DIE AKTUELLE PAPSTWAHL IM MAI 2025

  • Natürlich kann man in den Sand schreiben, sodass andere es lesen können...

    Es mag aber auch die Geste gewesen sein, wie Sonnenschein angemerkt hat. Allerdings ist dann auch die Frage, ob die das in dem Moment verstanden haben.

    Jesus hat sich allerdings auch nie viel Mühe gegeben, von denen, die ihn hassten und testen wollten, verstanden zu werden.

    Nach dem Motto: Keine Perlen vor die Säue werfen.

  • Das, was Freikirchen usw. heute "sola scriptura" nennen, ist nicht das, was Luther damit gemeint hat. Dieses sola scriptura, mit dem heute so rumgeworfen wird, ist Buchstabenglaube. Alle sagen das ständig, keiner tut es. Das ist alles nur Gelaber.

    Wer es aber tut , kommt bei den meisten nicht gut an...wird angegangen wo es nur geht...warum???

    Warum wurde Jesus so angegangen, obwohl er alles tat die Menschen zu retten...

    Wir reden so leicht von Sünde, aber wenn wir uns wirklich bewusst werden wie KRANK wir wirklich sind, wird uns Jesus Liebe erst richtig bewusst...Sünder wie Mose, David ,Petrus oder Paulus haben es verstanden....

    Mir persönlich wurde es klar als ich selbst Vater war, der seine kleinen Kinder sehr geliebt hatte...die große natürlich auch, aber die werden von ihren Kindern gespiegelt....;)

    Jesus hat sich allerdings auch nie viel Mühe gegeben, von denen, die ihn hassten und testen wollten, verstanden zu werden.

    Die Hauptsache war aber, das seine Botschaften das Herz seiner "Feinde" erreichten...

    Menschen die vor hatten Jesus eine Falle zu stellen ,anschließend abgezogen sich wie begossene Pudel, die haben die Botschaft verstanden...nur was nützt es, wenn wir nicht einen Kurswechsel vollziehen...

    Ständig an Oberflächlichkeiten herumoperieren...anstatt zu richtigen Arzt zu gehen!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Man stelle sich das einmal genau vor :Jesus sitzt. Vor ihm der sandige Boder, Er "schreibt" Ja was denn ? Auch für die ihm ggenüber lesbar ? Ganze hebräische Worte - Aussagen, deren enzelner Sünden ? - - - Oder har er sie nur nervös gemacht ?

    Probiere einmal, simpel "Tod" in latenischenGrossbuchstaben in den Sand der Sandkisten am Kinderspielplatz zu schreiben - und sieh zu , ob und iwe das dein Gegenüber lesen kann !

    Dieses Argument spricht dagegen, dass Jesus "Tod" schrieb. Dieses Wort wäre in jeder Sprache leicht zu lesen. Noch bevor, Jesus etwas gesagt hätte, wäre möglicherweise die Steinigung losgegangen.

    Es lief so:

    Zitat

    Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.

    Demnach konnte niemand lesen, was Jesus da schrieb.

  • Wer es aber tut , kommt bei den meisten nicht gut an...wird angegangen wo es nur geht...warum???

    Warum wurde Jesus so angegangen, obwohl er alles tat die Menschen zu retten...

    Jesus hat nie was von "sola scriptura" gesagt. Es ist eine Tradition, die auf Luther zurück geht. Alle Gemeinschaften folgen ihrer Tradition auch die STA. - Es ist wirklich nur Gelaber, Wichtigtuerei, womit man sich bis heute von den Katholischen abgrenzen will.

    Außerdem:

    Einmal ist die Bibel ein Produkt der Tradition, zum anderen sehe ich die Herauslösung aus der Tradition als "gefährlich" an. Die Bibel entstand ja in einem historischen Kontext, innerhalb einer Glaubensgemeinschaft und wen man das weltnimmt, dann kann man da alles Mögliche hinein interpretieren, sogar einen arischen Jesus, wie dies tatsächlich geschah und gelehrt wurde.

