DAS BUCH JOSUA – STUDIENANLEITUNG FÜR DAS 4. QUARTAL 2025: OKTOBER - NOVEMBER - DEZEMBER

  • DAS NEUE THEMA FÜR DAS LETZTE QUARTAL IM JAHR 2025:

    DAS BUCH JOSUA

    Oktober · November · Dezember 2025


    feature_teacher_comments.png Autor: Barna Magyarosi

    Herausgeber

    Clifford R. Goldstein

    Herausgeber der deutschen Ausgabe

    Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten , EUD © der deutschen Ausgabe Advent-Verlag GmbH, Lüneburg

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    Das Buch Josua

    Das Buch Josua zeigt den Übergang von der Führung Moses zu der Josuas. Es beginnt mit dem Bericht über den Einzug Israels ins verheißene Land und endet mit der Ansiedlung dort.


    Einführung

    Zweite Chancen: Das Buch Josua

    Das Buch Josua zeigt den Übergang von der Führung Moses zu der Josuas. Es beginnt mit dem Bericht über den Einzug Israels ins verheißene Land und endet mit der Ansiedlung dort.

    Josua hatte tatsächlich eine schwierige Aufgabe vor sich. Er dort musste weitermachen, wo Mose (Mose!) aufgehört hatte. Aber diese Herausforderung war erst der Anfang. Josua sollte das tun, was Mose nie erreicht hatte: Er sollte das Volk nach 40 Jahren in der Wüste gemäß dem Versprechen, das Gott den Vätern Jahre zuvor gegeben hatte, über den Jordan und nach Kanaan führen.

    „Mein Knecht Mose ist gestorben; so mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gebe“ (Jos 1,2).

    Der Schlüssel zu der ganzen Geschichte liegt hier in den Worten des Herrn an Josua: Sie werden „das Land ..., das ich [JHWH] ihnen gebe', betreten.

    Ja, Josua wird es nicht auf sich allein gestellt tun, sondern nur durch die Macht und Führung des Herrn, der das Volk schon eine Generation früher in das Land geführt hätte, wenn es seinen Teil des Bundes eingehalten hätte. Leider tat es das nicht und erlebte so die Konsequenzen seines Handelns.

    Tatsache ist, dass Israel in den vorangegangenen 40 Jahren die negative Seite des Bundes erfahren hatte. Wegen ihres Aufbegehrens gegen Gott starb die gesamte erwachsene Generation in der Wüste, die die Wunder und Zeichen des Auszugs aus Ägypten erlebt hatte mit Ausnahme von Kaleb und Josua. Vier der fünf Bücher Mose beschäftigte sich mit dem, was den Israeliten widerfuhr, während sie die ganze Zeit in der Wüste umherwanderten. Nun, unter der Führung Josuas, war die zweite Generation bereit, die Herausforderungen der Besitznahme des Landes anzugehen.

    „Und Mose rief Josua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: Sei getrost und unverzagt; denn du wirst mit diesem Volk in das Land gehen, das der HERR ihren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, und du wirst es unter sie austeilen. Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!“ (5 Mo 31,7-8).

    Die Verheißungen Gottes, die den Patriarchen und Mose gegeben waren , stehen kurz vor ihrer Erfüllung. Es herrscht eine Atmosphäre der Erwartung und Aufregung, es ist ein neuer Anfang für das Volk, das lange heimat- und besitzlos war. Gott war treu in der Befreiung aus der Sklaverei und ihm kann vertraut werden, dass er seine Verheißungen in Bezug auf das Land erfüllt.

    „Der Hauptzweck des Buches Josua besteht darin, den Einzug Israels in das verheißene Land, die Eroberung des Landes und dessen Aufteilung unter den Stämmen zu beschreiben. Diesem Zweck liegt der Botschaft des Buches zugrunde, nämlich der Treue Gottes bei der Erfüllung der Landverheißung an Abraham. Das Buch betont die Treue Gottes zu seinen Bundesverheißungen (Jos 21,43-45)“ (Andrews Bible Commentary, Andrews University Press 2020, S. 365).

    Wir werden gemeinsam entdecken, dass die Welt, in der wir heute leben, trotz der Tatsache, dass das Buch Josua vor mehr als drei Jahrtausenden geschrieben wurde, sich in ihren geistlichen Herausforderungen nicht besonders von der Josuas unterscheidet. Sie mögen anderer Art sein, aber dennoch bedrohen sie unsere Sicherheit, unseren Glauben und die Erfüllung der Mission, die Gott seinem Volk anvertraut hat. Das Beispiel Josuas wird uns dazu inspirieren, Gottes Verheißungen in Bezug auf unsere Zeiten in Anspruch zu nehmen und durch Gottes Macht wie Josua erfolgreich zu sein.

    Barna Magyarosi ist Präsident der Intereuropäischen Division und Vorsitzender des Biblischen Forschungskomitees der Division. Er begann seinen Dienst für die Kirche als Pastor und Abteilungsleiter in der Südtranssilvanischen Vereinigung in Rumänien und führte seine Tätigkeit als Theologiedozent und Präsident der Adventus-Universität in Rumänien fort.


    Einteilung der 13 Lektionen:

    1. Erfolgsrezept — 27. September – 3. Oktober

    2. Überrascht durch Gnade — 04. Oktober – 10. Oktober

    3. Denkmäler der Gnade — 11. Oktober – 17. Oktober

    4. Der Konflikt hinter allen Konflikten — 18. Oktober – 24. Oktober

    5. Gott kämpft für euch — 25. Oktober – 31. Oktober

    6. Der Feind im Inneren — 01. November - 07. November

    7. Höchste Loyalität: Anbetung im Kriegsgebiet — 08. November - 14. November

    8. Glaubenshelden: Josua und Kaleb — 15. November – 21. November

    9. Erben der Verheißung, Gefangene auf Hoffnung — 22. November – 28. November

    10. Der wahre Josua — 29. November – 05. Dezember

    11. In dem Land leben — 06. Dez. - 12. Dez.

    12. Gott ist treu! — 13. Dezember – 19. Dezember

    13. Wählt heute! — 20. Dezember - 26. Dezember

  • Die heutige "Sabbat"–Einleitung zum BUCH JOSUA:

    Samstag, 27. September

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…y-erfolgsrezept)

    1. Lektion: Erfolgsrezept*

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    5. Mose 18,15–22; Josua 1; Hebräer 6,17–18; Epheser 6,10–18; Psalm 1,1–3; Römer 3,31


    Zitat

    MERKTEXT

    Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst. ( Jos 1,7 )


    ...

    Das Buch Josua handelt von neuen Möglichkeiten. Mose, der 40 Jahre lang die Geschichte Israels dominiert hatte, gehörte der Vergangenheit an. Der Auszug aus Ägypten und die Wüstenwanderung, die tragischerweise von Rebellion und Sturheit geprägt war, waren vorüber. Eine neue Generation, die Gott gehorchen wollte, war bereit, das verheißene Land zu betreten – nicht als eine Erwartung, der sie gerecht werden musste, sondern als eine Möglichkeit, in die sie hineinwachsen konnten.

    Wir wollen gemeinsam studieren, wie Gott ein neues Kapitel im Leben Israels aufschlug und wie er das Gleiche auch in unserem Leben tun kann.


    * Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 4. Oktober.


    Ergänzende EGW-Hinweise

    Spoiler anzeigen

    Nach Moses Tod sollte Josua Israels Führer sein und es ins Gelobte Land führen. Er war Moses erster Diener während der meisten Zeit gewesen, als die Israeliten durch die Wüste zogen. Er hatte die wunderbaren Werke Gottes, die Moses vollbrachte, gesehen und kannte die Gesinnung des Volkes gut. Er war einer der zwölf Kundschafter, die ausgesandt wurden, um das Gelobte Land zu erkunden, und einer der beiden, die getreulich von dessen Reichtum berichteten und das Volk ermutigten, in der Kraft Gottes hinaufzuziehen, um es einzunehmen. Er war bestens für dieses wichtige Amt geeignet. Der HERR versprach Josua, mit ihm zu sein, wie er mit Moses gewesen war, und ihm Kanaan leicht zu machen, vorausgesetzt, er würde alle seine Gebote treu befolgen. Josua war besorgt darüber, wie er seinen Auftrag, das Volk ins Land Kanaan zu führen, erfüllen sollte, doch diese Ermutigung nahm ihm die Angst.
    Josua befahl den Kindern Israels, sich auf eine dreitägige Reise vorzubereiten, und alle Kriegsleute sollten in die Schlacht ziehen. Sie antworteten Josua und sprachen: Alles, was du uns befiehlst, wollen wir tun, und wohin du uns sendest, wollen wir gehen. Wie wir Mose in allem gehorcht haben, so wollen wir auch dir gehorchen. Nur der HERR, dein Gott, sei mit dir, wie er mit Mose war. Wer sich deinem Gebot widersetzt und nicht auf deine Worte hört in allem, was du ihm befiehlst, der soll getötet werden. Nur sei stark und mutig!
    Der Durchzug der Israeliten über den Jordan sollte ein Wunder sein. Und Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der HERR Wunder unter euch tun. Und Josua redete mit den Priestern und sprach: Nehmt die Bundeslade und ziehet vor dem Volk her. Und sie nahmen die Bundeslade und zogen vor dem Volk her. Und der HERR sprach zu Josua: Heute will ich anfangen, dich vor ganz Israel groß zu machen, damit sie wissen: So wie ich mit Mose war, so will ich mit dir sein.“ – Die Geschichte der Erlösung , S. 175, 176.


