DIE GABE DER PROPHETIE – STUDIENANLEITUNG 4. QUARTAL 2026

  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    Einführung

    Die Gabe der Prophetie

    Neurowissenschaftler haben begonnen, die wunderbare Fähigkeit von Kleinkindern zum Erwerb von Sprache zu verstehen. Mit sechs Monaten kann ein Baby die Laute verstehen, aus denen sich englische Wörter oder Wörter aus einer der anderen über 7000 gesprochenen Sprachen:!::!::!: zusammensetzen. Wenn das Baby mit einer zweiten Sprache in Berührung kommt, kann es auch diese erlernen. In dieser Zeit öffnet sich eine geheimnisvolle geistige Tür, die es dem Kind ermöglicht, die etwa 40 Laute, aus denen eine Muttersprache im Allgemeinen besteht, von den 800 verschiedenen Lauten zu unterscheiden, die es bei der Geburt wahrnehmen kann. Aber es gibt einen Haken: Babys müssen angesprochen werden. Man könnte das als Sprachunterricht für Neugeborene bezeichnen.:?:

    Warum sollte Gott uns mit dieser wunderbaren Fähigkeit zur Sprache und zum Spracherwerb erschaffen haben, wenn er nie vorgehabt hat, mit uns zu sprechen? Dies ist eine rhetorische Frage, denn in der Bibel heißt es: „Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welten gemacht hat“ (Hbr 1,1–2).

    Als die Sünde die Gemeinschaft von Adam und Eva mit Gott zerstörte, wusch Gott seine Hände nicht in Unschuld und überließ das gefallene Paar dem Verderben. Er suchte nach den beiden und sagte zu Adam: „Wo bist du?“ (1 Mo 3,9). Danach prophezeite er die Geburt des Einen, der die Welt von der Sünde erlösen würde (1 Mo 3,15). Seit ihrer Einführung nach dem Sündenfall damals in Eden hat die Prophetie Jesus groß gemacht und Sünder auf ihn hingewiesen, ihre einzige Hoffnung.

    In diesem Quartal werden wir uns mit der Gabe der Prophetie beschäftigen, Gottes genialem Einfall, um den gefallenen Menschen, die nicht mehr von Angesicht zu Angesicht mit ihm reden können, seinen Willen und seine Wege mitzuteilen. Diese besondere Gabe des Heiligen Geistes wird besonders in 1. Korinther 12 und 14, Epheser 4 und Römer 12 erwähnt. Der Heilige Geist ist der große Geber dieser und aller anderen geistlichen Gaben, „der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will“ (1 Kor 12,11). Im Laufe der Zeit haben geisterfüllte Sprecher göttliche Botschaften verkündet, um unsere Beziehung zu Gott wiederherzustellen und zu erneuern, so wie Gott es in Eden nach dem Sündenfall getan hat.

    Wir werden lernen, wie Gott Propheten beruft und wie wir ihre Glaubwürdigkeit prüfen können. Wir werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen alttestamentlichen und neutestamentlichen Propheten wahrnehmen und ein Verständnis dafür entwickeln, wie Offenbarung und Inspiration in ihrem Leben gewirkt haben.

    Einige Propheten haben gesprochen, andere geschrieben, manche taten beides. Wir untersuchen diese und andere Formen der göttlichen Rede, ihre Auswirkungen und den Segen, der entsteht, wenn die Botschaften der Propheten befolgt werden.

    Gott gebraucht die Gabe der Prophetie für fünf entscheidende Zwecke. Er möchte

    1. der gefallenen Menschheit sich selbst, seine Wahrheit und seinen Willen offenbaren,
    2. im Blick auf wichtige Ereignisse Einsicht vermitteln und Ratschläge erteilen,
    3. den Leib Christi – die Gemeinde – für die Mission ausrüsten,
    4. seine Nachfolger geistlich ermutigen und
    5. Sünder erwecken und zur Umkehr aufrufen.

    Darüber hinaus ist „der Geist der Weissagung“ eines der beiden Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen in der Endzeit (Offb 12,17; 19,10). Gott ist so sehr daran interessiert, die Verlorenen sicher nach Hause zu führen, dass die Gabe der Prophetie auch für die letzten Tage vorgesehen ist (Joel 3,1–4).

    Siebenten-Tags-Adventisten glauben aus gutem Grund, dass Ellen White, Mitbegründerin dieser Kirche, eine moderne Erscheinungsform der prophetischen Gabe ausübte.

    Deswegen werden wir neben unserem Studium der Gabe der Prophetie in der Heiligen Schrift jeden Freitag die Bedeutung von Ellen Whites Berufung zum prophetischen Dienst untersuchen. Uns als Kirche wurde diese wunderbare Gabe gegeben. Wie können wir sie am besten nutzen?

    Ja, von Kindesbeinen an sind wir darauf programmiert, angesprochen zu werden. Wie wichtig ist es dann, dass wir auf das hören, was die Propheten Gottes uns verkünden!

    Diese Studienanleitung zur Bibel wurde vom Team des White Estate, Silver Spring, Maryland, erstellt. Durch die weltweite Verbreitung von Ellen Whites prophetischem Vermächtnis und ihren Schriften unterstützt das Ellen G. White® Estate die Mission der Siebenten-Tags-Adventisten, Jesus Christus und sein Wort hochzuhalten.

    Der Inhalt der 13 neuen Lektionen:

    1

    Der Schöpfer spricht

    26. September - 2. Oktober

    2

    Die Berufung eines Propheten

    03. Okt. - 09. Okt.

    3

    Propheten im Alten Testament

    10. Okt. - 16. Okt.

    4

    Propheten im Neuen Testament

    17. Okt. - 23. Okt.

    5

    Offenbarung und Inspiration

    24. Okt. - 30. Okt.

    6

    Prophetische Schriften

    31. Okt. - 6. Nov.

    7

    Hör ihr zu!

    7. November - 13. November

    8

    Auslegung prophetischer Schriften

    14. November - 20. November

    9

    Propheten prüfen

    21. November - 27. November

    10

    Prophetische Autorität und Relevanz

    28. November - 4. Dezember

    11

    Prophetisches Wirken in entscheidenden Momenten

    05. Dez. - 11. Dez.

    12

    Prophetische Offenbarungen der Endzeit

    12. Dez. - 18. Dez.

    13

    Der Segen der prophetischen Rede

    19. Dez. - 25. Dez.

  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Sabbat, am Samstag, 26. September 26)


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht*

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Mose 1,27–28; 3,1–8; Lukas 15,11–32; 1. Mose 3,14–24; 2. Mose 19,16–22; Johannes 10,27–30


    Zitat

    MERKTEXT

    Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielelei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welten gemacht hat. ( Hbr 1,1–2 )


    Digitale Technologien ermöglichen es vielen von uns, Freunden und Verwandten an weit entfernten Orten zu sehen. Das ist gut. Und dennoch ist es viel besser, sich persönlich zu treffen! Es hat einfach eine andere Qualität, wenn wir uns persönlich treffen, uns umarmen und von Angesicht zu Angesicht miteinander reden.

    In dieser Woche werden wir daran erinnert, dass der Mensch für eine persönliche Beziehung zu seinem Schöpfer gemacht wurde. Die Sünde hat diese innige Verbindung jedoch vor langer Zeit zerstört. Um genau diese Verbindung mit seinem geliebten Geschöpf wiederherzustellen, hat Gott Wege geschaffen, dass er zu uns sprechen kann. Die bekannteste Form der Interaktion Gottes mit den Menschen sind sorgsam ausgewählte Sprecher, Propheten genannt, die uns seine Botschaften verkünden. Diese Propheten haben häufig Bücher der Bibel verfasst, aber nicht immer.

    Es ist letztlich Gottes Ziel, sein Bild, das von der Sünde zerstört worden ist, in uns wiederherzustellen. Darum geht es im Erlösungsplan: Wiederherstellung, eine Wiederherstellung, die vollendet sein wird, wenn Gott „einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt“, erschafft ( 2 Ptr 3,13 ).

    Bis dahin wird Gott weiterhin zu uns reden und weiterhin dafür seine Propheten gebrauchen.


    * Studieren Sie diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 3. Oktober am "Tag der Deutschen Einheit"


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…%B6pfer-spricht)

  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Mose 1,27–28; 3,1–8; Lukas 15,11–32; 1. Mose 3,14–24; 2. Mose 19,16–22; Johannes 10,27–30


    MEINE AUSLEGUNG DER 6 BIBELVERSE DER 4./5.SEPT.-WOCHE VOM 26.9.26–3.10.


    HFA

    I.) 1. Mose 1:27-28

    27 So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild; und er schuf sie als Mann und Frau. 28 Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!«


    Meine Auslegung: Der Mensch wurde von Gott als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild erschaffen – und zwar als Mann und Frau! Es gibt kein "drittes Geschlecht" wie die moderne Menschheit heute annimmt oder dass jemand in einen falschen Körper in das falsche Geschlecht hineingeboren wurde! So wie der Mensch ist – männlich oder weiblich – so hat ihn Gott der Schöpfer erschaffen und so wird es sein bis in alle Ewigkeit. Der erste Auftrag den DER EWIGE seiner Menschheit gab war sich zu vermehren! »Seid fruchtbar und mehrt euch!« (1. Mose 1:28 – LUTH1912). Der Mensch wird gesetzt von Gott über seine Mitgeschöpfe, die Tiere!



    LUTH1545

    II.) 1 Mose 3:1-8

    1 Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? 2 Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Eßt nicht davon, rührt's auch nicht an, dass ihr nicht sterbt. 4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; 5 aber Gott weiß, dass, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6 Und das Weib schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug gemacht wäre; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß. 7 Da wurden ihre beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze. 8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten.


