IM GLAUBEN WACHSEN – Studienanleitung 2. Quartal 2026

  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für heutigen Sabbat vor der Karwoche, am Samstag, 28.3.2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung *


    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    Offenbarung 3,14-22; 4,9-11; 1. Mose 2,7; 3,8-10; Jeremia 31,3-4; Johannes 15,1-11: Römer 8,9-11


    Zitat

    MERKTEXT

    Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! ( Joh 15,9 )


    Wie würdest du deine aktuelle Beziehung mit Gott beschreiben? Ist sie lebendig und stark? Investierst du Zeit in diese Beziehung, studierst du Gottes inspiriertes Wort und sprichst du mit ihm wie mit einem Freund? Wenn ja, wie viel Zeit verbringst du damit?

    Fühlst du dich außerdem veranlasst, mit anderen über deine Beziehung mit Gott zu sprechen, weil es die schönste Beziehung in deinem Leben ist? Oder hat deine Beziehung zu Gott mit der Zeit nachgelassen? Ja, sie ist da und du meldest dich gelegentlich bei ihm, aber ehrlich gesagt ist sie nicht mehr so krass. Oder vielleicht bist du irgendwo dazwischen, dort, wo die Bibel von „lauwarm“ spricht ( Offb 3,16 NLB).

    Hast du dich jemals gefragt, ob Engel darüber nachdenken, warum wir nicht in Anbetung unseres Retters und Erlösers leben, mit hungrigen Herzen und eifrigen Gedanken, um Gott jeden Tag näherzukommen? Denn eine Beziehung mit Gott verändert in der Tat alles – sowohl hier als auch in Ewigkeit.

    Betrachten wir diese Woche den aktuellen Stand unserer Beziehung mit Gott und den Rat der Bibel für uns. Tatsächlich können wir uns nicht von dort, wo wir stehen, zu etwas Besserem bewegen, bis wir uns nicht ehrlich der Realität stellen und auf die Lösung hören, die Jesus beschreibt.


    Studienschwerpunkt: Offenbarung 3,14-22

    In dieser Lektion werden wir uns mit der Wirklichkeit unserer gegenwärtigen geistlichen Zustände als Gemeinde auseinandersetzen. Diese Realität betrifft uns sowohl als Gemeinschaft, als Gottes Volk, als auch persönlich, als Individuen. Die Analyse wird im Licht der prophetischen Botschaft an die Gemeinde in Laodizea durchgeführt. Diese Botschaft steht im siebten und letzten der Briefe an die Gemeinden in Kleinasien, wie sie in der Offenbarung zu finden sind. Die sieben Sendschreiben in den Kapiteln 2 und 3 sind Prophezeiungen, die die Geschichte der christlichen Kirche von der Zeit der Urkirche bis zum Ende der Welt umfassen. Gott selbst spricht in diesen Briefen zu seiner Gemeinde.

    Natürlich beziehen sich die sieben Gemeinden in „Asien“ nicht wörtlich auf heutige Gemeinden, von denen es aktuell offensichtlich weit mehr gibt als zur Zeit von Johannes. Vielmehr sah sich die Offenbarung in der Tradition der alttestamentlichen Prophezeiungen ( Dan 2; 7, 8; Jer 6,2 ) ...


    * Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 4. April am Karsamstag.


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/01 und aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/09-lehrerteil)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Indem der erneuerte Mensch eine Beziehung zu Christus eingeht, kehrt er zu seiner ihm von Gott gegebenen Beziehung zurück. Seine erste Pflicht gilt seinen Kindern und seinen nächsten Angehörigen. Nichts kann ihn davon entschuldigen, den inneren Kreis zugunsten des größeren Kreises außerhalb seiner Familie zu vernachlässigen. Am Tag des Jüngsten Gerichts werden Väter und Mütter gefragt werden, was sie getan und gesagt haben, um das Heil der Seelen zu sichern, für deren Geburt sie die Verantwortung übernommen hatten. Haben sie ihre Schützlinge vernachlässigt und sie Fremden anvertraut? Eine große Wohltat für andere kann die Schuld gegenüber Gott, für die eigenen Kinder zu sorgen, nicht aufheben. Das geistliche Wohl der Familie steht an erster Stelle.
    Müttern ist die größte Aufgabe anvertraut, die je einem Menschen gegeben wurde, indem sie die Kinder richtig erziehen und formen.
    Wann immer man die einem nächstliegende Pflicht erfüllt, wird Gott einen segnen und die Gebete erhören. Zu viele leisten Missionsarbeit außerhalb der Familie, während ihre eigenen Familien ohne jegliche Fürsorge bleiben und durch Vernachlässigung zugrunde gehen. Die erste Missionsaufgabe besteht darin, Liebe, Licht und Freude in den Familienkreis einzubringen. Wir sollten nicht nach großen Aufgaben im Bereich der Mäßigung oder der Mission suchen, bevor wir unsere Pflichten zu Hause erfüllt haben. Jeden Morgen sollten wir uns fragen: Welche gute Tat kann ich heute vollbringen? Welche liebevollen Worte kann ich sprechen? Freundliche Worte im Familienkreis sind wie Sonnenschein. Der Ehemann braucht sie, die Ehefrau braucht sie, die Kinder brauchen sie. … Es sollte der Wunsch eines jeden Herzens sein, so viel vom Himmel wie möglich auf Erden zu schaffen. – Unser Vater sorgt für uns, S. 36.

    Im Dienst Gottes gibt es keinen Mittelweg. … Niemand soll erwarten, einen Kompromiss mit der Welt eingehen und dennoch den Segen des Herrn genießen zu können. Gottes Volk soll sich von dieser Welt abgrenzen und sich ihr entziehen. Lasst uns eifriger danach streben, den Willen unseres Vaters im Himmel zu erkennen und zu tun. Lasst uns das Licht der Wahrheit, das uns erleuchtet hat, so aufnehmen, dass seine hellen Strahlen von uns in die Welt hinausstrahlen. Lasst Ungläubige erkennen, dass unser Glaube uns zu besseren Menschen macht; dass er lebendige Realität ist, die den Charakter heiligt und das Leben verwandelt. … Lasst uns über himmlische Dinge sprechen. Lasst uns uns mit christlicher Freude umgeben. Lasst uns zeigen, dass unser Glaube der Prüfung standhält. Lasst uns durch unsere Güte, Geduld und Liebe der Welt die Kraft unseres Glaubens beweisen. – Unsere hohe Berufung, S. 305.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/01/01)

  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026


    Einführung


    Ganz gleich, ob du als Siebenten-Tags-Adventist aufgewachsen oder neu im Glauben bist, ob du viele oder wenige Studienanleitungen gelesen hast - wo auch immer du dich heute geistlich befindest: Das Thema, wie du in einer bedeutungsvollen Beziehung mit Gott wachsen kannst, ist von entscheidender Bedeutung.

    Dieses Thema wirkt sich auf alle anderen Fragen aus. Dein Bild von Gott ist möglicherweise getrübt oder verschwommen; Wenn das der Fall ist, bete beim Bibelstudium um mehr Klarheit. Du fragst dich vielleicht, wie du dein Andachtsleben (Gebet und Bibelstudium) auffrischen kannst. Vielleicht denkst du auch über andere Bereiche nach, die deine Beziehung mit Gott beeinflussen, wie die Rolle von Stolz und Demut, Glaube und Wissen, Sünde und Gottes Gesetz, Reue und Vergebung. Oder du fragst dich, wie du Hindernisse und Rückschläge überwinden und andere auf deinem Weg mit Gott motivieren kannst.

    Deine Beziehung mit Gott ist deine allerwichtigste Beziehung. Zögere nicht, sie aufzubauen, zu festigen und so stark wie möglich zu machen. Jetzt - und nicht irgendwann in der Zukunft - ist die Zeit, an dieser Beziehung zu arbeiten, die alles andere beeinflussen wird: deine Ehe (falls du verheiratet bist), dein Elternsein (falls du Kinder hast), deine Freundschaften, deine finanziellen Entscheidungen, deine Freizeit, deine Ambitionen ... und deine ewige Zukunft,

    Da dieses Thema - Gottes Wunsch, eine Beziehung mit der Menschheit zu haben - die gesamte Bibel durchdringt, gibt es viele verschiedene Blickwinkel, Berichte und Bibelstellen, die man auswählen könnte, um dieses wichtige Thema zu vermitteln. Aufgrund der Art des Bibelstudienheftes können wir nur eine begrenzte Anzahl davon betrachten.

    Wie auch immer deine Beziehung mit Gott heute ist, sind diese Lektionen für dich geschrieben. Wir wünschen uns, dass diese dreizehn kurzen, kompakten Lektionen deine Liebe und Hingabe zu Jesus Christus neu wecken, während du dich in diesem Vierteljahr erneut mit ihm beschäftigst.

    Da es bei diesem Thema um Beziehungen geht, liegt dieses Bibelstudienheft etwas anders als die Anleitung. Die Lektionen sind in einem persönlichen Stil geschrieben, da es um einen persönlichen Gott geht, der dich persönlich kennenlernen möchte

    Ellen White schreibt: „Ein beständiges Leben in Christus ist ein großes Wunder“ (SDL 393). Die Bibel verwendet die Metapher eines Wettlaufs, um die Lebensreise mit Gott zu beschreiben. Unsere Belohnung sind eine unvergängliche Krone (1 Kor 9,24-25) und ewiges Leben mit unserem Gott. Unser geistlicher Wettlauf ist ein Marathon, kein Sprint. Es kann Zeiten geben, in denen wir aufhören zu laufen oder sogar auf die Nase fallen. Das kommt vor, und wenn es passiert, stehen wir einfach auf und laufen weiter. Wir müssen trotz der Prüfungen und Schwierigkeiten, die unweigerlich kommen, auf Kurs bleiben (Hbr 12,4-11). Und wir laufen diesen Wettlauf nicht allein; andere Läufer, die Jesus und sein Wort lieben, laufen mit uns. Am wichtigsten ist, dass Jesus uns den Helfer versprochen hat: „Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein“ (Joh 14,16-17).

    Wir laufen den Wettlauf des Lebens nicht allein – der Helfer ist nicht nur bei uns, sondern wohnt in uns, um uns im Lauf zu stärken und zu unterstützen, während wir unsere Augen auf „Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hbr 12,2) richten.

    Während ich schreibe, bete ich, dass der Heilige Geist uns als Einzelne sowie als weltweite Kirche bewegt und uns näher zu Gott bringt als je zuvor. Denn es gibt nichts Wichtigeres als eine starke Beziehung mit Gott.

    Lass uns auch gemeinsam studieren, lernen, lieben und in Gott bleiben.

    Nina Atcheson ist Lehrplan-Managerin und leitende Redakteurin des Sabbatschulmaterials „Alive in Jesus“ bei der Generalkonferenz. Ihr Lebensinhalt ist es, andere zu inspirieren und ihnen dabei zu helfen, Gott durch sein inspiriertes Wort tief und persönlich kennenzulernen. Atcheson ist verheiratet. Ihr Mann Matt und sie haben drei Kinder im Teenageralter.


    Inhalt:

    1. Realitätscheck ............................................. 28. März - 3. April
    2. Gott kennen ................................................ 04. April - 10. April
    3. Stolz oder Demut ....................................... 11. April - 17. April
    4. Die Rolle der Bibel ...................................... 18. April - 24. April
    5. Wie man die Bibel studiert ........................ 25. April - 1. Mai
    6. Gebetskämpfer ............................................ 2. Mai - 8. Mai
    7. Gebet praktisch ............................................ 9. Mai - 15. Mai
    8. Glauben haben ............................................ 16. Mai - 22. Mai
    9. Sünde, das Evangelium und das Gesetz .. 23. Mai - 29. Mai
    10. Reue und Vergebung .................................. 30. Mai - 5. Juni
    11. Rückschläge .................................................. 06. Juni - 12. Juni
    12. Sprich von Gott ............................................ 13. Juni - 19. Juni
    13. Bis in Ewigkeit .............................................. 20. Juni - 26. Juni
  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…sabbatschulwiki)

    Startfragen

    1. Wie würdest du deine aktuelle Beziehung mit Gott beschreiben? Gab es Zeiten, in denen sie stärker war? War die Art damals anders? Was macht sie stark oder schwach?
    2. Ist die Beziehung zu Gott eine Art Fernbeziehung?
    3. Wie kann man eine Beziehung mit jemandem leben, der unsichtbar und unhörbar ist?
    4. Wie wird Gottes Nähe und Fürsorge praktisch erfahrbar?