    Der mächtige Gott Israels ist unser Gott. Auf ihn dürfen wir vertrauen, und wenn wir seinen Forderungen gehorchen, wird er für uns ebenso bemerkenswert wirken, wie er es für sein altes Volk tat. Jeder, der versucht, dem Pfad der Pflicht zu folgen, wird bisweilen von Zweifel und Unglauben geplagt. Der Weg wird manchmal so von scheinbar unüberwindbaren Hindernissen versperrt sein, dass diejenigen entmutigt werden, die der Entmutigung nachgeben; Doch Gott sagt zu solchen Menschen: „Geht voran. Erfüllt eure Pflicht um jeden Preis. Die Schwierigkeiten, die so gewaltig erscheinen und eure Seele mit Furcht erfüllen, werden verschwinden, wenn ihr auf dem Weg des Gehorsams voranschreitet und demütig auf Gott vertraut.“ – Patriarchen und Propheten , S. 437.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/01/01)

  • Studienanleitung Standardausgabe: Das Buch Josua|Ok.-No.-Dz.

    (Studienanleitung Standardausgabe für 15. Sonntag nach Trinitatis/ Erntedankfest I vom 28.9.2025)


    1. Lektion: Erfolgsrezept


    I.) Ein neuer Mose – die Sonntags-Lektion


    Lies 5. Mose 18,15–22 und Josua 1,1–9. Warum ist es von Bedeutung, dass das Buch Josua mit der Wiederholung einer Verheißung beginnt, die sich auf das bezieht, was nach dem Tod Moses geschehen würde?


    Obwohl Mose gestorben und ein neuer Führer, Josua, von Gott ernannt worden war, gibt es Parallelen zwischen ihnen. Beiden Männern wurde von Gott gesagt, dass sie ihr Volk in das Land führen würden, das ihren Vätern versprochen worden sei. So sagte Gott zu Josua: „Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe“ ( Jos 1,3 ). Josua würde die Arbeit vollenden, die ursprünglich Mose übertragen worden war. Er war wirklich ein neuer Mose.


    Lies 2. Mose 33,11; 4. Mose 14,6.30.38; 27,18; 32,12; 5. Mose 1,38; 31,23 und 34,9. Was sagen diese Texte über Josua aus?


    Zu diesem Zeitpunkt ist das Versprechen, dass Gott einen Propheten „wie Mose“ ( 5 Mo 18,15 ) erwecken würde, nur eine Möglichkeit und noch keine vollendete Realität. Die einleitenden Worte des Buches Josua erinnern den Leser an dieses Versprechen und schaffen gleichzeitig die Erwartung, dass es erfüllt wird.

    Obwohl Mose tot ist, dominierte er immer noch das erste Kapitel. Sein Name wird zehnmal erwähnt, Josuas Name nur viermal. Mose wird „der Knecht des HERRN“ genannt, während Josua als „Moses Diener“ bezeichnet wird ( Jos 1,1 ). Es wird ein Leben treuer Dienste und Gehorsams dauern, bis Josua den Titel „Knecht des HERRN“ erhalten wird ( Jos 24,29 ).

    Auch wenn das erste Kapitel des Buches Josua einen Übergang zwischen zwei großen Führern Israels festhält, ist die wichtigste Person der Herr selbst, dessen Worte das Buch eröffnen und dessen Führung es dominiert. Es gibt keinen Zweifel daran, wer der wahre Führer Israels ist.

    ...

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…-ein-neuer-mose)


    Ergänzende EGW-Hinweise

    Spoiler anzeigen

    Lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern sinne Tag und Nacht darüber nach, damit du darauf achtest, nach allem zu handeln, was darin geschrieben steht. Dann wird dir dein Weg gelingen, und du wirst Erfolg haben. Josua 1:8 .
    Wenn die Menschen auf dem Weg wandeln, den Gott ihnen vorgezeichnet hat, haben sie einen Ratgeber, dessen Weisheit jede menschliche Weisheit weit übersteigt. Josua war ein weiser General, denn Gott war sein Führer. Das erste Schwert, das Josua benutzte, war das Schwert des Geistes, das Wort Gottes. ...
    Weil seinen Grundsätzen der Gerechtigkeit stärkste Einflüsse entgegenwirkten, gebot ihm der Herr in seiner Barmherzigkeit, weder nach rechts noch nach links abzuweichen. Er sollte einen Weg strengster Integrität verfolgen. ... Wäre vor Josua keine Gefahr gewesen, hätte Gott ihn nicht immer wieder aufgefordert, guten Mutes zu sein. Doch inmitten all seiner Sorgen hatte Josua seinen Gott, der ihn führte.
    Es gibt keine größere Täuschung, als wenn der Mensch annimmt, er könne in jeder Schwierigkeit einen besseren Führer als Gott finden, einen weiseren Ratgeber in jeder Notlage, einen stärkeren Schutz unter allen Umständen. …
    Der Herr hat in unserer Welt eine große Aufgabe zu erfüllen. Jedem Menschen hat er seine Aufgabe übertragen. Doch der Mensch darf sich nicht von anderen führen lassen, damit er nicht in die Irre geführt wird; das ist immer gefährlich. Während die biblische Religion die Grundsätze der Aktivität im Dienst verkörpert, besteht gleichzeitig die Notwendigkeit, täglich die Quelle aller Weisheit um Weisheit zu bitten. Was war Josuas Sieg? Du sollst Tag und Nacht über das Wort Gottes meditieren. Das Wort des Herrn erging an Josua, kurz bevor er den Jordan überquerte. … Das war das Geheimnis von Josuas Sieg. Er machte Gott zu seinem Führer.
    Berater sollten selbstlose Menschen sein, Menschen des Glaubens, Menschen des Gebets, Menschen, die es nicht wagen, sich auf ihre eigene menschliche Weisheit zu verlassen, sondern ernsthaft nach Licht und Einsicht suchen, um ihre Angelegenheiten am besten zu regeln. Josua, der Befehlshaber Israels, forschte sorgfältig in den Büchern, in denen Moses die Anweisungen Gottes – seine Forderungen, Tadel und Beschränkungen – getreulich aufgezeichnet hatte, um nicht unbedacht zu handeln. – Conflict and Courage , 20. April, S. 116.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/01/…day-a-new-moses)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…sabbatschulwiki)


    • Fragen zur Botschaft des Wortes (Was war die Botschaft im historischen Kontext)
    • Fragen zur Relevanz der Botschaft für uns heute
    • Fragen zur praktischen Umsetzung der Botschaft
    • Fragen, die zur Weitergabe des Gelernten anregen


    Ein neuer Mose: Wer war Josua?

    • Nach 5Mo 18,15 möchte Gott einen Propheten wie Mose erwecken. Inwiefern war Josua „ein neuer Mose“?

    Meine Antwort:

    • Insofern als er, Josua, der neue "Führer" des Volkes Israel sein sollte! So wie die Hebräer dem Mose gehorcht hatten, so sollten sie auch dem Josua gehorchen!


      Was sagt uns die Bibel über Josua ?

      1. 4Mo 13,8.16 : Josua hieß eigentlich Hosea, war Sohn von Nun und kam aus dem Stamm Ephraim Joseph) - wird hier als Kundschafter mit 11 anderen ausgesandt
      2. 2Mo 17,8-16 : Josua führt den Kampf gegen die Amalekiter an
      3. 2Mo 24,13 : Josua ist Moses Diener
      4. 2Mo 32,17 : Josua wartete auf Mose – im Tal feierten die Israeliten und beteten ein goldenes Kalb an
      5. 2Mo 33,11 : Josua ist ein junger Mann
      6. 4Mo 14,6.30.38; 32,12 : Gottes Entscheidung: Nur Josua und Kaleb kommen ins verheißene Land
      7. 4Mo 27,18 : In Josua ist der Geist Gottes! - 5Mo 1,38; 31,23; 34,9 : Josua = Nachfolger von Mose
    • Meine Antworten:

      1. Ja, und Moses gab dem Hoschea (hebr. = „(Gott) hat gerettet“) einen neuen Namen: Josua (»Der Herr ist Rettung«). (4. Mose 13:16b) – HFA)
      2. Mose beauftragte Josua kämpferprobte Männer auszuwählen (2. Mose 17:9 – HFA) und „So konnte Josua das Heer der Amalekiter in der Schlacht besiegen.” (2. Mose 17:13 – HFA)
      3. Mit seinem Diener Josua stieg Moses auf den Berg Gottes. (2 Mose 24:13 – LUTH1912)
      4. Das Geschrei der Hebräer beim Tanz ums Goldene Kalb hörte sich für Josua wie Kriegsgeschrei an, ersehen er zu Moses sagte und meinte: »Unten im Lager muss ein Kampf ausgebrochen sein!« (2. Mose 32:17 – HFA)
      5. Die LUTH1545 nennt den Josua einen »Jüngling« (2 Mose 33:11b); wir könnten für Josuas Lebenszeit angeben: 1485 – 1375 v.Chr. Er wurde ja 110 Jahre alt laut Josua 24:29.
      6. Ja, denn nur diese beiden „sind dem HERRN treulich nachgefolgt.” (4 Mose 32,12 LUTH1545)
      7. Weil Moses dem Josua die Hände aufgelegt hatte, erhielt Josua den Heiligen Geist (4. Mose 27:18) und „wurde erfüllt mit dem Geist der Weisheit!” (5 Mose 34,9 – LUTH1912)


    • Was denkt ihr: Wie hat sich Josua als Nachfolger von Mose gefühlt? (Mose 11x erwähnt, Josua 5x erwähnt)
      • Er war wohl im Zweifel, ob er in die großen Fußstapfen des Moses treten könnte und ihm die Hebräer die gleiche Autorität zubilligen würden wie dem großen Propheten und "Knecht Gottes" Moses. Aber als er dann gegen die Amalekiter einen militärischen Sieg erringen konnte, vertrauten sie, die Hebräer, ihm, Josua blind!
  • Studienanleitung Standardausgabe: Das Buch Josua|Ok.-No.-Dz.