    Meine Auslegung: Die uns vertrauten Verse des Sündenfalls von Adam und Eva die von einer sprechenden Schlange verführt wurden, hinter der in Wirklichkeit der Teufel und Satan stand, der ihnen weiß machen wollte, daß wenn sie von der verbotenen Frucht essen würden, dass sie dann »wie Gott sein werden!« (1. Mose 3:5). Durch den Biss in den Apfel (vermutlich war es ein Granatapfel!) erkannten sie plötzlich dass sie nackt waren! Warum? Weil das ‚ewige Lichtkleid’ der Herrlichkeit von ihnen abgefallen war als sie Gottes Gebot übertreten hatten. Und sie hatten plötzlich Angst vor Gott mit dem sie doch jahrzehntelang vorher in Harmonie zusammengelebt haben und verstecken sich vor DEM EWIGEN!



    HFA

    III.) Lukas 15:11-32

    11 Jesus erzählte weiter: »Ein Mann hatte zwei Söhne. 12 Eines Tages sagte der jüngere zu ihm: ›Vater, ich will jetzt schon meinen Anteil am Erbe haben.‹ Da teilte der Vater seinen Besitz unter die beiden auf. 13 Nur wenige Tage später machte der jüngere Sohn seinen Anteil zu Geld, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Dort leistete er sich, was immer er wollte. Er verschleuderte sein Geld, 14 bis er schließlich nichts mehr besaß. Da brach in jenem Land ein großer Hungersnot aus. Es geht dem Sohn immer schlechter. 15 In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder verschob. 16 Oft quälte ihn der Hunger so sehr, dass er sogar über das Schweinefutter froh gewesen wäre. Aber nicht einmal davon bekam er etwas. 17 Da kam er zur Besinnung: ›Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. 18 Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. 19 Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Lass mich bitte als Arbeiter bei dir bleiben!‹ 20 Er machte sich auf den Weg und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 21 ›Vater‹, sagte der Sohn, ›ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.‹ 22 Sein Vater aber befahl den Knechten: ›Beeilt euch! Holt das schönste Gewand im Haus und legt es meinem Sohn um. Steckt ihm einen Ring an den Finger und bringt Schuhe für ihn! 23 Schlachtet das Mastkalb! Wir wollen essen und feiern! 24 Denn mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden.‹ Und sie starteten ein fröhliches Fest. 25 Inzwischen war der ältere Sohn nach Hause gekommen. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und schon von weitem die Tanzmusik gehört. 26 Er rief einen Knecht herbei und fragte ihn erstaunt: ›Was wird denn hier gefeiert?‹ 27 ›Dein Bruder ist wieder da‹, antwortete er ihm. ›Und dein Vater freut sich sehr, dass er ihn wieder wohlbehalten hat. Deshalb hat er das Mastkalb schlachten lassen, und jetzt feiern sie ein großes Fest.‹ 28 Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm heraus und redete ihm gut zu: ›Komm und freu dich mit uns!‹ 29 Doch er entgegnete ihm bitter: ›All diese Jahre habe ich mich für dich abgerackert. Alles was ich getan habe, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal richtig hätte feiern können. 30 Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Vermögen mit Huren durchgebracht hat, jetzt lässt du sogar das Mastkalb für ihn schlachten!‹ 31 Sein Vater redete ihm zu: ›Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Alles, was ich habe, gehört auch dir. 32 Darum komm, wir haben allen Grund, fröhlich zu feiern. Denn dein Bruder war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden!‹«


    Meine Auslegung: Wer kennt sie nicht diese biblische Geschichte vom verlorenen Sohn die uns symbolisch die Liebe Gottes zu seinen verlorenen Menschen aufzeigen will und warum sich der ältere Sohn nicht mit seinem jüngeren Sohn der wiedergefunden und gerettet wurde freuen konnte und dem der Vater in Liebe entgegeneilt und ihn voller Freude in die Arme genommen hatte, weil er ihn nun wieder hatte! Ihn, nach dem er sich tagelang sehnsuchtsvoll gesehnt hatte! Im Vater von diesem Gleichnis sehen wir wie unser Vater im Himmel ist, der nichts als bedingungslose Liebe ist! Und der darauf wartet dass die verlorene Menschheit zu ihm zurückfindet! Amen.

    — ENDE TEIL 1/2 —

  • 1. Lektion: Der Schöpfer spricht

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Mose 1,27–28; 3,1–8; Lukas 15,11–32; 1. Mose 3,14–24; 2. Mose 19,16–22; Johannes 10,27–30


    MEINE AUSLEGUNG DER 6 BIBELVERSE DER 4./5.SEPT.-WOCHE VOM 26.9.26–3.10.


    LUTH1912

    IV.) 1 Mose 3:14-24

    14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinen Bauch sollst du gehen und die Erde essen dein Leben lang. 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. 16 Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein. 17 Und zu Adam sprach er: Dieweil du gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang. 18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen. 19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. 20 Und Adam hieß sein Weib Eva, darum dass sie eine Mutter ist aller Lebendigen. 21 Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und kleidete sie. 22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 23 Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er das Feld baute, davon er genommen ist, 24 und trieb Adam aus und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit dem bloßen, hauenden Schwert, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens.


    Meine Auslegung: Im Vers 15 finden wir die erste Messianische Prophetie der Bibel, welche besagt dass die Schlange also Satan dem Messias in die Ferse stechen werde (was eine Anspielung auf Jesu Kreuzigung ist!) und dass dann aber der Messias der Schlange den Kopf zertreten werde (was symbolisch auf die endgültige Niederlage Satans hindeutet!); „ewige Feindschaft” wird herrschen zwischen dem Samen der Frau (= Christus) und dem Samen der Schlange (= Satan/Luzifer)! Die Folgen von dem Ungehorsam der ersten beiden Menschen waren:

    1. die Vertreibung aus dem Paradies!
    2. sie konnten nicht mehr vom Baum des ewigen Lebens essen was den Tod bedeutete!
    3. und Eva sollte Kinder unter Schmerzen gebären!
    4. und das partnerschaftliche Verhältnis wie einst in Eden war dahin, denn der Mann sollte von nun an über die Frau herrschen! (1. Mose 3,16d)
    5. und Adam musste sich mühsam durch harte Arbeit vom Ackerboden ernähren, den der HERR wegen Adams Sünde verflucht hatte!
    6. »Dornen und Disteln sollten wachsen« statt Orchideen und Zypressen!



    HFA

    V.) 2. Mose 19:16-22

    16 Früh am Morgen des dritten Tages begann es, zu donnern und zu blitzen. Eine dichte Wolke umhüllte den Berg, und man hörte den lauten Klang eines Widderhorns. Die Israeliten im Lager zitterten vor Angst. 17 Mose führte sie aus dem Lager, Gott entgegen, und sie stellten sich am Fuß des Berges auf. 18 Der Berg Sinai war in dichtem Rauch gehüllt, denn der HERR war im Feuer herabgekommen. Rauch stieg auf wie aus einem Schmelzofen, und der ganze Berg bebte. 19 Das Horn ertönte immer lauter. Mose redete, und Gott antwortete ihm mit lauter Stimme. 20 So kam der HERR herab auf den Gipfel des Berges Sinai. Von dort rief er Mose zu sich, und Mose stieg auf den Berg. 21 Doch der HERR befahl ihm: »Geh sofort wieder hinunter und schärfe das Volk ein, sie sollen ja nicht die Grenze überschreiten, um mich zu sehen! Wenn sie es trotzdem tun, werden viele von ihnen sterben. 22 Auch die Priester sollen sich reinigen, bevor sie sich mir nähern, sonst ist ihr Leben in Gefahr!«


    Meine Auslegung: Diese Erscheinung von JAHWEH [= der HERR] auf dem Berge Sinai in Feuer und Rauch mit großem Donnern und Blitzen begleitet vom Klang des Widderhorns und der Posaunen war wirklich erschreckend für das Volk Israel! Dass es am dritten Tage war ist bereits eine prophetische Vorschattung auf die Auferstehung Jesu Christi, die ebenfalls am dritten Tag war! Auch bei Jesu Auferstehung donnerte es und es gab ein Erdbeben! (Matth.28,2) Die Erscheinung des Engels am Grab Jesu war „wie der Blitz“, und sein Gewand war weiß wie Schnee. Möglicherweise wird das Phänomen des Blitzes oder das heftige Beben in der persönlichen Vorstellung oft automatisch mit Donner verknüpft. Und im Himmel erschallten die Posaunen weil Jesus Christus den Tod besiegt hatte am dritten Tage! Und da die Israeliten am 50. Tage nach dem Auszug aus Ägypten am Sinai angekommen waren und das Feuer das bei der Erscheinung Gottes gesehen wurde, war auch bereits eine Vorschattung auf den 50. Tag nach Jesu Auferstehung als das Feuer des Heiligen Geistes an Pfingsten auf die 12 Apostel Jesu herabkam.


    LUTH1545

    VI.) Johannes 10:27-30

    27 Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmer mehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. 29 Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.


    Meine Auslegung: Jesus der sich hier den guten Hirten nennt, was eine prophetische Erfüllung von Hesekiel 34 ist ( siehe z.B. Hes 34,23), ist es, der seine Schafe sicher leiten wird und in das ewige Leben führen wird, weil wir Christen wie Schafe dem Hirten Jesus Christus folgen werden! Denn durch das Evangelium und das Wort Gottes hören wir Jesu Stimme! Weil der Vater die Herde seinem Sohn gegeben hat, kann sie niemand aus seiner Hand reißen, denn Jesus Christus = Gottes Sohn und der Vater sind eins! (Johannes 10:30) ==> Jesus bezeugte damit seine Wesensgleichheit Gottes! A m e n ! ----> siehe auch Johannes 8:58! Denn unser Herr Jesus Christus ist der »wahrhaftige Gott« und das ewige Leben! (1. Johannes 5:20)! Wie schon das Alte Testament die Gottheit des Sohnes in Jesaja 9:5 prophezeit hatte! Hallelujah und Amen!


