DAS BUCH JOSUA – STUDIENANLEITUNG FÜR DAS 4. QUARTAL 2025: OKTOBER - NOVEMBER - DEZEMBER

  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für Montag, 13. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Montags-Lektion


    II.) Der lebendige Gott der Wunder


    Lies Josua 3,6–17. Was sagt uns die wundersame Überquerung des Jordan über das Wesen des Gottes, dem wir dienen?


    Die Überquerung des Jordan wird in Josua 3,5 durch das hebräische Wort niphla'ot, „Wunder, Wunderwerke“, beschrieben, das normalerweise auf die mächtigen, übernatürlichen Handlungen Gottes verweist und seine Einzigartigkeit demonstriert ( Ps 72,18; 86,10 ). Später dachten die Israeliten über diese Taten nach, lobten infolge dessen Gott ( Ps 9,2 ) und verkündeten ihn unter den Völkern ( Ps 96,3 ). Die Plagen in Ägypten ( 2 Mo 3,20; Mi 7,15 ), die Durchquerung des Roten Meeres sowie Gottes Führung in der Wüste ( Ps 78,12–16 ) wurden als solche Wunderwerke betrachtet.

    Die Autoren der Bibel wussten und bezeugten die Tatsache, dass der Gott, der die Welt geschaffen hatte, niemals durch seine Schöpfung begrenzt oder eingeschränkt wird. Nichts ist für ihn unmöglich (hebr. „zu wunderbar“) zu vollbringen ( Jer 32,17 ). Sein Name und sein Wesen sind wunderbar ( Ri 13,18 ) und er übersteigt unsere Denkmöglichkeiten.

    Im Gegensatz zu den Göttern der anderen Nationen, die nicht retten können ( Ps 96,5; Jes 44,8 ), ist der Gott der Bibel ein „lebendiger Gott“, aktiv und lebendig. Seine Nachfolger können ihm vertrauen und sein Eingreifen für sich erwarten.

    Der Prophet Sacharja verwendete denselben Begriff (aus derselben Wortwurzel wie niphla'ot), als er sich eine Zukunft für Israel nach dem babylonischen Exil vorstellte. Er sah, dass Jerusalem vollständig wiederaufgebaut werden würde, mit alten Menschen, die auf den Straßen der Stadt sitzen, und Jungen und Mädchen, die dort spielen. Den scheinbar ungläubigen Bewohnern der Hauptstadt, die noch immer Anzeichen ihrer Zerstörung aufwies, erklärte Sacharja: „So spricht der HERR, der Allmächtige: ‚Sollte mir das unmöglich erscheinen, nur weil es dem Volk, das in diesen Tagen übriggeblieben ist, unmöglich erscheint?‘, spricht der HERR, der Allmächtige. So spricht der HERR, der Allmächtige: ‚Ja, ich werde mein Volk aus dem Land im Osten und aus dem Land im Westen befreien. Ich hole die Menschen nach Hause und sie sollen in Jerusalem wohnen“ ( Sach 8,6–8 NLB).

    ...

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…gott-der-wunder)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…sabbatschulwiki)


    Der lebendige Gott der Wunder

    Josua 3,6–17 und Lukas 18,18–27

    1. Die wundersame Überquerung des Jordan wird als niphla'ot („Wunderwerke“) beschrieben, die Gottes Einzigartigkeit demonstrieren. Was lehrt uns dieser Begriff über Gottes Aktivität und Lebendigkeit?
    2. Die biblischen Autoren bezeugten, dass Gott, der die Welt geschaffen hat, „niemals durch seine begrenzte Schöpfung eingeschränkt wird“. Wie illustriert die Teilung des Jordan ( Josua 3,6–17 ) diese Begrenzungslosigkeit Gottes in Bezug auf die Naturkräfte?
    3. Im Gegensatz zu den Göttern anderer Nationen, die nicht retten können ( Psalm 96,5 ), ist der Gott der Bibel ein „lebendiger Gott“. Wie beeinflusst die Tatsache, dass wir einem lebendigen, aktiven Gott dienen, unseren Umgang mit scheinbar unlösbaren Problemen?
    4. Der Psalmist feierte Gott und verkündete ihn unter den Völkern, nachdem er über Gottes niphla'ot nachgedacht hatte ( Psalm 9,2.3; 96,3 ). Welche direkte Verbindung besteht zwischen Gottes wundersamen Taten und der Verkündigung Seiner Macht unter den Nationen?
    5. Jesus ermutigte Seine Jünger in Lukas 18,18–27 , Gott in Bezug auf das scheinbar Unmögliche zu vertrauen. Welche scheinbar „unmöglichen“ Situationen in unserem Leben erfordern dieses unerschütterliche Vertrauen in den „lebendigen Gott“?
    6. Wie können wir uns gegenseitig die Wahrheit Sacharjas zusprechen, dass Dinge, die uns unmöglich erscheinen, Gott nicht unmöglich sind, wenn wir entmutigt sind über persönliche oder gemeinschaftliche Probleme?
    7. Wir wissen, dass Gott wunderbar ist und „unsere Denkmöglichkeiten übersteigt“. Wie sollte diese Erkenntnis die Art und Weise beeinflussen, wie wir über unsere Gebetsanliegen denken und zu Ihm beten?
    8. Welche Wunderwerke Gottes haben wir in unserem Leben erlebt , die wir aktiver unter unseren Mitmenschen verkünden sollten, damit sie „erkennen sollen, wie stark die Hand des HERRN ist“ ( Josua 4,24 EB)?


    Meine Antworten:

    1. Gott ist so lebendig wie man es sich überhaupt nur vorstellen kann; deswegen ist JAHWE als der ALLMÄCHTIGE auch fähig Wunder zu tun, die mit menschlichem Verstand nicht zu erklären sind, aber doch in jedem Fall Realität wurden! Auch heute noch gibt es solche "göttlichen Wunder"!
    2. Indem Gott durch seine Allmacht das Wasser des über die Ufer hinausgetretenen Jordans staute und Richtung des Toten Meeres hat abfließen lassen, war DER EWIGE stärker als jede Wasser-Naturkraft!
    3. Wir wissen, dass wir solche scheinbar unlösbaren Probleme mit Gottes Hilfe überwinden können.
    4. Es ist diese direkte Verbindung, die sich seit der Vernichtung des ägyptischen Heeres des Weltherrschers Thutmoses III. – dieser wundersamen Tat Gottes – bei allen umliegenden Völkern im Nahen Osten herumgesprochen hatte! Sodass dadurch auch Rahab in Jericho diese Macht Gottes unter den Nationen verkündet hatte. Auch die Gibeoniter erkannten diesen Zusammenhang ... !
    5. Alle Schicksalsschläge und alles Unvorhergesehene in unserem Leben sind aufgehoben in dem unerschütterlichem Glauben an einen Gott, der am Ende alles gut machen wird! Darauf dürfen wir wie Paulus in Römer 8,38f. felsenfest unser Vertrauen festmachen und nicht erschüttern lassen! A m e n
    6. Indem wir uns gegenseitig trösten und fest auf Gottes Heils-Zusage und Gottes Wort vertrauen!
    7. Auch im Gebet dürfen wir um das "Unmögliche" bitten, so wie die drei Freunde Daniels im Feuerofen! (siehe Daniel, Kapitel 3)
    8. Persönlich könnte ich hier von 3 Ereignissen berichten, in der ich von Schutzengeln vor dem sicheren Tode [bei Verkehrsunfällen, mit Auto (zweimal) und Fahrrad (einmal)] bewahrt wurde!
  • Gliederung der Hope Sabbath School

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/03/…-school-outline)


    • Wundersame Überfahrt

      1. Josua 3:6-17 Warum hat der HERR den Kindern Israels nicht befohlen, Flöße oder eine Pontonbrücke zu bauen, um den Jordan zu überqueren? ( Jeremia 32:17, Lukas 18:27 usw.)
      2. Welche Wunder des HERRN hatten die Kinder Israels auf ihrer beschwerlichen Reise aus der Sklaverei in Ägypten ins Gelobte Land bereits erlebt?
      3. Welche spätere Überquerung des Jordan erinnerte die Kinder Israels an die Wunderkraft des HERRN? 2. Könige 2:1-15
      4. Erzählen Sie von einer Zeit, in der Sie erlebt haben, wie Gott auf wundersame Weise in Ihr Leben eingegriffen hat.