    Meine Antworten:

    1. Je älter ich werde um so wichtiger wird die Beziehung zu Gott, meinem himmlischen Vater. / Das ob sie früher stärker war, kann ich nicht beurteilen. / Als Konfirmand und "Frischling im Glauben" da war die Gottesbeziehung ja noch ganz am Anfang, da hat man so schwere Dinge wie das Theodizee-Problem und andere Sachen noch nicht „auf dem Schirm” gehabt ... / Je intensiver man sich ins Gebet vertieft und in das Meditieren über Gottes Wort um so stärker wird die Beziehung zu Gott.
    2. Ja, das könnte man schon so sagen; denn wir Chrsten sind hier auf Erden und Gott ist weit weg fern im Himmel, der aber einst auch unsere Heimat werden soll (siehe Phil. 3,20); wichtig ist m.E. dass Gottes Heiliger Geist sich mit unserem Geist verbindet und wir so näher mit Gott verbunden werden können.
    3. Nun, in der Bibel können wir doch sehr wohl "Gottes Stimme" hören, sicherlich nicht so wie bei Abraham oder bei Mose, zu denen Jahwe ja damals direkt gesprochen hatte. Im Gebet zum dreifaltigen Gott können wir unser Leben mit Gott konkret machen.
    4. Im Gottesdienst und Gebet und wenn wir mit Jesus Christus eine persönliche Beziehung haben. Wie oft hat uns doch der HERR schon aus notvollen Situationen heraus geholfen! Es bleibt dabei, was ich unten als Motto angegeben habe: »Der Herr ist gut!« – A m e n
  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Palmsonntag, am 29. März 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    I.) Unser Zustand – die Sonntags-Lektion


    Hast du dich schon einmal gefragt, was Jesus sagen würde, wenn er deine Beziehung zu sich gerade jetzt beschreiben würde? Vielleicht würde er sagen, sie ist stark oder sie war in der Vergangenheit stärker. Hast du dich schon einmal gefragt, was Jesus sagen würde, wenn er sein Volk in diesen letzten Tagen beschreiben würde? In Offenbarung 3,14–22 beschreibt Jesus sie tatsächlich.

    Er beginnt mit der Aussage, dass er der „treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes“ ist ( Offb 3,14 ). Ein treuer und wahrhaftiger Zeuge lügt nicht, sondern spricht eindeutig und ehrlich.


    Lies Offenbarung 3,14–17, wo Jesus den geistlichen Zustand seines Volkes heute beschreibt. Wie präzise beschreiben diese Verse dich persönlich?

    Meine Antwort: Es ist schon so, dass ich im Glaubensleben oft „weder kalt noch warm” und manchesmal ein lauer Christ bin. (Verse 15 + 16) So wird sich wohl ein jeder Christ, wenn er oder sie ehrlich zu sich selbst ist, schon mal verhalten haben. Ja als Mensch muss ich eingestehen, dass ich vor Gott der höchsten Gerechtigkeit in Wirklichkeit „jämmerlich, arm, blind, nackt und bloß” bin! (Vers 17d) HFA)


    Jesus sagt uns, den Christen, die in der Endzeit leben, dass er uns kennt. Wir sind weder heiß noch kalt, denn aus unserer Sicht brauchen wir nichts. Die Tage und Wochen vergehen, wir verbringen hier und da ein wenig Zeit mit Gott und denken, das sei genug. Aber das ist es nicht. Stattdessen brauchen wir ihn viel dringender, als uns bewusst ist. Wenn wir Jesus doch nur von ganzem Herzen lieben und für ihn leben könnten – oder gar nicht. Das wäre aus Gottes Sicht besser, als lauwarm zu sein. Jesus sagt, dass er uns aus seinem Mund ausspucken wird, weil wir so, wie wir sind, schlecht schmecken. Aber das hat er noch nicht getan. Er fordert uns daher auf, jetzt einige mutige Entscheidungen zu treffen.

    Was rät Jesus uns in Offenbarung 3,18–19?

    Meine Antwort: 3 Dinge sollen wir von ihm nehmen: Gold (im Feuer geläutert) – weiße KleiderAugensalbe — dazu zitiere ich aus der 2019er Sabbat-Lektion zur Offenbarung was im Lehrerteil zur Lektion 3 auf Seite 181 steht:

    „Gold kann den Wert, den wir in Gottes Augen haben, ausdrücken sowie auch Glauben, der einen Reinigungs- und Veredlungsprozess durchlaufen hat.

    Weiße Kleidung steht für die Gerechtigkeit Christi, die wir erhalten haben.

    Augensalbe steht für geistliche Unterscheidungskraft, die uns unser Bedürfnis nach Christus klar sehen lässt. ...”

    — und wir sollen „fleißig Buße tun” (Offb.3,19 LUTH1545) // Martin Luther: „Dass das ganze Leben der Christen Busse sei!” (1. der 95 Thesen Luthers vom 31. Oktober 1517)


    In alten Zeiten bedeutete „kaufen“, Waren zu handeln oder zu tauschen. Hier bietet Jesus großzügig einen Tausch an: unsere Apathie gegen sein Gold, seine weißen Gewänder und seine Augensalbe. Er möchte uns in seinen Augen reich machen, uns mit seinem vollkommenen Gewand der Gerechtigkeit bedecken und die Augen öffnen, damit wir erkennen, wie eine dauerhafte Beziehung mit ihm absolut alles verändern wird. Er bietet uns alles, was wir brauchen, vor allem, weil wir uns das, was wir brauchen, nicht selbst beschaffen können. Er allein kann und wird es tun, aber nur, wenn wir dazu bereit sind.

    ...

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…y-unser-zustand)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    ...

    Es ist schwer, das Ego täglich zu überwinden, selbst wenn die wunderbare Geschichte von Gottes Gnade und der Reichtum seiner Liebe, die er der Seele in ihren Bedürfnissen offenbart, vor Augen geführt wird.
    O wie sehr brauchen wir eine tiefere Beziehung zu Jesus Christus! Wir müssen seinen Willen annehmen und seine Ziele verwirklichen, indem wir von ganzem Herzen fragen: „Herr, was willst du von mir?“ O wie sehr sehne ich mich danach, unsere Gemeinden in einem anderen Zustand zu sehen als jetzt – wie sie den Heiligen Geist Tag für Tag mit ihrem lauen Glaubensleben betrüben, einem Leben, das weder kalt noch warm ist. Christus sagt: „Ich wollte, du wärst kalt oder warm! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich aus meinem Mund ausspeien“ ( Offenbarung 3,15–16 ).
    O wie sehr würde Christus vor den ungläubigen, weltlichen Menschen geehrt und verherrlicht werden, wenn seine Nachfolger das wären, was sie vorgeben zu sein – wahre Christen, die von der Liebe Christi angetrieben werden, ihn einer abgöttischen Welt zu verkünden und ... anderen von der Liebe Christi erzählen, und um dies zu tun, müssen wir selbst erfahren, was es bedeutet, diese Liebe im Herzen zu tragen. Jeder wird reichlich Gelegenheit zur Arbeit finden, wenn er die sich ihm bietenden Möglichkeiten nutzt. – Dieser Tag mit Gott, S. 64.

    ...

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/01/…y-our-condition)

  • Zitat

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    Offenbarung 3,14-22; 4,9-11; 1. Mose 2,7; 3,8-10; Jeremia 31,3-4; Johannes 15,1-11: Römer 8,9-11

    Meine persönlichen Auslegungen dieser 7 Bibeltexte für 1. Lektion im 2. Quartal:



    HFA

    1/7 — Offenbarung 3:14-22

    14 »An den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibt: Dies sagt dir der eine, der die Erfüllung aller Zusagen Gottes ist, sein treuer und wahrhaftiger Zeuge. Er ist der Ursprung von allem, was Gott geschaffen hat. 15 Ich kenne dich genau und weiß alles, was du tust. Du bist weder kalt noch heiß. Ach, wärst du doch das eine oder das andere! 16 Aber du bist lau, und deshalb werde ich dich ausspucken. 17 Du bildest dir ein: ›Ich bin reich und habe alles, was ich brauche. Mir fehlt es an nichts!‹ Da machst du dir selbst etwas vor! Du merkst gar nicht, wie jämmerlich du in Wirklichkeit dran bist: arm, blind und nackt. 18 Darum solltest du dich endlich um den wahren Reichtum bemühen, um das reine Gold, das im Feuer geläutert wurde. Nur dieses Gold macht dich reich, und nur von mir kannst du es bekommen. Lass dir auch die weißen Kleider von mir geben, damit du nicht länger nackt dastehst und dich schämen musst. Kauf dir Augensalbe, die deine blinden Augen heilt. 19 Bei allen, die ich liebe, decke ich die Schuld auf und erziehe sie mit Strenge. Nimm dir das zu Herzen und kehr um zu Gott! 20 Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben. 21 Wer durchhält und den Sieg erringt, wird mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich mich als Sieger auf den Thron meines Vaters gesetzt habe. 22 Wer Ohren hat, soll hören, was Gottes Geist den Gemeinden sagt.«

    Meine Auslegung: Die Gemeinde Laodizea trifft voll auf die Christenheit im 21. Jahrhundert zu! Denn diese hat einen „lauwarmen Glauben” (Verse 15 + 16), ist „weder kalt noch heiß.” Auf den Kanzeln der Kirchen wird nicht mehr der Herr Jesus Christus verkündet und nicht mehr zur Busse und Umkehr gepredigt, noch hört man dort aufrüttelnde Predigten wie noch im 19. Jahrhundert in Württemberg durch den Erweckungsprediger Ludwig Hofacker (1798- 1828) bei dessen Predigten die Kirchen noch übervoll waren! Wir heutigen Christen sollten das Gold des Glaubens, die weißen Kleider der Heiligung anziehen und die Augensalbe des Heiligen Geistes nehmen!

    Der Herr Jesus Christus steht bereits vor der Tür, denn es ist die letzte Endzeit (Daniel 8,17+19) kurz vor Jesu Wiederkunft! Daher müssen wir durchhalten im Glauben und nicht nachlassen und ihm stets unsere Herzenstüre aufmachen! A m e n


    LUTH1912

    2/7 — Offenbarung 4:9-11

    9 Und wenn die Gestalten Preis und Ehre und Dank dem gaben, der da auf dem Thron saß, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, 10 fielen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron saß, und beteten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legten ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprachen: 11 Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; Denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen.

    Meine Auslegung: Johannes wird in einer Vision in den Himmel versetzt, denn er sieht den Thron Gottes umgeben von 24 Ältesten. Wer sind diese 24 Ältesten? Könnten diese nicht den alten Bund – symbolisch dargestellt durch die 12 Stämme Israels – und den neuen Bund –symbolisch dargestellt durch die 12 Apostel Jesu – darstellen? Nun, dazu gibt der Bibelführer NIKODEMUS folgende Antwort:

    1. Die 24 Ältesten als Vertreter des gesamten Volkes Gottes

    Darum sehen viele Ausleger in den 24 Ältesten eine symbolische Darstellung des ganzen Volkes Gottes: 12 Stämme Israels + 12 Apostel = alttestamentliches und neutestamentliches Gottesvolk in Einheit.

    2. Die 24 Ältesten als eine besondere Engelgruppe

    Einige sagen: Es könnten hohe Engelwesen sein, weil sie im himmlischen Thronsaal dienen und himmlische Ordnung widerspiegeln. Diese Sicht betont eher ihre Funktion als „himmlisches Ratsgremium“.

