Denn was wissen wir Menschen schon, was möglich bei Gott ist ? Es wäre überheblich und anmassend zu sagen, das ist unmöglich, mit dem Tod sei sowieso alles für immer aus. Das wäre ja fast so, als würde man im Winter sagen: Das Leben ist für immer erfroren, da kommt nichts mehr und doch gibt es wieder den Frühling mit seiner herrlichen Blütenpracht. Jeder Frühling ist wie eine Auferstehung des Lebens aus dem kalten Winter.
    • Wie die Neue Erde aussehen wird können wir uns so in etwa vorstellen, wenn wir auf das alte Paradies schauen. Denn "es was alles SEHR GUT". Warum sollte Gott dann beim zweiten Mal etwas ändern? Wenn die Natur, der Mensch dann anders wäre, würde es bedeuten, dass Gott die erste Erde nur für die Sünde geschaffen hat.... das tat er mitnichten!!!! Und wenn wir dann anders sein würden in der Anatomie und Funktion, als jetzt, würde es in der Tat bedeuten, Satan hat mit seinem Vorwurf Recht.... jeder Ehebrecher z.B. könnte sagen: "na das ist aber klar, dass ich die Ehe brechen musste, wenn du (Gott) mich so geschaffen hast.... "
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon.

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