"Die Evangelische Bundestheologie – Was versteht man darunter?"

  • Norbert Chmelar , das ich Deine Einteilung: Moralgesetz=gültig, Zeremoniegesetz=abgeschafft, Opfergesetz=abgeschafft.

    Die Frage lautet daher nicht Zeremonie oder Gesetz, wie Du hier schreibst:

    dann ist der Sabbat mehr als bloße "Zeremonie", sondern eben ewig gültiges Gesetz Jahwes!

    Sondern nach Deiner Theorie gilt, alle Gesetze die Zeremonien beinhalten, sind abgeschafft.
    Du schreibst >>bloße "Zeremonie"<<, das zeigt eine geringe Wertschätzung für Zeremonien. - Das ist typisch protestantisch.

    Ebenso typisch protestantisch ist eine Polemik gegen Opfer, insbesondere gegen das katholische Messopfer. Da wird dann immer auf das einmalige Opfer Jesu hingewiesen.

    Ich nehme an, diese Denkweisen sind Grund- und Ursache für die obige Dreiteilung und nicht die Bibel.

    Man hat gewisse Vorstellungen und liest sie dann in die Bibel hinein.

    Alles halt nicht so einfach liebe Christel!

    Es ist ganz einfach, man muss nur diese Irrlehre "Moralgesetz=gültig, Zeremoniegesetz=abgeschafft, Opfergesetz=abgeschafft" fallen lassen.

    Es wird einfach, wenn man diese Lehre hierdurch ersetzt:

    Zitat

    1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen! 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. 3 Ich bezeuge wiederum jedem Menschen, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. 4 Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. https://www.bibleserver.com/EU/Galater5

    Gilt das Gesetz, dann gilt es mit allen Regeln, ohne wenn und aber.

    Ist man nicht mehr dem Gesetz unterstellt, dem Gesetz verpflichtet, dann ist der Zwang weg, dem Gesetz bedingungslos zu folgen. Das Gesetz ist dann als Gesetz abgeschafft, nicht aber unbedingt als einen wertvoller lehrreicher Text.

    An die Stelle des Gesetzes tritt Christus und der Geist Christi, der Heilige Geist. Folgt man diesem Geist, dann muss man nicht das ganze Gesetz halten, dann erfüllt man so das Gesetz:

    Zitat

    13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! 14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
    https://www.bibleserver.com/EU/Galater5

    Dann kann man auswählen und überlegen, was ist sinnvoll jetzt zu tun? Was entspricht dem Geist Christie.

    Dann lebt man moralisch. Dann gibt es Zeremonien, weshalb sollten die verboten sein? Auch die Taufe und das Abendmahl sind Zeremonien. Und das Opfer? Ja Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Wir müssen und können Gott nicht durch Opfer gnädig stimmen. Und dennoch, im Leben geht es nicht ohne Opfer und auch die Nachfolge Jesus verlangt Opfer.

  • Es wird einfach, wenn man diese Lehre hierdurch ersetzt:

    Zitat

    1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen! 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. 3 Ich bezeuge wiederum jedem Menschen, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. 4 Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. https://www.bibleserver.com/EU/Galater5

    Ich würde theologisch argumentieren, dass das Joch das im NT erwähnt wird generell das jüdisch – Mosaisch-Levitische ZEREMONIALGESETZ ist! Das sind jene 613 Gebote und Verbote in der Thora der Bücher 1. Mose (Genesis), 2. Mose (Exodus), 3. Mose (Levitikus), 4. Mose (Numeri) und 5. Mose (Deuteronomium)! Das »Gesetz des Moses« wie es Jesus im NT zum Ausdruck bringt!

    Das Zeremonialgesetz umfasste nicht nur die Beschneidung [= das eindeutige Bundeszeichen* DES EWIGEN – gelobt sei sein heiliger Name "HA SCHEM"! – mit seinem ausERwähltem Volk Israel ✡️!], sondern auch Bestimmungen über Erbangelegenheiten/ die 7 (8) Feste des HERRN (Pessachfest/ Chag HaBikurim/ Fest der Ungesäuerten Brote [= 7 Tage]/ Schawuot / Posaunenfest Rosch Ha Schana/ Yom Kippur-Versöhnungstag/ Laubhüttentest Sukkot [= 7 Tage]/ Purimfest)/ Homosex-Verbot/ Opfervorschriften [die Tieropfer waren ja mit dem Sühneopfer Jesu am Kreuz eh abgetan! Diese waren nur eine prophetische Vorschattung auf das eigentliche und wahre Passahlamm-Opfer Jesus Christus (siehe 1. Korinther 5,7)!]/ Priestergesetze/ Rechtsbestimmungen für das Volk Israel/ Sexualgesetze/ Speisegebote/ Todesstrafen-Bestimmungen/ Zehnten. Dieses Zeremonialgesetz bildete die "Trennwand" zwischen Juden und Heiden von welcher der Apostel Paulus in Epheser 2 geschrieben hatte! Dies ist »das Gesetz der Gebote in Satzungen« (Eph.2,15 – EB) – nicht der Dekalog der Zehn Gebote! – welches der Herr Jesus Christus beseitigt hat! (dito Epheser 2:15).