    (Studienanleitung Standardausgabe für den heutigen Michaelistag, vom Montag, 29. September 2025)


    1. Lektion: Erfolgsrezept


    II.) Zieht hinüber! Nehmt ein! Teilt auf! Dient! – Montags-Lektion


    Lies Josua 1. Was erfahren wir in diesem Eröffnungskapitel über die Struktur des Buches?


    Das erste Kapitel des Buches Josua dient als Einleitung zum ganzen Buch. Es enthält vier Reden, die den vier Hauptteilen des Buches entsprechen: Hinüberziehen ( Jos 1,2–9 ), Einnehmen ( Jos 1,10–11 ), Aufteilen des Landes ( Jos 1,12–15 ) und durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz dienen ( Jos 1,16–18 ).

    Das Buch Josua kann als eine Reihe göttlicher Initiativen gesehen werden. In jeder Initiative gibt Gott Josua eine konkrete Aufgabe im Zusammenhang mit der Eroberung Kanaans. Jede dieser Aufgaben wird später im Buch nach ihrem erfolgreichen Abschluss bestätigt.

    Am Ende würden die Verheißungen Gottes bezüglich der Besetzung des Landes erfüllt sein. Von da an lag die Verantwortung, das Land zu behalten, in den Händen der Israeliten. Dies konnte nur durch echten Glauben und den Gehorsam, den dieser Glaube immer hervorbringt.

    Gottes Initiativen, ausgedrückt durch die drei Verben „hinüberziehen“, „einnehmen“ und „teilen“, finden eine angemessene Antwort im Gehorsam des Volkes, der aus der letzten Initiative hervorgeht: dem Dienst.

    Nochmals: Das Buch Josua hat vier Hauptabschnitte, die jeweils durch ein spezifisches Konzept charakterisiert sind, das sich durch die dominante Präsenz eines hebräischen Wortes ausdrückt:

    1. Hinüberziehen ( Jos 1,1–5,12 )
    2. Einnehmen ( Jos 5,13–12,24 )
    3. Aufteilen ( Jos 13,1–21,45 )
    4. Dienen ( Jos 22,1–24,33 ).

    Die Struktur des Buches selbst vermittelt somit seine Hauptbotschaft: Gottes Initiativen werden nicht automatisch verwirklicht. Stattdessen erfordern sie die treue Reaktion seines Volkes. Wir sind auch bei all dem, was Gott für uns getan hat – einschließlich all dessen, was er für uns getan hat, was wir nicht selbst tun können – aufgerufen, das zu tun, was wir selbst tun können, nämlich das zu befolgen, was Gott uns zu tun gebietet. So war es schon immer in der gesamten Heilsgeschichte und so bleibt es auch heute. Zum Beispiel vermittelt die Darstellung von Gottes Endzeitvolk in Offenbarung 14,12 den gleichen Gedanken: Der Glaube an das, was Gott für uns getan hat, führt zu Gehorsam.

    ...


    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…lt-auf%21-dient!)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…sabbatschulwiki)


    Zieht hinüber: Josua 1

    • Mose ist verstorben – der neue Chef ist da.
      • Wie sieht der Plan aus? Gibt es eine Strategie?
    • Meine Antwort:
      • Gott beauftragt den Josua und sagt zu ihm: »Nun wirst du Israel führen!« (Josua 1,2 – HFA) Die Strategie Gottes lautet: Ein großes Gebiet einzunehmen!: Das „Land wird von der Wüste im Süden bis zum Libanon im Norden reichen und vom Euphrat im Osten bis zum Mittelmeer im Westen; das ganze Gebiet der Hethiter wird den Juden gehören.” (Josua 1,4 – HFA) so verheißt es Jahwe! Und dann sollen die israelitischen Stämme Ruben und Gad und der halbe Stamm Manasse, die sich bereits östlich des Jordan angesiedelt hatten (Josua 1,12 – HFA), also im heutigen Jordanien*, ihren Brüdern helfen das ganze Land westlich des Jordans einzunehmen (Verse 14 + 15).
    • Was wird uns hier bereits über die Struktur des Buches Josua gesagt?
      1. Hinüberziehen => Einnehmen => Aufteilen => Dienen
      2. Jordan => Eroberung => Erbe verteilen => Gehorsam leben


    • Meine Antworten: Das Buch Josua kann man, wie wie wir in der Studienanleitung vom Montag gelesen haben, in 4 Teile untergliedern:
      1. Hinüberziehen —
        • Israel sollte über den Jordan ziehen – (so wie einst Mose mit dem Volk durchs von Gott geteilte Rote Meer hindurchmarschierte!) – Josua 2,10 (1)
        • Einnehmen — Gott selbst würde für sein Volk streiten! Und so kam es, dass der Allmächtige EL SCHADDAI die Mauer von Jericho allein durch der Posaunen Klang zum Einsturz brachte! – Josua 6,20 (2)
        • Aufteilen — Nachdem fast das  gesamte Gebiet von Kanaan erobert wurde, begann Josua mit der Aufteilung des eroberten Landes an die Stämme Israels – Josua 12,7 und Josua 13ff.  (3)
        • Dienen — Als das ganze Land Kanada schließlich erobert war, was wir in Josua 19,51 lesen können: „Der Priester Eleasar, Josua und die Stammesoberhäupter hatten den einzelnen Stämmen ihre Gebiete zugeteilt. Dazu hatten sie sich in Silo vor dem Eingang des heiligen Zeltes versammelt und in der Gegenwart des HERRN das Los geworfen. So war nun die Verteilung des Landes Kanaan abgeschlossen.”, die Arbeit getan war und Joshua den Jahwe-Bund mit den Hebräern erneuerte (Josua 24,25f.) da sagte er und bekannte: »Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen!« – Josua 24,15 (4)
      2. Jordan —
        • Hier können wir analog anwenden, was wir unter 1. bereits erwähnt haben: Der Jordan steht im typologischen Sinne, laut dem Sprichwort "Er geht über den Jordan!" für unser Sterben und unser "hinüberziehen" ins Himmelreich wenn wir Gläubigen nach dem Tod ins das Paradies – unser "Gelobtes Land" einziehen! (1)
        • Die "Eroberung" geschieht durch den Heiligen Geist, der uns Jesus in unser Herz einziehen lässt! (2)
        • Das "Erbe" ist unser Glaube, der uns am Ende unseres Lebens den "Siegeskranz" ergreifen lassen wird (2Tim 4,8), „um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen” (1Kor 9,25 – EÜ)! Und „so werdet ihr den unverwelklichen Siegeskranz der Herrlichkeit empfangen.” – 1Petr 5,4 – ELB (3)
        • Und weil wir in Jesus Christus aus Gnade und göttlicher Liebe gerettet sind, können wir auch im Gehorsam leben und die Zehn Gebote als unsere ethischen Leitplanken in unserem Leben einzuhalten versuchen! „Das sei euer vernünftiger Gottesdienst!” (Röm 12,1) – „Und ihr sollt mit ungeteiltem Herzen bei Jahwe, unserem Gott, bleiben, nach seinen Vorschriften leben und seine Gebote halten, wie ihr es heute tut.“ (1Kön 8,61) A m e n ! (4)
  • * Ergänzend wegen Zeitablaufs hier ---> Und dann sollen die israelitischen Stämme Ruben und Gad und der halbe Stamm Manasse, die sich bereits östlich des Jordan angesiedelt hatten (Josua 1,12 – HFA), also im heutigen Jordanien*, ihren Brüdern helfen das ganze Land westlich des Jordans einzunehmen (Verse 14 + 15).

    * – man möge deswegen nicht auch noch womöglich in der rechtsradikal-rechtsextremistischen Regierung Netanjahu auf den Gedanken kommen, dass nun auch die Israelis 🇮🇱 einen Anspruch auf das Land Jordanien 🇯🇴 hätten nur weil zur Zeit um 1.400 vor Christus die Juden ✡️ auch Teile vom Ostjordanland – also die zweieinhalb Stämme von Ruben und von Gad und von dem halben Stamm Manasse [also das sogen. Land Gilead bzw. Baschan!] – besiedelt hatten, daraus auch für Heute – fürs Jahr 2025 nach Christus einen Rechtsanspruch der Juden 🔯 auf dieses Gebiet abzuleiten!

    Außerdem haben Israel 🇮🇱 und Jordanien 🇯🇴 seit 1994 einen Friedensvertrag miteinander abgeschlossen, der die Jordan-Grenze akzeptiert!

  • Studienanleitung Standardausgabe: Das Buch Josua|Ok.-No.-Dz.

    (Studienanleitung Standardausgabe für Dienstag, 30. September 2025)


    1. Lektion: Erfolgsrezept


    III.) Erben der Verheißung – die Dienstags-Lektion


    In Josua 1,2–3 sagt Gott zu Josua, dass er den Israeliten das Land gibt. Andererseits sagt er, dass er es ihnen bereits gegeben hat. Was bedeutet das?


    Das Land war ein Geschenk des HERRN, der der eigentliche Eigentümer war. In Josua 1,2–3 werden zwei verschiedene Formen des Verbs „geben“ verwendet, die zwei wichtige Aspekte des Landes widerspiegeln. Die erste Form drückt den Prozess des Gebens des Landes aus. Nur die Gebiete östlich des Jordans waren von Israel besetzt worden. Der größte Teil des verheißenen Landes musste noch eingenommen werden.

