Epheser 6:10-17 Wie wehrhaft dürfen Christen sein?

  • In dem Brief an die Heiligen in Ephesus schreibt Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, in Kapitel 6 Vers 10-17 über die Waffenrüstung Gottes.

    Paulus ruft Christen dazu auf stark im Herrn zu sein und die geistliche Waffenrüstung Gottes anzulegen, um gegen das Böse standzuhalten. Diese Waffenrüstung bestehe aus Wahrheit, Gerechtigkeit, Glauben, dem Evangelium, dem Heil und dem Wort Gottes. Nach Paulus darf die Verteidigung des Glaubens entschieden, aber nicht gewalttätig oder hasserfüllt geschehen. Christen sollen die Wahrheit bezeugen, Irrtum zurückweisen und ihren Glauben begründen … jedoch mit Liebe, Geduld und einem guten Gewissen.

    Wie aber verfahren, wenn Liebe und Güte, das gute Gewissen, dem Christenmenschen als Schwäche ausgelegt werden und ihn als prädestiniertes Opfer dastehen lässt ?

    Der christliche Glaube, die christliche Kirche, ist offen für jeden. Darf sie aber offen für alles sein? Ich bin der Auffassung: ›Wer nach allen Seiten offen ist, der kann nicht ganz dicht sein.‹

    Fidei defensor - Verteidiger des Glaubens: Dieser Titel wurde 1521 König Heinrich VIII. von England von Papst Leo X. verliehen. Heinrich VIII. erhielt ihn, weil er in einer Schrift die katholische Lehre und die sieben Sakramente gegen Martin Luther verteidigt hatte. Heute scheint das Christentum weltweit bedroht und auf dem Rückzug zu sein.

    Sind wir Christen zu zahm, zu weich, zu duldsam geworden?

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • Das fängt doch schon in den eigenen Reihen an. Wo darf denn heute noch Sünde angesprochen werden?

    Wie reagiert der Angesprochene und die gemeinde darauf?

    Unsere Kirche ist offen für alle, aber nicht für alles! Christian Führer, ev. Pfarrer 1943-2014

  • das gehört zu Glauben dazu, wenn man mit den "richtigen Waffen" nach Paulus kämpft!

    Man vergleiche vielleicht mal – in folgender Tabelle – die 6 Dinge der Waffenrüstung Gottes mit den 6 Gaben des Heiligen Geistes ...

    NR.WAFFENRÜSTUNGGEISTES GABENTHEOLOGISCHE VERBINDUNG
    1Gürtel der WahrheitWeisheitJesus war prophet. gesehen lt. Spr.8,12-22 die Weisheit Gottes und lt. Joh.14,6 auch »die Wahrheit«!
    2Brustpanzer der GerechtigkeitEinsichtDurch Paulus' Theologie ergab sich die Einsicht dass die Gerechtigkeit allein durch den Glauben kommt!
    3Stiefel des Evangelium des FriedensRatDer "Rat" (Entschluss/ "Heilsplan") Gottes war von Anfang an »das Evangelium«, was sich schon in 1 Mo 3,15 gezeigt hatte! Man nennt Gen.3,15 auch Protoevangelium.
    4Schild des GlaubensKraftWir Christen bekommen durch den Glauben Kraft!
    5Helm des HeilsErkenntnisLuk.1:77 »um seinem Volke Erkenntnis des Heils zu geben in Vergebung ihrer Sünden«
    6Schwert des (Heiligen) GeistesFurcht des HerrnDer Heilige Geist gibt uns Christen die Erkenntnis dass wir »Gottesfurcht« haben sollen!
  • Paulus ruft Christen dazu auf stark im Herrn zu sein und die geistliche Waffenrüstung Gottes anzulegen, um gegen das Böse standzuhalten. Diese Waffenrüstung bestehe aus Wahrheit, Gerechtigkeit, Glauben, dem Evangelium, dem Heil und dem Wort Gottes.

    Zu den »Waffen Gottes« schreibt Paulus auch im 2. Korintherbrief:

    2. Korinther 10:3-5

    3 Natürlich bin auch ich nur ein Mensch, aber ich kämpfe nicht mit menschlichen Mitteln. 4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, 5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, dem es gehorchen muss.