    "Sola scriptural" erachte ich als eines der größten Fehler Martin Luthers.

  • Zitat

    Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.

    Demnach konnte niemand lesen, was Jesus da schrieb.


    Ich weiß natürlich nicht, was Jesus mit seinem Finger in den Sand schrieb. Ich könnte mir aber vorstellen, weil Gott die zehn Gebote mit dem Finger auf Stein schrieb, dass er eines der Gebote geschrieben hat.

    Lutherübersetzung 1534, Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

  • Man muss sich mal vergegenwärtigen, ganz egal wie man zu der katholischen Kirche oder dem Papst steht, dass man für alle Menschen beten sollte.

    Lutherübersetzung 1534, Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

  • Christel der Anlass für das sola scriptura war die überbordende Fülle an Sonderlehren und Bräuchen in der Kirche, für die es in der Schrift keinerlei Grundlage gab und gibt, und deren Kritik mit der Autorität des Klerus mundtot gemacht wurde.

    Deshalb die Frage: Was ist den normativ? Der Klerus oder die Bibel und der in ihr verkündigte Christus?

    Dass diese Bibel auch ein Produkt dieser Kirche und der Tradition ist, gestattet nicht, dass der Klerus dieser Kirche dann machen und einführen kann, was er will. Außerdem liegen zwischen der Kirche, die die Bibel hervorbrachte, und der Kirche mit ihren zahlreichen Sondergütern und Riten und Reliquien usw auch wieder 300 bis 500 Jahre.

    Und das war nicht Luther erst, der das kritisiert hat, sondern das gab es vorher schon immer wieder. Zu Luthers Zeit war es nur am erfolgreichsten, weil die Kirche mit ihrem Kurs eh am untergehen war. Die Reformation haben nicht Luther und Calvin produziert, sondern die Kirche selbst.

  • Einmal ist die Bibel ein Produkt der Tradition, zum anderen sehe ich die Herauslösung aus der Tradition als "gefährlich" an. Die Bibel entstand ja in einem historischen Kontext, innerhalb einer Glaubensgemeinschaft und wenn man das wegnimmt, dann kann man da alles Mögliche hinein interpretieren ...

    Wie meinst Du das mit „Herauslösung aus der Tradition”? Warum ist das, wenn man sich nur auf die Bibel als die Glaubensgrundlage des christlichen Glaubens bezieht, dann plötzlich "gefährlich"? Bis Chalcedon (451) hat man das doch in der apostolischen christlichen Kirche genauso getan.

    „Aus der Tradition der katholischen Sonderlehren lösen”, die die Papstkirche etwa seit 600 n.Chr. entwickelt hatte? Daraus hat sich M. Luther in der Tat von gelöst – und das war auch richtig so, würde ich dazu im Nachhinein behaupten wollen. Die Lossagung von der Tradition des Jahres 533 als ein oströmisch-byzantinischer Kaiser „den Papst über alle Kirchen der Welt gestellt hatte” zum Beispiel. Denn dieses Dekret im "Codex Iustinianus" ging weit über das Petrus-Felsenwort aus Matth.16,18 hinaus! Welches ja die Petrusamt-Tradition (zusammen mit Luk.22,32 und Joh.21,15–17) des Papstes theologisch begründet hatte.

    Warum haben damals – 1530 – Kaiser und Papst nicht die lutherische Liturgie einfach innerhalb der Katholischen Kirche toleriert, so wie das dann später die RKK auch gegenüber den Unierten katholischen Ostkirchen ja auch akzeptiert hatte? Also wenn man den Lutheranern das Abendmahl in beiderlei Gestalt erlaubt hätte oder denen gestattet hätte an Fronleichnam nicht an der Prozession teilzunehmen und auch den Besuch der Gottesdienste an den rein katholischen Festen Maria Himmelfahrt, Allerheiligen und Mariä Empfängnis nicht wahrzunehmen. Das hätte dem Papst gewiss keinen Zacken aus der Krone gebrochen und wenn man die "Confessio Augustana" vom 25. Juno 1530 als noch mit dem allgemeinen katholischen Glauben der frühen Kirche der Apostel, der Apostolischen Väter und der Kirchenväter in Übereinstimmung gesehen hätte – was die C.A. zweifelsohne auch war! – es wäre zu keiner Kirchenspaltung gekommen!