    • Meine Antworten:
    1. Weil der Ewige Gott Jehowa seine Wundermacht beweisen wollte, damit das Volk Israel, dem nun die Eroberung eines riesigen Landes bevorstand, Vertrauen zu Jahwe fassen sollte! Denn Gott ist nichts unmöglich!
    2. Das Wunder als sich das Schilfmeer vor ihnen teilte und sie trockenen Fußes hinübergehen konnten (1) // das Wunder, dass die ägyptischen Streitwagen dann anschließend allesamt im Meer versanken! (2) // Das Wunder des Manna (3) // Das Wunder als Gott ungenießbares Wasser in Trinkwasser verwandelte (4) // Das Wunder als Mose mit seinem Stabe an den Felsen schlug und Wasser daraus floss! (5)
    3. Als die beiden Propheten Elija und Elisa mit dem "heiligen Mantel des Elijahs" auf den Jordan schlugen und sie so trocknen Fusses hindurchgehen konnten. (2. Könige 2)
    4. Siehe oben unter NR. 62 beim Punkt 8. !
  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für Dienstag, 14. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Dienstags-Lektion


    III.) Gedenken


    Lies Josua 4. Warum forderte Gott die Israeliten auf, eine Gedenkstätte zu errichten?


    Die Steine waren als „Zeichen“ gedacht. Der hebräische Begriff 'ot wird oft mit dem Wort „Wunder“ in Verbindung gebracht und kann sich auf wundersame Taten Gottes beziehen (siehe die gestrige Studienanleitung) wie die Plagen in Ägypten ( 2 Mo 7,3; 5 Mo 4,34 ). Er kann auch die Bedeutung von „Symbol“ oder „Merkmal“ tragen als äußeres Zeichen einer tieferen oder transzendenten Realität.

    Zum Beispiel ist der Regenbogen ein „Zeichen“ des Bundes ( 1 Mo 9,12–13 ), das Blut an den Türpfosten und dem oberen Türbalken der israelitischen Häuser wird ebenfalls als „Zeichen“ bezeichnet ( 2 Mo 12,13 ) Am herausragendsten ist der Sabbat als „Zeichen“ der Schöpfung und der heiligenden Gegenwart Gottes ( 2 Mo 31,13.17; Hes 20,12 ).

    Hier dient das Zeichen als Denkmal, das jede nachfolgende Generation an das Wunder der Überquerung erinnert. Der Begriff Denkmal (zikkaron) stammt von dem Wort zakar, „gedenken“, was mehr als eine passive Handlung des Erinnerns bedeutet. Es beinhaltet ein Erinnern, dem eine angemessene Handlung folgt ( 5 Mo 5,15; 8,2 ). Das Aufstellen von Steindenkmälern (1 Mo 28,18–22) sowie Rituale, die Fragen hervorriefen ( 2 Mo 12,26–27; 5 Mo 6,20–25 ), waren im Alten Testament üblich. Anstatt die Wunder zu wiederholen, gründete Gott Denkmäler, die die Erinnerung an seine großen Taten wachrufen und bedeutungsvolle Reaktionen auslösen. Daher soll das Zeichen „ewig“ dort sein, was die Notwendigkeit beinhaltet, dieses Wunder des HERRN dauerhaft im kollektiven Gedächtnis seines Volkes zu bewahren.

    Die mögliche Frage zukünftiger Generationen ist wichtig, weil sie auf persönliche Weise formuliert ist: „Was bedeuten euch diese Steine?“ Jede neue Generation muss die Bedeutung dieser Steine für sich selbst persönlich verinnerlichen und verstehen. Der Glaube an einen wunderwirkenden Gott kann nur lebendig werden, wenn jede Generation die Bedeutung der mächtigen Taten Jahwes für sich selbst neu entdeckt. Ein solcher Glaube wird einen großen Unterschied zwischen dem treuen Ausleben bibelbasierter Traditionen und dem Traditionalismus bewirken, wobei Letzterer die tote Religion der lebenden Generation ist, der ihr ursprünglicher Wert und Eifer entzogen ist. Am Ende müssen wir unseren auf der Bibel beruhenden Glauben zu unserem eigenen machen. Niemand, insbesondere unsere Vorfahren nicht, kann für uns glauben.

    ...

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/04-tuesday-gedenkt)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…sabbatschulwiki)

    Gedenkt – Denkmäler errichten

    Josua 4

    1. Der Begriff Gedenken (zakar) bedeutet mehr als nur Passives Erinnern; Es beinhaltet eine Erinnerung, der eine entsprechende Handlung folgt. War es die „angemessene Handlung“, die von den Israeliten als Reaktion auf das Wunder erwartet wurde?
    2. Der Sabbat wird als ein „Zeichen“ ('ot) der Schöpfung und der heiligen Gegenwart Gottes hervorgehoben. Welche theologische Parallele besteht zwischen dem Sabbat und dem Denkmal der Steine am Jordan in Bezug auf Gottes Eingreifen?
    3. Die Denkmäler sollten „ewig“ dort sein, um das Wunder dauerhaft im kollektiven Gedächtnis des Volkes zu bewahren. Was geschieht mit der Identität eines Volkes, wenn sein kollektives geistliches Gedächtnis verloren geht?
    4. Die mögliche Frage zukünftiger Generationen lautete: „Was bedeuten euch diese Steine?“. Warum ist es von entscheidender Bedeutung, dass jede neue Generation die Bedeutung der mächtigen Taten Jahwes für sich selbst persönlich verinnerlichen und verstehen muss?
    5. Welche „persönlichen Denkmäler“ (Erlebnisse, Symbole, Gedenksteine) aus unserem Leben mit Gott haben wir gegründet, die uns helfen, uns aktiv an Gottes Taten zu erinnern?
    6. Wie können wir unseren auf der Bibel beruhenden Glauben aktiv zu unserem „eigenen machen“, um dem „leeren Traditionalismus“ entgegenzuwirken, dem sein ursprünglicher Wert und Eifer entzogen ist?
    7. Wie kann der Sabbat uns jede Woche helfen, uns an Gottes Eingreifen in unser Leben zu erinnern und uns einen „Vorgeschmack auf die verheißene Ruhe“ in seinem Reich zu geben?
    8. Ellen White ermutigte uns, Herz und Geist stetig zu trainieren, indem wir das Gedächtnis mit den Lehren Gottes auffrischen. Welche konkreten Lehren Gottes aus unserer Vergangenheit trainieren wir derzeit, damit sie „interessant und eindrucksvoll“ bleiben?
    9. Welche Rituale oder Gewohnheiten pflegen wir als Gemeinde (ähnlich den Passahritualen), die Fragen über Gottes Taten hervorrufen, sodass wir die Bedeutung dieser Taten erklären müssen?


    Meine Antworten:

    1. Das weiß ich nicht, es war aber der Wille des Josua der laut Jos 4,5 sagte: „Jeder von euch soll sich dort einen großen Stein auf die Schulter laden, damit wir zwölf Steine haben, für jeden Stamm Israels einen.” (HFA)
    2. Keine!
    3. Dann besteht immer die Gefahr die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen!
    4. Vermutlich weil nur so der Glaube lebendig bleibt ...
    5. Für mich ist dies der jährliche 11. März, der Tag an dem 1979, also vor 46 Jahren, meine Konfirmation war und ich öffentlich „Ja zu Jesus!” gesagt habe.
    6. Das muss ein jeder Christ / eine jede Christin ganz individuell für sich persönlich entscheiden!
    7. Dito wie bei 6. !
    8. Die Lehren Jesu aus seiner Bergpredigt sind es meines Erachtens wert immer wieder von neuem betrachtet zu werden. Und die Lehre des Paulus »Jedermann sei Untertan der Obrigkeit!» aus Römer 13 die muss heute im 21. Jahrhundert ganz anders betrachtet werden – auch angesichts der Erfahrungen der Deutschen Geschichte vor 90 Jahren – als noch wie zu Zeiten des Paulus!
    9. Sämtliche Beachtung und Betrachtung der kirchlichen Feiertage müssen heute in dieser ungläubigen Zeit unseren Zeitgenossen immer wieder von neuem erklärt werden, da das eben heutzutage nicht mehr vorausgesetzt werden kann. Auch die Bedeutung der zwei biblischen Sakramente – Taufe und Abendmahl – müssen heute von ihrer Bedeutung her jedem Außenstehendem erklärt werden; und es ist heute längst nicht mehr gang und gäbe dass Eltern ihre Babys taufen lassen!