    Von diesem Mosaischen Joch hat uns laut Paulus, der das Zeremonialgesetz als "Lehrmeister"/"Zuchtmeister" (Galater 3,24–25) bezeichnet hat, der Glaube an Jesus Christus befreit!

    Wobei Paulus – wenn er laut Römer 7,12 in Verbindung mit 1. Timotheus 1,8 »das Gebot [womit logischerweise nur die 10 Gebote gemeint sein können!] heilig, gerecht und gut« nennt, – wohl kaum davon ausgegangen ist, dass der DEKALOG DER ZEHN GEBOTE durch den Glauben abgetan worden ist! Sondern nur das ZEREMONIALGESETZ ist abgetan! Dieses hat der Herr an das Kreuz von Golgatha gehaftet! (Kolosser 2,14)

    * – Das »neue Bundeszeichen« für uns Christen – bei den Juden war es die Beschneidung der männlichen Knaben am 8. Tage nach ihrer Geburt – wurde die Taufe! Durch dieses heilige Sakrament wird symbolisch der alte, sündige Mensch durch das Untertauchen (Apg.8,36–39) im Wasser in den Tod gebracht und durch das Auftauchen symbolisiert es die Auferstehung in ein neues Leben, das sich an unserem Herrn Jesus Christus orientieren will in Zukunft! Manche Kirchenvertreter begründeten analog der Beschneidung der jüd. Knaben am 8. Tage auch eine Babytaufe 8 Tage nach der Geburt.


    Auch die Taufe und das Abendmahl sind Zeremonien.

    Wie ich oben ja unter * schon geschrieben habe, ist die die Taufe und das Abendmahl keine reine Zeremonie, sondern die Taufe und das Abendmahl sind heilige Sakramente!

    ==> Vom Herrn Jesus selbst gestiftet und eingesetzt und damit als "S a k r a m e n t" anerkannt für seine Kirche bzw. Kirchen.

    . Und das Opfer? Ja Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Wir müssen und können Gott nicht durch Opfer gnädig stimmen. Und dennoch, im Leben geht es nicht ohne Opfer und auch die Nachfolge Jesus verlangt Opfer.

    Dieses einmalige und außerordentliche und einzig wahrhaftige Sühneopfer Jesu Christi am Kreuz von Golgatha – = das Kreuz als Zeichen unserer Erlösung (siehe 1. Korinther 1,18.23)! – der sein hochheiligstes Blut für unsere Sünden als einziges und wahres und einziggültiges geschlachtetes Passahlamm (1. Korinther 5,7) geopfert hatte als das Sühne-Opferlamm, das war die Erfüllung aller in der Thora beschriebenen Tieropfer, welche nur die prophetische Vorschattung des Passaopfers Jesu Christi waren! Als der Vorhang im Tempel bei Jesu Tod zerriss, war dieses Zeremonialgesetz der Tieropfervorschriften abgetan! Und dann fast 40 Jahre später auch ganz praktisch unmöglich geworden als die Römer im Jahre 70 n.Chr. den Tempel zerstörten was Jesus von Nazareth als größter Prophet Gottes schon um 30 n.Chr. in seiner Endzeitrede prophezeit hatte (Markus 13,2/ Matthäus 24,2/ Lukas 21,6)!


    PS: Auch dieser Bibelvers sollte zum Thema betrachtet werden: Römer 3,31:

    31 Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Auf keinen Fall! Sondern wir bestätigen das Gesetz. (Elberfelder Bibel)

    31 Schaffen wir etwa das Gesetz Gottes ab, wenn wir behaupten, dass der Glaube entscheidend ist? Nein, im Gegenteil! Wir bringen es überhaupt erst zur Geltung. (Hoffnung für alle)

    31 Wenn wir nun aber den Glauben so betonen, heben wir damit das Gesetz auf? Natürlich nicht! Sondern durch den Glauben bestätigen wir das Gesetz. (Neues Leben. Die Bibel)

  • der Sabbat mehr als bloße "Zeremonie",

    Eine Zeremonie steht für das Besondere, für eine tiefere Wirklichkeit. Der Sabbat wird gefeiert. Er ist Zeremonie und daher nicht bloß ein Tag zum Ausruhen.