    Meine Auslegung: Nicht mit Panzern und Raketen, nicht mit Gewehren und Bomben, mit diesen furchtbaren Waffen dieser Welt kämpfen wir Christen sondern mit den Waffen Gottes, mit seiner Waffenrüstung, der geistlichen Waffenrüstung Gottes, wie Paulus im Epheserbrief geschrieben hat.

    Epheser 6:11-18

    11 Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren. 12 Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. 13 Darum nehmt alle die Waffen, die Gott euch gibt! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf kommt. Nur so könnt ihr das Feld behaupten und den Sieg erringen. 14 Bleibt standhaft! Die Wahrheit ist Euer Gürtel und Gerechtigkeit Euer Brustpanzer. 15 Macht euch bereit, die rettende Botschaft zu verkünden, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat. 16 Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen. 17 Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nehmt das Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch sein Geist gibt. 18 Hört nie auf zu beten und zu bitten! Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten. Bleibt wach und bereit. Bittet Gott inständig für alle Christen.

    Meine Auslegung: Hier wird diese geistliche Waffenrüstung Gottes näher beschrieben! Nur damit können wir den Mächten des Bösen in der unsichtbaren Welt begegnen, nur so – mit den heiligen Waffen Gottes – können wir gegen sie bestehen! Dies soll uns immer bereit stehen in diesem Großen Kampfe:

    1. Die biblische Wahrheit! (Eph 6,14a) Die Wahrheit der Bibel darf nicht aufgegeben werden! „Dein Wort ist die Wahrheit!« sagte der Herr Jesus zu den Pharisäern und Schriftgelehrten.
    2. Echte Gerechtigkeit! (Eph 6,14b) Gnade und Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit soll unser Brustpanzer sein!
    3. Die rettende Botschaft des Evangeliums! (Eph 6,15) soll unsere Botschaft an die Weltmenschen sein!
    4. Der Schild des Glaubens! (Eph 6,16) Der Glaube an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus ist der beste Schutz gegen den Teufel! „Ein Wörtlein kann ihn fällen!” dichtete Martin Luther.
    5. Heilsgewissheit! (Eph 6,17a) ist unser Helm, der "Schutzhelm" für unseren Glauben, der auf den Felsen Christus sind nicht auf Sand gebaut ist!
    6. Das Schwert des Heiligen Geistes in der Schrift! (Eph 6,17b) Mit diesem Beistand, diesem Heiligen Geist der in der Bibel immer am Wirken ist, mit dem „fechten” wir in jedem geistigen Kampf!
    7. Bitte und Gebet! (Eph 6,18a) – wie sagte schon Jakobus: »Das Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.« (Jak 5,16)
    8. Leitung (auch der Kirche!) durch den Heiligen Geist! (Eph 6,18b) Wir sollen immer auf den Heiligen Geist und auf dessen Führung vertrauen, dann gelingt Glauben!
    9. Wachen und Beten! (Eph 6,18c) Bleiben wir dem treu, werden wir auch nicht überrascht sein wenn der Herr Jesus plötzlich wiederkommt!
    10. Fürbitte für alle Christen! (Eph 6,18d) Gerade jetzt in der Zeit in der die weltweite Christenverfolgung viele hunderte Millionen Menschen betrifft, braucht die verfolgte Christenheit unsere Fürbitte!

    Das sind die 10 (Vollzahl) Dinge der Waffenrüstung Gottes! Lasset sie uns anziehen, Amen.

  • Wie aber verfahren, wenn Liebe und Güte, das gute Gewissen, dem Christenmenschen als Schwäche ausgelegt werden und ihn als prädestiniertes Opfer dastehen lässt ?

    Na und? Das wird Christen seit dem ersten Tage als Schwäche ausgelegt, genauso wie ein Gottessohn belächelt wird, der einen Schandtod am Kreuz gestorben ist. Aber was kümmert uns das, wie andere uns das auslegen?

    Ich weiß nun nicht genau, wie deine Frage gemeint ist: "Wie wehrhaft dürfen Christen sein?" Wir sollen mit dem Wort kämpfen, und das können Christen ja schon auch ziemlich heftig sogar; also von daher ...

    Ja, Christen werden stark verfolgt, aber bitte keine falsche Bescheidenheit! Beim Blick in so manche Gemeinde und so manche Predigt sieht man nicht die "kleinen armen Schwachen", sondern zuweilen ziemlich harte Leute und Reden. Und auch in der so harmlos und blass wirkenden evangelischen Landeskirche: Man vertue sich nicht. Die interne Kirchenpolitik ist gnadenlos und das liebe Ego tut auch hier, was es immer tut. Man muss nur die richtigen Punkte treffen: Prestige und GELD!

