Gesprächsfragen SabbatschulWiki
(zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/11/…sabbatschulwiki)
DIENSTAG – Von der Vergangenheit heimgesucht
Jos 22,13-15 , 4. Mose 25
- Fragen zum Text:
- Welche Rolle spielte Pinhas in 4. Mose 25 und Josua 22 ?
- Was befähigte Pinhas besonders für diese Aufgabe?
- Wie ging Pinhas vor? Warum Fragen in beschuldigender Form? (Klarer Vorwurf)
Fragen zur Botschaft:
- Wie begann man das Problem zu klären?
- Wie sind „offensichtliche Situationen/Handlungen“ zu bewerten?
- Wie wird Versöhnung möglich? Gibt es da Voraussetzungen?
Meine Antworten zu Fragen zum Text:
- In 4. Mose 25 war er es, Pinhas, der den Zorn Jahwes von Israel abwandte! Wir lesen die Verse 6b – 12: „Da kam ein Israelit mit einer midianitischen Frau ins Lager. Vor aller Augen brachte er sie zu den Zelten seiner Sippe. 7 Als Pinhas, der Sohn von Eleasar und Enkel des Priesters Aaron, das sah, stand er auf, verließ die versammelte Menge und nahm sich eine Lanze. 8 Er folgte den beiden in den hinteren Teil des Zeltes, in dem sie verschwunden waren; Dort stieß er ihnen die Lanze durch den Unterleib. Da griff die Seuche nicht mehr weiter um sich, die unter den Israeliten ausgebrochen war. 9 24.000 Menschen waren bereits tot. 10 Der Herr sprach zu Mose: 11 »Pinhas, der Sohn von Eleasar und Enkel des Priesters Aaron, hat meine Strafe von den Israeliten abgewendet. Er hat sich mit aller Kraft für mich eingesetzt und so verhindert, dass ich die Israeliten in meinem Zorn vernichte. 12 Darum richtet ihm aus: Ich will einen Bund mit ihm schließen und ihm meinen Frieden gewähren.” (HFA) – und in Josua 22 war Pinhas, der Sohn von Eleasar und Enkel des Priesters Aaron Teil der Delegation zum Jordan zu dem Altar den die Stämme Ruben und Gad errichtet hatten.
- Als Enkel des 1. Hohenpriesters Aaron und da Pinhas nach dem Tode seines Vaters Eleasar damit der zukünftige Hohepriester Israels werden sollte, war Pinhas besonders dafür geeignet mMn. in Sachen »Bedeutung des Altars« für Israel theologische Antworten zu geben.
- Pinhas stellte die Oststämme zur Rede (Jos 22,15) und warnte die Brüderstämme davor dem Gott Israels die Treue zu brechen. „Warum wendet ihr euch vom Herrn ab? Was für einen Altar habt ihr euch da gebaut? Wollt ihr euch damit etwa gegen den Herrn auflehnen?” (Jos 22,16) stellte Pinhas bohrende Fragen! Warum er gleich mit Vorwürfen begann, kann ich nicht beantworten.
- Meine Antworten zu Fragen zur Botschaft:
- In dem man "Gewissensfragen" an die Vertreter der 2½ Oststämme richtete!
- Verstehe die Frage nicht (?) // ---> es war ja offensichtlich nicht so, dass die Anführer der Stämme Ruben und Gad aus dem Ostjordanland vom EWIGEN Gott Jehowa abfallen wollten!
- Die 9½ Stämme die das ganze Gebiet westlich des Jordans bis zum Mittelmeer erobert hatten, mit Hilfe der 2½ Stämme Ruben, Gad und dem halben Stamm Manasse, der das Land Baschan östlich des Jordans besiedelt hatte, räumten die "Irritationen" aus und konnten so versöhnt gemeinsam dann ihren Gott Jahwe loben! ›... um uns und euch daran zu erinnern, dass wir gemeinsam dem HERRN dienen sollen.‹ (Josua 22,28) Versöhnung wird dann möglich wenn man "Irritationen" ausräumt und sich gegenseitig seine Schuld vergibt! Dazu ist eine Voraussetzung selbst "Sündenerkenntnis" zu haben!