    Gliederung der Hope Sabbath School

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/03/…-school-outline)


    • Bau eines Gedenkaltars am Jordan

      1. Josua 4:1-9 Warum wies der HERR Josua an, nach der Überquerung des Jordan einen Altar der Erinnerung zu errichten?
      2. Josua 4:21-24 Was war Josuas Zeugnis, nachdem die Kinder Israels den Jordan überquert hatten?
      3. Warum gab es keine Anweisung, diese 12 Steine von menschlichen Steinmetzen zu behauen oder zu formen?
      4. Welchen Altar der Erinnerung errichtete Jesus gegen Ende seines irdischen Wirkens? Matthäus 26:26-30, 1. Korinther 11:23-26
      5. Auf welche Weise können wir Altäre der Erinnerung errichten, damit wir uns in unserem eigenen Leben immer an Gottes Wunderwerk erinnern?
      6. Welche Rolle spielt der Heilige Geist dabei, uns daran zu erinnern, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat? Johannes 14:26, 16:7-15


    • Meine Antworten:
      1. Es sollte die Israeliten stets daran erinnern an die wundersame Überquerung des Jordan als der HERR das Wasser des Jordans zurückstaute und die Hebräer so trockenen Fußes den Fluss überqueren könnten (Josua 4,7)
      2. Josua sagte: »Israel ist trockenen Fußes über diesen Jordan gegangen. 23 Denn der HERR, euer Gott, hat das Wasser des Jordan vor euch ausgetrocknet, bis ihr hinübergezogen wart, so wie der HERR, euer Gott, es mit dem Schilfmeer getan hat, das er vor uns ausgetrocknet hat, bis wir hinübergezogen waren, 24 damit alle Völker der Erde die Hand des HERRN erkennen, dass sie mächtig ist, und ihr den HERRN, euren Gott, fürchtet allezeit.« (Josua 4:22-24 – NKJV)
      3. Keine Ahnung warum ...
      4. Jesus errichtete das Abendmahl zur Begründung des Neuen (besseren!) Bundes mit dem Kelch welcher ist der Neue Bund in Jesu Blut. (1. Kor. 11:25) Damit stiftete der Herr sein erstes heiliges Sakrament, das "Gedächtnismahl" der Erinnerung seines Todes „zur Vergebung der Sünden” (Matth. 26:28)!
      5. Jeder der 7 ATlichen Feste des HERRN kann auch für uns Christen zu einem "Erinnerungszeichen" an Gottes Wunderwerke werden, auch wenn wir diese mit den 10 christlichen Feiertagen des Kirchenjahres [Christfest/Weihnachten (1)/ Neujahr (2)/ Epiphanias (3)/ Karfreitag (4)/ Ostern (5)/ Himmelfahrt (6)/ Pfingsten (7)/ Trinitatis (8)/ Erntedankfest (9)/ Buß - und Bettag (10)] in Beziehung setzen.
      6. Der Heilige Geist spielt eine entscheidende Rolle darin uns an alle das zu erinnern was Jesus Christus uns gesagt hat! (Johannes 14:26) A m e n! Denn der Heilige Geist – der Geist der Wahrheit – wird, wenn ER kommen wird, uns in die ganze Wahrheit leiten. (Johannes 16:15) – A m e n, H a l l e l u j a h!
  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für Mittwoch, 15. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Mittwochs-Lektion


    IV.) Vergesslichkeit


    Lies Josua 4,20–24 vor dem Hintergrund folgender Verse: Richter 3,7; 8,34; Psalm 78,11; 5. Mose 8,2.18; Psalm 45,18. Warum ist es wichtig, sich an die mächtigen Taten Gottes zu erinnern?


    Beachte den Wechsel der Anrede in Josua 4,23. Das Wasser des Jordan wird als vor „euch“ ausgetrocknet beschrieben, also vor allen Israeliten, die gerade den Jordan überquert haben. Im Gegensatz dazu wird das Schilfmeer als vor „uns“ ausgetrocknet beschrieben, denen, die noch von der ersten Generation anwesend waren und den Auszug aus Ägypten erlebt haben. Die beiden Ereignisse, die von zwei verschiedenen Generationen erlebt wurden, waren von ähnlicher Bedeutung. Das ermöglichte der zweiten Generation, durch das Zeugnis ihrer Eltern die gleiche Bedeutung der Jordanüberquerung für sich selbst neu zu entdecken.

    Allgemein betrachten wir Vergesslichkeit als ein normales menschliches Merkmal. Vergesslichkeit im geistlichen Sinn kann jedoch zu ernsthaften Konsequenzen führen.

    Wenn wir unsere Identität als ein Volk mit einer besonderen Berufung und Mission bewahren wollen, müssen wir auch heute Gelegenheiten schaffen, um sowohl unser individuelles als auch unser gemeinschaftliches geistliches Gedächtnis aufzufrischen. Damit können wir im Blick behal-ten, woher wir kommen, wer wir sind und wozu wir hier sind.


    Lies 1. Korinther 11,24–25 und Johannes 14,26. Warum müssen wir uns immer an das erinnern, was Christus für uns getan hat? Was würde ohne diese Erinnerung sonst noch wichtig sein?


    Ellen White war klar, dass wir ohne die ständige Orientierung an den vergangenen Taten und Offenbarungen Gottes sicherlich die Motivation verlieren werden, unsere Mission in der Zukunft zu erfüllen: „Wir haben für die Zukunft nichts zu fürchten, außer dass wir den Weg, den der Herr uns geführt hat, und seine in unserer vergangenen Geschichte liegenden Lehren vergessen werden“ (LW 224).

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    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…vergesslichkeit)

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    Abkürzung:

    LW = Leben und Wirken von E.G. White (Originaltitel: Life Sketches Manuskript). Ein 1915 veröffentlichtes Buch über das Leben und Wirken von Ellen G. White.

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…sabbatschulwiki)


    Vergesslichkeit und Erinnerung bewahren

    Josua 4,20–24 und weitere Texte wie 1. Korinther 11,24–25

    1. In Josua 4,23 wechselt die Anrede von „euch“ (Jordanüberquerung, 2. Generation) zu „uns“ (Schilfmeer, 1. Generation wie beispielsweise Josua). Welche theologische Absicht verfolgte Gott damit, die beiden Wunder, die von verschiedenen Generationen erlebt wurden, auf diese Weise zu verbinden?
    2. Das Wasser des Jordan hat JAHWE vor „euch“ vertrocknen lassen, „damit alle Völker der Erde erkennen sollen, wie stark die Hand des HERRN ist“. Welche Rolle spielt Israels Erinnerung an Gottes Taten bei ihrem Zeugnis gegenüber den Völkern?
    3. Das moderne Israel ist in „größerer Gefahr, Gott zu vergessen und in den Götzendienst geführt zu werden, als es sein Volk damals war“. Welche spezifische Warnung erteilt Gott dem Volk damals in Bezug auf den Götzendienst und dessen Konsequenzen?
    4. Ellen White: „Wir haben nichts für die Zukunft zu fürchten, außer wir vergessen den Weg und die Lehren Gottes aus der Vergangenheit.“ Was ist die direkte Folge dieses Vergessens für die Erfüllung unserer Mission in der Zukunft?
    5. Der Hebräerbrief würdigt die symbolische Bedeutung der Jordanüberquerung und stellt das Hineingehen nach Kanaan als Vorwegnahme der „Gnade der Ruhe“ dar. Welche tiefere, geistliche Bedeutung hat die physische Überquerung des Jordan für uns?
    6. Geistliche Vergesslichkeit kann zu „ernsthaften“ Konsequenzen führen. Welche Anzeichen erkennen wir bei uns selbst oder in der Gruppe, dass wir Gefahr laufen, die mächtigen Taten Gottes zu vergessen und unsere „besondere Berufung und Mission“ aus den Augen zu verlieren?
    7. Wie können wir Gelegenheiten schaffen, um unser gemeinschaftliches geistliches Gedächtnis aufzufrischen, damit wir im Blick behalten, „woher wir kommen, wer wir sind und wozu wir hier sind“?
    8. 1. Korinther 11,24–25 fordert uns auf, uns an das zu erinnern, was Christus für uns getan hat. Warum ist diese Erinnerung so essenziell, und was würde ohne diese Erinnerung verloren gehen?
    9. Die Quelle betont die Notwendigkeit, täglich Erfahrungen mit Gott zu machen, um die Realität seiner Liebe in der Gegenwart zu erleben. Wie balancieren wir die Würdigung der Vergangenheit mit der Notwendigkeit einer beständigen, dynamischen Beziehung im Heute aus?
    10. Welche „modernen Götzen“ werden in unserem Leben angebetet, und wie hilft uns die Erinnerung an Gottes Erlösung, uns davor zu hüten?