    Gerade die Römer und der Papst waren es doch die jenseits der Heiligen Schrift alles Mögliche unbiblisches in die Kirche hinein getragen haben, wie die übertriebene Marienverehrung, die Heiligenverehrung, Ablässe und den explizit antiblblischen Zölibat (laut 1. Tim.3,2 sollte ein Bischof (Aufseher; episkopos) ja sogar verheiratet sein!)

    "Sola scriptura" erachte ich als eines der größten Fehler Martin Luthers.

    Aber nicht wenn man es so betrachtet, wie es Martin Luther ursprünglich gemeint hatte!

    Der Reformator Martin Luther (1483–1546) sagte schon in seinem "Kleinen Katechismus" » dass uns allein die Heilige Schrift sagt, wie wir gerettet werden: nämlich allein durch die Gnade Jesu Christi, allein durch den Glauben an ihn! « Alles was wir nicht in der Heiligen Schrift der Bibel finden (wie all das viele "katholische Brimborium" seit ca. 600 n.Chr.!) kann für unseren christlichen Glauben von keiner Bedeutung sein (so z.B. die ½ der Marien-Dogmen oder die Heiligenverehrung etc.)! Der Glaube und das Wort Gottes in der Bibel sollte immer auf Jesus »Christus als Mittelpunkt der Schrift« hinführen! Martin Luther fasste das in die eingängige Aussage, dass „sie, die Heilige Schrift, Christum treiben” solle!

    Nur im Zusammenhang mit »Solus Christus« und »sola fide« und »sola gratia« darf das »sola scriptura« verstanden werden und in seiner theologischen Bedeutung nur in diesem Zusammenhang sollte es auch betrachtet und theologisch klar werden.

  • Christel der Anlass für das sola scriptura war die überbordende Fülle an Sonderlehren und Bräuchen in der Kirche, für die es in der Schrift keinerlei Grundlage gab und gibt, und deren Kritik mit der Autorität des Klerus mundtot gemacht wurde.

    Deshalb die Frage: Was ist den normativ? Der Klerus oder die Bibel und der in ihr verkündigte Christus?

    Dass diese Bibel auch ein Produkt dieser Kirche und der Tradition ist, gestattet nicht, dass der Klerus dieser Kirche dann machen und einführen kann, was er will. Außerdem liegen zwischen der Kirche, die die Bibel hervorbrachte, und der Kirche mit ihren zahlreichen Sondergütern und Riten und Reliquien usw auch wieder 300 bis 500 Jahre.

    Und das war nicht Luther erst, der das kritisiert hat, sondern das gab es vorher schon immer wieder. Zu Luthers Zeit war es nur am erfolgreichsten, weil die Kirche mit ihrem Kurs eh am untergehen war. Die Reformation haben nicht Luther und Calvin produziert, sondern die Kirche selbst.

    Was der Anlass war und wie weit Luthers Reaktion nachvollziehbar war kõnnen wir hier nicht herausfinden, denn dies würde ein intensives Studium der historischen Texte erfordern.

    Es spielt auch keine Rolle, was zählt ist das Ergebnis.

    Wenn man etwas in Gang setzt, dann muss man dies auch konsequent zu Ende denken. Leider geschieht das oft nicht.

    Es war dann auch Eure Kirche, die ein zeitgemäßes Christentum wollte und weil es damals zeitgemäß war, hat sie einen arischen Jesus erfunden und dies an den Universitäten gelehrt.

    Wenn man den ganzen historischen Kontext weglässt (die Tradition), dann lässt sich in eine Schrift allein eben sehr viel hineininterpretieren.