    Wer nun auch immer diese himmlischen 24 Ältesten sein mögen, hier in dieser "Thronsessel-Szene" beten sie den DREIEINEN GOTT JEHOWAH an, werfen ihre Kronen (insofern müssten die 24 eine hohe Stellung im Himmel einnehmen! Exkurs: vielleicht ist es eine sechsfache Vierer-Engelsgruppe, die direkt unter den 4 Erzengeln (Michael/ Gabriel/ Raphael/ Uriel) angesiedelt sind ...) vor ihm nieder und anerkennen diesen dreieinen Gott als den Schöpfer-Gott an, dem allein Preis und Ehre und Kraft zukommt (denn die ewige Gottheit JAHWEH ELOHIM hat mit Vater und Sohn und Heiligem Geist laut 1. Mose 1,1–3 ja . a l l e s geschaffen! A m e n


    HFA

    3/7 — 1. Mose 2:7

    7 Da nahm Gott, der HERR, etwas Staub von der Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.

    Meine Auslegung: Dieser Vers ist sehr wichtig da er festlegt wie des Menschen Anthropologie beschaffen ist! Der Mensch („Adam” – hier als "Gattungsbegriff") wurde von JAHWEH aus MATERIE („Erdenstaub”) und aus GEIST (bzw. "GEISTSEELE") („Lebensatem”) erschaffen! Der materielle Körper, der seit dem Sündenfall dem langsamen körperlichen Verfall unterworfen ist und mit dem körperlichen Tod endet und ins Grab gelegt wird, der zerfällt zu Staub (aus dem der Mensch („Adam”) einst vom EWIGEN geschaffen worden war) und DER GEIST, welcher der göttliche Teil und DAS EIGENTLICHE LEBENSPRINZIP im Menschen ausmacht – Exkurs: wird die das Leben überhaupt ausmachende Geistseele abgezogen, stirbt der Mensch und tritt dessen leiblicher Tod ein – und der daher unsterblich ist, was Jesus klar und eindeutig laut Matthäus 10:28 so gelehrt hatte, der geht beim Tode eines Menschen zurück zu Gott, der ihn geschaffen hatte, so wie wir es in Prediger 12,7 lesen können! Es ist daher liebe Siebente-Tags Adventisten, dringend erforderlich dass ihr diese Aussage Jesu aus Mat.10,28 endlich anerkennt statt andere Christen mit Seelenschlaflehren und Todesschlaflehren zu verunsichern! A m e n


    HFA

    4/7 — 1. Mose 3:8-10

    8 Am Abend, als ein frischer Wind aufkam, hörten sie, wie Gott, der HERR, im Garten umherging. Ängstlich versteckten sie sich vor ihm hinter den Bäumen. 9 Aber Gott, der HERR, rief: »Adam, wo bist du?« 10 Adam antwortete: »Ich hörte dich im Garten und hatte Angst, weil ich nackt bin. Darum habe ich mich versteckt.«

    Luther1545/1912: 8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging. ... 10 Und er [Adam] sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich

    Meine Auslegung: Als nach dem Sündenfall das Lichtkleid (welches dem Menschen das ewige Leben garantieren sollte) mit einem Schlag von Adam und Eva abfiel und sie erkannten, dass sie nackt waren – so beschrieb es auch Ellen G. White – da wollten sich beide vor Gott verstecken, da ihnen ihr schlechtes Gewissen schlug (was ja an und für sich ein gutes Zeichen war) weil sie dem einzigen Verbot Gottes Ungehorsam waren und Angst vor den Konsequenzen hatten! Sonst als sie vermutlich von 4114 – 4026 v.Chr. 88 Jahre lang in Harmonie und ungestört liebevoll mit JAHWE gelebt hatten da freuten sie sich immer wenn sie die Stimme ihres himmlischen Vaters gehört hatten und wenn Gott sie im Garten Eden besucht hatte! Nun aber seit dem Sündenfall war dies nicht mehr der Fall, da die Sünde Adam und Eva von Gott getrennt hatte, denn Sünde = Trennung von Gott! Nun kam Angst und Furcht vor Gott auf! Aber Gott der HERR blieb auch weiterhin der liebevolle und barmherzige Gott, der sein Geschöpf immer und immer wieder ruft mit den Worten »Adam, Mensch, wo bist du?« Also Gott kümmert sich bis heute noch auch um ein sündig gewordenes Menschenwesen! Der gnädige Gott hört nicht auf seine Menschen zu sich zu rufen und zu suchen und seit Pfingsten 33 versucht der Heilige Geist den Zugang zu den Menschen zu bekommen. Es liegt nun an jedem einzelnen Menschen selbst diesen Heiligen Geist in ihre Herzen hinein zu lassen! A m e n

    ENDE TEIL I

  • Zitat

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    Offenbarung 3,14-22; 4,9-11; 1. Mose 2,7; 3,8-10; Jeremia 31,3-4; Johannes 15,1-11: Römer 8,9-11

    TEIL 2

    LUTH1912

    5/7 — Jeremia 31:3-4

    3 Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. 4 Wohlan, ich will dich wieder bauen, dass du gebaut sein sollst, du Jungfrau Israel; Du sollst dich wieder schmücken, Pauken schlagen und herausgehen zum Tanz.

    Meine Auslegung: Das Volk Israel ✡️ – Gottes auserwähltes und ersterwähltes Volk der Juden – bleibt auf immer und ewig Gottes geliebtes Volk! Auch als Israel bzw. Juda 586 v.Chr. ganz am Boden lag zur Zeit des Jeremia (ca. * 653 v.Chr. ... 635 v.Chr. Dienstantritt als Prophet – † Märtyrer-Tod 580 v.Chr. ... - Alter : 73 Jahre) – als die Juden, beginnend seit 606 v.Chr. (siehe Daniel 1,1) 70 Jahre in die Babylonische Gefangenschaft mussten (606 – 536 v.Chr.) wurde dann das Land wieder aufgebaut. Und aus Nehemia 2 erfahren wir dass der Perserkönig Artaxerxes I. Longimanus 444 v.Chr. den Befehl gab Jerusalem wieder aufzubauen, da er dessen jüdischen Mundschenk Nehemia traurig sah, weil doch Israel ✡️ so zerstört am Boden lag. Exkurs: Aus Daniel 9,25 wo es auch um diesen Befehl ging, Jerusalem wieder aufzubauen, erfahren wir dass ab 444 v.Chr. 69 Jahrwochen (69 x 7 Jahre = 483 Jahre x 360 prophetische Tage = 173.880 tatsächliche Tage; 173.880 : 365,2422 = 476.06766 tatsächliche Jahre = 476 Jahre + O Monate + 24 Tage.) vergehen sollten bis zum Erscheinen des Messias! Und tatsächlich ergibt sich anhand dieser prophetischen Berechnung 1. Nisan [= 5. März] 444 v.Chr. + 476 Jahre und 24 Tage = 29. März 33 n.Chr. der Tag an dem Jesus von Nazareth als »Messias-König« triumphal am Palmsonntag in Jerusalem eingezogen ist, eben genau 173.880 Tage später am Sonntag, 29. März 33 !

    Aber Jeremia 31:4 hatte noch eine zweite prophetische Erfüllung! Denn nachdem durch Hitlers Holocaust ⅔ aller europäischen Juden (6 von 9 Millionen Juden) ermordet wurden, hat Jahwe durch die Erfüllung der Prophetie aus Jesaja 66,8 1947/1948 exakt nach "7 Zeiten der Nationen" [(7 x 365,2422 = 2556,6954 = aufgerundet 2557 Jahre) seit dem Tode von König Joschijah 609 v.Chr. bei Meggido als die Juden ihre Unabhängigkeit verloren hatten – 609 v.Chr. + 2557 Jahre = 1948 n.Chr.] mit der Staatsgründung des Neuen Staates Israel 🇮🇱 vom Freitag, 14. Mai 1948, als die Juden ihre Unabhängigkeit zurück hatten, erneut das Haus Israel gebaut! Und Gott baut heute noch laut Apostelgeschichte 15,16 („und will die zerfallene Hütte Davids wieder bauen”) daran die zerfallene Hütte Davids weiter aufzubauen! Zugleich erfüllte sich am 14.5.1948 auch die Prophezeiung aus den Psalmen aus Psalm 102,14: »Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, dass du ihm gnädig seist, und die Stunde ist gekommen!« A m e n


    HFA

    6/7 — Johannes 15:1-11

    1 »Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Alle Reben am Weinstock, die keine Trauben tragen, schneidet er ab. Aber die fruchttragenden Reben werden sorgfältig beschnitten, damit sie noch mehr Frucht bringen. 3 Ihr seid schon gute Reben, weil ihr meine Botschaft gehört habt. 4 Bleibt fest mit mir verbunden, und ich werde ebenso mit euch verbunden bleiben! Denn eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Früchte tragen, sondern nur, wenn sie am Weinstock hängt. Ebenso werdet auch ihr nur Frucht bringen, wenn ihr mit mir verbunden bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht . Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. 6 Wer ohne mich lebt, wird wie eine unfruchtbare Rebe abgeschnitten und weggeworfen. Die verdorrten Reben werden gesammelt, ins Feuer geworfen und verbrannt. 7 Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten. 8 Wenn ihr viel Frucht bringt und euch so als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters sichtbar. 9 Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr nach meinen Geboten lebt, wird meine Liebe euch umschließen. Auch ich richtete mich nach den Geboten meines Vaters und lebe in seiner Liebe. 11 Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird.

    Meine Auslegung: Nur wenn wir als Christen, als die symbolischen Reben mit unserem "Weinstock" Jesus Christus verbunden sind (Vers 4), können wir gute Früchte des Glaubens erbringen! Denn ohne Jesus Christus können wir nichts tun! (Vers 5)

    Jesus fordert uns auf Gottes Zehn Gebote einzuhalten! »Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.« (Johannes 15,10 – LUTH1912) A m e n


    HFA

    7/7 — Römer 8:9-11

    9 Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben – schließlich wohnt er ja in euch! Seid euch darüber im Klaren: Wer den Geist von Jesus Christus nicht hat, der gehört auch nicht zu ihm. 10 Wenn Christus in euch lebt, dann ist zwar euer Körper wegen der Sünde noch dem Tod ausgeliefert. Doch Gottes Geist schenkt euch ein neues Leben, weil Gott euch angenommen hat. 11 Ist der Geist Gottes in euch, so wird Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, auch euren vergänglichen Körper lebendig machen; sein Geist wohnt ja in euch.

    Meine Auslegung: Ja, so sollte es sein! Dass Gottes Heiliger Geist unser Leben bestimmen möge! Durch die Erbsünde des Adam ist leider auch der Tod zu uns gläubigen Christen gekommen (Vers 10a); aber durch den Heiligen Geist wird unser Leben erneuert + und nimmt Jesus Christus in uns immer mehr Gestalt an!

    Weil Gott der Vater seinen Sohn Jesus von den Toten auferweckt hat, wird ER auch unsere Körper lebendig machen bei der Auferstehung zum Zeitpunkt der Entrückung! (siehe 1. Thess. 4,16f.) A m e n

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…sabbatschulwiki)


    Sonntag: Unser Zustand

    Offenbarung 3,14-17

    1. Wo erkennst du Symptome dieses Zustands in deinem Leben, in deiner Gemeinde?
    2. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die siebte, die Endzeit-Gemeinde (nur Tadel, kein Lob) so sehr von der vorherigen, der sechsten Gemeinde (Philadelphia, kein Tadel, nur Lob) unterscheidet? Wie kam es zu diesem „Beziehungs-Abfall“?
    3. Welche Einflüsse siehst du in deinem Leben, deiner Gemeinde, die die laodizeanische Lauheit begünstigen? Was kann man dagegen tun? Was tat Gott dagegen?

    Offenbarung 3,18-19

    1. Was bedeuten diese Symbole (Gold, weiße Kleider, Augensalbe)? Inwieweit hilft genau das, aus dem lauen Zustand herauszukommen?
    2. V.19: Wo hörst du heute diesen heilsamen Tadel? .Beachte: Jesus tritt hier als „Zeuge“ (v.14) auf, der die Probleme konkret nennt – das entspricht dem „Zeugnis Jesu“ (Off 12,17; 19,10), das die Endzeit-Gemeinde aufrütteln soll, wie es in den „Testimonies for the Church“ von Ellen White geschah. ...


    Meine Antworten zu Offenbarung 3,14-17:

    1. In unser Evangelischen Kirche herrscht leider eine schlimme Lauheit! Da wird von den Kanzeln über alles mögliche und unmögliche gepredigt aber meist nicht von Jesus Christus!
    2. Die Philadelphia-Gemeinde stand meines Erachtens für die Periode in der Kirchengeschichte die geprägt war von einer Erweckung (südwestdeutsche + westfälische Pietismus), Bibelbewegung und der Gründung der Bibelgesellschaften seit 1812 in Württemberg. (Die erste moderne Bibelgesellschaft im heutigen Sinne, die British and Foreign Bible Society (BFBS), wurde 1804 in London gegründet.) Die Historisch-Kritische Methode mit ihrer radikalen Bibelkritik seit David Friedrich Strauß (1808-1874) war wohl ursächlich für diesen „Beziehungs-Abfall“!
    3. Wenn nicht mehr die Bibel als Heilige Schrift und Jesus Christus im Mittelpunkt des kirchlichen Lebens stehen, sondern Anpassungen an den modernen Zeitgeist, braucht man sch über diese "laodizeanische Lauheit" nicht zu wundern! Man kann hier nur persönlich – sei es an Schreiben an die Landessynodalen oder an die Kirchenleitungen mit dem Landesbischof – mahnen wieder zu "Bibel und Bekenntnis" zurückzukehren! // Gott der HERR sandte seine Propheten um das Volk zur Umkehr zu bewegen!