    Meine Antworten:

    1. Jahwe, der HERR wollte damit die Erinnerung an SEINE "Überquerungswunder" im Bewusstsein seines Volkes Israel aufrechterhalten!
    2. Es sollte die heidnischen Völker warnen, dass Gott immer für sein Volk Wege bereiten kann! Und das Volk sollte des EWIGEN Handeln beim "Flusse-Überqueren" niemals wieder vergessen!
    3. Wenn Gottes auserwähltes Volk Israel den heidnischen Götzendienst der Kanaaniter wieder tun sollten, werde es der HERR aus dem Lande wieder vertreiben! Das wurde schon dem Moses verheißen! (siehe 5. Mose 28! V.a. Vers 64: „Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere”)
    4. Schwer zu sagen! Vielleicht wird dadurch die Motivation für die Mission geschmälert, könnt ich mir vorstellen ...
    5. Man sagt ja oft im Sprichwort "über den Jordan gehen" und meint dabei das Überschreiten der Schwelle des Todes! „Er ging über den Jordan” sagt man ja oft sehr flapsig, wenn man das Sterben meint ...
    6. Wenn die Motivation nachlässt Anderen von Jesus zu erzählen, ist das nie gut!
    7. Zum Beispiel durch die Durchführung regelmäßiger Bibelwochen oder auch Themengottesdienste die über mehrere Wochen gehen und ein bestimmtes "geistliches Thema" in den Mittelpunkt stellen.
    8. Es ist in einem Glaubensleben doch sehr wichtig immer wieder am Heiligen Abendmahl teilzunehmen, und uns an das Erlösungswerk Christi am Kreuz zu erinnern, der sein heiliges Blut zur Vergebung unsere Sünden vergossen hatte (Matthäus 26:28) denn „das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.” sagte es Jesus selbst.  
    9. Indem wir das was uns die Bibel über die Vergangenheit berichtet hat, meditierend betrachten und überlegen, was uns diese alten Texte auch noch heute im 21. Jahrhundert zu sagen haben! Dabei sollten wir aber immer zum Heiligen Geist beten, weil es ohne dessen Beistand nicht geht! Wir benötigen zum Glauben den Heiligen Geist unseren den uns von Jesus verheissenen Beistand und Tröster in allen Nöten!
    10. Da gibt's ja jede Menge! Sei es der Fußball ⚽ oder das Streben nach Money, Money, Money – also die Geldliebe, die Habgier, der Sex, der Hedonismus, die Esoterik oder was auch immer! Auch das www. und Internet kann zu einem Modernen Götzen werden ... Wenn wir uns aber an Gottes guten Rat halten nur Gott und unseren Nächsten mit all unserer Kraft und Verstand und Geist zu lieben, dann können wir – wenn wir zusätzlich auch die Waffenrüstung Gottes (Epheser 6) anziehen, und wir mit dem Helm des Heils und dem Schwert des Geistes und dem Schild des Glaubens dann alle feurigen Pfeile des Teufels abwehren, – auch gegen diese "modernen Götzen" bestehen! Dazu helfe uns Gott, Amen!
  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für Donnerstag, 16. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Donnerstags-Lektion


    V.) Jenseits des Jordan


    Er bahnte einen trockenen Weg durchs Rote Meer, und sein Volk schritt zu Fuß hindurch. Darum wollen wir uns an ihm freuen. (Ps 66,6 NLB)


    Sowohl die Durchquerung des Roten Meeres als auch des Jordan markieren eine neue Ära in der biblischen Geschichte. Beide haben symbolische Bedeutung (siehe Ps 66,6; 114,1–7; 2 Kön 2,6–15 ). Bereits im Alten Testament gibt es Texte, die beide Überquerungen verbinden und eine Bedeutung darin erkennen, die über die ursprüngliche hinausgeht. In Psalm 66 feierte der Psalmist Gottes erlösende Tat in seinem Leben ( Ps 66,16–19 ), indem er auf die historischen Beispiele der Durchquerung des Roten Meeres und des Jordan verwies.

    Psalm 114 verbindet ebenfalls die beiden Ereignisse, nicht weil der Autor keinen zeitlichen Unterschied zwischen ihnen sah, sondern aufgrund der theologischen Bedeutung, die beiden Querungen gemeinsam ist. So werden beide Ereignisse als Beitrag zu einer Veränderung im Status Israels gesehen, einmal von der Sklaverei zur Freiheit, dann von der nomadischen Landlosigkeit zur Nation. In diesen Psalmen illustrieren die Beispiele der beiden Überquerungen den Statuswechsel des Autors von Unterdrückung, Armut, Hilflosigkeit und Demütigung zu Sicherheit, Wohlergehen, Rettung und Würde.

    Am Jordan findet auch die Himmelfahrt Elias im Kontext eines ähnlichen Wunders statt, wie es in Josua geschildert ist. Für Elia brachte die Überquerung die bedeutendste Statusänderung in seinem Leben: Er wurde in den Himmel aufgenommen. Für Elisa ist die Veränderung ebenfalls wichtig: Der Assistent des Propheten ( 1 Kön 19,21 ) wird zum Propheten der Nation ( 2 Kön 2,22 ).


    Lies Matthäus 3,16–17 und Markus 1,9. Inwiefern implizieren diese Autoren des Neuen Testaments eine symbolische, spirituelle Bedeutung des Jordan?


    Das irdische Wirken Jesu als Repräsentant Israels folgt dem Muster der Geschichte des alten Israel. Jesus durchläuft die Erfahrungen von „Schilfmeer“ und „Jordan“. Er wird nach einem Todeserlass aus Ägypten gerufen ( Mt 2,14–16 ), verbringt 40 Tage in der Wüste ( Mt 4,2 ), ähnlich den 40 Jahren des alten Israel, und wird als Übergang von seinem Privatleben zu seinem öffentlichen Dienst im Jordan getauft (Mt 3,16–17; Mk 1,9). und dadurch zum Messias gesalbt im Heiligen Geist! (Anm. von mir)

    Später würdigt der Hebräerbrief in den Kapiteln 3 und 4 die symbolische Bedeutung der Überquerung des Jordan und stellt das Hineingehen nach Kanaan als Vorwegnahme der „Gnade der Ruhe“ dar, in die Christen durch den Glauben gelangen.


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…eits-des-jordan)


    Ergänzende EGW-Hinweise

    Spoiler anzeigen

    Zu dieser Jahreszeit – im Frühling – hatte die Schneeschmelze in den Bergen den Jordan so ansteigen lassen, dass er über die Ufer trat und eine Überquerung an den üblichen Furten unmöglich machte. Gott wollte, dass der Jordanüberzug Israels wie ein Wunder verlaufen sollte. …
    Zur festgesetzten Zeit begann die Weiterfahrt, die Bundeslade, die die Priester auf ihren Schultern trugen, führte die Vorhut an. … Alle beobachteten mit großem Interesse, wie die Priester das Jordanufer entlangzogen. Sie sahen, wie sie mit der heiligen Bundeslade stetig auf den wilden, wogenden Strom zusteuerten, bis die Füße der Träger ins Wasser tauchten. Dann wurde plötzlich die Flut von oben zurückgespült, während die Strömung unten weiterfloss und das Flussbett freilegte. …
    Als alle Menschen hinübergezogen waren, wurde die Bundeslade selbst ans Westufer getragen. Kaum hatte der Fluss einen sicheren Ort erreicht und „die Fußsohlen der Priester hoben sich auf das Trockene“, als das gefangene Wasser freigesetzt wurde und in einer unaufhaltsamen Flut in sein natürliches Laufbett stürzte. Auch die
    kommenden Generationen sollten Zeugen dieses großen Wunders werden. Während die Priester die Bundeslade trugen, hoben zwölf zuvor ausgewählte Männer, einer aus jedem Stamm, jeweils einen Stein aus dem Flussbett auf, in dem die Priester standen, und trugen ihn ans Westufer. Diese Steine wurden als Denkmal am ersten Lagerplatz jenseits des Flusses aufgestellt …
    Dieses Wunder hatte sowohl auf die Hebräer als auch auf ihre Feinde eine große Wirkung. Für Israel war es die Gewissheit der fortwährenden Gegenwart und des Schutzes Gottes – ein Beweis dafür, dass er durch Josua für sie wirken würde, wie er durch Mose gewirkt hatte …
    Diese Ausübung göttlicher Macht zugunsten Israels sollte auch die Furcht, die die umliegenden Nationen vor ihnen ausstrahlten, verstärken und so den Weg für ihren leichteren und vollständigen Triumph ebnen. ... Den Kanaanitern, ganz Israel und Josua selbst war der unmissverständliche Beweis gegeben worden, dass der lebendige Gott, der König des Himmels und der Erde, unter seinem Volk war und dass er sie weder im Stich lassen noch verlassen würde. – Christ Triumphant , S. 132.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe der Studienanleitung Standardausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/03/…yond-the-jordan)

  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für Freitag, 17. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Freitags-Lektion


    VI.) Weiterführendes Studium


    Weiterführendes Studium

    Lies Ellen White, „Die Überquerung des Jordan“, S. 464–465 in "Wie alles begann".