    In Josua 1,3 wird das Verb in seiner Perfektform verwendet, was den Eindruck erweckt, dass das Land ihnen bereits gegeben worden sei. Wenn Gott Subjekt solcher Handlungen ist, wird diese Form „das prophetische Perfekt“ genannt. Das liegt daran, dass das, was er in seinem Wort verspricht, eine gesicherte Tatsache ist, die als gegenwärtige Realität vertrauenswürdig ist.

    Die Pronomen in Vers 3, „eure“ und „euch“ sind Pluralformen, sodass die Verheißung nicht nur Josua, sondern dem gesamten Volk Israel gegeben wird. Der Hinweis auf die Verheißung, die Mose gegeben wurde, vermittelt die Kontinuität von Gottes Sache.

    Außerdem wird das Wort kol, „alle“, „jede“, im ersten Kapitel mehrfach wiederholt. Die allgegenwärtige Präsenz dieses Wortes drückt die Gesamtheit und Integrität aus, die entscheidend für das Erreichen des Zieles ist, das Josua gesetzt wurde. Es bedarf vollkommener Übereinstimmung zwischen Gott, Josua und dem Volk Israel, um den Erfolg bei der bevorstehenden Eroberung des verheißenen Landes zu gewährleisten.


    Lies Josua 1,4–6 und Hebräer 6,17–18. Zu diesem Zeitpunkt war das verheißene Land genau das, eine Verheißung. Doch Gott nennt es ein Erbe. Was bedeutet es, Erben von Gottes Verheißungen zu sein?


    An Gottes Verheißungen ist nichts Magisches. Sie haben keine innewohnende Kraft, ihre eigene Erfüllung zu sichern. Die Garantie, dass sie wahr werden, liegt in der Gegenwart Gottes, der sagt: „Ich werde mit dir sein.“ Tatsächlich war die Gegenwart des HERRN entscheidend für das Überleben Israels. Ohne sie wäre das Volk nur eine von vielen Nationen ohne besondere Berufung, Identität oder Mission ( 2 Mo 33,12–16 ). Die Gegenwart des HERRN war alles, was Josua brauchte, um erfolgreich zu sein.

    Bis heute hat sich daran nichts geändert, weshalb wir die Verheißung von Jesus in Matthäus 28,20 haben.

    (zitiert aus ----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…verhei%C3%9Fung )


    Ergänzende EGW-Hinweise

    Spoiler anzeigen

    Doch das Wort Gottes hatte seine Wirkung nicht verfehlt; auch erfüllte es sich nicht mit der Besetzung Kanaans durch das jüdische Volk. „Abraham und seinen Nachkommen wurden die Verheißungen gegeben.“ Galater 3:16 . Abraham selbst sollte das Erbe teilen. Die Erfüllung von Gottes Verheißung mag lange auf sich warten lassen – denn „ein Tag ist beim Herrn wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag“ ( 2. Petrus 3:8 ). Sie scheint sich zu verzögern, doch zur bestimmten Zeit „kommt sie gewiss und lässt nicht auf sich warten.“ Habakuk 2:3 . Das Geschenk an Abraham und seine Nachkommen umfasste nicht nur das Land Kanaan, sondern die ganze Erde. So sagt der Apostel: „Denn die Verheißung, dass er der Erbe der Welt sein sollte, wurde Abraham und seinen Nachkommen nicht durch das Gesetz zuteil, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.“ Römer 4:13 . Und die Bibel lehrt eindeutig, dass die Abraham gegebenen Verheißungen durch Christus erfüllt werden. Alle, die Christus angehören, sind „Abrahams Nachkommen und kraft der Verheißung Erben“ – Erben „eines unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbes“ – der Erde, befreit vom Fluch der Sünde. Galater 3:29; 1. Petrus 1:4 . Denn „das Reich und die Macht und die Gewalt der Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden“, und „die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Freude haben an reichlich Frieden“. Daniel 7:27; Psalm 37:11 .
    Gott gab Abraham einen Ausblick auf dieses unvergängliche Erbe und mit dieser Hoffnung war er zufrieden. „Durch Glauben hielt er sich als Fremdling auf im verheißenen Land wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Denn er erwartete die feste Stadt, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ Hebräer 11:9, 10. Über
    die Nachkommen Abrahams steht geschrieben: „Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie von ferne gesehen und angenommen und bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden seien.“ Vers 13. Wir müssen als Pilger und Fremdlinge hier wohnen, wenn wir „ein besseres, nämlich ein himmlisches Land“ gewinnen wollen. Vers 16. Die Kinder Abrahams werden die Stadt suchen, die er erwartete, „deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ – Patriarchen und Propheten , S. 169, 170.

    Die Stimme Gottes war zu hören, die ihm gebot, nicht mit dem sofortigen Besitz des Gelobten Landes zu rechnen, und auf die Leiden seiner Nachkommen vor ihrer Niederlassung in Kanaan hinwies. Der Erlösungsplan wurde ihm hier offenbart durch den Tod Christi, das große Opfer und seine Wiederkunft in Herrlichkeit. Abraham sah auch, wie die Erde in ihrer ursprünglichen Schönheit wiederhergestellt und ihm als endgültige und vollständige Erfüllung der Verheißung zum ewigen Besitz gegeben wurde. – Patriarchen und Propheten , S. 137.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe der Studienanleitung -----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/01/…irs-of-promises)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…sabbatschulwiki)


    Erben der Verheißung

    1. Wir haben auch den Plan, die Verheißung – aber wie soll das funktionieren?
    2. In Jos 1,2 sagt Gott, dass er den Israeliten das Land geben wird, während er in V3 sagt, dass er es ihnen bereits gegeben hat.
      • (a) Ist das ein Widerspruch?
      • (b) Hinweis: Prophetisches Perfekt: Wenn Gott etwas verspricht, dann ist es bereits Realität – es wird eintreffen.
      • (c) Gibt es eine Bedingung? (Gehorsam!)
    3. V4: Wie groß war das Land, dass Gott den Israeliten geben wollte?
    4. Das Land war eine Verheißung und das Volk sollte das Land erben. Was bedeutet es, Erben von Gottes Verheißung zu sein?


    Meine Antworten:

    1. Die Verheißung gilt erst viel später, denn nach Gottes Heilsplan (für den „ein Tag ist ... wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag“ [2. Petrus 3:8]) sollten erst viele 1000 Jahre noch ins Land gehen, ehe die endgültige Verheißung in Erfüllung gehen wird!
    2. Da Gott DER EWIGE ist, ist bei JEHOWAH immer alles gleichzeitig – Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft – bereits gegenwärtig! Als an Raum und Zeit gebundene Menschen können wir uns das gar nicht richtig vorstellen! Und deswegen ...
      • (a) ... ist das kein Widerspruch!
      • (b) Ja, das ist so, denn Gottes Heilsplan wird sich bis auf das kleinste Detail erfüllen und so kommen, so wie es DER EWIGE vorgesehen hat!
      • (c) Nein, in Gottes Heilsplan gibt es meiner biblischen Erkenntnis nach keine Bedingung! Denn Paulus sagt ja im Römerbrief, das Gottes Verheißungen IHN nicht gereuen können! (Römer 11,29)
    3. Das Land – das verheißene GELOBTE LAND Kanaan – wird riesengroß sein! »Euer Gebiet soll von der Wüste* im Süden bis zum Libanongebirge im Norden reichen, es soll nach Osten zu das ganze Land der Hetiter bis zum Eufrat einschließen; im Westen erstreckt es sich bis zum Mittelmeer.« (Josua 1,4 – Gute Nachricht Bibel 2018) * Gemeint ist die Wüste Negev. [Anm. in der NLB] ----> diese "Landesgrenzen" wurden schon dem Abraham 600 Jahre vorher verheißen! Erfüllen wird sich diese Landverheissung Jahwes aber endgültig erst im Messianischen Friedensreich!
    4. »Erbe Gottes« zu sein bedeutet sich seiner besonderen Verantwortung immer stets bewusst zu sein!
  • LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE

    5. Mose 18,15–22; Josua 1; Hebräer 6,17–18; Epheser 6,10–18; Psalm 1,1–3; Römer 3,31


    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE–Betrachtung der Bibeltexte Wo. 40

    5. Mose 18,15–22; Josua 1; Hebräer 6,17–18; Epheser 6,10–18; Psalm 1,1–3; Römer 3,31

    1. 5. Mose 18,15–22
    2. Josua 1 = 18 Verse
    3. Hebräer 6,17–18
    4. Epheser 6,10–18
    5. Psalm 1,1–3
    6. Römer 3,31


    1. 5. Mose 18:15-22 (Hoffnung für Alle)

    15 Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören! 16 Ihr selbst habt euch dies am Berg Horeb vom HERRN gewünscht. Als ihr dort versammelt wart, habt ihr gesagt: »Wenn wir weiter die Stimme des HERRN, unseres Gottes, hören, gehen wir zugrunde. Wir können auch dieses gewaltige Feuer nicht länger ertragen, sonst sterben wir!« 17 Der HERR antwortete mir damals: »Die Israeliten haben recht. 18 Ich will ihnen auch in Zukunft einen Propheten senden wie dich, einen Mann aus ihrem Volk. Ich werde meine Worte eingeben, und er wird sie den Israeliten mitteilen. 19 Wer nicht auf das hört, was er in meinem Namen sagt, den werde ich dafür zur Rechenschaft ziehen. 20 Wenn aber der Prophet überheblich wird und etwas in meinem Namen sagt, was ich ihm nicht befohlen habe, oder wenn er im Namen anderer Götter spricht, dann muss er sterben.« 21 Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des HERRN spricht oder nicht? 22 Nun, wenn ein Prophet im Namen des HERRN etwas ankündigt und es nicht eintrifft, dann waren seine Worte nicht vom HERRN. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen.