    Es gab immer Abspaltungen und Kotroversen, doch Eure Kirche wurde geradezu "mit der Schrift allein" zur Mutter der Sekten. Und alle Sekten erzählen dieselbe Geschichte (nur der Zeitpunkt wird unterschiedlich festgelegt). Erst kam der große Abfall und dann kam die Sekte, die wahre Kirche, die als einzige die Bibel richtig auslegt und versteht. - Ach das erzählt Ihr ja auch.

    Gleichzeitig steht Ihr alle auf Eure Tratiion, zu dieser gehört "allein die Schrift". ..

    Zugegeben die "solas" klingen einladend und sehr strukturiert . Doch bis zum heutigen Tag werden sie eingesetzt um andere Kirchen, vor allem die katholische Kirche zu bekämpfen, da heißt es dann diese setzten ihre Tradition neben die Schrift, das ist falsch. Und verlogen wird hinzugefügt, wir tun das nicht. - Ich weiß das, denn ich habe mir solche Vorträge angehört.

    Luther war eben nicht unfehlbar!

  • Christel ne, Luther war nicht unfehlbar. Danke für die Info... Eure Kirche ist es ebensowenig.

    Und die Ergebnisse muss man bei allen anschauen. Und die Ergebnisse bei der Kirche waren damals mitunter der Auslöser für die Reformation und bis heute für zahlreiche Kritik.

    Eine "zeitgemäße Kirche" hat Luther nicht schaffen wollen. Das war da gar nicht Thema. Und heutzutage finde ich dieses Argument (meist gegenüber der Frage nach Priestertum von Frauen usw) nicht wirklich stark. Das hat nichts mit "zeitgemäß" zu tun, sondern einfach nur mit Macht und Strukturen, die man halten will.

    Die Kirche wird da standhaft bleiben, das glaube ich auch, aber bitte benennen wir die Gründe offen und ehrlich. Nicht diese "wir bewahren das Ursprüngliche"-Nummer, bitte.

    Das ist genauso Unsinn wie das sola scriptura der Evangelikalen, oder das In God we trust der US-Dollarnote.

    Die Katholiken, die das Ursprüngliche bewahren, erlebe ich: das sind die Laien und vor allem Frauen, die hier den Laden am Leben halten und eine wunderbare Arbeit machen.

  • Jesus hat nie was von "sola scriptura" gesagt.

    Christel Deine Argumente werden immer abstruser, ich wundere mich....

    Warum sollte er , es gab die Pharisäer...reicht das nicht , die ihn letztendlich getötet haben???

    Es ist eine Tradition, die auf Luther zurück geht. Alle Gemeinschaften folgen ihrer Tradition auch die STA.

    Christel es passt nicht in Dein Weltbild, aber es gab zu allen Zeiten Menschen ,die der Geist Gottes befähigt hat Kurskorrekturen vorzunehmen.... Noch ist Jesus der König des Reiches Gottes und nicht der Papst....

    Es ist wirklich nur Gelaber, Wichtigtuerei, womit man sich bis heute von den Katholischen abgrenzen will.

    Ja Deine Argumente zeigen es deutlich...Gläubige Menschen orientieren sich an JESUS und brauchen sich nicht vom Papsttum abgrenzen . Obwohl das offensichtlich viele tun!!!

    Außerdem:

    Einmal ist die Bibel ein Produkt der Tradition, zum anderen sehe ich die Herauslösung aus der Tradition als "gefährlich" an.

    Das Du so einen "Blödsinn" von Dir gibst verschlägt mir echt die Sprache....

    Die Bibel entstand ja in einem historischen Kontext, innerhalb einer Glaubensgemeinschaft und wen man das weltnimmt, dann kann man da alles Mögliche hinein interpretieren,

    Die Bücher wurden vorher von Menschen geschrieben die vom Geist Gottes "getrieben" waren!!