    Meine Antworten zu Offenbarung 3,18-19:

    1. Diese drei Symbole stehen wohl für (----> siehe oben unter NR. #4 und NR. #5) ...
      • a) Gold = Glauben – Gold kann den Wert, den wir in Gottes Augen haben, ausdrücken sowie auch Glauben, der einen Reinigungs- und Veredlungsprozess durchlaufen hat.
      • b) weiße Kleider = Heiligung – Weiße Kleidung steht für die Gerechtigkeit Christi, die wir erhalten haben.
      • c) Augensalbe = Heilige Geist – Augensalbe steht für geistliche Unterscheidungskraft, die uns unser Bedürfnis nach Christus klar sehen lässt.

        Der Glaube an Gott und die Heiligung (versuchen Jesus Christus immer ähnlicher zu werden!) und der Heilige Geist (der uns die Heilige Schrift besser verstehen lässt!) können helfen aus dem lauen Zustand herauszukommen.

    2. Fleißig Busse zu tun – das war v.a. das Anliegen von Martin Luther im 16. Jhdt. Den Ruf zur Umkehr, den hört man heute nur noch sehr selten in unseren Kirchen; gerade jetzt in dieser letzten Endzeit erscheint dieser Bussruf aber wichtiger denn je zu sein!
  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Karmontag, am 30. März 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    II.) Tadel, Reue und Belohnung – die Montags-Lektion


    „Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich“, sagt uns Jesus in Offenbarung 3,19 . „So sei nun eifrig und tue Buße!“ Keiner von uns könnte auch nur eine Sekunde lang mit mit Fug und Recht behaupten, dass Jesus sich nicht um uns oder unsere Zukunft kümmert. Wie viel einfacher wäre es für Jesus gewesen, die Menschheit aufzugeben und nicht den schmerzhaften Weg zu gehen, den er auf dieser Erde gewählt hat. Gerade weil er uns so sehr liebt, tadelt er uns in unserem gegenwärtigen Zustand. Er möchte eine viel stärkere, tiefere Beziehung mit uns. Er ist nicht zufrieden mit unserer Haltung, die mal so und mal so ist, mit unserer Einstellung: „Ich komme zu ihm, wenn ich ihn brauche.“

    Stattdessen tadelte Jesus uns zu unserem eigenen Wohl. Er ruft uns zur Umkehr auf. Aber wir können nicht Buße tun, wenn wir nicht erkennen, dass etwas nicht stimmt. Doch Jesus hat uns genau gesagt, was mit uns nicht stimmt: Wir denken, wir seien reich, aber in Wirklichkeit sind wir „erbärmlich und bemitleidenswert und arm und blind und nackt“ ( Offb 3,17 NLB).


    Lies Offenbarung 3,20. Was wird uns hier versprochen? Was müssen wir tun, um das Zugesagte zu erhalten?


    Das ist so ein schönes und außergewöhnliches Wortbild. Der Gott des Universums möchte sich mit dir, mit mir, zu einer Mahlzeit zusammensetzen. Er wünscht sich ein Aufeinander-Eingehen und Gespräche bei gutem Essen. Dies ist die Beschreibung einer engen, dauerhaften Beziehung. Jesus lädt uns ein, diese mit ihm zu haben.

    Er wartet geduldig und klopft an die Tür deines Herzens. Vielleicht hast du Bilder davon in Kinderbüchern gesehen – ein großer, anmutiger Erlöser, der sanft anklopft. Er drängt sich nicht auf und zwingt dich nicht in ein Gespräch. Er drängt sich nicht in deinen Zeitplan oder dein geschäftiges Leben. Die Zeit ist kurz, also öffne die Tür, wenn du ihn hörst. Er wird da sein, um in dein Leben zu treten.

    Diese Metapher veranschaulicht die Art von Beziehung, die Jesus mit allen von uns haben möchte. Aber eines Tages, wenn du Jesus von Angesicht zu Angesicht begegnest, wenn du deine Krone in Anbetung und Lobpreis mit Abertausenden anderen in Anbetung des Schöpfers vor ihm niederlegst ( Offb 4,9–11; 5,11–14 ), wenn du auf deine irdischen Prüfungen zurückblickst und erkennst, dass sie bedeutungslos erscheinen – glaubst du dann, dass du die Zeit, die du mit Jesus auf Erden verbracht hast, jemals bereuen wirst? Die Antwort darauf, auf diese rhetorische Frage, kann natürlich nur "Nein" sein! (Anmerkung von mir)

    ...

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…e-und-belohnung)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…sabbatschulwiki)


    Montag: Tadel, Reue und Belohnung

    Offenbarung 3,20

    1. Wie macht sich das „Klopfen“ Jesu in deinem Leben bemerkbar? Wie ist es von anderen Geräuschen zu unterscheiden?
    2. Wie können wir ganz praktisch die Tür unseres Herzens auftun und Jesus hereinlassen?
    3. Was meint Jesus damit, dass er dann mit dir „essen“ wird?


    Meine Antworten:

    1. Im Konfirmationsunterricht klopfte der Herr Jesus durch seinen Heiligen Geist an meine Hetzenstür! Alles was nicht wollautend ist, sind Geräusche dieser Welt und der Geist des Teufels, der uns wegziehen will von Jesus.
    2. Durch Gebet zum Herrn Jesus und durch den Beistand des Heiligen Geistes und wenn wir mit des Heil'gen Geistes Hilfe die Bibel lesen.
    3. Das heilige Abendmahl wird Jesus mit seiner Gemeinde feiern, nachdem ER wiedergekommen sein wird, so hat ER es ja verheißen (Lukas 22,16)! Dann werden wir mit IHM erneut das Passahlamm essen!
  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Kardienstag, am 31. März 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    III.) Ewige Liebe – die Dienstags-Lektion


    Nachdem Jesus unseren trägen Zustand beschrieben hat, sagt er uns, dass dieser überwunden werden muss. „Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron“ ( Offb 3,21 ). Für einige von uns mag es der größte Kampf sein, den wir jemals ausfechten müssen – einfach unseren schwachen, selbstgenügsamen Zustand zu erkennen, Jesu Tadel anzunehmen, Buße zu tun und Jesu Gewand der Gerechtigkeit mit Augen zu empfangen, die wirklich sehen.

    Das Erstaunliche ist, dass Jesus unsere Gleichgültigkeit und Lauheit und lauwarmen Zustand versteht und sich mit uns identifiziert (nicht, dass Jesus jemals lauwarm gewesen wäre). Er sagt: „Wer überwindet, … wie auch ich überwunden habe“ ( Offb 3,21 ). Weil er starb, um uns zu retten, hat Jesus die Sünde und ihre Strafe überwunden. Er versteht unseren Kampf gegen die Sünde, vor denen wir stehen, und verspricht, uns zu helfen.

    Viele Menschen in der Bibel haben auf Gottes Einladung reagiert, eine Bundesbeziehung mit ihm einzugehen. Dies ist das übergreifende Narrativ bzw. das Thema der gesamten Bibel. Wenn wir uns einige dieser Menschen ansehen, können wir erkennen, dass Gott zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich mit ihnen interagiert hat.


    Was lehren uns diese Berichte darüber, wie Gott in verschiedenen Situationen mit Menschen interagiert?

    1. Mose 2,7; 3,8–10 – Gott schaffte den Menschen aus Erdenstaub und hauchte ihm den Lebensgeist ein. (Gen. 2,7) // Gott ruft nach den Menschen: „Adam, wo bist Du?” (Gen. 3,8ff.)


    1. Mose 5,24 – Der 7. seit Adam, Henoch wurde als er 365 Jahre alt wurde (1 Mos 5,23) von Gott von der Erde hinweg lebendig in den Himmel genommen, „denn Gott hatte ihn entrückt.” (Lutherbibel 2017) ==> Eine ATliche Typologie für unsere Entrückung, die Entrückung der Gemeinde Jesu vor der Großen Trübsalszeit, so wie Henoch noch vor der großen Sintflut errettet worden war, so werden auch wir vor der Zeit der 7 Plagen von Jesus in den Himmel entrückt werden bevor die 70. und letzte Jahrwoche aus Daniel 9,27 beginnt, die 7 Jahre dauern wird!


    1. Mose 6,13 – Gott beschließt die Menschheit auszulöschen, bis auf die 8 Getreuen von Noahs Familie! »Ich habe beschlossen, alles Leben auf der Erde zu vernichten, denn wo man auch hinsieht, herrscht Grausamkeit. Darum werde ich alles auslöschen!« (HFA) sagte der HERR.


    1. Mose 12,1–4 – Jahwe beruft Abraham und ruft ihn auf seine Heimat Ur zu verlassen und in ein Land zu ziehen, dass der HERR ihm zeigen wird! Gott wird segnen, die Abraham segnen, und verfluchen, die Abraham verfluchen! (Gen 12,3)


    2. Mose 34,29 – DER EWIGE gibt dem Moses, mit dem JEHOWAH in Form von JESUS CHRISTUS „von Angesicht zu Angesicht geredet hatte” ( 2Mo 33,11 ) – weshalb ein Glanz auf seinem Gesicht lag – die heiligen ZEHN GEBOTE GOTTES, die JAHWES WILLEN und dessen ewig gültiges MORALGESETZ enthalten!


    Ob Gott physisch mit seinen Kindern ging oder nur mit ihnen sprach, Fakt ist, dass er sich immer gewünscht hat, der Menschheit nahe zu sein. Egal wie deine Beziehung zu Gott heute ist, Gott möchte dir nahe sein. Wir können davon in Jeremia 31,3-4 lesen:

    „Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Ich will dich wieder bauen, dass du gebaut sein sollst“.

    Ob dein Tag gerade beginnt oder endet, Gott sucht dich und wartet darauf, dich näher zu sich zu ziehen. Er möchte eure Beziehung weiterbauen — oder wiederherstellen. Wenn das nicht passiert, liegt der Fehler bei dir, nicht bei Gott.

    ...

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…day-ewige-liebe)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Du möchtest dem Herrn gefallen, und das kannst du, indem du seinen Verheißungen glaubst. Er wartet darauf, dich in einen Hafen der Gnade zu führen, und er ruft dir zu: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“ Du hast eine Zeit der Unruhe erlebt; aber Jesus sagt zu dir: „Kommt zu mir, … und ich werde euch Ruhe geben.“ Die Freude an Christus in der Seele ist unbezahlbar. „Dann freuen sie sich“, denn sie dürfen in den Armen ewiger Liebe ruhen. …

    Christus ist bereit, dem reuigen Sünder zu sagen: „Siehe, ich habe deine Schuld von dir genommen und werde dich mit neuem Gewand bekleiden.“ Das Blut Jesu Christi ist die beredte Fürsprache für die Sünder. Dieses Blut „reinigt uns von aller Sünde“.
    Es ist dein Vorrecht, auf die Liebe Jesu zum Heil zu vertrauen – auf die vollste, sicherste und edelste Weise; zu sagen: Er liebt mich, er nimmt mich an; ich will ihm vertrauen, denn er gab sein Leben für mich. ... – Zeugnisse für Prediger, S. 516, 517.


    Wenn der Sünder das Kreuz erreicht und zu dem aufblickt, der für seine Rettung starb, darf er sich in Fülle freuen, denn seine Sünden sind vergeben. Am Kreuz kniend, hat er den höchsten Ort erreicht, den ein Mensch erreichen kann. Das Licht der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes offenbart sich im Angesicht Jesu Christi, und die Worte der Vergebung werden gesprochen: „Lebt, ihr schuldigen Sünder, lebt! Eure Reue ist angenommen, denn ich habe einen Lösegeldbetrag gefunden.“

    Durch das Kreuz erfahren wir, dass unser himmlischer Vater uns mit unendlicher und ewiger Liebe liebt und uns mit einer Liebe zu sich zieht, die weit über die mütterliche Sehnsucht nach einem verlorenen Kind hinausgeht. Kein Wunder also, dass Paulus ausrief: „Es sei ferne von mir, mich zu rühmen, außer des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus“! Auch wir dürfen uns des Kreuzes von Golgatha rühmen, uns ganz dem hingeben, der sich für uns hingegeben hat. Dann werden wir mit dem Licht der Liebe, das von seinem Angesicht auf unseres strahlt, hinausgehen und es denen in der Finsternis widerspiegeln. – Unsere hohe Berufung, S. 46.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/01/…verlasting-love)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…sabbatschulwiki)


    Dienstag: Ewige Liebe

    Offenbarung 3,21

    1. Was bedeutet überwinden? Was hat das in diesem Zusammenhang zu bedeuten?
    2. Welche biblischen Geschichten kennst du, die Gottes Aufruf, ihm zu folgen und sich ihm zu übergeben, veranschaulichen? .Ruf an Adam, Kain, Noah, Abraham, … .
    3. Wie war die jeweilige Reaktion darauf und wie die langfristigen Konsequenzen? .ZB Kain, Abraham..
    4. Wo hast du schon Gottes deutlichen Ruf gehört? Wie war deine Reaktion darauf?
    5. Was in deinem Leben könnte Gottes Ruf an dich übertönen?