    Wir haben eigentlich nicht das "Problem" mit einem "zu netten und weichen Christentum" in der Christenheit; es kommt nur darauf an, worauf man schaut bzw. unter welchen Umständen. Klar, hierzulande und vielerorts ist das Christentum nicht mehr dominierende Leitkultur, und dann gebärdet man sich anders. Wenn man in der Minderheit ist, gebärdet man sich immer anders. Man blicke auf die Zeiten zurück, als das Christentum führend war: möchte das jemand zurück haben? Also ich nicht, zumindest nicht so!

    Diese Schwäche sollte uns eigentlich lehren, worum es wirklich geht: "Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!"; doch keine Sorge: intern läuft es so, wie es immer läuft, und sollte das Christentum wieder Macht gewinnen eines Tages, dann wird es auch wieder so laufen, wie es immer gelaufen ist.

  • Ich weiß nun nicht genau, wie deine Frage gemeint ist: "Wie wehrhaft dürfen Christen sein?" Wir sollen mit dem Wort kämpfen, und das können Christen ja schon auch ziemlich heftig sogar; also von daher ...

    Nun, zuerst meinen aufrichtigen Dank für die eloquente Antwort. Ich sehe mich durchaus als streitbaren Christen, bin durchaus auch bereit dem alten Clausewitz das Wort zu reden und nötigenfalls Taten folgen zu lassen. Ich bin kein Mennonit. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Hier geht es mir zuvorderst um den Umgang mit der Feder, nicht mit dem Schwert, daher läuft der Diskurs in die richtige Richtung.

    Na und? Das wird Christen seit dem ersten Tage als Schwäche ausgelegt, genauso wie ein Gottessohn belächelt wird, der einen Schandtod am Kreuz gestorben ist. Aber was kümmert uns das, wie andere uns das auslegen?

    Nun, wenn wir den Glauben der schiitischen Muslime betrachten, deren Stifter Ali, Schwiegersohn des Propheten Muhammad, ist in der Schacht gestorben und hat sein Ziel verfehlt. Jesus war mit seiner Zielsetzung erfolgreich und hat das Christentum gestiftet. Ohne Kreuzigung kein Tod am Kreuz, ohne Tod keine Auferstehung. Jesus hat das Ende seines Menschseins bewusst und gewollt herbeigeführt, Ali nicht.

    Die Auslegung durch Dritte ist mir nicht wichtig, wenn sie ein Problem mit der christlichen Lehre haben … ihr Problem, sie dürfen es gerne behalten.

    Und auch in der so harmlos und blass wirkenden evangelischen Landeskirche: Man vertue sich nicht. Die interne Kirchenpolitik ist gnadenlos und das liebe Ego tut auch hier, was es immer tut. Man muss nur die richtigen Punkte treffen: Prestige und GELD!

    Ich denke, wir sind uns bei ›Glauben‹ und ›Kirche‹ einig. Sie sind nicht gleichzusetzen.

    Mein Glauben ist meine feste Burg, die auf solidem hartem Fels steht. Sie ist unerschütterlich. ›Meine‹ Kirche ist ein unrestaurierter Altbau kurz vor dem Einsturz. Im Gemäuer wuchert der Spaltpilz, im Gebälk des Dachstuhl haust der Holzwurm. Darum setzte ich ›meine‹ auch in Anführungszeichen.

    Der ›Schnöde Mammon‹ und die Pöstchenjägerei finden sich in allen (un)christlichen Kirchen. Viele unserer Kirchengemeinden prostituieren sich, füllen ihre Kirchenbänke mit Scheinheiligen und unreuigen Sündern … Hauptsache die Kollekte stimmt … und im Fall ›meiner‹ Gemeinde ist die Unsitte aufgekommen vor der Kirche Bierbänke und Sonnensegel aufzustellen.

    Gegenüber dem Kirchengebäude befindet sich eine der anrüchigsten Bierhallen der Stadt … und sowohl Kirche wie auch Bierhalle haben auf ihren Vorplätzen diese Säuferidylle, die nahtlos ineinandergreift … und man nicht mehr erkennen kann wo nun die Säufer und wo die ›Gläubigen‹ sich bierseelig niedergelassen haben. Man wird nicht von Gottes Wort überwältigt sondern vom Bierkellner umgerannt.