    Die Menschen haben lediglich entschieden, welchen Briefe von Menschen geschrieben wurden, die vom Geist Gottes getrieben wurden!!! Diese wurden in die BIBEL aufgenommen... Menschen die nicht vom Geist Gottes begleitet werden , machen daraus Müll.....

    sogar einen arischen Jesus, wie dies tatsächlich geschah und gelehrt wurde.

    Wer das AT kennt ,ist in der Lage Gottes Liebe und Barmherzigkeit richtig zu beurteilen....

    Der erkennt leicht die Fehlentwicklungen in der Papstkirche! Und es gab mutige Menschen die trotz Lebensgefahr dagegen vorgegangen sind!!! ( alle Reformatoren, auch die getötet wurden, auch die die wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden!!!)

    "Sola scriptural" erachte ich als eines der größten Fehler Martin Luthers.

    Das war ein Hilfeschrei für das ,was die Katholische Kirche aus dem Evangelium gemacht hatte!!!

    Leider haben bestimmte Gläubige immer noch nicht den Knall gehört....

    Wenn ich dann aber beim Katholischen Gottesdienst den Priester sehe, wie er vom Wort Gottes spricht und die Bibel küsst, frage ich mich welcher Kirche Du wirklich angehörst und welchen Glauben oder Gott Du anbetest..?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • PS: sektenhafte und sehr merkwürdige Gruppen und Leute gibt es auch in der katholischen Kirche. Und nein, die werden nicht durch das Lehramt im Zaum gehalten, sondern man lässt die erstmal einfach machen, solang die die Kirche nicht infrage stellen oder sagen "Jungfrauengeburt ist nicht wortwörtlich zu verstehen"...

    Die Offenheit der Kirche gilt, solange man die Autorität der Kirche nicht infrage stellt. Man kann alles machen, das ist alles von "mea culpa" und "wir sind ja alle Sünder" gedeckt, solange man die Kirche nicht infrage stellt.

    Das ist auch eine Sekte. Dort unter einem Dach, im Protestantismus zersetzt unter zahlreichen Häusern. Das gibt sich letztlich beides nichts.

    Deshalb ist es auch falsch, welche "Einheit" Norbert da gerne wiederhätte und wovon er meint, Jesus hätte das gewollt, denn er habe ja gesagt: Ihr sollt eins sein!

    Nein, diese Einheit hat er nicht gewollt. Wir reden hier ständig von einer institutionellen Einheit, von Zahlen und Erfolg, der recht gibt. Von sowas hat Jesus nie geredet.

  • Eine "zeitgemäße Kirche" hat Luther nicht schaffen wollen. Das war da gar nicht Thema.

    Das hatte ich nicht gesagt, aber es war letztlich das Ergebnis "von allein die Schrift", denn konsequent betrachtet, ist eine solche Schrift geschichtslos.

    .....

    Bei Frauen als Priester geht es nicht allein um Macht. Frauen sitzen in der Kirche durchaus auch in mächtigen Positionen. Das ist gar kein Problem. Die Macht der Kirche oder der Klerekalen nicht Laien würde nicht schrumpfen, wenn dazu auch Frauen gehören würden. - Dahinter stehen schon theologische Überlegungen.

    .....

    Interessant ist auch, was wir heute alle gemeinsam in die kurze Stelle hineininterpretiert haben, was Jesus wohl geschrieben habe. Im Nachhinein denke ich, das ich da heute falsch lag.

    Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, Jesus habe da einfach, ganz in Gedanken verloren, was gemalt. Vermutlich lag ich damit richtiger als heute. - Das, was man zu Wissen glaubt, kann einen ganz schön in die Irre führen.

    ,

  • Was wollte dann Jesus genau im hohenpriesterlichem Gebet wenn er laut Johannes 17,11.21.22 sagte:

    Zitat

    11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. 20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind,.23 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

    Deiner Meinung nach?