    — ENDE TEIL 2/2 —

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…sabbatschulwiki)


    Startfrage(n)

    • Wie würde es dir gehen, wenn du wüsstest, dass du morgen für eine Stunde ganz direkt mit Gott sprechen dürftest, von Angesicht zu Angesicht? Macht dir dieser Gedanke Freude oder Angst? Weshalb?


    Meine Antwort:

    • Das wäre ja herrlich! Wie einst Mose mit dem HERRN „von Angesicht zu Angesicht” ( 2Mo 33,11 / 4Mo 12,8) reden zu können! Ja das muss doch jeden Menschen mit Freude erfüllen, aber leider wird es vorerst nur ein Traum sein!
  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen 17. Sonntag nach Trinitatis, 27. September 2026)


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht


    I.) Kommunikation im Garten – die Sonntags-Lektion


    1. Mose 1 und 2 erzählen die Schöpfungsgeschichte. Gott erschuf eine wunderschöne Welt und setzte Adam und Eva hinein, die Krone seiner Schöpfung. Die Menschen unterschieden sich von allen anderen Geschöpfen auf der Erde, denn sie waren „nach dem Bild Gottes“ geschaffen ( 1 Mo 1,27 NLB). Dies wurde nur über sie gesagt und nicht zum Beispiel über die Vögel oder andere Tiere. So sollten sie ein ganzheitliches Leben in Fülle führen, Liebe in all ihren Facetten erfahren und in Gemeinschaft mit Gott leben.

    Außerdem lesen wir in 1. Mose 2,18–23 , dass Gott Eva für Adam schuf, denn Gott sagt: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ ( 1 Mo 2,18 ). Die Menschen wurden auch von Anfang an als soziale Wesen geschaffen. Soziologen sagen heute, dass menschliche Interaktion zahlreiche Vorteile für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden mit sich bringt, während Einsamkeit tödlich ist.

    Es ist auch kein Wunder, dass Adam ausrief, nachdem Eva erschaffen wurde: „Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist“ ( 1 Mo 2,23 ). Die familiäre Struktur, die aus einem Mann und einer Frau besteht, die in der Ehe verbunden sind, ist die erste soziale Einrichtung, die Gott für die Menschen geschaffen hat. So können sie eine ganzheitliche Beziehung und Gemeinschaft erleben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass eines der Hauptziele Satans immer darin besteht, diese grundlegende Dynamik der ursprünglichen Familie zu zerstören.


    Lies 1. Mose 1,27–28; 2,15–17 und 3,9. Auf welche Art und Weise kommunizierten Gott und die Menschen im Garten Eden?


    Adam und Eva genossen persönliche Gemeinschaft mit Gott. Sie sprachen mit ihm von Angesicht zu Angesicht. Als intelligente Wesen konnten sie sich mit Gott treffen und auf seine Anweisungen hören. Als Verwalter von Gottes wundervollem Garten übernahmen sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, indem sie sich um die lebendige Flora und Fauna kümmerten. Jeden Tag verbrachten sie besondere Zeit mit Gott, „als der Tag kühl war“ ( 1 Mo 3,8 ). Der Sabbat als ein wesentlicher Teil von Gottes Schöpfungshandeln sollte eine besondere Zeit der Gemeinschaft zwischen Gott und seinen Kindern sein (vgl. 1 Mo 2,2–3; 2 Mo 20,8–11 ). An diesem Tag erlebten unsere ersten Eltern Gottes Liebe und Fürsorge auf ganz besondere Weise.

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…ikation-in-eden)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    In ihrer ursprünglichen Vollkommenheit waren alle Geschöpfe Ausdruck des Gedankens Gottes. Für Adam und Eva im Paradies war die Natur erfüllt von Gottes Erkenntnis und göttlicher Weisung. Weisheit sprach zum Auge und wurde ins Herz aufgenommen; denn sie hatten Gemeinschaft mit Gott in seinen Schöpfungswerken. … Die Erde ist nun durch die Sünde entstellt und befleckt. Doch selbst in ihrem verdorbenen Zustand bleibt viel Schönes erhalten. …
    Die Schönheiten der Natur sprechen unaufhörlich zu uns. Das offene Herz kann von der Liebe und Herrlichkeit Gottes, wie sie in den Werken seiner Hände sichtbar werden, berührt werden. Das aufmerksame Ohr kann die Botschaften Gottes durch die Dinge der Natur hören und verstehen. Im Sonnenstrahl und in den vielfältigen Objekten der Natur, die Gott uns offenbart hat, liegt eine Lehre. Die grünen Felder, die hoch aufragenden Bäume, die Knospen und Blüten, die vorüberziehende Wolke, der fallende Regen, der plätschernde Bach, Sonne, Mond und Sterne am Himmel – all das lädt unsere Aufmerksamkeit zur Meditation ein. – Der Glaube, nach dem ich lebe, S. 25.

    Gottes Schöpfung bezeugt seine Liebe und Macht. Er hat die Welt mit allem, was sie enthält, ins Leben gerufen. Gott liebt das Schöne; und in der Welt, die er für uns geschaffen hat, hat er uns nicht nur alles Notwendige für unser Wohlbefinden gegeben, sondern Himmel und Erde mit Schönheit erfüllt.
    Dieselbe Schöpferkraft, die die Welt ins Leben rief, wirkt noch immer, um das Universum zu erhalten und die Naturvorgänge fortzuführen. Gottes Hand lenkt die Planeten in ihrer geordneten Bahn durch den Himmel. Nicht aus eigener Kraft dreht sich die Erde Jahr für Jahr um die Sonne und bringt ihre Gaben hervor. Gottes Wort beherrscht die Elemente. Er bedeckt den Himmel mit Wolken und bereitet Regen für die Erde. Er macht die Täler fruchtbar und lässt „Gras auf den Bergen wachsen“ ( Psalm 147,8 ). Durch seine Macht gedeiht die Vegetation, sprießen die Blätter und blühen die Blumen.
    Die gesamte Natur ist dazu bestimmt, Gottes Wirken zu offenbaren. Für Adam und Eva in ihrem Paradies war die Natur erfüllt von Gottes Erkenntnis und göttlicher Weisung. Ihren aufmerksamen Ohren verkündete sie die Stimme der Weisheit. Die Weisheit sprach zum Auge und drang ins Herz ein, denn sie pflegten Gemeinschaft mit Gott in seinen Schöpfungswerken. Sobald das heilige Paar das Gesetz des Allerhöchsten übertrat, wich der Glanz Gottes aus der Natur. Die Natur ist nun durch die Sünde entstellt und befleckt. Doch Gottes lehrreiche Bilder sind nicht ausgelöscht; auch jetzt noch spricht sie, richtig studiert und gedeutet, von ihrem Schöpfer. – Ratschläge für Eltern, Lehrer und Schüler, S. 185, 186.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe der Studienanleitung ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-04/01/…ication-in-eden)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…sabbatschulwiki)


    Sonntag: Kommunikation in Eden

    1. Mose 2,15-17; 3,9; 4,6-7,26

    1. Wie würdest du die Kommunikation zwischen Gott und Menschen im Paradies beschreiben?
    2. Wie verlief die Kommunikation zwischen Gott und Mensch in der ersten Zeit außerhalb von Eden?
    3. In der Zeit Enoschs, des Enkels von Adam, „fing man an, den Namen des HERRN anzurufen“ ( 1. Mose 4,26 ). Was kann man darunter verstehen?
    4. Weshalb kam es zu einer so gravierenden Veränderung in der Kommunikation zwischen Gott und Menschen?
    5. Wie beurteilen Sie die Beziehungsqualität heute im Vergleich zu damals, aufgrund des veränderten Kommunikationswegs?


    Meine Antworten:

    1. Es war eine harmonische Kommunikation zwischen Gott und den Menschen im Paradies!
    2. Auch da sprach der HERR noch mit seinen Geschöpfen wie z.B. laut 1. Mose 4:6-7 mit Kain, dem ersten bereits in Sünde empfangenem Sohn von Adam und Eva. Und dann betete die 3. Generation der Menschheit zu Gott.
    3. Damals fing man an, den Namen Jahwes anzurufen. (1.Mose 4,26 – Neue evangelistische Übersetzung) Die Zürcher Bibel schreibt dazu: "Der Eigenname des Gottes Israels mit den vier Buchstaben, dem Tetragramm JHWH, wurde ursprünglich als Jahwe ausgesprochen. Aus Scheu vor Missbrauch des Namens hat man dessen Aussprache in späterer Zeit vermieden und dafür, unter anderem, 'Herr' (hebräisch: 'adonai') verwendet. Dieser Tradition, der die meisten Übersetzungen folgten, schliesst sich in der Regel auch die Zürcher Bibel an (im Druck gekennzeichnet als HERR)." // Wir können daraus folgern, dass auch unser Gott einen persönlichen Namen (JAHWEH oder JEHOWAH) trägt so wie jeder von uns auch einen persönlichen Vornamen hat und dass sich Gott mit seinem Eigen-Namen Jahwe der Enkel-Generation von Adam und Eva offenbart hat!
    4. Das kam deshalb weil die Menschen statt auf ihren Schöpfer, auf das Geschöpf der sprechenden Schlange gehört haben, hinter der sich in Wahrheit der Satan verbarg.
    5. Heute kommt das persönliche Zusammentreffen oft viel zu kurz; weil Telefon, Internet und so weiter auch unpersönliche Beziehungen und Beziehungen über weite Entfernungen hinweg ermöglichen. Was nicht immer zum Wohle der Menschheit ist.
  • Überblick über die Hope-Sabbathschule

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-04/01/…-school-outline)


    Die Propheten Gottes – Teil 1

    Willkommen zur Hope Sabbath School – einer interaktiven Vertiefung des Wortes Gottes. Wir beginnen eine neue Reihe: Propheten Gottes. Das heutige Thema: DER SCHÖPFER SPRICHT.