    Eine Vers-für-Vers-Auslegung:

    1. Vers 15: Hier haben wir m.E. eine Messianische Prophetie vor uns! Jener "wahre" PROPHET sollte Jesus von Nazareth sein, der »zweite (und bessere) Moses«! (----> siehe auch Vers 18!)
    2. Vers 16: Die Hebräer konnten die Stimme DES EWIGEN nicht mehr ertragen! Sie hatten Angst, dass sie sonst sterben müssten.
    3. Vers 17: Offensichtlich gab Jahwe der Befürchtung seines Volkes Recht! :?:
    4. Vers 18: Wiederholt die Aussage aus Vers 15; Dann sagt JHWH: »Ich werde meine Worte eingeben, und er wird sie den Israeliten mitteilen.« (Vers 18b) – damit macht DER EWIGE – Gelobt sei sein heiliger Name! – eine Voraussage auf seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus der 1400 Jahre später geboren werden sollte! Das was Jesus dann sagen sollte, waren in der Tat »die Worte des allmächtigen Gottes« selbst! (----> siehe die 'Erfüllung' durch Jesu Wort aus Johannes 14,9! Auch: Joh 3,34 / Joh 14,24 / Joh 17,8)
    5. Vers 19: Wer dann nicht auf Jesu Worte hören wird, den wird Gott (im Jüngsten Gericht) zur Rechenschaft ziehen!
    6. Vers 20: Hier finden wir eine Warnung vor allerlei falschen Propheten , die in Israel auftreten würden. Diese werden mit dem Tod bestraft! ----> siehe dazu im AT die Geschichte aus Jeremia 28:16-17 wo der falsche Prophet Hananja starb!
    7. Vers 21: Moses stellt seinem Volk die rhetorische Frage „Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht oder nicht?”
    8. Vers 22: Mit diesem Vers 22 definiert Moses klar, wer ein "Falscher Prophet" ist! Ein jeder der etwas „im Namen des HERRN” ankündigt, was dann nicht eintritt, ist daher ein Falscher Prophet! ----> von diesen gab es "in Sachen der Wiederkunft" sehr viele zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert, wie z.B. J. A. Bengel (der Jesu Wiederkunft für 1836 voraussagte), W. Miller (erwartete Jesu Wiederkunft 1843), S. Snow (erwartete die Parusie am 22.10.1844), E. Irving 1864 und C.T. Russell 1874 und 1914. All diese waren somit biblisch klar definiert "Falsche Propheten"!


    2. Josua 1 (LUTHER 1912)

    1 Nachdem Mose, der Knecht des HERRN, gestorben war, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Moses Diener: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben; So mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Kindern Israel, gegeben habe. 3 Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe. 4 Von der Wüste bis zum Libanon und von dem großen Strom Euphrat bis an das große Meer gegen Sonnenuntergang, das ganze Land der Hethiter, soll euer Gebiet sein. 5 Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so werde ich auch mit dir sein. Ich werde dich nicht verlassen, noch von dir weichen. 6 Sei getrost und unverzagt; denn du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihnen zum Erbe geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe. 7 Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weder zur Rechten noch zur Linken, damit du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst. 8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deiner Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten. 9 Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Laß dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. 10 Da gebot Josua den Amtleuten des Volkes und sprach: 11 Geht durch das Lager und gebietet dem Volk und sprecht: Schafft euch Vorrat; Denn nach drei Tagen werdet ihr hier über den Jordan gehen, dass ihr hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der HERR, euer Gott, geben wird. 12 Und zu den Rubenitern, Gaditern und dem halben Stamm Manasse sprach Josua: 13 Denkt an das Wort, das euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat: Der HERR, euer Gott, hat euch zur Ruhe gebracht und euch dies Land gegeben. 14 Eure Frauen und Kinder und euer Vieh laßt im Land bleiben, das euch Mose gegeben hat, diesseits des Jordan. Ihr aber sollt, so viele von euch streitbare Männer sind, vor euren Brüdern gerüstet hinüberziehen und ihnen helfen, 15 bis der HERR eure Brüder auch zur Ruhe bringt wie euch, dass auch sie das Land einnehmen, das ihnen der HERR, euer Gott, geben wird. Dann sollt ihr wieder in euer Land zurückkehren, das euch Mose, der Knecht des HERRN, zum Besitz gegeben hat diesseits des Jordan, gegen den Aufgang der Sonne. 16 Und sie antworteten Josua und Sprachen: Alles, was du uns geboten hast, das wollen wir tun, und wo du uns hinsendest, da wollen wir hingehen. 17 Wie wir Mose gehorsam gewesen sind, so wollen wir auch dir gehorsam sein; nur, dass der HERR, dein Gott, mit dir sei, wie er mit Mose war! 18 Wer deinem Mund ungehorsam ist und nicht gehorcht deinen Worten in allem, was du uns gebietest, der soll sterben. Sei nur getrost und unverzagt!

    Eine Vers-für-Vers-Auslegung:

    1. Vers 1: Moses war kurz vor dem Einzug ins Gelobte Land 1406 v.Chr. gestorben; nun erging das Wort DES EWIGEN – Gelobt sei sein heiliger Name! – an Josua den getreuen Diener des Moses.
    2. Vers 2: Josua soll mit dem gesamten Volk Israel ins verheißene Land einziehen!
    3. Vers 3: Jeder Fussbreit solle den Hebräern jenseits des Jordans gehören!
    4. Vers 4: Hier bestimmt JAHWEH ganz konkret die territoriale Größe des Heiligen Landes! Dieses ist in etwa 5 Mal so groß wie der heutige Staat Israel 🇮🇱 (seit 1948). Die Grenzen: von der Wüste Negev im Süden bist du den Bergen Libanons im Norden und vom Fluss Euphrat im Osten bis zum Mittelmeer im Westen! [Exkurs: So lange Josua (* 1485 – † 1375 v.Chr.) und die Richter lebten (1375 – 1050 v.Chr.) konnten die Hebräer nie all diese Gebiete erobern! Das gelang erst den Königen David und dessen Sohn Salomo in der Zeit von 1000 – 930 v.Chr. Da entstand dieses "GROSS ISRAEL" mit den Grenzen aus Josua 1,4!]
    5. Vers 5: Niemand der Kanaaniter-Stämme werde dem Josua widerstehen können, sichert DER EWIG Josua zu und JHWH wird nicht von ihm weichen und ihn nie verlassen, so wie es Jahwe schon bei Moses getan hatte.
    6. Vers 6: Josua werde das Land, das JHWH den Vätern (Abraham, Isaak und Jakob) geschworen hatte, ihnen zu geben, aufteilen unter die 12 Stämme Israels.
    7. Vers 7: Josua soll sich ganz und in allem an das Mosaische Gesetz und die Zehn Gebote halten
    8. Vers 8: Die THORA soll Josua Tag und Nacht betrachten, „dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht.” ist Gottes Aufforderung an seinen Knecht Josua.
    9. Vers 9: Josua soll getrost und unverzagt sein und sich nicht grauen lassen, denn „JHWH, der HERR, dein Gott, wird mit dir sein in allem, was du tun wirst.” versichert ihm Gott!
    10. Vers 10: Nun spricht Josua zu den Hauptleuten des Volkes (LUTH1545) ...
    11. Vers 11: Sie sollen sich Vorräte anlegen, denn in 3 Tagen werden die über den Jordan gehen.
    12. Vers 12: Dann ergeht das Wort Josuas an die Rubenitern, Gaditer und an den halben Stamm Manasse ...
    13. Vers 13: ... denen Gott der HERR das Gebiet östlich des Jordans gegeben hatte.
    14. Vers 14: Diese sollen streitbare Männer, gerüstet auswählen und hinüberziehen und ihren Brüdern helfen bei der Einnahme des Landes Kanaan!
    15. Vers 15: Sobald das Land eingenommen worden ist, könnten die 2½ Stämme dann wieder zurück in ihre Siedlungsgebiete östlich des Jordan in das Land Gilead zurückkehren.
    16. Vers 16: Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse stimmen ihrem von Josua gegebenem Auftrag zu!
    17. Vers 17: „Wie wir Mose gehorsam gewesen sind, so wollen wir auch dir gehorsam sein!” versichern diese Führer der 2½ Stämme gegenüber Josua; Anm. von mir: Aber mit diesem "Gehorsam" war es nicht immer zum Besten bestellt während der 40jährigen Wanderschaft der Juden in der Wüste! Wie oft sind die Juden Moses eben nicht gehorsam gewesen! Zehnmal murrten sie gegen Mose in der Wüste! (4. Mose 14,22)
    18. Vers 18: Alle jene die dem Josua nicht folgen und gehorchen wollten, sollten sterben. Das versicherten jene Hauptleute der 2½ Stämme dem Josua. Und mit den Worten die vorher bereits JHWH dem Josua gesagt hatte – „Sei nur getrost und unverzagt!” – beenden jene ihre Zusagen.Zusagen.
  • Zitat

    LESEN SIE FÜR DAS STUDIUM DIESER WOCHE–Betrachtung der Bibeltexte Wo. 40

    5. Mose 18,15–22; Josua 1; Hebräer 6,17–18; Epheser 6,10–18; Psalm 1,1–3; Römer 3,31

    3. Hebräer 6:17-18 (HFA)

    17 Auch Gott hat sein Versprechen mit einem Eid bekräftigt. So haben wir, denen seine Zusagen gelten, die unumstößliche Gewissheit, dass er sie auch einlöst. 18 Und weil Gott niemals lügt, haben wir jetzt zwei Tatsachen, auf die wir uns felsenfest verlassen können. Gottes Zusage und sein Eid ermutigen und stärken alle, die an der von Gott versprochenen Hoffnung festhalten.