    Meine Antworten:

    1. Überwinden bedeutet durchzuhalten im Glauben und den Sieg zu erringen! Dann werden wir mit Christus zusammen regieren in Herrlichkeit, Amen!
    2. a) Der Ruf Gottes an Abram (aus dem später Abraham wurde) seine angestammte polytheistische Heimat zu verlassen. / b) Der Weg der Moabiterin Ruth, die ihre jüdische Schwiegermutter Naomi nicht verlassen wollte. / c) Der Ruf an Esra und Nehemia die Mauern Jerusalems wieder aufzubauen. / d) Der Ruf des Heilands Jesus von Nazareth an seine 12 Jünger ihm nachzufolgen. / e) Die Berufung des ursprünglichen Christenverfolgers Saulus vor Damaskus. / f) Der Ruf Gottes an die 3 großen Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel. / g) Der Ruf an Jonas, Ninive Buße zu predigen.
    3. a) Abram – er folgte dem Rufe Jahwes und verließ seine Heimat Ur. ----> langfristig wurde ihm, seinem Sohn Isaak und Enkel Jakob das verheissene Land Kanaan versprochen! / b) Ruth die treu zu ihrer Schwiegermutter stand und den Glauben an Jahwe annahm. ----> langfristig sollte Sie die Stammmutter des Königs David werden! / c) weil der persische König Artaxerxes I. Nehemia nach Jerusalem schickte, konnte er zusammen mit dem Priester Esra dessen Mauern wieder aufbauen. ----> langfristig wurde Gottes 2. Tempel durch Herodes dem Großen noch herrlicher gemacht und renoviert. / d) durch die 12 Apostel wurde Jesu Lehre weiterverbreitet! ----> langfristig wurde durch sie die christliche Kirche gegründet und das NT geschrieben, zumindest von zweien – Matthäus Levi und Johannes Zebedäus – von ihnen! / e) Aus Saulus wurde Paulus, der viele neue christlichen Gemeinden in Syrien (= Gebiet der Levante), Kleinasien und Griechenland gründete! ----> langfristig ist durch ihn das Christentum nach Europa und nach Rom gekommen! / f) Der Ruf der 3 großen Propheten verhallte meist ungehört bei den Königen!; nur einige wenige vom Volk folgten deren Bussruf! ----> langfristig erlitten alle 3 großen Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel den Märtyrertod! / g) Jonas Busspredigt in Ninive war 777 v.Chr. wider Erwarten erfolgreich! Der assyrische König Salmanassar IV. und sein ganzes Volk tat Busse und bat um Vergebung. ----> langfristig blieb diese Buße in Ninive aber aus, sodass 165 Jahre später im Jahre 612 v.Chr. das Assyrische Weltreich unterging und Ninive von Nebukadnezars Vater Nabopolassar zerstört wurde und Assyrien in die Hand der Babylonier fiel!
    4. Ich habe schon mal den deutlichen Ruf gehört Busse zu tun und umzukehren als ich meine Mutter schlecht behandelte und Sie dann um Vergebung gebeten habe und ich mich bei ihr entschuldigt habe.
    5. Da gibt es leider in dieser Zeit alle möglichen Dinge die einen ablenken wollen, damit wir Gottes Ruf nicht mehr hören und vernehmen können! Unser Gegenspieler, der Satan freut sich natürlich sehr über alle diese Dinge ...!
  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Karmittwoch, am 1. April 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    IV.) Bleiben – die Mittwochs-Lektion


    Die Jünger folgten Jesus die schmale Treppe vom Obergemach hinunter auf die Straße. Als sie in einer der bedeutsamsten Nächte der Erdgeschichte gemeinsam nach Gethsemane gingen, war ihnen wahrscheinlich nicht bewusst, wie eindrucksvoll einige der letzten Worte Jesu an sie im Obergemach wirklich gewesen waren.


    Was sagte Jesus in Johannes 15,1–11?


    Diese Worte aus dem Mund von Jesus beschreiben, wie eine enge Beziehung mit Gott aussieht. Beachte das Wort, das nicht nur zweimal, sondern zehnmal wiederholt wird: bleiben. In Jesus zu bleiben bedeutet, in Verbindung mit ihm zu leben.

    Als er kurz vor der Kreuzigung steht, betont Jesus nicht nur die große Bedeutung dieses Bleibens in ihm, sondern er erklärt klar und einfach, wie dies in unserem Leben praktisch aussieht.

    Nämlich: Jesus ist der Weinstock, wir sind die Reben. Wenn wir bei ihm bleiben (mit ihm verbunden sind), wird an unserem Reben Frucht wachsen. Wir können nicht aus uns selbst Früchte hervorbringen. Manchmal sieht es vielleicht so aus, als würden wir in Jesus bleiben, aber die fehlenden Früchte sprechen dagegen und unsere Zweige werden letztendlich vertrocknen. Wenn wir verdorrt sind, wird der Winzer die Zweige abschneiden. Unabhängig davon, ob wir Früchte tragen oder nicht, werden unsere Zweige beschnitten.

    Gleichzeitig stehen wir alle vor Herausforderungen und schmerzhaften Momenten. Wenn wir in Jesus bleiben, werden diese Momente langfristig mehr Frucht hervorbringen. Fruchttragen bestätigt, wer wir sind (Jünger). Wir tragen Frucht, um ihm (nicht uns selbst) Ehre zu bringen. In Jesus zu bleiben bedeutet, seine Gebote zu halten, die ein Spiegelbild seines wunderschönen Wesens selbstloser Liebe sind. In Jesus zu bleiben, bringt große Freude. Es bedeutet, als Reaktion auf ihn, das zu tun, was er von uns verlangte. „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer“ ( 1 Joh 5,3 ).

    Wenn man darüber nachdenkt, ist das Bleiben in Jesus eines der Gegenmittel gegen unseren laodizäischen Zustand ( Offb 3,20; Joh 15,4 ). Es ist das große Geheimnis eines erfüllten und sinnvollen Lebens auf der Erde und in Ewigkeit, und doch vergessen wir Jesu Ratschlag so leicht.

    Jesus sagt jedem von uns: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!“ ( Joh 15,9 ). Die Liebe Jesu ist das unwiderstehlichste Band, das uns zu ihm zieht. Wenn wir diese Liebe kennen, werden wir in unserem tiefsten Inneren, Gott und anderen mit Liebe begegnen wollen.

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/05-wednesday-bleiben)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Um zu Christus zu kommen, bedarf es eines Glaubensaktes. Wir müssen ihn in unseren Alltag einbeziehen; dann werden wir Frieden und Freude erfahren und die Bedeutung seines Wortes am eigenen Leib erfahren: „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner Liebe bleibe“ ( Johannes 15,10 ). Unser Glaube muss sich auf diese Verheißung berufen, damit wir in der Liebe Jesu bleiben dürfen. Jesus sagte: „Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen sei“ (Vers 11).
    Glaube wirkt durch Liebe und reinigt die Seele. Durch den Glauben findet der Heilige Geist Zugang zum Herzen und bewirkt dort Heiligkeit. Der Mensch kann nicht zum Werkzeug Christi werden, wenn er nicht durch den Heiligen Geist mit Gott verbunden ist. Wir können nur durch eine Wandlung unseres Charakters für den Himmel bereit sein; wir müssen Christi Gerechtigkeit als unser Zeugnis haben, wenn wir Zugang zum Vater finden wollen. Wir müssen an der göttlichen Natur teilhaben, nachdem wir der Verderbnis entronnen sind, die durch die Begierde in der Welt herrscht. Wir müssen uns täglich vom Heiligen Geist verwandeln lassen; denn es ist das Werk des Heiligen Geistes, den Geschmack zu verfeinern, das Herz zu heiligen und den ganzen Menschen zu veredeln, indem er der Seele die unvergleichliche Schönheit Jesu offenbart.
    Wir sollen Christus schauen und durch das Schauen verwandelt werden. Wir müssen zu ihm kommen wie zu einer offenen, unerschöpflichen Quelle, aus der wir immer wieder trinken und stets neue Kraft schöpfen können. Wir sollen seiner Liebe folgen, uns vom Brot des Lebens nähren, das vom Himmel herabgekommen ist, und vom Wasser des Lebens trinken, das vom Thron Gottes fließt. Wir sollen immer wieder aufblicken, damit der Glaube uns mit dem Thron Gottes verbindet. Schaut nicht nach unten, als wärt ihr an die Erde gefesselt. Prüft euren Glauben nicht ständig, reißt ihn nicht aus wie eine Blume, um zu sehen, ob sie Wurzeln hat. Der Glaube wächst unmerklich. – Ihr werdet die Kraft empfangen, S. 77.

    Christus kennt die Schwierigkeiten, die jede Seele auf die Probe stellen, und er sagt: „Bleibt in mir, und ich bleibe in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ ( Johannes 15,4–5 ).
    Unsere erste und höchste Pflicht ist es, zu wissen, dass wir in Christus bleiben. Er muss das Werk vollbringen. Wir sollen danach streben, zu erkennen, „was der Herr sagt“, und unser Leben seiner Führung anvertrauen. Wenn wir den Geist eines bleibenden Christus in uns tragen, wird sich alles verändern. Nur der Erlöser kann uns die Ruhe und den Frieden schenken, die wir so sehr brauchen. Und mit jeder Einladung, die er uns gibt, den Herrn zu suchen, damit er sich in uns findet, ruft er uns auf, in ihm zu bleiben. Dies ist eine Einladung, nicht nur zu ihm zu kommen, sondern in ihm zu bleiben. Es ist der Geist Gottes, der uns zu ihm bewegt. Wenn wir diese Ruhe und diesen Frieden finden, werden uns unsere täglichen Sorgen nicht mehr dazu verleiten, grob und unhöflich zu werden. Wir werden nicht länger unseren eigenen Weg gehen und unseren eigenen Willen verfolgen. Wir werden Gottes Willen tun wollen und in Christus bleiben wie die Reben am Weinstock. – Dieser Tag mit Gott, S. 140.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/01/05-wednesday-abide)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…sabbatschulwiki)


    Mittwoch: Bleiben

    Johannes 15,1-11

    1. Wie meint Jesus das Gleichnis? Wie können wir in ihm bleiben?
    2. V. 7: Was bedeutet es, dass Jesu Worte in uns bleiben?
    3. V.2: Was bedeutet das „Reinigen“? Wie wird die Frucht gewirkt?
    4. V.10: Inwiefern ist das Halten der Gebote gleichzusetzen mit dem Bleiben in der Liebe?


    Meine Antworten:

    1. So wie die Weinrebe mit dem Weinstock verbunden ist, so sollen wir Christen analog dazu mit Jesus Christus verbunden sein, denn Jesus sagt (»Ich bin der wahre Weinstock!« – Johannes 15:1.5 – HFA) dass er dieser (symbolische) Weinstock ist. Wenn wir Liebe zum Herrn Jesus und untereinander haben, dann können wir in Jesus bleiben und mit ihm (wie es unsere schwäbischen Glaubensväter des Pietismus schon gefordert hatten) „eine persönliche Beziehung” aufbauen; zum Beispiel dadurch, dass wir im Gebet mit Jesus Christus verbunden bleiben! Und in seinem Wort des Evangeliums lesen.
    2. Das bedeutet „seine – Jesu – Worte zu Herzen zu nehmen” (HFA)
    3. Reinigen von allen unguten und bösen Gedanken in uns, damit man mehr Frucht bringt; d.h. mehr geistige Dinge wahrnehmen kann, wenn der Heilige Geist in uns am Wirken ist.
    4. Wer Gottes Gebote hält, die selbstverständlich auch Jesu Gebote sind – und den ganzen Dekalog mit dessen beiden Tafeln der 10 Gebote, den fast Christus mit dem Doppelgebot der Liebe (»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft« 5. Mose 6,4-5. und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 3. Mose 19,18. – Markus 12,30–31) zusammen! – der bleibt in der Liebe zum HERRN, weil SEINE, Jesu Liebe, uns umschließen wird, so wie es die HFA in Vers 10 gesagt hat.