    Lied mit Bibeltext: Höre auf Rat – Sprüche 19,20

    • Der Schöpfer spricht im Garten Eden

      1. Genesis 1:26-27 Welches Gespräch fand während der Erschaffung der menschlichen Familie statt?
      2. Welche Worte sprach unser Schöpfer zu Adam im Garten Eden vor der Erschaffung Evas? Genesis 2,8.15-18
      3. Wie lange wünschte sich unser Schöpfer, persönliche Gespräche mit der Menschheit zu führen?
      4. Welches Ereignis unterbrach diese persönliche Begegnung? Genesis 3,1-8
      5. Wie wandte sich der HERR, unser Gott, unseren ersten Eltern zu, nachdem sie Satans Lügen geglaubt und ihrem Schöpfer ungehorsam gewesen waren? ( 1. Mose 3,9)
      6. Was sagt uns das über den Charakter unseres Schöpfers? 2 Petrus 3,9, Jeremia 29,11-13 usw.


    • Meine Antworten:
      1. Es war das innnertrinitarische Gespräch zwischen Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heilige Geist, was sich anhand des »uns« ergibt.
      2. Der Schöpfer sprach zu Adam dreimal:
        1. »Du sollst den Garten Eden bebauen und bewahren!« (Genesis 2:15)
        2. »Von allen Bäumen im Garten darfst du essen; aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du davon isst, musst du des Todes sterben.« (Genesis 2:16b)-17)
        3. »Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht.« (Genesis 2:18)
      3. Er, JAHWE, DER EWIGE, wollte diese Gespräche für alle Zeit und Ewigkeit führen, aber ...
      4. ... der Sündenfall unterbrach diese persönliche Begegnung weil die Sünde von Gott trennte!
      5. Der HERR [= JAHWE], unser Gott rief unseren ersten Eltern zu sich mit der Frage: „Wo bist du?“ (Genesis 3:9)
      6. Das zeigt, dass der Charakter des Schöpfers „Gedanken des Friedens und nicht des Unheils” (Jeremia 29:11) enthält , um der Menschheit eine Zukunft und Hoffnung zu geben! (Jer 29, Vers 11c). Und es zeigt: ER hat Geduld! (2. Petrus 3,9) A m e n
  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Montag, am 28. September 2026)


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht


    II.) Vor Gott verstecken – die Montags-Lektion


    Weil Gott Liebe ist ( 1 Joh 4,8 ), wollte er keinen menschlichen „Roboter“ erschaffen. Liebe schließt Entscheidungsfreiheit ein. Um lieben zu können, mussten Adam und Eva mit einem Freien Willen erschaffen werden, sonst wäre es ihnen unmöglich gewesen, Liebe, wahre Liebe, zu geben.

    Adam und Eva besaßen auch die Freiheit, ihrem Schöpfer zu gehorchen oder nicht. Die Realität dieser freien Entscheidung wurde in dem Gebot veranschaulicht, nicht von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen (siehe 1 Mose 2,15–17 ). Warum sollten sie davor gewarnt werden, davon zu essen, wenn sie nicht von vornherein die Freiheit dazu gehabt hätten, dies zu tun?

    „Ob wohl unsere ersten Eltern unschuldig und heilig erschaffen waren, hatten sie doch die Möglichkeit, Unrecht zu tun [und] waren nicht frei von Fehlverhalten. Gott gab ihnen als freie, moralisch handelnde Wesen, die Fähigkeit, die Weisheit und Güte seines Wesens und die Gerechtigkeit seiner Gebote zu erkennen, und mit der vollen Freiheit, Gehorsam zu leisten oder zu verweigern. Sie sollten Gemeinschaft mit Gott und heiligen Engeln haben. … Ohne Entscheidungsfreiheit wäre sein Gehorsam nicht freiwillig, sondern erzwungen gewesen.“ – Ellen G. White, Patriarchen und Propheten, S. 48, 49.


    Warum versuchten Adam und Eva, sich vor ihrem Schöpfer zu verstecken, nachdem sie ungehorsam gewesen waren? Siehe 1. Mose 3,1–8 (vgl. Jer 23,24 und Hbr 4,13).


    1. Mose 3 schildert eine schreckliche Szene – den Sündenfall von Adam und Eva. Nach dem epischen Gespräch zwischen der Schlange (Satan) und Eva wurden unsere ersten Eltern in Versuchung geführt, vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen, was ihnen verboten war. Satan nutzte die Macht der Worte, der Gefühle und der angenehmen Verlockungen, um Eva zu überzeugen, die wiederum Adam davon überzeugte, gegen Gottes Gebot zu handeln. Eva bemerkte, dass „von dem Baum gut zu essen wäre“, „er eine Lust für die Augen wäre“ und „verlockend, weil er klug macht“ ( 1 Mo 3,6 ). Das Versprechen Satans, sie würde „sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“, klang unwiderstehlich.

    In Wirklichkeit war Satans Rede voller Irrtümer. Satan verbarg die Folgen ihres Ungehorsams vor ihnen. Nachdem sie gegen Gott ungehorsam geworden waren, wurden ihre Augen sofort „aufgetan“ und sie sahen, dass sie „nackt“ waren. Gottes „Kleid“ aus Licht und Herrlichkeit ( Ps 104,1–2 ), in dem sich das göttliche „Bild“ widergespiegelt hatte, war verschwunden.:!: Sie waren nicht mehr in dem gehüllt, was Gott für sie vorgesehen hatte. Kein Wunder, dass Adam und Eva sich vor ihrem Schöpfer versteckten (als ob es möglich wäre, sich vor Gott zu verstecken). Sie versuchten, sich zu verstecken, denn die Sünde verursacht Schuldgefühle bei uns, und in unserer Schuld wollen wir der Gegenwart Gottes entfliehen.

    ...

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…gott-verstecken)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…sabbatschulwiki)


    Montag: Vor Gott verstecken

    1. Mose 3,1-8

    1. Gott kommuniziert (in der Regel) nicht mehr von Angesicht zu Angesicht mit dem Menschen. Wie sieht das bei Satan aus?
    2. Was ist die Ursache für das Empfinden von Scham? Weshalb setzt es gleich nach dem Biss in die verbotene Frucht ein? Weshalb Gott gegenüber?
    3. Welche Erfahrungen hast du mit Scham und dem Versuch gemacht, dich vor Gott zu verstecken, wenn du gesündigt hast?


    Meine Antworten:

    1. Auch dieser tritt dem Menschen nicht offen gegenüber, so wie er sich am Baum der verbotenen Frucht schon hinter der Schlange verborgen hatte – und Paulus erklärt der Gemeinde von Korinth laut 2Kor 11,14 dass „sich der Satan selbst tarnt als Engel des Lichts.” (Neue Genfer Übersetzung)
    2. Das natürliche Schamgefühl des Menschen. Weil Adam und Eva durch den Biss in die verbotene Frucht ihr Lichtkleid des ewigen Lebens verloren haben, standen sie plötzlich vollkommen nackt vor ihrem Schöpfer da, erkannten dass sie nackt waren und schämten sich!
    3. Vor Gott (dem allsehenden Auge!) kann man sich nicht verstecken! DER ALLMÄCHTIGE und ALLWISSENDE GOTT sieht alles! JHWH sieht auch unser Herz an!


    Überblick über die Hope-Sabbathschule

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-04/01/…-school-outline)


    Die Propheten Gottes – Teil 1


    • Der Schöpfer spricht nach dem Garten Eden

      1. Was waren die Folgen des Ungehorsams unserer ersten Eltern gegenüber ihrem Schöpfer? ( 1. Mose 3,16-24)
      2. Welche Beispiele finden wir in den heiligen Schriften, in denen unser Schöpfer direkt zu Mitgliedern der Menschheit spricht, nachdem unsere ersten Eltern aus dem Garten Eden vertrieben wurden?
        • J a) Das Gespräch mit Kain – Genesis 4:1-15 Was können wir aus der Interaktion unseres Schöpfers mit Kain über ihn lernen?
        • A b) Das Gespräch mit Noah – Genesis 6:13-14,17-18, 9:1 Was können wir aus seiner Interaktion mit Noah über unseren Schöpfer lernen?
        • H c) Das Gespräch mit Abraham – Genesis 12:1-3
        • W d) Das Gespräch mit Mose – 2. Mose 33:7-11
        • E e) Weitere Beispiele?