    „Studiert sorgfältig die Erfahrungen Israels auf seinem Weg nach Kanaan. Studiert das dritte und vierte Kapitel des Buches Josua, in denen die Vorbereitung und Überquerung des Jordan ins verheißene Land beschrieben werden. Wir müssen Herz und Verstand schulen, indem wir unser Gedächtnis mit den Lehren auffrischen, die der Herr seinem Volk in alter Zeit lehrte. Dann werden die Lehren seines Wortes für uns, so wie er es für sie vorgesehen hatte, immer interessant und eindrucksvoll sein.” (Ellen G. White, Kommentare, The SDA Bible Commentary Bibelkommentar, Bd. 2, S. 994).

    „Das moderne Israel ist in größerer Gefahr, Gott zu vergessen und in den Götzendienst geführt zu werden, als es sein Volk damals war. Viele Götzen werden angebetet, selbst von bekennenden Sabbathaltern. Gott forderte sein Volk in alter Zeit besonders auf, sich vor Götzendienst zu hüten, denn sollte es vom Dienst für den lebendigen Gott abgebracht werden, läge sein Fluch auf ihm. Würden sie ihn hingegen von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft lieben, würde er sie mit Körben und Vorräten überhäufen und er würde Krankheit aus ihrer Mitte entfernen“ (Ellen White, Testimonies for the Church, Bd. 1, S. 609).


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/…hrendes-studium und aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/03/…further-thought)

  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für den morgigen Sabbat, am Samstag, 18. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Sabbat-Lektion


    VII.) Fragen zum Bibelgespräch


    Fragen für ein Gespräch: (ein Auszug)


    1. Sprecht über die wundersame Überquerung des Jordan. Wie würdet ihr Wunder definieren? Warum scheint es, dass Gott heute keine ähnlichen Wunder vollbringt?

    Meine Antwort: Wunder sind übernatürliche Ereignisse, die den Grundsätzen der Naturwissenschaften zuwiderlaufen und durch göttliches Eingreifen vonstatten gingen. Weil wir als Christenheit SEIN Wort, die Heilige Schrift der Bibel haben, deswegen vollbringt Gott heute keine ähnlichen Wunder. Dies (Gottes Wort) soll uns zum Glauben veranlassen und keine Wunder mehr. Und dennoch gibt es diese auch heute noch m.E. im 21. Jahrhundert. Z.B. Spontanheilungen, welche dich kein Arzt erklären konnte.


    2. Welche praktischen Methoden schlagt ihr vor, um geistliche Vergesslichkeit sowohl als Einzelne als auch als Gemeinde zu verhindern? Es ist wichtig, eine beständige, dynamische Beziehung zu Gott zu haben und nicht unser ganzes Christenleben auf mächtige Erfahrungen in der Vergangenheit aufzubauen. Wie können wir dennoch unsere vergangenen Erfahrungen als Erinnerungen daran nutzen, wie Gott in unserem Leben gewirkt hat?

    Meine Antwort: Das ständige und tägliche Lesen in Gottes Wort bewahrt uns vor "geistlicher Vergesslichkeit"! Wenn wir uns an unser "Bekehrungserlebnis" erinnern, als der Heilige Geist uns die Wahrheit über unsern Herrn und Heiland in unser Herz gab (1. Kor.12:3), dann dürfen wir froh und dankbar sein! Für das Wirken Jesu und des Heiligen Geistes in unserem Leben!


    3. ...

  • Frage zum Text:

    Josua 5/13 Es geschah aber, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah sich um; und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, der hatte ein blankes Schwert in seiner Hand. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Bist du für uns oder für unsere Feinde? 14 Er aber sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des Herrn; jetzt bin ich gekommen! Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht? 15 Und der Fürst über das Heer des Herrn sprach zu Josua: Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! Und Josua tat es.


    Wen betet Josua hier an?

  • Wen betet Josua hier an?

    Offensichtlich muss Josua ja wohl geglaubt haben, dass der Mann, der ein blankes Schwert in seiner Hand hatte (Jos 5:13) Jahwe-Gott selbst war, denn der gottesgläubige Mensch Josua hat sich ja gewiss an das erste Gebot gehalten und hätte kein anderes Wesen als allein Gott angebetet! Somit muss – wenn diese Logik stimmen sollte – der Fürst über das Heer des HERRN (Jos 5:15) JHWH selbst gewesen sein! ----> Also eine Manifestation bzw. Theophanie (»Schechinah«) des EWIGEN selbst!

  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4. Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Sabbat, am Samstag, 18. Oktober 2025)


    3. Lektion: Denkmäler der Gnade – die Sabbat-Lektion


    VIII.) LEHRERTEIL


    TEIL I: ÜBERSICHT

    Schlüsseltext: Josua 4,23-24

    Studienschwerpunkt: Josua 3; 4. Mose 14,44; Lukas 18,18-27; Josua 4; Johannes 14,26; Hebräer 4,9-11

    ...

    Mehr als 400 Jahre nach der ursprünglichen Verheißung an Abraham gehen die Israeliten erneut an den Rand des Unmöglichen. Von der Durchquerung des Roten Meeres bis zur Überquerung des Jordan fordert Gott sein Volk auf, sich dem Unmöglichen zu stellen, um zu beweisen, daß mit ihm nichts unmöglich ist. Die Bundeslade geht vor ihnen her, um zu zeigen, daß die Überquerung des Jordan trockenen Fußes kein Zufall oder ein von Menschen ersonnener Plan, sondern eine Tat Gottes ist. Die Überquerung des Jordan beschreibt die Geschichte als einen einzigen Tag. Sie ist auch geografisch durch die beiden Gruppen von 12 Steinen markiert. Die Frage ist, ob dieses Ereignis die Erinnerung künftiger Generationen prägen wird oder nicht. Leider verliert Israel die geistliche Bedeutung dieser Steine im Laufe der Zeit aus den Augen. Diese tragische Vergesslichkeit führte sie nicht nur zum Götzendienst, sondern auch zurück nach Ägypten.

    TEIL II: KOMMENTAR

    Wassertheologie

    Es gibt mehrere Parallelen zwischen der Durchquerung des Roten Meeres und der des Jordan. Dazu gehört die Verwendung von 3 bedeutsamen hebräischen Begriffen: a) das hebräische Verb plʾ („wundern“), um beide wundersamen Überquerungen zu bezeichnen ( 2 Mo 15,11; Jos 3,5 ); b) das Wort ned, um das Auftürmen des Wassers als „Wall“ zu bezeichnen ( 2 Mo 15,8; Jos 3,16 ); und c) das seltene Wort charabah, das „trockenes Land“ bedeutet ( 2 Mo 14,21; Jos 3,17 ). Darüber hinaus zieht Gott selbst in Josua 3,7 eine Parallele zwischen Mose und Josua und verbindet die beiden Episoden ausdrücklich. Der Psalmist sieht die beiden Ereignisse als ein einziges an (zB Ps 114,135).

    Aber was ist die theologische Bedeutung der Jordanüberquerung? Diese Woche hat uns der Autor bereits durch die typologische Bedeutung des Ereignisses im Licht von Jesus und der Kirche geführt. Daher können wir hier die theologische Bedeutung der Überquerung für ihr ursprüngliches Publikum untersuchen.

