Die Frage ist wie offenbart sich Gott?
Joseph Ratzinger: "Gottes, der von sich aus die Beziehung zum Menschen sucht und ihm in seiner Freiheit unendlich viel zutraut" = "Gottes Wort im Menschenwort".
Michael Schmaus: "während Schmaus [...] den übernatürlichen Charakter und lehrhaften Inhalt der göttlichen Offenbarung betont habe" = Gottes Wort
ZitatDas Offenbarungsverständnis und die Geschichtstheologie Bonaventuras ist die von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., 1955 an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingereichte Habilitationsschrift in ihrer ursprünglichen Fassung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Offen…ie_Bonaventuras
ZitatVon Bonaventura übernimmt er das Verständnis der Offenbarung als geschichtlichen Vorgang, in dem Gott sich selbst dem Menschen mitteilt. Die Offenbarung ist keine Summe von Lehrsätzen, sondern ein lebendiger Prozess, in dem Gott den Menschen in seine Wahrheit hineinzieht.[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Theologie_Joseph_Ratzingers
ZitatAus diesem Verständnis entwickelt Ratzinger auch seine eigene Sicht der Bibelauslegung. Die historisch-kritische Methode ist für ihn zwar notwendig, reicht aber nicht aus, weil sie Gott methodisch ausschließt. Aus der bonaventuranischen Sicht folgt daher eine Hermeneutik des Glaubens, die wissenschaftliche Analyse und gläubiges Hören miteinander verbindet. Die Bibel soll im Glauben der Kirche gelesen werden, in dem sie entstanden ist und verstanden werden will. Nur so bleibt sie lebendiges Wort Gottes und nicht bloß ein historisches Dokument.[64]
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Offen…ie_Bonaventuras
ZitatTheologie habe teil an der Rationalität des Logos und bleibe zugleich dem Gebet verpflichtet. Erkenntnis ohne Glauben werde technokratisch, Glaube ohne Denken sentimental. Theologie müsse daher beides verbinden: das kritische Forschen und das hörende Verstehen. Ihr Ziel ist nicht Selbstbezüglichkeit, sondern das Lob Gottes, in dem Denken und Anbetung zusammenfinden.[12]