      Meine Antworten:

      1. Vertreibung aus dem Paradies!/ Störung der Harmonie zwischen Mann und Frau! / Keine Gleichberechtigung der Geschlechter mehr! ----> Der Mann will über die Frau herrschen!/ Frau muss ihre Kinder unter Schmerzen gebären!/ Harte Arbeit in einem verfluchten Ackerboden außerhalb des Paradieses!/ Altern, Krankheit und Tod! / Fern vom Angesicht des Herrn!
      2. Gott sprach vor der Sintflut zu Noah; dann sprach er zu Abraham, zu dessen Sohn Isaak und Enkel Jakob. JAHWE sprach von Angesicht zu Angesicht mit seinem Propheten Moses (2. Mose 33,11)! ➡️ Niemand ist Gott je näher gekommen im Alten Bund als dieser Knecht Gottes, Moses!; dann sprach ER zum Propheten Samuel und direkt zu den drei großen Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel und in Träumen und Visionen sprach DER EWIGE auch zum »Endzeitpropheten« Daniel. Und in dem größten Propheten des Volkes Israel und der Juden, in Jesus von Nazareth, sprach Gott selbst zu seinem auserwähltem Volke!
        • J a) Von Gott JHWH können wir lernen: Gott warnt den Kain, dass die Sünde vor der Tür stehen werde, wenn er nicht über Sie herrschen würde; und als er seinen Bruder Abel erschlug, übte Gott Barmherzigkeit, dass er Kain nicht auch tötete! [Exkurs: Damit lehnte JAHWEH ELOHIM von Anfang an jegliche Todesstrafen konsequent ab! Die späteren Todesstrafenbestimmungen im Thanach waren m.E. daher durch die Priesterkaste nachträglich erst der Heiligen Schrift hinzugefügt worden! Modern gesprochen würde man von Bibelverfälschung reden!] // Und von Kain lernen wir, dass es nicht gut ist, wenn man sich von seinem Zorn und negativen Gefühlen überwältigen lässt, weil das dann meist immer zu schlimmen Katastrophen führen wird!
        • A b) Obwohl die gesamte Menschheit kurz vor der Sintflut total verdorben und nur noch von Grund auf böse und nur noch gewattätig war, gab es doch noch eine Familie mit 8 Personen und zwar jene des Noah die Gnade bei Gott gefunden hatte! Und mit diesen acht Personen führte Gott seinen ewigen Bund mit der Menschheit schleßlich weiter und sorgte wieder für einen Neuanfang!
        • H c) In Abraham sollten schließlich alle Geschlechter der Erde gesegnet werden! (Genesis 12:3) Er, der urprünglich Abram hieß, den der HERR aus dem Viel-Götter-Glauben seines Vaters Terach aus Ur in Mesopotamien (Babylonien) herausrief, wurde der Stammvater der ✡️ Juden 🔯, der ✝️ Christen ☦️ und der 🕉️ Moslems ☪️! Und damit der Repräsentant großer Teile der gesamten Menschheit.
        • W d) Wie bereits erwähnt, sprach der größte Prophet des Alten Testaments, Mose Ben Amram (Hebräisch: מֹשֶׁה בֶּן־עַמְרָם) mit DEM EWIGEN von Angesicht zu Angesicht! Kein Mensch bis Jesus von Nazareth hatte je eine innigere Beziehung zu dem HERRN denn dieser heilige Mann Moshe Ben Amram, der zum Befreier seines Volkes Israel und bis zu seinem Tode im Jahre 1406 v.Chr. mit 120 Jahren der treue Knecht des Jahwe-Gottes Jehowa war!
        • E e) Weitere Beispiele habe ich bereits oben unter 2. erwähnt; auch die 12 kleinen Propheten (Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja und Maleachi) können hierbei aufgezählt werden. Und in der Zeit des Neuen, des "Jesus-Bundes", offenbarte sich DER EWIGE auch dem Jünger und Apostel Johannes auf Patmos in Visionen und starken symbolischen Bildern über die Zukunft und die apokalyptischen Zeiten.


  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Dienstag, am Michaelistag, 29. September 2026 )


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht


    III.) Gott sucht die Menschen – die Dienstags-Lektion


    Wir können in 1. Mose 3,9–10 erkennen, dass Gott die Initiative ergreift, um seine gefallenen Kinder zu suchen. Die Frage „Wo bist du?“ war rhetorisch, denn Gott wusste, was Adam und Eva getan hatten und wo sie waren. Dennoch hatte die Sünde den gewöhnlichen Kommunikationsweg zwischen ihm und dem ersten Menschenpaar unterbrochen. Gottes unmittelbares, wichtigstes Anliegen war es daher, die Kommunikation mit seinen Kindern wiederherzustellen, ihnen zu begegnen und ihnen in ihrer Verzweiflung Hoffnung zu geben. Das hebräische Verb qara, „rufen“, das in 1. Mose 3,9 steht, wird häufig verwendet, um Gottes Ruf zu beschreiben, wenn er mit seinem Volk in Verbindung treten will.


    Lies Lukas 15,11–32. Auf welche Weise spiegelt dieses Gleichnis wider, was in 1. Mose 3,9–10 geschehen ist? -----> Meine Antwort: siehe meinen Beitrag oben unter NR. #3 bei III.)


    Gottes Suche nach Adam und Eva offenbarte seine bedingungslose Liebe zu seinen Kindern. Gott gibt uns niemals auf (siehe Lk 15 ). Er nimmt große Anstrengungen auf sich, um wieder Gemeinschaft mit uns haben zu können, selbst wenn wir uns verstecken. Als Petrus Jesus vor der Kreuzigung dreimal verleugnete, „drehte der Herr sich um und sah“ ihn an ( Lk 22,61 NLB). Auch ohne Worte „sprach“ er zu Petrus und versuchte, seinen irrenden Freund zu erreichen.

    Es ist bemerkenswert, wie die Sünde in 1. Mose 3,11–13 die Beziehung von Adam und Eva plötzlich veränderte. Statt ihre Sünde zu bekennen, begannen sie, andere zu beschuldigen. Adam beschuldigte Eva und indirekt auch Gott, weil er ihm Eva gegeben hatte. Er sagte: „Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß“ ( 1 Mo 3,12 ). Eva machte jedoch die Schlange für ihren Ungehorsam verantwortlich. Ihre Ausrede war: „Die Schlange betrog mich, sodass ich aß“ ( 1 Mo 3,13 ). Keiner von beiden, zumindest nicht, als sie zum ersten Mal mit ihrer Sünde konfrontiert wurden, wollte seine Schuld eingestehen. Wie wenig hat sich doch in sechstausend Jahren geändert.

    Tatsache ist, dass die Sünde Auswirkungen auf alle Menschen hat. Der Apostel Paulus beschreibt unsere Lage in Römer 7,15–24 sehr gut. Dort benennt er anschaulich den Schmerz, der entsteht, wenn man das Richtige tun möchte, nur um dann festzustellen, dass man das Gegenteil tut: „Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich“ ( Röm 7,15 ).

    Wer kann das nicht nachvollziehen?

    Was Paulus sagt, ist zutiefst wahr. Wir alle sind gebrochene Menschen, die immer wieder Dinge tun, von denen wir wissen, dass wir sie nicht tun sollten. Wer hat diese Realität noch nicht erlebt?

    Paulus sagt, dass unsere einzige Hoffnung in unserer Befreiung „durch Jesus Christus, unsern Herrn“ ( Röm 7,25 ), besteht. Deshalb sucht Gott uns immer wieder, um uns zu Jesus zu führen, der allein in der Lage ist, uns nach seinem Ebenbild zu formen und uns vor der Vernichtung durch die Sünde zu retten.


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…ht-die-menschen)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…sabbatschulwiki)


    Dienstag: Gott sucht die Menschen


    1. Mose 3,9-13

    1. Warum fragt der allwissende Gott den Menschen, wo er sich befindet? Was drückte dieser Ruf Gottes aus?
    2. Inwieweit ist Gott auch dir nachgegangen, hat dich angerufen und evtl. zur Rede gestellt?
    3. Warum ist es wichtig, dass Gott genauer nachhakt? Sollten wir das auch tun, wenn wir mit der Sünde anderer konfrontiert sind?
    4. Wie geht Gott hier mit der Sünde um? Was setzt er der Scham entgegen?
    5. Was sagen diese Verse über die veränderte Beziehung zwischen den Menschen? Was lernen wir hier über die nun auftretenden Probleme in der Kommunikation?


    Meine Antworten:

    1. Es ist von Gott nur eine rhetorische Frage, da ER als allwissender Gott weiß wo sich Adam und Eva aufhalten und was sie getan haben und doch drückte dieser Ruf Gottes »Mensch, Wo bist du?« des EWIGEN Fürsorge für seine Menschen aus.
    2. Ja durch Sein Wort in der Predigt hat mich Gott im Herzen berührt!
    3. Das ist für unsere innere Erkenntnis wichtig, dass wir auf den Ruf Gottes reagieren sollten, damit Sie unser Gewissen rührt. Ja aber gegenüber den Sünden der Anderen sollten wir nicht wie ein Inquisitor des Mittelalters vorgehen in Bezug auf deren Verfehlungen, sondern im Gebet diese vor Gott bringen. ER wird sich dann um die Sünden der Anderen kümmern!
    4. Jahwe-Gott bagatellisiert hier die Sünde nicht wie wir es oft tun, denn ER sagt ganz empört: »Was hast du bloß getan?« (1. Mose 3:13a – HFA) // Damit Adam und Eva ihre Scham und Nacktheit bedecken können gibt Gott ihnen Felle von Tieren! Dazu musste Gott ein oder mehrere Tiere töten und so sahen Adam und Eva was ihre Sünde angerichtet hatte; dass ihre Sünde den Tod eines Lebewesens ausgelöst hatte und das nur deswegen weil sie Gott ungehorsam gewesen waren und nicht auf die Stimme des EWIGEN gehört haben.
    5. Ja diese Verse zeigen dass das Vertrauen zwischen Gott und Mensch durch den Sündenfall zerbrochen war! Und auch das Verhältnis der Menschen untereinander nahm Schaden weil man sich gegenseitig der Sünde bezichtigte! Adam schob die Schuld auf seine Frau weil diese ihm den Apfel gegeben hatte und Eva gab die Schuld der Schlange die sie verführt hatte. // Fazit für unsere Kommunikations-Probleme: Hört nur auf das gute Wort Gottes und nicht auf die Einflüsterungen des Bösen! A m e n
  • Der Titel ist unglücklich, aber zielvoll gewählt : in Richtung "WIR haben eine Prophetin - - "


    Nun, in der Passionsgeschichte spricht einmal der Hohepriester als Prophet.