    Wenn man heute den Jordan besucht, kann man sich kaum vorstellen, welche Herausforderung seine Überquerung vor Jahrtausenden für Israel darstellte. Erstens haben die Bewässerung für landwirtschaftliche Zwecke und den menschlichen Verzehr entlang des 360 Kilometer langen Flusslaufes seine Größe und Fließgeschwindigkeit erheblich verringert. Zweitens weist die Feier des Passafestes direkt nach der Überquerung darauf hin, daß die Passage des Jordan im Frühling stattfand, als der Fluss an einigen Stellen aufgrund der Schneeschmelze im Hochland bis zu 1,6 Kilometer breit sein konnte. Diese Daten bedeuten, daß die Überquerung dieses großen Gewässers mit starken Strömungen oder sogar Geröll kein geringeres Wunder war als die Durchquerung des Roten Meeres.

    In der Vorstellung der antiken Völker des Nahen Ostens, wie der Kanaaniter, hatte das Meer mythologische Zwischentöne. Es war der Ort, von dem ihre Gottheiten kamen, als die Kräfte des Chaos von mächtigeren Göttern unterworfen wurden.

    Dem kanaanitischen Mythos zufolge wurde Baal, der Schutzgott des Landes, zum obersten Gott des Sturmes, als er Jam (das Wort für „Meer“ auf Hebräisch), den Gott des Meeres, besiegte. So „gewannen im antiken polytheistischen Denken Nationen Schlachten auf der Erde, weil ihre Schutzgötter Schlachten im Kosmos gewannen. Wenn Jahwe, der Gott Israels, die Macht des Flussgottes bei Hochwasser so leicht besiegen und seinen Zwecken unterwerfen konnte, was würde er dann mit Baal tun? Was würde dann Jahwes Volk mit Kanaan tun?“ (Joseph Coleson, „Josua“, in Cornerstone Biblical Commentary, Josua, Judges, Ruth, Carol Stream, IL 2012, 5. 56). Vor diesem historischen Hintergrund drückt die Überquerung des Jordan eine dreifache theologische Dimension aus, die modernen Lesern nicht ohne Weiteres ersichtlich ist.

    1. hebt Gottes Status als „Herr der ganzen Erde“ ( Jos 3,11.13 ) einen wesentlichen Unterschied zwischen den kanaanitischen Gottheiten und Jahwe hervor. Seine Herrschaft ist nicht auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt. Die ganze Erde gehört ihm und untersteht seiner Gerichtsbarkeit. Er ist der wahre Besitzer und Herr der Welt, und in diesem Sinne ist Baal, was auch „Besitzer“ oder „Herr” bedeutet, ein Hochstapler. Gottes Macht über das Wasser dient als Beweis seiner Überlegenheit.
    2. ist Gott Siegreich. Sowohl in der babylonischen als auch in der kanaanitischen Mythologie werden Marduk und Baal zu Hauptgöttern, weil sie mächtige Wasserkräfte zerschmettern. Sowohl in poetischen als auch in prophetischen Passagen wird Jahwe für die Bezwingung kosmischer Feinde gepriesen, die als Meerdrache oder Schlange beschrieben werden, auch Rahab oder Leviathan genannt (vgl. Hiob 1,1; Ps 74,13; Jes 30,7 ). Als Jahwe die Wasserkräfte des Chaos überwindet, ist sein Sieg unübertroffen. Der entscheidende Unterschied zwischen Jahwe und diesen Göttern besteht jedoch darin, daß er ein lebendiger Gott ist ( Jos 3,10 ) ... . Jahwe ist kein Gott der Mythologie; Er ist der Gott der Weltgeschichte.
    3. Und schließlich ist Jahwe ein heiliger Gott. Die Bundeslade wird in Josua 3 und 4 mindestens zwanzigmal erwähnt, was ihre Bedeutung in der Geschichte ... desjenigen unterstreicht, der ihnen ... vorangeht ( Jos 3,11 ). Die Herrlichkeit Jahwes, die auf der Lade im Allerheiligsten des Heiligtums ruhte, war eine sichtbare Manifestation der göttlichen Gegenwart. Ein solches Zeichen seiner Gegenwart war jedoch nur einmal im Jahr für den Hohepriester sichtbar und nur unter ... rituellen Bedingungen. Während der Überquerung des Jordan würde die Bundeslade etwa einen Kilometer vor dem Volk herziehen und nur während der eigentlichen Überquerung in der Mitte des Flussbettes in Sichtweite des Volkes bleiben. Anders als die Götzenbilder Kanaans, die nach dem Bild ihrer menschlichen „Schöpfer“ geschaffen wurden, schuf Gott eine neue Nation nach seinem Ebenbild, wie es in folgendem Gebot ausgesprochen wird: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig' ( 1 Ptr 1,16 ; siehe auch 3 Mo 19,2 ).

    Diese 3 theologischen Aspekte Gottes (Herrschaft, Sieg und Heiligkeit) hätten den Israeliten im Sinn sein sollen, als sie das götzendienerische Land Kanaan betraten. Die Erinnerung an diesen spektakulären Tag hätte als Gegenmittel gegen den Götzendienst dienen können, ein Gegenmittel, das Israel leider nicht einnahm.

    Das Erinnerungsproblem

    Das Konzept des Erinnerns ist in der Bibel dynamisch, weil es mehr umfasst als nur den kognitiven Prozess des Erhaltens von Informationen. Dieses Konzept wird deutlich, wenn Gott sich bei mehreren Gelegenheiten an sein Volk „erinnert“ (z. B. 2 Mo 2,24 EB). Wenn Gott sich erinnert, handelt er wohlwollend gegenüber seinem Volk. ...

    Das Erinnern sollte in Zeit und Raum auf verschiedene Weise geschehen, zum Beispiel durch die Weitergabe von Traditionen von Eltern an Kinder, den Bau von Denkmälern wie dem in Josua 4 und, am wichtigsten, durch Rituale und Feiern während der großen Feste im religiösen Kalender. Es ist wichtig, daß diese Feste einen dreifachen Charakter hatten. Erstens gedachten sie der Taten Gottes im gegenwärtigen Leben Israels, während sie die Jahreszeiten von Aussaat und Ernte durchliefen. Zweitens gedachten diese Feste der Taten Gottes in der Vergangenheit, insbesondere jener im Zusammenhang mit dem Auszug aus Ägypten und der Eroberung. Und schließlich weist sie auch typologisch auf Gottes zukünftige Taten in der eschatologischen Ära hin, die von Jesus eingeleitet wurde. So umfasst die biblische Dynamik des Erinnerns nicht nur die Vergangenheit, sondern ermöglicht es uns auch, in der Gegenwart dankbar zu leben und mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken.

    Leider befolgte Israel den göttlichen Rat nicht, sich zu erinnern. Das Buch Richter beginnt mit einer düsteren Bemerkung über die geistliche Amnesie der Generation nach Josuas Tod: Eine Generation, „die den HERRN nicht kannte und nichts von den Taten wussten, die er für Israel vollbracht hatte“ ( Ri 2,10 NLB). Später erklärt der Erzähler ausdrücklich: „Und die Söhne Israel dachten nicht mehr an den HERRN, ihren Gott, der sie der Hand all ihrer Feinde ringsum entrissen hatte“ ( Ri 8,34 EB).

    Die Folge war Abfall vom Glauben in Form von Götzendienst, der sich durch die gesamte Geschichte Israels zog, von Salomo bis Zedekia, dem letzten jüdischen König vor der Gefangenschaft. Götzendienst ist die natürliche Folge geistlicher Vergesslichkeit. ... In diesem Sinne ist Götzendienst Undankbarkeit, die auf einer katastrophalen geistlichen Amnesie beruht. Israels fundamentale Vergesslichkeit führte zu einem schnellen völligen Verlust seiner Identität vor dem babylonischen Exil, außer bei einem Rest. Viele, die während des Exils im Land blieben, entschieden sich, nach Ägypten zurückzukehren. Die Geschichte der Könige von Israel und Juda endete mit dem umgekehrten Exodus alle in Jerusalem, die überlebt hatten, waren nach Ägypten zurückgekehrt ( Jer 43,7 ). Dieses Exil ist die entsetzliche Folge geistlicher Vergesslichkeit.

    TEIL III: ANWENDUNG

    Gelegenheiten zur Mission

    Im ursprünglichen Kontext des Alten Testaments betonen die Wunder am Roten Meer und am Jordan Gottes große Kraft, die Mächte des Bösen zu überwinden, sowie seine Überlegenheit über alle anderen Gottheiten. Diese öffentlichen Darstellungen sollten nicht nur Demonstrationen göttlicher Stärke an sich sein, sondern auch Gelegenheiten zur Mission, damit andere Nationen die Wahrheit über den Gott Israels erfahren konnten.