      »» In Johannes 15, Vers 10, setzt Jesus das Halten seiner Gebote mit dem Bleiben in seiner Liebe gleich, indem er Gehorsam nicht als gesetzliche Leistung, sondern als gelebte Beziehung definiert. Es handelt sich um ein gegenseitiges "In-Beziehung-Bleiben", das auf Vertrauen und Nachfolge basiert.

      Die wesentlichen Aspekte dieser Gleichsetzung sind:

      Gehorsam als Ausdruck der Beziehung: Das Halten der Gebote ist die praktische Umsetzung der Liebe zu Jesus, keine bloße Regelbefolgung. Wer in seiner Liebe bleibt, dessen Handeln wird zwangsläufig von den Geboten geprägt, die in der Nächstenliebe gipfeln.

      Identität von Gebot und Liebe: Jesus konkretisiert sein Gebot direkt darauf: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“ (Joh 15,12). In der Liebe zu bleiben bedeutet also, genau diese hingebungsvolle Art der Liebe aktiv im Alltag zu praktizieren.

      Das Beispiel Jesu (Vers 10b): Jesus stellt sich als Vorbild dar: Er selbst blieb in der Liebe des Vaters, indem er dessen Gebote hielt. Der Gehorsam ist somit der Raum, in dem Liebe konkret erfahrbar wird und bleibt. (Anm. von mir, NCH: Daran scheiterten Adam und Eva!)

      Ausdruck der Verbundenheit (Weinstock-Metapher): Wer die Gebote hält, zeigt, dass er fest mit Jesus, dem Weinstock, verbunden bleibt (Rebe). Ohne diese Verbindung ist Frucht (Liebe) nicht möglich.

      Zusammengefasst: In der Liebe zu bleiben bedeutet, die Anweisungen Jesu zu beherzigen, weil man ihm vertraut und verbunden ist. Die Liebe ist der Antrieb, das Halten der Gebote die Form, in der diese Liebe bleibt und wächst. «« ( »» ... «« aus Wikipedia +KI )

  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Gründonnerstag, am 2. April 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    V.) Der Saft – die Donnerstags-Lektion


    In Christus zu bleiben, kann sich manchmal wie eine der schwierigsten Übungen anfühlen. Wir wissen vielleicht, dass wir genau das brauchen, aber die Hektik des Lebens reißt uns mit und das alles fühlt sich zu schwierig an. Gott zu folgen kann wie die größte Last überhaupt erscheinen, besonders wenn jemand versucht, einen in die Nachfolge Jesu zu drängen. Diese Art der Religion kann sich wie Plackerei anfühlen, weil es nur um äußere Handlungen geht und nicht um das, was im Herzen ist. Nichts könnte weiter von dem entfernt sein, was Gott sich wünscht, nämlich eine Beziehung, deren Grundlage gegenseitige Liebe ist, nicht nur Regeln; eine Beziehung der freien Wahl (in der Gott dich zuerst auserwählt hat), die auf Liebe und freier Entscheidung beruht.

    Manchmal mögen wir teilweise mit dem Weinstock verbunden sein, bleiben aber nicht wirklich mit jeder Faser unseres Seins an ihm. Wir gehen vielleicht in die Gemeinde, beten und tun, was recht ist, aber innerlich fühlen wir uns vertrocknet. Die Wahrheit lautet: Wir können uns nicht selbst dazu bringen, in Jesus zu bleiben, genauso wenig wie ein Zweig sich selbst mit einem Weinstock verbinden kann. Gott hat uns zuerst geliebt; Er hat den ersten Schritt unternommen. Unsere Antwort ist immer eine Reaktion auf das, was Gott zuerst für uns getan hat.

    Wenn du ansiehst, wie eine Weinrebe den Winter übersteht, wirst du etwas Faszinierendes lernen: Die Knospen an den Zweigen werden bis zum Frühjahr dehydriert und vom Wachstumssystem isoliert. Wenn sich der Boden erwärmt, nehmen die Wurzeln Wasser auf und Pflanzensaft fließt durch den Stamm der Rebe in die Knospen und leitet so das Wachstum ein. Ohne den Saft, der durch die Rebe fließt, wird kein Wachstum stattfinden.

    Der Saft in einer Weinrebe ist wie der Heilige Geist in unserem Leben. Wir mögen wie ein totaler Zweig sein, aber wenn wir uns entscheiden, Zeit mit Gott zu verbringen, strömt der Heilige Geist in uns wie der Pflanzensaft aus den Wurzeln und erweckt uns zum Leben, sodass wir zu wachsen beginnen. So wie wir eine bewusste Entscheidung treffen müssen, in Jesus bleiben zu wollen, müssen wir auch darum bitten, dass der Heilige Geist (der Saft) in unser Leben fließt.


    Lies Lukas 11,13 zusammen mit Jeremia 31,3; 1. Johannes 4,19 und Römer 8,9–11. Wie lautet hier die wesentliche Botschaft für uns?

    • Luk 11,13: ...... Gott wird all denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten!
    • Jer 31,3: .......... Gott ist uns stets ›mit Güte begegnet.‹ (HFA)
    • 1. Joh 4,19: ..... Gott hat uns zuerst geliebt.
    • Röm 8,9–11: ... Gottes Geist bestimmt unser Leben und Gottes Geist schenkt neues Leben!


    Tatsächlich ist es der Heilige Geist, der Wachstum bringt und sicherstellt, dass wir gedeihen und mit dem Weinstock verbunden sind. Wir müssen den Heiligen Geist, der hier mit uns auf der Erde ist, täglich darum bitten, dass er:

    • unser Tröster ist ( Joh 14,16-18 ),
    • uns Jesus offenbart ( Joh 15,26 ),
    • uns der Sünde überführt ( Joh 16,7-8 ),
    • uns in alle Wahrheit leitet ( Joh 16,13 ).

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/06-thursday-der-saft)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…sabbatschulwiki)


    Donnerstag: Der Saft

    Römer 8,8-14

    1. Erkläre diesen Vers in deinen eigenen Worten.
    2. In welche Rolle passt der Heilige Geist im Gleichnis von der Weinrebe?
    3. Wie kann der Mensch im Heiligen Geist wandeln?
    4. Was bedeutet es, „die Taten des Leibes“ zu töten? Was wären „Taten des Geistes“? .Vgl. auch Galater 5,19-25


    Meine Antworten:

    1. Weil durch die Sünde wir immer noch sterben müssen, wohnt aber dennoch der Heilige Geist in unsres Christen Herzen, welcher schließlich unseren vergänglichen Körper auferwecken wird! Und durch diesen innewohnenden Heiligen Geist können wir unsere Selbstsucht überwinden!
    2. Der Heilige Geist ist quasi der Saft der vom Weinstock (der symbolisch für Christus steht) in die Reben (das sind symbolisch wir, die Christusnachfolger) fließt.
    3. Das geht nur wenn wir den Heiligen Geist in unsere Herzen hineinlassen, und wenn sich unser menschlicher Geist mit dem göttlichen Heiligen Geist verbindet. Mit Gottes Geist können wir ein neues Leben – als Wiedergeborene – annehmen (Römer 8:10 – HFA); und mit der Kraft des Heilgen Geistes unser selbstsüchtiges Verhalten töten um mit IHM (dem Heiligen Geist Jesu Christi) „in einem neuen Leben wandeln” ( Röm 6,4 ) als Kinder Gottes.

      Gal 5,25: Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.

    4. Alles Negative und satanisch anmutende in unserem Leben entfernen, sei es Selbstliebe, Hass, Unversöhnlichkeit, sexuelle Unmoral, ein sittenloses und ausschweifendes Leben, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, usw. (Galater 5:19-20) // „Taten des Geistes“ dagegen sind zum Beispiel diese 10 Dinge:
      1. Gutes Tun
      2. Liebe
      3. Freude
      4. Frieden
      5. Geduld
      6. Freundlichkeit
      7. Güte
      8. Treue
      9. Nachsicht
      10. Selbstbeherrschung
  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Karfreitag, am 3. April 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    VI.) Weiterführendes Studium – die Freitags-Lektion


    Weiterführendes Studium

    Schon vor unserer Geburt hat Gott uns geliebt. Er hatte einen Plan, uns kennenzulernen, und wir sollten ihn kennenlernen. Er geht uns nach wie ein guter Hirte und lädt uns ein, jeden Tag in ihm zu bleiben. Wir müssen uns nur entscheiden, auf ihn zu reagieren, und dann unsere Erbärmlichkeit und unseren laodizäischen Zustand gegen seine guten Gaben eintauschen (siehe Offb 3,18–19 ).

    Wie das langsame Wachstum der Reben eines Weinstocks kann unsere Beziehung mit Gott langsam wachsen oder in Schüben als Folge des dringend benötigten Regens kommen. Unabhängig davon, wie schnell wir wachsen und wie viel Frucht wir in unserem Leben hervorbringen, brauchen wir täglich „Saft“ – den Heiligen Geist –, um sicherzustellen, dass wir mit Jesus verbunden bleiben.

    „In Christus zu bleiben bedeutet ein fortwährendes Empfangen seines Geistes und ein Leben vorbehaltloser Hingabe an seinen Dienst. Der Kommunikationsweg zwischen dem Menschen und seinem Gott muss immer frei bleiben.

    „Wie wird der trockene, abgetrennte Setzling eins mit dem Mutterstock?“

    Wie wird er zum Teilhaber des Lebens und der Nahrung des lebenden Weinstocks? Nur indem er in den Weinstock eingepfropft wird und in die engstmögliche Beziehung gebracht wird. Faser für Faser, Ader für Ader hält die Rebe fest an dem lebensspendenden Weinstock, bis das Leben des Weinstocks eins mit der Rebe wird und die Rebe Frucht hervorbringt wie der Weinstock“ (Ellen White, Manuskript 67, 1897).

    Zusammenfassung

    Bevor wir beginnen können, in einer Beziehung mit Gott zu wachsen, müssen wir zunächst innehalten und darüber nachdenken, wie unsere aktuelle Beziehung zu ihm ist. Wenn sie laodizäisch ist oder wenn unsere Zweige nicht gedeihen, hat Jesus die perfekte Lösung für unseren geistlichen Zustand: in ihm bleiben.


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/01/…hrendes-studium)

  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den morgigen Sabbat, am Samstag, Karsamstag, 4. April 2026)


    1. Lektion: Realitätsprüfung


    VII.) Fragen zum Bibelgespräch – die Sabbat-Lektion


    Fragen für ein Gespräch: (ein Auszug)

    1. ...


    2. Ellen White spricht von „einem fortwährenden Empfangen seines Geistes“. Wie oft betet ihr um den Heiligen Geist? Was könnte sich ändern, wenn ihr den Heiligen Geist jeden Tag empfangen würdet?

    Meine Antwort: Jedesmal bevor ich in der Bibel lese, bete ich um den Beistand des Heiligen Geistes, dass er mir Gottes Wort besser noch erschließen möge. Wenn wir den Heiligen Geist jeden Tag empfangen würden, dann würde es uns um so leichter fallen, Christus jeden Tag ähnlicher zu werden.


    3. Was könnte sich ändern, wenn wir als Kirche ernsthafter und regelmäßiger um den Heiligen Geist beten würden?

    Meine Antwort: Das könnte uns helfen das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und mehr und mehr auf Jesus Christus zu vertrauen!


    4. ...

  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für Karsamstag, 4.4.2026)


    VIII.) LEHRERTEIL


    TEIL I: ÜBERSICHT

    ...

    Wenn man sich zum Beispiel in den 7 Sendschreiben anschaut, wie der Herr in seinem Bemühen für die Gemeinde voranschreitet, legt schon ein kurzer Blick nahe, daß das prophetische Kommen des Herrn immer näher rückt:

    Ephesus: Der Herr ‚wandelt‘ ( Offb 2,1 ).

    Smyrna: Der Herr war „tot ... und ist lebendig geworden“ ( Offb 2,8 ).

    Pergamon: Der Herr ermahnt sein Volk: ‚Tue nun Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen“ ( Offb 2,16 ).

    Thyatira: Der Herr fordert sein Volk eindringlich auf, an dem festzuhalten, was es hat, „bis ich komme“ ( Offb 2,25 ).

    Sardes: Der Herr warnt sein Volk, wenn es nicht standhaft bleibt und Buße tut, dann wird er „kommen wie ein Dieb“ ( Offb 3,3 ).

    Philadelphia: Der Herr ruft aus: „Siehe, ich komme bald!“ ( Offb 3,11 SLT).