    Eine Vers-für-Vers-Auslegung:

    1. Vers 17: Gott schwor dem Abraham, dann auch dessen Sohn Isaak und Enkel Jakob, dass sie und ihre Nachfahren das Gelobte und Verheissene Land Kanaan erhalten sollten! Analog dazu werden auch wir Christen (an die diese Botschaft aus dem Hebräerbrief ja gerichtet ist!), unsere himmlische Heimat (Phil.3,20; 1,21+23; 2. Kor.5,1; Hbr.13,14) erreichen können!
    2. Vers 18: So wie damals vor 3430 Jahren die Juden die Hoffnung hatten, durch Gottes Zusagen, das Land Kanaan zu erobern, so können auch wir heute die Hoffnung haben, die Rückkehr Jesu und sein zweites Kommen, also Jesu Wiederkunft, noch zu erleben.


    4. Epheser 6:10-18 (HFA)

    10 Zum Schluss noch ein Wort an euch alle: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid! Lasst euch mit seiner Macht und Stärke erfüllen! 11 Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren. 12 Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. 13 Darum nehmt alle die Waffen, die Gott euch gibt! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf kommt. Nur so könnt ihr das Feld behaupten und den Sieg erringen. 14 Bleibt standhaft! Die Wahrheit ist Euer Gürtel und Gerechtigkeit Euer Brustpanzer. 15 Macht euch bereit, die rettende Botschaft zu verkünden, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat. 16 Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen. 17 Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nimmt das Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch sein Geist gibt. 18 Hört nie auf zu beten und zu bitten! Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten. Bleibt wach und bereit. Bittet Gott inständig für alle Christen.

    Eine Vers-für-Vers-Auslegung:

    1. Vers 10: Wir Christen sollen uns mit Gottes Macht und seiner Stärke erfüllen lassen! ---> Wie aber sieht dies konkret aus? Nur durch die Macht und Stärke des Heiligen Geistes kann dies meiner Meinung nach geschehen – und immer [im Gegensatz zum AT!] o h n e Gewalt!
    2. Vers 11: Denn nicht mit Gewalt mit Schießgewehr und Panzern, sondern: Mit der "Waffenrüstung Gottes" (LUTH1912) können wir nämlich alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren.
    3. Vers 12: Nicht gegen Fleisch und Blut (LUTH1545) haben wir Christen zu kämpfen (wie einst noch die Israeliten gegen die Kanaaniter!) sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben.
    4. Vers 13: Nur mit den "geistigen Waffen" Gottes können wir in diesem Kampf (Ellen G. White schrieb vom "Kosmischen Konflikt" und vom "Grossen Kampf"!) bestehen!
    5. Vers 14: Es gilt standhaft zu bleiben! Wahrheit und Gerechtigkeit sind uns Gürtel und Brustpanzer.
    6. Vers 15: Die rettende Botschaft lautet: dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat! Das ist das Evangelium des Friedens. (LUTH1545/1912)
    7. Vers 16: Wenn wir Christen den "Schild des Glaubens" ergreifen, so werden daran alle feurigen Pfeile des Bösewichtes (LUTH1545) abprallen!
    8. Vers 17: Wir Christen haben die Gewissheit, dass uns Jesus Christus gerettet hat! (---> siehe Römer 8,38–39) Das ist der "Helm des Glaubens" – = der Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes, also die Bibel als Heilige Schrift, selbst!
    9. Vers 18: Ein Christ soll nie aufhören zu beten und zu bitten! Und zwar geleitet durch den Heiligen Geist! Im »Wachen und Beten« sollen Christen nicht nachlassen, so wie es Jesus bereits im Garten Gethsemane gesagt hatte. Bleibt wach und bereit für die Wiederkunft des Herrn Jesus, denn »der Herr kommt bald!« Wir sollen als Gläubige inständig für alle Christen bitten! Z.B. dass sie festhalten am Glauben und nicht abtrünnig werden oder auf den Weg der Sekten verfallen!


    5. Psalm 1:1-3 (LUTHER 1912)

    1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht zu seiner Zeit bringt, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das Gerät wohl.

    Eine Vers-für-Vers-Auslegung:

    1. Vers 1: All Jene sind zu loben die nicht wie die "Gottesverächter", also die Gottlosen, die Sünder und die Spötter, den falschen Weg der Sünde betreten! Die HFA spricht von Leuten, die über alles Heilige herziehen!
    2. Vers 2: Über Gottes Wort ("Gesetz des HERRN") soll man Tag und Nacht nachsinnen! (So wie das laut Josua 1:8 Josua, der treue Diener und Knecht Gottes als Nachfolger des Moses, auch getan hatte! Über das Wort der Heiligen Schrift, die Bibel sollen wir immer tiefer eindringen und über die Bibelverse intensiv meditieren, zum Beispiel über jene die uns täglich in den Herrnhuter Losungen vorgegebenen sind.
    3. Vers 3: Der Psalmist vergleicht Solche mit einem Baum, „ein Baum, der nah am Wasser gepflanzt ist, der Frucht trägt Jahr für Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt, das gelingt.” (HFA).


    6. Römer 3:31 (HOFFNUNG FÜR ALLE)

    31 Schaffen wir etwa das Gesetz Gottes ab, wenn wir behaupten, dass der Glaube entscheidend ist? Nein, im Gegenteil! Wir bringen es überhaupt erst zur Geltung.

    Auslegung: Paulus betont hier meines Erachtens klar die bleibende Gültigkeit der Zehn Gebote ( = das Gesetz Gottes bzw. "das Gesetz" [LUTH1912] )! Ganz im Gegensatz zu manch evangelischem Theologen von denen manche behaupten, das Gesetz Gottes also die 10 Gebote seien für Christen nicht mehr gültig und durch den Glauben aufgehoben.

    Richtig ist, dass der Glaube an Jesus Christus entscheidend ist! Der Glaube allein bringt das Heil! (siehe Römer 3:28 u.v.a.) Aber der christliche Glauben bringt das Gesetz überhaupt erst zur Geltung. Die Menge Bibel übersetzt so: Nein, wir geben dem Gesetz die rechte Stellung. – und die  Elberfelder Bibel 2006 mit „Sondern wir bestätigen das Gesetz.”

  • Studienanleitung Standardausgabe: Das Buch Josua|Ok.-No.-Dz.

    (Studienanleitung Standardausgabe für Mittwoch, 1. Oktober 2025)


    1. Lektion: Erfolgsrezept


    IV.) Sei stark! – die Mittwochs-Lektion


    Lies Josua 1,7–9. Warum musste der Herr gegenüber Josua zweimal betonen, dass dieser stark und mutig sein sollte?


    Die Aufgabe, die Josua gestellt wurde, beinhaltete überwältigende Herausforderungen. Die Mauern der kanaanitischen Städte waren unüberwindbar, dazu war die Bevölkerung des Landes zum Kämpfen ausgebildet. Im Gegensatz dazu waren die Israeliten einfache Nomaden, die nicht einmal die primitivsten Kriegsgeräte besaßen, um die starken Mauern anzugreifen. Die Geschichte zeigt uns, dass nicht einmal Ägypten, die Supermacht jener Zeit, in Kanaan Fuß fassen konnte. :!:

    Doch der Aufruf, stark und mutig zu sein, bezieht sich hier nicht nur auf Kampfmoral oder Kriegsstrategien. Mut und Stärke sind notwendig, um der Tora und ihren konkreten Anforderungen treu zu bleiben, die Israels Bund mit Jahwe definiert hat.


    Lies Epheser 6,10–18. Wie können wir, auch wenn wir heute nicht an militärischen Kämpfen teilnehmen müssen, die ermutigenden Worte, die Josua zugesprochen wurden, in unseren täglichen geistlichen Kämpfen anwenden?


    Heute stehen Christen bei der Erfüllung der Mission, die ihnen von Christus anvertraut wurde, vor ähnlichen Herausforderungen wie Josua. Sie müssen gegen ihre sündigen Neigungen, gegen die Mächte, Gewalten und Herrscher der Finsternis dieses Zeitalters und gegen die Heerscharen der Bosheit kämpfen. Wie Josua haben auch sie die zusichernde Verheißung der Gegenwart Christi: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ ( Mt 28,20 ). So wie die unterstützende Gegenwart des Herrn ausreichte, um die Ängste Josuas zu vertreiben, sollte sie auch ausreichen, um unsere Zweifel und Ängste heute zu vertreiben.

    Die Herausforderung für uns besteht darin, den Herrn gut genug zu kennen, um ihm und seinen Verheißungen für uns zu trauen. Deshalb brauchen wir mehr als alles andere diese persönliche Beziehung zu ihm.

    ...


    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…esday-sei-stark!)