    ...

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/03/09-lehrerteil)

  • „Das moderne Israel ist in größerer Gefahr, Gott zu vergessen und in den Götzendienst geführt zu werden, als es sein Volk damals war. Viele Götzen werden angebetet, selbst von bekennenden Sabbathaltern. Gott forderte sein Volk in alter Zeit besonders auf, sich vor Götzendienst zu hüten, denn sollte es vom Dienst für den lebendigen Gott abgebracht werden, läge sein Fluch auf ihm. Würden sie ihn hingegen von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft lieben, würde er sie mit Körben und Vorräten überhäufen und er würde Krankheit aus ihrer Mitte entfernen“ (Ellen White, Testimonies for the Church, Bd. 1, S. 609).

    Solche Dinge sollte man heute nicht mehr sagen und verwenden. Es ist totaler Unsinn, was die Frau White schreibt. Krankheit, Armut, Reichtum, irdisches Wohlergehen etc. hat nichts damit zu tun, wie gottgefällig man lebt. Dieses Denken war zu Zeiten Jesu bei den Juden auch noch sehr präsent aber es ist total falsch. Umso schlimmer finde ich es, wenn man das heute noch in offiziellen kirchlichen Unterlagen druckt und weiterverbreitet.

  • Studienanleitung Standardausgabe: Josua|4.Quartal 2025

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Sabbat, am Samstag, 18. Oktober 2025)


    4. Lektion: Der Konflikt hinter allen Konflikten*


    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    Josua 5,13-15; Jesaja 37,16; Offenbarung 12,7-9; 5. Mose 32,17; 2. Mose 14,13-14; Josua 6,15-20


    Zitat

    MERKTEXT

    Und es war kein Tag diesem gleich, weder vorher noch danach, dass der HERR so auf die Stimme eines Menschen hörte; denn der HERR stritt für Israel. ( Jos 10,14 )


    Beim Lesen der Seiten des Buches Josua werden wir mit den aggressiven Kriegszügen konfrontiert, die auf Befehl Gottes, im Namen Gottes und mit der Hilfe Gottes durchgeführt wurden. Die Vorstellung, dass Gott hinter der Eroberung Kanaans steht, durchzieht das Buch Josua und wird in den Aussagen des Erzählers ( Jos 10,10–11 ), in Gottes eigenen Worten ( Jos 6,2; 8,1 ), in den Ansprachen Josuas ( Jos 4,23–24; 8,7 ), durch Rahab ( Jos 2,10 ), die Kundschafter ( Jos 2,24 ) und das Volk ( Jos 24,18 ) zum Ausdruck gebracht. Gott tritt als Initiator dieser gewalttätigen Auseinander-setzungen auf.

    Das wirft unvermeidliche Fragen auf. Wie können wir einordnen, dass Gottes auserwähltes Volk solche Praktiken zur Zeit des Alten Testaments vollzog? Wie ist es möglich, das Bild eines „kriegerischen“ Gottes mit seinem Charakter der Liebe (z. B. 2 Mo 34,6; Ps 86,17; 103,8; 108,4 ) in Einklang zu bringen, ohne die Glaubwürdigkeit, Autorität und Historizität des Alten Testaments zu verwässern?

    In dieser und der kommenden Woche werden wir die schwierige Frage der von Gott befohlenen Kriege im Buch Josua und an anderer Stelle behandeln.


    Einführung

    Zweifellos ist das Buch Josua auch ein Buch des Krieges. Die direkte Beteiligung Gottes an der Eroberung Kanaans wirkt sich jedoch minimal auf die Art dieses Krieges aus, den manche als „heiligen Krieg“ bezeichnen. Für diejenigen, die vom Stachel des Krieges betroffen sind, mag die Verbindung von „Krieg“ und „heilig“ besonders beunruhigend sein. Für viele Christen ist es jedoch noch beunruhigender, dass Gott als Krieger dargestellt wird, der Israel nicht nur beschützt, gegen die Kanaaniter und gegen andere Völker vorgeht, sondern auch für sie kämpft. In dieser Woche werden wir versuchen, dieses heikle und schwierige Thema zu behandeln.


    * Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 25. Oktober.


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/04/…llen-konflikten und aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/04/09-lehrerteil)


    Markierungen (rot) von mir — Daran stören sich sehr viele Kritiker des Alten Testaments, so hier bei uns im ADV-FOR die Forumsmitglieder Starangel Stella und Renato, der momentan sehr schweigsam ist! Renato wird wohl zur Zeit seiner Schweizer 🇨🇭 Glaubensschwester das Feld hier im Adventisten Forum überlassen ...!

    Blau = Dass GOTT DER EWIGE Israel beschützt, das lesen wir nicht nur hier im AT im Buche Josua, sondern das zeigte sich in der Weltgeschichte auch in unserer Zeit im 20. Jahrhundert in 4 Nahost-Kriegen als JAHWEH wie schon zu biblischen Zeiten 1400 v.Chr. bei den Hebräern ✡️ auch mehr als 3.300 Jahre später in den Kriegen 1948/1949 ("Unabhängigkeitskrieg") und 1956 ("Suez-Krieg") und 1967 ("Sechs-Tage-Krieg") und 1973 ("Jom-Kippur-Krieg") für Israel 🇮🇱 kämpfte und den Juden trotz 10 – 50facher (1948) arabischer Überlegenheit immer zum Sieg verholfen hatte! Auch das war ein göttliches Wunder und Beweis wie sehr der HERR sein auserwähltes Volk Israel auch heute noch liebt! Denn der Araber Ansinnendie Juden ✡️ins Mittelmeer zu treiben, misslang stets!!!

    DER EWIGE wachte immer über Israel 🇮🇱 – auch noch als der Satan am SIMCHAT THORA des 7. Oktober 2023 all sein Böses im Hamas-Terrorüberfall zum Ausreifen brachte, – das laut Sacharja 2,12   JEHOWAH wie seinen eigenen Augapfel ansah! »Denn so spricht der Herr der Heere - er hat mich mit Herrlichkeit zu den Völkern gesandt, die euch ausgeplündert haben -: Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an.« (EIN1980 – Sach.2,12)

    Schabbath Schalom!

    Norbert

  • Wie können wir einordnen, dass Gottes auserwähltes Volk solche Praktiken zur Zeit des Alten Testaments vollzog?

    Wie ist es möglich, das Bild eines „kriegerischen“ Gottes mit seinem Charakter der Liebe (z. B. 2 Mo 34,6; Ps 86,17; 103,8; 108,4 ) in Einklang zu bringen.

    Für viele Christen ist es jedoch noch beunruhigender, dass Gott als Krieger dargestellt wird, der Israel nicht nur beschützt, gegen die Kanaaniter und gegen andere Völker vorgeht, sondern auch für sie kämpft.

    _________________________________``________________

    Norbert, wenn Familienangehörige, Freunde, Gläubige, angegriffen werden die dir am Herzen liegen, was machst du?

    Dass Gott hier als Krieger dargestellt wird, ist für die meisten Christen mit Sicherheit kein Schock, sondern Normalität. Gott setzt in seiner Liebe Grenzen für seine Auserwählten. Das macht jeder Ehemann, Familienvater, Gemeindeleiter Freund etc.

    Übrigens gibst du selbst die bibl. Antwort gleich hinten dran.

    Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an.

    Ich verstehe hier das Problem nicht!

    Es ist eben leider von der GK verordnet und thematisch so dargestellt.

    Unsere Kirche ist offen für alle, aber nicht für alles! Christian Führer, ev. Pfarrer 1943-2014

  • DER EWIGE wachte immer über Israel 🇮🇱 – auch noch als der Satan am SIMCHAT THORA des 7. Oktober 2023 all sein Böses im Hamas-Terrorüberfall zum Ausreifen brachte

    Wo oder wie hat er da gewacht?

    Schätzungen gehen von über 100 000 Toten aus! Davon über 50% Frauen und Kinder!
    Sorry Norbert, mir geht immer noch regelmäßig der Hut hoch, wenn bei solchen sinnlosen Massakern Gott in's Spiel gebracht wird.

  • Gliederung der Hope Sabbath School

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> )


    Teil 4: Der Konflikt hinter allen Konflikten

    Willkommen zur Hope Sabbath School – einer interaktiven Vertiefung des Wortes Gottes. Wir setzen unsere Studienreihe zu den Glaubenslehren Josuas fort. Heutiges Thema: DER KONFLIKT HINTER ALLEN KONFLIKTEN.