    Und eine Erfahrung, welche ich mir nicht nehmen lasse : IN unserer Gemeinde plante ein Glied einen Schritt, der simpel schwere Süde war und sechs Leuten schwere Scherzen verursachen sollte. - - so, Abendmahl mit Bruder Riesenfellner als Gastprediger.- Er beginnt mit den "Einsetzungsworten " nach dem Korintherbrief, stockt, blättert in seiner Bibel suchen herum und liest - den Jesajatext - "und durch seine wunden sind wir geheilt.". Tränen Ausbruch bei dem o. a Glied - - - - Bruder Riesenfellner hat von dem allen nichts gewusst. Nachher von mir befragt sagte er, plötzlich habe ganz einfach den Jesajatext lesen müssen - -


    habe ich prophetisch geredet ? einmal etwa, als ich meine Hemmungen der Innenstadtverkäuferin gegenüber überwand und ihr sagte : "Sie gefallen mir heute gar nicht. Ich mache mir Sorgen." Jahrzehnte später komme ich wieder in das Geschäft - sie fällt mir aus Dankbarkeit fast um den Hals - -


    PROPHETISCH REDEN = GEISTGEWIRKT REDEN - GESCHIEHT DIR DAS, HÖRST DU DARAUF ?

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • habe ich propheisch geredet ?

    Ich denke Ja! Allein wenn ich sage ich bin Christ, kann ich an der Reaktion erkennen, wen ich vor mir habe!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Mittwoch, am 30. September 2026 )


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht


    IV.) Aus dem Garten vertrieben – die Mittwochs-Lektion


    Eine der verheerendsten Folgen der Sünde von Adam und Eva war die Trennung von Gott. Sie mussten den Garten verlassen und konnten nicht mehr von Angesicht zu Angesicht mit Gott sprechen. Der Prophet Jesaja beschrieb die Situation des Menschen auf besondere Weise: „Eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch“ ( Jes 59,2 SLT).

    In Wahrheit waren Adam und Eva immer noch Gottes Kinder. Die Folgen der Sünde konnten jedoch nicht umgangen werden, so musste sie Eden verlassen. Nach ihrem Ungehorsam würde nichts mehr so sein wie vorher.


    Die Sünde hat die Menschheit in vielerlei Hinsicht verändert. (Siehe 1 Mo 3,14–24) Wie hat die Sünde speziell unsere Verbindung zu Gott verändert? (Siehe auch 2 Mo 19,16–22)


    Die Sünde hat das menschliche Leben auf eine Weise verändert, die wir uns nicht vorstellen können. Schließlich kennen wir nur eine Welt, in der Sünde existiert. Wegen der Sünde war das Land „verflucht“ und sollte „Dornen und Disteln“ hervorbringen. Die Menschen würden nun Schmerzen empfinden und für den Nahrungserwerb „schwitzen“, um schließlich zu sterben und zum Erdboden zurückzukehren. Von allen Erinnerungszeichen an die Sünde bleibt der Tod das eindringlichste [und schlimmste! – Ergänzung von mir]. Gleichzeitig haben wir durch die Sünde auch die direkte Verbindung zu Gott verloren, auch die direkte Kommunikation mit Gott eingebüßt.

    Adam und Eva wurde jedoch eine Lösung versprochen, um den verheerenden Auswirkungen der Sünde entgegenzuwirken. Obwohl unsere ersten Eltern Gott nicht mehr direkt sehen und mit ihm sprechen konnten, verließen sie den Garten Eden mit Hoffnung für die Gegenwart und Zukunft. Gott ergriff die Initiative und erklärte ihnen seinen Rettungsplan.

    1. Mose 3,15 , die sogenannte „erste Verheißung des Evangeliums“, bedeutete für sie (und für uns) Hoffnung, trotz allem, was geschehen war. Die Verheißung eines kommenden Erlöses begründete die aktuelle Feindschaft gegen die Sünde und die Hoffnung auf die zukünftige Erlösung der Menschheit. Dass Gott Adam und Eva mit Kleidung versorgte, bevor sie den Garten verließen, war ein symbolischer Akt, der ihre zukünftige Erlösung veranschaulichte. Durch den Tod und die Auferstehung Jesu in der Zukunft sollte die Gemeinschaft mit Gott wiederhergestellt werden ( Joh 14,1–3 ).

    Direkt in Eden, gleich nachdem die Sünde in die Welt gekommen war, wurde den Menschen die Hoffnung und die Verheißung gegeben, dass das Problem der Sünde gelöst werden würde. Sobald es Sünde gab, gab es die Verheißung eines Erlösers.

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…rten-vertrieben)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Adam hatte in seiner Unschuld eine offene Gemeinschaft mit seinem Schöpfer genossen; doch die Sünde trennte Gott und Mensch, und nur das Sühnopfer Christi konnte diesen Abgrund überbrücken und die Segnung oder Erlösung vom Himmel zur Erde ermöglichen. Der Mensch war weiterhin vom direkten Zugang zu seinem Schöpfer abgeschnitten, aber Gott würde durch Christus und Engel mit ihm kommunizieren.

    So wurden Adam wichtige Ereignisse der Menschheitsgeschichte offenbart, von der Zeit, als das göttliche Urteil im Garten Eden gesprochen wurde, über die Sintflut bis hin zum ersten Kommen des Sohnes Gottes. Ihm wurde gezeigt, dass, obwohl das Opfer Christi ausreichen würde, um die ganze Welt zu retten, viele ein Leben in Sünde dem der Buße und des Gehorsams vorziehen würden. Die Kriminalität würde von Generation zu Generation zunehmen, und der Fluch der Sünde würde immer schwerer auf der Menschheit, den Tieren und der Erde lasten. Die Tage des Menschen würden durch seinen eigenen sündigen Lebenswandel verkürzt werden. Seine körperliche Statur, seine Ausdauer und seine moralische und intellektuelle Kraft würden sich verschlechtern, bis die Welt von Elend jeder Art erfüllt wäre. Durch die Befriedigung von Begierden und Leidenschaften würden die Menschen unfähig werden, die großen Wahrheiten des Erlösungsplans zu erkennen. Doch Christus, getreu dem Ziel, für das er den Himmel verließ, würde sich weiterhin für die Menschen interessieren und sie einladen, ihre Schwächen und Mängel in ihm zu verbergen. Er würde die Bedürfnisse all jener stillen, die im Glauben zu ihm kämen. Und es würde immer einige geben, die die Erkenntnis Gottes bewahrten und inmitten der herrschenden Bosheit unbefleckt blieben.

    Die Opfergaben wurden von Gott eingesetzt, um den Menschen stets an seine Sünde zu erinnern und sie als Bußübung anzuerkennen sowie seinen Glauben an den verheißenen Erlöser zu bekennen. Sie sollten dem gefallenen Geschlecht die ernste Wahrheit einprägen, dass die Sünde den Tod verursacht. Für Adam war das Darbringen des ersten Opfers eine äußerst schmerzhafte Zeremonie. Seine Hand musste erhoben werden, um Leben zu nehmen, das nur Gott geben konnte. Es war das erste Mal, dass er den Tod sah, und er wusste, dass es, wäre er Gott gehorsam gewesen, keinen Tod von Mensch und Tier gegeben hätte. Als er das unschuldige Opfer tötete, erzitterte er bei dem Gedanken, dass seine Sünde das Blut des makellosen Lammes Gottes vergießen musste. … Und er staunte über die unendliche Güte, die ein solches Lösegeld für die Erlösung des Schuldigen geben würde. Ein Stern der Hoffnung erhellte die dunkle und schreckliche Zukunft und befreite sie von ihrer völligen Trostlosigkeit. …
    Christi Tod für die Erlösung der Menschheit würde nicht nur den Menschen den Zugang zum Himmel ermöglichen, sondern vor dem gesamten Universum Gott und seinen Sohn in ihrem Umgang mit der Rebellion Satans rechtfertigen. – Erhebt ihn, S. 324.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-04/01/…from-the-garden)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…sabbatschulwiki)


    Mittwoch: Aus dem Garten verbannt

    1. Mose 3,15.22-24; Jesaja 59,2

    1. Beschreibe die Bedeutung von Vers 15 in eigenen Worten. Was konnten Adam und Eva daraus schon erkennen?
    2. Inwiefern trennen uns unsere Sünden auch heute noch ganz praktisch von Gott? Was können wir dafür tun, um diese Trennung zu revidieren?
    3. Trotz der Verheißung des Evangeliums musste zunächst eine klare Trennung vollzogen werden. Was entstand mit der Beziehung zwischen Gott und Menschen? Was mit der Fähigkeit zur Kommunikation?