    Ergänzende EGW-Hinweise

    Spoiler anzeigen

    Josua war nun der anerkannte Führer Israels. Er war vor allem als Krieger bekannt, und seine Gaben und Tugenden waren in dieser Phase der Geschichte seines Volkes besonders wertvoll. Mutig, entschlossen und ausdauernd, schnell, unbestechlich, ohne Rücksicht auf selbstsüchtige Interessen in seiner Fürsorge für die ihm Anvertrauten und vor allem beseelt von einem lebendigen Glauben an Gott – das war der Charakter des Mannes, den Gott auserwählt hatte, die Heere Israels bei ihrem Einzug ins Gelobte Land zu führen. Während des Aufenthalts in der Wüste hatte er Moses als erster Minister gedient und durch seine ruhige, unprätentiöse Treue, seine Standhaftigkeit, wenn andere schwankten, seine Standhaftigkeit, inmitten von Gefahr die Wahrheit zu verteidigen, seine Eignung als Nachfolger Moses bewiesen, noch bevor er durch die Stimme Gottes in diese Position berufen wurde.
    Mit großer Sorge und Selbstmisstrauen hatte Josua der vor ihm liegenden Aufgabe entgegengesehen; Doch seine Ängste wurden durch die Zusicherung Gottes zerstreut: „Wie ich mit Mose war, so will ich mit dir sein. Ich werde dich nicht verlassen noch von dir weichen … Diesem Volk sollst du das Land als Erbe austeilen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe.“ „Jeden Ort, den eure Fußsohle betreten wird, habe ich euch gegeben, wie ich es Mose gesagt habe.“ Bis zu den Höhen des Libanon in der Ferne, bis zu den Ufern des Großen Meeres und bis zu den Ufern des Euphrat im Osten – alles sollte ihnen gehören.
    Diesem Versprechen war die Anweisung hinzugefügt: „Nur sei stark und sehr mutig, damit du darauf achtest, nach dem ganzen Gesetz zu handeln, das mein Knecht Mose geboten hat.“ Die Anweisung des Herrn lautete: „Dieses Buch des Gesetzes sollst du nicht von deinem Mund weichen [lassen], sondern du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen.“ „Weiche weder rechts noch links davon ab.“ „Denn dann wirst du Erfolg haben.“ – Patriarchen und Propheten , S. 482.

    ...

    Der große Herrscher der Völker hatte erklärt, Mose solle die Gemeinde Israels nicht in das herrliche Land führen, und das inständige Flehen des Dieners Gottes konnte sein Urteil nicht aufheben. Er wusste, dass er sterben musste. Doch in seiner Sorge um Israel ließ er keinen Augenblick nach. Er hatte treu versucht, die Gemeinde auf das verheißene Erbe vorzubereiten. Auf göttlichen Befehl begaben sich Mose und Josua zur Stiftshütte, während die Wolkensäule kam und sich über die Tür stellte. Hier wurde das Volk feierlich Josuas Obhut anvertraut. Moses' Aufgabe als Führer Israels war beendet. Doch vergaß er sich selbst in seinem Interesse für sein Volk. Vor der versammelten Menge richtete Moses im Namen Gottes diese Worte der heiligen Zuversicht an seinen Nachfolger: „Sei stark und mutig! Denn du sollst die Kinder Israels in das Land führen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich werde mit dir sein.“ Dann wandte er sich an die Ältesten und Beamten des Volkes und gab ihnen den feierlichen Auftrag, die Anweisungen, die er ihnen von Gott übermittelt hatte, gewissenhaft zu befolgen. – Patriarchen und Propheten , S. 469.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/01/…esday-be-strong!)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…sabbatschulwiki)


    Sei mutig und stark!

    1. Welche Verheißung hat Gott Josua gegeben?
      • (a) Jos 1,5 : Gott ist mit Josua!
      • (b) Warum gerade diese Verheißung? Warum nicht: unbesiegbar, stärkste Armee usw.?
    2. Der göttliche Auftrag steht – was ist Josuas Teil?
    3. Jos 1,7-9 : Gott hatte versprochen (verheißen). Was sollte Josua konkret tun?
    4. Warum wird hier mehrmals die Stärke und der Mut betont?
    5. Was genau ist Mut – wie würdet ihr das definieren?
    6. Wofür soll Josua mutig sein?
      • (a) Nur für den Kampf? Nein!
      • (b) Treue gegenüber dem Gesetz (Tora)
      • (c) Nicht abweichen (weder zur Rechten noch zur Linken)
      • (d) Überwindung von Zweifeln und Ängsten
    7. Wo seht ihr Parallelen zu unserem Alltag, wo brauchen wir Kraft und Mut?


    Meine Antworten:

    1. Welche Verheißung hat Gott Josua gegeben? Dass er das Land erobern (Jos.1,3f.6 – „das ganze Gebiet der Hetiter”) und aufteilen werde (Jos.14,1f.)
      • (a) Jos 1,5 : Gott ist mit Josua! Ihm sollte niemand widerstehen sein Leben lang!
      • (b) Warum gerade diese Verheißung? Warum nicht: unbesiegbar, stärkste Armee usw.? Damit Josua sich immer bewusst war, dass JAHWEH der eigentliche Herr des Geschehens blieb!
    2. Der göttliche Auftrag steht – was ist Josuas Teil? Das Volk ins Gelobte Land zu führen.
    3. Jos 1,7-9 : Was sollte Josua konkret tun? Er sollte sich 1. an das ganze (Mosaische) Gesetz halten! Und 2. Tag und Nacht über die 10 Gebote nachdenken. Und schließlich 3. mutig und entschlossen sein! Und sich nicht einschüchtern lassen und keine Angst haben! Denn „der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.” versichert Jahwe seinem Diener.
    4. Hier wird mehrmals die Stärke und der Mut betont, weil es galt ein riesiges Gebiet (siehe Josua 1,4!) zu erobern!
    5. Was genau ist Mut – wie würdet ihr das definieren? Mut ist die Fähigkeit, trotz Angst und Unsicherheit eine Herausforderung anzunehmen oder eine Entscheidung zu treffen, die einem wichtig ist. (Aus: KI)
    6. Wofür soll Josua mutig sein? Um für Gottes Gesetz, die Thora einzutreten.
      • (a) Nur für den Kampf? Nein! Josua sollte das Volk Israel anleiten dem HERRN zu dienen! (Josua 24:15)
      • (b) Treue gegenüber dem Gesetz (Tora) – Das wichtigste davon waren DIE ZEHN GEBOTE!
      • (c) Nicht abweichen (weder zur Rechten noch zur Linken) – Immer auf dem Wege Gottes bleiben! Auf dem "Glaubensweg" durchhalten und die kanaanitische Gottheiten und abscheulichen Götzen abwehren!
      • (d) Überwindung von Zweifeln und Ängsten – A m e n !
    7. Wo seht ihr Parallelen zu unserem Alltag, wo brauchen wir Kraft und Mut? In einer zunehmender gottlos werdenden Welt braucht es viel Mut, dem sich mehr und mehr ausbreitendem Atheismus die Stirn zu bieten und unseren Glauben an Jesus Christus zu verteidigen auch wenn wir dafür verspottet und belächelt werden sollten! Auch durch eine zunehmende islamische Einwanderung der vielen syrischen Kriegssflüchtlinge gilt es den christlichen Glauben gegenüber dem Islam zu behaupten, natürlich nur mit friedlichen Mitteln und im Dialog mit den Muslimen.
  • Wofür soll Josua mutig sein? Um für Gottes Gesetz, die Thora einzutreten.

    (a) Nur für den Kampf? Nein! Josua sollte das Volk Israel anleiten dem HERRN zu dienen! (Josua 24:15)
    (b) Treue gegenüber dem Gesetz (Tora) – Das wichtigste davon waren DIE ZEHN GEBOTE!
    (c) Nicht abweichen (weder zur Rechten noch zur Linken) – Immer auf dem Wege Gottes bleiben! Auf dem "Glaubensweg" durchhalten und die kanaanitische Gottheiten und abscheulichen Götzen abwehren!
    (d) Überwindung von Zweifeln und Ängsten – A m e n !

    Erstaunlich ist das hier Gott nicht von seinen Geboten spricht sondern von:

    7 Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat.

    Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst.

    8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten.


    Genau das war auch der Herzenswunsch meines Vaters mir das auf einer "Kassette" draufzusprechen....


    In Sprüche 3...

    1 Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote,

    2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden;

    3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,

    4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.

    5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 

    6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 

    7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 

    8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Studienanleitung Standardausgabe: Das Buch Josua|Ok.-No.-Dz.

    (Studienanleitung Standardausgabe für Donnerstag, 2.10.2025 am jüd. Versöhnungstag Jom Kippur)


    1. Lektion: Erfolgsrezept


    V.) Gelingen und Erfolg/Wohlhabend + erfolgreich – Do.-Lektion


    Lies Josua 1,7–9 und 1. Mose 24,40; Jesaja 53,10 und Psalm 1,1–3. Was bedeutet das Wort „gelingen“ auf Grundlage dieser Verse?


    Der hebräische Begriff tsalach, „Gelingen haben“ ( Jos 1,8 SLT), impliziert die zufriedenstellende Erfüllung dessen, was geplant war, oder einen Zustand günstiger Umstände.

    Der Begriff sakal, „weise handeln“ ( Jos 1,8 SLT), kann mit „erfolgreich sein“ oder „Erfolg haben“ übersetzt werden. Aber es kann auch „umsichtig sein“ oder „weise handeln“ bedeuten. Der Begriff kommt häufig im Buch Hiob, in den Sprüchen und in den Psalmen vor, wo er eng mit weisem Handeln aus Gottesfurcht und Gehorsam gegenüber Gottes Wort verbunden ist.

    Demnach wird Erfolg nicht notwendigerweise als materieller Wohlstand definiert, obwohl er diesen nicht ausschließt. Erfolg muss als ein Zustand der Harmonie mit den geistlichen Werten und Prinzipien gesehen werden, die dem von Gott geschaffenen Universum zugrunde liegen und in seinem Gesetz zum Ausdruck kommen.

    Tatsächlich stehen das Vertrauen auf Gottes Verheißungen, insbesondere die Verheißung der Erlösung allein durch den Glauben, und der Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz nicht im Widerspruch zueinander. Sie repräsentieren zwei Seiten derselben Medaille.