    Auch hier wieder ›mein‹ in Anführungszeichen, denn dies ist nicht meine Kirche … und auch nicht (mehr) meine Gemeinde.

    Wenn man in der Minderheit ist, gebärdet man sich immer anders. Man blicke auf die Zeiten zurück, als das Christentum führend war: möchte das jemand zurück haben? Also ich nicht, zumindest nicht so!

    Ich wünsche mir nicht das von Dir angedeutete Christentum zurück, sehr wohl aber die ursprüngliche Christenheit. Ich setze mich sehr gerne mit Christenmenschen zusammen, bei Brot, Wein und guten Gesprächen, fühle mich dann immer inspiriert … ja, von einer christlichen Stimmung beseelt, die man auch gut und gerne den Heiligen Geist nennen darf.

    Ein Gedächtnismahl, im Geiste und Sinne Christi, wie Ulrich Zwingli das Abendmahl gesehen hat.

    doch keine Sorge: intern läuft es so, wie es immer läuft, und sollte das Christentum wieder Macht gewinnen eines Tages, dann wird es auch wieder so laufen, wie es immer gelaufen ist.

    Business as Usual soll es nicht geben, es soll auch nicht um Macht gehen. Es soll um den reinen Glauben gehen … man soll nicht Wasser predigen und Schlampas saufen … aber man soll back to the roots … .

    Und ich sympathisiere mit dem Jesus, der angesichts des Zustandes im Hause seines Vaters über Tische und Bänke hechtet und Pharisäer und Geschäftemacher hinaus befördert. Wenn ausgefegt werden muss, dann kann es auch der eiserne Besen sein … das Microfasertuch und der Staubwedel reichen nicht mehr.

    K.

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • Norbert Chmelar, ich denke es würde reichen die Kapitel und Verse der Bibel in Deinen Repliken anzugeben, gerne auch zu verlinken, sie müssen aber nicht als ›full quote‹ und farbig unterlegt beigegeben werden. Dein Punkt geht in den vielen Zeilen unter.

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • Das fängt doch schon in den eigenen Reihen an. Wo darf denn heute noch Sünde angesprochen werden?

    Das ist eine treffende Aussage und berechtigte Frage. Ich meine: nirgends.

    Im weltlichen Leben die Sünde immer mehr legitimiert wird hat es das geistliche Leben schwer dagegen zu argumentieren. Es mangelt in der Gesellschaft an Anstand, Sitte und Moral. Aber diese Tugenden sind nicht mehr en vogue, man hat eben mehr Rechte als Pflichten.

    Wie reagiert der Angesprochene und die gemeinde darauf?

    Empört ! Wir leben in einer Empörungskultur, beleidigt sein / sich beleidigt fühlen ist raison d‘être … Lebensziel & Inhalt.

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • Ich bin kein Mennonit.

    Ich auch nicht. Ich habe mir den christlichen Pazifismus zwar auch sehr lange mal angeschaut und verehre die Täufer sehr, aber jeder muss letztlich so, wie er kann und gestrickt ist.

    Ich glaube, wir werden in den nächsten Jahrzehnten zu spüren bekommen, was wir mit dem christlichen Glauben so leichtfertig aufgegeben haben, wenn der Islam sich hier weiter ausbreitet und durchsetzt. Und ja, es wäre schön, wenn ein Land seine "christliche Kultur" verteidigen würde, aber ich habe da ehrlich gesagt wenig Hoffnung, und dann bleibt am Ende tatsächlich nur die Zuversicht auf Gottes Vergeltung: "Die Rache ist Mein, spricht der HERR!"

    Der Staat (die Obrigkeit), der das Schwert führen sollte, tut es ja nicht (will es vielleicht auch gar nicht, hat man manchmal den Eindruck), und dementsprechend entwickelt sich das hier dann. Das sind wir selbst Schuld, weil wir den Herrn nicht geliebt haben. Das geht ja quasi seit fast 2000 Jahren so: wir hatten alle gute Lehre; und wann sind Menschen oder gar Länder ihr gefolgt und haben sie nicht missbraucht? Es gab so einzelne leuchtende Lichter in der Dunkelheit, aber aufs Ganze gesehen: man schaue sich die Christentumsgeschichte an ...