    Meine Antworten:

    1. Der Vers beschreibt prophetisch den "Großen Kampf" zwischen den Nachfahren der Eva und denen des Satans! Und kündigt an wie ein Erlöser der Menschheit des Satans-Drachenkopf zertreten werde, aber er von diesem gekreuzigt werden sollte. Adam und Eva konnten daraus erkennen, dass einer ihrer Nachfahren die Sünde wieder heilen würde!
    2. Jede Sünde welche Ungerechtigkeit gegen Gott ist (1Joh 5,17) führt zur Trennung von Gott weil sie Unrecht und Gesetzlosigkeit ist (1Joh 3,4). Wir können nichts tun, aber Jesus Christus hat ALLES für uns getan – am Kreuz! – dass uns unsere Sünden nicht mehr vor Gott anklagen können, denn einer – ER = Jesus Christus, der Gerechte und Sündlose, hat sie getragen! Daher brauchen wir nicht mehr zu sündigen und können uns mit der Hilfe des Heiligen Geistes bemühen nicht mehr zu sündigen (siehe das was Jesus zur Ehebrecherin sagte in Johannes 8,11) ...
    3. Durch die Sünde entstand eine Entfremdung zwischen Gott und Mensch! Die direkte Kommunikation der Menschheit mit der Gottheit war abgebrochen. Erst durch das Kommen Jesu Christi (der Gott den Vater in seiner ganz Liebe repräsentierte!) war die direkte Verbindung zwischen Gottheit und Menschheit wiederhergestellt und der Rückweg in das Paradies geebnet worden!
  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Donnerstag, am 1. Oktober 2026, letzte ¼ v. Jahr)


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht


    V.) Gottes Sprecher – die Donnerstags-Lektion


    Was zeigen die folgenden Texte darüber, wie Gott zu den Menschen gesprochen hat, nachdem die Sünde in die Welt gekommen war? Lies Hebräer 1,1–2; Römer 1,19–20; 4. Mose 12,6; 2. Timotheus 3,16–17; Johannes 14,7–9; 10,27–30 ----> Meine Antworten: Hebräer 1:1-2 – Gott sprach in der Zeit des Alten Testaments durch die Propheten und dann durch seinen Sohn den Schöpfer der Welt! / Römer 1:19-20 – Durch die Schöpfung sprach Gott zu den Menschen! / 4. Mose 12:6 – durch Träume und Visionen die Gott seinen Propheten sandte (siehe Daniel 2 + 7)! / 2. Timotheus 3:16-17 – durch sein »Geist– und „gottgehauchtes” (theopneustos) Wort« der Heiligen Schrift selbst! / Johannes 14:7-9 – In Jesus Christus spricht Gott der Vater selbst zu den Menschen! Denn »Gott war in Christus« (2Kor 5,19)! / Johannes 10:27-30 – Als der »gute Hirte« spricht Jesus Christus, der selbst Gott ist (Joh 10,30) zu seinen Schafen!


    Trotz der Sünde fand Gott viele Wege, um mit den gefallenen Menschen in Verbindung zu treten. Eine Möglichkeit, durch die sich Gott uns offenbart, ist die Schöpfung. Die Natur ist ein machtvolles Zeugnis seiner wunderbaren Werke. Wissenschaftler sind über die Wunder unseres Universums und über die Komplexität selbst der „einfachsten“ Lebensformen erstaunt. Die Natur zeigt jedoch auch die Folgen des Sündenfalls, wobei der Tod jedes Lebewesens das eindrucksvollste Beispiel dafür ist.

    Eine weitere Methode, wie Gott zu den Menschen gesprochen hat, ist durch die Propheten – Menschen, die er als seine Sprecher auserwählt hat. Zum Beispiel sprach Gott zu Noah, Abraham, Mose und Daniel und offenbarte ihnen seinen Willen für sein Volk. Im Kern sind Gottes prophetische Botschaften eine Erinnerung daran, dass er seine Kinder nicht vergessen hat und immer noch bei ihnen ist. Manche Propheten haben etwas niedergeschrieben, das uns in der Heiligen Schrift überliefert ist. Andere haben keine Bücher der Bibel verfasst.

    Vieles von dem, was die Propheten gesagt haben, ist uns jedoch durch die Heilige Schrift überliefert ( 2 Tim 3,16–17 ). Die Bibel ist eine Offenbarung von Gott selbst. Durch seine Worte lernen wir, wer er ist, sehen wir seine unendliche Liebe und entdecken seine Führung für unser Leben.

    Dabei verstehen wir durch die Bibel, wer wir sind, wo wir herkommen und wohin wir gehen. Hier finden wir Gottes Absicht für unser Leben.

    Aber die wirksamste Art und Weise, wie Gott zu uns gesprochen hat, ist durch Jesus Christus, der uns natürlich in der Bibel offenbart wird. So wie Gott Adam und Eva im Garten Eden suchte, so kam Christus, um „zu suchen und zu retten, was verloren ist“ ( Lk 19,10 ELB ). Jesus erklärte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ ( Joh 14,9 ELB ). Mit seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung erfüllte Christus die Verheißung, die Adam und Eva im Garten Eden gegeben wurden. Er kam und starb für uns, damit wir durch ihn ewiges Leben haben können.

    Seitdem ist Jesus in den Himmel aufgefahren, leitet uns der Heilige Geist „in alle Wahrheit“ und sagt uns, „was künftig ist“ ( Joh 16,13 ).

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…gottes-sprecher)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    ...

    Christus [ist] eine vollkommene Offenbarung Gottes. Dies verkündet Christus durch den inspirierten Evangelisten. „Niemand hat Gott jemals gesehen“, sagt er; „der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn uns verkündigt“ ( Johannes 1,18 ). „Niemand kennt den Sohn außer dem Vater, und niemand kennt den Vater außer dem Sohn und dem, dem der Sohn ihn offenbaren will.“ Diese Worte zeigen, wie wichtig es ist, Christi Wesen zu erforschen. Nur wenn wir Christus kennen, können wir Gott erkennen.
    Als unser Stellvertreter steht Christus auf dem höchsten möglichen Niveau. Als er als Gottes Bote in die Welt kam, hielt er Gottes Heil in seinen Händen. Die ganze Menschheit wurde ihm übergeben, denn in ihm war die Fülle der Gottheit. … So vollkommen offenbarte Christus den Vater, dass die Boten der Pharisäer, die ihn abholen sollten, von seiner Gegenwart bezaubert waren. … Als sie das sanfte Licht der Herrlichkeit Gottes sahen, das ihn umhüllte, und die gnädigen Worte hörten, die von seinen Lippen kamen, liebten sie ihn. Und als die Pharisäer sie fragten: „Warum habt ihr ihn nicht gebracht?“, antworteten sie: „Nie hat ein Mensch so gesprochen wie dieser“ ( Johannes 7,45–46 ).

    Wenn wir Christus schauen, werden wir in sein Bild verwandelt und bereit gemacht, ihm bei seiner Wiederkunft zu begegnen. Jetzt ist die Zeit, sich auf die Wiederkunft unseres Herrn vorzubereiten. Die Bereitschaft, ihm zu begegnen, kann nicht in einem Augenblick erlangt werden. Zur Vorbereitung auf dieses feierliche Ereignis bedarf es wachsamen Wartens und ernsthaften Wirkens. Die Verbindung dieser beiden macht uns in Christus vollkommen. Das Handeln und die Andacht müssen sich vereinen, so wie das Menschliche und das Göttliche in Christus vereint waren.

    ...

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe der Studienanleitung ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-04/01/…9s-spokespeople)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…sabbatschulwiki)


    Donnerstag: Gottes Sprecher

    Römer 1,19-20; Hebräer 1,1-2

    1. Auf welch vielfältige Arten spricht Gott heute zu uns? Welches ist das deutlichste? Wo gibt es am wenigsten Missverständnisse?
    2. Wie kann man Gott in der Natur erkennen? Wie gehen wir mit dem Fluch in der Natur um, der seit dem Sündenfall existiert? Inwieweit kann man Gottes Wesen dennoch darin erkennen?
    3. Was kann ich dafür tun, die Propheten, wie wir sie in der Bibel vor uns haben, richtig zu verstehen?
    4. Welche Missverständnisse der Bibel bzw. der Botschaften der Propheten sind heute weit verbreitet? Was können wir tun, um dem zu begegnen?
    5. In neutestamentlicher Zeit gab es viele Propheten in den Gemeinden. Heute ist das anders. Was meinst, du warum ist das heute anders?
    6. Wie hat Gott dir schon besondere Wegweisung in schwierigen Zeiten gegeben?
    7. Welche Rolle spielt Gottes Führung und Vorsehung bei der Erkenntnis seines Willens? Wie geht man damit um, wenn Führung und Bibel (scheinbar) widersprüchlich sind?


    Meine Antworten:

    1. DER EWIGE spricht durch die NATUR – seinen Werken der Schöpfung – zu uns und durch den SOHN! Dessen Reden im Evangelium ist zudem das deutlichste WORT GOTTES! Am wenigsten Missverständnisse gibt es wenn wir die Bibel als das stabilste und objektivste heilige Buch betrachten, um Gottes Stimme heute klar zu identifizieren.
    2. Wie unter 1. bereits erwähnt, können wir in den Werken der Schöpfung Gottes, also in der Natur selbst, Gott erkennen! // Der Fluch der über die Schöpfung kam durch die Sünde und wodurch sich Jahwe gezwungen sah, als Gott ein Tier zu töten – um Kleider für Adam und Eva zu machen – und wodurch es dann zum »Fressen und Gefressen werden« im Tierreich kam, ist in der Tat bedrückend, aber im Römerbrief (Kapitel '8) haben auch wir die Hoffnung dass selbst die Schöpfung, samt der Tierwelt erlöst wird und es einst kein »Fressen und Gefressen werden« mehr geben wird! Aber in dem Töten des Tieres durch das DER EWIGE Adam und Evas Nacktheit bekleidete, zeigte sich dadurch auch die Liebe Gottes zu seinen Menschen! ----> So wurde dieses erste Tieropfer der Vorschatten für das größere Erlösungsopfer Jesu einst auf Golgatha!
    3. Wenn ich, bevor ich sie, die Bücher der Propheten (im AT), lese, immer vorher darum bete, dass der Heilige Geist mir deren Bedeutungen wahrheitsgemäß offenbaren möge, im Sinne von Johannes 16:13!
    4. Eines der größten Missverständnisse der Bibel ist dass viele behaupten das Alte Testament offenbare einen grausamen Gott im Gegensatz zum Neuen Testament! Besonders innerhalb religiöser Gemeinschaften wie der vielen zahlreichen Sekten (die ihren Ursprung meist in den USA hatten!) gibt es zahlreiche Fehlinterpretationen der Bibel und prophetischer Texte, die oft auf mangelndem historischen Kontext oder fehlerhaften Übersetzungen beruhen! Wer eine Vision aus dem Buch Offenbarung oder Daniel genauso liest wie einen historischen Bericht, missversteht die bildhafte, symbolische Sprache dieser antiken Epoche fundamental. // Um diesen Missverständnissen in den Gemeinden entgegenzuwirken, hilft folgendes: Vor dem Lesen eines Textes sollte man sich fragen: Wer schreibt hier an wen, warum und in welcher Zeit? Und mit welcher Absicht? Wichtig ist auch die Kernbotschaft(en) der Propheten zu betonen: Der Einsatz für Witwen, Waisen, Arme und Fremde sowie die Kritik an korrupten Machtstrukturen.
    5. Weil mit dem Abschluss des Neuen Testaments die Offenbarung Gottes an die Menschheit vollständig ist und die Bibel nun als verbindlicher Maßstab vorliegt, werden laut dieser Ansicht [dem sogenannten "Cessationismus" (von lateinisch cessare = aufhören)] . h e u t e . "keine neuen, direkt inspirierten prophetischen Offenbarungen" mehr benötigt. Daher sehen auch Vertreter dieser theologischen Denkrichtung auch das Auftauchen neuzeitlicher Propheten – sei es eines Joseph Smith Junior bei den Mormonen oder einer Ellen G. White bei den Adventisten im 19. Jarhundert oder der sognannten "Prophetin der Jetztzeit" Gabriele im 20. Jarhundert vom Heimholungswerk Jesu Christi/ Universelles Leben [Gabriele Wittek (1933–2024) ----> Wikipedia https://de.wikipedia.org Gabriele Wittek] – äußerst kritisch!
    6. Indem Gott mir in einer sehr schwierigen persönlichen Situation aus einer schlimmen Verzweiflung heraus geholfen hat! Ohne meinen Herrn Jesus wäre ich damals zugrunde gegangen! Mehr möchte ich darüber nicht sagen weil es zu persönlich ist. Ich kann nur so viel sagen, dass es mit einer Frau zu tun hatte ...
    7. In dem das prophetische Wort der Schrift (2Petr 1,19*) uns ein wichtiges Leit-Medium sein möge! Die Bibel ist der oberste Maßstab (Norma normans) für Glauben und Leben. Der Heilige Geist widerspricht sich niemals selbst. Da er die Heilige Schrift inspiriert hat, wird er einen Menschen niemals innerlich oder durch Umstände zu etwas führen, das dem geschriebenen Wort widerspricht.

      * – „Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen!” (2. Petrus 1:19)


  • Überblick über die Hope-Sabbathschule

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-04/01/…-school-outline)


    • Der Schöpfer spricht durch Propheten Gottes

      1. Wie konnte unser Schöpfer weiterhin mit der Menschheit kommunizieren, obwohl die Sünde uns von der direkten Gemeinschaft mit ihm getrennt hatte? ( Hebräer 1,1; Amos 3,7; 4. Mose 12,6)
      2. Wie haben diese Propheten die Offenbarungen, die sie empfingen, weitergegeben? 2 Petrus 1,21
      3. Wer sind einige der bekanntesten Propheten Gottes? (Wir werden sie in dieser Reihe kennenlernen.)
      4. Was war die vollständigste Kommunikation zwischen unserem Schöpfer und der Menschheit? Hebräer 1,2-3; Johannes 1,14; Johannes 14,9-10
      5. Welche Wahrheit über unseren Schöpfer sehen Sie am deutlichsten im Leben und in den Lehren Jesu offenbart?
      6. Welches Gleichnis Jesu erinnert uns daran, dass Gott in unserem verlorenen Zustand wieder mit uns in Verbindung treten möchte? Lukas 15,11-24.25-32
      7. Wann wurde Ihnen bewusst, dass Gott persönlich mit Ihnen kommunizieren wollte?


    • Meine Antworten:
      1. Durch Propheten und indem er durch Träume zu seinen Propheten sprach bzw. diese Ihnen eingab.
      2. Vom Heiligen Geist getrieben redeten diese Propheten zu den Menschen von Gott.
      3. Die 3 »großen Propheten« Jesaja (* 757 v. Chr. ... 740 v. Chr. Dienstantritt als Prophet – † Märtyrer-Tod 669 v. Chr.) / Jeremia (* 653 v. Chr. ... 635 v. Chr. Dienstantritt als Prophet – † Märtyrer-Tod 580 v. Chr.) / Hesekiel (* 623 v. Chr. ... 593 v. Chr. Dienstantritt als Prophet – † Märtyrer-Tod 571 v.Chr.) und der wohl größte Prophet aller Zeiten: Daniel (* 620 v. Chr. – † 525 v. Chr.; 606 v. Chr. nach Babylon deportiert!) ----> DANIEL – DER GRÖSSTE PROPHET ALLER ZEITEN!
      4. Indem Gott selbst in und durch Jesus von Nazareth (Gottes eingeborenem Sohn) Mensch wurde (Johannes 1,1.14) war dies die größte und vollständigste Kommunikation zwischen dem Schöpfer und der Menschheit!
      5. Dass Gott die Liebe ist! (1. Johannes 4,8.16)
      6. Das sehr bekannte 'Gleichnis vom verlorenen Sohn'!
      7. Das wurde mir in der Zeit meines Konfirmationsunterrichts 1978/1979 bewusst und klar.
  • DIE GABE DER PROPHETIE – Studienanleitung 4. QUARTAL 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Freitag, am 2. Oktober 2026, Vorabend TDtEin🇩🇪)


    1. Lektion: Der Schöpfer spricht


    VI.) Weiterführendes Studium – die Freitags-Lektion


    Weiterführendes Studium

    Ellen White

    Das Reden Gottes ist nicht auf die biblischen Zeiten beschränkt. Wie wir in den nächsten Wochen sehen werden, spricht Gott fortwährend zu den Menschen. Seine Worte werden, bis Christus wiederkommt, auf moderne Weise Zutage treten.

    Ellen Gould White (geb. Harmon) und ihre Zwillingsschwester Elizabeth wurden am 26. November 1827 in Gorham, Maine, geboren. Sie waren die Jüngsten von acht Kindern. Ihre Eltern waren Eunice und Robert Harmon. Einige Jahre später zog die Familie nach Portland, Maine, wo Robert Harmon mit seinem Hutmachergeschäft expandieren wollte. Im Alter von 9 Jahren erlitt Ellen eine Verletzung, die sie körperlich, emotional und sozial beeinträchtigte. Sie befanden sich in einem Park in der Nähe ihres Hauses, als eine wütende Mitschülerin einen Stein nach ihr warf, der sie im Gesicht traf. Daraufhin war Ellen mehrere Wochen lang halb bewusstlos. Dieser Unfall bereitete ihrer formalen Schulbildung ein abruptes Ende und zog lebenslange gesundheitliche Folgen nach sich. Die Verletzungen im Gesicht führen auch dazu, dass Ellen sich wegen ihres Aussehens unsicher fühlte, was ihre sozialen Kontakte einschränkte.

    In diesem Kontext der Ungewissheit begann die junge Ellen Harmon, über ihr geistliches Schicksal nachzudenken. Sie hatte Angst vor Gott und fühlte sich für den Himmel unwürdig. Diese furchtsamen Gefühle verstärken sich noch, als Familie Harmon die Lehre William Millers von der baldigen Wiederkunft Jesu annahm. Selbst als Ellen 1842 nach ihrer Taufe durch Untertauchen Mitglied der methodistischen Kirche wurde, fühlte sie sich der Liebe Gottes nicht würdig. Sie glaubte, sie sei „auf ewig verloren“ (Ellen White, Mein frühes Leben und Wirken, S. 30; siehe auch S. 27–32).

    Inmitten dieser quälenden Gedanken hatte die junge Ellen zwei Träume, die ihre Ansichten über Gott zu verändern begannen. Aber erst als sie Levi Stockman, einem methodistischen Prediger, begegnete, verstand und spürte sie Gottes Liebe und Gnade. Es war, als hätte Gott in ihrer Verzweiflung zu ihr gesprochen. Später schrieb sie: „Der Glaube ergriff nun Besitz von meinem Herzen“, schrieb sie. „Ich fühlte eine unaussprechliche Liebe zu Gott und hatte das Zeugnis seines Geistes, dass meine Sünden vergeben waren. Mein Bild vom Vater wandelte sich. Ich sah ihn nun als einen gütigen und liebevollen Vater, nicht mehr als einen strengen Tyrannen, der die Menschen zu blindem Gehorsam zwang. Mein Herz wandte sich ihm in tiefer und inniger Liebe zu.“ – Lebensskizzen von Ellen G. White, S. 39. –

    Außerdem verstand Ellen White nun auch die Lehre über den „Zustand der Toten“ und begriff allmählich, dass es keine ewig brennende Hölle gab. Ihr neues Verständnis von Gott und seiner Liebe veränderte ihre Einstellung von Grund auf. Wie wir in den kommenden Wochen jeden Freitag erfahren werden, liebte Ellen White Jesus von ganzem Herzen und diente ihm für den Rest ihres Lebens.

    Weitere Informationen (Englisch) unter: http://www.whiteestate.org/absg/1 oder (Deutsch) im Buch von Ellen White, Mein frühes Leben und Wirken, 2015.


    (zitiert aus ------> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-04/01/…hrendes-studium)