    Lies Römer 3,31. Was sagt dieser Text über das Verhältnis zwischen Gesetz und Glauben aus?


    Den Glauben an den versöhnenden und aufopfernden Tod Jesu für uns gegen den Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz auszuspielen, bedeutet, eine falsche und gefährliche Dichotomie zu schaffen. Gesetz und Gnade gehören immer zusammen. Nur ein oberflächliches Verständnis der Rolle des Gesetzes kann dazu führen, „Gesetz“ und „Gnade“ als Gegensätze zu sehen.

    Die Schreiber des Alten Testaments hatten eine hohe Achtung vor dem Gesetz und betrachteten es als Quelle der Freude ( Ps 1,2; 119,70.77.174 ). Richtig betrachtet und angewendet, führt das Gesetz zu einem tieferen Verständnis der eigenen Sündhaftigkeit ( Röm 7,7 ) und des Bedürfnisses nach Christi Gerechtigkeit ( Gal 3,24 ).

    ...

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…ngen-und-erfolg)


    Ergänzende EGW-Hinweise

    Spoiler anzeigen

    Es besteht vollkommene Harmonie zwischen dem Gesetz Gottes und dem Evangelium Jesu Christi. „Ich und der Vater sind eins“, sagt der große Lehrer. Das Evangelium Christi ist die Frohe Botschaft der Gnade oder Gunst, durch die der Mensch von der Verdammnis der Sünde befreit und befähigt wird, dem Gesetz Gottes zu gehorchen. Das Evangelium weist auf den Moralkodex als Lebensregel hin. Dieses Gesetz weist den Sünder durch seine Forderung nach unbedingtem Gehorsam ständig auf das Evangelium hin, das Vergebung und Frieden bietet.
    Der große Apostel sagt: „Heben wir denn das Gesetz durch den Glauben auf? Das sei ferne! Vielmehr richten wir das Gesetz auf“ ( Römer 3:31 ). Und wiederum erklärt er: „Das Gesetz ist heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut“ ( Römer 7:12 ). Es gebietet höchste Liebe zu Gott und ebenso große Liebe zu unseren Mitmenschen und ist sowohl zur Ehre Gottes als auch zum menschlichen Glück unverzichtbar. – Mind, Character, and Personality, Bd. 2 , S. 111 563.

    Die Gaben der Gnade Gottes durch Christus stehen allen frei zur Verfügung. ... Gott hat in seinem Wort die Bedingungen dargelegt, unter denen jede Seele zum ewigen Leben erwählt wird – Gehorsam gegenüber seinen Geboten durch den Glauben an Christus. Gott hat einen Charakter erwählt, der mit seinem Gesetz übereinstimmt, und jeder, der seinen Anforderungen entspricht, hat Zugang zum Reich der Herrlichkeit. Christus selbst sagte: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen.“ Johannes 3,36 . „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird ins Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“ Matthäus 7,21 . Und in der Offenbarung erklärt er: „Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Lebens und durch die Tore eingehen in die Stadt.“ Offenbarung 22,14 . Was die endgültige Erlösung des Menschen betrifft, so ist dies die einzige Erwählung, die im Wort Gottes deutlich wird.
    Jede Seele ist erwählt, die mit Furcht und Zittern an ihrer eigenen Erlösung arbeitet. Erwählt ist, wer die Waffenrüstung anlegt und den guten Kampf des Glaubens kämpft. Erwählt ist, wer im Gebet wacht, die Heilige Schrift erforscht und der Versuchung entgeht. Erwählt ist, wer beständig Glauben hat und jedem Wort gehorcht, das aus dem Mund Gottes kommt. Die Gaben der Erlösung stehen allen kostenlos zur Verfügung; die Folgen der Erlösung werden denjenigen zugutekommen, die die Bedingungen erfüllt haben. – Patriarchen und Propheten , S. 207, 208.

    (zitiert aus der englischen Weltfeldausgabe ----> https://sabbath-school.adventech.io/en/2025-04/01/…-and-successful)

  • Gesprächsfragen SabbatschulWiki

    (zitiert aus -----> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…sabbatschulwiki)


    Gelingen und Erfolg

    • Josua 1,7-9; Psalm 1,1-3 : Was ist der Schlüssel zum Gelingen, was ist auch das Erfolgsrezept? (Vertrauen, Gehorsam, Gott ist mit uns!)

      1. Jos 1,8 : tsalach = gelingen haben & sakal = weise handeln
      2. Es geht nicht nur um das, was man erreicht hat, sondern vor allem darum, wie du es erreichst – eine ethische Komponente!
      3. Das Ziel erreichen und weise handeln
      4. Erfolg ist nicht Geld, Macht, Ansehen… wahrer Erfolg ist ein Zustand der Harmonie, in Übereinstimmung mit Gottes Willen leben
      5. Welche Verbindung sieht ihr zwischen Glauben und Gehorsam?
      6. Bzw. Vertrauen und Werke / Verhalten?
      7. Vertrauen in Gottes Verheißung (Zusage)
      8. Gehorsam (Gesetz) als Ausdruck dieses Vertrauens
        • Beides gehört untrennbar zusammen!
      9. Gott hat seinem Volk das Land verheißen, aber welche Rolle spielt dabei ihr Verhalten (ihre Werke)?
      10. Wo liegt ihre Gefahr darin, zB das Gesetz (Verhalten) mehr zu betonen als die Gnade und umgekehrt?


    Meine Antworten:

    • Sein Leben ganz nach den Zehn Geboten Gottes auszurichten, ist das Wichtigste.
      1. Jos 1,8 : tsalach = gelingen haben & sakal = weise handeln – Wer weise handelt, dem soll es gelingen die Gebote Gottes zu halten. Gott sagt (LUTH1545): „dieses Buch des Gesetzes ... betrachte es Tag und Nacht, auf dass du haltest und tust allerdinge nach dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es dir in allem gelingen, was du tust, und wirst weise handeln können.” (Josua 1:8)
      2. Das Gebot = der Dekalog der 10 Gebote – ist das ethische Konzept, weil es Gottes ewig gültiges MORALGESETZ ist; es ist die ethische Komponente des christlichen Glaubens!
      3. Das Ziel [ist der Vater im Himmel – siehe Joh.14:6!] erreichen und weise handeln, gelingt nur mit der Hilfe des Heiligen Geistes, der uns auf den Weg Jesu lenken will, der Wahrheit und Leben ist, wie es Joh.14:6 aussagt!
      4. Ja, dazu helfe uns Gottes guter Heiliger Geist! A m e n.
      5. Weil wir an Jesus Christus glauben und unseres Heils gewiss sind, können wir auch durch ihn – durch Christus – im Gehorsam leben. Dazu brauchen wir aber den Heiligen Geist und das Gebet zu unserem himmlischen Vater!
      6. Weil wir das Vertrauen auf Christi Gnade haben (das er zu uns am Kreuz offenbarte!) sind die guten Werke die Folgen dieses Glaubens! Aber gute Werke erretten uns nicht ! (siehe Galater 2:16!)
      7. Das größte Vertrauen dürfen wir als die letzte Generation der Endzeit haben, darauf, dass der Herr seine Verheißung der Parusie erfüllen und dass ER bald wiederkommen wird! Das ist unsere Adventshoffnung an der wir festhalten und daher täglich »Maranatha!« rufen sollten!
      8. Ja! Glauben=Vertrauen und Gehorsam ggü. dem Gesetz=10 Gebote gehört zusammen! Es gibt die 5 "G" des Glaubens:
        • Glauben an Gott (1) –
        • Gnadengeschenk annehmen! (2) –
        • Gebet (3) –
        • Gemeinschaft im Gottesdienst (4) –
        • Gehorsam gegenüber den Geboten (5)
      9. Die Hebräer sollten stets ihre Werke im Gehorsam gegen Gottes Wort ausüben und das tun was ihr neuer und treuer Führer Josua ihnen im Namen Jahwes sagen sollte. So befolgten sie bei der stark befestigten Stadt Jericho (siehe Josua, Kapitel 6) die Anweisung Josuas 6 Tage lang die Stadt mit Posaunenschall zu umrunden und am 7. Tag 7 mal – und dann sollte die Stadtmauer in sich zusammenfallen! Und genauso ist es gekommen! Sie glaubten dem Wort des HERRN und dem Befehl Josuas!
      10. Das zeigte sich im NT besonders am Verhalten der Pharisäer, die die strikte Anweisung des Gesetztes der Thora einforderten, darüber aber die Barmherzigkeit vergessen haben! Gleiches gilt umgekehrt: Wer nur meint mit der billigen Gnade durchzukommen, liegt ebenso falsch! Dietrich Bonhoeffer hat dem klar widersprochen! (siehe das Video von Pfingstrosen, das sie hier ins Forum gestellt hatte).
  • Liest überhaupt jemand Norberts ellenlange Beiträge?

    Ich nehme an die Adventisten haben die Lektüre selbst und mir ist das einfach viel zu viel.

  • Lieber DonDomi,

    ich kann ja nichts dafür dass die Studienanleitung bei der letzten Frage zum heutigen Donnerstag 10 Fragen bringt! Siehe hier ----> ---> https://sabbath-school.adventech.io/de/2025-04/01/…sabbatschulwiki)

    MfG

    Norbert

    PS: Morgen einen gesegneten Tag der Deutschen 🇩🇪 Einheit!

  • Es geht ja nicht nur um den letzten Beitrag, davor hat es viele weitere so lange Beiträge und eigentlich antwortet nie jemand. Ich könnte mir vorstellen, dass das sehr viel Arbeit ist, aber diese Zeit könnte man viel sinnvoller nutzen...

    Aber das musst du selbst wissen...