    Nun ist die "christliche bzw. kirchliche Ära" vorbei, und wir werden ernten, was wir gesät haben. So ist das. Vielleicht kommt irgendwann doch wieder eine Erweckung. Das hat es ja auch immer wieder mal gegeben. Wir werden sehen.

    Gegenüber dem Kirchengebäude befindet sich eine der anrüchigsten Bierhallen der Stadt …

    Interessant. Und denkst du nicht, Jesus wäre dorthin gegangen? ;) Zu den "Anrüchigen", zu den Säufern und den Hoffnungslosen?

    Ich kann das hier gut schreiben, ich tue es ja selbst nicht, dass ich zu denen gehe, sondern setze mich bequem in meine Kirche, aber manchmal denke ich: Dorthin müssten wir eigentlich gehen, und niemand traut sich ... ich auch nicht.

    Ich wünsche mir nicht das von Dir angedeutete Christentum zurück, sehr wohl aber die ursprüngliche Christenheit.

    Ein seit zweitausend Jahren bisher hoffnungsloses Unterfangen, aber machen wir uns auf die Suche ^^

  • Interessant. Und denkst du nicht, Jesus wäre dorthin gegangen? Zu den "Anrüchigen", zu den Säufern und den Hoffnungslosen?

    Er wäre bestimmt hingegangen, hätte aber nach einer halben Stunde nicht begonnen zu lallen.

    Ich habe mir den christlichen Pazifismus zwar auch sehr lange mal angeschaut und verehre die Täufer sehr, aber jeder muss letztlich so, wie er kann und gestrickt ist.

    Bei mir trifft Psalm 144:1 zu. Das war mein Beruf und ich habe meine Bibel bis auf die Berge mitgenommen, von denen in der Vergangenheit schon Briten und Sowjets (vermutlich noch viele mehr) auf blühende Mohnfelder hinabgeschaut haben. Vermutlich war ich der letzte Christ, der jemals dort stand oder wieder stehen wird.

    Die dort vorherrschende ›Kultur‹ wird ganz Europa überrollen. Ein Freund von mir sagte, sinngemäß, warum man sich einst die Mühe gab den ›Türken‹ mit Waffengewalt den Einzug in Wien zu verwehren. Heute kämen sie mit ›Touristenvisum‹ und blieben gleich da.

    Natürlich waren es damals die Osmanen, nicht die Türken. Also, keine Panik, es ist keine Xenophobie im Anmarsch.

    Was die Mennoniten uns lehren ist, dass man auch die Flucht antreten kann wenn es ungemütlich wird. Quo vadis Katechon? Ich habe keine Ahnung … vorerst … .

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

    Einmal editiert, zuletzt von Katechon (10. September 2026 um 15:51)

  • »Denn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist: Jesus Christus.« — 1. Korinther 3:11 [Zürcher}

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • »Denn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist: Jesus Christus.« — 1. Korinther 3:11 — [Zürcher Bibel]

    = Das ist das "Unverlierbare Fundament der Evangelischen Kirche"!

    "Die evangelische Kirche bekennt, dass uns ... a l l e i n ... die Heilige Schrift sagt, wie wir gerettet werden, nämlich ... a l l e i n ... durch die Gnade Jesu Christi, ... a l l e i n ... durch den Glauben an ihn. >>Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist; das ist Jesus Christus.<< (1. Korinther 3, 11)"

  • Zu den »Waffen Gottes« schreibt Paulus auch...

    Einer diese Predigt über Epheser 6,11-12: Die Waffenrüstung Gottes 27. November 2016 / Wolfgang Wilke

    Der Predigttext über die Waffenrüstung Gottes ist eine echte Herausforderung.

    Das Evangelium, die frohe Botschaft, spricht von der Liebe Gottes und verkündigt uns Jesus Christus als den Sieger von Golgatha und damit als unseren Retter und Erlöser.

    Wozu brauchen wir da eine Waffenrüstung, wenn Jesus uns gerettet und uns Seinen Frieden verheißen hat? Es ist uns ja oft nicht bewusst, dass wir in einem brutalen Kampf um Leben und Tod stehen. Wir sind zwar gerettet, werden aber permanent angegriffen. Deshalb ermahnt uns der Apostel Paulus:

    „Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels…denn unser Kampf richtet sich nicht gegen ´Wesen von` Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, die über die Erde herrschen, gegen das Heer der Geister in der unsichtbaren Welt, die hinter allem Bösen stehen.“ (Eph 6, 11-12; NGÜ)

    Berichte über den Teufel sind keine mittelalterlichen Ammenmärchen, wie viele glauben, sondern sind traurige Wirklichkeit.