    Es gibt ja die These von einem katholischen Theologen („Wir erwarteten das Reich Christi, das Reich Gottes und es kam die Kirche!”) daß Jesus Christus gar keine Kirche gewollt habe! Wäre das aber mit Matthäus 16,18 vereinbar? Und war an Pfingsten nicht der Geburtstag dieser Kirche Jesu Christi? Und gibt es nach deiner Meinung also gar keinen ökumenischen Auftrag der Kirche oder wie?

  • Es war dann auch Eure Kirche, die ein zeitgemäßes Christentum wollte und weil es damals zeitgemäß war, hat sie einen arischen Jesus erfunden und dies an den Universitäten gelehrt.

    Das war von 1930 – 1945 der NS-Zeitgeist der in der Deutschen Evangelischen Kirche damals mehrheitlich leider geweht hat! Der Hitlergeist – Heil Hitler! – war ja ein religiöser Gruß – der Geist des satanischen Antichrist war damals in der Evang. Kirche am Werk. Aber was bringt es dass du das immer wieder bringst? Auf der anderen Seite gab es auch die Bekennende Kirche mit Karl Barth, Dietrich Bonhoeffer, Paul Schneider, Württembergs Bischof Theophil Wurm und anderen ... Und auf katholischer Seite der Löwe von Westfalen, Kardinal Graf von Gehlen die gegen den Nazi-Geist Widerstand leisteten.

    Es gab immer Abspaltungen und Kontroversen, doch Eure Kirche wurde geradezu "mit der Schrift allein" zur Mutter der Sekten.

    Polemischer Vorwurf der zum Teil leider zutrifft. Aber die Grundlagen bei Katholiken, Orthodoxen und Protestanten, die sind doch gleich! ===> Also kann man hier nicht davon sprechen dass die lutherische Kirche eine Sekte wäre; außerdem gab es selbst innerhalb der Evang. Kirche die Bewegung des Pietismus, die eine Erneuerung und die einen neuen Glaubensaufbruch brachte!

  • Norbert Chmelar das hat dieser katholische Theologe (Alfons Louisy) nicht gesagt, dass Jesus keine Kirche wollte.

    Es war die Aufgabe der Kirche, das Reich Gottes auf Erden zu sein, bis der Herr kommt und es vollendet (die symbolischen 1000 Jahre). Und damit steht dann immer die Frage im Raum, die wir uns alle stellen müssen: was wollte Jesus als Reich Gottes, und was kam dann real mit der Kirche bzw wie lebte die Kirche das dann real.

    Diese Frage ist bis heute unverändert an jeden von uns, nicht nur an die katholische Kirche!

    Natürlich haben wir einen ökumenischen Auftrag. Aber institutionelle Einheit oder Zusammenschluß von Kirchen verwirklicht noch lange nicht das, was Jesus da gemeint hat mit Einheit. Die Einheit kommt durch den Geist Gottes. Und diese gibt es bereits an zahlreichen Stellen, wo das gelebt wird.

    Und am Ende wird Gott sie vollends verwirklichen.

  • Es war die Aufgabe der Kirche, das Reich Gottes auf Erden zu sein,

    Warum gingen die Sendschreiben nicht an die Kirche sondern nur an die Gemeinden?

    Wie kann einen Kirche etwas leisten ,wenn schon die Gemeinden an ihre Grenzen kommen....

    Wenn wir nicht verinnerlichen, das die Gemeinde/Kirche jeder einzelne ist und er eine wichtige Aufgaben von Jesus hat, um das Reich Gottes zu bauen, dann verzetteln wir uns in Nebensächlichkeiten, die nur einem gefallen können...

    So entstehen die allgemein bekannten Spaltpilze.....die niemandem wirklich weiterhilft.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Korrektur!!!

    Und auf katholischer Seite der Löwe von Westfalen, Kardinal Graf von Gehlen die gegen den Nazi-Geist Widerstand leisteten.

    Clemens Augustinus Joseph Emmanuel Pius Antonius Hubertus Marie Kardinal Graf von Galen

    (* 16. März 1878 in Dinklage,[1] Oldenburger Münsterland; † 22. März 1946 in Münster, Westfalen)