    Wie ich oben ja unter * schon geschrieben habe, ist die die Taufe und das Abendmahl keine reine Zeremonie, sondern die Taufe und das Abendmahl sind heilige Sakramente!

    ==> Vom Herrn Jesus selbst gestiftet und eingesetzt und damit als "S a k r a m e n t" anerkannt für seine Kirche bzw. Kirchen.

    Abendmahl und Taufe werden gerade dadurch zum Sakrament/zum Zeichen für eine tiefere Wirklichkeit, weil sie mittels einer Zeremonie gefeiert werden.

    .....

    Das Opfer Christi muss Du mir nicht erklären. - Es ist völlig klar, dass er allein für unsere Sünden starb.

    Und dennoch fordert das Leben und das Christsein von uns Opfer. Ohne Opfer geht es nicht

    Paulus hat was geopfert:"Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen" (Phil 3,8)

    Und die Philipper haben was für Paulus geopfert: "Mir fehlt nichts mehr, seit ich von Epaphroditus eure Gaben erhielt, einen Wohlgeruch, eine angenehme Opfergabe, die Gott gefällt. 19 Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt," (Phil 4,18)

    Es reicht bei weiteren nicht aus nur die 10 Gebote zu erfüllen.

  • Norbert Chmelar das "Joch" ist das ganze Gesetz, nicht nur das Zeremonialgesetz.

    Christel hat es eigentlich glasklar dargelegt. Ich weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist.

    Das Luthertum hatte auch "Zeremonie". Das streng leere und bilderlose der Reformierten ist ebenfalls eine Art ihrer Zeremonie, die Art und Weise ihres Gottesdienstes.

    Die Herabsetzung der Zeremonie greift nicht.

  • Mal etwas provozierend:

    Wenn ich das alles so lese, bzw versuche zu lesen, (von Verstehen will ich gar nicht reden) scheint mir, ein guter Christ kann nur jemand sein, der sehr viel Zeit hat und sich um nichts anderes, als um sich selbst und um das "richtige Christsein" kümmern muß?
    Was machen Menschen, die berufstätig, oder gar selbstständig sind und dazu noch kleine Kinder haben?
    Müssen die alle mit eingezogenem Genick und schlechtem Gewissen rumlaufen?

  • Gutes Christsein wird nicht auf einer einsamen Insel (ich allein, max. mit Familie) gelebt, sondern in den Herausforderungen des Alltags.

    Da müssen Nachbarn, Verwandtschaft, das Arbeitsumfeld nicht zuerst wissen, dass von mir der Sabbat gehalten wird, kein Schwein auf den Teller kommt, oder wie ich zur Dreiengelsbotschaft stehe. Diese Themen interessieren sie nicht.

    Wie ist der Umgang mit ihnen, das ist für sie zuerst wichtig. Fehler zugeben, um Vergebung bitten, respektvolles Verhalten meinem Gegenüber ist mehr Wert als alles andere. Nicht die Extravaganzen der STA, sondern mein Verhalten zeigen, dass ich Gottes Kind bin.

    Unsere Kirche ist offen für alle, aber nicht für alles! Christian Führer, ev. Pfarrer 1943-2014

  • "Die Evangelische Bundestheologie – Was versteht man darunter?"

    Wichtig ist für mich heute, dass das, was früher auf steinernen Tafeln geschrieben stand und äußerlich galt, nun verinnerlicht wird, indem es Gott in unsere Herzen geschrieben hat.

    Lutherübersetzung 1534, Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

  • Wichtig ist für mich heute, dass das, was früher auf steinernen Tafeln geschrieben stand und äußerlich galt, nun verinnerlicht wird, indem es Gott in unsere Herzen geschrieben hat.

    :verwirrt:

    Das spricht Gott zu den Menschen den Juden:

    Zitat

    Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig. 5 Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. 6 Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. 7 Du sollst sie deinen Kindern wiederholen. Du sollst sie sprechen, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. 8 Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden. 9 Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben.

    https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose6

    Ich weiß nicht wie Christen auf die Idee kommen, dass sie die besseren Gesetzeshalter sind als Juden.

  • Wer hat das denn gesagt?

    Lutherübersetzung 1534, Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

  • Wer hat das denn gesagt?

    Na Du!

    Oder wie ist diese Aussage anders zu verstehen?