    Haben wir noch nie etwas davon gespürt, erlebt und erfahren?

    Schon der Schritt in die Nachfolge Jesu, der Gang durch die enge Pforte, kostet Kampf; denn jeder, der sich von ganzem Herzen für Jesus entscheidet, der geht dem Teufel in seinem Herrschaftsgebiet als Untertan verloren.

    Deshalb kämpft er mit allen Mitteln, um zu verhindern, dass ein Mensch vom Evangelium, der rettenden Botschaft von Jesus Christus, in seinem Herzen angesprochen wird und sich Jesus anvertraut und Christ wird.

    Das spielt sich nicht nur im persönlichen Bereich einzelner Menschen ab, sondern geschieht auch im großen Stil, im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang. Beispiele sind: die Verschlossenheit ganzer Volksgruppen und Völker für das Evangelium und natürlich die weltweite Christenverfolgung.

    Leider besteht eine völlige Ignoranz gegenüber der gesellschaftlichen Dimension des Bösen. So gelingt es dem Teufel z.B, die Rechtsordnung eines Staates zu unterwandern und beginnt mit dem Wandel der Werte. Sind wir nicht mitten drin in diesem Wertewandel?

    Es wäre aber verkehrt, zu meinen, wir müssten unseren persönlichen Kampf aus eigener Kraft führen und mit guten Vorsätzen und menschlichen Anstrengungen versuchen, etwas auszurichten. Unser Kampf kann nur gut und erfolgreich sein, wenn es ein Kampf des Glaubens und des Gebets ist.

    Deshalb fordert uns Paulus auf: „Lasst euch vom Herrn Kraft geben, lasst euch stärken durch seine gewaltige Macht!“ (V. 10)

    Von Anfang an legt Paulus klar, in wessen Kraft wir den Kampf des Glaubens ausfechten sollen. Allein durch die Kraft Gottes, die sich der Christ zulegt, kann er in seinem Glaubensleben bestehen.

    Es gilt die Mahnung, sei nicht stark in dir selber, bau nicht auf deine eigene Stärke oder Tüchtigkeit. Damit wirst du bald Schiffbruch erleiden.

    Denn machtlos sind wir Menschen diesen Geistwesen der Finsternis ausgeliefert. Der Christ kämpft gegen unsichtbare Feinde, gegen die Weltherrscher der Finsternis. Als Christ gehören wir aber dem Reich des Lichtes an. (Eph 5,8)

    Doch Licht und Finsternis dulden sich nicht nebeneinander. Sie müssen sich bekämpfen bis aufs letzte. So muss auch der Gläubige in seinem Heiligungsleben kämpfen, will er sich nicht selber als Glaubender, als „Kind des Lichts“, aufgeben.

    Wer in dem HERRN stark sein will, der muss in sich selber aber erst schwach geworden sein. Denn Gott ist in den Schwachen mächtig!

    Wir sind zwar aktiv in den Kampf einbezogen, doch die Kraft dazu empfangen wir vom HERRN, denn der HERR ist unsere Stärke.

    ER gibt uns aber nicht nur die Kraft, sondern ER gibt uns mit Seiner Waffenrüstung auch gleich die geistlichen Waffen, mit denen wir uns in diesem so unheimlichen Kampf behaupten können. Paulus macht das an der Ausrüstung eines römischen Soldaten deutlich:

    1. Der Helm des Heils.................

    Predigt über Epheser 6,11-12: Die Waffenrüstung Gottes
    Der Predigttext über die Waffenrüstung Gottes ist eine echte Herausforderung. Das Evangelium, die frohe Botschaft, spricht von der Liebe Gottes und verkündigt…
    gemeindehilfsbund.de

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Die evangelische Kirche bekennt, dass uns ... a l l e i n ... die Heilige Schrift sagt, wie wir gerettet werden, nämlich ... a l l e i n ... durch die Gnade Jesu Christi, ... a l l e i n ... durch den Glauben an ihn.