    Laodizea: Der Herr betont, wie nah er dem Herzen seines Volkes ist, und verkündet: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an“ ( Offb 3,20 ). Die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea markiert daher den entscheidenden Moment, wenn das Kommen des Herrn am nächsten ist: Er klopft nun an die Tür des Herzens. Er erwartet unsere Antwort auf seine gütige Einladung, ihm Einlass zu erlauben, damit er bei uns bleiben kann (lies auch Kol 1,27 ).

    TEIL II: KOMMENTAR

    Einleitung

    Der Brief an die Gemeinde Laodizea ist eine Prophezeiung, die den geistlichen Zustand des Volkes Gottes in den letzten Tagen vorhersagt und es dazu auffordert, entsprechend zu handeln. Der Verfasser der Botschaft wird mit 3 Titeln bezeichnet, die sich auf die Menschheitsgeschichte vom Ende bis zum Anfang beziehen und dabei der für das Hebräische typische Kette von Wirkung-Ursache-Wirkung folgen. Der erste Titel lautete „Amen“ ( Offb 3,14 ), das Wort, mit dem das christliche Gebet endet und das die eschatologische Hoffnung auf die Erfüllung der göttlichen Verheißung der Erlösung zum Ausdruck bringt ( 2 Kor 1,20 ). Der Titel „der treue und wahrhaftige Zeuge“ bezieht sich auf Gottes Gegenwart im Verlauf der gesamten Menschheitsgeschichte. „Der Anfang der Schöpfung Gottes“ meint den Schöpfer, der die Geschichte begonnen hat. Dieser Titel geht auf die Beschreibung von Jesus Christus zurück, wie sie in der ersten Vision des Menschensohnes in der Offenbarung zu finden ist, wo er als „der treue Zeuge“ und „der Erstgeborene der Toten“ bezeichnet wird ( Offb 1,5 ).

    Der Brief an die Gemeinde Laodizea umfasst 3 Akteure: 1. den Boten, der Engel der Gemeinde Laodizea ist ( Offb 3,14 ), 2. den Verfasser des Briefes, nämlich Jesus, und 3. die Menschen, die die Botschaft empfangen. Die Nachricht selbst ist in 4 Abschnitte unterteilt. ...


    Abschnitt 1: Der Richter des Volkes

    In diesem 1. Abschnitt konfrontiert der Herr sein Volk mit einer Diagnose seines Zustandes. ... Die Menschen können sich vor Gott nicht verstecken: „Wohin soll ich vor deinem Geist gehen?“ ( Psalm 139,7 ). Gott wird als Richter wahrgenommen, der alles sehen kann ( Hbr 12,23; 2 Tim 4,1; Spr 5,21; 15,3 ). Wir können dem durchdringenden Blick des großen Richters, der auch unser Schöpfer ist, weder ausweichen noch ihn irreführen: „Du hast alles in mir geschaffen“ ( Ps 139,13 NLB), „Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?“ ( Ps 94,9 ).

    Bezeichnenderweise spielt Johannes in der Tradition des alten hebr. Propheten Micha ( Mi 1,10-16 ) auf geografische Ortsnamen an, die dem Bibeltext eine tiefe geistliche Bedeutung verleihen. So erinnert der Name Laodizea, der „Gerechtigkeit des Volkes“ bedeutet, Gottes Volk daran, daß Gott 3 Dinge für sie tun wird. 1. Er wird am Tag des Gerichts ein gerechtes Urteil zu ihren Gunsten fällen. 2. Er wird für sie Rache an ihren Feinden nehmen. Und 3. erinnert uns an die Bedeutung des Namens Laodizea, „Gerechtigkeit des Volkes“, an den stellvertretenden Dienst Christi und daran, daß er seine Nachfolger vor dem Zorn eines gerechten und heiligen Gottes gegenüber der Sünde rettet. Die gerechten Anforderungen des Gesetzes sind durch das Sündenopfer Christi erfüllt worden. So kann Gott sein Volk aus Gnade von der Strafe für die Sünde erlösen. Im weitesten Sinn ist Christus auch die „Gerechtigkeit des Volkes“, weil er das Todesurteil aufhebt, indem er die Strafe auf sich nimmt.

    Abschnitt 2: Der Zustand des Volkes

    Gottes 1. Anklage gegen die Gemeinde von Laodizea betrifft ihr religiöses Bekenntnis. Sie sind „weder kalt noch warm“, sondern lau ( Offb 3,15-16 ).

    Gottes Volk behauptet, „reich“ zu sein ( Offb 3,17 ). Das heißt, sie sind reich an biblischer Wahrheit; Sie sind schließlich „die Übrigen“. Sie glauben, daß sie laós díkaios, „das gerechte Volk“, sind (ironischerweise eine weitere Bedeutung des Namens Laodizea). Dennoch sind sie eines 5fachen Mangels schuldig: Sie sind arm, elend, jämmerlich, blind und bloß. Sie glauben, daß sie sehen; Sie behaupten, große geistliche Erkenntnis zu haben. Sie geben mit den großen Wahrheiten an, deren Hüter sie sind. Dennoch sind sie unfähig, ihren eigenen Zustand ... zu erkennen: Ihnen fehlt der Heilige Geist. ... So prählen sie: „Uns fehlt nichts“ ( Offb 3,17 GNB). Sie verspüren auch nicht die Notwendigkeit, etwas zu lernen, zu wachsen, sich zu verändern oder die Ursache ihres bestimmten Zustands zu erkennen. Folglich verspüren sie auch kein Bedürfnis nach Reue.

    Abschnitt 3: Der Rat des Herrn

    ... Das erste Bedürfnis betrifft ihr Bekenntnis des Glaubens, das mit lauwarmem Wasser verglichen wird. Lauwarmes Wasser trinkt man nicht gern. Aus diesem Grund warnt Gott sein Volk davor, daß er es „aus seinem Mund ausspucken““ werde ( Offb 3,16 NLB). Das heißt, er wird sie ausspeien, so wie es dem Volk Israel zur Zeit des AT prophezeit war ( 3 Mo 18,25 ). Die Tatsache, daß die Menschen in Laodizea weder kalt noch warm sind, weist [darauf] hin, daß sie ... im Gegenteil geistlich verarmt sind.

    Gottes Rat an Laodizea lautet also zunächst, von ihm im Feuer geläutertes Gold zu kaufen. ... Es deutet darauf hin, daß Gottes Volk sich nicht mit billigem Gold zufriedengeben sollte, das mit Schlacke vermischt ist. Es sollte sich auch nicht mit falschem Gold zufriedengeben, das nur die Farbe und das Aussehen von echtem Gold hat. Durch diese Symbole warnt der Herr sein Volk vor einer falschen und oberflächlichen Religion. Deshalb fordert Gott sein Volk auf, unverfälschte Ware von ihm zu kaufen.

    Gottes zweiter Ratschlag betrifit die Bekleidung seines Volkes. Da sie nackt sind, empfiehlt Gott ihnen auch, „weiße Kleider, damit du bekleidet wirst“ ( Offb 3,18 EB), zu kaufen. An anderer Stelle in der Offenbarung beschreibt Johannes das neue Jerusalem, die Braut des Lammes: „Und es wurde ihr gegeben, sich in feiner Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen“ ( Offb 19,8 SLT). Da unsere Gerechtigkeit bestenfalls ‚wie ein beflecktes Kleid‘ ist ( Jes 64,5 ), brauchen wir die Gerechtigkeit Christi, um unsere Blöße zu bedecken, wie es durch das weiße Kleid symbolisiert wird. Weiß steht für Reinheit und symbolisiert Gottes zugerechnete und verliehene Gerechtigkeit. Dann werden sie sich möglicherweise ihrer Blöße und ihres dringenden Bedarfs der von Gott benannten Heilmittel bewusst.

    Abschnitt 4: Die Liebe des Herrn

    Gottes Diagnose des wahren Zustands seines Volkes soll in den Menschen, die von ihm getrennt sind, ein Bewusstsein für ihre wahre Hilf- und Hoffnungslosigkeit wecken ( Offb 3,15-18 ). Anschließend, in Vers 19, zeigt Gott, wie unendlich groß seine Liebe ist. Der Prophet Jeremia verwendet eine ähnliche Ausdrucksweise, wenn er von Gottes „ewiger Liebe“ spricht ( Jer 31,3 SLT). Das hebr. Wort 'olam, das im Allgemeinen mit „ewig“ übersetzt wird, bezieht sich auf mehr als nur eine zeitliche Komponente oder eine lange Dauer. Dieser Ausdruck ist ein sprachliches Stilmittel, um die Vorstellung von großer Intensität zu unterstreichen. Das bedeutet, Gottes Liebe ist so intensiv und so groß, daß man sie nicht messen kann. Sie ist unendlich wie das Wesen der Ewigkeit. Die Ewigkeit der Liebe Gottes wird somit seinem Volk offenbart, um in ihm eine positive Reaktion auf seine Zurechtweisung zu wecken: „So sei nun eifrig und tue Buße!“ ( Offb 3,19 ).

    Im Anschluss, unmittelbar nach seinen pastoralen Ermahnungen, werden die Ausführungen des Herrn persönlicher. Bisher hat Gott Laodizea kollektiv als sein Volk angesprochen, als die Gesamtheit der Gemeinde der letzten Tage. In Vers 20 wendet er sich nun jedem Gläubigen innerhalb dieser Gemeinde als Einzelperson zu, die er persönlich liebt und zu der er eine besondere Beziehung hat. Es ist bemerkenswert, daß im Buch der Offenbarung die Zahl 7 wiederholt vorkommt und auf das Verb „ich liebe“ in der ersten Person 7 weitere Verben folgen. Diese bringen die intensive und persönliche Liebe des Herrn zu jedem einzelnen von uns zum Ausdruck. ( Offb 3,19-21 ):

    „weise ich zurecht“, 2. „züchtige ich“, 3. „ich stehe vor der Tür“, 4. ich „klopfe an“, 5. „werde ich hineingehen“, 6. ich werde „das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir“ und 7. „dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen“.

    TEIL III: ANWENDUNG

    ...

    Zum Nachdenken:

    In Offb 3,18 richtet Christus einen Appell an uns, der gegen menschliche Traditionen und das menschliche Streben nach Wahrheit gerichtet ist. Es ist wichtig, diesem Ratschlag unmittelbar nachzukommen, nämlich nach Gottes Offenbarung zu suchen und die Heilige Schrift gründlich zu studieren. ... Wir sollten uns auch über die Entdeckung von Wahrheiten freuen, die uns überraschen, herausfordern und festgefahrene Vorstellungen erschüttern, was letztlich zur Umkehr und unserer Verwandlung in das Ebenbild Gottes führt. Die Suche nach Gold, das im Feuerofen der Bedrängnis geläutert wurde, bezieht sich auch auf die Liebe und den Glauben, die inmitten der Herausforderungen und Leiden entstehen, die mit der Entscheidung für ein Leben mit Gott einhergehen.

    ...

  • Im Glauben wachsen – Studienanleitung | 2. Quartal 2026

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Sabbat, am Karsamstag, 4. April 2026)


    2. Lektion: Gott kennen *


    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Mose 3,1-5; 3. Mose 20,26; 1. Samuel 2,2; 1. Johannes 4,7-19; 1. Mose 1,1; 2,7; Matthäus 1,23; 28,20


    Zitat

    MERKTEXT

    Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. ( Joh 17,3 )


    Ein klares Verständnis von Gottes Wesen ist die Grundlage für eine starke Beziehung mit ihm. Deshalb werden wir uns diese Woche genau ansehen, was die Bibel über Gottes Wesen sagt. Dabei behalten wir im Blick: „Die Dunkelheit in der Welt beruht auf der falschen Vorstellung von Gott. Die Menschen wissen nicht mehr, wie er wirklich ist, und deuten sein Wesen. In dieser Zeit muss deshalb eine Botschaft Gottes verkündigt werden, die einen positiven Einfluss ausübt und sich als rettende Kraft erweist. Gottes Wesen muss deutlich dargestellt werden! Die letzte Botschaft der Barmherzigkeit, die der Welt gegeben werden soll, ist die Offenbarung seines Wesens der Liebe.“ (BRG 338–339).

    Es scheint unmöglich, Gott angemessen zu beschreiben. Daher können wir lediglich auf das verweisen, was die Bibel über ihn sagt. Obwohl wir nie alles wissen werden, was es über Gottes wunderbares Wesen zu wissen gibt – vor allem gegenwärtig nicht –, wollen wir darum beten, dass wir ihn besser kennenlernen und sich unser Verständnis für ihn und unsere Liebe zu ihm vertiefen. Wir wollen ihm näherkommen, um seine Liebe und sein Wesen anderen gegenüber widerzuspiegeln.