    Wichtig ist für mich heute, dass das, was früher auf steinernen Tafeln geschrieben stand und äußerlich galt,

    nun verinnerlicht wird, indem es Gott in unsere Herzen geschrieben hat.

  • Oder wie ist diese Aussage anders zu verstehen?

    Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." (Gal 5:14)

    Lutherübersetzung 1534, Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

  • Wer ist da damit gemeint?

    Zitat

    Wichtig ist für mich heute, dass das, was früher auf steinernen Tafeln geschrieben stand und äußerlich galt,

    Wieso galten die Gesetze nur äußerlich?

    Wann galten sie nur äußerlich?

    "sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen" steht in 5.Mose 6,6

    Das ist auch nichts Neues:

    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." (Gal 5:14)


    Zitat

    Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.[1]

    https://www.bibleserver.com/EU/3.Mose19

  • Ralf, ich wollte Dir nicht zu nahe treten.

    Solche Sätze sind sehr eingängig und werden daher oft und gern wiederholt, aber nicht hinterfragt:

    Wichtig ist für mich heute, dass das, was früher auf steinernen Tafeln geschrieben stand und äußerlich galt, nun verinnerlicht wird, indem es Gott in unsere Herzen geschrieben hat.

    Im Judentum gibt es beides, ein formales Herangehen, aber auch das vom Herzen her. Und ich denke Paulus antwortet in Galater 5:14, genauso wie Jesus zuvor im Rahmen des Judentums.

    Christen gehen mit dem Gesetz und allem was sie dazu zählen wie christliche Werte..., genauso wie Juden manchmal formal um, aber auch vom Herzen her und nach dem Sinn fragend. - Jesus hat uns zwar vom Gesetz befreit, wir müssen uns nicht formal, an alle Gebote halten, wie Paulus erklärt, Christen sind aber dennoch sehr erfinderisch darin neue Regeln zu erfinden.

    Und was machen Menschen, die nicht unbedingt religiös sind?
    Na klar, genau dasselbe. - Da hat man beispielsweise viele Sprachregelungen, damit niemand verletzt wird. Allerdings hat man überhaupt kein Problem damit Menschen zu verletzen, die sich nicht an diese Sprachregelungen halten.
    Toleranz ist ein hoher Wert. Welches intolerante Verhalten zu tolerieren ist, regelt man da gleich gern mit. Beispiel:

    Zitat

    Der Gesetzgeber muss klarstellen, dass die Freiheiten der Kunst, der Meinungsäußerung und der Meinungsbildung sehr viel wichtiger sind als die bis ins Unendliche skalierbare Verletzbarkeit "religiöser Gefühle" (selbst der Anblick eines profanen "Sparschweins" kann, wie die Erfahrung zeigt, schon den Hass islamischer Fundamentalisten entfachen). In einer offenen Gesellschaft sollte jedes Mitglied die Toleranz aufbringen, weltanschaulich-religiöse Beleidigungen ertragen zu können. Wer diese Fähigkeit nicht entwickelt hat, sollte für dieses Defizit nicht noch belohnt werden. https://hpd.de/artikel/gottes…ngestellt-23737

    Wer die Beleidigungen, das betreffend, was ihm heilig ist, also sein Glaube, nur schwer erträgt, der hat also ein Defizit.

    Und wer würde bestreiten, dass Menschen nicht von ganzen Herzen, von ganzer Seele und mit ganzer Kraft daran glauben, dass dieser Paragraph abgeschafft gehört:

    Zitat

    § 166 Strafgesetzbuch im Wortlaut:

    § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
    https://hpd.de/artikel/gottes…ngestellt-23737

    Dies im Namen der "Freiheiten der Kunst, der Meinungsäußerung und der Meinungsbildung".

    Ich habe zwar noch nie verstanden, was Beleidigungen und die Schmähung dessen, was anderen heilig ist mit Kunst und Meinungsbildung zu tun hat, aber Menschen lieben nun mal Regeln!

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    Christsein ist ein neuer, anderer Weg, oder?

  • Ralf, ich wollte Dir nicht zu nahe treten.


    Christsein ist ein neuer, anderer Weg, oder?

    Christel , alles gut.

    Ich meine, dass man als Christ auf dem Weg weitergeht. Der Weg ist Jesus Christus, die Wahrheit, und führt uns in das Ziel, die Liebe.

    Die Frage bezüglich des Gesetzes ist berechtigt, ich habe das aber für mich noch nicht komplett ausgearbeitet, wenn ich alle diesbezüglichen Verse im Neuen Testament berücksichtigen möchte.

    Lutherübersetzung 1534, Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.