    Alleine die Heilige Schrift ? Warum wehrt man sich dann gegen den Grundsatz Sola Scriptura der Reformierten ?

    Alleine durch die Gnade Gottes ? Warum wehrt man sich dann gegen den Grundsatz Sola Gratia der Reformierten ?

    Alleine durch den Glauben ? Warum wehrt man sich dann gegen den Grundsatz Sola Fide der Reformierten ?

    Ist es nicht so, dass gerade die Evangelische Kirche (EKD et al.) sich durch das Heranwanzen an ethisch fragwürdige Bewegungen selbst ad absurdum führt und den eigenen Niedergang forciert?

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

    Einmal editiert, zuletzt von Katechon (12. September 2026 um 10:40)

  • Ist es nicht so, dass gerade die Evangelische Kirche (EKD et al.) sich durch das Heranwanzen an ethisch fragwürdige Bewegungen selbst ad absurdum führt und den eigenen Niedergang forciert?

    1. die EKD besteht aus lutherischen und reformierten Kirchen.

    2. "DIE Evangelische Kirche" tut gar nichts (genauso wie "DIE Evangelische Kirche" auch nichts bekennt), sondern Menschen in den evangelischen Kirchen tun das oder eben nicht.

    3. vielleicht überdenkst du deinen Lobpreis der "Reformierten" nochmal, vor allem diese Würdigung eines Calvin entgegen eines Luther, denn das waren beides keine Wonneproppen. Mit Zwingli habe ich mich tatsächlich zu wenig beschäftigt, aber ich vermute dort jetzt auch nichts Besseres. Zumal, wenn man im selben Atemzug Menno Simons und die Täufer erwähnt, die aufs übelste von diesen Herren Reformatoren verfolgt, gequält und abgeschlachtet wurden.

    Ja, beim Gesamtblick auf die EKD sieht man ein sinkendes Schiff, definitiv. Die Zahlen erzählen das Übrige. Das Gemecker bringt aber nichts. Man kann nur schauen, dass man es selbst anders macht und im Sinne des Herrn nach bestem Wissen und Gewissen. Die EKD ist vor allem ein "deutsches Kind". Hier entstand nicht nur die Reformation, sondern auch maßgeblich die Aufklärung und die liberale Theologie, von dem "Deutschen Christentum" mal ganz abgesehen ...

    Man kann sich wünschen, dass "alles ganz anders wäre", aber man kommt letztlich aus solchen Dingen nicht heraus. Man kann nur schauen, dass man es selbst anders macht, soweit es an einem selbst liegt.

  • Ich hatte eine ähnliche Diskussion mal mit amerikanischen Christen, ich denke wir sollen milde sein mit unseren Nachbarn, Glaubensbrüdern und Volksgenossen, aber das heißt nicht, dass wir uns von Fremden und Verbrechern wehrlos ausrauben oder abschlachten lassen müssen.

    Auch den Ungerechten zu töten um Schwächere zu schützen, für die wir vielleicht die Verantwortung haben, ist nicht wider den Glauben. Das ist jedenfalls meine Meinung.

    In deinem Zitat geht es denke ich aber um Glaubensfragen und nicht um den Kampf gegen irdische Verbrecher. Den Glauben mit Gewalt zu verbreiten (oder zu verteidigen, in dem Sinne Irrlehrer zu töten) ist widerbiblisch.

    Pravda vítězí - Die Wahrheit siegt

  • Einleitend danke ich Dir für Deine Antwort. Wie immer ist sie sehr differenziert und ausgewogen, das schätze ich an Dir.

    Ich schrieb ›EKD et al.‹ … also ›EKD und andere‹ … und beziehe mich damit auf alle die sich ›Evangelische Kirche‹ nennen, egal in welchem Land und in welcher Sprache. Sicherlich kann man, berechtigter Weise, darauf verweisen, dass eine Kirche aus einer (zunehmend schwindenden) Vielzahl von Menschen steht … also gilt selbstverständlich ›Kirchenwerk ist Menschenwerk‹ … das stelle ich auch nicht in Abrede. Diese Menschen, die den Weg der Kirche bestimmen sind aber nicht die ›Kirchgänger‹ sondern die ›Kirchenfürsten‹ … und als Schäflein in dieser ›Kirchenherde‹ bleibt schlussendlich nur (als einzige echte Wahl) die Abstimmung mit den Füßen.