    Bibellied: Sei stark und mutig – Deuteronomium 31:6

    6 Sei stark und mutig, fürchte dich nicht und zittere nicht vor ihnen, denn der Herr, dein Gott, ist derjenige, der mit dir geht. Er wird dich nicht im Stich lassen und dich nicht verlassen. 5. Mose 31:6


    • Der Befehlshaber der Armee des HERRN

      1. Josua 5:13-15 Was können wir aus Josuas Begegnung mit dem Befehlshaber/Hauptmann der Armee des HERRN lernen?
      2. Was wird deutlich, wenn wir Josua 5:14b-15 mit Offenbarung 19:10 vergleichen ?
      3. Was können wir aus dem Zeugnis Jesu in Matthäus 26:52-53 lernen ?
      4. Warum ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Befehlshaber der Armee des Herrn nicht gekommen ist, um Partei zu ergreifen? Was ist dann seine Absicht?


    • Meine Antworten:
      1. Es erscheint angesichts der Erscheinungen aus einer transzendenten Welt sinnvoll zu sein, nachzufragen, mit wem man es zu tun hat; Josua stellt ja die Frage: „Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden?” (Josua 5,13b) – KJV)
      2. Beim Text aus Josua 5 sagt die englische KJV King James Bibel dass Josua die Gestalt anbetet – was ja nur bedeuten kann, dass Josua in dieser Person selbst Gott sieht, sonst hätte er es ja wohl kaum gewagt „anzubeten”! – und beim Text aus Offenbarung 19 sagt die Gestalt selbst „Siehe zu, tu es nicht! ... Bete Gott an!” Die Hoffnung für Alle sagt es ja in Offb.19,10 deutlich(er), mit wem wir es hier zu tun haben: „Da fiel ich vor dem Engel nieder und wollte ihn anbeten.” ===> Fazit: Engel sollen nicht angebetet werden, da diese wie die Menschen auch "geschaffene Wesen" sind! Nachdem die Gestalt (die sich selbst »Heerführer des HERRN« nennt (NKJV)!) in Josua 5:14 nichts gegen Josuas Anbetung einzuwenden hat, kann das meiner Meinung nach nur bedeuten, dass der Heerführer des HERRN selbst der HERR, also der höchste Gott ist! ----> Es ist also ganz offnsichtlich theologisch zulässig folgende Gleichung aufzustellen:

        "Heerführer des HERRN" = "JAHWE" !

      3. Dass Krieg nach Gottes [= Jesu !!!] Willen nicht sein darf! Nur so kann ein christlicher Bibelleser Jesu Aussage aus Matthäus 26:52 »Wer zum Schwert greift, der wird durch das Schwert umkommen.« richtig verstehen, meiner Meinung nach.
      4. Diese Aussage ist für mich nur sehr schwer verständlich! Denn wenn 'der Befehlshaber der Armee des Herrn' doch der  Fürst des Heeres Jehovas (Josua 5:14a) – ASV) ist, und Jehova (= JHWH) der Gott Israels ✡️ ist, dann ergibt doch die Aussage nicht wirklich Sinn, oder? Was ist dann aber seine Absicht? Wir stehen hier vor einem gewissen göttlichen Rätsel und Geheimnis ... Auch warum die Gestalt als "Mann" beschrieben wird, ist rätselhaft!

    Hab deswegen hier Mal wieder den Bibelführer NIKODEMUS befragt:

    Bedeutung des Befehlshabers in Josua 5,13–14

    Zu Josua 5,13–14: Warum ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Befehlshaber der Armee des Herrn nicht gekommen ist, um Partei zu ergreifen? Was ist dann seine Absicht?

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    Super Frage! Der Text aus Josua 5,13–14 zeigt eine spannende Begegnung:
    „Und es begab sich, als Josua bei Jericho war, dass er seine Augen aufhob und gewahr wurde, dass ein Mann ihm gegenüberstand und ein bloßes Schwert in seiner Hand hatte. [...] Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen.“ (Josua 5,13–14)

    Warum ist es wichtig, dass er nicht Partei ergreift?

    • Gott ist nicht einfach „auf unserer Seite“: Josua fragt, ob der Mann für Israel oder für ihre Feinde ist. Die Antwort ist: „Nein.“ Das heißt, Gott lässt sich nicht für menschliche Zwecke vereinnahmen. Er ist souverän und verfolgt seinen eigenen, heiligen Plan.
    • Gottes Anliegen steht im Mittelpunkt: Die Frage ist nicht, ob Gott für uns ist, sondern ob wir auf Gottes Seite stehen. Das verändert unsere Perspektive: Es geht nicht darum, Gott für unsere Pläne zu gewinnen, sondern uns seinem Willen zu unterstellen.

    Was ist dann seine Absicht?

    • Gottes Ehre und Wille: Der „Fürst über das Heer des HERRN“ kommt, um Gottes Plan auszuführen – nicht menschliche Interessen. Er ruft Josua und das Volk dazu auf, sich Gott ganz zu unterstellen.
    • Heiligkeit und Gehorsam: Die folgende Aufforderung, die Schuhe auszuziehen (Josua 5,15), zeigt: Es geht um Ehrfurcht und Gehorsam vor Gottes Gegenwart.

    Alltagstipp:
    Frag dich heute: Versuche ich manchmal, Gott für meine Pläne zu gewinnen – oder frage ich, was sein Wille für mein Leben ist?

    Lies den Text gern nochmal auf ERF Bibleserver und bitte Gott, dir seine Perspektive zu zeigen!

    Quellen: Matthew Henry Concise Commentary

  • DER EWIGE wachte immer über Israel 🇮🇱 – auch noch als der Satan am SIMCHAT THORA des 7. Oktober 2023 all sein Böses im Hamas-Terrorüberfall zum Ausreifen brachte

    Wo oder wie hat er da gewacht?

    Immerhin waren ja an jenem schlimmen Sabbat des 7. Oktober 2023 schon bald bewaffnete Armeeangehörige in den Kibbuzzim in den Grenzgebieten zum Gazastreifen und haben noch schlimmeres Blutvergießen verhindert. Sonst hätten die Hamas Terroristen noch mehr als jene 1.200 Israelis ermordet, was ja gewiss auch schon sehr furchtbar, schlimm und grausam war!

    Auch wurde von einigen Wundern berichtet, wo sich Familien mit ihren kleinen Kindern in ihren Schutzbunkern in ihren Häusern versteckten und die Hamas-Leute die Türen nicht öffnen konnten ...

  • Yppsi das ist tatsächlich eine Frage der Sichtweise, auch wenn das für manche ein Aufreger ist.

    Es gibt diesen Wortwechsel, von dem der jüdische Schriftsteller Elie Wiesel erzählt: er war nach Auschwitz ungläubig und fragte einen Rabbiner: "Wie können Sie angesichts dieses unfassbaren Leids noch an Gott glauben?" Der Rabbiner antwortete ihm: "Wie können Sie nicht?" Das führte Wiesel mit der Zeit zurück zum Glauben.

    Es ist tatsächlich ganz verschieden: für manche ist sowas ein Grund, Gott abzusagen. Andere werden dadurch erst wirklich gläubig, denn dieses unfassbare Grauen sagt einem, es muss irgendwie, irgendwo den Guten doch geben. Das kann doch nicht das Ende der Geschichte sein, die die Menschheit erzählt...

    Manche sagen, das sei ein "Strohhalm". Aber sich auf die Besserung des Menschen zu verlassen, ist auch ein Strohhalm, und kein besonders stabiler. Denn der Mensch beweist, dass er es nicht tut. Liebe, Güte und Sanftmut aber bessern den Menschen wirklich und sind Lichter in der Nacht. Es braucht etwas, das höher ist als wir, sonst sind wir verloren.

    Manche sagen also trotzdem: "Gott hat über uns gewacht am 7. Oktober!" So irre das auch klingen mag für andere. Was soll man denn zu Paulus Worten sagen, dass dies Leiden seine Freude sei? Hang zum Masochismus?

    Man kann tatsächlich im Leid Gottes Nähe mehr wahrnehmen als in glücklichen Zeiten, das geht durchaus.

    Manchen sagt das gar nichts. Und dieses Geheimnis lösen wir tatsächlich nie: Warum es manchen zugänglich ist und anderen überhaupt nicht. Warum der Geist dort weht, und anderswo tut er es einfach nicht.

    Das weiß ich auch nicht.