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2026-02/02/01)


    Ergänzende EGW-Notizen

    Spoiler anzeigen

    Gottes Gesetz ist seinem Wesen nach unveränderlich. Es ist eine Offenbarung des Willens und des Wesens seines Urhebers. Gott ist Liebe, und sein Gesetz ist Liebe. Seine zwei großen Prinzipien sind die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten. „Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.“ (Römer 13,10 ). Gottes Wesen ist Gerechtigkeit und Wahrheit; dies ist das Wesen seines Gesetzes. Der Psalmist sagt: „Dein Gesetz ist die Wahrheit; alle deine Gebote sind Gerechtigkeit.“ (Psalm 119,142.172 ). Und der Apostel Paulus erklärt: „Das Gesetz ist heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“ (Römer 7,12 ). Ein solches Gesetz, das Ausdruck des Geistes und Willens Gottes ist, muss so beständig sein wie sein Urheber. (Der große Kampf, S. 467)

    Am Anfang wurde der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen. Er lebte in vollkommener Harmonie mit Gottes Wesen und Gesetz; die Grundsätze der Gerechtigkeit waren in sein Herz geschrieben. Doch die Sünde entfremdete ihn seinem Schöpfer. Er spiegelte nicht länger das göttliche Bild wider. Sein Herz stand im Konflikt mit den Grundsätzen von Gottes Gesetz. … Aber „denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab“, damit der Mensch mit Gott versöhnt werde. Durch die Verdienste Christi kann er wieder in Harmonie mit seinem Schöpfer gelangen. Sein Herz muss durch göttliche Gnade erneuert werden; er muss ein neues Leben von oben empfangen. Diese Veränderung ist die Wiedergeburt. …
    Der erste Schritt zur Versöhnung mit Gott ist die Erkenntnis der Sünde. … „Denn durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde“ ( Römer 3,20 ). Um seine Schuld zu erkennen, muss der Sünder seinen Charakter an Gottes hohem Maßstab der Gerechtigkeit messen. Es ist ein Spiegel, der die Vollkommenheit eines gerechten Charakters offenbart und ihn befähigt, seine eigenen Mängel zu erkennen. Das Gesetz enthüllt dem Menschen seine Sünde. … Es verkündet, dass der Tod das Los des Übertreters ist. Allein das Evangelium Christi kann ihn von der Verdammnis und der Befleckung durch die Sünde befreien. Er muss Buße tun gegenüber Gott, dessen Gesetz er übertreten hat, und an Christus, sein Sühnopfer, glauben. …
    In der Wiedergeburt wird das Herz mit Gott in Einklang gebracht, indem es mit seinem Gesetz übereinstimmt. Wenn diese gewaltige Veränderung im Sünder stattgefunden hat, ist er vom Tod zum Leben, von der Sünde zur Heiligkeit, von Übertretung und Rebellion zu Gehorsam und Treue übergegangen. …
    Die Nachfolger Christi sollen ihm ähnlich werden – durch die Gnade Gottes, einen Charakter zu entwickeln, der mit den Grundsätzen seines heiligen Gesetzes übereinstimmt. Das ist die biblische Heiligung. – Gottes erstaunliche Gnade, S. 20.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2026-02/02/01)


    * Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 11. April


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    Abkürzung:

    BRG = Bilder vom Reiche Gottes (früher: "Christi Gleichnisse" – Hamburg, Internationale Traktatgesellschaft 1911) – Buch von Ellen G. White

  • 2. Lektion: Gott kennen / Gott erkennen

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    1. Mose 3,1-5; 3. Mose 20,26; 1. Samuel 2,2; 1. Johannes 4,7-19; 1. Mose 1,1; 2,7; Matthäus 1,23; 28,20


    Meine persönlichen Auslegungen der 8 Bibeltexte der Osterwoche vom 4.–11.4.:



    HFA

    1./8 — 1. Mose 3:1-5

    1 Die Schlange war listiger als alle anderen Tiere, die Gott, der HERR, gemacht hatte. »Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum die Früchte essen dürft?«, fragte sie die Frau. 2 »Natürlich dürfen wir«, antwortete die Frau, 3 »nur von dem Baum in der Mitte des Gartens nicht. Gott hat gesagt: ›Esst nicht von seinen Früchten, ja – berührt sie nicht einmal, sonst musst du sterben!‹« 4 »Unsinn! Ihr werdet nicht sterben«, widersprach die Schlange, 5 »aber Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet – ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist.«


    Meine Auslegung: Hinter der Schlange 🐍 die ja als Tier nicht sprechen konnte, steht in Wahrheit der 😈 Teufel selbst! Der hat sich oben im Wipfel des Baumes mit den verbotenen Früchten versteckt und hat wie ein Bauchredner gesprochen und so erschien es der Eva als hätte die Schlange gesprochen! Mit einer Suggestivfrage beginnt Satan seine Irreführung. Nein, Gott hatte nicht gesagt dass sie von keinem Baum im Paradies essen durften. Vom Baum des Lebens durften sie essen und haben sie gegessen, weshalb sie auch über 900 Jahre alt (!!!) wurden. Eva gibt die richtige Antwort: „Nur von dem einen Baum dürfen wir nicht essen, sonst von allen anderen Bäumen schon!” Aber der Satan entgegnet mit einer glatten Lüge! Die Verführung durch das Essen gerade dieser Frucht bringe Adam und Eva nicht den Tod, sondern dadurch „werdet ihr sein wie Gott!” stellt die Schlange der Eva in Aussicht! Oh warum haben Adam und Eva nicht auf Gott gehört ...? Warum waren sie mit ihrer Stellung als Geschöpf Gottes nicht zufrieden? Warum zweifelten sie Gottes Wort an?


    LUTH1545

    2./8 — 3 Mose 20:26

    26 Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, dass ihr mein wäret.


    Meine Auslegung: Ja, das Volk der Juden ✡️ das hat JAHWEH als sein auserwähltes, heiliges Volk von allen anderen Völkern der Welt abgesondert und ihnen daher sehr merkwürdige Gesetzte (welche blutige Tieropfer und sonstige strenge Gebote enthielten!) gegeben! So wie Gott heilig ist, so sollte auch sein Volk Israel heilig sein!


    LUTH1912

    3./8 — 1 Samuel 2:2

    2 Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner, und ist kein Fels, wie unser Gott ist.


    Meine Auslegung: Nur Gott DER EWIGE = der HERR = JAHWEH ist heilig! Niemand sonst! Das Volk Israel hat sein heilig sein verspielt! Die Juden genügten den hohen Anforderungen Gottes nicht! Nur Gott Jahwe ist der Fels, der Fels des Glaubens ist der HERR allein! A m e n



    HFA (ein Auszug)

    4./8 — 1. Johannes 4:7-19

    7 Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott. 8 Wer aber nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9 Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können. 10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat. 11 Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr geliebt hat, dann müssen auch wir einander lieben. ... 14 Außerdem haben wir es selbst erlebt und können bezeugen, dass Gott, der Vater, seinen Sohn in diese Welt gesandt hat, um sie zu retten. 15 Und wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 16 Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und wir vertrauen fest auf diese Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. ... 18 Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich auch fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 19 Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat.


    Meine Auslegung: »Gott ist Liebe!« (1. Joh. 4:8+16) – was für ein Satz! Er kommt in diesem Abschnitt zweimal vor! Weil Gott DER DREIEINE ist, ist Gott Liebe in sich selbst! Gott hat uns Menschen zuerst geliebt – schon dadurch dass JHWH uns geschaffen hat! – daher sollen wir auch Gott lieben (Verse 19 und 10); Gottes Liebe zu uns zeigte sich dadurch, als Gott der Vater seinen einzigen [= monogenes = eingeborenen] Sohn in die Welt sandte! (1. Joh. 4,9). Dieser Sohn Gottes hat alle Sünden auf sich genommen und sie gesühnt! (Vers 10b) ===> Heute vor 1993 Jahren am Kreuz auf Golgatha! »Nun gehören unsere Herzen ganz dem Mann von Golgatha!« heißt es in einem Passionslied! (EG NR. 93) von Friedrich von Bodelschwingh. So wie Gott uns geliebt hat, so sollen wir Menschen auch uns untereinander lieben! (Vers 11) Wahre Liebe treibt die Furcht aus! (Vers 18). Es bleibt dabei was Johannes in 1. Joh. 4:14 sagt: »Und wir ... bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt!« (Elberfelder Bibel) A m e n


    Schlachter 2000

    5./8 — 1 Mose 1:1

    1 Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.


    Meine Auslegung: Dieser erste Satz der Bibel bekennt dass Gott der Schöpfer ist! Wann der Anfang dieser Schöpfung war, sagt uns die Bibel nicht! Dazu haben wir die Naturwissenschaften; die Astrophysik, die Kosmologie und die Hubble - Teleskope, die uns allesamt sagen dass der Anfang von Raum und Zeit vor 13,8 Milliarden Jahren durch eine sogenannten Urknall-Lichtexplosion entstanden ist! („... und Gott sprach: »Es werde Licht!« Und es ward Licht!” – 1. Mose 1:3); natürlich hat Gott bevor er die vielen Himmel (Himmel ist im Hebräischen Mehrzahl!) – worunter man kosmologisch die Aber-Milliarden von Galaxien (eine davon ist unsere Milchstraße die schätzungsweise 100 bis 400 Milliarden Sterne enthält!) verstehen kann – erschaffen hatte, auch schon im jenseitigen Himmel die Aber-Myriaden von Geistwesen (wohl schon vor vielen Billionen von Jahren!) also die Engel geschaffen! Unser Sonnensystem (als Teil der Milchstraßen-Galaxie) mit der Sonne und deren 8 Planeten schuf Gott vor 4,5 Milliarden von Jahren. Es gibt im beobachtbaren Universum etwa 2 Billionen Galaxien. Da man aber nur 10% des Weltall sehen kann, ist die tatsächliche Zahl der Galaxien um ein vielfaches höher! Was für einen gigantischen Schöpfer-Gott wir doch haben! A m e n


    HFA

    6./8 — 1. Mose 2,7

    7 Da nahm Gott, der HERR, etwas Staub von der Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.


    Meine Auslegung: Der Mensch (hebr. Adam) besteht aus MATERIE (= Staub von der Erde) und GEIST (= Lebensatem)! So hatte ihn DER EWIGE geschaffen! ==> Erst dann wenn Gott die unsterbliche Geistseele (die Geist von Gott ist und deswegen unsterblich ist – siehe Matthäus 10:28) in den unbelebten Körper einhaucht, wird der Mensch lebendig! Der Körper-Leib ist vergänglich, die Geistseele ist unvergänglich! Wenn beim Tode Gott die unsterbliche Seele abzieht, bleibt eine leblose menschliche Hülle zurück! Man merkt es einem Toten an, sieht es ihm an, dass die Geistseele (mit dem letzten Atemzuge!) aus dem Körper entwichen ist! Der Geist geht laut Prediger 12,7 („Dann kehrt der Leib zur Erde zurück, aus der er genommen wurde; und der Lebensgeist geht wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.” HFA) zurück zu Gott, der ihn gegeben hat. A m e n


    LUTH1545

    7./8 — Matthäus 1:23

    23 „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen“, das ist verdolmetscht: Gott mit uns.


    Meine Auslegung: Jesu Apostel Matthäus Levi zitiert hier eine 700 Jahre alte Prophezeiung aus der Jesaja-Rolle! Und zwar Jesaja 7:14! ===> Diese Prophetie erfüllte sich am 25. Juno 6 vor der Zeitrechnung in Maria von Nazareth, die noch Jungfrau war als ihr der Erzengel Gabriel ankündigte, dass sie schwanger werden würde durch den Heiligen Geist der die reine Jungfrau Maria überschatten werde (Lukas 1:35) – επισκιάσει episkiasei auf Griechisch ist hier das Wort für überschatten. Am 25. März 5 vor der Zeitrechnung hat dann Maria mit Jesus den IMMANUEL – den »Gott mit uns« geboren! Halleluja! A m e n *

    * – im nächsten Beitrag dazu noch mehr!


    HFA

    8./8 — Matthäus 28,20

    20 Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!«


    Meine Auslegung: Jesus Christus gibt hier im Missionsbefehl seinen Jüngern den Auftrag alles was Jesus ihnen in 3½ Jahren über das Reich Gottes gesagt hatte weiter zu geben und den Menschen das Evangelium Jesu zu lehren! Und bis zum Ende der Welt wird Jesus (durch seinen Heiligen Geist!) bei ihnen sein! A m e n