    Bei der ›Würdigung‹ der Reformatoren schneidet keiner wirklich gut ab, auch Zwingli nicht. Der wollte die katholische Kantone der Eidgenossen mit Waffengewalt zum Protestantismus bekehren und kam letztendlich dabei um.

    Also … unter allen dieser ›Wonneproppen‹ … oder ›Nicht-Wonneproppen‹ … ist mir Calvin der Näheste, weil ich in der Tradition der Hugenotten stehe, dort liegen meine Wurzeln.

    Luther soll zu Worms gesagt haben: »Hier stehe ich, Gott helfe mir. Ich kann nicht anders.«

    Mir geht es gerade ähnlich. 😉

    Was die Mennoniten betrifft, ich hege große Sympathie für sie. Ein zwischenzeitlich guter Freund meiner Familie war ursprünglich Anglikaner und ist zu den Mennoniten übergetreten. Er war über Jahre mein Lehrer und hat mir dazu verholfen, dass ich heute die englische Sprache beherrsche und er bescheinigt mir ein annähernd muttersprachliches Niveau.

    Ich habe durch ihn die Mennoniten quasi von innen kennengelernt, sympathisiere mit ihnen … konnte und könnte aber nie zu ihnen übertreten, weil alleine die Ablehnung der Eidesleistung und die Ablehnung des Wehr- und Kriegsdienstes dagegen spricht. Ich stamme aus einer Familie, in der jeder Kriegsdienst geleistet hat … manche Familienmitglieder sogar mehrfach.

    Zwingli mag ich vielleicht deshalb, weil er Feldprediger und unter den Reformierten der kämpferischste war. Vielleicht sehe ich ihn so etwas wie einen ›frère d‘armes‹, einen Waffenbruder. Auch hat mir die ›Zürcher Bibel‹ durch ihre klare Sprache dabei geholfen Deutsch zu lernen.

    Ich lese ›La Bible Segonde 1917‹ (Genfer Bibel nach Calvin) auf Französisch, wenn ich deutschsprachige Textzitate benötige zitiere ich daher meist aus der Zürcher, die Lutherbibel 1912 habe ich auch … aber die liegt mir nicht.

    Ich könnte jetzt anführen (ich hoffe man legt es mir nicht als Angeberei aus, ich erwähne es nur der Erklärung wegen) dass ich die King James Bible auf Englisch, die Heliga Bibeln 1917 auf Schwedisch und die ›Staatenbibel‹ auf Niederländisch.

    Um eine lange Geschichte kurz zu machen … ich vergleiche Texte im Original und komme daher zum Schluss: Von allen Wonneproppen überzeugt mich Calvin am meisten.

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • Was die Kirche als Institution betrifft … und was sie fürchtet wie der Teufel das Weihwasser … mache ich an einem Bild deutlich. Ihr seht darauf mein Taschenmesser aus meiner alten Heimat. Es ist ein Hirtenmesser das mich schon mein ganzes Leben begleitet.

    Die Hirten in der Auvergne und im Jura waren sehr lange mit ihren Herden auf Wanderschaft, hatten kaum Gelegenheiten sich zum Gottesdienst in einer Kirche zu versammeln. Sie hielten, getreu Calvins Lehre - nach der sie weder einen Geistlichen als Mittler zwischen ihnen und Gott noch ein Gotteshaus brauchen - ihre Gebete bei ihren Herden ab.

    Auf dem Foto seht ihr, dass im Messer ein Kreuz mit kleinen Silberstiften eingelegt ist. Das Messer wurde mit der Klinge ins Erdreich gesteckt und man hatte ein ›Gotteshaus unter dem Himmelszelt‹. Man nenn dieses Kreuz ›das Hirtenkreuz‹ (la croix du berger).

    Was würde die Kirche machen, wenn jeder nur noch Gottesdienst in der Familie und unter Freunden / Mitbrüdern und Schwestern feiern würde, die Kirchen leer blieben …

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹

  • … Volksgenossen …

    Ooops !

    » Béni soit l’Éternel, mon rocher, Qui exerce mes mains au combat, Mes doigts à la bataille. «
    ‭Psaumes 144:1 [Segond 1910]

    » Grand es-Tu, Seigneur, et digne de toute louange ; grande est Ta puissance, et infinie Ta sagesse. «
    ›Dans cet esprit, battons-nous !‹